Die Orks und die Rotkappen sind die Diener der Morrígan und ihr Auftauchen wird in ganz Adref gefürchtet. Sie sind nicht nur eine Gefahr für die Freien Völker, sondern zeigen auch, dass die Zeit des Friedens vorbei ist und dass sich die Gehörnte Königin der Schatten wieder rührt. Doch am Königshof in Munsalvaesche nimmt man die Gefahr noch nicht wirklich ernst - ganz im Gegenteil! Der Holzzehnt wurde abgeschafft, die Grenzfestungen aufgegeben und die Wandernden Wälder können sich immer weiter ausbreiten und das Land unter widerwärtigem Wurzelwerk ersticken. Eine kleine Gruppe von Adligen und Kriegern, die sich Parzivals Sucher nennen, haben sich dem Kampf gegen die Morrígan und ihren Horden verschrieben. Sie selbst sehen sich als letzte Hoffnung des Reiches. In Munsalvaesche schimpft man sie Kriegstreiber und Panikmacher.
Die Rotkappen dienen den Armeen der Morrígan als Kundschafter und überfallen entlegene Gehöfte. Während sie nicht so stark wie Orks sind, können sie es dennoch mit einem kräftigen Mann aufnehmen und sie besitzen eine grausame Schläue. Wenn man eine Rotkappe sieht, kann man davon ausgehen, dass sich weitere in den Schatten verstecken. Ihre Waffen sind schartig und rostig und hinterlassen grausame Wunden.
Doch nicht nur Rotkappen stellen das Sehende Auge der Morrígan dar: Sie bedient sich der Warge, großer Wölfe, die meist von Vargr angeführt werden. Diese Wölfe der altvorderen Zeit sind nicht nur so klug wie Menschen, sie können auch kommunizieren. Einst gab es Berichte ganzer Dörfer, die von Vargr unterjocht wurden - heute sind sie selten und führen große Rudel ihrer primitiveren Artgenossen in den Kampf.
Orks sind gefürchtet und das zurecht - sie kennen keine Gnade, sie kennen keine Erschöpfung und sie dienen nur der Gehörnten Königin der Schatten. Sie sind stark und brutal und während es ein einzelner Ork niemals mit einem Ritter aus den Liedern aufnehmen konnte, war es meist ihre Masse, die ihnen den entscheidenden Vorteil verlieh. Manch Gelehrter ist sich sicher, dass es die Menge der Orks war, die schließlich den Krieg der Tränen wendete und der Morrígan die Oberhand gab. Bis sich schließlich der immerwährende König Artus opferte und die Morrígan mit Excalibur in ihrem Thronsaal stellte.
Immer wieder sieht man Orks und Rotkappen auch auf Wargen durch das Land streichen - die Schnelligkeit der Wargreiter wird vor allem für schnelle Überfälle und Flankenangriffe genutzt.
Trolle sind selten und seltsam. Manche dienen der Morrígan, manche ziehen wild durch Adref und kümmern sich nicht um die Freien Völker. Die Gelehrten gehen davon aus, dass die Diener der Morrígan diese wild umherziehenden Monster jagen, manipulieren und aufhetzen, bis sie vernebelt, gepeinigt und aufgepeitscht als gefährliche Kriegsmaschinen auf die Verteidiger Adrefs losgelassen werden. Es gibt auch Gelehrte, die vermuten, dass die seltsam verformten Wesen, die hier und da aus den Wandelnden Wäldern hervorbrechen und von jungen Adligen auf Aventiure gejagt werden, jene Trolle sind, die zu willensschwach waren und wahnsinnig vor Schmerz und Raserei unkontrollierbar geworden sind. Wer weiß, ob sie Recht haben? Adref ist eine alte Welt - und nicht alle Geheimnisse konnten bereits gelüftet werden.
Und hier noch ein paar Armeefotos, dazu ein kleines Video.






















