Jemand mit Erfahrung von "klassischem" Modellbau hier?

BW-Hannover

Tz'arkangeschädigter
14. Januar 2012
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Moin,
Ich hab neulich eine Doku über die Bismarck, bzw eine Vorschau auf eine Doku gesehen. Diese hat mein Interesse an der Bismarck geweckt.
Nun hab ich in meinem Haus eine Stelle, an der der Vorbesitzer ein riesen Aquarium stehen hatte. Das sieht fast aus wie ein Altar, also eine recht grosse Nische in der Wand. Den Platz kann ich schlecht anderweitig nutzen, und nun überlege ich mir, ob ich mir ein Modell der Bismarck kaufe.
Das wäre ein Maßstab von 1:200, also das Modell müsste sowas um die 1,3m lang sein. Der Satz hat 1700 Teile, ohne die Zusatzteile für mehr Details an den Beibooten, Türmen, Flugzeugen, etc.

Meine frage nun ist, kann ich mich als Tabletopper an sowas rantrauen, oder ist das eine Nummer zu gross? Der Bausatz wäre von Trumpeter, die Qualität soll wohl sehr gut sein, aber dennoch ist klassischer Modellbau ja was Anderes als das, was ich sonst so mache.

Ich danke schonmal für eure Aufmerksamkeit
Gruss
Ben
 
Besorg dir ne Pinzette und ne Airbrush. 😉

Ansonsten wüsste ich nicht, warum das für einen Tabletopper nicht zu schaffen sein sollte. So nen Bausatz kann man halt nicht in ein paar Stunden zusammenkloppen, sondern ist vermutlich einige Wochen damit beschäftigt, wenn man's richtig machen will, aber die Prinzipien sind genau gleich wie beim Tabletopmodellbau - die Trumpeter-Bismarck hat ja auch keine Elektrik oder so was.
 
Hi,

ich bin im "klassischen Modellbau" tätig. Panzer in 1:48/1:35 und Flugzeuge in 1:48.
Du must sehen was du bauen willst.

Zum einfachen zusammenbauen und hinstellen reicht wie gesagt schon eine Pinzette und eine Airbrush (Kleber und Skalpell sehe ich mal als Standard)
Sonst kannst du dich austoben mit Zubehöhr in allen Preisklassen.
Von Ätzteilen oder Metallrohren bis speziellen Farb oder Alterungs-sets, Werkzeug usw... ist alles dabei.
 
Allgemein würde ich sagen bevor man ein Schiff in 1:200 kauft würde ich erstmal einen Panzer in 1/48 oder 1/35 mit Upgrade Teilen kaufen und probieren/"üben".
Modellbau ist doch etwas anders wenn man so Sachen wie Ätzteile, Fäden schmelzen usw nicht gewohnt ist würde ich nicht gleich mit dem Teil beginnen das später dann in der Vitrine steht.

Zähflüssiger Plastikkleber mit Pinsel, dünnflüssiger mit Nadel, Superkleber als Gel und dünnflüssig sowie Maskierband und 2 Arten Klingen (eines zum Schneiden und eine mit Spitze) wären bei großen Modell ratsam als Grundausstattung
 
Zuletzt bearbeitet:
Also in einigen Punkten unterscheidet es sich schon ziemlich. Erstmal ist so ein Großprojekt nichts, was man mal eben an einem Abend am Küchentisch zusammentackert, sondern etwas, dass man für Wochen auf einem ganzen Basteltisch verteilst.
Der höhere Deteilgrad führt zu viel kleineren Teilen. Dünnere Teile brechen gerne mal (auch weil das Plastik nicht so biegsam sein muss wie bei GW) und die Klebestellen sind nicht so idiotensicher. Angeklebte Teile habe nicht unbedingt von alleine den richtigen Winkel, sondern müssen eben sehr sorgfältig so angebracht werden.

Dann ist die Frage, wo du eben aufhören willst. Reicht dir das Grundmodell oder willst du noch Deteils upgraden?
 
Also kurz gesagt: Mach es !
Kauf dir das Modell und versuche das beste rauszuholen.
Oder mach es wie ich kauf die ein paar "Skill Modelle" (Modelle um deinen Skill zu verbessern)

Angefangen habe ich aus eine Laune heraus mit einer BF 109 E7 Trop von Eduard.
Habe da direkt mal die Haarspray-methode getestet. Ergebnis war für damalige Verhältnisse gut.

2. Modell war dann ein Beaufighter von Tamiya. Wieder neue Dinge ausprobiert.
3. Modell ein Tiger in 1/48 von AFV-Club. Schwerpunkt war hier Wüstentarnung und Staub.

Mittlerweile bin ich bei Modell Nummer 12, Chieftain MK 11 von Takom. Im Gegensatz zu meinen ersten 3 Modellen kein Vergleich mehr.

Was ich damit sagen will ist, lass dich nicht von Rückschlägen aufhalten. Zur Not in die Tonne damit und ein neues bauen.

Mein Traummodell ist übrigens eine Tomcat in 1/48 von Eduard die im Keller wartet. Ich traue mich immer noch nicht so recht dran 😉
 
In die Tonne hauen ist ein Problem bei Anschaffungskosten von um die 400 Euro 😀

Da hast du natürlich Recht, dann kauf dir erstmal ein kleineres und übe.
Meine Tomcat hatte damals so an die 80 Euro gekostet und das hätte ich auch nicht so in die Tonne getreten.
Du willst bei Schiffen bleiben ? Guck mal bei Tamiya, die Bausätze haben einen sehr guten Ruf und sind meistens sehr passgenau (also wenig spachteln und nachbessern)