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  1. #21
    Codexleser
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    Vor den Quartieren

    Eremias ging zwei Schritte hinter dem Space Wolf her, bevor er vor dem Eingang seiner Kammer stehen blieb. Er sah ihm nicht hinterher, er wollte nicht den Eindruck vermitteln, er wolle groß in die Privatsphäre seiner Gemächer hinein starren, und so sah er den Gang hinunter den Kammerdienern hinterher und setzte die Unterhaltung fort.
    "Eremias ist der Name. Väterchen, nein, Kinder habe ich keine und ich schätze der Anblick vom Schoß einer Frau würde mich in meinem Alter ins Grab bringen" er lachte nicht über seinen eigenen Witz, er ließ ihn im Raum stehen. "Ob Jarl oder nicht Jarl, "mein Lord" ist hier die offizielle Ansprache von einem Menschen, der sein Wort an einen Astartes richtet. Ich werde gerne davon abweichen, wenn Ihr mir einen Namen nennt, mit dem ich Euch rufen soll, doch erwartet nicht, dass die Kämmerer soviel Mumm haben, Euch etwa beim Vornamen zu nennen, falls das Euer Wunsch sein sollte." Eremias warf nun doch einen beiläufigen Blick in die Kammer. Der Astartes hatte ihm den Rücken zugedreht und kramte in einer Kiste, die so massiv war, dass er sich beim Versuch sie zu heben vermutlich seinen Rücken verknackst hätte.

  2. #22
    Tabletop-Fanatiker
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    Vanem Barocal

    Nun gut, so hat wenigstens einer dieser genetisch modifizierten Menschen Ehre und Anstand,
    mich zu respektieren und mit mir zu sprechen.

    Vanem Barocal nickte Lefarruk zu, um ihm seinen Respekt zu signalisieren.
    Er verliess die Kapelle und begab sich zu seiner Werkstatt, die im Gang vor dem Zugang
    zu den Quartieren lag. Die Tür war während seiner Abwesenheit nicht geöffnet worden,
    es gab auch keine Anzeichen für einen Versuch eines gewaltsamen Eintretens.

    Vielleicht waren die Warnungen meines Magos doch recht übertrieben?

    Er betrat den Raum, schickte eine der Mikro-Videofliegen in den Gang und verriegelte die Tür.
    Die Fliege übermittelte ein klares Bild des Flurs an den an einen der Bildschirme, die eine mehrere
    Quadratmeter große Fläche an einer Wand bedeckten. Die anderen Monitore waren mit diversen
    Algorithmusberechnungen, Informationssuchen, technische Anwendungen und noch komplizierteren
    Anzeigen gefüllt. Die Werkstatt war recht geräumig, fast schon so groß wie eine kleine Turnhalle.
    Überall waren technische Geräte verteilt, von einfachen Schraubenschlüsseln und Hämmern, über
    Axialdrehmotoren und Querstromumleitern bis hin zu kompletten oder in Einzelteile zerlegten Servitoren,
    Waffen verschiedener Größen oder diversen Servoschädeln. Alles war penibel und ordentlich sortiert und
    an bestimmten Plätzen abgelegt. Vanem befolgte damit einen der ersten Merksätze, die ihm sein
    Lehrmeister Dumag damals noch in der Fabrik seiner Eltern beigebracht hatte: "Ordnung macht 50%
    der Lebensspanne aus!"

    Einer der Monitore hatte sich direkt beim Eintreten schon mit einem Piepsen gemeldet. Vanem trat an
    die Arbeitskonsole, stöpselte sich mit einem seiner Mechandriten in den Computer ein und analysierte
    die Meldung des Suchprogrammes:

    ## Ewige Verdammnis ## Datengröße 956,34 ## Geheimhaltungsstufe Zinnoberrot ## Zugriff verweigert ##

    Für Vanem war es keine Überraschung, das ihm der Zugriff auf Informationen verweigert wurde. Aber
    ein Techpriester liess sich nicht so einfach abschrecken. Es gab andere Mittel und Wege...
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  3. #23
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    Lefarruk - In seiner Zelle

    Der Brethren of Dawn betrat seine Zelle. Der gotische Stil fand sich trotz dessen, dass sie minimalistisch eingerichtet und gebaut war, überall wieder. Kaltes dunkles Metall, welches keinerlei architektonische Schönheit besaß, dafür aber um so 'pragmatischer' war - schlicht, einfach und es erfüllte seinen Zweck. Diese Eigenschaften schätze Lefarruk, diese Eigenschaften waren das was einen guten Krieger, einen guten Astartes ausmachte. Er musste funktionieren und das tun was ihm aufgetragen wird, um so seine Bestimmung als Instrument des Imperators zu erfüllen.

    Er inspizierte seine Zelle etwas genauer, macht sich mit den schlichten und kleinen Räumlichkeiten vertraut. Es war immer wichtig seine Umgebung genau zu kennen, sich blind in ihr bewegen zu können. Diese neue Umgebung bestand aus einer metallener Pritsche, mehreren Schränken in gotischen Wandnischen, einem kleinen Gebetsschrein und einfachen sanitären Anlagen.
    Lefarruk entledigte sich seiner Ausrüstung, verstaute sie in den dafür vorgesehenen Schränken und Ablagen. Ein in die Wand eingebauter Servitor nahm ihm sein Rückenmodul ab und unterstützte ihn beim weiteren Entledigen seiner Rüstung. Diese tauschte er nun gegen die traditionellen Gewänder seiner Heimatwelt - eine weite Hose und einem Tunika ähnlichen Stück Stoff.
    Er nahm noch die rituelle Reinigung seiner Servo-Rüstung vor und salbte sie anschließend mit geweihtem Öl.

    Der Space Marine verließ seine Zelle und machte sich auf den Weg zur Werkstatt des Techpriester, nachdem er alle seine Ausrüstung fertig gewartet und verstaut hatte.
    Die Brehtren of Dawn waren von Technik fasziniert, besonders mächtige Kriegsmaschinen und Fahrzeuge weckten ihr Interesse. Sie waren zwar nicht so technisch versiert wie z.B. die Iron Hands, aber sie besaßen eine gewisse Affinität dazu.

    Lefarruk durchschritt die dunklen Gänge der Watchfortress. In jeder Ecke und jedem Gang ränkten und schmiegten sich die Schatten an den Stellen, welche nicht durch die spärliche Beleuchtung erhellt waren. Wenn einmal etwas vom Boden, den Wänden oder der Decke zu sehen war, dann konnte man auch überall die gotische Architektur wiedererkennen, wenn auch nur sehr vage und extrem schlicht gehalten.
    Nach einem kurzen Marsch kam der Brethren of Dawn bei der Werkstatt des Techpriester an, es war ihm klar, dass dieser seine Anwesenheit und sein Kommen schon längst bemerkt hatte. Er wartete nur noch darauf eingelassen zu werden.
    Während er wartete zog er ein kleines Gerät aus seinen Gewändern hervor...
    Geändert von Artery (18. December 2013 um 22:42 Uhr)
    Ewiger Krieg im Namen des dunklen Prinzen: S31-U4-N17
    "Brüder in Schwarz"

  4. #24
    Codexleser
    Avatar von Bran Icepaws
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    Bran

    Was würde ich nicht für die Möglichkeit geben jetzt auf Asaheims Schnee zu jagen. Ich fühle mich rastlos an diesem Ort, meine Gedanken rasen und an jeder Ecke warten Myriaden neuer Witterungen während die Luft von unterschwelligen, fremden Geräuschen erfüllt ist. Bei der Hel, nichts ist schlimmer als Warten!, fluchte Bran innerlich, grüßte den alten Eremias mit einem einsilbigen Knurren, als er an Firnwulfs Zelle vorbeistapfte und in seiner Eigenen verschwand.

    "Tür verriegeln!", brummte er, auf dem Weg zu seinem Seesack und der Kiste mit seiner restlichen persönlichen Habe. Er wollte ungestört sein, wenn er die bisherigen Spuren seines Lebens vor sich ausgebreitet sah. Totems aus Zähnen und Knochen der Tiere von Fenris lagen obenauf, als er den schweren Deckel der Truhe mühelos mit einer Hand öffnete. Mehrere runenübersäte Zähne von Donnerwölfen, Eisbären und Schneetrollen. Sogar ein Zahn eines Eiswyrms war dabei. Fein säuberlich in einer mit konzentrischen Runenkreisen verzierten Metalkiste gestapelt, warteten sie darauf bald wieder an Brans Hals, seinen Waffen oder um die Oberarme seiner Rüstung gebunden in die Schlacht getragen zu werden.
    Dann waren da mehrere Felle, vom fenrisischen Wolf über einen Eisdämonenpelz bis hin zu exotischeren Errungenschaften von Brans Jagdgeschick wie beispielsweise einer dicken Reptilienhaut, welche er einem Draken abgezogen hatte, nachdem dieses Biest ihn bei einem seiner Ausflüge über die Weiten Asaheims vom Jäger zum Gejagten gemacht hatte. Bis auf einen der stahlharten Eisbärpelze fanden die Stücke aus Brans Sammlung von Fell und Balg alle ihren Weg an die kargen, monoton kalten Wände der Zelle des Runenpriesters. Hier und dort fanden auch die meisten der Totems und Talismane ihren Weg an das eingrenzende Metall. Wieder war es ein Stück eines Eisbären, ein gewaltiger, runenübersäter Reißzahn, welcher seinen bevorzugten Platz an seinem Hals einnahm, in Begleitung eines der Stoßzähne des Drachens welche ihn, in der Mitte durchgesägt, links und rechts in ähnlich kunstfertiger Runenpracht flankierten. Den Eisbärpelz drapierte er sich wie es Brauch war um die Schultern, sodass er wie ein Umhang seinen Rücken hinabhing.

    Zeit für ein Ale!

    Mit einem letzten, zufriedenen Blick auf seine eingerichtete Zelle, Pelze, Bälge und Häute sowie Talismane und Totems an den Wänden, die Bettdecke durch mehrere Felle ersetzt, trat Bran durch die Tür. Unter dem linken Arm ein kleines, aber verheißungsvoll schweres Fass, in der rechten Pranke sein Trinkhorn stapfte er hinüber zu Firnwulfs Zelle, wie es abgemacht war.

  5. #25
    Primarch's Chosen Eingeweihter
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    Akai

    Niemand außer Akai befand sich im Trainingsraum. Nicht mal ein Ordensdiener, der nach etwas suchte. Bis auf das Surren des Servitors war es still. Das Licht im Käfig wurde gedämmt, nachdem er sich geschlossen hatte.
    Akai hatte seine Robe abgelegt und auf eine Bank gelegt. Er trug nur noch einen Lendenschutz. Die nackte Haut war von dutzenden Narben übersäht und wie auch seine Rüstung und seine Robe, wies auch seine Haut an den gleichen Stellen die Stammesmarkierungen auf. Ein kleiner Blitz der sich über seine recht Wange zog, zwei große auf seiner Brust und ein weiterer auf seinem linken Unterschenkel. Als er noch sehr jung war, wurden ihm diese Stammesmarkierungen mit einem heißen Eisen eingebrannt. Eine schmerzvolle Angelegenheit. Als er die Brandnarben berührte spürte er nichts. Die verbrannte Haut enthielt keine Nerven mehr. An seiner Kette am Hals waren dutzende Zähne und Klauen befestigt. Viele von ihnen stammen noch von seiner Jugend ab. Als er gemeinsam mit den restlichen Jungen auf der Jagd war. Die restlichen stammen aus seiner Aspiranten Zeit.
    Der kleine Rundschild war schmucklos. Eine kleine abgerundete Erhebung in der Mitte sollte Schläge abgleiten lassen. Mit zwei Lederriemen war sein Arm und der Schild verbunden. Das einschneidige Schwert war ebenso schmucklos. Der Griff war mit rauem Leder umwickelt und verhinderten ein Abrutschen der Hand.
    Die Bewaffnung des Servitors bestand nur aus zwei einfachen Schwertern.

    Akai ging vorsichtig um den Servitor herum, den Schild zur Abwehr bereit, das Schwert nach unten durchgestreckt. Der Servitor drehte sich mit ihm. Seine beiden Arme vor der Brust verschränkt. Er analysierte Akais Bewegungen und wartete auf eine Aktion von Akais Seiten.
    Da Akai keinen Versuch startete, ging der Servitor in den Angriff über. Er senkte die Schwerter.
    Den ersten Schlag wehrte Akai problemlos ab und auch der zweite Schlag wurde von ihm pariert.
    Der Servitor holte erneut aus. Akai blockte den schwereren Angriff mit seinem Schild. Leichte Kratzer bleiben auf der glatten Oberfläche zurück. Das Licht wurde schwach vom blanken Metall reflektiert.
    Mit seinem Schwert versuchte Akai eine Finte in die offene Verteidigung des Servitors. Er durchtrennte eine kleinen Schlauch. Langsam ergoss sich eine klare Flüssigkeit auf den Boden.
    Der Servitor nützte diese Finte für seinen eigenen Angriff. Sein Arm schnellte herab. Im letzten Moment schaffte Akai es noch der Klinge auszuweichen, indem er einen Schritt nach hinten machte.
    Akai zog den Schild hoch, um weitere Schläge abzuwehren. In schneller Folge prasselten die Schläge auf das Schild ein. Akai wurde immer weiter nach hinten gedrängt.
    Als der Servitor kurz stoppte, rollte sich Akai zur Seite. Er sprang wieder auf und traf den Servitor in die Seite. Mehrere Kabel wurden durchtrennt.
    Der Servitor drehte sich wieder zu Akai, die Schwerter wieder vor der Brust verschränkt.

    Wieder bewegten sich beide im Kreis, auf eine Aktion des Gegners wartend. Wie es die Einstellung vorschrieben, ging der Servitor erneut in den Angriff über, nachdem Akai ihn 15 Sekunden umkreist hatte.
    Blitzschnelle ging ein schwerer Schlag von Oben auf Akai nieder. In dem Wissen, das er den schlag nicht widerstehen würde, rollte sich Akai zur Seite. Sofort sprang er wieder auf und führte einen eigenen Schlag aus. Das Schwert durchtrennte dutzende Kabel am Arm des Servitors.
    Ein rotes Licht leuchtete auf und signalisierte Akai, das dieser Arm besiegt war, doch diese kurze Ablenkung reichte bereits aus, sodass Akai dem anderen Arm nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Der Servitor trieb das Schwert diagonal über seinen Oberkörper.
    Akai spürte diese Wunde jedoch nicht. Sein vom Adrenalin betäubter Körper, nahm keine Schmerzen war. Sein Larramas Organ stoppte die Blutung.
    Durch diesen Schlag hatte der Servitor seine eigene Deckung offen gelassen. Akais Schwert durchtrennte auch den zweiten Arm. Er trieb die Klinge soweit in die ganzen Kabel, dass er sie nicht mehr lösen konnte. Auch am zweiten Arm leuchtete das rote Lämpchen auf.

    Das Licht wurde wieder heller. Der Servitor stand bewegungslos im Käfig. Akai zog mit beiden Händen sein Schwert aus dem Arm. Eine braune Flüssigkeit bedeckte die Schneide. Funken kamen immer wieder aus den offenen Kabeln.
    Akai machte mehrere Schritte zurück. Die Augen des Servitors hatten sich wieder rot gefärbt. Der Kampf war beendet.
    Akai betätigte einen Schalter, welcher den Käfig öffnete. An der Schaltkonsole beendete er den Kampf endgültig. Ein Tor ging auf und der Servitor rollte zurück in die Werkstatt.

    Akai legte Schwert und Schild beiseite und nahm ein kleines weises Tuch. Vorsichtig streifte er das trockene Blut von seiner Brust. Er verspürte ein leichtes Brennen. Dann tupfte er sich den Schweiß von Stirn und Nacken.
    Er warf das Tuch ebenfalls auf die Bank und zog sich die weiße Robe wieder über.
    Mit dem Tuch befreite er dann auch das Schwert von der braunen Flüssigkeit. Er legte Schwert und Schild wieder zurück an ihre Stelle im Waffenschrank.

    Akai wanderte langsam durch die Gänge. Nur wenige Diener kamen ihm entgegen, beachteten ihn jedoch nicht.
    Eine Schleuse öffnete sich und gab den Gang frei, indem sich die Quartiere der Astartes befanden. Weiter hinten konnte Akai Bran sehen, der vor Firnwulfs Kammer stand.
    Zur rechten Zeit, am rechten Ort
    "Gut das ihr auf mich gewartet habt Wolf. Ich hatte schon befürchtet, dass ihr wegen meiner kurzen Übungsrunde, schon alles getrunken habt. Ich hoffe euer Bier hält, was es verspricht." Akai lachte.
    Geändert von HEKTROP (20. December 2013 um 16:11 Uhr)
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  6. #26
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Lexandro Arquebus
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    Vanem Barocal

    Zitat Zitat von Artery Beitrag anzeigen
    Nach einem kurzen Marsch kam der Brethren of Dawn bei der Werkstatt des Techpriester an, es war ihm klar, dass dieser seine Anwesenheit und sein Kommen schon längst bemerkt hatte. Er wartete nur noch darauf eingelassen zu werden.
    Während er wartete zog er ein kleines Gerät aus seinen Gewändern hervor...
    Vanem hatte bereits ein Warnsignal seiner Videofliege bekommen. Einer der Neuankömmlinge war im Flur zu seiner Werkstatt unterwegs
    und hielt tatsächlich vor ihrer Tür an. Kein Klopfen, kein Rufen. Der Marine stand einfach vor der Tür und wartete.

    Gut, er besitzt also Informationen über die Fähigkeiten des Adeptus Mechanicums . Er hat also einen gewissen Teil seines Programms "Respekt"
    aktiviert.

    Inzwischen holte der Marine etwas aus einer seiner Taschen hervor. Leider blieb es im toten Winkel der Fliege, und Vanem wollte keine
    Entdeckung riskieren, indem er die Fliege wild um die Hände des Astartes fliegen ließ.
    Er betätigte den Kom-Schalter der Tür:

    Astartes Lefarruk, willkommen vor meinem Gemach. Was kann ich für Euch tun?

    Interessiert erwartete Vanem eine Antwort...
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  7. #27
    Hintergrundstalker
    Avatar von Spasswölfchen
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    Firnwulf - in seiner Zelle

    Firnwulf fing an seine Kiste auszupacken. Nur einen kurzen Blick warf er über der Schulter dem Alten zu. "Die Welpen haben kein besseres Väterchen als dich." Dann kümmerte er sich wieder um seine Sachen. Er wollte garnicht zu tief in die Welt der Thralls eintauchen, sie hatten ihre Sache nach seinem Geschmack ausreichend erledigt und das genügte ihm. Wenn sie ihn denn unbedingt 'Lord' nennen wollten, würde er sich damit auch abfinden können.
    Eine Sammlung von Beinschnitzereien fanden ihren Ehrenplatz auf dem Platz, den Angehörige anderer Orden wohl für besondere religiöse Artefakte beanspruchen würden - in der Gebetsnische der Zelle. Der Pelz eines großen weißen fenrisianischen Bären war eine willkommene Ergänzung für das Lager. Auf dem kleinen Tisch fanden schliesslich neben dem kleinen Fässchen Mjod und seinem Trinkhorn auch endlich das Kettenschwert, der Bolter sowie seine eigenen Ersatzmagazine, Pflegezeug und der Schalldämpfer für die Boltpistole Platz. Die dunkelgraue Carapace-Rüstung fand für kurze Zeit einen provisorischen Platz auf dem Bett. Danach befreite er sich mit Hilfe des Rüstungservitors von der schwereren Servorüstung. Die leichtere Carapace Panzerung war ihm mittlerweile viel vertrauter. Mit ein paar geübten Handgriffen hatte er die Kette vom Kettenschwert genommen. Die Waffe würde er in Carapace Rüstung niemals einsetzen - zu laut war dafür das schneidende Geräusch, mit dem sich ihre Zähne durch die Feinde frass. Dennoch würde er sich bei nächster Gelegenheit neue Ersatzteile für die Waffe beschaffen - sie begleitete ihn immerhin treu seit er als Blutwölf in den Rängen der Himmelskrieger aufgenommen worden war. Er legte die Carapace-Rüstung an und ergänzte sie um die Talismane und Waffenholster, die er auch an der Servorüstung trug. Er hatte gerade die Boltpistole um den Schalldämpfer ergänzt und war dabei, das Magazin mit Boltpatronen mit "verringerter Geräuschsignatur" zu laden. Was immer der Name auch andeuten sollte - das Kampfmesser war die bessere, die leisere Waffe, aber manchmal fehlte ihm einfach die Reichweite.
    Ihm stieg eine vertraute Witterung in die Nase, noch ehe seine Ohren die schwere Schritte im Gang vor seiner Zelle vernehmen konnten. Mit einem leisen, für seinen persönlichen Geschmack aber immernoch viel zu lautem Klicken schob er das Magazin in die Waffe und ließ sie im Holster verschwinden. Dann dreht er sich mit einem breiten Grinsen im Gesicht gen Tür um den Priester Fenris' zu begrüssen. Ihr Rudel würde wohl noch für eine ganze Weile ziemlich überschaubar bleiben - er war nur froh, dass kein Mitglied ihrer Gruppe aus einem der Orden kam mit welchen die Vlka Fenryk in Fehde lag. Vielleicht wäre der White Scar ganz brauchbar, wenn er im Kampf erstmal seine guten Manieren vergäße - oder das, was er und der Codex Astares dafür hielten. Vielleicht würde ihm auch einfach ein paar Schlucke Mjod helfen können. Er maß Bran mit einem zurückhaltenden Blick. Reisen durch den großen Ozean des Aether gingen ihm selbst schon immer sehr an die Nerven, aber er hatte keine Vorstellung wie es für jemanden mit Brans Gaben sein musste.
    Geändert von Spasswölfchen (22. December 2013 um 03:05 Uhr) Grund: Ausdruck der temporalen Strigenz angepasst

  8. #28
    Codexleser
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    Abseits

    Eremias vernahm die etwas eintönige Antwort des Astartes, die nicht wirklich eine Antwort auf seine Frage gewesen war.
    Sei es drum.
    Auch die anderen Astartes schienen langsam den Weg in das Embra Segment gefunden zu haben und Eremias begann sich zwischen all den Marines fehl am Platz zu fühlen, so ganz ohne Zweck. Ihn würde sicherlich keiner als Gast in seine Kammer bitten und sonderlich erpicht darauf war er ohnehin nicht. Er wollte die Neuankömmlinge lieber erst eine Weile aus der Ferne beschnuppern, bevor er sich in irgendwelche Schwierigkeiten brachte. So wandte er sich von Firnwulfs Quartier ab und ging in Richtung seines eigenen, ohne, dass jemand erneut groß Kenntnis von ihm nahm.

  9. #29
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    Lefarruk - Vor der Werkstatt des Techpriesters

    Lefarruk setzte das kleine Gerät, welches er aus seinen Gewänder hervorgeholt hatte, an seinen Hals und aktivierte es.
    Mit krachenden und von Interferenzen hinterlegten Tönen antwortete und begrüßte der Astartes den Techpriester, in einer sehr primitiven und gebrochenen Form der Lingua Technis.
    In Hochgotisch hätte er ungefähr folgendes gesagt: "Gegrüßt seien Sie Techpriester Explorator Vanem Barocal! Ich ersuche um Einlass in Ihre Gemächer."

    Das Gerät was der Brethren of Dawn in seinen Händen hielt war einbinärer Vox-Umwandler. Dieser ermöglichte einfache, organische Sprachmuster in Binärcode auszugeben, womit der Besitzer in der Lage war eine sehr einfache Form der Lingua Technis auditativ wiederzugeben. Dieses Gerät wurde von den Techmarines verschiedenster Orden in Kooperation entwickelt, unter anderem von den Brethren of Dawn und den Iron Hands.

    Lefarruk war nur sehr vage der Sprache des Adeptus Mechanicums mächtig und besaß nur einen minimalen Wortschatz und ohne dieses Gerät wäre es ihm auch nicht möglich diese Sprache auszusprechen. Er hoffte, dass Vanem Barocal seine primitive und einfache Antwort nicht als Beleidigung der Lingua Technis und seiner selbst sah. Viel mehr wollte er damit seine Bemühung um ein gutes Verhältnis zum Techpriester unterstreichen.
    Ewiger Krieg im Namen des dunklen Prinzen: S31-U4-N17
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  10. #30
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    "Väterchen.", grüßte Bran den Alten nicht ganz unfreundlich, die Stimme brummig tief.
    Ohne weiter auf Eremias zu achten wandte er sich mit Akai im Schlepptau zu Firnwulf um. Wenn die Reise durch den Warp dem Runenpriester zugesetzt hatte, dann ließ er es sich zumindest nicht anmerken. Bran wirkte so gut gelaunt und lebhaft wie immer, die Augen schimmerten mit wacher Intelligenz und das übliche, fast gutmütig zu nennende Lächeln umspielte seine Lippen.
    Statt sich mit weiteren Begrüßungsfloskeln aufzuhalten drückte er dem Wolfscout das mitgebrachte Fässchen Mjod in die Arme:"Hier, damit du nich' vergisst wie Fenris schmeckt, Firn.", knurrte er, wobei aus dem Lächeln ein Grinsen wurde.

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