Eigentlich ist Warhammer ein gutes Hobby. Oder?

Wildschwein

Miniaturenrücker
16. März 2013
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Gemorje,
habe gerade einen Beitrag vom dunklen Parabelritter zu Einsamkeit gesehen. Wenn man sich das alles so durch den Kopf gehen lässt kam ich zu dem Schluß das Warhammer, eigentlich, ein gutes Hobby ist.
Ich mein, man hat doch Kontakt zu Gleichgesinnten über dieses Forum (was für ein Glück das es nicht auf Discord ist. Dann wäre ich raus (komme mit dem Mist nicht zurecht *grummel)). Kann aber auch ernstere Themen ansprechen und bekommt Hilfestellung.
Das Hobby an sich ist ja auch sehr vielfältig (Malen, basteln, spielen, Hintergrund usw.) und wenn man das Glück hat einen Laden in der Nähe zu haben, kommen auch Kontakte und Nerdgespräche an den Start.
Natürlich macht die Menge das Gift. Sprich, wenn der Geldbeutel schreit weil er leer ist, oder man GW in Sachen Inventar Konkurrenz machen kann....... na ihr wisst schon was ich meine.
Bei mir sind das definitiv die Nerdgepräche über den Hintergrund. Auch die ein,zwei Spiele die ich mal gemacht hatte, haben ihre denkwürdigen Momente gehabt. Z.Bsp. wie ein Skaven Assassine versucht hat, aus dem Hinterhalt, meinen Ogermagier zu töten. Würfeltechnisch hat es nicht geklappt. Storytechnisch ist der Assassine aus dem Skavenregiment gesprungen. Alles an Messern gezückt. Wurde im Sprung vom Ogermagier am Hals gepackt, auf die Erde geklatscht und bekam noch schön eine mit dem Hammer verpasst. Episch Leute, einfach Episch.

Wie ist das bei euch. Was sind positive Erinnerungen die ihr mit dem Hobby verbindet?


🙂
 
Also ich denke das "Tabletop" Hobby ist ein gutes Hobby. Man lernt darüber Leute kennen, man lernt handwerkliches Geschick, meist lernt man auch noch etwas Englisch dadurch. Und im historischen Tabletop kann man eben auch noch viel Geschichte dazu lernen, weil aus eigener Erfahrung da durchaus einiges an Recherche betrieben wird. Man kommt nur nicht viel an die frische Luft 😀

Wenn man es das "Warhammer" Hobby bezeichnet, finde ich persönlich das etwas grenzwertig, einfach weil ich den "Kult" hinter der Firma Games Workshop und der Warhammer Welt nicht gut heiße...
 
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Also ich empfinde das Tabletop ebenso als gutes Hobby zum Leute kennenlernen und gemeinsam dem Hobby zu frönen. In meinem Fall hat interessanterweise das Hobby Warhammer recht viele Überschneidungen mit dem anderen Hobby PEN und Paper Rollenspiele. Zumal beides in der selben „Welt“ spielt und immerhin vier der Rollenspieler in unserer 8 Mann Tabletop Gruppe sind.
 
Ja, eigentlich schon.

Wobei. Wieso "eigentlich"? Für mich ist es definitiv ein gutes Hobby.

Bald hab ich die 20 Jahre voll. Aufgeteilt in 3 Phasen. Angefangen mit einem Freund als Teenie. Meine Prime als WHFB Turnierspieler von 2006 bis 2013. Und dann als Hauptberuflicher Forist mit Job und jetzt Kind.

Das Hobby ist meine längste Konstante und ich hab noch nichtmal einen Druchteil davon entdeckt.

Positive Erinnerungen:
  • Europa/Weltmeister 2009 im eigenen Land als Ersatzmann für.... Italien. 🤫
  • Österreichisches Teamturnier für Team Vorarlberg. Mein Gnoblar erschlägt den Vampirfürsten.
  • Die Turniere mit allen drum und dran. Die Abende davor, die Abende darin. Die Siege.

Aber die positivste Erinnerung sind die friend I made along the way.
 
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Muss @Lexstealer recht geben, es kommt letztlich darauf an, was man selbst damit macht.
Für jeden ist es wohl nicht das Richtige, aber was ist das schon?

Neben der Lore, die ich gerne lese, ist das Hobby vor allem ein Vehikel, mit dem ich mit meinen Freunden in Kontakt bleibe.

Man teilt mal Fortschritte, diskutiert Regeln, organisiert gemeinsame Spiele oder beschwert sich über GW.
Und das möchte ich nicht missen.

Denn teils hunderte Kilometer Entfernung, Beruf, Familie, Haus etc. sorgen dafür, dass man sich sonst relativ schnell entfremdet und nur über oberflächliche Männerthemen redet. ("Wie hast du den Rasen so hinbekommen…")
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir hat das Hobby bereits mehrfach aus dunkleren Lebensphasen geholfen bzw. dabei unterstützt negative Wege zu verlassen. Also definitiv ein gutes Hobby 😉.

Wie schon gesagt es ist wichtig was man für sich draus macht. Auch hier gibt es ne Menge Versuche Peer Druck aufzubauen und auch auszuüben. Ich denke gerade hier im Hobby sollte man sich da nicht drauf einlassen und dies erst Recht nicht versuchen auf andere auszuüben.

Ich kenne wenig was so grandios individuell gelebt werden kann wie unser Hobby.

cya
 
Warhammer bietet als Hobby halt viele Nischen, in denen man sich "einrichten" kann, und damit ist für viele ganz unterschiedliche Geschmäcker was dabei. Und diese Nischen stehen recht gleichberchtigt nebeneinander! Dadurch kommt es auch nicht zu so einer Art Bewertung in Hobbyisten "Erster oder zweiter Klasse" und niemand kann von sich behaupten, alleine die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Ich bin noch in einem lokalen Sportforum unterwegs und durch die engere thematische Breite hat man doch öfter mal bei Themen und Diskussionen das Problem, dass einige wenige da insgesamt den Ton vorgeben (wollen). Da ist Warhammer angenehmer aufgestellt.
 
Mir gefällt das Hobby, möchte es nicht missen und habe dadurch bei diversen Umzügen jeweils schnell wieder Leute kennen gelernt.

Angefangen habe ich als Schüler in den 90ern, am meisten gespielt als Student in den frühen 2000ern , dann längere Pause wegen Job, Heirat, Familie.

Aus den Augen hab ich’s aber nie verloren, zu den Leute aus der Spielgruppe vor 25 Jahren hab ich noch Kontakt, zu vielen anderen von damals nicht mehr. Es verbindet also schon recht gut.

So langsam fange ich wieder an, male gerade meinen DW von 2003 an. Und zwei meiner Kinder hab ich auch angesteckt. Freue mich auf die nächsten Spiele und dass wir was teilen.
 
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