Quo Vadis GW-Fanworld, wie wollen wir mit Rassisten umgehen?

Wollen wir Rassisten hier im Forum dulden?

  • Alles was rechtlich gestattet ist soll gesagt werden dürfen!

    Stimmen: 19 48,7%
  • Keine Toleranz für intolerante! Rassisten raus!

    Stimmen: 20 51,3%

  • Umfrageteilnehmer
    39
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Auf die Frage kann es nur eine Antwort geben.

Was mich aber am meisten stört ist diese Geschichtsvergessenheit.
  • Es gab ein Parteiverbot 1922/23
  • es gab einen Putschversuch November 1923
  • es gab eine Buchveröffentlichung im Juli 1925
und dennoch, oder gerade deshalb, kam es wie es kam.

Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg kam irgendwann zur Einsicht das man mit gewissen Menschen nicht diskutieren kann. Seid wie Claus!
 
Auf die Frage kann es nur eine Antwort geben.

Was mich aber am meisten stört ist diese Geschichtsvergessenheit.
  • Es gab ein Parteiverbot 1922/23
  • es gab einen Putschversuch November 1923
  • es gab eine Buchveröffentlichung im Juli 1925
und dennoch, oder gerade deshalb, kam es wie es kam.

Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg kam irgendwann zur Einsicht das man mit gewissen Menschen nicht diskutieren kann. Seid wie Claus!
Wie davor schon andere wie Beispielsweise Georg Elser 1939
 
@MacB
Oder aber sie fühlen sich bestätigt, weil ihnen niemand widerspricht. Das ist ja auch das Problem an diesen Blasen. Wie soll denn jemand mal ins Denken kommen, wenn ihm solche Ansichten völlig normal vorkommen? Kann doch gar nicht schlimm sein, wenn keiner was sagt. Das bringt natürlich bei "Überzeugungstätern" nichts, aber der eine oder andere verblendete Mitläufer kann da vielleicht doch noch irgendwie erreicht werden.

@Dragonbone
Ich gebe dir fast vollständig recht. Bis auf den letzten Satz.
Ja, Stauffenberg gehört zu den Menschen, die immerhin mal versucht haben, zu handeln. Und nein, eine andere Möglichkeit als Gewalt dürften die nicht gehabt haben. Daher sehe ich in der ganz konkreten Situation ihr Handeln als richtig und erforderlich an und ich bedaure sehr, dass sie keinen Erfolg hatten. Aber eben nur in dieser Situation.
Für alles andere kann "Seid wie Claus!" aber sehr destruktiv sein und wie ein Aufruf zur Gewalt wirken (ohne dir den vorwerfen zu wollen!). Und genau diese Gewalt gegen politische Gegner - "weil man mit gewissen Menschen nicht diskutieren kann" - haben wir leider schon viel zu viel. So ein Argument, formuliert als unreflektiertes Schlagwort, halte ich daher für sehr gefährlich.
 
Solange Du hier forderst, dass der "politische Dreck" wegsoll und dann aber -wie bereits geschrieben- trotzdem genau diesen politischen Dreck likst, entsteht ein recht widersprüchliches Bild zwischen Deiner Forderung und dem tatsächlichem Handeln.
Da solltest Du verstehen, dass zumindest ich solchen Schilderungen -die hier sowieso niemand überprüfen kann- und die einem argumentativ so perfekt in den Kram passen, eher mit Misstrauen begegne.

Im Übrigen ist die Frage aus Beitrag Nr.102 weiter offen!
Ah, Klar Jette wird das wieder in Frage gestellt was man selbst erlebt hat. Auch das kennt man aus solchen Diskussionen zur Genüge.

War bestimmt nicht Antifa, weil nicht jeder der die Farbe schwenkt gehört dazu. Und das ist bestimmt sowieso nur ausgedacht! 🙄🙄

Nimm s mir nicht übel, aber auf der Ebene braucht man weder diskutieren noch sich irgendwie austauschen.

Ich will hier weder Faschisten noch die Antifa. Bruder können sich ihrer Gewalt und propaganda in den ***** stecken und sollen sich verpissrn.
 
  • Like
Reaktionen: Moglee
@MacB
Oder aber sie fühlen sich bestätigt, weil ihnen niemand widerspricht. Das ist ja auch das Problem an diesen Blasen. Wie soll denn jemand mal ins Denken kommen, wenn ihm solche Ansichten völlig normal vorkommen? Kann doch gar nicht schlimm sein, wenn keiner was sagt. Das bringt natürlich bei "Überzeugungstätern" nichts, aber der eine oder andere verblendete Mitläufer kann da vielleicht doch noch irgendwie erreicht werden.
Leider weitverbreitetes Problem, oder um einen bekannten Spruch hier etwas verändert aufzunehmen: Wer Schweigt, wird als zustimmend wahrgenommen.
Ganz praktisches und einfaches Beispiel, wenn Lernende bei uns an der Schule Kaugummi kauen (bei uns auf dem Schulgelände verboten) und jemand aus dem Kollegium geht vorbei und sagt nichts, ich geh dran vorbei und fordere auf, den Kaugummi zu entfernen, könnt ihr euch vorstellen, welche Antwort ich bekomme: "Frau X hat nichts gesagt / mir erlaubt".
Leider funktioniert diese Wahrnehmung/Argumentation auch auf höherer/ernsterer Ebene, weswegen ich mich auch dafür ausspreche, sich in solchen Situationen zu Wort zu melden, und sei es nur mit einem kurzen Wortbeitrag.

Und um es an dieser Stelle einmal klar zu sagen, Ich stehe hier für die deutsche Verfassung ein, scheiße ich habe sogar einen Eid geschworen, diese zu verteidigen. Und das heißt, ich setze mich für die Würde des Menschen ein (Art. 1), für die Unversehrtheit von Menschen Freie Entfaltung bis zu dem Punkt, wo diese Freiheit die anderer einschränkt (Art. 2) und das jeder, egal welchen Hintergrund die Person hat vor dem Gesetz gleich und nicht diskriminiert werden darf (Art. 3). Und genau dagegen wenden sich extreme Positionen. Sie wenden sich gegen unsere Verfassung, unseren Gesellschaftsvertrag, der dafür sorge tragen soll, dass wir in Frieden miteinander leben können. Sie sind verfassungsfeindlich.
Wer denkt, dass diese Gesetze nicht schützenswert sind, der sollte sich überlegen, was es heißt, Teil einer Gesellschaft zu sein. Und leider gibt es Leute, welche eben sich genau gegen diese Gesetze wenden. Die andere wegen ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, Sexualität oder ihrer politischen Einstellung herabwürdigen und ihnen nur das schlimmste wünschen.
Das Problem aktuell ist, während auf dem linken Spektrum viele verschiedene Gruppen und Individuen agieren - Es gibt nicht "die" Antifa, sondern verschiedene Gruppen, die sich unter diesem Begriff sammeln bzw. sich dieser zugehörig fühlen jedoch längst nicht alle davon extrem sind geschweige denn überhaupt im Austausch stehen - ist die Rechte in unserer heutigen Zeit hochgradig organsiert und miteinander in Kommunikation, um ihre Weltsicht zu verbreiten. Und das ist hochgradig gefährlich. Rechte Parteien organisieren sich international (was teilweise etwas ironisch ist) und suchen sich Unterstützer. Sie finden Anhänger unter denen, denen die heutige Welt sich viel zu komplex anfühlt und die nach einfachen Lösungen suchen, in der Hoffnung, dass ihr leben dadurch besser verläuft. Ironischerweise sind die Ideen der Rechten aber genau das, was ihr Leben vermutlich eher verschlimmern wird, was die Schere zwischen Arm und Reich nur noch mehr vergrößert. Ein Beispiel: Parteien wie die AfD fordern Steuererleichterungen für Unternehmen, dieses Geld ist jedoch notwendig, um Schulen, Straßen, Krankenhäuser, Feuerwehr, Polizei etc. zu finanzieren. die AfD bekommt dadurch reiche Unterstützer, die des Mittel und Niedigstandes jedoch marodere Straßen, Überarbeitetes Personal in Schulen und Krankenhäusern und dadurch die "Lösungen" von solchen rechten Parteien im Endeffekt nur zu einer Verschlimmerung der Probleme führen.
Dann wird Gruppen in der Gesellschaft abgesprochen, dass sie existieren bzw. dass sie Unterstützung/Schutz brauchen, sie werden an den Rand der Gesellschaft und schließlich aus ihr gedrängt. Frei nach dem Prinzip "Teile (die Gesellschaft) und herrsche". Doch wir sind eine Gesellschaft. Wer sich diesen Gesellschaftsvertrag stellt, verwirkt aus meiner Sicht die Rechte, die mit dieser Teilhabe einher gehen. Kürzer: Toleranz bis zu dem Punkt, bis Intoleranz sich gegen die Toleranz als solches richtet.

Nur als Gesellschaft können wir auf Dauer funktionieren. Wir sind, wie Aristoteles es sagt, zoon politikon, gesellschaftliche Lebewesen. Und als Gesellschaft müssen wir auch klar Kante gegen das zeigen, was die Grundprinzipien unserer Gesellschaft zu erschüttern versucht und zusammen stehen.
Als eine, sich gegenseitig unterstützende, Gemeinschaft.

liebe Grüße
Zerzano
 
Zuletzt bearbeitet:
, Klar Jette wird das wieder in Frage gestellt was man selbst erlebt hat.

Du kannst Dich darüber aufregen wie Du willst. Wenn Du selber (wie ich jetzt schon mehrfach beschrieben habe) in Deinem Verhalten Widersprüche zeigst und diese nicht erklären kannst oder willst, dann fällt das einem halt vor die eigenen Füße und zieht die eigene Glaubwürdigkeit in Zweifel.

Und mal ganz allgemein gesprochen:
Wir sollten uns wirklich davor hüten, in solchen speziellen Diskussionen (und da beziehe ich mich natürlich selber mit ein) die höchstpersönlichen "G´schichten aus dem Paulanergarten" als Argumente für die eigene Meinung zu präsentieren. Die kann zwangsläufig niemand überprüfen und deshalb ist -um es mal vorsichtig zu sagen- das Risiko, etwas völlig frei erfundenes vorgesetzt zu bekommen, sehr hoch. Das ist vom jeweiligen anonymen Verwender schon ziemlich viel verlangt als Vertrauensvorschuß, und ich persönlich werde mir nicht anmaßen, sowas von anderen einzufordern.

Lasst uns doch bei Argumenten bleiben, wo der Versender UND der Adressat die Möglichkeit haben, den Wahrheitsgehalt zumindest halbwegs einschätzen zu können!
 
Ich frage mich was das Ganze nun gebracht hat, ist ja nicht das erste Mal. Also wo hier der Mehrwert für das Forum und die Community liegt. Wir haben erfahren, dass ein bestimmter User extrem rechts wählt und auch mal tagsüber einen über den Durst trinkt und andere User auf der Gegenseite stehen. Ein paar haben sich eher wohlwollend zur einen Seite, ein paar eher zur anderen Seite geäußert, einige eher neutral. Ein paar (wie ich) wollen am liebsten gar nichts davon in diesem Forum bzw. im Hobby hören/lesen.

Ich habe ja nichts gegen politische, ideologische oder religiöse Diskussionen. Ich will sie nur nicht hier oder sonstwo im Hobby. Eindeutigen Hobbybezug mal ausgenommen, also z.B. die weiblichen Custodes oder Herstellerpolitik etc.. Und wenn man mal ehrlich ist, ist das hier auch überwiegend keine politische Diskussion. Ein Austausch von sachlichen Argumenten zu einem konkreten Thema findet ja nicht statt. Man haut sich gegenseitig seine Dogmen und Verwünschungen um die Ohren, alle sind selbst natürlich bei den Guten und das wars.

Ich bin übrigens ein absoluter Verfechter der Meinungsfreiheit (sogar bei abweichenden Meinungen, was ja vielen heute schwer fällt 😉), aber eben nicht hier. Es kommt ja auch keiner auf die Idee auf der Eigentümerversammlung sich über die eigene Fußballvereinsangehörigkeit zu fetzen. Warum? Weil das da einfach nicht hingehört.

Es wurde schon von ein paar Usern gefordert, ich bin auch dafür den Thread hier langsam zu schließen. Besser wird's glaub ich nicht.

Edit: Verständnisfehler meinerseits ausgebessert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich was das Ganze nun gebracht hat, ist ja nicht das erste Mal. Also wo hier der Mehrwert für das Forum und die Community liegt. Wir haben erfahren, dass User Moglee extrem rechts wählt und auch mal tagsüber einen über den Durst trinkt und User Olaf mit extrem linken Organisationen sympathisiert. Ein paar haben sich eher wohlwollend zur einen Seite, ein paar eher zur anderen Seite geäußert, einige eher neutral. Ein paar (wie ich) wollen am liebsten gar nichts davon in diesem Forum bzw. im Hobby hören/lesen.

Ich habe ja nichts gegen politische, ideologische oder religiöse Diskussionen. Ich will sie nur nicht hier oder sonstwo im Hobby. Eindeutigen Hobbybezug mal ausgenommen, also z.B. die weiblichen Custodes oder Herstellerpolitik etc.. Und wenn man mal ehrlich ist, ist das hier auch überwiegend keine politische Diskussion. Ein Austausch von sachlichen Argumenten zu einem konkreten Thema findet ja nicht statt. Man haut sich gegenseitig seine Dogmen und Verwünschungen um die Ohren, alle sind selbst natürlich bei den Guten und das wars.

Ich bin übrigens ein absoluter Verfechter der Meinungsfreiheit (sogar bei abweichenden Meinungen, was ja vielen heute schwer fällt 😉), aber eben nicht hier. Es kommt ja auch keiner auf die Idee auf der Eigentümerversammlung sich über die eigene Fußballvereinsangehörigkeit zu fetzen. Warum? Weil das da einfach nicht hingehört.

Es wurde schon von ein paar Usern gefordert, ich bin auch dafür den Thread hier langsam zu schließen. Besser wird's glaub ich nicht.
Ich muss hier doch klarstellen, dass ich nicht mit irgendwelchen linken Organisationen sympathisieren und diese Unterstellung sehr befremdlich finde. Würde mein Parteibuch auch sehr irritieren.

Ich hab lediglich betont, dass es die Pflicht eines Deutschen ist Antifaschist zu sein. Das ist das Erbe unserer Geschichte. Wir müssen uns nicht ewig schämen und schuldig fühlen aber wir sind verpflichtet sowas nicht mehr zu zu lassen.

Bin von diesem "nicht Partei ergreifen" und "jeder der Rassismus blöd findet ist links" sehr irritiert.

Das ist wohl leider der Zeitgeist.
Um es mit den Worten von Thomas Mann zu sagen: "Wo der Zeitgeist Barbarei ist, ist der Widerstand gegen ihn die Pflicht des Geistes"
 
Ich muss hier doch klarstellen, dass ich nicht mit irgendwelchen linken Organisationen sympathisieren und diese Unterstellung sehr befremdlich finde. Würde mein Parteibuch auch sehr irritieren.

Ich hab lediglich betont, dass es die Pflicht eines Deutschen ist Antifaschist zu sein. Das ist das Erbe unserer Geschichte. Wir müssen uns nicht ewig schämen und schuldig fühlen aber wir sind verpflichtet sowas nicht mehr zu zu lassen.

Bin von diesem "nicht Partei ergreifen" und "jeder der Rassismus blöd findet ist links" sehr irritiert.

Das ist wohl leider der Zeitgeist.
Um es mit den Worten von Thomas Mann zu sagen: "Wo der Zeitgeist Barbarei ist, ist der Widerstand gegen ihn die Pflicht des Geistes"
Olaf, Entschuldige bitte, hatte dass so verstanden, dass du mit der Antifa also mit der sog. Antifaschistischen Aktion sympathisierst. Habe das in meinem Post auch sofort umformuliert.
 
Ich bin ein großer Fan größtmöglicher Meinungsfreiheit.

In der Theorie bin ich bei @RedReapaRaze – was rechtlich erlaubt ist, darf auch gesagt werden. In der Praxis ist das aber gar nicht so einfach umzusetzen.

Auch @Hakor hat recht: Dies ist kein öffentlicher Raum. Ich habe hier Hausrecht, weil ich am Ende des Tages auch die Verantwortung für die ganze Nummer trage.

Zur öffentlichen Position:
Wir möchten hier Diskussionen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft. Eine echte Demokratie muss andere Weltanschauungen und Meinungen ertragen können, auch wenn es schwer ist. Die Toleranz der Plattform endet jedoch exakt an der Stelle, wo menschen-verachtende und xenophobe Ideologien propagiert und gefördert werden. Wir vertreten ganz klar eine inklusive, offene Gesellschaft, die keine Unterschiede aufgrund von Herkunft, Abstammung, Glaube oder politischen Anschauungen macht. Damit folgen wir den Thesen des Toleranz-Pardoxon nach Karl Popper. Keine Toleranz gegenüber den Intoleranten.

Man kann seine Meinung vertreten, ohne direkt xenophob zu argumentieren. Words matter!
Lasst uns respektvoll miteinander diskutieren. Niemand muss die Meinung des Gegenübers teilen, aber es gibt auch keinen Grund, aggressiv zu werden oder seine geisteskranke Gülle hier abzuladen.

Ich bin Wissenschaftler. Und in der Wissenschaft gilt: Wer sich aus dem Fenster lehnt, muss auch liefern.
Also, wenn ihr starke Behauptungen aufstellt – bring receipts!

Folgendes habe ich gerade im internen Forum zur Diskussion gestellt:

Moderationsrichtlinien: Umgang mit Verschwörungstheorien / Hassrede

Auch wenn wir Meinungsfreiheit als hohes Gut empfinden, müssen wir alle Benutzer daran erinnern, dass dies kein freier Raum ist.
Auf dieser Plattform gilt das Hausrecht und die Regeln der Betreiber, durchgesetzt durch die Moderatoren und das ehrenamtliche Team.

"Keine Toleranz gegenüber Intoleranz." – nach Karl Popper

Präambel

Dieses Forum steht für offenen, respektvollen Austausch zu allen Themen unserer Gemeinschaft – auch jenseits des Hobbys.
Wir respektieren unterschiedliche Meinungen, aber keine Form von Hass, Diskriminierung oder menschenverachtender Ideologie.

Unsere Toleranz endet dort, wo Intoleranz beginnt. Wir vertreten eine offene, inklusive Gemeinschaft, in der niemand aufgrund von Herkunft, Abstammung, Geschlecht, Religion oder politischer Haltung ausgegrenzt wird.

1. Grundsatz

Das Ziel dieses Forums ist es, einen offenen und konstruktiven Diskurs zu ermöglichen.
Diskussionen bleiben grundsätzlich offen und unmoderiert, solange sie regelkonform und respektvoll verlaufen.

Moderative Eingriffe erfolgen nur, wenn
• Forenregeln oder Grundwerte verletzt werden
• eine Diskussion aus dem Ruder läuft
• ein Mitglied sich bedroht oder angegriffen fühlt

2. Haltung der Moderatoren

Moderatoren handeln sachlich, fair und mit Augenmaß.
Eigene Meinungen sind erlaubt, müssen aber klar als private Ansicht gekennzeichnet sein.

Die Moderatorentätigkeit soll neutral bleiben, insbesondere bei kontroversen Themen.
Bei persönlichen Beteiligungen an Diskussionen übernimmt ein anderer Moderator eventuelle Maßnahmen.

3. Grenzen der Toleranz

Diskussionen enden dort, wo Hass beginnt.

Beiträge oder Aussagen, die folgende Inhalte enthalten, sind nicht akzeptabel:
• Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homophobie oder andere Formen von Diskriminierung
• Verherrlichung extremistischer oder gewaltorientierter Ideologien
• Leugnung wissenschaftlicher Fakten oder Verbreitung von Verschwörungstheorien ohne kritischen Kontext

Maßnahmen:
• Verwarnung bei erstmaligem Verstoß
• Beitrag löschen oder ausblenden
• Sperrung bei wiederholtem oder schwerwiegendem Fehlverhalten

4. Umgang mit problematischen Inhalten

Beiträge werden gelöscht oder ausgeblendet, wenn sie
• andere Personen oder Gruppen beleidigen oder angreifen
• auf Inhalte oder Plattformen mit Hassrede oder Verschwörungstheorien verlinken
• Verschwörungserzählungen unkritisch oder zustimmend verbreiten

Hinweis:
Im Zweifel gilt: Erst ausblenden, dann im Moderatorenteam abstimmen.

5. Interne Kommunikation im Team

Bei Grenzfällen oder Unsicherheiten wird die Situation intern im Moderationsbereich diskutiert.
Ziele:
• Einheitliches Vorgehen sicherstellen
• Moderationsentscheidungen dokumentieren
• Transparente Kommunikation innerhalb des Teams fördern

6. Kurzfassung für den Alltag

ThemaRegelAktion
Meinung & KritikErlaubt, solange sachlichKeine Maßnahme
Hass, Hetze, DiskriminierungNull ToleranzVerwarnung oder Bann
VerschwörungstheorienNur im kritischen KontextLöschen bei unkritischer Verbreitung
Persönliche AngriffeNicht erlaubtBeitrag löschen
Problematische LinksNicht erlaubtBeitrag löschen
Moderator selbst beteiligtMaßnahmen durch andere ModsObjektivität sichern




Damit machen ich den Beitrag mal wieder auf. Aber in diesem Beitrag will ich jetzt nicht mehr über die Sache reden, sondern über die Sache reden. Wenn ihr wisst, was ich meine!

Danke, dass ihr euch bei den allermeisten Sachen benehmt!

xoxoxo
Blood Angel
 
Damit machen ich den Beitrag mal wieder auf. Aber in diesem Beitrag will ich jetzt nicht mehr über die Sache reden, sondern über die Sache reden. Wenn ihr wisst, was ich meine!
Ehrlich gesagt, nein! 😉 Ich würde gerne ein paar Anmerkungen zu Deinem Beitrag schreiben, aber ich weiß wirklich nicht, wie ich diese Formulierung verstehen soll?
Ist die Veröffentlichung dieser Richtlinien jetzt auch für uns "normale" Foristen ne Einladung, entsprechendes feedback zu geben oder gerade nicht?

Die Unterscheidung bei den von Dir fettgeschriebenen Wörtern leuchtet mir aktuell nicht ein.
 
  • Liebe
Reaktionen: Zerzano
Ich vermute Blood Angel will nicht über den einzelnen konkreten Fall diskutieren, sondern allgemein über die Moderationsrichtlinien bei Themen, die, ich formuliere mal positiv, kontrovers sind.
Ha gut, mir ging es nämlich ähnlich wie @beetlemeier ^^' im übrigen, danke dass du es angesprochen hast, Beetle.^^

Finde es gut, dass ihr das Vorgehen so transparent macht. Wenn ich einen Vorschlag machen darf, wenn ihr im größeren Umfeld eingreift, macht es, wenn ihr Zeit habt kenntlich und das und warum ihr eingegriffen habt und wie ihr weiter vorgeht. Meine mich an ein zwei Diskussionen erinnern zu können, wo zwar Moderationstools eingesetzt wurden, da diese aber nur in ihren Auswirkungen zu sehen waren (z.B. gelöschte Posts) nicht aber Erklärungen folgten wa sund warum gemacht wurde/wird, erzielte es nicht eine derartige Eskalation wie vermutlich gewünscht. Aber nagel mich jetzt nicht auf eine spezielle Diskussion fest, bin hier ja auch schon ne ganze Zeit.^^'

Wären jetzt so meine Gedanken dazu. Die allgemeine Präambel finde ich so töffte. 🙂

Liebe Grüße
Zerzano
 
Hass und Hetze war schon immer schwammig, ab wann ist Hass und Hetze zuerkennen ? Die einen meinen Hass und Hetze erkannt zu haben die anderem wieder nicht. War schon immer eine Schwerige Sache. Schon nur ein klassischer alter Witz kann Hass und Hetze im Auge des Betrachters sein.

Mit einigen modernen Begriffen habe ich auch so meine Probleme, und das hier dient nur als Beispiel:
Homophobie = also wenn es eine Phobie ist es etwas krankhaftes, ist halt ähnlich wie bei einer Spinnenphobie ..halt eine Angststörung. Solche Menschen gibt es halt und da kann man schwer was machen. Die müssen sich natürlich nicht im Forum mitteilen und gehört hier auch nicht hin.
 
Homophobie = also wenn es eine Phobie ist es etwas krankhaftes, ist halt ähnlich wie bei einer Spinnenphobie ..solche Menschen gibt es halt und da kann man schwer was machen. Die müssen sich natürlich nicht im Forum mitteilen und gehört hier auch nicht hin.

Diese Definition stimmt schlicht und ergreifend nicht. Eine Phobie muss keineswegs eine Krankheit sein. Phobos heißt aus dem Griechischen übersetzt einfach Furcht, Schrecken oder Flucht und steht in einem solchen Kontext für eine Ablehnung oder Abneigung, in diesem Fall gegen homosexuelle Menschen.
Deine Aussage kann man im Übrigen durchaus auch als homophob interpretieren...
 
Mit einigen modernen Begriffen habe ich auch so meine Probleme, und das hier dient nur als Beispiel:
Homophobie = also wenn es eine Phobie ist es etwas krankhaftes, ist halt ähnlich wie bei einer Spinnenphobie ..halt eine Angststörung. Solche Menschen gibt es halt und da kann man schwer was machen. Die müssen sich natürlich nicht im Forum mitteilen und gehört hier auch nicht hin.
Kann leider jetzt nur auf das konkrete Beispiel eingehen als Exemplar: Einige Begriffe in der deutschen Sprache sind recht missleitend, weil eben ähnliche Begriffe für in der Praxis eigentlich verschiedenes benutzt werden: homophobie bezieht sich in seiner gesellschaftlichen Lesart nicht auf Ängste, die bis hin zu Panikattacken führen, wie das von dir angesprochene Arachnophobie, sondern meint eine ablehnend feindliche Haltung gegenüber der sexuellen Ausrichtung der Homosexualität. Sie ist explizit gegen Personen und deren Lebensweise gerichtet, spricht ihnen Rechte/Existenz ab und versuchen, sie in ihrer Wertigkeit zu erniedrigen.

Mit freundlichen Grüßen
Zerzano
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.