Historisch 🥇[Lion Rampant] A Winter of Discontent

@UrielVentris Einfach, aber alles andere als effizient 🫣

FYI: Erst kommt Texturpampe von AK drauf (bewährt: Desert Sand). Gleich hinterher geschüttet wird selbst angesetzte Sandmischung (will wieder an die Nordsee…). Sobald das trocken ist, mixe ich Vallejo Tan Earth mit Wasser und Leim. Das ist Versiegelung und Grundfarbe in einem. Man könnte bis hierher auch einfach passende Strukturfarbe anmischen – aber warum, wenn's auch kompliziert geht?
Es folgen in abnehmender Menge Iraqi Sand, Dark Sand und Pale Sand, alles von Vallejo. Wo's mir passt, wird zwischendurch auf ein Steingrau gewechselt. Zum Schluss Grasstreu mit großzügig Holzleim festgepappt, Tufts dazu (GamersGrass beschde), "schon" fertig.
 
  • Party
Reaktionen: UrielVentris
Dem Tag der Arbeit sei Dank, gibt's direkt ein bisschen progress.
Zugegeben, die geteaserten Plänkler kommen in sehr überschaubarer Zahl daher. Und von dem Umbau abgesehen, sind die Figuren Perry-Standardware, lediglich mit ein paar Bits (von Victrix oder Wargames Atlantic) aufgemöbelt. Der Vollständigkeit halber (und wen's interessiert), verbaut ist auch ein Zinn-Dollie von Steel Fist Miniatures.

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Auch wenn es hoffentlich keine Lesehilfe braucht: Links dargestellt sein soll ein nobler Boomer, der sich mal anschauen will, womit die Kids so ihren Spaß haben. Natürlich vermeidet man Flecken auf dem Hochglanzharnisch, indem man die Dienerschaft mit dem Schwarzpulver hantieren lässt. Die Kollegen rechts scheinen das nur so semi zu finden.

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Historische Vorlagen kann ich, Schockschwerenot, diesmal nicht bieten. Aber keine Sorge, ich musste nicht kreativ werden, sondern konnte einfach ein vorhandenes Perry-Set kopieren. Zu finden in der Samurai-Reihe.

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Als kurzes Zwischenfazit habe ich noch die Bases vom letzten Mal mit denen von heute zusammengeschoben. Man erkennt vielleicht den kleinen Diorameneffekt, den das haben soll. Deshalb mag ich Multibases. Falls ich es noch nicht oft genug erwähnt habe.

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Demnächst mehr vom Gleichen in diesem Theater. Es wird eventuell etwas rockiger… 🤘
 
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Nicht viel zu gucken heute. Dafür Blabla.

Was man ahnen mag: Bin nicht nur großer Römerfan, wie hier schon mehrfach dokumentiert. Sondern meine Liebe auf den zweiten Blick, dafür umso wahrer, gilt den Rittern in allen Farben und Formen. Geht so weit, dass ich über sie ein Buch geschrieben hab – interessiert aber weder hier noch den Rest den Welt. Viel wichtiger, zu den Rittern gehören Rüstungen und Pferde und natürlich auch Turniere. In England, wo sonst, hat sich vor Zeiten eine Szene von Verrückten gebildet, die diese Turniere etwas realistischer nachbilden wollten, als aus der Popkultur bekannt. Inzwischen ist das ein ziemlich globales Ding. Und heuer läuft wieder mal eine Tournee durch halb Europa. Auch da: Ich bin Fan. Das hole ich jetzt ins Projekt.

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Die Figur ist als Tribute an eine der modernen Ritterinnen gedacht, Emma Pearn (hier ihr Insta-Account). Find's einfach saucool, was sie macht. Und also wird sie ein kleines englisches Kontingent anführen, das sich meinen Burgundern anschließen (oder unter falscher Flagge auch für die Gegner arbeiten) kann. Die Figur ist im Kern ein Perry-Plastikritter, allerdings mit ziemlich fummeligen Umbauten. Wenn sie ganz fertig ist, gibt's auch mehr – nicht unbedingt bessere – Bilder.

Für heute lass ich's bei Vorschau und Begleitstory.
 
* hier das Magnificent-Seven-Theme einspielen

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Die nächsten Ritter rollen vom Band. Der Grundstock (rechts im Bild) bleibt generisch. Zuordnung schafft dann die zweite Base mit wechselnden Anführern. Fürs Erste übernimmt hier Emma Pearn für Team England.

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Um die Herkunft klarzumachen, wird das Georgenbanner mitgeführt (wie für Engländer auf Kontinentalreise teils bis heute noch üblich). Dem Bannerträger wiederum habe ich die Farben der Paston-Familie verpasst. Die waren ein sehr kleines Licht in den englischen Rosenkriegen, sind hernach aber durch ihre Sammlung von Privatbriefen aus der Zeit recht berühmt geworden. John Paston junior († 1479) trieb sich häufiger diesseits vom Kanal herum und besuchte 1473 auch den burgundischen Hof. An Kämpfen gegen die Eidgenossen hat er wohl nicht teilgenommen – aber das hätte er dann ja mit Ms. Pearn gemein.

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Wo Engländer sind, darf ein Langbogenschütze nicht fehlen. Mit seiner Reisekleidung passt er zwar nicht so ganz unter die Schwergerüsteten. Aber wir sind hier ja noch nicht in der grimmen Düsternis der fernen Zukunft, dürfen uns also auch im Getümmel etwas Entspannung erlauben.

Derweil spazieren die wirklich letzten Einheiten für dieses Projekt auf den Maltisch. WIPs gibt's, sobald eine Mehrheit den Gussrahmen verlassen bzw. die Entgratung durchlitten hat.

Wie immer, danke fürs Gucken 🙂
 
Ich mag Deine Art, wie Du die Minis bemalst, ich mag Deine Minis, ich mag die Art, wie Du die fotografierst und in Szene setzt, ich mag Deine Art der Berichterstattung 🥳 ... gibt es etwas, das ich nicht mag? 😮 - Ja! 😮 Es dauert zwischen den Minis zu lange! 😁
Ich könnte noch mehr und schneller davon vertragen! 😉😂