Ian Watson verstorben

Wie ich im Nekrolog auf Wikipedia erfahren habe, ist am 13. April der britische Autor Ian Watson verstorben.

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Ian wurde wie einige andere Autoren Ende der 80er angefragt, Romane und Kurzgeschichten in den Welten von Games Workshop zu schreiben und verfasste den ersten Roman im Warhammer 40.000-Universum - Inquisitor. Es folgten Space Marine, Harlequin und Chaos Child sowie die Kurzgeschichten The Alien Beast within und Warped Stars. Sie erschienen in den 90ern mit einer recht eigentümlichen Übersetzung auch auf Deutsch im Heyne-Verlag, 2009 erschien ein neu übersetzter Sammelband, der bis auf Space Marine alles in einem (sehr dicken) Buch enthielt.

Die Romane waren ziemlich eigen, sowohl durch den Stil des Autors als auch die Zeit - sie sind kaum vergleichbar mit späteren 40k-Publikationen. Man muss sich darauf einlassen. Ich mochte sie weitgehend - Danke, Ian.

Mein Beileid den Angehörigen und Freunden.

Hier noch schönes Interview zum Thema vor ein paar Jahren:

 
Das Buch war etwas vor meiner Zeit.
Später habe ich versucht, den Omnibus zu lesen, als er herauskam, aber die furchtbare Übersetzung war einfach zu viel für mich
Man merkt langsam, dass viele der alteingesessenen Autoren in die Jahre gekommen sind.

Verzeiht bitte den morbiden Gedanken, aber irgendwie ist es schade, dass wir vermutlich gar nicht mitbekommen, wenn es einen von uns alten Forenhasen erwischt.
 
Verzeiht bitte den morbiden Gedanken, aber irgendwie ist es schade, dass wir vermutlich gar nicht mitbekommen, wenn es einen von uns alten Forenhasen erwischt.
Ich denke voll oft an sowas. Auch, ob in 500 Jahren dieses … dieses Warhammer oder wie das heißt , in Museen ausgestellt werden wird, um zeitgenössisches Leben des frühen 21. Jahrtausends darzustellen.
 
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