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  1. #21
    Vollstrecker Tabletop-Fanatiker

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    Orkz

    Evil Sunz

    Der Totem dieses Klans ist ein Blutrotes Ogryn Gesicht das aus einer Sonne blickt. Angehörige des Klans tragen immer mindestens ein rotes Kleidungsstück was ihr erscheinen immer recht auffallend Macht. Rot ist eine Farbe an die die Orks nur sehr schwer herankommen, da nur wenige Ihrer Feinde die sie plündern rote Kleidung oder rote Ausrüstung tragen.

    Der meiste rote Farbstoff wird für die Bemalung benötigt. Die meisten Krieger besitzen immer nur einige Fragmente roter Kleidung, manchmal nur einen Ärmel oder eine Kappe. Andere treten einfach mit blutgetränkter Kleidung auf und ziehen diese noch nicht mal aus wenn sich das Blut braun färbt und ranzig wird. Rote Gesichtsfarbe ist ein weiteres Zeichen für die Verrücktheit dieses Klans nach der Farbe Rot. Sobald ihnen der Vorrat der roten Farbe ausgeht wechseln sie einfach zu Blut.

    Jeder Klan hat eine eigene Variation des Klan Totem. Für die Evil Sunz repräsentiert das Totem den harten, unnachgiebigen Aspekt der heißen Sonne - einer rot glühenden Sonne, wie vollgefressen mit Blut. Dies wird auf die Blutopfer zurückgeführt, die der Blutrot glänzenden Sonne auf der Ork Heimatwelt gebracht wurden. Die Orks dachten damals sie müßten der Sonne diese Opfer bringen um sie am Leben zu erhalten. Das Sonnensymbol wird auf den Rückenplatten und den Bannern der Bosse gezeigt.

    Der Evil Sunz Klan hat viele Mekboyz, daraus ergibt sich das sie auch viele Fahrzeuge besitzen (Mekboyz sind unentbehrlich wenn man Fahrzeuge am laufen halten will). Die Evil Sunz werden auch die Bikeboyz genannt. Diese Ork Biker tragen Leder, das Evil Sunz Symbol, sind geschmückt mit allen Möglichen Ketten und Bike-Zubehör und tragen Schwarze, hohe Stiefel mit Stahlkappen. Ihre Stirn ist oft mit Nieten und Stacheln geschmückt die direkt mit ihrer dicken Schädelplatte verschraubt sind.

    Evil Sunz übertragen ihre Vorliebe für die Farbe Rot auch auf ihre unzähligen Fahrzeuge die sie in dieser Farbe anmalen. Wie alle Orks glauben sie das rote Fahrzeuge schneller sind als anders gefärbte Fahrzeuge. So braucht ein Ork wenn er sein Fahrzeug frisieren will um mehr Geschwindigkeit zu erhalten dieses nur rot zu streichen, denn so kann keiner mit ihm mithalten.

    Quelle „Waaargh The Orks“
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  2. #22
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    Orkz

    Death Skullz

    Die Death Skullz sind als die Plünderer des Schlachtfelds bekannt. Nach jeder Schlacht oder jedem kleinen Geplänkel kann beobachtet werden wie sie fröhlich und gut gelaunt über das Schlachtfeld wuseln und den Toten (wer nicht tot ist wird tot gemacht) diverse Kleidungen und Rüstungen rauben.

    Diese Teile werden dazu benötigt die Ausrüstung der Death Skullz zu vervollständigen, welche an sich schon sehr bizarr aussieht. Dies führt oft zu verschieden bunter Kleidung, da Teile verschiedenster Uniformen wild miteinander kombiniert werden.

    Eine Ork-Bande die am Überfall und plündern einer Imperialen Strafkolonie beteiligt war erbeutete deren Kleidungsstücke. Nun laufen sie mit Hosen und Hemden herum die als Sträflingskleidung gilt und die mit dem Symbol der Gefangenen, schwarze auf dem Kopf stehende Pfeile, markiert ist. Vielleicht war es gerade das Symbol mit den Pfeilen, dem sie magische Kräfte zusprachen, das ihre Aufmerksamkeit errang.

    Der Klan erhielt seinen Namen nach den gehörnten Knochenschädeln die sie als Helm tragen. Schädel und Knochen sind die markante Merkmale und dienen der persönliche Verzierungen eines jeden Death Skullz. Helme sind immer in Form von grinsenden Kochenschädeln geformt oder gegossen.

    Death Skullz Orkz sind immer mit Amuletten aus Knochen aller Art geschmückt, hier ein Anhänger, da ein Talisman oder hoch geschätzte Knochen schon langer toter Feinde. Solche Dinge stellen die Kraft und Macht für die Death Skullz dar. Einige der Krieger tragen Dutzende zusammengefügte Rippen ihre Feinde wie einen Brustpanzer.

    Eine weiter Gemeinsamkeit der Death Skullz ist das sie ihren Kopf und ihre Rücken in tiefem Blau bemalen.

    Eine Familie Death Skullz die unter einem erfolglosen Raubzug litt steigerte sich aus Frust so extrem in die Bemalung das sie sogar ihren kompletten Oberkörper und die Arme blau bemalten. Sie glauben das sie so die Aufmerksamkeit und das Gefallen ihrer Kriegsgötter erhalten würden und mehr Glück bei Plündern nach der nächsten Schlacht zu haben.

    Die Klan Krieger tragen eine schwarze Rückenplatte in die das Symbol eines Schädel auf farbigem Grund eingebrannt wurde. Die Farbe des Grundes variiert von einer Familie zur anderen.

    Dieser Klan hat eine Menge kleverer und geschäftstüchtiger Gretchins. Als Plünderer der Schlachtfelder und Diebe in den Camps sowie Verkäufer von Ausrüstungen die sie selber für nicht mehr gut genug halten haben sie sich bei den anderen Klans einen sehr schlechten Ruf erworben.

    Quelle „Waaargh The Orks“
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  3. #23
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    Orkz

    Goffz

    "De grözte un häßlichzte Orkze sin wa, viel Stormboyz un Nobz ham wa. Kämpfe tun wa Hand in Hand. Keine Waschlappenz de hinden rumhänge tun un rumschleiche wie'n paar vergraulte Gretchinz oda flennende Snotlingz. Kein andera Klan is so hart wie de Goffs", so sehen sich die Goffs selber.

    Die Goffz kann man an ihrer überwiegend schwarzen Ausrüstung und an ihrem Klan Totemzeichen, einem schwarzen Bullenkopf, erkennen. Dieser Klan hat den Ruf die größten, häßlichsten, bösartigsten und grausamsten Orkz hervorzubringen.

    Von allen Ork Klans sind es die Krieger der Goffz die am meisten vom tosen der Schlacht inspiriert werden, sie sind Spezialisten im Nahkampf. Sie halten sich selbst für besser als die anderen feigen Orkz andere Klans die von weiter hinten auf den Feind schießen, wo sie doch jederzeit ins Kampfgetümmel vorstoßen könnten. Sie sind besonders angetan von Stabhandgranaten, da sie aus der Hand geworfen werden und gut für den Nahkampf gegen kleine Gruppen, in Ruinen, Bunkern oder anderen Rattenlöchern sind. Natürlich schleppen sie deshalb eine Menge dieser Stikkbombz unter ihren schwarzen Rüstungen mit sich herum.

    Schwarz ist die bevorzugte Farbe der Goffs. Andere Klans die helle Farben oder Muster tragen werden einfach als "Keine richtigen Orkz" verspottet oder als "unkrautbewachsen" beschimpft. Die meist verbreitete Bemalung bei den Goffz ist das Schachbrettmuster aus schwarz und weiß oder ein kontrastreicher Rand. Exzessive Abweichung von den Farben das Klans wird verhöhnt und der Übeltäter wird sofort von einem der nächstbesten Bosse der ihn trifft verprügelt. Kriegsbemalung und Tatoos sind für die Goffs Tabu. Ohrringe aus Knochen, Metall Stücke die durch das Fleisch gepierct sind, Totenschädeln nachgeformte Embleme als Kette um den Hals und große Nasenringe sind ihre Favoriten. Für die Goffz sind das die Symbole die einen wahren tapferen Charakter eines Orkz beschreiben.

    Auf dem Kopf wird ein gehörnter oder teutonisch aussehender Helm getragen, völlig egal ob er mehr Schutz bietet als ein anderer (viele sehen aus wie die alten Stahlhelm oder Pickelhauben aus vergangenen Zeiten). Angehörige des Klans tragen eine Rückenplatte welche die Symbole der Familie in Farbe auf Schwarzem Grund eingebrannt haben.

    Die Goffz können die größtes Anzahl von Nobz und Stromboyz aufweisen. Dies kommt weil die Goffs der am besten militärisch organisierte Klan ist. Alle Orkz lieben es in den Krieg zu ziehen, oft führen sie Krieg um Überleben zu können, aber Goffz leben einzig und allein für den Krieg.

    Junge Goffz beweisen sich untereinander in gefährlichen Kampfspielen. Für diese Vergleiche tragen sie rituale Helme mit Bullenhörnern und stellen sich gegenüber auf. Dann rasen sie mit gesenkten Köpfen aufeinander zu wie wilde Bullen und es gibt einen lauten Knall wenn die Helme sich treffen. Die jungen Goffz stoßen ihre Köpfe solange aneinander bis einer genug hat oder bis einer oder beide zu Tode kommt.

    Den Sklaven Herden der Gretchins und Snotlingen (Grotz und Snotz) ist es nicht erlaubt schwarz zu tragen, dieses Privileg haben alleinig nur die Goofs. Die Snotz und Grotz dürfen sich nur das Gesicht mit schwarzer Farbe bemalen. Die Kleidung der Sklaven muß düster und neutral gehalten werden. Jeder versuch helle Farben zu tragen wird mit extremer Züchtigung aus der Hand eines vorbeiziehenden Goffs bestraft.


    Quelle „Waaargh The Orks“
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  4. #24
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    Zähne

    Zähne dienen in der Orkoiden Gesellschaft als Währung und bilden die komplette Grundlage der Wirtschaft. Dies müssen große, scharfe und elfenbeinfarbige Orkfänge sein, um einen gewissen Wert zu besitzen. Menschlich Zähne sind nichts Wert, die der Gretchins und Snotlinge kaum was. Die Orks benutzen die Zähne schon seit unendlichen Zeiten als Geld.

    Es ist eine natürliche Form der Währung, unter Berücksichtigung das den Orks die Zähne alle paar Jahre abstoßen und diese neu nachwachsen. Die Anzahl der Zähne die sich im Umlauf befinden können sich niemals so stark verringern kann das es zu Geldmangel führen könnte, oder das ein einzelner Ork über länger Zeit Armut erleiden müßte.

    Orks die ihre Zähne schneller ausgeben als sie diese verdienen sind gezwungen ihre eigenen Zähne zu ziehen, oder einen Painboy zu holen der dies für sie erledigt. Sie müssen sich dann, bis ihre eigenen Zähne wieder nachgewachsen sind, auf grobe, metallene Gebisse verlassen, die von den Mekboyz angefertigt werden.

    Die Zähne-Wirtschaft versteht sich so das so der Ork mit den meisten Zähnen auch der Reichste ist. Einigen große Orks, zu erwähnen ist hier der Bad Moon Klan, wachsen mehr Zähne als den anderen, so sind sie auc reicher als andere.

    Allen Orks wachsen bessere Zähne als den Gretchins und Snotlingen. So haben die Zähne der kleineren Orkoiden auch kaum Wert und sie sind leicht in Knechtschaft der Ork-Gesellschaft zu halten. Der einzige Weg für ein Gretchin daraus auszubrechen ist hart zu arbeiten und sich richtige Zähne zu verdienen

    Da den Orks ca. alle 5 Jahre die Zähne nachwachsen kommt man schnell in den Verdacht das natürliche Inflationen drohen könnten. Dies ist aber nicht der Fall. Das Problem wird zum Glück Natürlich geregelt, die Zähne haben nur solange eine Festigkeit und Schärfe wie sie lebendes Material waren. Sobald die Zähne gezogen oder ausgefallen sind werden sie leblos. Sie fangen langsam sie an sich zu zersetzen, später dann (meist nach einigen Jahren) zerbrechen und zerfallen sie zu Staub.

    Zerbrochene Zähne haben bei den Orks keinen Wert mehr, so werden sie in diesem Stadium einfach weggeworfen. Durch diesen natürlichen Zerfall tendieren die Orks dazu ihre Zähne möglichst schnell auszugeben um diesen Prozess bei sich selbst zu umgehen.

    Händler und Hersteller prüfen die Zähne methodisch bevor diese im Tauschgeschäft akzeptiert werden. Es gibt Gerüchte das einige menschliche Berater von Ork-Warlords einen Weg gefunden haben diesen Zerfallprozess zu verlängern oder sogar ganz zu stoppen. Durch diese Gerüchte wurde die Position der Warlords noch zusätzlich gestärkt. Es gibt keinerlei Beweise für diese Gerüchte, es kann aber auch sein das es eins der bestgehüteten Geheimnis ist die ein Warlord haben kann.

    Quelle „Waaargh The Orks“
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  5. #25
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    Die Necrons


    Einleitung


    + + + +

    Tief unter dem golden Thron des Imperators, unter den tausend Kilometer hohen Kammern des Administratums, unter den Lagerhallen und den unendlichen Labyrinth der Gänge und Verließe liegt ein Gewölbe. Die Tore diese Gewölbe bestehen aus purem Admantium und sind mit Stasisglyphen versiegelt. Ohne das Siegel einen hohen Senators von Terra kann niemand es betreten. Von seinen finsteren, schweigenden Wächtern will ich, wage ich nicht zu sprechen.

    In dieser tiefsten und am besten gesicherten aller Kammer, die ich, den wahren Namen verschleiernd, das Verbotene Gewölbe nenne, werden sämtliche Geheimnisse aufbewahrt, die seit Anbeginn der Zeit von der Menschheit entdeckt wurden. Solch schreckliche Geheimnisse, solch entsetzliche Gefahren, dass sie für immer verschlossen werden müssen, da allein das Wissen von ihrer Existenz einen normalen Menschen an die Schwelle des Wahnsinns bringen kann.

    Und doch gibt es Zeiten, in denen die Exploraten auf das Verbotene Gewölbe zurückgreifen müssen. Eine zufällige Begegnung auf einem außerirdischen Planeten, eine Entdeckung tief im Weltall, ein verworrener Bericht über längst vergessene Geschehnisse. Dann werden die Admantiumtore geöffnet, die Stasissiegel gebrochen, und die lautlosen Wächter treten zur Seite. Aufzeichnungen werden untersucht und verglichen. Alte Geheimschriften werden entschlüsselt, Hinweise gesucht und gefunden, Berichte zusammengestellt und wieder getrennt, bis am Ende etwas Gestalt annimmt, das man als Wahrheit bezeichnet.

    So heißt es jedenfalls in den Geschichten, die sich Leute erzählen. Geschichten von Dingen, von denen ich nie geglaubt hätte, sie jemals zu erblicken – Zeuge zu werden, wie das Siegel von Terra im Licht der Leuchtgloben rot flackert, mit meinen eigenen Augen die fürchterlichen Wachen zu sehen oder die uralten, wachsartigen Aufzeichnungen zu berühren, die mit schwarzer Tinte auf menschliche haut gefertigt wurden. Wer hätte in all dieser Zeit, der Geschichte der Menschheit, die Entdeckung von Beweisen für die Existenz etwas so offensichtlich Bösen vorhersehen können? Und dennoch halte ich nun eine Enthüllung von solcher Bedeutung in meinen zitternden Händen, daß alle menschlichen Bestrebungen dagegen unwichtig erscheinen und die Flamme der Hoffnung im Wind der Verzweiflung flackert ?

    Coran Celcius Historicus ´Persönliches Tagebuch`
    (Beweisstück 221B – Justiciarium H32
    Anklage : Ketzerei. Urteil : Schuldig.
    Erwartet Verfahren – 0725998.M41)

    + + + +


    Angelis - Die ewige Dunkelheit


    An der äußersten nordöstlichen Grenze des Imperiums liegt ein kleiner Doppelstern, den die Menschen als XCV-103 kennen, und um den ein kleiner und völlig lebloser Planet kreist. Vor hunderten von Jahren benannte das Imperium diese Welt Angelis und sandte Schiffe aus, um sie zu erforschen und die außerirdischen Ruinen zu untersuchen, die unter ihrer öden Oberfläche Lagen. Nichts wurde jemals wieder von dieser Expedition gehört. Obwohl die Astrophaten des Imperiums bis tief ins All hinein forschten, blieben ihre Anstrengungen vergebens. Bald wurde die Suche eingestellt. Weitere Missionen zu dem Planeten mußten wegen schwerer Warpstürme abgebrochen werden, die für die Schiffe des Imperators unüberwindbar waren.

    Es gibt kein Denkmal für die Männer und Frauen, die so weit durch die Galaxie reisten und deren Schicksal bis heute ein Rätsel bleibt. Sie sind aus dem Blick der Menschheit verschwunden, und die einzige Aufzeichnung über ihre Expedition ist ein kurzer Eintrag in den Akten des Administratums, dessen Zeile lautet – ‚Jeglicher Kontakt verloren – Status unbekannt.

    + + + +

    +++ Vorläufiger Bericht der Anfänglichen Beobachtung Angelis – Logbuchauszüge +++
    +++ Sender : Ewige Wachsamkeit (Angelis Orbit)
    +++ Empfänger : Dolumar IV
    +++ Ziel : Mars
    +++Datum : 8116344.M35
    +++Telepath : Astropath-Terminatus Kabelus
    +++Ref : AdMech/01923298/GT
    +++Autor : Oberster Orbitologist Luteus Vox

    Weisheit des Tage „Rätsel sind nichts anderes als Tatsachen, die wir nicht verstehen“

    Eintrag (8100344.M35):
    Erste Scans deuten auf eine 0,00276% Wahrscheinlichkeit auf Lebensformen hin. Die Sensoren das Klagendes Firmament registrierten jedoch ein ungewöhnliches Energiemuster. Aus verschiedenen energetischen Fluktuationen bestehend, ist die Energiespitze bisher arithmetisch, könnte aber trotzdem auf einen Generator oder einen Signalgeber hindeuten. Es ist definitiv keines natürlichen Ursprungs und wir haben es zu seiner Quelle zurückverfolgt, einer Ansammlung fremdartiger Bauwerke auf der Oberfläche. Archeoforscher wurden angefordert und werden in 4 Monaten eintreffe. Venator Klasse Sonden wurden ausgeschickt. In kürze werden wir noch zusätzlich Indagator Sonden aussenden.

    Eintrag (8109344.M35):
    Sechzig Venator Sonden wurden in einem Typ 3 hexafocalem Muster auf der Oberfläche positioniert und scannen nach Lebensformen auf jeder Stufe, Atmosphärische Proben ergaben, im Gegensatz zu vielen anderen D - Klasse Planeten eine reichhaltige Sauerstoff/Stickstoff Atmosphäre. Hoffentlich können uns die Indagator-Scans weitere Ergebnisse liefern. Der erste Scan nach Lebensformen erscheint richtig zu sein. Selbst Bakterien, Viren oder andere Nano – Organismen fehlen. Seltsamerweise scheint die ausgestorbenheit auf künstlicher Natur zu basieren. Die Wasserdichte des Planeten ist extrem niedrig, vielleicht 1:32 oder noch geringer. Die Polarregionen wurden noch nicht ausgewertet, werden wahrscheinlich aber auch nicht mehr als 1:20 oder 1:18 liefern können.

    Eintrag (8112344.M35):
    Indagator – Ergebnisse werden noch immer ausgewertet. Die Hintergrundstrahlung hält sich innerhalb tolerabler Werte und schließt die Theorie einer thermonuklearen Katastrophe oder Krieges aus. Atmosphärische Bedingungen scheinen sich schnell zu verschlechtern. Zyklische und nichtzyklische Stürme scheinen aus verwobenen Luftströmungen zu entstehen. Wiederum kann diese Phänomen auf keinen natürlichen Ursprung zurückgeführt werden.

    Die Wasserdichte ist auf 1:38 gesunken und Ergebnisse der Polkappen zeigen eine Dichte von nur noch 1:26 an. Es gibt keinerlei Anzeichen für eine natürliche Austrocknung Angelis. Die Sandstürme scheinen regelmäßig aufzutreten und für die meisten Erosionen verantwortlich zu sein.

    Es gibt viele inaktive Vulkane, die alle relativ klein sind und in einem Jahrtausende alten Gebirge liegen. Aufgrund der Erosion, läßt sich das Aussterben auf vor 30M oder vielleicht sogar vor 70M oder 80M bestimmen.

    Dieser Planet seit dem Dunklen Zeitalter der Technologie ausgestorben, vielleicht auch schon davor. Ich habe noch niemals einen Planeten gesehen oder davon gelesen, der ohne jegliche Anzeichen eines unnatürlichen Ereignisses so leblos war, wie dieser.

    Eintrag (8115344.M35)
    Konzentration aller Indagator Sonden um die Fremdartige Lagerstätten. Es gab eine große Energiewelle unbekannter Art seit unserer Ankunft, ob sie in Abhängigkeit zu den gefährlichen Oberflächen – Bedingungen entstand oder umgekehrt ist unmöglich festzustellen. Die Form der Energie ist unbekannter Art und das ansteigende Magnetfeld bleibt weiterhin ein Rätsel, Anormale Signalformen und abgelenkte Wellen lassen sich an vielen Punkten, 3 bis 4 Meilen tief, unter der Oberfläche ausmachen.

    Entgegen erster Vermutungen, scheint das Signal bei den Fremdartigen Strukturen gebündelt zu werden und nicht von ihnen auszugehen. Weiter Quellen wurden bei 433 weiteren Punkten gefunden, obwohl keinerlei Anzeichen für Bauwerke sprechen und selbst Scans der Erdkruste ergebnislos blieben.

    Unsere Scan der Bauwerke bleiben unschlüssig. Die Herkunft des Materials ist nicht bekannt und die enthaltenen Elemente lassen sich nicht analysieren. Wir werden auf die Expertise des Archeo – Teams warten.

    Kommentar: Angelis ist eine Welt voller Widersprüche. Das Energiesignal ist definitiv künstlich, obwohl wir seine Quelle nicht genau feststellen können. Einzig die Fremdartigen Bauwerke zeugen davon, das dieser Felsen einmal bewohnt wurde. Ohne spezielle Ausrüstung (z.B. hochgradige metallurgische und biochemische Analysegeräte, Krustenbohrer, Erzanalysatoren und Chronoanalysatoren), ist keine genau Analyse der antiken Bauwerke möglich. Selbst psychische Scans wurden von den fremdartigen Gebäuden abgeblockt und weiter Informationen werden erst zugänglich, wenn ein Team auf der Oberfläche landet. Es sollte Angemerkt werden, daß wir aufgrund der gefährlichen atmosphärischen Bedingungen auf Angelis, von Dolumar VI, 60 neue Sonden angefordert haben (38 Venator und 22 Indagator) und kontrollieren gerade unsere Schutzanzüge, da wir eine Landung in wenigen Tagen vorbereiten werden.

    Die totale Auslöschung allen Lebens auf diesem Planeten ist auf keine uns bekannte Ursache zurückzuführen; keine atomare Reststrahlung, fehlenden Virenkulturen und andere biochemische Spuren, verwerfen die Theorie des vernichtenden Völkermordes. Dies ähnelt weiteren Planeten dieser Region und in weiter Sektoren (Scans mit den Daten der folgenden Planeten vergleichen; Naogeddon [EI1], Holda [EI2], Dunen II [EI2], Berien VI [EI3], Doton [EI3], Evangel [EI4]).

    Euer treuer Diener,
    Luteus Vox

    + + + +
    + + + +

    +++ Anordnung der fremden Strukturen auf Angelis +++

    +++Sender : Bodenstation Angelis
    +++Empfänger : Dolumar IV
    +++Ziel : Mars
    >>Übergeordneter Befehl 6789/OXI<<
    +++Abfangen/Umleiten Nach : Terra
    +++Datum : 8431345.M35
    +++Telepath : Astropath-Terminus Kabelus
    +++Ref : AdMech/01912398/IP
    +++Autor : Adeptus Prefectus Primus Saul Magellan (Lagerdirektor)
    +++Weisheit des Tages : „Ein klarer Verstand ist ein Segen des Imperators – Er sollte nicht mit Trivialitäten verwirrt werden“

    Ergänzende Untersuchungen zum Bericht des Obersten Orbologisten Lutes Vox, der orbitalen Scans und den ungeklärten Anomalien des Planeten Angelis. Diese können wie folgt zusammengefaßt werden:

    1.Die Ökosphäre des Planeten ist ohne ersichtlichen Grund ausgestorben. Trotz einer reichhaltigen Atmosphäre aus Sauerstoff und Stickstoff in Kombination mit niedriger Strahlung lassen sich keine Zeichen von Leben, nicht einmal im mikroskopischen Maßstab, finden.

    2.Einige Strukturen, deren Ursprung ungeklärter Natur sind.

    3.Eine Energiequelle im Gebiet der Strukturen, die eine Art Signal aussendet und immer noch ungeklärt ist.

    Wir errichteten eine Bodenstation und begannen mit der Ergründung dieser Phänomene. Bislang können wir bestätigen, daß die Strukturen definitiv nicht natürlich sind und Bauwerke fremden Ursprungs darstellen. Das Material, aus dem die Strukturen bestehen, hat sich gegenüber sämtlichen Scans, Phasenfeldgeneratoren und sogar psionischen Sonden als resistent erwiesen. Unsere Teams haben begonnen, die Strukturen auszugraben; in der Hoffnung, dadurch neue Hinweise auf die Herkunft der Strukturen zu erhalten.

    Beobachtungssystem haben die Gegend kartographiert und berichten von einer überraschenden Vereinbarkeit zwischen den Strukturen.

    Es gibt dabei drei Hauptmerkmale, die sich folgendermaßen beschreiben lassen:

    Das erste ist ein Gruppe aus drei pyramidenförmigen Gebäuden, die in einer lockeren Linie stehen. Alle drei Pyramiden sind vierseitig, verfügen aber über unterschiedliche Ausmaße. Zunächst nahmen wir an, alle Pyramiden wären gleich ausgerichtet, mit ihren Seiten in Richtung Norden, Süden, Osten und Westen. Akkuratere Messungen ergaben jedoch Verschiebungen um 0,0056°. Diese positioniert jedoch jede der drei Pyramiden so, dass eine ihrer Ecken in Richtung des dritten der 3 Merkmale zeigt.

    Eine weitere Ausarbeitung durch Adeptus Astrologicus Herveus ergab, dass dieses Muster folgender Formel zugrunde liegt:

    X=[i(n/m)- u(n/m) +o(n/m)] wobei x=1 ist

    Dies, so folgt er ferner, bringt das Muster in direkte Warpkonjunktion mit einer Sternenkonstellation, die während der Sonnensommerwende von den Pyramiden aus zu sehen ist.

    Ich zweifle allerdings an der Wichtigkeit dieser Information für unsere Untersuchungen, und halte diese `Zusammenhänge` eher für zufällig.

    Das zweite Merkmal ist ein langer Graben, der längs zu den Pyramiden verläuft. Der Graben ist nahezu 800m breit, und da er mit Treibsand gefüllt ist, konnte seine genaue Tiefe noch nicht ermittelt werden. Der Graben verläuft erkennbar 60 Kilometer weit in nordöstlicher Richtung, bevor er sich durch Sandsturmerosionen und kontinentale Verschiebungen auflöst und es somit unmöglich macht, seine Ursprüngliche Länge zu bestimmen. Er könnte sich bis hin zum Pol des Planeten erstreckt haben, oder sogar noch weiter.

    Auch hier weist Adeptus Astrologicus Herveus auf den Zusammenhang des Grabens in Relation mit den Pyramiden zu der schon vorher erwähnten Sternenkonstellation und dem östlichen Spiralarm hin. Wiederum bleibt mit nur, meine Skepsis zu diesen Theorien zu äußern.
    Das dritte und letzte Merkmal befindet sich nahezu 10KM entfernt von den drei Pyramiden und wartet im Falle einer Erkundung am ehesten mit den Chancen einer Entdeckung auf. Es hat wie die anderen Gebäude die Form einer Pyramide, scheint jedoch beschädigt worden zu sein, ist eingestürzt oder wurde einfach nie fertiggestellt. Wir werden eine Expedition in diese Pyramide unternehmen, die ich persönlich anführen werde. Ich hoffe, in meinem nächsten Bericht mehr Details über die inneren Strukturen liefern zu können.

    Euer Ergebenster Diener,
    Saul Magellan.

    + + + +

    +++ Logbucheintrag 2935971/PALEOLOGOS ANGELIS +++

    Heute führte Explorator Torson das Ausgrabungsteam in die Vorkammer, aus der Gorman und Adlar den ersten Sarkophagus geborgen hatten. Sand und Schutt, mit dem die Kammer angefüllt war, behindert die Arbeit. Mehr als einmal mussten unsere Ausgräber die Pyramide verlassen, da ihre Filter verstopft waren oder sie andere technische Probleme mit ihren Atemgeräten hatten. Ich habe daraufhin weiter Ausgräber vom Basiscamp angefordert: Dies hat mehrere Stunden gedauert. Während dieser Zeit lieh ich mir einen funktionierenden Anzug aus und ging zurück an die Arbeit, um die Situation persönlich einzuschätzen.

    Als ich mir einen Weg durch den langen Korridor bahnte, konnte ich sehen, dass sich der Staub zentimeterdick auf dem Boden abgesetzt hatte und die Luft immer noch mit Mengen mikroskopisch kleiner Partikel erfüllt war. Vorsichtig, um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln, folgte ich der Leitlinie durch die Dunkelheit. Im flackernden Licht meiner Fackel sah ich, dass die Wände und die Decke mit Reihen wirbelnder Hieroglyphen bedeckt waren, die wie ein Tunnel aus Sternen in die Pyramide führten. Zu beiden Seiten des dunklen Eingangs standen die Kammersiegel.

    Die Luft in der Vorkammer war besser geworden, seitdem wir sie das erste Mal betreten hatte. Jetzt konnte ich sehen, dass auch hier die Wände mit Hieroglyphen bedeckt waren. Für einige Minuten konnte ich nichts weiter tun, als verwundert auf die fremdartige Szenerie zu schauen. Die geometrische Anordnung der Schriftreihen, gekrümmt, verbunden und wieder getrennt, formten komplizierte, verflochten Muster von unbeschreibbarer Schönheit. Trotz der 50 Millionen Jahre, die uns von den Necrontyr trennen, fühlte ich an diesem Ort ein instinktives enges Band, als wenn ihr Blut über diesen unvorstellbaren Abgrund der Zeit nach meinem rufen würde.

    +++ Ende des Eintrages +++
    Xenobiologisches Exploratorteam beauftragt mit der Untersuchung des Planeten XCV-103/56/‘Angelis‘.
    Kontakt verloren M35.037-34
    Teamstatus unbekannt
    Weisheit des Tages: „Unwissenheit bedeutet Ignoranz

    + + + +

    Mit dem Untergang von Angelis begann die Geburt von Gorkamorka. Ohne Vorwarnung stürzte ein feuriger Bote der Verdammnis aus der Tiefe des Alls auf diese verdorrte, karge Welt. Der gewaltige Einschlag löschte in einem kurzem Augenblick alles menschliche Leben auf der Planetenoberfläche aus. Das Klima und die Struktur von Angelis wurden unwiderruflich verändert und in eine neuen, noch härtere Form gepresst.

    Diese Zerstörung wurde nicht durch einen herabstürzenden Kometen oder einen abgedrifteten Asteroiden verursacht. Das Objekt, welches auf Angelis einschlug, war ein Space Hulk, ein gigantisches Raumschiff, bemannt mit den wildesten und barbarischsten Volk der Galaxis : Orks.

    Der Riß im Warp, der das Space Hulk auf den Planeten zutrieb, kam ebenso plötzlich wie unerwartet. Jegliche Kommunikation zwischen dem Imperium der Menschheit und seinem Expeditionstrupp auf der Welt brach plötzlich ab. Gleichzeitig zerrten enorme Gravitationskräfte am Gerüst des Warp und zogen das vorbeidriftende Hulk auf den Planeten herunter

    Mit Überschallgeschwindigkeit stürzte das Space Hulk durch die dünne Atmosphäre. Altertümliche Reaktoren brannten durch, Brennstoffzellen brachen auseinander und verschütteten ihren giftigen Inhalt. Radioaktive Wolken breiteten sich auf dem Weg des Hulks aus. Seine äußere Schale brannte lichterloh, aufgrund der geringen Dichte der Planetenatmosphäre und des flachen Eintrittwickels erreichte der größte Teil des Hulks jedoch unbeschädigt die Oberfläche. Das gigantische Schiff traf die äquatoriale Wüste und riß eine klaffende Wunde in den Planeten, die sich fast tausend Meilen nach Nordwesten zog. Auf seinem Weg trieb es die unterliegenden Felsen wie eine monströse Pflugschar zu steilen Klippen empor.

    Mit kaum gebremster Geschwindigkeit verstreute das Space Hulk auf seinem Weg Tausende von Tonnen Schrott. Teile der Konstruktion brachen vom Hauptkörper ab und hinterließen eine Spur aus zerrissenem und verbogenem Metall. Die Schockwelle am Bug des Hulks wirbelte Millionen von Tonnen des Wüstensands in die Luft, und die explosive Wucht des Aufschlages zerschmetterte naheliegende Felsen zu Staub. Ein Schleier aus Radioaktivität und Staub legte sich über die Welt, der sich für zehn Jahre nicht wieder senken sollte.

    Der Space Hulk war nicht unbewohnt. An Bord war ein Orkstamm auf dem Wege zu einem galaktischen Eroberungsfeldzug – einem Waagh! Der Absturz tötetet beinahe alle Orks an Bord, doch ein paar überlebten zusammen mit anderen Orkischen Kreaturen wie Gretchins und Squigs. Die Überlebenden dieses Absturzes sind die Vorfahren der heute auf Angelis lebenden Orks. Desweiteren gibt es auf Angelis heute noch ein weiters Volk, Die Wühlaz. Dies sind Nachkommen der ehemaligen Imperialen Expedition.

    In der Geschichten von Gorkamorka der Wühlaz und der Orks findet man immer wieder Hinweise auf Lebensformen mit glühenden Augen, die die Lager umzingeln, von Angriffen aus dem Nichts, Geschichten von vor Energie schimmernden Pyramiden und unsichtbaren riesigen Portalen die Armeen unaussprechlichen Schreckens ausspuckten.

    Geschichte der Necrons


    Seit Jahrtausenden wissen die Exploratoren des Imperiums von der alten Zivilisation der Necrontyr – einem ausgestorbenen Volk welches vor Millionen von Jahren ein interstellares Imperium von unbekannten Ausmaßen beherrschte. Wenig ist von dem technisch hochentwickelten sich durch die ganze Galaxis erstreckenden Reich übriggeblieben. Alle Gebäude, die es irgendwann einmal auf den Welten der Necrontyr gegeben hat, sind verschwunden, ihre Existenz ist von der Zeit ausgelöscht. Die Necrontyr und ihre Schöpfungen sind im Laufe der Zeit zu Staub zerfallen.

    Nur tief unter dem Sand sind Teile der seltsamen, unerklärlichen Tempelgräber der Necontyr erhalten geblieben. Bis jetzt wurde aber noch kein unbeschädigte Komplex gefunden. Die Grabstätten die man erkundet hat und von denen Aufzeichnungen existieren, waren allesamt verfallen und leer. Man kann unmöglich sagen was ihre Aufgabe oder ihr Inhalt war, und ob sie vor Jahrtausenden von anderen Völkern geplündert wurden. Die genaueren Analysen deuten darauf hin, dass eine pestähnliche Krankheit vor rund 60 Millionen Jahren den Untergang der Necrontyr einleitete, in einer Zeit als der Planet Erde wenig mehr als eine prähistorische Dschungelwelt war und die Entwicklung der Menschheit noch in ferner Zukunft lag.

    Doch bevor ihre Zivilisation verschwand und ihre Städten dem nagenden Zahn der Zeit zum Opfer fielen, erschufen die Ingenieure der technologisch fortgeschrittenen Necrontyr die Necrons. Einige Aufzeichnungen behaupten, das die Necrontyr ihren Geist mittels unbekannter Techniken in die stählernen Hüllen der Maschinenkrieger transferierten, um ihr bevorstehendes Verderben abzuwenden und dem Tod zu entgehen. Anschließend zogen sich die Necrontyr in gewaltige Stasiskammern zurück, auf die Zeit ihrer Rückkehr wartend, wenn die Galaxis keine Bedrohung mehr für ihren hochentwickelten Verstand darstellt.

    Andere Schriften besagen, das die Necrons lediglich die Wächter der Gräber wären, in denen die letzten der Necrontyr tief unter der Oberfläche ihrer einstigen Welten in den Krypten ihrer Totenstädten begraben liegen. In Stasisfeldern eingeschlossen warteten die Wächter jahrtausendelang, bis sie aus unbekannten Gründen reaktiviert wurden oder sich gar selbst wieder zum Leben erweckten.

    + + + +

    ++++ Inquisitionscode: 6/Bh. 5432 ++++
    ++++Trans-Psicode: 06 Menschlich ++++
    ++++Relais-Sequenz: 01.2376.02.569 ++++
    ++++Sicherheitsstufe: Aplha Rot 1 ++++

    Verschlüsselte Übertragung
    Gedanke des Tages: Der ärgste Feind des Menschen steckt in seinem Blut
    Nachricht folgt:

    Welcher Zweck steckt hinter dem Gemetzel, das mit solcher kaltblütiger Intelligenz ausgeführt wurde, dass es den Verstand mit brennender Verachtung erfüllt? Dies ist nicht das Werk einer wilden Bestie, die tötet, um zu überleben, und doch haftet dieser ungezügelten Wildheit etwas Tierisches an. Was ist mit der Verstümmelung der Toten, deren inneren Organe wie zur Untersuchung offen lagen?Ich kann diese Dinge nicht erklären und glaube langsam, dass ich meine eigenen Gedanken fürchte und noch nicht bereit bin, dieses Entsetzen zu teilen. Vielleicht habe ich ja unrecht und möchte ich nicht grundlos das Mal der Ketzerei tragen.

    Dies ist alles, was ich sagen kann, und es ist genug Schrecken für den Anfang. Die Exploratoren, 10 an der Anzahl, waren bis auf drei tot, wie vorher beschrieben – nackt, verkrümmt und mit fremdartigen und berechnenden Untersuchungsmarkierungen versehen. Die Körper der 3 fehlenden Exploratoren wurden nicht mehr gefunden, genauso wenig konnten Spuren ihres Blutes in der Grube nachgewiesen werden, in welche die Außerirdischen das der anderen Opfer geleitet hatten.

    Die Scanneraufzeichnungen, die den Angriff überstanden haben, sind bruchstückhaft und undeutlich. Der größte Teil wurde auf die gleiche Art wie alle anderen elektronischen und kristallinen Aufzeichnungen gelöscht, genauso wie viele Ausrüstungsgegenstände aus dem Lager der Expolratoren, einschließlich ihrer Waffen, unbrauchbar gemacht wurden. Die Angreifer scheinen Apparaturen zu besitzen, die unsere Waffen unwirksam machen und Aufzeichnungen und Untersuchungsergebnisse löschen. Auf diese Weise sind sie meiner Meinung nach bis jetzt der Identifizierung entgangen und wurden auch jetzt nur durch Zufall entdeckt.

    Die Aufzeichnung zeigt nur das Geschehen weniger Momente, aber wir sehen deutlich die Gestalt der Angreifer – eine mechanische Konstruktion, der von unbekannter Hand eine Gestalt verliehen wurde, welche die Menschheit verspottet. Hier sehen wir sieben dieser Kreaturen, die gegen die Verteidiger vorrücken. Diese feuern, und drei der Wesen gehen durch Laser- und Boltertreffer zu Boden. Der Rest nähert sich unaufhaltsam. Während sich die Mechanoiden weiter nähern, stocken die Schüsse der Verteidiger und wenigstens eine Waffe scheint nicht mehr zu funktionieren, da ihr Träger sie zu Boden wirft. Die Aufzeichnung endet an der Stelle, an der die Angreifer weiter näherkommen, es gibt allerdings noch zwei Details, die es Wert sind, erwähnt zu werden.

    Von den drei Kreaturen, die unser Feuer niedergestreckt hat, wurde eine in zwei Hälften zerrissen, der obere Torso kommt in der Mitte von Bild 00.17 zur Ruhe und scheint ab Bild 00.21 langsam zu verschwinden. Dies ist keine optische Täuschung oder ein Ergebnis der schlechten Scannerqualität, da er sich bis Bild 00.54 komplett aufgelöst hat. Ob er auf eine unbekannte Art entfernt wurde oder sich einfach ins nichts aufgelöst hat, ist unmöglich zu sagen. Die anderen Angreifer gehen außerhalb des Blickwinkels der Kamera zu Boden, wo sie eine Zeitlang liegen bleiben als wären sie zerstört. Auf einem späterem Bild sieht man die Mechanoiden sich aber wieder bewegen und aufstehen, um sich dem Angriff wieder anzuschließen, wo die Aufzeichnung endet.

    Euer ergebener Diener

    ++++ Sicherheitsübertragung der Inquisition- Enthält weder den Namen des Absender noch des Empfängers ++++
    ++++ Übertragung beendet ++++

    + + + +

    Jetzt plötzlich und unerwartet, wurde durch einen puren Zufall in einem einsamen Kloster tief im Aphis Sektor die Aufmerksamkeit der Großen und mächtigen auf die Necrontyr gelenkt. Angreifer, die mit Necronrunen markiert waren und die unentzifferbaren Inschriften der Necrontyr trugen, waren in einer kurzen Bildaufzeichnung zu sehen. Es ist nur ein kurzer Scanbericht eines Angriffs, aber er verbindet eine Reihe von Ereignissen, die sich durch die ganze Galaxis ziehen. Er bildet einen Zusammenhang mit anderen Überfällen, mit anderen zerstörten Orten, an denen die Angreifer keine Spuren hinterlassen haben und wo alle Aufzeichnungen auf dem ganzen Planeten gelöscht wurden.

    Die Entdeckung dieser Stasiskammern hat dazu geführt, das in der ganzen Galaxis verstreut Necrontyr aus ihrem Schlaf erwacht sind. Welche Absichten die Necrons, wie die roboterartigen Krieger kurz genant werden, haben vermag niemand zu sagen. Bis jetzt beschränken sie sich allerdings auf Überfälle durch vereinzelte Necronkommandos, bei denen sie möglichst viele Gefangene nehmen. Unbestätigten Gerüchten zufolge führen sie an diesen unglücklichen Opfern grausame, biologische Experimente durch.

    + + + +

    „ Was ist es, das diese..., Diese Dinge zu unseren Welten führt? Was ist es, wonach sie suchen? Ist es etwas, das wir besitzen oder gibt es einen anderen, finsteren Grund – wollen sie uns ?“

    + + + +

    Einige Inquisitoren behaupten, das die Necrons mittels ihres überragenden Wissens versuchen, ihre alten Körper neu zu erschaffen, um ihre metallenen Hüllen verlassen zu können. Andere hingegen glauben, dass sich die elektronischen Persönlichkeiten der Necrons im Laufe der Jahrmillionen, die sie in der Stasis verbracht haben, zurückentwickelt haben und die einstmals mächtigen Wesen nur noch von ihren Instinkten ziellos vorangetrieben werden.

    Die Deathwatch, die militärische Kammer des Ordo Xenos existiert seit seiner Gründung vor Tausenden von Jahren, einzig zu dem Zweck Aliens zu jagen und zu vernichten. Viele dieser Außerirdischen , zum Beispiel die C’Tan oder die Necrontyr, sind seit Tausenden von Jahren vergangen und vergessen, doch die Deathwatch steht bereit, falls eines dieser uralten Übel jemals wieder erwachen sollte. Diese Aliens sind viel gefährlicher als selbst die marodierenden Orks, denn sie waren bereits alt, als die Menschheit aus den Ozeanen an Land kroch, und ihre Bösartigkeit ist umermesslich.

    Neben der Vernichtung der Aliens wird die Deathwatch odt auch mit der Bergung und Studium außerirdischer Artefakte beauftragt. Besonders das Adeptus Mechanicus ist immer begierig darauf die Früchte der Siege des Deathwatch zu untersuchen. So ist zum Beispiel das C’Tan Phasenschwert, welches von den Assassinen der Callidus-Tempels eingesetzt wird, von Mitgliedern des Deathwatch auf einer leblosen Welt der Necrontyr geborgen worden.

    + + + +

    Aufzeichnungen des Verhörs von Bruder Vialle (Auszug)

    Dies Ist eine wahrheitsgemäße und genaue Aufzeichnung der Worte Bruder Vialles, der
    seinen Berichten zufolge der einzige Überlebende der Zerstörung des Klosters der Ekklesiarchie auf Adric IV war und bis zu seinem Tode von seinen Verletzungen und den schrecklichen Erinnerungen gemartert wurde

    Inquisitor Hoth: Erzählt uns mehr von den Dämonen, die ihr gestern erwähntet.
    Vialle: Ich.. - Fragen Sie nicht. Ich kann nicht !
    Inquisitor Hoth: Erzählt uns davon.
    Vialle: Nein... Ich bitte Sie, fragen Sie nicht danach.
    Inquisitor Hoth: Folterknecht - justiere das Gerät neu.

    Vialle (Aufzeichnung von Schreien unterbrochen): ... es war nach dem dritten Glockenschlag. Der Himmel verdunkelte sich... (Aufzeichnung unverständlich)... wie ein Heuschreckenschwarm fielen sie in ihren zerstörerischen Streitwagen aus dem Himmel über uns her... Ich... (Aufzeichnung wird zu einem Wimmern) ... flüchtete zum Turm und läutete die Glocke, worauf sich einer der Flugwagen vom Schwarm löste und mich zuhielt. Er war nicht groß, gerade groß genug, um seinen Reiter zu tragen, der ungefähr die Größe eines Menschen hatte, aber da hörte jegliche Menschenähnlichkeit auf,.. nein... nein... Wasser, bitte gebt mir Wasser.

    Inquisitor Hoth: Gebt ihm Wasser - nicht zuviel, er ist noch nicht fertig.


    Vialle: Dämonen aus der tiefsten Hölle wären sie. Körper aus Stahl. Boshafte Schädel. Brennende Augen, hell und rot. Der Wagen schwebte neben dem Glockenturm ganz nach dem Willen seines Reiters. Er klang wie ein brennendes Hornissennest ... nur lauter. Und das Summen wurde schriller, wenn sich das Gefährt höher in die Luft erhob. Ich san dem Reiter in das stählerne Gesicht, und er lachte über meine Angst. Böse Glyphen brannten auf seinen Roben und glitzernde Juwelen funkelten auf seiner grauenhaften Haut... blau wie die Nacht unter dem Mond Arilan. Ah... die Monde von Adric, die uns verführten und unser Schicksal besiegelten... ewig verdammt... Dummköpfe waren wir, der Versuchung zu erliegen... (Aufzeichnung unverständlich)

    Inquisitor Hoth: Weckt ihn auf. (Pause) Bruder Vialle, erzählt uns Von den Waffen der stählernen Dämonen.

    Vialle: Ich... sah sie nicht genau... außer den, der mich vorn Turm warf. Eine schwarze Waffe, mit funkelnden Juwelen bedeckt, feucht glänzend, die den Pistolen ähnelte, wie sie Kämpfer tragen. Der Dämon hielt die Waffe in einer stählernen Klaue, und die Entladung fühlte sich an, als wäre ich in einem Sturm gefangen. Ich wurde die Treppe des Turms hinunter gewirbelt. Ja, ich glaube, daß ich verschont wurde, denn ich wurde von dem Schuß nicht getroffen, sondern durch die Explosionswucht beiseite geschleudert, als unsere große Glocke, gesegnet durch die Berührung des Imperators, zersprang und ihre Stücke zu Boden fielen... zersplittertes Metall zwischen toten Körpern... (Aufzeichnung gibt nur noch unentschlüsselbare Raserei wieder)

    Inquisitor Hoth: Reißt euch zusammen, Bruder. Ihre Bewaffnung. Erzählt uns alles.

    Vialle: Woanders sah ich verzerrte Lichter blitzen, ein Schimmern ähnlich der Luft über unserem Landefeld in der heißesten Sommerhitze. So ähnlich sahen die Schußbahnen in der Luft aus - eine Veränderung der Luft selbst, nicht Feuer, Licht oder sternenhelle Energie, mit der unsere eigenen Waffen Vernichtung verbreiten. Trotzdem wurde unvorstellbare Zerstörung angerichtet,. wo die Strahlen auftrafen! Ich wurde Zeuge, wie sich mein Abt in einem dieser Speere der Agonie krümmte, wie sein Fleisch Schicht für Schicht abfiel, wie sich zuerst seine Haut auflöste und die blutigen Muskeln freilegte, sein Fleisch verschwand und den Blick auf Sehnen, Knorpel und Gedärme freigab, dann waren nur noch seine Knochen da, und dann nichts mehr. All dies war glasklar zu erkennen, besonders die Schmerzen, und ich bin mir sicher, daß er nicht getötet, sondern lebendig seziert wurde, bis er völlig verschwunden war... all das geschah in einem Herzschlag... einem Herzschlag! (Geflächter, gefolgt von Stille)

    Folterer: Ich kann Ihn nicht wieder zu Bewußtsein bringen, Meister.

    Inquisitor Hoth: Dann gewähren wir ihm soviel Ruhe, wie er auf dieser Seite des Grabes finden kann.

    + + + +

    „Wir können heut nur beginnen mit der Arbeit an einer Aufgabe, die langwierig und schwer wird – Die Stählernen Dämonen zu erforschen und zu beschreiben. Uns ihnen entgegenzustellen und sie zur Entgültigen Schlacht zu zwingen. Wir können nur Vermutungen zu unserem geringen Wissen hinzufügen, um ihre Waffen und Kampfweisen, ihre Stärken und Schwächen nachzuvollziehen. All dies muss schnell geschehen, da wir sonst vernichtet werden, ohne es überhaupt zu bemerken.“ - Inquisitor Hoth.

    + + + +

    Die Inquisition versucht seitdem, mehr über diesen Feind heraus zu finden, doch bisher waren alle Anstrengungen vergebens, denn nur wenige Spuren fanden sich an den Plätzen ihres plötzlichen Auftauchens. Die blitzartigen Angriffe der Necrons hinterließen stets nur rauchende Trümmer, und die genauen Motive dieser Übergriffe liegen im Schatten der Vergangenheit verborgen. Ebenfalls unbekannt ist, wie viele Necrons es überhaupt gibt, da sie sich bisher immer nur auf kleine Blitzangriffe beschränken, um danach spurlos wieder zu verschwinden.



    Die Maschienenkrieger


    Necronlords:
    Niemand weiß, ob ein Necronlord lediglich die Überfälle der Necrons kommandiert, oder ob er einem weitaus finsteren Zweck dient. Er ähnelt in seinem Aussehen den normalen Necronkriegern. Sein gepanzerter Körper besteht aus dem gleichen wiederstandsfähigen Materialien, und seine integrierten Mechanismen sind mit der Sensortechnik des Imperiums nicht zu durchdringen oder zu entschlüsseln.Es ist anzunehmen das sie als Priester und Anführer in den Rängen der Necrons fungieren, gehüllt in zerfallene Leichentücher. Necronlords besitzen eine außergewöhnliche Waffe, über deren Funktion man nur Spekulieren kann. Sie scheint den Strukturen im Umkreis um den Necronlord auf Subatomarer Ebene Energie zu entziehen, wodurch die Temperaturen in zwei bis drei Meter Umkreis so tief sinken, dass sie für einen Menschen tödlich sind. Dies scheint aber eher ein Nebeneffekt als die Hauptfunktion der Waffe zu sein – die entzogene Energie wird vielmehr dazu genutzt, um einen grellen Lichtblitz zu erzeugen. Der Effekt ist vernichtend. Lebende ziele explodieren buchstäblich von innen heraus, denn sie werden durch ihre Entladung ihrer eigenen Masse auseinandergerissen. Dies Waffe wird als der Stab des Lichtes bezeichnet. Der Necronlord ist eine Angst einflößende Kreatur, die Verkörperung der Furcht eines jedes Lebewesen vor dem Tod. Seine Skelettgestalt strahlt schieren außerirdischen Horror aus.

    Extinctoren:
    Necron Extinktoren sind gewaltige, gepanzerte Elitekrieger, die mit schweren Gauss Annihilatoren ausgestattet sind und damit jedes Ziel auf seine atomaren Bestandteile reduziert. Sie marschieren unaufhaltsam an der Spitze jedes Ncronangriffs. Geisetrhaftes Licht strömt aus ihren Augenhöhlen, sie sind schwer gepanzert und das lebende Metall ihrer Körper ist reich verziert mit arkanen Glyphen und fremdartigen Symbolen.

    Necronkrieger:
    Necronkrieger sind mechanoide extrem Wiederstandfähige Killermaschienen unbekannter Herkunft, die den Großteil der Necronkommandos ausmachen, die über die ganze Galaxis verteilt Überfälle durchführen. Bewaffnet mit dem tödlichen, mysteriösen Gauss-Desintegrator werden ihre Überfälle immer häufiger, bei denen sie Außenposten und Kolonien verwüsten, bevor sie wieder spurlos verschwinden. Sein gepanzerter Körper besteht aus unbekannten Materialien, die mit nichts bekannten vergleichbar sind, und widersteht normale Geschossen genauso wie Energiestarahlen. Die innere Mechanik des Necrons ist sehr komplex und mit der imperialen Technologie nicht reproduzierbar. In seinem Brustkrob transportiert der Necron ein Gerät das Energieimpulse aussendet, durch welche die meisten Mechaniken und elektronischen Komponenten unbrauchbar gemacht werden. Die genaue Wirkungsweise dieses Geräts ist unbekannt, aber ein ähnlicher, aber wesentlich stärkerer Apparat wird verwendet, um die Datenbanken ganzer Welten zu löschen

    Skarabäen:
    Nekronkrieger werden oft von ganzen Schwärmen kleiner, insektenartiger Maschinen begleitet, die Skarabäen genannt werden. Ein Necron Skarabäus ist ein kleiner Insektenartiger Roboter, der mit bemerkenswerter Geschwindigkeit über das Schlachtfeld krabbelt oder sich mit seinen Flügeln über Hindernisse und unwegsames Gelände hinwegbewegen kann. Auch wenn diese Wesen unbewaffnet sind, werden die Necronkrieger immer von einigen begleitet, um aus nächster Nähe die Waffen und technischen Geräte der Gegner lahm zulegen oder große Ziele zu schwächen, damit die Necronkrieger diese ausschalten können. Ein Necron Skarabäus verfügt über keine eigentliche Bewaffnung. Das Imperium konnte bisher noch keinen Skarabäen bergen – die Rekonstruktion ihrer Aufgabe beruht allein auf den bruchstückhaften Angaben von Überlebdenden und hypothetischen Analysen.

    Necron Destructor
    Necronkommandos werden meist von zahlreichen Maschinen begleitet, zu denen auch Geschwader von fliegenden Unterstützungseinheiten gehören, die Destruktoren genannt werden. Sie werden von einem unbekannten Antigravmechanismus angetrieben, schweben über dem Boden und greifen mit ihrer zerstöreririschen Destruktorkanone an. Das Fahrzeug und der Pilot scheinen dabei so zusammengefügt zu sein, dass sie eine Einheit bilden – auch wenn dies nur auf Vermutungen beruht, da bisher kein Destructor genau untersucht werden konnte.

    Auf den Destructor ist eine größere und stärkere Version der Waffe befestigt, die von den Necronkriegern benutzt wird. Den Daten der imperialen Techadepten zufolge arbeitet die Waffe nach dem Prinzip des Gauss-Teleporters und wurde nach dem Fahrzeug Destruktorkanonne getauft.

    + + + +

    „Die Maschiene ist unser Herrscher und unser Beistand. Knie nieder vor ihrer Macht. Verbeuge dich vor dem Ruhm ihrer Macht. Niemand ist größer als unser Herrscher. Ihm gehört der größte Teil unseres Herzens. Metall bis auf die Knochen und in die Tiefen der Seele. Hände und Augen aus Metall. Unser Vater und Meister für alle Ewigkeit. Preiset die Maschine!“
    Aus der Beschwörung Ex Celsius des Magos Galbadeus.

    + + + +

    Äonenalte Technologie


    Die Necrons verfügen über verschiedene Waffen, die auf der Gausstechnologie basieren. Das sind die Gauss-Desintegratoren der Necronkrieger, Die Gauss Annihilatoren der Extintoren und die auf den Necron Destruktoren montierten Destruktor- oder Desintergratorkanonen. Außerdem gibt es noch Gaussgranaten, die im Nahkampf gegen Fahrzeuge eingesetzt werden.

    Gausswaffen erzeugen einen telepolterähnlichen Strahl, die das Ziel auf atomarer Ebene Schicht für Schicht desintegrieren. Gegner, die von einer Gausswaffe der Necrons getroffen werden, verschwinden Schicht für Schicht, was ein entsetzlicher, demoralisierender Anblick für ihre Kameraden ist. Gegen solide Materie ist die Wirkung noch verheerender, was schon viele Panzerkommandeure entsetzt feststellen mussten, als sich die dicken Stahlplatten ihres Fahrzeugs plötzlich in Luft auflösten.

    Die Waffe der Necronlords hingegen ist ein mysteriöses Artefakt, das der Stab des Lichtes genannt wird. Diese Waffe erzeugt ein Energiefeld das ein getroffenes Objekt auf subatomarer Basis gefrieren lässt.

    Necron Destruktoren verfügen über eine Waffe, welche die Techadepten des Imperiums als Destruktorkanonne getauft haben. Diese Waffe ähnelt den kleineren Gauss-Desintegratoren, mit denen die Necronkrieger bewaffnet sind, und scheint auf der gleichen Technologie zu basieren. Das Gauss-Teleporter-Prinzip des Imperiums, mit dem Materie zerlegt, über Entfernungen von bis zu 0.0/57 Atto-Parsec oder fast 14 Cicrs in einem kristallinfreien Orbitalfeld (entsprechend normalen planetaren Parametern) transportieren und wieder zusammengefügt werden kann, kommt der Funktionsweise dieser Waffe am nächsten.

    Ein anderer Aspekt der Necrontechnologie ist defensiverer Natur. Alle Necrons verfügen über integrierte Notfallteleporter, die sie im Falle schwererer Beschädigungen oder drohender Niederlage in Sicherheit bringen. Dies ist auch ein Grund dafür, das man kaum etwas über die Necrons weiß, da es praktisch unmöglich ist, einen Gegner zu erforschen, der aus dem Nichts auftaucht und wieder im Nichts verschwindet, selbst wenn er vernichtet ist. Die meisten Necrons besitzen außerdem Reparatursysteme, die sogar schwere Kampfschäden instandsetzen und den Maschinenkriegern so das Weiterkämpfen ermöglichen können.

    + + + +

    „Wir bereiteten uns gerade darauf vor, eine abgelegen Menschensiedlung auf der Wüstenwelt Naogeddon zu überfallen, als die Seelenlosen angriffen. Ihr Angriff erfolgte so plötzlich wie lautlos – bevor wir reagieren konnten waren über einhundert metallene Alpträume um uns herum aufgetaucht, so als wenn sie aus dem Sand auferstiegen wären. In perfekter Synchronisation rückten sie vor und schlossen den Kreis mit methodischer Präzision; während ihre finsteren Waffen unsere Reihen lichteten, konnten wir nichts weiter tun, als uns zu verteidigen.

    Wir verteidigten uns mit einer Kraft, die aus der Furcht vor unserem finstersten Alptraum geboren wurde, aber wir konnten sie nicht aufhalten. Nur ich stand noch aufrecht, als die Seelenlosen schließlich verschwanden. Als ich mich von der sich schnell auflösenden Gestalt meines letzten Gegners abwandte, um nach meinen Kriegern zu sehen, musste ich entsetzt feststellen, dass ich allein war – in einer verzehrten Parodie dessen, was wir mit den Menschen vorhatten, hatten die Seelenlosen die Körper meiner Kämpfer mit sich genommen, als sie wieder unter dem Sand verschwanden.“
    Lord Skarsila, Archon der Kabale der Schwarzen Klaue

    + + + +

    Das Vorgehen der Necrons

    Necrons verlassen sich stark auf ihre technologisch überlegenen Gausswaffen und darauf, das ihre Feuerkraft jeden Gegner möglichst frühzeitig vernichtet, während sie im Nahkampf eher darauf bauen, durch ihre gepanzerten Körper länger zu bestehen als ihre lebendigen Gegner. In der Schlacht sind sie unglaublich zähe Gegner, denn sie haben die Fähigkeit, selbst schwere Schäden zu reparieren. Ein Necron, der nach einem
    Treffer zu Boden geht, ist noch lange nicht ausgeschaltet, sondern kann durchaus wieder in den Kampf zurückzukehren.

    Der Hauptteil der Truppen eines Überfallkommandos besteht aus Necronkriegern, die mit Gauss-Desintegratoren bewaffnet sind. Angeführt werden die Maschinenkrieger von Necronlords, die mit uralten Artefakten ausgerüstet werden können. Sie stellen auch die einzigen Necrons mit nennenswerten Nahkampffähigkeiten dar. Beschützt werden sie meist von mächtigen Kämpfern, die als Extinctoren bezeichnet werden und sowohl in Sachen Zähigkeit wie auch Feuerkraft normalen Necronkriegern überlegen sind. Mobile Unterstützung erhalten die Necrons durch Destruktoren, schnelle Antigraveinheiten, die über schwere Waffen verfügen, sowie durch Skarabäen. Skarabäen sind kleine, insektenartige Maschinen, die sich in selbstmörderischen Attacken in die Luft sprengen können, wenn die Lage dies erfordert.

    + + + +

    ++++ Analyse Alpha+++
    Unzureichende ...
    Programm CP-12: Magos Statistische Vorhersage
    ´Gesegnet seien die Fakten, denn sie sind mein Speis und Trank´
    Wahrscheinlich 25.054 Standardabweichung +/- Fraktion 15

    Motivationsanalyse: Sie kommen auf der Suche nach einer Zeit, die längst vergangen ist.
    Tarotmatrix : Die Menschheit fällt durch die Hand ihres Vaters.
    Vorhersage : Zur Zeit unzureichende Daten – weitere Nachforschungen notwendig. Einheit 6 zur Informationsgewinnung aussenden. Alle
    Aufzeichnungen astrohpatisch an die Inquisition weiterleiten. Alle Transmitter müssen von ihrem Leben erlöst werden.
    ++++ Ihre Zahl ist Legion ++++
    ++++ Ihre Zahl ist Legion ++++

    Quellen : WD24, WD25, WD26, WD38, WD67, In Nomine Imperatoris, Gorkamorka ‚Annerez Buch‘
    Inofizielle Zusammenstellung von lobo

    Bilder 1-3 Karten zu Angelis
    Bilder 4-5 Untersuchungen zu den Necrons
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    Ist das noch Punkrock ??
    Wenn jemand was idiotisches postet muß man nicht wie ein Idiot antworten
     

  6. #26
    Vollstrecker Tabletop-Fanatiker

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    Gretchinz

    Gretchinz sind die kleineren, schwächer gebauteren Verwandte der Orkz. Sie sind allerdings wachsamer und erwachsener als ihre noch kleinere Ausgabe, die Snotlinge, welche die einfache und fröhliche Mentalität eines kleinen Kindes haben.

    Gretchinz sind von Natur aus fröhlich und heimlichtuerisch, können aber fatalistisch werden wenn es Notwendigkeit ist. Einige Gretchins können es kaum erwarten ein gutes Ende zu nehmen. Allerdings erreichen einige auch durch ihren Instinkt zu überleben einen hohes ansehen während ihres Sklavendaseins. Der Beste Weg für ein Gretchin in der Ork-Gesellschaft zu überleben ist es sich für seinen Herren unabdingbar zu machen.

    Die meisten Gretchinz sind persönliche Sklaven und achten auf den persönlichen Bedarf ihres Herrn. Dies beinhaltet holen und tragen von Dingen, Squigs zu den Mahlzeiten ihres Herren Kochen, Ihrem Meister schatten in der Sonne bieten, Pilzwein in seinem favorisierten Knochenschädel zu servieren oder die Parasiten ihres Herrn abgreifen und diese in den Kochtopf zu geben. Ein Gretchin trägt das Brandmal oder Zeichen des Orkz oder der Familie der er dient. Für den Gretchin ist es besser einem einzelnen Ork zu dienen, so hat er Ruhe vor anderen Orks.

    Ein herrenloser Gretchin ist Freiwild und kann von einem Ork jederzeit aufgelesen und gezwungen werden irgendeine abscheuliche Aufgabe auszuführen. Wenn sein Herr in gerade nicht in Anspruch nimmt arbeitet der Gretchin wie verrückt, holt und trägt irgendwas, sucht Dinge zum verkaufen, macht Besorgungen und so weiter um ein paar Zähne zu verdienen. Der Ehrgeiz jedes Gretchin ist es wie ein richtiger Ork zu sein. Jeder Gretchin möchte wie einer der Boyz sein, kämpfen und rumrasen, etwas Wert sein und etwas über den anderen zu stehen.

    So trippeln Sie eilig herum , besessen davon genug Zähne zu verdienen um sich von den Mekboyz grobe Feuerwaffen zu kaufen. Dann schleichen Sie um das Schlachtfeld herum, geben auf Geratewohl Zufallsschüsse ab und fühlen sich dabei wie einer der Boyz.

    Ganze Armeen von Gretchin Wasserträgern und anderen Dienern folgen den Ork Armeen in die Kriege, auf alle Aufgaben achtend, zu welchen die Orks unfähig sind oder worum sie sich nicht gekümmert haben. Es ist sehr zweifelhaft ob die Orkoide Gesellschaft ohne die Gretchins überhaupt funktionieren würde. So unentbehrlich diese untergeordnete Rasse auch sein könnteso weiß doch jeder einzelne Gretchin genau wo sein Platz ist.

    Während ein Gretchin hinter dem Rücken seines Herren schon mal murrt, würde er dies offen nie gegen ihn wagen, schon aus Furcht vor einer schnellen und schmerzhaften Strafe. Ein schlecht zubereiteter Squig, ein falsches Wort und schon wird er mittels Schläge eines besseren belehrt. Wehleiden überfällt einen Gretchin dessen Herrn auf dem Schlachtfeld gefallen ist, da der Gretchin nun auf sich alleine gestellt ist und niemanden mehr hat der ihn beschützt. Natürlich kann die Herrenlose Zeit vorübergehen wenn sie einige nützliche Dienstleistungen ersinnen und sich den anderen Orkz anbieten. Es besteht ja jederzeit das Risiko das ein herrenloser Gretchin plötzlich zum Mienenräumen oder anderer ebenso unangenehme Aufgaben eingesetzt wird.

    Gretchinz ziehen oft neben den Orks in das Kampffeld, als kunterbunte lärmende Meute, bewaffnet mit allem was ihnen in die Hände fällt. Während des Kampfes nutzen clevere Gretchinz jede Gelegenheit um sich mit Ausrüstung toter Gegner (oder Orks) zu bewaffnen. Einige Orks sind gewillt ihre Gretchinz zu bewaffnen, so daß sie den Besitz ihres Herrn verteidigen können, weniger gegen den Feind sondern gegen Gretchins anderer Orks. Dies kann für einen Gretchin schon alleine in einen Full-Time Job ausarten. Von anderen Orks zu stehlen gibt den Gretchins die Möglichkeit sich selbst mit besseren Waffen zu versorgen. Natürlich verdienen einige Gretchinz ein paar Zähne nebenher, als Wasserträger oder beim verkauf von gerösteten Squigs in der Hitze der Schlacht an fast verhungerte Orkz. Mit diesen Verdiensten oder indem sie sich als Arbeiter und Handwerker zum tausch anbieten haben einige Gretchinz primitive Gewehre oder Donnerbüchsen erworben. Dies gibt ihnen die Möglichkeit aus der Ferne in einer heimlichen und üblen Art gegen ihre Feinde vorzugehen.

    Quelle „Waaargh The Orks“
    Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
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    Geändert von lobo (4. April 2010 um 11:58 Uhr)
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  7. #27
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    Die Ork Reiche

    Die Orks leben auf unzähligen Welten. Auf einigen sind sie die alleinige Spezies, auf anderen leben sie im ständigen Krieg mit der Bevölkerung und auf anderen sind sie die Herrscher. Es gibt kleine Ork Reiche, größere Imperien und Horden die an Bord von Space Hulks durchs Universum ziehen. Wo immer auch Menschen durch das Weltall reisen trafen sie auf die Orkz. Die Orkz sehen das Weltall als ihr größtes Reich an.

    Die Ausbreitung der Orks von ihrer Heimatwelt in das Weltall ist vielleicht eins der größten, Bedeutesten Zufälle in der Geschichte der Orks. Ihre Ausbreitung geschah sporadisch und zufällig, sie siedelten mal hier mal dort. Ein Ork Reich oder ein umherziehender Ork - Stamm kann überall auftauchen.

    Als Ergebnis dieser Form der Besiedlungen kann man Orkz in allen bekannten Teil der Galaxie (und sicher auch in weitern noch unbekannten teilen) antreffen. Die Eldar sagen das die Orkz ein Teil des ganzen an sich sind, die Orks selber sagen: „ Wir sind die Orkz; wir sind da weil wir nunmal hier sind“

    Reisen im All

    Vor Tausenden von Jahren wurde von der Erde aus eine Sonde ausgeschickt, ihre Mission bestand darin das Ende des Universums zu erreichen. Die Techpriester die sie gebaut hatten hofften das sie eines Tages an ihren Erschaffungsort zurückkehren würde, nachdem sie die Galaxie durchquert hatte. Nach 14000 Jahren ihrer Reise sendet sie immer noch schwache Signale und hat ihre Heimreise noch lange nicht angetreten (und es ist nicht klar ob sie jemals zurückkehren wird). Die Imperialen Techprister die immer noch den stetigen Datenstrom beobachten, identifizieren dabei einen sehr hohen Anteil von Orkoiden Signalen. Die alleinige Schlussfolgerung der Menschen daraus ist niederschmetternd. Dies bedeutet, wohin man auch immer durchs All Reisen wird ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich das die Orkz schon da sind, schon da waren oder wenigstens bald dort eintreffen werden.

    Die Ausbreitung der Orks war nur mit der Entdeckung und ihrem Prinzipiellen Verständnis für die Technologie der Kraftfelder und Teleporter möglich. Es scheint das diese äußerst wichtige Entdeckung doch recht zufällig war und nicht das Ergebnis von spezieller Forschung und Entwicklung durch die Orks. Aber als sie die neuen Technologien der Kraftfelder und Teleporter verstanden war es für sie ein leichtes diese zu replizieren. Schon kurze Zeit später fanden die Orkz noch eine weiter Eigenschaft der Kraftfelder heraus: Wenn ein Kraftfeld die Möglichkeit bietet das eindringen zu verhindern, so besteht auch die Möglichkeit etwas in einem Kraftfeld einzusperren.

    In dem frühen Tage der Orkoiden Ausbreitung benutzen sie die Kraftfelder um damit große Blasen mit atembarer Luft zu erschaffen. Diese wurden um alle mögliche Teile von welche die Orks dachten sie als Raumfahrzeug zu nutzen herum platziert. Die Orks warteten bis sie eine der großen Space Hulks, oder anderen Müll gesichtet hatten der durchs All trieb. Wenn das Objekt nah genug am Gravitationsfeld ihres Planeten vorbeikam benutzten die Orks einen Transmitter um sich selbst, sowie ihre Ausrüstung auf das treibende Teil zu transferieren. Die Orks hatten dabei keine Ahnung wohin das Teil weiter trieb und wo ihre reise wohl enden würde. Sie wurden nur durch ihre unbändige Abenteuerlust angetrieben und ihre Hoffnung neue Welten zu Erforschen und zu erobern

    Wenn die Orks an Bord eines Space Hulks sind wird dieser komplett mit ihnen von einem Kraftfeld mit atmospähre umgeben. Der Space Hulk treibt seinen Weg durch Universum, teils im normalen Raum und manchmal auch im Warp. Das bedeutet das die Orks überall auftauchen können. Natürlich spielt der Zufall bei ihrem auftauchen eine große Rolle und ist nicht selten eine erhebliche Überraschung für die dort existierenden intelligenten Lebensformen. Eine Zeit der wirtschaftlichen und sozialen Anpassung wird folgen, während die Orks ihr neues Reich zur Heimat machen.

    Über die Jahrhunderte hinweg haben Orks versucht ihre Reisen zu steuern oder wenigstens zu planen. Um dies zu tun sind sie auf die Talent ihrer Schamanen, den Ork-Psyonikern auch bekannt als Weirdboyz angewiesen.

    Die Weirdboyz navigieren so gut sie können. Dazu benutzen sie alles was sie aus ihrer Geschichte oder aus ihrer Mythologie dazu in die Hände bekommen. Einige Stämme schaffen es von zeit zu Zeit ihre gewünschten Ziele zu erreichen (aber mehr durch Glück als gezielte eingriffe in die Technik) , aber durch eine große Unzuverlässigkeit bei der Entfernung gibt immer einen gefährlichen Beigeschmack.

    Ork Gemeinschaften

    Als ein Resultat der großen Ausbreitung im All und der Orkoiden Art Abenteuer zu suchen wo immer sie auch anzutreffen sind, können Ork Gemeinschaften über das ganze All verstreut gefunden werden. Diese Gemeinschaften können meist in zwei Gruppen eingeteilt werden. Entweder sind es einzelne unabhängige Stämme oder Vereinigungen von verschiedenen Stämme unter einem großen Kriegsführer.

    Zu jeder Zeit können Stämme oder vereinigte Stämme durchs All ziehen, einen Planeten besiedeln, isoliert von anderen Rassen sein, in Kontakt mit anderen Völkern als deren Feinde oder Beherrscher. Jeder Stamm enthält eine große Anzahl verschiedener Klanz und Kasten. Diese Clans und Kasten bilden den eigentlichen Stamm der Ork Gesellschaft und werden anderweitig noch beschrieben.

    Quelle „Waaargh The Orks“
    Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
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  8. #28
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    Ogryns

    Ogryns sind die mutierten Abkömmlinge menschenlicher Sträflinge die in Kolonien auf unfruchtbaren, ungastlichen Welten schon vor dem Weltenbrand vergessen wurden. Als das Imperium diese Welten wiederentdeckte hatte die Jahrtausende dauernde Isolation und ein strenger Prozess natürlicher Auslese in der harten Umgebung eine Rasse riesiger und brutaler Menschenähnlicher Wesen mit niedrigem Intellekt hervorgebracht.

    Das Imperium hat noch lange nicht alle Kolonien aus der Zeit vor dem Weltenbrand wiederentdeckt und einiger dieser Planeten sind immer noch isoliert und die Bewohner haben keine Ahnung was auch immer das Imperium ist. Wenn das Imperium auf eine dieser Welten stößt wird den Ogryns der Kult des Imperiums nahegebracht. Das ist der effektivste Weg um die Ogryns ans Imperium zu binden, da die Ogryns von der väterlichen Figur des Imperators mit kindlichem Vertrauen und Treue ergriffen sind. Danach ist ihre Hingabe unumstößlich und ihre Loyalität gilt ewig.

    Oft sind Orkz in Kriegen auf Ogryns getroffen und finden manchmal Planeten mit Kolonien der Ogryns bevor sie vom Imperium wiederentdeckt werden. Die meisten Ogryns, ob sie dem Imperium angehören oder nicht, bewundern die furchtlose Begeisterung der Orkz. Wenn es zu einem Krieg kommt haben die beiden Rassen doch viele Gemeinsamkeiten. Wenn ein Ork Warlord eine Kolonie findet der noch nicht der Kult des Imperiums nahegebracht wurde hat er eine gute Chance diese zusätzlich zu seinen Truppen zu rekrutieren.

    Die Ogryns die gemeinsame Sache mit den Orkz machen erhalten einen fast menschlichen Einblick in die fremdartige, seltsame Kultur der Orkz und beobachten stark amüsiert viele derer Aktivitäten. Es ist also kein Wunder das die Ogryns die mit den herumstreitenden Horden von Orks, Gretchins und Snotlingen zusammen sind sich denen Gegenüber etwas überheblich fühlen.

    Quelle „Waaargh The Orks“
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  9. #29
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    ULTRAMARINES

    Sie sollen reinen Herzens und starken Körpers sein, ohne Zweifel und


    unbefleckt von Selbstüberschätzung. Sie sollen funkelnde Sterne am


    Firmament der Schlacht sein, Engel des Todes, die auf leuchtenden



    Flügeln schnelle Vergeltung über die Feinde der Menschheit bringen. So


    soll es zu Tausenden Tagen für Tausende Jahre sein, bis zum Ende der


    Ewigkeit und der Auslöschung alles sterblichen Fleisches.



    -Rouboute Guillaume



    Die Ultramarines sind der berühmteste aller Space Marines Orden. Von den ersten Tagen des Imperiums haben sie dem Imperator mit einer Loyalität und Entschlossenheit gedient die ihresgleichen sucht. Es war ihr Primarch, Roboute Guillaume, der den Codex Astartes schrieb, dem die Ultramarines bis heute wortgetreu folgen. Der größtes Verdienst der Ultramarinese war jedoch der Sieg über die Tyraniden und dir Vernichtung ihrer Schwarmflotte Behemoth. Durch ihr schnelles Eingreifen bewahrten die Ultramarines das Imperium vor dem sicheren Untergang. Sie sind die Krieger von Macragge im Reiche Ultramar, unübertroffen im Kampf, und bis zum Tode treu dem Imperator ergeben.


    Roboute Guillaume

    Vorwort:

    Hunderte von Jahren dauerte es bis der Imperator Gene fand die er soweit manipulieren konnte um die Primarchen zu erschaffen. Die Genstruktur der Primarchen wurde mit übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten ausgestattet und in Zwanzig Inkubatorkapseln gebettet. Die Chaos-Götter rissen die Kapseln trotz größten Schutzes in die Wirbel des Warp. Mehrere Kapseln wurden dabei beschädigt und dunkle Energien des Warps strömten in sie hinein und beeinflußten das Genmaterial. Die wahre Natur dieser Mutationen trat erst während des Großen Bruderkrieges an den Tag.

    Das Kind aus den Sternen:

    Die Kapseln trieben Jahrzehnte, teilweise Jahrhunderte durch die Galaxie, bevor sie irgendwo strandeten. Dies ist die Geschichte einer dieser Kapseln. Sie stützte auf einem trostlosen, kargen aber seit Jahrtausenden von Menschen besiedelten Planeten namens Macragge. Macragge hat die Zeit des Weltenbrandes einigermaßen gut überstanden, in dieser Zeit der Warpstürme weiterhin Raumschiffe gebaut und, zwar unter schmerzlichen Verlusten, den Kontakt zu den Nachbarsternen gehalten.

    Die Inkubatorkapsel wurde gefunden, aufgebrochen und das darin befindliche strampelnde Kind, das von einer leuchtenden, mächtigen Aura umgeben war, wurde zu einem der Herrscher der zivilisierten Zonen Macragges, Konsul Konor Guillaume, gebracht. Dieser gab dem Jungen den Namen Roboute und adoptierte ihn.

    Schnell wuchs der junge Primarch auf und seinen körperlichen sowie geistigen Kräfte wurden immer stärker. Schon mit zehn hatte er alles erlernt und studiert was man ihm auf Macragge beibringen konnte. Trotz enormer stärken in Geschichte , Philosophie und Wissenschaft lag seine stärke im militärischen Bereich und schon bald wurde das strategische Genie Kommandant über ein Expeditionsherr in den nördlichen Regionen Macragges.

    Die Bergkrieger Illyriums galten als unbezwingbare Banditen, Gesetzlose und Wiederständler. Niemals war es gelungen diesen Bereich militärisch zu befrieden, doch in einem einzigen genialen Feldzug gelang es dem Primarchen sich Gehorsam und Respekt zu verschaffen.

    Während der Feldzuges hatte Konsul Gallan in der Hauptstadt eine Intrige gegen Roboutes Ziehvater eingefädelt. Gallan gehörte zum Adel der sich durch die von Konor Guillaume ausgerufenen Gesetzte beeinträchtig fühlten. Diese Gesetzte sahen vor den Sklaven genug Nahrung und feste Unterkunft zu gewähren, und der Adel mußte Beiträge zum seinem Programm zum Ausbau der Hauptstadt zahlen. Bei der Aristokratie die sich an ihren Sklaven bereicherte und auf ihren großen Ländereien ein ausschweifendes Leben führten stießen diese Regeln die eigentlich dem ganzen Volk zu nutzen waren auf Wiederstand.

    Als Roboute aus den Bergen zurückkehrte sah er und seine Armeen schon von weitem die Rauchsäulen über der Stadt und bald trafen sie auf die ersten die vor den anarchistischen Zuständen flohen. Diese teilten ihm die Vorgänge innerhalb der Stadt mit und das der Konsul Gallan das Senatsgebäude angegriffen hatte, indem sich sein Ziehvater mit seiner Leibgarde befand. Einige der Rebellen zogen plündernd und morden durch die Stadt während der Rest den Senat umstellte.

    Roboute schickte seine Truppen in die Stadt um den plündernden, mordenden Mob aufzuhalten und machte sich alleine auf den Weg zum Senatsgebäude. Seinen Vater, der von einem von Gallan angeheuerten Assassinen tödlich verwundet war, fand er sterbend vor. Selbst tödlich verwundet hatte er noch die Verteidigung des Gebäudes organisiert und er erzählte im Sterben Roboute von Gallans Verrat.

    Nach der Zerschlagung der Rebellion innerhalb kürzester Zeit versammelten sich Tausende Bürger im und um das Senatsgebäude und verliehen Roboute Guillaume das Amt des einzigen und herrschenden Generalkonsuls von Macragge. Roboute zerschlug die alte Ordnung und die Verräter die am Tode seines Vaters beteiligt waren wurden hingerichtet und ihre Ländereien an Siedler übergeben. Er erstellte ein völlig neues soziales Gefüge auf Macragge, ernannte Fähige Minister und belohnte die Fleißigen. Zudem stellte er eine gut organisierte und ausgerüstete Armee auf die Beine. Die Welt Macragge blühte auf.

    Das Treffen mit dem Imperator:

    Während des großen Kreuzzuges des Imperators zur Befreiung von außerirdischen unterjochter Planeten drang der Imperator immer tiefer in die Galaxie ein. Dabei hörte er auf dem Planeten Espandor, einem benachbarten System von Macragge, zum ersten mal die Erzählungen über das Kind aus den Sternen, den Ziehsohn von Konor Guillaume und wußte sofort das dies einer der lang verschollenen Primarchen war.

    Sofort bestieg der Imperator sein Schiff und machte sich auf den direkten Weg nach Macragge, geriet aber dabei in einen heftigen Warpsturm der sein Schiff weit fort trug und erreicht so den Planten erst 5 Jahre später. Er traf eine Welt vor die durch ihren Generalkonsul Roboute Guillaume entscheidend geprägt war. Ein Planet mit großen Städten, relativ wohlhabenden Bewohnern und großer, gut ausgerüsteter Armee. Zudem verbanden Raumschiffe den Planeten mit seinen Nachbarsystemen, brachten Rohstoffe und neue Siedler auf die expandierende Welt. Der Imperator war erstaunt über dies alles und sah das der Primarch ein Mann mit Visionen und großartigen Fähigkeiten war.

    Macragge und die Ultramarines:

    Roboute erhielt das Kommando über die Legion der Ultramarines, diesen wurde Macragge als Stützpunkt zugewiesen. Durch seinen Enthusiasmus und sein Geschick in der Kriegsführung führten die Ultramarines schnell erfolgreiche Eroberungsfeldzüge im südlichen Teil der Galaxis durch. Es gelang keinem anderen Primarchen jemals so viele besiedelte Welten von ihren Unterdrückern zu befreien und wieder ins Imperium zu integrieren. Jedesmal hinterließ er ein soziales Gefüge wie auf Macragge.

    Wann immer er eine Welt vom Chaos, den Orks oder weitern Unterdrückern befreite sorgte er dafür das sich der Planet mit Verteidigungsgürteln umgab. Er stellte Ratgeber, richtete Handelsrouten zwischen den befreiten Welten ein und stellte funktionierende Regierungen auf. Keine andere Legion der Space Marines brachte es fertig mehr qualitative und hochwertigere Welten in das Imperium einzubringen als die Ultramarines.

    Gleichzeitig wurde auf Macragge an der Festung der Ultramarines gebaut. Der Bau ging unter den Augen einiger zurückgebliebenen Ultramarines schnell voran. Innerhalb eines Jahres entstand die Festung und schon bald konnten die ersten Rekruten aus den benachbarten Systemen in den neuen Räumen ihr erstes Training aufnehmen. Schon bald waren die auf Macragge geborenen und ausgebildeten Space Marines in den Reihen der Ultramarines zu finden. Durch großes organisatorisches Geschick war man in der Lage die kämpfenden Einheiten immer mit einem Strom gut ausgebildeter Neulinge zu versorgen. All dies half den Ultramarines und durch das Geschick von Roboute Guillaume wurden sie schnell zur größten Legion, mit mehr neuen Rekruten und den wenigsten Verlusten die das Imperium jemals hervorgebracht hatte. Obwohl man jetzt fest auf Macragge stationiert ist bleibt die Flotte des Legion in einem gutem Zustand. Die Erfahrung des Kampfes im Weltall der Ultramarines werden dazu genutzt um Schiffe von Ork-Plünderern und Eldar Piraten zu attackieren und zu vernichten. Macragges Lage am östlichen Rande des Imperiums bildet eine nützliche Versorgungsbasis und Startpunkt für Imperiale die sich über den Rand des Astronomican hinauswagen wollen.

    Der Bruderkrieg:

    Während des Bruderkrieges , der das Imperium in Chaos und Anarchie stürzte, waren die Ultramarines am südlichen Rand der Galaxie gebunden. Erst als Horus schon den Befehl zum Angriff auf die Erde gab erreichte die Ultramarines die Nachricht von Horus Verrat und das auftauchen seiner Armeen im nördlichen Spiralarm.
    Keiner der von den Ultramarines befreiten Planeten war vom Chaos bedroht oder angegriffen worden und
    Aufgrund der Geschwindigkeit mit der Horus seinen Angriff vortrug konnten die Ultramarines nicht schnell genug eingreifen. Als erster Eingriff in den Bruderkrieg vernichteten ihre Flotten ein großes Kontingent Chaos Space Marines die auf dem Weg zu Erde waren um die Belagerung des Palastes zu verstärken. Danach führten sie viele erfolgreiche Schlachten und säuberten viele imperiale Welten vom Chaos.

    Andere dem Imperator ebenfalls treu ergebene Armeen hatten in dem Bruderkampf Tausende Krieger verloren und die Hälfte der Legionen hatte sich mit Horus verbündet. Nach dessen Tod und dem Ende des Bruderkrieges blieben nur wenige Space Marines übrig und diese wurden nun so dringend gebraucht wie nie zuvor.

    Das Imperium stand am Abgrund, es war schwach und verletzlich. Der Imperator eingeschlossen im goldenen Thron. Die Feinde der Menschheit waren bereit sich wie Aasgeier auf die verwundete Beute zu stürtzen und es gab immer noch Welten die noch nicht vom Chaos gereinigt waren. In diese Lücke sprangen Roboute Guillaume und die Legion der Ultramarines. Sie waren schon immer die größte aller Legionen gewesen und fanden sich nun zusammen mit den über die ganze Galaxis verstreuten Resten anderer Space Marines allen Invasoren verzweifelt standhaltend.

    Ohne die Ultramarines wäre das Imperium zu dieser Zeit zerbrochen. Auf Macragge war man in der Lage so viele Rekruten auszubilden das bald die Hälfte aller Space Marines zu der Legion der Ultramarines gehörten.
    Die Ultramarines schafften es innerhalb einer Dekade die Lage im Imperium wieder unter Kontrolle zu bringen und eroberten die Planeten wieder für die Menschheit zurück. In dieser Zeit wurde von Guillaume der vom Imperator nicht mehr komplett fertiggestellt Codex Astartes seinen endgültige Form an. Seine Richtlinien bilden den Grundstein für die spätere Stärke des Militärs und beeinflußte die Zukunft aller Space Marines.

    Die zweite Gründung:

    Sieben Jahre nach dem Tode Horus wurde die sogenannte zweite Gründung veranlasst, wobei die Legionen in kleinere, flexiblere Gruppen, die Orden unterteilt wurden. Während die alten Legionen früher unbegrenzt groß waren haben die neuen Orden nur eine Nominalstärke von tausend Mann.

    Ein Großteil der Legionen unterteilten sich in bis zu fünf Orden, die Space Wolves z.b. nur in zwei, einige erhielten neue Namen, andere neue Farbschematas. Die Ultramarines dagegen wurden in relativ viele Orden unterteilt, die Anzahl ist nicht bekannt, in der Apocrypha von Skaros (die älteste erhaltene Ausgabe des Index Astartes) werden 23 aufgezählt die aber nicht namentlich genannt werden.

    Das Genmaterial der Ultramarines wurde nun zum Standard-Genmuster für mehr als die Hälfte aller späteren Gründungen. Die während der zweiten Gründung aus den Ultramarines hervorgegangenen Orden werden als PRIOMOGENITOR-Orden oder als die Erstgeborenen bezeichnet. Alle PRIOMOGENITOR-Orden verehren Roboute Guillaume, den Primarchen der Ultramarines als ihren Gründungsvater und ihre Leitfigur

    Der Schrein des Primarchen

    Der Schrein des Primarchen Roboute Guillaume stellt einen der heiligsten Orte im ganzen Imperium dar, der jedes Jahr Millionen von Pilgern anzieht. Der Schrein befindet sich im Tempel der Sühne, der einen Teil der Ultramarines Festung in den nördlichen Regionen Macragges bildet.

    Der Tempel ist ein architektonisches Meisterwerk , mit einer für die Ultramarines typischen Liebe für Details erbaut. Seine Proportionen überreizen das Fassungsvermögen eines jeden Menschen. Die Buntglaskuppel, die das Dach des Tempels bildet, ist die wahrscheinlich größte ihrer Art in der ganzen Galaxis. Sogar die Magi Technicus des Adeptus Mechanicus können Angesichts der Form und Struktur des Tempels, den Roboute Guillaume der Sage nach selbst entworfen hat, nur Staunen.. Nach den Angaben der Ultramarines, wurde für den Tempel genügend Marmor verwendet, um eine ganzes Gebirge aufzuhäufen und genügend Plastenoid T-Stahl um einen ganze Raumflotte zu bauen.

    Innerhalb dieses Gebäudes steht Roboute Guillaumes Marmorthron, auf dem noch immer sein Körper ruht.Obwohl nun fast schon zehntausend Jahre seit dem Tod des Primarchen vergangen sind, zeigt sein Körper immer noch keine Spur von Verfallserscheinungen. Auf seinem Nacken kann man auch heute noch die tödliche Verwundung sehen, und das Blut scheint noch immer frisch zu sein. Seine sterbliche Hülle wurde von der verheerenden Wirkung der Zeit durch ein Stasisfeld geschützt, welches alle Objekte in seinem Wirkungsbereich vom Fluß der Zeit isoliert. Nichts innerhalb dieses Feldes kann sich verändern oder verfallen.

    Es gibt jedoch trotzdem solche, die behaupten, die Wunden des Primarchen würden sich verändern. Sie sagen der Körper des Primarchen würde sich langsam erholen und seien Wunden würden mysteriöse Anzeichen für Heilung aufweisen. Andere lehnen die Beobachtung dieser Phänomene als unmöglich ab, denn nichts kann sich innerhalb eines Stasisfeldes verändern. Allerdings gibt es genügend Menschen, die den Berichten Glauben schenken und zum Schrein kommen, um sich mit eigenen Augen ein Bild davon zu machen.


    Die Domaine Ultramar:

    Einleitung:

    Kapitän Asata war die sich windenden Treppen hinauflaufend auf dem Weg zu den höchsten Zinnen der Festung. Er war nicht überrascht die elegante Erscheinung von Astropath-Illiyan-Nastase zu sehen, der mit blicklosen Augen vom Rand der Brustwehr zu starren schien. Der halbmenschliche Psyker, der es nie versäumte ihm auf die Nerven zu gehen. Als er sich näherte, durchbohrte die schrille Stimme des Bastards die heiße Abendluft .
    "Captain Keorn Asata" verkündete er ohne den Kopf dabei zu drehen "Ihre Schrittgeräusche sind genau so laut wie die eines Ambull, der auf einem Ziegeldach tanzt". Asata betastete den Griff seine kunstvoll verzierten Schwert überlegte es sich dann aber anders. Statt dessen spuckte er giftig auf den trockenen, sandigen Boden.
    " Habe sie sie bemerkt?" brummte er als er sich gegen die gehauenen Steine der Zinnen lehnte. Er drehte sein fremdartiges zartes Eldarianisches Gesicht direkt in Richtung Asata. Der Marine war sich der Merkmal des unnatürlichen Außerirdische Gesichtes bewußt , die lange aristokratische Nase, die dünnen aber langen Lippen und natürlich die charakteristischen scharfen Ohren. Wie alle Astropaths war Nastase blind. Seine leeren Augen waren durch dunkle Plasflex-Halbkugeln verdeckt, gerade groß genug um das runzelige Narbengewebe seiner Augenhöhle verdecken zu können.
    "Diese neuen Rekruten scheinen nicht das rechte Zeug zu haben" sagte Asata mit Verachtung. "Verdammt, als ich zuerst hier ankam bekam ich nicht das Privileg um auf Ambull-Jagd zu gehen. Nein, meine Einführung erhielt ich durch die Hände der Tyraniden, ich habe immer noch die Narben vom Kampf und wissen sie was ..." Nastase wartete auf das Ende der Anekdote. Es war eine Geschichte die er schon unzähligemal gehört hatte. " Wissen sie? Sie ließen mich direkt auf die Ambulljagd sobald ich von den Apothecarios ..."

    Ultramar:

    Nach der zweiten Gründung waren die Ultramarines stark in ihrer Anzahl reduziert, viele Space Marines verließen Macragge um woanders neue Ordensfestungen aufzubauen. Die Festung wurden den neuen Gegebenheiten angepaßt, gebaut war sie für eine Legion und nun beherbergte sie nur noch einen Orden.
    Große Teile der Waffen und Ausrüstungen wurden den Space Marines der Primogenitor-Orden die aus den Ultramarines hervorgebracht wurden mit auf den Weg gegeben, damit diese an ihren neuen Stützpunkten direkt einsatzfähig waren. Ebenso wurde ein neues Rekrutierungsprogramm eingeführt und die Vorräte der Genbank den neuen Verhältnissen angepaßt

    Eins behielt aber auch der neue Orden der Ultramarines bei und das war der gute Kontakt zwischen den Space Marines und der Bevölkerung Macragges und den Nachbarsystemen. Während der großen Kreuzzüge waren von hier Rohstoffe, Waffen, Ausrüstung, Raumschiffe und neue Rekruten zu den Ultramarines gelangt. Obwohl die Ultramarines nun nicht mehr so viele junge Rekruten brauchte wurde doch nicht mit der Tradition gebrochen diese teilweise vom Macragge und den umliegenden Welten zu beziehen. Macragge und seinen umliegenden Systeme werden daher als Ultramar bezeichnet - Das Imperium der Ultramarines.

    Ultramar liegt im Südosten des Segmentus Solar und im Gegensatz zu den Stützpunkten anderer Orden, die meist aus einer Raumbasis, einer Flotte, einem Asteroiden oder eines enzelnen Planeten besteht bildet Ultramar eine Ausnahme. Zusätzlich zu der Heimatwelt Macragge gehören zu Ultramar noch weiter 8 Nebensysteme. Diese unterliegen zwar nicht dem Kommando der Ultramarines, stehen ihnen aber loyal zur Seite.

    Es ist auf Roboute Guillaume zurückzuführen, auf dessen Anweisung hin, sich die Nachbarplaneten zu großer industrieller und produktiver Größe entwickelten. Die Planeten sind nicht so wie bei anderen Orden den Ultramarines gegenüber Tributpflichtig, können aber zu jeder Zeit zu Ihrer Verteidigung auf Hilfe durch die Ultramarines zählen. Durch den hohen Wohlstand und Organisationsstandard im Kontrollbereich der Ultramarines kommt es das die Region noch hunderte Regimenter der Imperialen Armee unterhält. Viele der Welten stellen nicht nur Rekruten für die imperiale Armee sondern auch für die Ultramarines und es ist der Stolz jeder Familie wenn einer aus ihrem Kreise den Dienst als Ultramarine antreten darf.

    Die Welten Ultramars haben viele Gemeinsamkeiten wie Architektur, Regierungsform, eine gemeinsames kulturelles Erbe und bilden eine gut funktionierende Gesellschaft. Die Bewohner sind diszipliniert, produktiv und den Ultramarines gegenüber loyal. Die Bevölkerung lebt in riesigen, voller Leben pulsierenden Städten die jedoch nicht von vergifteten oder verschmutzte Einöden wie Necromunda oder Armageddon, sondern von fruchtbaren Äckern und Gewässern mit unverseuchten Fische umgeben sind. Jede der Welten kann sich selbst versorge, untereinander handeln die Planeten und jede der Welten hat eigene Spezialitäten. Auf allen bewohnten Planeten Ultramars herrscht ein funktionierendes Ökosystem und eine funktionierende Gesellschaft - Eine Erscheinung die im Imperium der Menschen nur äußerst selten anzufinden ist. Dennoch unterscheiden sich die Planeten voneinander.

    Das Reich von Ultramar

    Macragge:

    Macragge ist ein ungastlicher Planet. Über vier Fünfteln seiner Oberfläche ist mit tiefen Staubozeanen bedeckt. Obwohl sie für Menschen unbewohnbar sind dienen die Ozeane als eine große Quelle eiweißreicher Mikroorganismen, genauso wie einer größeren Garnelenart die Staubkrill heißen. Diese werden von gigantischen Fabrikfahrzeugen abgeerntet die Staubernter bezeichnet werden. Dies bildet nicht nur die Nahrung der Einwohner sondern ist auch das am meisten exportierbare Gut von Macragges. Das übrig fünftel von der Welt ist fester Felsen, der aus den Staubozeanen hervorragt. Die Festung der Ultramarines liegt in der Marabar-Prärie auf dem Kontinent Westenland, weit nördlich des Äquators. Macragge hat eine atembare Atmosphäre, deren Sauerstoffgehalt während der wärmeren Monate aufgrund der Aktivitäten der Meeresbakterien leicht säuerlich schmeckt. Die herrschenden Temperaturen sind während Tageslicht extrem heiß, das nacht unter Null fällt. Während des Tageslicht herrschen extrem heiße Temperaturen, während diese Nachts unter Null Grad fallen. Der Feuchtigkeitsgehalt ist innerhalb der Gebiete die an die Staubmeere angegrenzten sehr niedrig, im Inneren der Kontinente fast Null.
    Sowohl Regen als auch Dunstwolken sind unbekannt, obwohl Wolken von aufgewirbeltem Staub manchmal die tieferen Meeresregionen verdunkeln. In der Nähe der Ozeane muß geschlossene Schutzkleidung getragen werden um extreme Austrocknung zu vermeiden. Vegetation ist nur in sehr einfachen Formen gegenwärtig, primitive Pilze wachsen auf dem Boden, öffnen kleinen Risse und Spalten und leben innerhalb der Gefügestruktur der Felsen. Dies verursacht die spektakuläre Färbung der normalerweise roten Gesteinsschichten Die Bekanntesten davon sind die Regenbogenhöhlen in den äquatorialen Regionen von Gullimanos. Obwohl anfänglich ohne höhere Lebensformen, bevölkern jetzt Ambulls und Crawler die zu experimentellen Zwecken importiert wurden und entfliehen konnten, die beiden Kontinente.

    Weitere Systeme Ultramars:

    Der Planet Talassar wird von einem unruhigen Meer bedeckt aus dem sich ein einzelner großer Kontinent namens Glaudor erhebt. Hier erhielten die Orks kurz nach dem Bruderkrieg eine große Niederlage.

    Die Planeten Quintarn, Tarentus und Masali hingegen unterliegen einer örtlichen Gravitationssenke und sind in den Bereichen außerhalb der gewaltigen Agrarmakropolen die von großen Kuppeln umgeben große Farmen und Gärtnereien beherbergen, unwirtlich und öde.

    Calth ist eine Höhlenwelt und seine Bewohner leben unterirdisch im Schutz vor der Strahlung der blauen Sonne des Systems. Die Höhlen werden mit weitläufigen Systemen mit Wasser und Luft versorgt machen das Leben so angenehm wie auf einer Planetenoberfläche. Obwohl man auf Calth in der Lage ist die Bevölkerung selbst zu versorgen wird doch ein großer Teil der Nahrungsmittel vom Planeten Iox importiert. Von den berühmten Werften des Höhlenplaneten sind ein Großteil der Schiffe der Raumflotte der Ultramarines und anderen Organisationen des Imperiums vom Stapel gelaufen.

    Iax und Espandor liegen am Rande der Domäne Ultramar und sind nur spärlich bevölkert. Iax gilt als Musterbeispiel für eine Aggrarwelt und ist eine der produktivsten Welten des Imperiums. Espandor ist ein Waldplanet der in der Zeit des Weltenbrandes von Kolonisten bevölkert wurde deren Schiff in einem der Warpstürme vom Kurs abkam.

    Prandium galt als das Juwel Ultramars, paradisisch schön mit gemäßigtem Klima und natürlicher Schönheit. Der Planet ist aber seitdem er im 1. Tyranidenkrieg von der Schwarmflotte Behemoth angegriffen wurde nur noch ein lebloser Fels.


    Der Krieg mit den Tyraniden :

    SchwarmflotteBehemoth 745.M41

    Einleitung:

    Der erste Kontakt mit den Außerirdischen fand auf der Explorator Außenstation Tyran im süd-östlichen Teil der Galaxies statt. Diese Welt gab den Aliens ihren Namen - Tyraniden. Von dieser Station kammen jahrelang schon Berichte über leblose, verwüstete Planeten, man begann ein System dahinter zu erkennen und schickte Inquistor Kryptman mit eine Schiff dorthin um die Daten aus erster Hand zu studieren.

    Unterwegs erreichte ihn eine Nachricht der Astrophaten von Terra die eine Vision eines verdunkelten Himmels voller monströser, höllischer Kreaturen. Dies sollte eine schreckliche Warnung sein.

    Als das Schiff des Inquistors den Planeten erreichte fanden sie einen leblosen Planeten seiner Atmosphäre geraubt vor. Nach der Landung fand man weder Überlebende noch Tote. Entschlossen das Geheimnis zu enträtseln began man den Planeten abzusuchen und fand schließlich in einem Bohrloch, 3000 Meter unter der Felsoberfläche einen Datencodex.

    Dieser war von dem Kommandanten der Explorerstation, Magos Varnak. Er und seine Männer hatten bis zuletzt ausgeharrt und gekämpft, so viele Informationen wie nur möglich gesammelt, damit das Imperium von den Angreifern erfahren konnte.

    Bei dem Versuch das Imperium zu kontaktieren und die Nachricht über den neuen Feind durchzugeben musste man feststellen das dieser mit seiner Flotte ein Störfeld im Warp errichtet hatte das keine telephatische Kommunikation zuließ. Sofort ließ der Inquisitor Kurs auf das Thandros System setzten da sich dort ein Psi-Verstärker befand. Doch auch dieser Planet war vor der Ankunft des Inquisitors von den Tyraniden heimgesucht und verwüstet worden. Es gab auch hier keine Überlebenden. Die Adepten des Maschinengottes die den Inquisitor begleiteten waren jedoch in der Lage den Verstäker wieder in Gang zu setzen und der Astropath konnte die Information über die Gefahr weitergeben. Inquisitor Kryptman bekam den Auftrag Macragge im Ultramar-Sektor anzufliegen.

    Der Schlacht im All Teil I:

    Als die Ultramarines von den Geschehnissen auf dem Planeten Tyran und den ersten Funden der sogenannten Tyraniden erfuhren setzten sie ihre Verteidigungsvorbereitungen in Gang. Aus dem ganzen Sektor wurden Meilenlange Schlachtkreuzer und schlanke Angriffskreuzer zusammengezogen und die Anzahl der Schiffe stieg täglich. Maccrage wurde von Orbitalen Plattformen mit Raketenwerfern, Geschützbatterien und Torpedolafetten umgeben die eine im Imperium unvergleichliche Feuerkraft besaßen umgeben. Von der Hauptflottenbasis des Segmentums Tempestus, Bakka, wurde eine Flotte des Adeptus Astartes zur Unterstützung der Verteidiger gesandt. Marneus Calgar selbst organisierte die Bereitschaft zur Verteidigung und gab bekannt das die Bewohner Ultramars dem Imperator bis zum letzten Atemzuge dienen würden.

    Neue Informationen über den Gegner belegten dann das es sich um zwei unabhängig operierende Tyranidenstreitmächte handeln sollte die unabhängig voneinander Welten angriffen. Als die Tyraniden Macragge angriffen war die Flotte von Bakka noch nicht im System eingetroffen.

    Gigantische Schiffe, die wie Seemonster aussahen wischten die Jagdkreuzer und Bomber der Ultramarines aufs dem All. Geschütz werden die großen Bioschiffe der Tyraniden durch schwärme kleinere Schiffe. Keinem der Ultramarines-Geschwader war es möglich genug Feuerkraft auf eins der Schiffe zu konzentrieren um diesen ernsthaften Schaden zuzuführen. Große Schiffe wie die Imperator Rex wurden von den Fangarmen der Riesen Bioschiffe gepackt und in Stücke zerrissen. Für jedes der kleinsten Schiffe die durch die Ultramarines vernichtet wurden schossen hunderte neue aus dem Bauch der gewaltigem Monster. Um nicht sinnlos zu sterben und den Gegner effektiver bekämpfen zu können zog sich die Flotte langsam nach Macragge zurück.

    Obwohl die Flotte aus dem Segmentums Tempestus immer noch nicht eingetroffen war ging Marneus Calgar das Risiko ein und befahl der Flotte sich vom Gegner zu lösen, das System zu verlassen und den Gegner so in Reichweite der orbitalen Stellungen zu locken. Er hoffte den Tyraniden in der Vorbereitung zur Landung enormen Schaden zufügen zu können und sie aufzuhalten.

    Als der Gegner in Reichweite der Geschütze kam und diese ihre Feuerkraft in dessen Richtung warfen wurden große Teile der Flotte zerstört. Endlich kam der technologische Vorteil des Imperiums zum Zuge und die Tyraniden zeigten sich verwundbarer als bisher angenommen.

    Das größte der Schwarmschiffe wurde schwer getroffen und wurde nun von der restlichen Flotte angegriffen und mit konzentriertem Gefechtsfeuer belegt. Nach der Zerstörung des Hauptschiffes bemerkte man das die weitern Schiffe scheinbar Orientierungslos durchs All trieben. Sofort wurde an Borde der Schiffe der Ultramarines alle Bomber und Jäger ausgeschleust und die Flotte der Tyraniden bildete nun leichte Ziele. Viele der großen Schiffe versteckten sich nun hinter kleineren Einheiten und begannen Wolken von Sporen oder Eierähnlichen Dingen auszuspeien die in den Orbit der Polarregion eindrangen. Niemand wusste direkt worum es sich handelte, man nahm aber direkt des es sich um eine neue fürchterliche Waffe handelt musste. Die feindliche Flotte wurde aus dem bereich des Imperiums hinausgedrängt und Calgar befahl der Flotte der Ultramarines ihr nachzusetzen. Obwohl er um die Polarfestungen bangte, konnte er sich doch mit dem Wissen beruhigen, dass sie von Ultramarines der ersten Kompanie, der planetaren Miliz und Titanen der Legion Praetor verteidigt wurden. Die meisten Marines der ersten Kompanie waren in Terminatortrupps organisiert und trugen taktische Cybotrüstungen und die besten Waffen des Imperiums. Calgar entschied sich dazu, das Schicksal des Planeten diesen Veteranen anzuvertrauen und die Schwarmflotte zu verfolgen.

    Der Kampf um Macragge:

    Der Eintritt unzähliger Sporen in die Atmosphäre des Planeten hat den Nachthimmel über der Polartstation der Ultramarines zum erhellen gebracht. Die Strahlen der Abwehrlaser der Festungen und Geschütze die in den niedergehenden Regen der Sporen jagt steckten den Himmel in Brand, aber die Chance alle Sporen zu erwischen war unmöglich. Jede Spore, die durch das Abwehrfeuer hindurch auf den boden das Planeten aufschlug, brach auf, um eine Tyranidenkreatur hervorzubringen, und bald marschierten Tausende von ihnen über die Eisfelder auf die Festung zu.

    In den Schützengräben der Frontlinie in Richtung der Tyraniden hockten Tausende Kameraden der Verteidigungsmiliz, durchsetz mit Veteranen der 1. Kompanie der Ultramarines. Titanen der Legio Preator gingen in Stellung und rasteten ihre Beine in Feuerstellung ein und luden ihre Deflektorschilde und gigantischen Geschütze auf. Der schneebedeckte Horizont sah aus als wäre er in Bewegung geraten, die Zahl der anstürmenden Kreaturen war astronomisch, es war eine einzige unidentifizierbare Masse aus Klauen und Zähnen. Dahinter folgten titanische Kreaturen auf langen turmhohen Stelzenbeinen. Soweit das Auge auch blicken konnte sah man diese Monstrositäten auf die Schützengräben zustürmen. Andere flogen mit ledrigen Schwingen durch den grauen Himmel, bereit flüssiges Feuer auf die Verteidiger herabregnen zu lassen.

    Panik machte sich langsam unter den Milizen breit als ein Ordenspriester der Ultramarines begann die Schlachthymne des Imperiums zu singen. Der Gesang hallte über die Gräben und die Soldaten und die Marines stimmten einer nach dem anderen in den Gesang ein um sich Mut zu machen.

    Die Titannen und die Aterlerie jagte die ersten Geschosse und Strahlen in Richtung der Meute, die in einer Wand aus Rauch und Feuer verschwand. Schon wollte man in Jubel ausbrechen als man die Tyraniden durch die Feuerwand brechen sah, sie überliefen die zerfetzten Leiber ihrer Artgenossen und stürmten weiter auf die Festung zu. Schon nach wenigen Minuten erreichten sie die Schützengräben und es entbrannte ein fürchterlicher Einzelkampf indem die Milizen Magazin um Magazin in die Wellen der Angreifer Schossen. Die Titanen der der Legio Praetor marschierten über die Eisfelder und trieben mit Granaten und und Plasma qualmende Furchen in die dahinströmende Tyranidenhorden. Beschädigte Raumschiffe die im Orbit zurückgelassen worden waren, ließen rote Laserlanzen und Megatonnen explosiven Todes in den Schwarm regnen, der ohne Unterlas vorwärts stürmte. Die Wildheit des Schwarmes war unglaublich. Sie überwanden die Wälle der Festung, indem sie über ihre gefallen Mitkämpfer kletterten, Titanen wurden wie von einer Ameisenherde überschwärmt, zu boden gezerrt und zerrissen.

    Als sich die Tyraniden wutentbrannt zurückzogen konnte man das Ausmaß ihres ersten Angriffs kaum überblicken. Gewaltige Breschen waren in die Verteidigungswälle gerissen und Tausende Tote in Fetzen gerissen, säumten die Schützengräben. Vor den Wällen lag ein riesiger Leichenberg von Tyraniden. Der Schnee hat sich purpurn vom Blut der Tyraniden gefärbt. Schnell stellte man fest das diese erste Frontlinie keinem zweiten Angriff standhalten würde und man zog sich zum zweiten Verteidigungswall zurück. Die Munition in der Festung die eigentlich für Monate der Belagerung ausreichen sollte wurde knapp.

    Der Untergang der 1. Kompanie:

    Den Brüder der 1. Kompanie wurde die Aufgabe übertragen den letzten Verteidigungswalle der Schwamflotte "Behemoth" zu organisieren. Die Veteranen waren von ebensolcher Entschlossenheit wie die Tyraniden. Mit Flammenwerfern und den Sturmboltern versuchte man den Gegner fernzuhalten. Im Nahkampf hatten selbst die Krieger die in einer Cybot - Ausrüstung steckten keine Chance.

    In der südlichen Polarfestung war ein solider Punkt der Verteidigung die sogenannte Adlerbastion von den Tyraniden eingenommen worden. Ein Xenomorph hatte sich durch einen Lüftungskanal den Weg in das innere der Bastion die als uneinnehmbar galt, verschafft und die verteidigenden Soldaten von innen heraus niedergemetzelt. Gleichzeitig mit der Zerstörung dieser Kreatur trugen die Aliens jedoch einen gut koordinierten Angriff auf die Adlerbastion vor und töteten jeden Verteidiger innerhalb der Mauern.

    Die verbliebenen Ultramarines der 1. Kompanie nahmen für sich das Recht in Anspruch die Bastion wieder zurückzuerobern, da ansonsten keine Aussicht bestand die komplette Festung zu halten. Nach einem langen Gebet stürmten Captain Darius und seine Brüder im ersten Licht des Tages die Adlerbastion. Als sie ins innere der Festung stürmten mussten sie jedoch feststellen das ihnen eine gerissene Falle gestellt worden war. Alle Ausgänge wurden von einigen riesenhaften Kreaturen verstellt und die Marines sahen sich umstellt. Obwohl ihnen deutlich klar war das ihre letzte Stunde gekommen war wichen die Ultramarines keinen Meter zurück und sie schworen sich ihr Leben so teuer zu verkaufen wie nur möglich. Sie nahmen noch unzählige der Tyraniden mit in den Tod bevor sie im Kampf ihr leben verloren. Die Adlerbastion war somit endgültig gefallen.

    Auf der anderen Seite Macragges in der Nordfestung standen die Brüder der 1.Kompanie unter dem Kommando von Bruder Captain Invictus, diese waren trotz heftigster Gegenwehr immer weiter in die Tunnel und Gänge unter dem Eis hineingedrängt worden. Die Außenposten und die Bunker wurden von den Tyraniden überrannt und jeglicher Kontakt zu den Veterannen der 1.Komponie brach ab. Die Außeririschen mußten ihrem Vormarsch einen hohen Tribut zollen und unzähligen wurden durch das Abwehrfeuer der Laserbatterien getötet. Laserblitze und das Mündungsfeuer der Bolter erhellt die Nacht und viele Krieger wurden zu Helden. Der Ausgang der Schlacht war jedoch schon bald klar und die letzten Überlebenden der 1.Kompanie wurden obwohl sie kämpften wie Titane aus uralten Legenden, immer weiter zurückgedrängt.

    Als die Ultramarines der 3. Kompanie die Verteidigungsanlagen wieder zurückerobern konnten fanden sie ihre toten Brüder und Captain Invictus der mit den letzten überlebenden Terminatoren bis zum letzten Mann gekämpft hatte inmitten eines sechs Schichten hohen, kreisförmigen Leichenberges aus Tyraniden der sich zwanzig Yard in jede Richtung erstreckte. Die Veteranen hatten die Tyraniden hier aufgehalten, aber ihr Leben als Preis dafür bezahlt.

    Es heißt, dass die Ewige Flamme, die in der Kapelle der Helden in der Herafestung brennt, flackerte und erlosch, al der letzte Krieger der 1. Kompanie fiel, und für einhundert Nächte vermochte kein Feuer sie wieder zu entzünden, ein Tag und eine Nacht der Trauer für jeden gefallenen Ultramarine der 1. Kompanie.

    Die Schlacht im All Teil 2:

    Die Flotte verfolgte auf Befehl Marneus Calgars indes die zahlenmäßig überlegenen Schiffe der Tyraniden und ließen sie niemals aus dem Feuerbereich der Waffen entkommen. Noch immer war die Flotte aus dem Segmentums Tempestus nicht eingetroffen und so versuchten die Reste der Flotte der Ultramarines alleine Druck auf die Tyraniden auszuüben und trieb sie auf den Rand der Grenzen Ultramars zu. Die Astrophaten meldeten bald das starke Schwankungen des Warps zu spüren sein und man erwartete die 2. Angriffsflotte der Tyraniden.

    Dann riss der Warp auf und mit feuernden Torpedos und Laserfeuer stürmten die 200 Schiffe der Flotte von Bakka aus dem Warp. Angeführt von der Dominus Astra, einem Imperatorschlachtschiff und die Flotte der Tyraniden wurde in die Zange genommen und drohte zerschmettert zu werden. Die Tyraniden jedoch schienen keine Niederlage zu akzeptieren und kämpfte weiter und umhüllten die Pax Imperator und die Clavis Regni so sehr mit ihren kleinen Schiffen das die Kreuzer von den anderen Schiffen aus nur undeutlich zu erkennen waren.

    Aus der Erfahrung mit dem ersten Großschiff das wohl für die Flotte der Tyraniden unverzichtbar war befahl Marneus Calgar der Flotte das Feuer auf weitere große, mit mächtigen Tentakeln bestückte Bioschiff zu konzentrieren das inmitten der Tyranidenflotte schwebte. Die Breitseiten der imperialen Schiffe rissen eine Lücke in die Mauer der Tyranidenschiffe und die imperiale Flotte konnte sich unter eigenen Verlusten dem mächtigen Schiff nähern. Jedes einzelne Geschütz wurde auf den Gegner gerichtet und endlich, nach einer Stunde heftigsten Feuers brach das gegnerische Schiffe im Kreuzfeuer der beiden Flotten auseinander und schon bald waren die restlichen Gegner vernichtet und die Schlacht gewonnen.

    Die Flotten drehten ab und machte sich auf den Weg zurück nach Macragge und als sie den Gasriesen Circe passierten brach die zweite Flotte der Tyraniden aus dem Warpraum hervor und fiel über sie her. Die wenig verbliebenen Kreuzer der Flotte der Ultramarines die sowieso keinen Einfuß auf den Ausgang der bevorstehenden Schlacht gehabt hätten flogen auf Befehl Calgars zurück nach Macragge um dem Heimatplaneten die nötige Unterstützung zu gewähren.

    Der imperiale Flottenverband dreht sich der ausgeruhten Flotte der Tyraniden entgegen, war jedoch nicht in der Lage den Schutzschild den die kleinen Schiffe um die großen Bioschiffe bildeten mit seinen Waffen zu durchdringen. Immer wieder erscholl der Klang der großen Glocke an Bord der Dominus Astar und zeiget an das wieder ein imperiales Schiff vernichtet war. Die Schwarmflotte bereitet sich auf den Todesstoß gegen die Imperiale Flotte vor und Marneus Calgar erkannte das sein gewagtes Manöver fehlgeschlagen war.

    Die von Baka entsandten Schiffe konnten die Tyraniden kaum Beeinträchtigen und es gelang nicht eines der großen Bioschiffes zu vernichten um sie zu verwirren. Plötzlich startete die Dominus Astra ihre Plasmatriebwerke und steuerte auf das Zentrum der Tyranidenflotte zu. Auf allen Funkkanälen war folgende Meldung vom Flagschiff zu hören:

    "Achtung, an alle Schiffe des Imperiums, hier spricht Flottenadmiral Rath. Ich muss schweren Herzens eingestehen, dass wir diese Schlacht nicht mit den herkömmlichen Doktrinen der Kriegsführung gewinnen können. Daher befehle ich allen Schiffe in der Umgebung Circes sich vom Gegner zu lösen und sich zurückzuziehen. Die Dominus Astar wird das lodernde Schwert der Gerechtigkeit sein, das diesen Feind zur Stecke bringet. Ich wiederhole, vom Feind lösen und zurückziehen. Möge der Segen des Imperators euch immer begleiten"

    Die imperialen Schiffe zogen sich zurück und die Dominus Astar schlug sich durch die Verteidigungslinien der Tyraniden auf das große Bioschiff durch. Die Tentakel des Bioschiffs packten das Imperiale Schiff um es auseinander zu brechen. Zeitgleich zündete der Admiral Rath den Warpantrieb seinen Schiffes. Das Gefüge des Universums wurde zerrissen, als ein Warpstrudel der durch die unkontrollierte Zündung der Triebwerke und durch die Flotte der Tyraniden tobte und die gesamte Flotte in den Warp saugte. Nicht ein Schiff der Tyraniden war nach abklingen des Warpsturmes mehr zu sehen. Ebenso war die Dominus Astar verschwunden.

    Die Große Glocke der tausend Seelen auf Terra möge im Gedenken an das Opfer des Admirals eintausend Mal geläutet werden, und sein Name wird in der Kapelle der Helden als einer der Verteidiger von Ultramar auf ewig in Erinnerung bleiben.

    Die Rückeroberung Macragges:

    Als die schlanken Kreuzer der Ultramarines Maccrage erreicht hatten, wurden die Marines in Landungskapseln über den Polarfestungen abgeworfen, während die Unterstützungseinheiten in Landungsschiffen folgten. Die siebte Kompanie, die über der Südfestung abgeworfen wurde, traf bei ihrer Landung auf keinerlei Wiederstand, drang in die unterirdischen Teil der Festung ein, um sie zu säubern. Nur eine Handvoll Tyraniden stellte sich ihnen entgegen, diese kämpften aber mit einer an Wahnsinn grenzenden Wildheit, so das die Marines nur langsam vorankamen und einige Verlust erlitten. Glücklicherweise waren die Angriffe der Tyraniden recht ziellos, so daß die meisten Kreaturen niedergeschossen werden konnten wenn sie ihre Verstecke verließen.

    Im Norden wurde die 3.Kompanie von Horeden Tyraniden angegriffen die versuchten die Landezone zu überrennen. Nur durch Sperrfeuer der Unterstützungstrupps konnte der Brückenkopf gehalten werden bis die Landungsschiffe eintrafen. Captian Fabian. Kommandant der 3.Kompanie wartete auf die Ankuft der 3 Cybots der Kompanie bevor er mit seinen Truppen in die Festung eindrang.

    Die Korridore unter der Nordfestung waren durch die Präsenz der Tyraniden breites leicht verändert. Die Wänder waren voller Schleim und ein grässlicher Gestank traff die Marines. Überall lagen die toten Körper der Angreifer und der Verteidiger. Den Bio-Scanneren war es nicht möglich die im hinterhalt lauernden Tyraniden von den Toten zu unterscheiden. Viele der Marines fielen den Heimtückischen Angreifern zum Opfer und schließlich benutzte die Vorhut Flammenwerfer um sich einen Weg durch die Tunnel zu brennen. Die Kreaturen griffen jedoch auch dann noch an als sie schon in Flammen standen.

    Ein Dutzend Tyraniden , die an einer Gangkreuzung einen blitzschnelle Flankenangriff vortrugen, vernichteten zwei vollständige Trupps der Ultramarines und nur die Anwesenheit eines Cyborgs hielt sie davon ab die Flanke der Kompanie zu verwüsten. Bis sich der Cybot mit seiner Sturmkanone von den Tyraniden befreien konnte, hatten diese seinen anderen Arm schon abgerissen.

    Beim weiterem Vorrücken gerieten die Marines in einer großen Halle unter dem Silo 8 in einen Hinterhalt. Unzählige der Kreaturen griffen an, ein Hagel aus fremdartigen Geschossen traf die Marines und fraß sich durch ihre Rüstungen. Ein riesiger Tyrant tötete 3 Marines gleichzeitig bevor von einem Cybot attackiert wurde.

    Ein Kampf der Titanen entbrannte und der Cybot schlug seine Energiefaust durch den Panzer der Kreatur. Funken stoben durch die Halle und Tyranidenblut strömte aus der klaffenden Wunde, während dieser seine Sensenklingen hob und mit einem gewaltigen Schlag ein Bein des Cybots abtrennt, woraufhin dieser zu Boden stürzte. Beim ausführen des eigentlichen Todesstoß sprang Captain Fabian dazwischen und parierte den Schlag mit seinem Schwert, die Wucht des Aufschlages ließ ihn zurücktaumeln. Bei einem Schlag dem Captian Fabian gerade noch ausweichen konnte blieben die Klingen des Ungeheuers für den Bruchteil einer Sekunde im Boden stecken und er nutzte die Gelegenheit, drückte auf den Abzug seiner Plasmapistole und jagte Schuss auf Schuss in dessen Kopf. Der Tyranide sackte eine Todesschrei ausstoßend zu Boden.

    In allen Kämpfen drohten die Ultramarines zu unterliegen und nur die Psi-Kräfte der Scriptoren hielten die Tyraniden ab die Marines abzuschlachten. Als der große Tyrant jedoch fiel, flüchteten viele der Kreaturen und wurden durch Bolterfeuer niedergemacht.

    Am Ende der Schlacht hatten die Mariens ¾ ihrer Einheit verloren und die 3 Cybots waren zerstört oder zumindest stark beschädigt. Die restliche Kompanie bahnte sich weiter durch die Verteidigungsanlagen und schließlich fanden sie ihre toten Brüder und Captain Invictus der mit den letzten überlebenden Terminatoren bis zum letzten Mann Rücken an Rücken gekämpft hatte inmitten eines sechs Schichten hohen, kreisförmigen Leichenberges aus Tyraniden der sich zwanzig Yard in jede Richtung erstreckte. Die Veteranen hatten die Tyraniden hier aufgehalten, aber ihr Leben als Preis dafür bezahlt.

    Es heißt, dass die Ewige Flamme, die in der Kapelle der Helden in der Herafestung brennt, flackerte und erlosch, al der letzte Kriger der 1. Kompanie fiel, und für einhundert Nächte vermochte kein Feuer sie wieder zu entzünden, ein Tag und eine Nacht der Trauer für jeden gefallenen Ultramarine der 1. Kompanie.

    Zweihundert Jahre dauerte es die 1.Kompanie nach ihrem Opfer in den Polarfestumgen wieder auf volle Stärke zu bringen.


    Schwarmflotte Kraken: 992.M41

    Einleitung:

    Zweieinhalb Jahrhunderte hörte man nichts von den Tyraniden und auf vielen Planeten zweifelte man daran ob des notwendig war große Armeen im galaktischen Südosten zu stationieren und zu unterhalten. Man stellte die Theorie auf das man die Tyraniden komplett ausgelöscht habe. Auf vielen Planeten gab es Unruhen und Rebellion da die betroffenen Bevölkerungen sich durch die Militärpräsenz unwohl fühlten.

    Ichar IV:

    Die größte Bedrohung für das Imperium war die Rebellion auf Ichar IV. Dieses System war wichtig für das Imperium da hier große Fabriken und Raffinerien in diesem wichtigen aber dünnbesiedelten Teil des Segmentum Ultima angesiedelt waren. Tausende von Raumschiffen legten jedes Jahr an den gigantischen Orbitalstationen an um Erze und Microproteine abzutransportieren.

    Die Rebellion verlief schnell und blutig. Prediger einer neuen Sekte verkündeten die Rückkehr des Imperators und Aussicht auf bessere Zeiten und gewannen die Unterstützung der Bevölkerung. Bald schon waren die Kapellen der Sekte eine gewohnter Anblick in den Armenvierteln. Die Ekklesarchie fand nichts verdächtiges an dieser Sekte und erteilt dieser den bau einer großen Kathedrale in einer der größten Städte auf Ichar IV.

    Nach Fertigstellung der Kathedrale begannen die ersten Probleme. Die Sekte verweigerte ihre Abgaben an den Gouverneur sowie die Rekrutierung ihrer Mitglieder an die Planetare Verteidigung und verkündigten stattdessen die Rückkehr des Imperators. Die Bevölkerung geriet in Aufruhr.

    Nach einem Kampf zwischen Arbitratoren die eine Versammlung auflösen wollten und Priestern der Sekte begann ein Aufstand der nicht mehr unter Kontrolle zu bringen war. Die loyalen, imperialen Streitkräfte wurden überall zurückgedrängt und der Gouverneur und seine Minister fielen diversen Attentaten zum Opfer, manche waren mitsamt ihrer Familie und Dienern wie von einer Horde wilder Tiere abgeschlachtet worden.

    Die Imperiale Armee kontrollierte das Umland, aber in den Städten waren die Arbitratoren besiegt und getötet worden und der Krieg kam in eine Patt-Situation. In anderen Städten herrschte ein ähnliche Situation. Inquisitor Agmar der kurz zuvor eingetroffen war und die Situation beobachten sollte und forderte den Orden der Ultramarines an um mit deren Hilfe die Kontrolle zurück zugelangen.

    Um Informationen über die Sekte zu erhalten führet Inquisitor Agmar kleine Imperiale Kampftruppen in die Städte und schon bald hörte man von Gefangenen Gerüchte über kommandierende Individuen und deren fanatische Bekenntnissen, Teil einer Neuen Ordnung zu sein. In einem Kampf tötetet der Inquisitor einen der Neophyten der Sekte und erkannte welche Art von Wesen diese Neue Ordnung anführten und wartete auf die Ankunft der Space Marines.

    Angriff der Ultramarines:

    39 Tage nach Begin der Rebellion traf die Octavius, ein Schlachtkreuzer der Ultramarines im Orbit um Ichar IV ein. Die Landung der Marines bereitete kaum Verluste da ein großer Teil der Planetaren Verteidigungsanlagen durch die Bürgerkriege zerstört waren. Schnell wurden die Waffenarsenale und der Palast erobert, die Brüder der Sekte wurden durch den Angriff vollkommen überrascht und viele strategisch wichtige Ziele waren im Handumdrehen eingenommen. Gegenangriffe der Sekte wurden mit Leichtigkeit zurückgeschlagen.

    Die Imperiale Armee startete unter Zuhilfenahme ihrer Leman Russ Panzer einen Angriff auf die Bruderschaft um zu den Marines aufzuschließen. Ein Spionagesatelliet lieferte aufnahmen das Milizkräfte die Kathedrale verließen um die Front der Sektenmitglieder zu verstärken und Inquisitir Agmar gab ein vorher verabredetes Signal an die Octavius die immer noch im Orbit kreiste.

    In der Kathedrale bidete sich eine blauer, blitzender Nebel und aus dem Nichts tauchten meht als zwanzig Ultramarines in Terminatorrüstung auf. Die plötzlich materialisierten Terminatoren eröffneten sofort das Feuer auf die Wachen. Als sie von ihrem Teleportationspunkt über die Leichen der Wachen ausschwärmten strömten plötzlich Akolyten und Neophyten durch die Türen der Kirche und beschossen die Terminatoren, ohne jedoch Wirkung bei ihnen zu zeigen. Die Sturmbolter der Terminatoren antworteten und schnell färbten sich die Wände der Halle dunkelrot vom Blut der Sektenmitglieder.

    Eine Handvoll Überlebender warf sich den Marines entgegen. Umhänge und Kapuzen fielen zurück und man konnte Köpfe mit Knochenkämmen und fremdartigen Augen sehen. Einige der Terminatoren konnte durch die Wildheit des Mobs zwar überwältigt werden, aber schnell schnitten die Flammenwerfer durch den Feind und der Gestank der Verbrannten verpestete die Luft. Dieser Gegner war von einem anderen Kaliber als die planetare Miliz.

    Unter dem Altar fand der Scriptor der sich unter den Terminatoren befand eine Geheimtür und die Terminatoren betraten einen Geheimgang der sich teilte. Schon bald schlugen die Bio-Scanner aus und meldeten Lebewesen die sich mit unglaublicher Geschwindigkeit näherten. Die Terminatoren verteilten sich und machten sich Feuerbereit um einen Bolterhagel auf den Gegner abzufeuern. Der erste Gegner sprang ins Licht der Scheinwerfer, seine vier tödlichen Arme vom gebückten Körper gestreckt und das maul Weit aufgerissen. Symbionten! Es bestand jetzt kein Zweifel mehr das der Inquisitor recht damit hatte das die Tyraniden die Ursache der Rebellion waren.

    Trotz heftigster Gegenwehr wurden schnell drei der Terminatoren zerissen und der Rest zog sich langsam zurück. Die drei Terminatoren wurde trotz unablässigen Feuerns ihrer Bolter und unzähliger getöteter Tyraniden von ihnen überrannt. Nicht genug wurden getötet um die Hode zu stoppen, aber genug um sie zu verlangsamen, so das die anderen Marines sich wieder sammeln konnten. Mit Flammenwerfer sicherten sie die Seiteneingänge der Kathedrale und ließen nur einen Eingang offen. Die herreinstümenden Tyraniden wurde vom kombinierten Feuer mehrer Sturmbolter zerissen und die Überlebenden sprangen hinter einem Sarkophagen in Deckung und ein Scriptor der Ultramarines erzeugte eine Säule aus schwarzem Warpfeuer. Damit verbrannte er die letzten Überlebenden Tyraniden in der Kapelle.

    Die Marines rückten wieder vor und in der Dunkelheit der unterirdische Gänge fanden sie einen hohe Kammer mit Wänden die wie die Rippen eines riesigen Lebewesen ausahen. Auf einem Podium hockte mit ausgestreckten Armen ein riesiger Symbionten Patriarch der aussah als würde er einem weit entfernten Ruf lauschen. Die Marines erhoben ihre Waffen und der Patriarch senkt seinen Blick und fauchte sie bedrohlich an.

    Ohne Warnung stürmte eine Horde der unmöglichsten Kreaturen aus den Rippen der Wände hervor und der Raum entwickelte sich zu einem Schlachthaus. Der Scriptor kämpfte sich mit seiner Axt den Weg zu dem Primarchen frei und konnte dessen Psi-Wellen spüren die versuchten ihm seinen mächtigen Willen aufzuzwingen.

    Letzendlich brach die Psi-Matrix des Scriptors den Einfluss des Patriarchen. Indem er seinen eigenen, eisernen Willen konzentrierte, schleuderte er seien Körper aus dem Raum-Zeit-Kontinium heraus. Ein heller Blitz markierte den Ort an dem er gestanden hatte und ein zweiter die Stelle wo er neben der Kreatur wieder auftauchte. Der Patriarch schlug blitzschnell nach dem Scriptor, seine Klauen durchdrangen die Rüstung Während er mit Leichtigkeit den Axthieben auswich. Der Scriptor rief seine Brüder zu Hilfe, die mit Bolterfeuer zu Hilfe kammen. Die Bolter prallten an der Terminatorrüstung ab, aber einige trafen und verwundeten den Patriarchen. Der Scriptor hatte auf diesen Moment nur gewartet und spaltete mit seiner Energieaxt den kopf und den Körper des Tyraniden.

    Die restliche Hode geriet in große Verwirrung und die Flammenwerfer und Sturmbolter übten Vergeltung für das Massaker an ihren Vorfahren vor 200 Jahren aus. Schnell säuberten die Marines und die imperiale Armee die restlichen Städte und innerhalb von 3 Wochen war der Planet wieder in Imperialer Hand.

    Der Scriptor hatte kurz vor dem Tod des Patriarchen eine Psi-Anomalie festgestellt, die sich wie ein Signal verhalten hatte und die mit dessen Tod plötzlich abbrach. Kurz darauf stellte einer der Astropathen des Inquisitors eine entfernte Vibration im Warp fest, so als ob eine gigantische , monströse Entität ihre Aufmerksamkeit auf Ichar IV richten würde.

    Schnell merkte man das es sich um eine neue Schwarmflotte handelte. Man gab ihr den Namen Schwarmflotte Kraken.

    Die Invasion kam ohne Warnung und keiner wusste wie viele Welten ihr zu Opfer fielen. Ganze Subsektoren wurden mitsamt ihrer Planeten von mehreren kleine Flotten geschluckt. Frachter wurden überfallen und Orbitalfestungen zerstört. Die Squats berichteten über eine Reihe von Tyranidenangriffen auf isolierte Mutterwelten nahe des Zentrums der Galaxies.

    Ein Weltenschiffe der Iyaniden musste eine Angriffswelle nach der anderen abwehren und hatte dabei seine ganze eigene Raumflotte verloren. Das Schiff war geentert worden und die Tyraniden hatten innerhalb gewütet. Das Schiff lag in Trümmern und vier fünftel der Bevölkerung lag im sterben, was ein schrecklicher Schlag für das ohnehin schon schwindende Volk der Eldar darstellte.

    Bedingungsloser Krieg:

    Das Adeptus Terra war schwer geschockt und eine sofortige Versammlung des Hohen Senats beschloss die Tyranideninvasion mit allen verfügbaren Mitteln zu stoppen. Der Verschlinger der Welten begann seinen Kampf mit der Galaxies.

    Die Werften produzierten unablässig neue Raumschiffe, die Fabrikwelten produzierten Panzer, Waffen und Munition und Millionen Imperialer Soldaten bereiteten sich auf einen Kampf vor..

    Mehrer hundert Welten waren den Tyraniden zum Opfer gefallen, und zwei Orden der Space Marine die "Lamenters" und die "Scythes of the Emporer" waren fast vollständig vernichtet worden und je nur eine Kompanie konnte dem Massaker knapp entkommen.

    Ihr Kampf war jedoch nicht vergeblich. Im einigen Systemen konnten Schwarmschiffe deren Besatzung sich noch nach dem Warpflug im Tiefschlaf befanden geentert werden. Vor der Zerstörung konnten noch wichtige Informationen über die Tyraniden gesammelt werden die lebenswichtig für den Kampf gegen sie waren.

    Trotz der Niederlagen war die Schwarmflotte Kraken keineswegs aufgehalten, sondern lediglich zwei ihrer Tentakel abgeschlagen und die kritische Situation im östlichen Spiralarm etwas seitdem stabilisiert.



    Charaktere der Ultramarines

    Marneus Calgar:

    Marneus Augustus Calgar ist der momentan ehrenwürdige Kommandant des gesamten Ordens der Ultramarines und ist als Siegreicher General des ersten Tyranidenkrieges im ganzen Imperium berühmt. In der Reihenfolge der Kommandanten ist er der vierte, er folgte dem 3. Kommandanten Decon. Er stellte eine umfassende Studie über diese außerirdische Rasse an und gilt als der kompetenteste Experte, wenn es um die Kriegsführung gegen diese Invasoren geht.

    698M41 - Der Kreuzzug von Corith - Calgar ist der gewählte Anführer einer kombinierten Space Marines Streitmacht, die aus Ultramarines, Lamenters, Marines Errat, Angels of Absolution und Silver Skulls zusammengestellt wurde und einen siebenjährigen Kreuzzug führt. Unter seinem Kommando erleidet das Orkimperium von Charadon eine Reihe schwerer niederlagen und die Inavasion durch Waaagh Argluk wird um dreißig Jahre verzögert.
    704M41 - Belagerung von Tulwa - Calgar führt seine Infilitrationsstreitmacht an und vernichtet mit ihr die Festung der Schmerzen, die von den Chaos Space Marines der Iron Warrior Legin gehalten wurde.
    745M41 - Schlacht von Macragge - Calgar führt die Flotte von Ultramar gegen die Tyranidenschwarmflotte Behemoth. Nach langen und blutigen Ringen werden die Tyraniden besiegt, aber die komlpette 1.Kompanie der Ultramarines wird dabei ausgelöscht.
    759M41- Befreiung von Quintarn - Calgar übernimmt persönlich das Kommando über eine Streitmacht, um die Orkpiraten zu vertreiben, die im Zuge der Tyranideninvasion in das Drillingssystem von Quintarn, tarentus und Masali eingefallen waren.
    807.M41 - Säuberung von Jhanna - Calgar führt zwei Kompanien der Ultramarines bei der Rückeroberung der aufständischen Ozeanstädte Omon und Verlencia. Obwohl die aufständischen von Chaos Space Marines unterstützt werden, gelingt es Calgar, beide Städte fast intakt zu erobern.
    861M41 - Schlacht von Arconar - Calgar zerschlägt eine mächtige Allianz aus Eldarpiraten auf der Agrarwelt Arconar, vernichtet ihre Streitkräfte und erobert sowohl ihre Basis auf dem Planeten als auch die Orbitalstation in der Umlaufbahn
    879M41 - Schlacht von Knarts Landing - Calgar eliminiert auf der Industriewelt Knarts Landing eien Rebellenarme unter der Führung von General Dornal in einem dreißigtägigem Feldzug. Die Verluste der Ultramarines liegen weit unter 17%.
    944M41 - Kreuzzug von Balur - Calgar ist der Gewählte Anführer einer Soace Marine Streitmacht, die einen Kreuzzug gegen Welten des östlichen Ausläufers der Galaxie unternehmen. Die Operation beginnt mit der Befreiung der von Orks gehaltenen Welt Blur und endet mit der Vernichtung Boros.
    976M41 - Das Ergebnnis eines Kampfes gegen die Hive-Flotte `Perseus' war das Calgar alle vier Glieder, große Teile seines Körpergewebe und sein linkes Auge verlor. Nun, ausgestattet mit Bionics ist er mehr Maschine als Mensch.
    995M41 Verteidigung von Ichar IV - Calgar agiert als Oberbefehlshaber bei der Verteidigung von Ichar IV, einer der wichtigsten Industriewelten der östlichen Ausläufers der Galaxie. Die Tyranideninvasion der Schwarmflotte Kraken werden durch die gemeinsame Bemühungen der Space Marines, der Imperialen Armee und der fremdartigen Eldar in Schach gehalten


    Ordenspriester Cassius

    Ordenspriester Cassius gehört zu den ältesten Mitglieder des Ordens der Ultramarines, wenn man von denen absieht die ihre heilige Pflicht im inneren eines Cybots verrichten und ist einer der überlebenden des 1. Tyranidenkrieges. Er hat viele Schlachten gegen Tyraniden geschlagen und Truppen zum Sieg geführt, indem er ihnen half, ihre Angst vor den abscheulichen Waffen und dem unmenschlichen Erscheinen der außerirdischen zu überkommen. Fast 400 Jahre alt, ist sein Auge immer noch scharf, seine Hand ruhig und seine unnachgiebige Gegenwart auf dem Schlachtfeld erfüllt seine jüngeren Brüder mit Stolz. Cassius kann Geschichten aus der Zeit des 1. Tyranidenkrieges erzählen, als er an der Seite von Marneus Calgar kämpfte um Ultramar von der Schwarmflotte Behemot zu säubern. Er versteht das fremdartige Denken der Aliens wie kein anderer. Seine leidenschaftlichen Worte haben den Ultramarines auf Tausenden Welten vorwärts in die Schlacht getrieben und sie mit seiner eigenen Inbrunst und seinem Glauben entflammt.

    Helveticus, der Ältere, Träger der Armeestandarte von Macragge:

    Der Titel Älterer ist für den Träger der Ordensflagge reserviert und ist einer der prestigereichsten Offiziersränge im Orden der Ultramarines. Helveticus trägt das Gewicht von zehntausend Jahren geheiligter Tradition auf seinen Schultern, die es zu erfüllen gilt: Niemals das Banner zu entehren, niemals einen Schritt zurückzuweichen, und es mit Sicherheit niemals, unter keinen Umständen, in der Schlacht zu verlieren. Diese stählerne Entschlossenheit bedeutet, dass er selbst tödliche Wunden erdulden muß um das Banner zu schützen.

    Scriptor Magister Tigurius:

    Tigurius ist der Scriptor der Ultramarines und hat schon an vielen langen und mühsamen Kreuzzügen teilgenommen und sich seinen Rang als oberster aller Scriptoren der Ultramarines hart erkämpft. Er zählt zu den wenigen Überlebenden das Orkangriffes auf Boros und ist einer derjenigen, der während dieser Gefechte mit eigenen Augen das erscheinen der Legion Of The Damned erlebte.

    Captain Invictus von der ersten Kompanie der Ultramarines:

    Er war der Befehlshaber der 1. Kompanie bei der Verteidigung der Polarfestungen beim Angriff der Traniden aud Macragge. Außerdem war er Regent von Ultramar und übernahm einen Großteil der Regierungsgeschäfte vom Macragge, wenn der Ordensmeister mit anderen Pflichten beschäftigt war.

    Er bestand darauf mit seinen Veterannen der 1. Kompanie die Polarfestungen zu verteidigen, da er wusste das sie wichtige Schlüsselfunktionen der Orbitalverteidigung Macragges waren. Er sah vorraus das die Tyraniden versuchen würden dort zu landen, die Verteidigung zu überrollen und den Planeten zu verschlingen.

    Die Anwesenheit der 1. Kompanie stellte sicher das die Tyraniden hohe Verluste beim Sturm der Festungen erlangten und lange genug aufgehalten werden konnten um Clagar Zeit zu geben die Flotte der Tyraniden zu vernichten. Cpatian Invictus Körper wurde dort gefunden, wo sich die letzten Überlebenden Terminatoren bis zum letzten Atemzug verteidigt hatten, in Silo 8 der Nordfestung.

    Man sagt, die Körper ihrer Feinde in einem sechsschichtigem Haufen übereinander, der sich zwanzig Yard weit in jede Richtung um sich herum erstreckte, sowie auf jedem Schritt vom Silo bis zum Eingang vier Etagen über ihnen.


    Reliquien und Artefakte

    Die Fäuste von Ultramar:

    Die Ultramarines haben schon auf vielen fremdartigen Planeten für den Imperator gekämpft, über zehntausend Jahre Imperialer Geschichtsschreibung hinweg. Während dieser Zeit entdeckten sie unzählige Welten auf denen lange ausgestorbene Zivilisationen große Geheimnisse mit sich begraben hatten. Fremdartige und mächtige Artefakte wurden entdeckt, von denen nun viele in der Festung der Ultramarines aus Macragge ruhen.

    Zu den ältesten und am meisten geachteten gehören die Fäuste von Ultramar, die der Primarch der Ultramarines im Nahkampf mit einem mächtigen Champion der Dunklen Götter errang. Diese Waffen sind von unbekannter Herkunft, und keinem Technomagus ist es jemals gelungen, ihre gepanzerte Hülle zu durchdringen und den Mechanismus in ihrem Inneren zu ergründen. Die Fäuste werden vom amtierenden Kommandanten der Ultramarines getragen, der gleichzeitig Lord von Macragge ist. Zu anderer Zeit ruhen sie in einer kristallenen Truhe im Schrein des Großen Primarchen selbst.

    Das Paar besteht aus zwei Energiefäusten, in die jeweils ein Bolter integriert ist. Die Fäuste werden stets paarweise getragen, so das der Träger im Nahkampf einen Vorteile hat.

    Das Banner von Macragge:

    Das Banner von Macragge ist das Ordensbanner der Ultramarines und ist gleichzeitig eine Reliquie und eine heilige Standarte. Ebenso ist es für den Feind ein Zeichen, bei dessen Anblick er genau weiß das die gesamte Kraft des Ordens gegen ihn antritt.

    Das Banner wurde dem Primarch Roboute Guillaume zu Beginn des großen Kreuzzuges vom Imperator persönlich überreicht. Es ist eine mächtige Standarte mit unzähligen Siegerzeichen und Ehrensiegeln versehen, Das Symbol der Ultramarines aus glitzerndem Gold in einem Feld aus reinstem, tiefstem Blau. Das Banner hängt an einem Admatiumschaft, der an vielen Stellen versengt und beschädigt ist, als ob er mit Säure in Berührung gekommen wäre.

    Die Ultramarines tragen es seit zehntausend Jahren mit in die Schlachten, weitergereicht von Generation an Generation als eine brennende Fackel ihrer Treue für den unsterblichen Imperator der sie erschaffen hat.

    Es ist aus einem unbekannten Stoff gewebt, leicht wie Seide aber stark wie Stahl. Flammen können ihm nichts abhaben, wo es beschädigt ist knüpft es sich von selbst zu. Auf ihm sind alle Siebenundsiebzig Ordensmeister niedergeschrieben, beginnend mit Guillaume und endend mit Calgar. Es trägt Ehrenzeichen für jeden Victorix Maxima des Ordens.

    Nach der Schlacht vom Macragge gegen die Tyraniden und dem Verlust der 1. Kompanie befahl Calgar das es nicht mehr in die Schlacht getragen weden sollte. Die Verbrennungen an der Standarte stammen noch aus dieser Schlacht, als Helveticus der Ältere den Gegenangriff gegen eine Horde Tryraniden führte die das Schlachtschiff Clagars geentert hatten.

    Helveticus der Ältere wurde von den Tyraniden vergiftet und zu Tode verbrannt, doch auch dann war sein griff noch so stark das er das Banner nicht fallen ließ. Selbst im Tode entehrte er seien Orden nicht.

    Erst jetzt 200 Jahre nach dem Sieg gegen die Tyraniden wird das Banner wieder in die Schlacht geführt. Getragen wird es von Tortalus dem Älteren.

    Quellen: WD(UK) 97; WD(UK) 184; WD 64; Codex Ultramarines 2nd Edition; Codex Tyraniden 2nd Edition; Codex Space Marines 3rd. Edition

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    Geändert von lobo (5. April 2010 um 09:23 Uhr)
    Ist das noch Punkrock ??
    Wenn jemand was idiotisches postet muß man nicht wie ein Idiot antworten
     

  10. #30
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    Die Eiserne Garde von Mordia

    Die Eiserne Garde sind die Soldaten von Mordian, die zwischen dem kontinuierlichen Überleben, der Anarchie und der Zerstörung des Planeten stehen. Gekleidet in ihre charakteristischen hellen Uniformen sind sie bekannt dafür eine treue Bastion gegen die Angriffe des Chaos zu bilden.

    Mordian

    Der Mordianische Tag ist genauso lang wie ein Mordianisches Jahr, der kleine Planet dreht nur einmal pro Sonnenumkreisung um sich selbst. So kommt es das eine Seite des Planeten durch die Hitze der Sonne verbrannt wird, während die andere in kompletter Dunkelheit liegt. Die versengte Seite ist leblos und unfruchtbar, eine Wüste zersplitterter Felsen und Schluchten, wo große Armeen während der Zeit der Apostasy vor Tausenden Jahren aufeinandertraffen. Alles Leben auf Mordian spielt sich somit auf der Nachtseite ab.

    Durch die langsame Drehung des Planeten umgibt ihn eine dicke, zähe Atmosphäre, das Wetter ist konstant heiß, ohne jeglichen Wind der die drückende Luft bewegt. In der erdrückenden Dunkelheit gehen die Mordianer ihrem täglichen Leben nach. Uralte und ruinienhafte Städte liegen verteilt über die dunkele Seite des Planeten. Pyramidenartige, vielgeschossige Türme ragen in den Himmel wie die Gebirge in das Weltall.
    Millionen von Menschen leben auf einer Landfläche die kaum ein Zehntel der Größe der Erde bildet.

    Mordian ist eine von Menschen brodelnde Welt, eine sich drängende und dunkle Welt deren Beherrscher einen ständigen Kampf gegen die Anarchie führen.

    Nur die sorgfältigste Verwaltung der Ressourcen von Mordian hält seine gewaltige Bevölkerung am Leben. Jegliche Nahrung, jede Kleidung und alle wesentlichen Ressourcen sind streng eingeteilt und rationiert. Dies ermöglicht den Mordianern unter größten Bemühung und erheblichen Beschränkungen zu überleben.

    Solche harten und anspruchsvollen Zustände erzeugen natürlich Unzufriedenheit . Nur wenige der Bewohner verstehen wirklich die Zwangslage in der ihr Planet steckt. Einige interessieren sich nicht um ihre Mitmenschen und versuchen sich nur sich ungeachtet jeglicher Konsequenzen zu bereichern, um auswandern zu können,
    Gangster und kriminelle Bosse beherrschen eine Unterwelt wo das Leben nichts zählt und wo verzweifelte Bewohner des Planeten wie Schachfiguren von ihren Anführern benutzt werden.

    Die Eiserne Garde

    Die mordianische Gesellschaft ist berühmt für ihr striktes, disziplinarisches Regime. Von Geburt an wird jedem modrianischen Kind absoluter Respekt gegenüber der Autorität anerzogen, Aus diesem Grund haben mordianische Soldaten grenzenloses Vertrauen in ihre Offiziere und besiegen ihre Feinde mit unglaublicher Effizienz.

    Es heißt das die Eiserne Garde in der Lage ist, in den Abgrund der Hölle zu ziehen und sich auch wieder einen Weg herauszukämpfen, solange sie nur einen Offizier hat der sie führt.

    Die Eiseren Garde steht zwischen Anarchie und Ordnung. Sie sind die Krieger der Tetrarchie auf Mordian, mit Uniformen in leuchtenden Farben bekleidet und mit enormer Loyalität erfüllt. Sie bekämpfen gegen jeden der die knappen Ressourcen verschwenden oder sammeln will und so die weiter Existenz Modians gefährdet. Sie kämpfen auf ihrem Planeten gegen kriminelle Aufrührer in der Unterwelt, gegen Banden von wahnsinnigen Kannibalen und gegen Irre die lieber alles zerstören als das zum überleben notwendige Übel zu akzeptieren.

    Die Eiserne Garde verfolgt ihre Gegner ohne Gnade. Ihre Disziplin hat einen legendären Ruf und ihr Training folgt strengsten Regeln. Alle Mitglieder der Eisernen Garde wissen genau was mit ihrem Planeten geschieht, wenn sie ihre Pflicht nicht erfüllen können. Nur ihre Entschlossenheit steht zwischen Mordians Fortbestehen und solchen Schrecken wie Hungersnöten, Seuchen und der Barbarei.

    Das Komlpott mit dem Chaos

    Die größte Bedrohung die jemals auf Mordian traf entwickelte sich während eines heißen Sommers. Während es unerträglich heiß wurde und die Temperaturen Werte erreichten die alles bisher gekannt übertrafen brüteten in den Unterwelten Mordians Verräter eine geheimen Verschwörung aus die alles bisher gekannte weit übertreffen sollte. In einer Beschwörung riefen sie die dunklen Götter des Chaos an um sich am Reichtum Mordians zu bereichern und diesen für sich in Anspruch zu nehmen.

    Ein Beschwörung wurde ausgesprochen. Es ist unmöglich zu sagen wieviel unschuldiges Blut vergossen wurde um diese Hexerei zu beginnen oder was sie den Göttern des Chaos als Pfand anboten. Die Ausrufer der Beschwörung suchten nur persönliche Macht, ihre Gier kannte keine Grenzen und selbst die Vernichtung des gesamten Planeten nahmen sie in kauf. Die Millionen Bewohner interessierten sie genauso wenig wie die Chaos-Götter. Der Sommer wurde noch heißer und die Beschwörung näherte sich ihrer Vollendung.

    Viele seltsame Geschehnisse wurden in der Hauptstadt gemeldet. Das kannibalische Gesindel und die kriminellen Banden wurden unruhig. Man sah Monster mit Flügeln die sich durch das Licht der Städte schwangen und Menschen verschwanden Spurlos.

    Der Himmel in Flammen

    Dann war die Beschwörung vollendet und die Welt erzitterte als Flammen aus dem Himmel hervorbrachen . Aus dem WIRBEL DES CHAOS (EYE OF TERROR) stießen verzerrte und häßliche Raumschiffe in den mordianischen Himmel und ließen Feuer und Zerstörung auf den Planeten herabregnen.
    Chaos Space Marines strömten durch die Straßen und opferten in einem blutigen Rausch zahllose Bewohner an ihre Götter. Dämonen wanderten durch die brennenden Türme und jagten die Seelen derer die versuchten der Vernichtung in den unteren Regionen zu entkommen.

    Aus ihren dunklen Verstecken strömten die Diener des Chaos hervor um sich im Feuer und an Terror zu erfreuen das um sie herum tobte. Sie waren sich nach der Vollbringung ihres Werk der Gunst iherer Götter sicher.

    Der Krieg mit dem Chaos

    Als der Himmel in Flammen aufging befahlen die Tetrarchen ihren Astropathen suf telephatischem Weg um Hilfe zu rufen. Die Kräfte der Chaos-Götter war jedoch so stark das die Gehirne der Astropathen bei diesem Versuch zerschmolzen. Es war unmöglich zu sagen ob die Nachricht Erfolg hatte und ob Hilfe unterwegs war.

    Währenddessen wiederstand die Eiserne Garde mit äußerster Entschlossenheit den Attacken der Dämonen. Während andere in Panik flohen hielt die Eiserne Garde ihre Stellung und jagte Schuss auf Schuss in die anstürmenden gegnerischen Reihen. Letztendlich mussten aber auch die Hauptmänner der Garde den Befehl zu Rückzug erteilen. Obwohl sie wussten das ihre Männer die Stellungen bis zu letzt Verteidigen würden konnten sie den angreifenden Horden nichts entgegensetzen. Die Garde sammelte sich in der Hauptstadt und überließ den Rest des Planeten den feindlichen Mächten.

    Während die Truppen des Chaos auf Mordian wüteten, bereitete die Garde die Verteidigung der Hauptstadt vor. Jedes Gebäude wurde eine Festung, jeder Turm eine Burg, jede Straße und jeder Platz eine Tödliche Zone des Kreuzfeuers von sorgfältig eingesetzten Waffen. Die Verteidigung wurde vom Palast der Tetrarchen der im Zentrum der Stadt lag organisiert.

    Als der Angriff begann war die Garde gut darauf vorbereitet. Chaos Space Marines fielen durch gut gezieltes Feuer das in ihrer Reihen einschlug. Die Chaos Marines konnten durch die vorbereiteten Fallen mit Leichtigkeit aufgehalten werden, jedoch folgten ihnen größere und mächtiger Gegner.

    Die Attacke aus der Tiefe

    Aus den Abwasserkanälen und Versorgungsschächten strömte die Armee jener, die ihre Seelen and die finsteren Chaosgötter verkauft hatten. Mit Lumpen bekleidet und nur mit Stahlrohren und Ketten bewaffnet, warfen sie sich auf die Verteidiger. Durch ihre totale Hingabe für das Chaos angetrieben kämpften sie ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben und Tausende wurden von den Lasergewehren der Garde niedergestreckt. Dieser Angriff jedoch ließ es nicht zu das die Verteidiger sich auf den nächsten Sturmangriff vorbereiten konnten.

    Die Kräfte des Chaos griffen erneut an. Dämone und Chaos Space Marines attackierten als erstes. Blutdämonen des Khorne schrieen ihre Forderungen nach menschlichem Blut heraus. Die Herrscher des Wandels sprangen über das Schlachtfeld und erschlugen jeden der sich aus seiner Deckung traute.

    Wirbelnde Horrors hüpften irre lachend über das Schlachtfeld, eine blau leuchtende Spur hinter sich lassend. Die Dämonen boten einen grauenhaften Anblick, die Eiserne Garde hielt jedoch tapfer ihre Stellungen, obwohl viele von ihnen mit ihrem Leben dafür bezahlen mussten.
    Straße um Straße, Gebäude um Gebäude musste sich die Garde ins Herz der Stadt zurückziehen. Immer wenn die Verluste zu hoch wurden zog sich die Garde in eine nächste Verteidigungsstellung zurück, dabei nahmen sie möglichst viel Ausrüstung und ihre Verwundeten mit. Sie führten mit größter Disziplin einen für alle Imperialen Truppen beispielhaften Kampf. Und doch war es ein Kampf den die Eiserne Garde nicht gewinnen konnte, da ihr irgendwann keine Möglichkeit zum Rückzug mehr bleiben würde.

    Der Kampf um den Palast

    Zum Schluß bezog die Garde Stellung um den Palast selbst, die letzte Verteidigungszone des ganzen Planeten. Hinter hastig errichteten Barrikaden warteten die Verteidiger auf den letzten Ansturm. Von den Türmen und Balkonen des Palastes glänzten die Waffen der Verteidiger in der brennenden Sonne.

    Plötzlich fiel die Chaoshorde kreischend und heulend über sie her. Große Dämonen des Nurgels bewegten sich schwerfällig durch ihrer Anhänger, die sie um das vier- bis fünffache überragten. Die aufgedunsenen Dämonen bewegten sich auf groteske Art und Weise vorwärts und hinterließen dabei eiternde Innereien und stinkende Gase, die aus Rissen ihrer ledrigen Haut strömten. Die Chaos Space Marines des Nurgles umringten die Dämonen.

    Sie trugen grüne, korrodierte Rüstungen und befanden sich in verschiedenen Stadien der Verwesung. Ihnen voraus flog eine riesige Fliegenwolke, welche die Eiserne Garde einhüllte, in Augen und Ohren krochen und die Münder der Männer mit ihren Körpern füllte.

    Die Lasergewehre der Garde spuckten tödliche Salven in die schreienden Horden. Der Capatin befahl seinen Männern ein Salve nach der andern abzufeuern. Vom Palast ertönte das dröhnen der Maschienenkanonen, das aufkreischen der Bolter und das aufheulen der Laserkanonen. Mit mechanischer Präzision luden und schossen die Waffenteams ohne auch nur einen Moment Pause in ihrer Routine. Dämonenblut ergoss sich über den ehemals weißen Platz, aber jedes Mal wenn eine der Bestien starb erhoben sich zwei neue Kreaturen und trampelten über diese hinweg auf die Position der Garde zu.

    Die Hauptmänner befahlen ihren Leuten sich zum Palast zurückzuziehen und eine letzte Verteidigungslinie zu bilden. Mit eisernen Disziplin bereitete sich die Garde darauf vor die letzten Schüsse auf die Reihen des Chaos abzugeben, bevor sie überlaufen würde. Ihre Ende war wohl gekommen und es würde wohl keine Zeugen dieser letzten Schlacht geben.

    Das Blatt wendet sich

    Nur wenig ahnten die Verteidiger von den Absichten des Chaos und keiner wusste das bei dieser starken Bedrängnis durch die Chaostruppen das Mordian von den Chaosgöttern nur in einem schwachen Griff gehalten wurde. Schnell war die Energie der Beschwörung die sie nach Mordian gerufen und die Existenz ihrer Diener ermöglicht hatte verbraucht. Das Feuer am Himmel begann zu erlöschen und die Schreie der Dämonen wurden schwächer.

    Vor den Augen der Garde verblassten ihre Feinde. Der Himmel begann sich wieder schwarz zu verfärben. Im dunkeln glitzerten die Lichter imperialer Schiffe zwischen den Sternen hervor. Die Eiserne Garde hatte nicht nur eine Schlacht gewonnen sondern auch das wichtigste überhaupt - Zeit. Aus dem Orbit Mordians heraus hatten imperiale Psioniker mit einer Gegenbeschwörung eingewirkt um dem Chaos seine Kraft zu rauben.

    Während des Kampfes der Eisernen Garde auf dem Planeten tobte im All eine mentale Schlacht zwischen Göttern und Sterblichen. Nur der heroische Wiederstand der Eisernen Garde hatte den Psionikern genügend Zeit gegeben um ihre Fähigkeiten einzusetzen bevor das Chaos den Planeten für alle Zeiten an sich reißen konnte.

    Quellen: WD(UK)184; WD47; Codex Imperiale Armee 2nd Editon
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