Meinung gefragt: Steht diese magnetisierte Schulterplatte zu weit ab?

Geht die Schulterplatte so in Ordnung?

  • JA - Für den Imperator!

    Stimmen: 4 36,4%
  • NEIN! Für diese Ketzerei wirst du zum Kleber-Servitor degradiert!

    Stimmen: 7 63,6%
  • Sonstiges (siehe Kommentare)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    11

BitzBoxer

Aushilfspinsler
25. Juli 2026
15
9
3
Hallo zusammen,

ich brauche mal euer geschultes Auge für ein Magnetisierungs-Projekt an meinen Primaris Space Marines. Da dies eine meiner ersten Miniaturen seit den 90ern ist, habe ich leider keine Warhammer-40k-Spieler in meinem Freundeskreis für ein schnelles Feedback. Bisher habe ich zwar immerhin schon einen Phantomlord vollständig durchmagnetisiert bekommen, aber hier stehe ich vor einer neuen Herausforderung.

Ich habe den Arm ein zweites Mal gebohrt, um außen einen 3x0,5 mm Magneten für die Schulterplatte unterzubringen. Aktuell sitzt der Magnet am Arm nicht zu 100 % bündig, sondern steht minimal über, weil der 3x2mm Magnet, der den Arm auf der anderen Seite mit dem Torso verbindet, verhindert dass ich da tiefer mit dem Spiralbohrer komme. Auf der Innenseite der Schulterplatte habe ich das Gegenstück (ebenfalls 3x0,5 mm) erst einmal nur testweise mit Blutack fixiert, um die Passform zu prüfen, bevor ich den Gel Sekundenkleber zücke.

Hier sind die Bilder vom aktuellen Stand (Bitte ignoriert den Gussgrat am Kopf. Diesen Kopf habe ich nur zum Üben benutzt. Ich will den nicht verwenden) :
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Ich bin mir unsicher, ob der Spalt zwischen Schulterplatte und Arm/Torso im Gesamteindruck zu groß ist, oder ob ich mir umsonst Sorgen mache.

Ich hatte übrigens den Torso von innen mit 0,5 mm Plastikkarton verstärkt, damit der Magnet für den Kopf bündig sitzt und nicht in den hohlen Innenraumfallen kann.
Das hat super geklappt, aber die Schulterplatte macht mir jetzt Kopfzerbrechen. Ich würde sie gerne magnetisieren um später einfacheres Spiel mit Truppen Nummern zu haben, aber "mehr" traue ich mir nicht zu. Ich würde sie sonst schweren Herzens festkleben.

Findet ihr, dass sich die Schulterplatte optisch zu weit abhebt, oder geht das noch als natürlicher Abstand der Panzerung durch?

Ich freue mich über jede ehrliche Meinung und jeden Tipp von euch!

Viele Grüße,
BitzBoxer
 
Das hatte ich befürchtet. Leider komme ich nicht weiter durch. Ich war leider unklug und habe die 3x2mm Magnete auf der Innenseite direkt mit Gelkleber fixiert. Den außen kann ich aber noch problemlos abnehmen, weil er momentan nur vom Magneten auf der innenseite angezogen wird. Ich hab zwar Flachkopfbohrer, aber die zerfransen das Plastik leider nur statt das Loch bis zum Magneten breiter zu machen.

Ich habe aber noch 2 Bolter-Armpaare und all die "einzelnen" Arme im Gussrahmen (mit "einzeln" meine ich die, die nicht über den Bolter miteinander verbunden werden). Zumindest bei denen könnte ich das noch versuchen.

Ich schätze, ich werde die Schultern bei den bereits magnetisierten Armen dran kleben und falls das mit durchbohren bei den übrigen Armen klappt, die entsprechenden Arme irgendwann als einzelne Bits nachbestellen um es dann richtig zu machen.

Vielen Dank auf jeden Fall für's Feedback! 🙂
 
Ich habe schon oft genug die Polarität vertauscht. Mit etwas roher Gewalt bekommt man die Magnete normalerweise auch wieder herausgehebelt. An der Seite ist ja sogar noch genug Platz, dass man da mit nem kleinen Schraubendreher oder so ansetzen kann. Sonst kann man auch ein kleines Loch neben den Magnet bohren, dass man eine Ecke zum Ansetzen hat. Ganz Spuhrlos geht das meist nicht, aber an der Ecke sieht man es ja nicht und das wäre auch einfach mit Modelliermasse zu reparieren.

Meinst du solche Holzbohrer? Wenn ein Loch vorgebohrt wurde, geht das bei mir super mit denen.

Man könnte die Schultern so am Torso befestigen, dass man die Arme einfach hereinschieben kann. Dann ist allerdings die Haltung des Armes fest in einem Winkel.

Ich würde sie ja nicht magnetisieren wollen, weil es dann auch schnell sehr viele Teile für einen Trupp werden. Anstelle des Magneten könnte man vielleicht ein dünnes Stück Metall oder Magnetfarbe (Eisenspähne in Farbe) in dem Schulterpanzer nehmen. Das trägt dann weniger auf als der Magnet. Hält aber auch schlechter.
 
Also, in der vergrößerten Aufnahme und direkt den Spalt im Kamera-Fokus, dazu vorher auf das "Problem" hingewiesen, dann: Ja, dann KÖNNTE man den Spalt für zu groß halten.
Ich frag mich aber, wie weit das wirklich auffällt bei einem fertigen und bemalten Modell und wenn man "es" vorher nicht weiß? 🤷‍♂️

Wie viele willst Du auf die Art denn umbauen? Wenn es die ganze/halbe Armee betrifft, kann man sich ja tatsächlich was alternative überlegen. Für ein paar Einzelstücke, die in der Menge untergehen, würde ich mir da jetzt aber keine größeren Gedanken machen.😉
 
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@Shub Niggurath Mit „Flachkopfbohrer“ meine ich meine Proxxon-Bohrer. Der korrekte Name lautet wohl Hartmetall-Multifräser. Als ich die am Gussrahmen getestet habe, habe ich auch schnell festgestellt, dass die stark fransen, wenn ich nicht vorher mit einem entsprechend großen Spiralbohrer vorbohre. Leider stoße ich zu früh gegen den anderen Magneten, als dass ich da genug vorbohren könnte.

Die Schulterpanzer direkt an den Torso zu kleben, ist aber eine gute Idee, die mir noch gar nicht in den Sinn gekommen war! Ich werde mal testen, ob ich das hinbekommen würde. Magnetfarbe hatte ich auch noch nicht auf dem Schirm. Vielen Dank für die Tipps!

@beetlemeier Ich wünschte, ich könnte es besser beurteilen. Aber da das meine ersten Primaris sind und die Proportionen komplett anders sind, als ich sie bei den alten Marines in Erinnerung hatte, fehlt mir da das nötige Gefühl für... und ich will es halt ordentlich machen.

Bei der Anzahl habe ich mich noch nicht festgelegt. Die 10 Intercessors werden mit Sicherheit nicht mein letzter Trupp sein, also sage ich mal „nach oben offen“. Grundsätzlich will ich aber alle auf diese Weise mit Magneten ausstatten (außer natürlich Modelle, bei denen mir das von vornherein nicht möglich ist, wie beim Gravis Captain, bei dem die Schulterplatte unter dem Umhang fest im Guss des Torsos steckt). Ich habe keinen Zeitdruck (was ideal ist, da ich nur langsam vorankomme) und ich spiele nicht. Ich habe einfach nur wieder Spaß am Basteln und will so viel Arbeit in die einzelnen Miniaturen stecken, wie ich in der Lage bin.
 
@Arellion Ich kann nur für mich sprechen, aber ich mache es, weil ich die Waffenoptionen jederzeit wechseln können möchte. In der 3. Edition konnte man zum Beispiel Taktische Trupps mit Nahkampfwaffen auch ohne Sprungmodule als Sturmtruppen spielen. Auch wenn das aktuell nicht geht, halte ich mir damit die Tür für eventuelle Regeländerungen in der Zukunft offen. Soweit ich weiß, kann man den Sergeant eines Intercessor Trupps aber mit verschiedenen Optionen spielen und bei den Intercessors hatten die unterschiedlichen Magazinarten in der 8. und 9. Edition mal alle eigene Regeln, die mit der 10. Edition zusammengelegt wurden... Wer weiß was die nächsten Editionen noch bringen?

Außerdem will ich die Köpfe passend zur Ausrichtung der Waffe drehen können oder die Marines mal mit und mal ohne Helm spielen (ich habe da ein paar lustige 3D Bits Köpfe gesehen). Es ist also definitiv nichts, was man unbedingt machen muss, um zu spielen. Die rechten Schulterplatten magnetisiere ich zusätzlich, damit die Truppnummerierungen nicht durcheinanderkommen, falls ich mal die Arme zwischen den Trupps durchtausche. Letztendlich geht es mir aber auch einfach um den Spaß am Basteln und das ‚Machen‘ selbst.

@Dragunov 67 Ja, im Moment spiele ich nicht. Ich will die Minis aber trotzdem so bauen, dass ich es mir jederzeit anders überlegen kann. In erster Linie geht's mir aber, wie schon gesagt, um das ‚Machen‘ selbst. Es macht mir einfach Spaß, die Teile da dranzubasteln.
 
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Ich kenne das. Und auch wenn den meisten Fremden sowas wahrscheinlich nicht auffallen wird, einem selbst wird es das, sobald man erstmal begonnen hat, darauf zu achten.

Ich habe auch mal den Kopf eines Infiltrators magnetisiert. Damit ich zwischen normalem Infiltrator und Vox-Heini wechseln konnte. Ende von Lied war, dass der Kopf im Vergleich zum Rest der Truppe ein Mü zu hoch wirkte. Das wäre nie jemanden aufgefallen, mich hat das seelisch beinahe gebrochen. Es wurde dann schnell rückgängig gemacht.

Der Schöpfer ist seiner Schöpfung gegenüber immer am kritischten! 😅
 
@TBRY87 Jop. Eben dieses.

@BitzBoxer Die beste Lösung wären vermutlich andere Magnete. Kann auch nicht schaden, da etwas Auswahl zu haben. Gerade wenn du so viel magnetisieren willst. Ich würde den Arm komplett durchbohrenund einen Magnet einsetzen, sodass er zum Torso passt. Für die Schulterplatte dann ein Magnet mit kleinerem Durchmesser in das Loch und die Schulterplatte auf den Magnet (und nur auf den Magnet) kleben. Nimm lieber etwas dünnere Magnete, als dass sie zu dick sind. Wenn der Magnet nicht dick genug ist und nicht ganz bis zum Schulterpanzer reicht, kann man das mit etwas Modelliermasse ausgleichen.
Du wirst die Löcher in den verschiedenen Schulter nicht alle genau gleich bohren. Da brauchst du dann etwas Spiel, damit die Schulterplatten bei verschiedenen Modellen passen.
 
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@TBRY87 GENAU das ist es! Der Imperator und seine Donnerkrieger können davon ja ein Lied singen. Okay... eigentlich kann's jetzt keiner von denen mehr..
@Wildschwein Danke für das ehrliche Feedback!
@Shub Niggurath Da hast du absolut recht. Ich werde beim nächsten Mal 3x1-mm-Magnete benutzen. Vielleicht taugen sogar die 3x0,5-mm-Magnete, ohne dass die Bolter nach unten rutschen. Ich werde das einfach mal testen, indem ich sie zuerst mit Blu-Tack anbringe. So sehe ich direkt, wo die Sweetspots liegen, bevor ich bohre.
@Hellhound Du hast ganz sicher recht, das ist echt eine ziemliche Sisyphusarbeit! Für mich ist es aber auch eine gute Übung, um überhaupt erst mal ein Gefühl fürs Magnetisieren zu bekommen. Größere Minis und Fahrzeuge stehen bei mir nämlich definitiv auch noch auf dem Zettel. Unter anderem habe ich hier z. B. noch einen alten 90er-Jahre-Predator (mit diesem runden Geschützturm) rumliegen, den ich irgendwann mal restaurieren und modular machen will.

Also nochmals vielen Dank an alle für die schnellen Rückmeldungen! Ich werde es jetzt erst mal so machen, dass ich bei den Armen, wo die Magnete bereits eingeklebt sind, die Schulterplatten festklebe. Bei den übrigen Teilen werde ich – wie von Shub Niggurath empfohlen – komplett durchbohren und auf der Innenseite dünnere Magnete einsetzen. Modelliermasse habe ich auch parat, daran wird es also nicht scheitern. 😉👍
 
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Magnetfarbe hatte ich ja auch mal abgesprochen. Ist in meinen Augen eher eine Notlösung. Die Haftkraft ist nicht gar so groß.

Wenn du es richtig übertreiben willst, kannst du auch Metallkugeln unter die Köpfe fummeln. Dann können Sie auch nicken. Kann dann aber sein, dass die Magnete im Torso stärker sein müssen.
Ich hab das nur bei meinem Knight gemacht, um die Hüfte zu magnetisieren.
 
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Metallkugeln hatte ich wegen der Neigefunktion schon mit 2-mm-Kugeln getestet, aber wieder verworfen. Da ich leider keine passenden Ringmagnete für diese Größe finden konnte, habe ich es dann (mit wenig Hoffnung) mit einem flachen 2x1mm Scheibenmagneten als Gegenstück im Torso versucht. Wie erwartet, war die Kontaktfläche ohne Ringmagnet auf der Kugel einfach so minimal, dass der Kopf überhaupt keinen Grip hatte. Er verdreht sich bei jeder Bewegung der Figur, anstatt in Position zu bleiben.

Das liegt hier wohl wirklich an der winzigen Skalierung. Bei größeren Modellen soll das ja mit Ringmagnet super funktionieren. Zumindest werden sie damit beworben, dass man z.B. ein Modell vom Millenium Falken aus Star Wars damit fixieren kann.
 
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