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  1. #1

  2. #2
    Eingeweihter
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    Standard


    ---2015



    Januar

    02.01.2015 Geburtstag! Schon ein Jahr um?!

    10.01.2015 Hilfsmittel in die erste Seite eingepflegt

    20.01.2015 Trygon + Termaganten Zwischenstand

    Februar

    01.02.2015 Armeeaufbau des Jahres Gewonnen! Wahnsinn!!!

    15.02.2015 Danksagung, Trygon fertig/teather

    17.02.2015 Fotos vom fertigen Trygon





    ---2014
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    Geändert von omitog (17. February 2015 um 14:26 Uhr)

  3. #3
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    Dies ist meine erste Armee für Warhammer 40k.
    Da ich gerne mit anderen WH40k spielen möchte, und ich noch keine Armee habe, möchte ich hier meinen Armeeaufbau mit Euch teilen. Ich brauche eine spielbare Armee, deswegen hat auch dieser Armeeaufbau den Zweck, durch Eure hoffentlich reichhaltigen Beteiligung, am Ball zu bleiben!?!





    ---Über mich



    Kurz etwas über mich: Ich hatte damals in der Lehre mit 16 mit dem Tabletophobby angefangen und hatte damals mit Fantasy und den Hochelfen begonnen. Meine ersten Malversuche waren doch recht holprig. Ich habe dann später noch mit Zwergen und der dritten Edition (sie war gerade ganz frisch herausgekommen) von WH40k angefangen. Naja, man kann wirklich sagen, dass ich dann dem Hobby mehr oder weniger im selben Moment den Rücken zugekehrt hatte. Ich hatte sehr viele Figuren, welche noch aufs Anmalen warteten und irgendwie war Party und PC/Internet (die Flatrate kam gerade heraus) viel interessanter, als die Figuren...
    Damals war ich immer mehr der Maler, als der Spieler und in meinem Direkten Freundeskreis gabs keinen, der das Hobby mit mir teilen wollte... Bis auf meinen Mitlehring. Seit dem ersten Tag, als wir uns gesehen hatten bis jetzt sind wir super Freunde und dieser hat mich vor zwei Jahr gefragt, ob ich nicht Lust hätte wieder mit WH40k anzufangen. Da mittlerweile weitere 16 Jahre vergangen waren (... OMG bin ich alt! ) und ich immer noch Tabletop liebte, war ich sofort begeistert.
    Anfangen wollte ich mit Spacewoves. Habe mich aber letztendlich für die Tyraniden entschieden.






    ---Warum Tyraniden



    Ich entschied mich für die Tyraniden, weil mich der Hintergrund hinter diesen Aliens schon immer interessiert hat. Die Vorstellung von einer Rasse, welche aus einer anderen Galaxy kommt und alles absorbiert, um weiter leben zu können, fand ich schon immer sehr faszinierend! Außerdem finde ich es sehr interessant eine Armee zu spielen, mit der man man so viele Verluste haben kann, aber das nicht weiter von Bedeutung ist, denn letztendlich wird auch diese Galaxy absorbiert sein. Das Schwarmbewusstsein kümmert es dabei nur wenig, wie viele seiner Kreaturen sterben werden, denn sie werden einfach von den Mutterschiffen nach produziert.


    Ich bin sehr preiswert an Tyraniden Figuren gekommen und Anfang letzten Jahres gab es auch die ersten Gerüchte, dass bald ein neuer Codex für die Tyraniden heraus kommen soll, weshalb es noch einfacher für mich war, mit Tyraniden zu beginnen. Dieser Person möchte ich hier noch einmal dafür danken.
    Ein Großteil der Figuren war noch nicht angemalt, der Rest in den Farben der Schwarmflotte Leviathan. Dieses Farbschema gefällt mir zwar sehr gut, aber ich wusste schon sehr früh, ich möchte ein eigenes Farbschema. Also habe ich ein paar Figuren weiß grundiert und mit den GW Wash-Farben experimentiert. Mit diesen Farben kommt man schnell zu einem optischen Ergebnis. Nach mehreren Versuchen hatte ich mich für ein Farbschema entschieden.


    Anhang 221368


    Sehr zufrieden über dieses Farbschema habe ich auch dann mit der Arbeit begonnen. Um motiviert zu bleiben habe ich viele Tyraniden-Posts in den unterschiedlichsten Foren gelesen, und stellte fest, dass es dieses Farbschema schon sehr viele Male gibt... Ich war im ersten Moment sehr ernüchtert und hatte erst einmal keine große Lust mehr. Für mich stellte sich nun die Frage: mache ich nun so weiter, oder fange ich noch einmal von vorne an?
    ...Letztendlich habe ich mich nach langem Überlegen entschieden nochmal neu zu beginnen. Ich habe nun ein Farbschema, welches ich so noch nicht gesehen habe und welches mir sehr gut gefällt.


    Anhang 221369 Anhang 221370
    Geändert von omitog (13. July 2014 um 13:28 Uhr)

  4. #4
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    Die Hintergrundgeschichte zu meiner Schwarmflotte hatte ich schon länger im Kopf. Mein erstes Warhammer 40k Buch war die Ravenor Trilogie, welches ich innerhalb kürzester Zeit durch gelesen hatte. In diesem Buch geht es um den Inquisitor Ravenor, welcher mit seinen Leuten vielen Gefahren trotzt. Aufgebaut ist dies Buch wie ein Krimi mit ein paar Actionszenen. Ich möchte Euch nicht zu viel vom Buch erzählen, aber ich erzähle nun, wie ich auf die Idee für meine Tyraniden kam.


    Ravenor liegt in einem schwebenden Sarkophag. Er ist ein extrem psibegabter Inquisitor, welcher aber auf seine Leute angewiesen ist, da er sehr unmobil ist. So ein schwebender Sarg ist halt doch sehr sperrig und auffallend. Er kann gedanklich Kontakt mit anderen aufnehmen und so mit ihnen reden. Er kann auch die Gedanken der anderen lesen und sogar die Kontrolle über andere Menschen übernehmen und sie wie eine Marionette steuern. Alles natürlich sehr wertvolle Eigenschaften um an Informationen zu gelangen.

    Im dritten Band wird Ravenor schwer verletzt. Auch die lebenserhaltenen Geräte in seinem Sarkophag können ihn nicht retten und fallen sogar teilweise aus.
    Ravenor und seine Truppe müssen durch ein Portal fliehen und kommen am anderen Ende der Galaxy aus dem Portal wieder raus. Das Ziel können sie leider nie beeinflussen.
    Dort angekommen landen sie in einer Vegetation, welche irgendwie lebendig erscheint. Gegen Abend wird die Vegetation sogar sehr aggressiv. Ein kleiner Außenposten der imperialen Armee kommt gerade in dem Moment, als es heikel wurde, um zu schauen, was da vor sich geht. Es stellt sich heraus, dass die Soldaten täglich gegen diese Vegetation mit Flammenwerfern angehen müssen, aber ohne wirklichen Erfolg, denn es wächst sehr schnell nach.
    Da Ravenors Truppe mitten unter den Pflanzen gefunden wurden und sie sowieso ein sehr bedrohlichen Eindruck auf normale Menschen, zu denen die Soldaten der imperialen Armee gehören, machen, nehmen diese erstmal alle fest. Ravenor ist schon sehr geschwächt und ist dem Tode nahe.
    Es stellt sich heraus, dass sie auf dem Planteten Rahjez gelandet sind und sie auf der Horchstation Arethusa gefangen gehalten werden. Da sie mehrere tausend Lichtjahre von Terra und anderen wichtigen Orten in der Galaxis entfernt sind, finden die Soldaten auch keine Berichte über einen Inquisitor Ravenor in Ihren Unterlagen, denn diese sind zwar für die Soldaten aktuell, aber letztendlich konnten diese Daten noch gar nicht auf dem Planeten angekommen sein, welche die Geburt eines Ravenors, geschweige denn eines Inquisitors mit diesem Namen, bestätigt.
    Die Soldaten entscheiden sich daraufhin so, wie jeder imperiumstreuer Bürger in diesem Universum reagieren würde... Mit Unbehagen, Ablehnung und dem kleinstmöglichen Risiko... Also der Hinrichtung am nächsten Morgen.

    Eine Sanitäterin bestand darauf Ravenor helfen zu können, da er dem Tode nah war. Sie konnte den Sarkophag öffnen und so Ravenor sehen. Er erwartete Ekel, da er nicht mehr wirklich lebendig aussieht und die Verletzung schon eine stark necrotisierende Stelle aufwies. Was er aber durch seine Psibegabung in ihr fand war nur der reine Wille ihm zu helfen und zu heilen. Da er wohl weder Beine noch Arme hat hob sie ihn behutsam aus der auslaufenden und verschmutzten Flüssigkeit im Sarg. Er und sie fühlten sich seelenverwandt mit einander verbunden... Gefühle, die Ravenor gar nicht mehr wirklich kannte.
    Als die Sanitäterin Revenors Leben gerettet hat, verhalf sie ihm mit seinem Trupp zur Flucht. Ravenor wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sie mit ihnen flieht, denn ihm ist sehr wohl klar, was mit ihr geschehen würde...
    Sie allerdings möchte nicht mit, da sie Angst davor hat die ihr unbekannte Galaxy zu erleben.


    Später im Epilog, auf den letzten Seiten des Buches, versucht Ravenor noch in Erfahrung zu bringen, was der Sanitäterin nach der Flucht zugestoßen ist. Plyton, eine Gehilfin seiner Truppe, hat Nachforschungen diesbezüglich unternommen.


    -------------------
    " Erzähl es mir bitte"

    Sie blättert in den Papieren. "Rahjez, Subsektor Fantomine, 404.M40."
    "Nur weiter"
    "Horchstation Arethusa. Dienstpersonal. Dienstakte für Bashesvili, Ludmilla. Sie ist hier ... äh ... als in dem Jahr verstorben aufgelistet."
    "Gab es einen Überfall?"
    "Nein. Keine kriegerischen Handlungen vor 405 gemeldet. Die Akte lässt darauf schließen, dass sie ..."
    "Hingerichtet wurde" beendete Ravenor den Satz.
    "Wegen Hochverrats, glaube ich"
    ---------------------



    ---Der Gedanke entsteht


    Da ich Ravenor für eines der Besten WH40k Bücher halte, und mich vor allem diese sehr emotionale Stelle im Buch bewegte, fand ich, dass diese tolle Frau es verdient hatte ein Denkmal gesetzt zu bekommen. Und das mit einer von mir erstellten Armee.



    Viele können es sich vielleicht schon denken worauf ich hinaus will:
    Tyraniden verändern vor der Invasion das Klima eines Planeten um das biologische Wachstum zu beschleunigen und so eine möglichst große Menge an Biomasse am Ende der Invasion absorbieren zu können.
    Ich stelle mir nun vor dass die Schwarmflotte Arethusa bereits 404.M40 den Planeten Rahjez mit den klimaverändernden Substanzen infiltriert hat. Tyranidische Vegetation neigt dazu aggressiv gegen die Bewohner vorzugehen um sie zu schwächen bevor die eigentliche Invasion beginnt. Aus diesem Grund stelle ich mir vor, dass die Vegetation auf Rahjez bereits der erste Vorbote für eine anstehende Invasion ist. Die Bevölkerung und die dort stationierten Soldaten wussten 404.M40 nichts von ihrem "Glück". Wie man aus dem Text, den ich weiter oben gepostet habe, entnehmen kann, welcher aus dem Revenor Buch stammt, ist es zu einer "Kriegerischen Handlung" 405.M40 gekommen.


    ----------------------------------------

    ---Der Name Arethusa


    --Griechische Mythologie über Arethusa

    Auf Wikipedia könnt Ihr folgendes finden:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arethusa_(Mythologie)


    Arethusa ist eine Nymphe, welche in einen Fluss verwandelt wird.



    --Die Idee hinter dem Namen Arethusa


    Da ich eine sehr große Affinität zum Wasser habe, fand ich diesen Namen, nicht zuletzt wegen des schönen Klanges, wirklich sehr gut und stimmig.
    Ich stelle mir vor, dass die Schwarmflotte Arethusa genau so schwer zu bändigen ist, wie das fließende Wasser. Es findet immer einen Weg, um weiter voran zu kommen!
    Die Schwarmflotte Arethusa verhält sich auch anders, als die anderen bisherigen Schwarmflotten. Aber ich will da noch nicht zu viel vorneweg nehmen. In den Geschichten erfährt Ihr bald mehr...

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    Anhang 221372


    geschrieben und ausgedacht von omitog




    ---Horchstation Arethusa

    Es war ein herrlicher Abend für einen spätherbstlichen Tag. Eigentlich wurde es auf Rahjez schon sehr früh kälter, aber dieses Jahr schien der Herbst verrückt zu spielen. Was aber auch nicht wirklich bedauerlich war, denn Heute hatte Saskia Außendienst und hielt auf der Außenmauer wache. Was heißt hier wache... Wache zu halten war Pflicht, mehr nicht, denn Rahjez wurde seit Ewigkeiten nicht angegriffen. Eigentlich noch nie. Ab und an gab es Unruhen in der Bevölkerung, aber diese wurden schnell beseitigt. Rahjez liegt zwar weit am Rande der Galaxy im Subsektor Fantomine und hatte deswegen einen sehr wichtigen strategischen Nutzen, aber wirklich gefährlich oder gar Krieg gab es nicht.

    Obwohl... merkwürdige Dinge sind seit dieser starken Pflanzenbewucherung in Gange. Immer wieder hört man Geschichten von verschwundenen Bauern oder Händlern und selbstverständlich wurden diese Schauergeschichten in den Tavernen ordentlich ausgeschmückt, aber nun hatte es wohl auch die Horchstation Arethusa erwischt...

    Ein Spähtrupp wurde gestern losgeschickt um wieder einmal die Pflanzen mit den Flammenwerfern abzubrennen und sind noch nicht wieder zurückgekehrt. Das war eigentlich schon seit über einem Jahr reine Routine. Wenn sie das nicht spätestens jeden zweiten Tag machten, würde die Horchstation schon längst zugewuchert sein. Dann brach auch noch die Kommunikation mit den anderen Stationen und Städten zusammen, aber das lag an einem technischen Problem wurde Saskia versichert. Nicht desto trotz wurde ein Suchtrupp auf die Beine gestellt. Die ganzen Wichtigtuer wollten sich alle selber ein Bild von der Lage machen und sind seit heute Morgen auf der Suche. Ein paar Soldaten sind allerdings mit gegangen, nur sicherheitshalber, auch wenn keiner mit einer wirklichen Gefahr rechnete.

    Joseph war auch einer von den Soldaten, die mitgegangen waren. Was für ein toller Mann, dachte Saskia. Sie waren nun seit einer Woche zusammen, mussten dies aber geheim halten. Beziehungen unter den Soldaten war strikt verboten, aber gerade dieses Verbotene machte die Beziehung noch interessanter. Sie liebten sich immer dann, wenn die Anderen in der Horchstation schliefen. Trotzdem gab es natürlich auch Nachtwachen, vor denen man sich verstecken musste und jeder Zeit Gefahr lief entdeckt zu werden. Ein wohliges Kribbeln lief ihr den Rücken runter, und Drehte sich nervös nach links und rechts, um zu kontrollieren, ob jemand ihre Erregung bemerkt hat. Keiner von den anderen Wachen hatte allerdings davon Notiz genommen.

    Philipp, fünfzig Meter rechts von ihr auf der Mauer schaute gelangweilt auf den Boden und versuchte wohl krampfhaft bis zur Kernmitte zu starren. Ihr Blick wanderte nach links und wieder weitere fünfzig Meter stand Georg. Ben stand bei ihm und sie unterhielten sich über etwas. Mehr als Smalltalk schien es aber nicht zu sein.

    So konnte man natürlich keine Feinde entdecken dachte sich Saskia, aber im selben Moment dachte sie, welche Feinde denn überhaupt... Die Horchstation Arethusa an einer sehr entlegenen Ecke. Ganz davon zu schweigen, dass Rahjez am äußersten Ende der Galaxie liegt und es eher wahrscheinlich war, dass die Orks friedlich werden und Blumen pflücken wollen, als dass die Horchstation angegriffen wird.

    Die Sonne ging langsam unter. Die sehr starke Vegetation war immer besonders schön im Sonnenuntergang zu beobachten. Begeistert schaute sie auf all die Pflanzen am Rand des Dschungels. Die Sonne war halb hinter den Bäumen verschwunden und die Sonnenstrahlen schienen durch die Äste. Am Himmel färbten sich die Wolken violett und rot. Das schönste waren aber immer, die Sonnenstrahlen, die sich auf den bunten Blumen brachen und dadurch fluoreszierend schimmerten. Wunderschön, dachte sich Saskia, und schaute diesem Farbspektakel eine Weile durch ihr Fernglas zu.

    Durch den angenehm warmen Wind bewegten sich die Äste und Blätter hin und her. Am rechten Augenwinkel war eine unnatürliche Bewegung auszumachen, und tatsächlich, als die genauer hin schaute, bewegten sich dort am Rande des Dschungels die Blätter auseinander. Ah, da kommen die Soldaten mit den Vermiss.... dachte sie noch nicht ganz zu Ende, da stolperte ein Mensch aus dem dichten Dschungel ~oder besser, was von ihm übrig war.

    Dem Mann, der aus dem Dschungel stolperte, fehlte der rechte Arm. Das Blut pulsierte gleichmäßig aus der großen wunde. Am ganzen Körper wies der Mann tiefe Schnitte auf. Irgend etwas hatte auch die linke Gesichtshälfte zerfetzt, so dass die Knochen des Gesichtes freigelegt waren. Panisch schaute die Person erst nach hinten, dann nach links und rechts. Dann schaute die Person in Richtung Horchstation und schien erleichtert zu sein.

    Als die Person zu Saskia rüberschaute stockte Ihr der Atem. Joseph! Sein Mund bewegte sich und sie las, auf seinen einseitig zerfetzten Mund, die Worte Saskia ab. Als er das Wort zu ende gesprochen hatte, brach er auf den Knien zusammen. Saskia liefen die Tränen die Wangen hinunter, aber das Schauspiel wurde noch grausamer. Etwas sehr sehr schnelles schnellte aus dem Dschungel und trieb beide grünen Krallen, welche die Größe eines großen Schwertes hatten, durch Josephs Brust. Man hörte aus der Entfernung natürlich nichts, aber man sah, wie Joseph vor schmerzen aufschrie. Im nächsten Moment biss sich die Kreatur in dem Nacken von ihm fest und biss den Hals durch. Der Kopf rollte von den Schultern in den staubigen Sand. Triumphierend streckte die Kreatur den Kopf in den Nacken und schrie. Saskia war benommen vor von dem gerade erlebten und hätte sich fast übergeben. Der Schmerz über den Verlust von Joseph zerriss ihr fast das Herz... Trotzdem zwang sie sich wieder auf das Monstrum zu blicken.

    So eine Monstrum hatte sie noch nie zuvor gesehen gehabt. Es war fast so gros, wie Joseph. Joseph war fast zwei Meter groß, also wirklich gewaltig groß. Die Kreatur stand auf zwei sehr kräftigen Hinterbeinen. Die Haltung war vorn über gebeugt, so wie die einer Echse. Vier arme kamen aus der Brust. Zwei kleine verstümmelte Arme mit kleinen Krallen und zwei mit riesigen Krallen, die wie Saphire schillerten. Die Knochen schienen um das Fleisch herum zuwachsen und dadurch ähnelten es sehr einem Insekt. Überall hatte das Monstrum orangefarbene dicke Panzerplatten. Das schlimmste aber war der Kopf. Ein riesiges Maul mit sehr großen, scharfen Zähnen schnappte immer sehr nervös auf und zu. Die Augen waren grün, irgendwie leer, und voller fremdartigen Hass. Es beuge sich zu Joseph herunter und biss große Stücke aus seinem toten Körper heraus. Dann aber wante es sich das Ding widerwillig von seiner Beute ab und rannte in Richtung Horchstation. Blut und Geifer lief der Kreatur aus dem Maul und es schaute nun Saskia genau in die Augen. Weitere Bewegungen waren am Dschungelrand zu erkennen und viele weitere dieser Monster liefen auf die Horchstation zu. Sie bewegten sich unglaublich schnell auf ihren starken Hinterbeinen, schneller, als alles, was sie je zuvor gesehen hatte.
    Das sorgte dafür, dass sie aus ihrer Schockstarre kam. So laut sie konnte Rief sie: "Alarm! Wir werden Angegriffen! " und drückte gleichzeitig den Alarmknopf an ihrem Gürtel. Die Alarmsirenen fingen an zu heulen.

    Philipp, Georg und Ben schauten sie verdutzt an und erst, als sie auf die Monster zeigte, begriffen die drei, was los war. Sie nahmen sofort ihre Lasergewehre in die Hand und schossen auf die Angreifer. Saskia tat es ihnen nach, denn sie wollte Joseph rächen. Sie zielte und traf das Monster welches Joseph getötet hatte tatsächlich genau zwischen die Augen. Bei der extremen Geschwindigkeit überschlug sich das Monster zehn mal, bevor es reglos am Boden liegen blieb. Triumphierend Jubelte Saskia auf.
    "Toller Schuss!", rief Ben. "Was sind das denn für widerliche Viecher!"

    Weitere Soldaten gesellten sich zu den Vieren auf der Wehrmauer dazu und schossen auf die Kreaturen. Diese liefen auf dem kürzesten weg auf die Horchstation zu, ohne auch nur Anstalten zu machen, den Laserstrahlen auszuweichen. Schon bald stapelte sich vor der Mauer ein Berg zerschossenen Chitins aus dem die Innereien und Schleim herausgequollen.

    Es kamen mehr und mehr Kreaturen aus dem Dschungel gerannt und kein Ende war in Sicht. Wo kamen all die Kreaturen her?

    Mittlerweile hatten alle Soldaten ihre Position auf der Mauer eingenommen und schossen im Dauerfeuermodus. Es stank bestialisch nach erhitzten Schleim. Saskias Lauf des Lasergewehrs glühte mittlerweile vor Überlastung.
    Die Kreaturen bauten durch ihre toten Körper eine Art Rampe vor der Mauer auf.
    Die ersten Kreaturen sprangen mit ihren kräftigen Beinen von dieser auf die Mauer und landeten mitten unter den Soldaten. Nun sah man all ihr zerstörerisches Potential und sie Pflügten sich durch ihre Kollegen. Ein anderes Wort kam Saskia bei dem Anblick nicht in den Sinn. Überfall flogen abgetrennte Körperteile durch die Luft und Brustkorbs wurden aufgetrennt. Es entstand ein totales Chaos und die Verteidigung brach in sich zusammen. Wer noch rennen konnte rannte. Wer zögerte starb. Gemetzel... überall.


    Philipp, Georg und Ben konnten sich im Bunker in Sicherheit bringen. Saskia drehte sich auch um, um es ihnen gleich zu tun. Aber sie bewegte sich nicht von der Stelle, sondern kippte über die Mauer. Erst jetzt registrierte sie im Fallen, dass Ihre Beine Abgetrennt waren. Die Beinstümpfe zappelten in der Luft, als wenn sie noch weg rennen wollten. Sie landete weich in all den toten schleimigen Kreaturen. Einer der großen Krallen ragte nach oben und rammte sich beim Aufprall durch Saskias Brust. Sie schrie vor schmerzen auf. Sie blickte in den Himmel und wartete auf das Ende.

    Drei Kreaturen beugten sich über sie. Der Speichel lief ihnen vom Maul in Ihr Gesicht. Saskia sagte voller Ironie in der Stimme, "Welche Feinde denn überhaupt..." Sie fing an zu weinen und nässte sich ein, denn sie ahnte was nun kommen würde.
    Saskia lebte noch ganze fünf Minuten voller Schmerz und Pein, als ihr die Haut vom Gesicht und Körper gebissen wurde. Irgendwann hatte der Imperator Nachsicht und nur noch Wärme umgab sie. Sie lief auf ein Licht zu...

    ----------------------------------------





    ---Allein

    Sie stürmten durch die Tür und verschlossen sie hinter sich. Von außen hörte man noch Klopfen an der Tür. "Macht die Tür auf! Auf der anderen Seite gibt es noch Überlebende!" rief Ben außer Atem. Georg stieß Ben zur Seite, als dieser zur Tür ging. "Bist Du denn von Sinnen?!? Wenn Du die Tür öffnest, sind auch wir tot!" und tatsächlich, wie um das Gesagte zu unterstreichen, hörte in diesem Moment das Klopfen von der anderen Seite auf....
    Ben konnte es immer noch nicht fassen, in welch einer Geschwindigkeit die Mauern überrannt wurden. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er an das Gemetzel denken musste, welches sich draußen darbot. Saskia hatte wie eine Berserkerin gekämpft und hatte es trotzdem nicht zu ihnen geschafft. Ben hofft, das sie irgendwie dort draußen überlebenden würde... irgendwie...

    Er drehte sich um und ihm viel erst jetzt auf, dass nur die Notbeleuchtung in der Station an war. Ab und an flackerte eine Lampe auf. Ganz so, als wenn sie es nicht einsehen wollte, nicht mehr mit Strom versorgt zu werden. Alles wurde in lange Schatten gelegt und die herumeilenden Servitoren und Servoschädel machten den Anblick nicht gerade weniger beklemmend. Sie versuchten wohl die Beleuchtung wieder zum Laufen zu bekommen. Andere standen nur untätig herum.

    Ben atmete einmal tief durch. "Dann lasst uns mal mehr in Erfahrung bringen. Vielleicht können wir uns ja neu formieren und einen Gegenangriff starten." Er bekam keine Antwort, denn jeder wusste, wie unrealistisch dieser Wunsch war. Die drei gingen den Gang entlang auf den ersten Raum zu.
    Im Raum selber saß hinter dem Schreibtisch Steve. Wie immer war er nicht besonders gesprächig. "Steve, Du alter Groxtreiber, bekommst Du nicht mit, was da draußen los ist?" Steve schaute sie mit ausdruckslosen Augen an und machte immer noch keine Anstalten zu antworten. Wütend stampfte Georg an Ben vorbei... "Ey, kannst du mal was sagen?" Steve wurde von Georg angestoßen und dieser sackte in sich zusammen, wobei aber der Kopf vom Hals rutschte und auf den Boden kullerte. Erst jetzt schoss das Blut aus dem Hals und sowohl Ben, als auch Philipp wurden von dem Schwall erfasst.

    Die drei standen mit offenen Mündern an Ort und Stelle, ohne etwas zu sagen. Philipp fand als erster wieder zu Worten. Naja Worte... Mehr als ein "Scheiße..." kam dabei nicht herum. Georg reagierte so, wie er unter Druck immer reagierte, mit Fluchen: "Verdammte Groxscheiße, was zur..." Weiter kam er nicht, denn es knallte als wenn ein Stahlseil reißen würde und eine riesige stachelbewehrte Schere, schnellte aus einem Lüftungsschacht und durchschlug Georg. Ben kam es so vor, als wenn alles in Zeitlupe verlaufen würde. Die Schere schlug durch Georgs Kopf weiter in den Torso und schlug dann in den Boden ein. Gehirnmasse quoll aus Mund, Nase und Ohren. Die Augen wurden von dem Druck aus den Augenhöhlen gedrückt. Eingeweide wurden aus dem riesigen Loch, welches Georg nun im Schritt hatte, gedrückt. Der Anblick war der absolute Terror. Stacheln an Seilen schossen aus dem Lüftungsschacht Ben entgegen. Dieser konnte im letzten Moment ausweichen und stattdessen wurde Philipp getroffen. Dieser schrie vor Schmerzen auf und wurde in die Richtung des Lüftungsschachtes gezogen. Erst jetzt stieg der Killer aus seinem Versteck und schwang sich fast betörend und anmutend auf eine geflügelte Statue, welche eine lange Kutte trug und statt eines Gesichtes einen Schädel aufwies. Ganz so, als wenn dieser surreale Anblick noch nicht genug war, hielt die Statue den knochigen Zeigefinger vor den Mund Ganz so, als wenn sie die ohnehin erdrückende Stille und Lautlosigkeit, mit der sich dieses Monstrum bewegte zu unterstreichen wollte. Das Ding hätte man gar nicht gesehen, wenn es sich nicht bewegt hätte. Es hatte eine Haut, die sich dem jeweiligen Umfeld blitzschnell anpasste. Vier Arme, zwei mit Klauen und zwei mit riesigen Scherenklauen, wobei von der einen noch Georgs Blut tropfte. Die lidlosen Augen strahlten eine unglaublich böse Intelligenz aus und das Maul bestand aus vielen Tentakeln.
    Philipp, welcher mittlerweile tot war, wurde weiter an das drei Meter große Monster gezogen. Mit einem lauten Knacken wurde sein Schädel aufgebrochen und die Tentakeln umschlossen Philipps Gehirn. Philipps Augen öffneten sich wieder und die Augen verdrehen sich so sehr, dass man nur noch das Weiße sah. Er atmete aus und dann ein, so als wenn Philipp noch leben würde. Dann sprach Philipp zu Ben. Im war klar, dass dies unmöglich noch Philipp sein konnte, sondern viel mehr das Monster mit ihm sprach. Philipps Mund öffnete sich, wobei das Blut von dem geöffneten Schädel in seinen Mund lief und die Worte mehr gegurgelt, als gesprochen waren.

    „Lauf kleines Menschending! Lauf um Dein Leben! WIR werden Dich finden!“ man sah Belustigung in Philipps Ausdruck. Das „wir“ wurde mit mehreren Stimmen gleichzeitig gesprochen, obwohl dies ganz unmöglich erschien.

    Ben drehte sich auf den Hacken um und lief so schnell er konnte weg. Er konnte nicht mehr klar denken und Panik beherrschte seine Gedanken. Wohin fliehen? Allein! Überall in den langen Schatten der schlecht beleuchteten Station vermutete er das Monster.
    Er bog um eine Ecke und fiel vor Erschöpfung über etwas auf alle Viere. Seine Lunge brannte und sein Herz raste vor Anstrengung. Er dachte sein Brustkorb würde in jedem Moment platzen. Verärgert schaute er nach hinten, worüber er denn gefallen war und schaute in das Gesicht eines gehäuteten Kopfes. Er musste sich stark übergeben und wunderte sich zugleich, warum er es jetzt erst tat...
    Nachdem er seinen kompletten Mageninhalt auf die kalten Fliesen entleert hatte, schaute er wieder auf und vor sich. Was er nun sah bescherte ihm einen erneuten Brechreitz, aber sein leerer Magen krampfte sich nur schmerzhaft zusammen.

    Vor ihm war ein riesiger Haufen gehäuteter Leichen und Leichenteile und versperrten ihm das weiterkommen. Die Haut der Toten war fast dekorativ an den Wänden gehängt worden und die seitlich im Gang stehenden Statuen hatten eine zweite Haut bekommen. Überall lief das Blut von den Wänden und um den Leichenberg hatte es sich zu einem See gesammelt. Dieser Anblick verfehlte seinen eindeutigen Zweck in keinster Weise. Ben drehte sich um und lief wieder zurück.
    Gerade, als er wieder um die Ecke bog, bückte sich das Monstrum im Halbdunken durch die Tür von Steves Raum. Es hatte Mühe, die Scherenklauen durch die Tür zu bekommen, bekam dies aber erstaunlich geschmeidig hin. Das Ding schaute zu ihm rüber und Ben bildete sich ein, dass er angegrinst wurde. Das Monstrum schien diese Art von Spiel sehr zu genießen. Ben fühlte sich plötzlich sehr klein, und wollte gerade aufgeben, als neuer Lebenswille in ihm aufkeimte.
    Er dreht sich erneut um und rannte zurück zum Leichenberg. Hinter ihm hörte er laute Schritte auf den Fliesen. Es wirkte ganz so, als wenn das Monstrum dies tat um den Terror perfekt zu machen. Ohne weiter nachzudenken sprang Ben in den Leichenhaufen und vergrub sich unter den Toten. Das Blut der anderen lief ihm in die Augen und er hatte Probleme noch etwas zu erkennen. Ein starker Kupfergeruch stieg ihm in die Nase und erschwerte das Atmen.

    Die lauten Schritte kamen immer näher und das Monster hielt genau vor dem Leichenberg. Ben traute sich nicht mehr zu atmen. Das Monstrum schaute um sich und hinter die dekorativen Hautlappen, ob er sich dort versteckt haben könnte. Er merkte, wie seine Lungen nach Sauerstoff schrien, aber er zwang sich weiter, nicht zu atmen.
    Dann, als das Ding gerade wieder verschwinden wollte, konnte Ben die Luft nicht weiter anhalten und schnappte gierig nach Luft. „NEIN!“ dachte er und im selben Moment schnellte eine der Scherenklauen nach vorne durchschlugen den Leichenberg und knapp neben Ben in den Boden. Ben schrie vor Panik auf und wühlte sich weiter in den Leichenberg hinein. -Bloß weg von diesem Ding-. Die Leichen wurden wie Spielzeug zur Seite geschmissen und gleichzeitig schlugen die Krallen immer wieder neben ihm ein, verletzten ihn aber wie durch ein Wunder nicht.
    Er kroch immer weiter und hinter sich hörte er das Monster fast vergnügt aufheulen. Plötzlich war eine Wand vor ihm und er konnte nicht weiter. Voller Panik wartete er auf sein Ende, erinnerte sich dann aber daran, dass die Wand in Wirklichkeit die Türen eines Fahrstuhls sein mussten. Erneut keimte Hoffnung in ihm auf. Als wenn dies das Monster spüren würde, schrie es erbost auf und verstärkte die Bemühungen ihn zu töten. Die Krallen schlugen nun beängstigend nah neben ihm ein und Ben tastete voller Panik nach dem Fahrstuhlknopf. Als er ihn nach einer gefühlten Ewigkeit fand und betätigte, fiel er zusammen mit einigen Leichen in den Fahrstuhl. Hastig räumte er die Leichen von der Lichtschranke weg und hämmerte panisch auf alle Knöpfe. Die Tür schloss sich wie in Zeitlupe und als sie gerade zuwar, war das Monster vor dem Fahrstuhl und brüllte seine Enttäuschung heraus. Ben grinste vor Erleichterung. Er hatte es geschafft.

    Der Fahrstuhl wollte sich gerade in Bewegung setzen, als die Scherenklauen durch den Spalt schossen und Ben am Arm trafen. Zum Glück wurde er nur gestreift, aber die Wunde war trotzdem tief. Entsetzt sprang er zur Rückwand des Fahrstuhls und sah, wie das Monstrum mit allen Mitteln versuchte die Tür wieder aufzudrücken. Die Hydraulik protestierte mit quietschenden Geräuschen und die Türen wurden verbogen und die Krallen fuchtelten wild hin und her. Doch wie durch ein Wunder gewann die Technik den Kampf und der Fahrstuhl bewegte sich und ließen das Monster alleine zurück. Ben danke von ganzem Herzen dem Imperator für seine Güte.

    Dann fiel ihm aber auf, dass er nur eben mit viel Glück überlebt hatte und stellte mit Erschütterung fest, dass er nun ganz allein war. Allein. Gefangen in der Station mit diesem Killer.

    Allein!

    ----------------------------------------
    Geändert von omitog (22. July 2014 um 12:04 Uhr)

  5. #5
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    Geändert von omitog (24. July 2014 um 12:49 Uhr)

  6. #6

  7. #7
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    Geändert von omitog (30. November 2014 um 22:16 Uhr)

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    ---Das Magnetisieren



    Ich wollte meine allgemeine Vorgehensweise, wie ich meine Modelle magnetisiere, mit Euch teile. Einige von Euch hatten danach gefragt, wie ich dabei vorgehe. Das Tutorial werde ich erst einmal allgemein halten. Nach und nach werde ich auch noch das Magnetisieren von speziellen Modellen ergänzen, wobei ich allerdings auf dieses Tutorial zurückgreifen werde und nur erklären werde, wo ich die Magnete hingesetzt habe.
    Klick auf die Bilder, um sie zu vergrößern.




    --- 1. Schritt

    Normalerweise setzt man die Magnete mittig in die Gelenke ein. Das ist mit einem guten Augenmaß ohne Probleme zu bewerkstelligen ist, aber wie geht man vor, wenn man keinen solchen Orientierungspunkt hat, oder wenn man sogar eine Fläche magnetisieren will?

    Folgende Dinge brauchst Du:

    - Einen Handbohrer mit einem 1mm Bohrer (z.B. der von GW)
    - Ein bisschen BlueTack (Diese nicht fettende Posterknetmasse)
    - Einen Bohrer, in der Größe, der gewünschten Durchmesser des Magnetens
    - Den Magneten selber


    --- 2. Schritt

    Setze den 1mm Bohrer an der für Dich am sinnvollsten Stelle an und bohre ein Loch. Nicht zu tief, denn wir wollen nur in den seltensten Fällen durch bohren (z.B. bei dem Schultergelenk). Falls Du aus versehen durch gebohrt hast könntest Du dies mit GreenStuff später reparieren.


    Anhang 206634


    --- 3. Schritt

    Jetzt nimmst Du Dir das Gegenstück und setzt ein bisschen BlueTack, an die ungefähre Stelle, wo sich die beiden Bohrlöcher treffen würden, an. Drücke das BlueTack auf der Fläche an.


    Anhang 206635


    --- 4. Schritt

    Nun drückst Du das Gegenstück, mit dem Bluetack, an die Fläche mit dem Bohrloch. Der Druck sollte aber nicht zu stark sein.

    Bild Kopf angesetzt:


    Anhang 206636


    ---5. Schritt

    Jetzt entfernt Du das Gegenstück wieder so, dass das BlueTack am Gegenstück haften bleibt. Das ist auch der Grund, warum Du nicht zu doll drücken solltest, da sonst das BlueTack auch gerne im Bohrloch stecken bleibt. Falls dies passiert wiederholst Du Schritt drei bis fünf, bis es geklappt hat.


    Anhang 206637

    Wie Du siehst, sollte das Gegenstück nun ein plattgedrücktes BlueTack haben, in welchem man das Bohrloch deutlich als Erhebung sehen kann.


    --- 6. Schritt

    Zentriere im Anschluss Deinen 1mm Bohrer auf der Erhebung und bohre in das Gegenstück ein Loch.


    Anhang 206638


    --- 7. Schritt

    Entferne das BlueTack. Du hast nun zwei genau gegenüber liegende Bohrlöcher.


    Anhang 206639


    Anhang 206640

    Ich habe hier das eine Bohrloch als Beweis größer aufgebohrt. Berücksichtige bitte, dass ich Bauteilbedingt aus einem ungünstigen Winkel fotografieren musste. Wenn man dies aber berücksichtigt, und den Grad am größeren Bohrloch von dieser Seite entfernt hätte, würde man feststellen, dass das kleinere Loch genau mittig im größeren Loch liegt.


    --- 8. Schritt

    Bohre beide Löcher in dem Durchmesser der Magnete auf.


    --- 9. Schritt

    Setze einen Magnet in das EINE Bauteil von beiden und fixiere diesen mit einen Tropfen flüssigen Sekundenkleber. Durch die Kapillarwirkung wandert der Sekungenkleber zwischen Bohrloch und Magnet. Warte, bis der Sekundenkleber trocken ist.

    Anhang 206642


    --- 10. Schritt

    Nun gibt es einen Trick, wie Du sicher gehen kannst, dass die Polarisierung stimmt und die beiden Bauteile sich nicht voneinander abstoßen. Befestigte hierfür eine reihe Magnete auf den fest geklebten Magneten. Damit der Magnet nicht mit der Reihe zusammen klebt, solltest Du, wie gesagt, warten, bis der Kleber durchgetrocknet ist.

    Anhang 206641


    --- 11. Schritt
    Setze das Gegenstück mit dem Bohrloch auf die Magnetreihe.

    Anhang 206643

    Jetzt stimmt die Polarisierung garantiert und Du kannst das Gegenstück mit dem eingesetzten Magneten entfernen.

    --- 12. Schritt

    Auch auf dieses Bauteil mit eingesetzten Magnet machst Du einen tropfen flüssigen Sekundenkleber und wartet, bis der Kleber Trocken ist.

    Anhang 206644


    --- Optional

    Punkt zehn bis zwölf kannst Du nun, für weitere Waffenoptionen oder, wie in dem Beispiel, Kopfoptionen, wiederholen.


    Anhang 206645

    Anhang 206646




    ~Fin









    ---Basegestaltung


    Meine Basegestaltung verläuft immer nach dem selben Schema. Ich werde die einzelnen Arbeitsschritte auflisten, damit Ihr es gut nachverfolgen könnt.




    --- 1. Schritt

    Zu aller erst klebe ich immer Kork auf das Base um eine ausgefranste Oberfläche darzustellen. Dazu verwende ich eine 2mm dicke Korkplatte, die ich dann auf das Base klebe. Anschließend franse ich den Rand so aus, dass man das Base drunter gut erkennt. So ist gewährleistet, beim spielen das Messen der Entfernungen ohne Probleme möglich ist.

    Anhang 199577


    --- 2. Schritt

    Nun dekoriere ich das Base und klebe Steine, Schieferstücke, Knochen- und SpaceMarine-Teile auf das Base. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Man sollte aber ein gutes Mittelmaß finden, denn zum einen wirkt zu wenig künstlich und zu viel aufgesetzt. Nun streut man noch dort, wo kleinere Steine und gröberes Geröll sein soll Vogelsand auf die Base. Jetzt Muss alles gut trocknen und im Anschluss sprüht man noch eine dünne schickt GW-Primer auf die Bases. Ich verwende den GW-Primer grundsätzlich, da er meiner Meinung nach, für die beste Verbindung zwischen Material und Farbe sorgt. Ich mache dies auch bei allen Modellen. Ein hauchdünner Nebel Reicht voll kommend aus. Da in dem GW-Primer ein Lösungsmittel ist (was man auch immer schön riecht), verbindet sich die Primerfarbe besonders gut mit dem Untergrund. Anschließend arbeite ich aber immer mit Vallejo Airbrushprimern, weil die ein besseres Finisch geben, aber nicht so gut halten. Ich möchte so der Gefahr entgegenstzen, dass die Farbe beim spielen abgegrappelt wird. Ich benutze immer den weißen GW-Primer, damit ich jeden Vallejo-Primer verwenden kann, ohne das Farbergebnis zu verfälschen. Wenn man natürlich keine Airbrush hat, überspringt man den Schritt und sprüht das Base gleich in Chaos Black schwarz an.
    Ich benutze nach dem GW Primer immer den schwarzen Vallejo Primer, damit die Base schwarz wird.

    Anhang 199578

    Auf dem Bild habe ich bereits mit dem GW-Primer sehr dünn grundiert.


    --- 3. Schritt

    Jetzt kommt das Trockenbürsten.
    Zuerst bürste ich die komplette Base mit Eshin Grey trocken. Ich benutze den Large Drybrush.

    Anhang 199581


    --- 4. Schritt

    Dann mit einer sehr dünnen Schicht Ulthuan Grey. An dem Pinsel darf keine Farbe mehr abwischbar sein! Auch hierfür benutze ich den Large Drybrush, wir wollen ja fertig werden.

    Anhang 199582


    --- 5. Schritt

    Anschließend bürsten wir alle Gegenstange mit Ceramit White trocken. Dazu solltest Du einen kleineren Pinsel benutzen.

    Anhang 199583


    --- 6. Schritt

    Bemale Nun alle Gegenstände auf der Base an. Hier erklärt sich auch das Trockenbürsten der Teile mit weißer Farbe. Man kann mit Hilfe von sehr stark verdünnten Farben nun sehr einfach plastische Gegenstände bemalen.
    Das fertige Ergebnis schaut dann so aus:

    Anhang 199584

    Anhang 199585


    --- 7. Schritt

    Anschließend kommt nun die Vallejo Paste Dark Earth auf das Base gestrichen. Diese hat sehr sehr feine Körner in der Paste und sorgt so nach dem trocknen für einen sehr realistischen Sand. Es ist viel feiner, als Sand und diese Basefarben von GW. Das ist der erste Schritt, um die Base realistischer wirken zu lassen.

    Anhang 199586


    Trage diese jetzt so auf, dass es für dich realistisch aussieht. Schmier die Paste ruhig auch über den Vogelsand an einigen stellen, so entsteht ein schöner Effekt! Da die Paste beim Trocknen etwas zusammensackt, muss die Paste an einigen Stellen neu aufgetragen werden.

    Anhang 199587

    2. Schicht augetragen
    Anhang 199588

    Weitere Beispiele:
    Anhang 199589Anhang 199590Anhang 199591Anhang 199592


    --- 7.5. Schritt

    Normalerweise kommt anschließend das Modell auf die Base geklebt, aber um mehr zu sehen, überspringe ich den Punkt. Die Pigmente, welche nun kommen würde ich auch über die Füße pinseln, damit die Figur mit der Base verbunden wird und es so wirkt, als wenn Das Modell schon eine Weile auf dem Sand läuft.


    --- 8. Schritt

    Nach dem Trocknen der Paste sind die Pigmente an der Reihe.
    Ich benutze dafür die Pigmente von Vallejo in der Farbe Burnt Umber. Das ist ein sehr schöner dunkler Braunton.
    Um die Pingmente zu verarbeiten brauchst Du einen alten Pinsel, den Du nicht mehr zum malen gebrauchen kannst, ein kleines Behältnis und die Pigmente selber.
    Den Pinsel kannst Du nach dem benutzen der Pigmente nicht mehr zu 100% reinigen, da die Pigmente im Pinsel hängen bleiben. Das ist ab jetzt Dein Pinsel für alle Pigmentarbeiten. Unterscheidliche Größen sind hier auf jeden Fall von großem Vorteil, um details und große Flächen zu pigmentieren. Für die Bases reicht aber ein Pinsel in der Standartgröße voll kommend aus.
    Als kleines Behältnis benutze ich diese Plastik-Party-Schnappsgläser, die man gleich dutzendfach für wenig Geld kaufen kann.
    Mit Pigmenten zu arbeiten kann eine richtige sauerei werden. Bei Pigmentarbeiten immer eine Unterlage verwenden. Ich benutze da immer Küchentücher. Nie in Pigmente Pusten, Niesen usw. Das Zeug setzt sich überall fest und Eure Frau/Freundin/Mutter wird das nicht lustig finden. Ich schließe den Pigmentbehälter immer sofort, nachdem ich die Menge, die ich verwenden möchte, zu. Umkippen ist echt Fatal und macht eine riesen Sauerrei.

    Anhang 199593


    Ihr nehmt nun mit Hilfe eines geknickten Papierstreifens Pigmente aus dem Behälter und tut diese in den Behälter. Weniger ist hier mehr. Für eine 60er Base reicht diese Menge an Pigmenten locker!

    Anhang 199594

    Anhang 199595


    Fügt anschließend Wasser hinzu. Ihr braucht ungefähr die zwanzigfache Menge an wasser. Kann auch gerne mehr sein.

    Anhang 199596


    Verrührt jetzt die Pigmente und Wasser mit Hilfe des alten Pinsels. Die Pigmente verbinden sich nicht mit dem Wasser, was auch gewollt ist. Du musst aber ständig beim Auftragen umrühren, damit sich die Pigmente nicht am Boden des Glases festsetzen.
    Trage die Flüssigkeit sehr großzügig auf das Base auf. Die Flüssigkeit mit den Pigmenten soll quasi auf dem Base schwimmen.
    Warum? Wir machen uns die Kapillarwirkung des Wassers zu nutze. Das Wasser kriecht in alle Ritzen und Vertiefungen und nimmt die Pigmente mit.

    Anhang 199597

    Anhang 199598


    Nun muss die Base über Nacht trocknen, damit das Wasser verdampfen kann. Die Pigmente haben sich sehr realistisch auf das Base gelegt. Sie sind aber immer noch lose auf dem Base... also Achtung mit Pusten, Niesen und co!

    Anhang 199599


    --- 9. Schritt

    Jetzt, wo alles trocken ist, nimmst du einen großen weichen Pinsel. Ich habe einen uralten Pinsel aus der Schulzeit verwendet. Mit dem Pinsel und dem Base gehst Du zu einem Waschbecken und pinselst ganz leicht über das Base rüber. So kannst Du Pigmente, die zu viel sind, entfernen und die Base wirkt im Anschluss sehr realistisch.

    Anhang 199600

    Weitere Bilder:
    Anhang 199601Anhang 199602Anhang 199603Anhang 199604


    --- 10. Schritt
    Male den Baserand nochmal in schwarz nach.
    Anschließend musst Du die Pigmente nur noch mit einem Mattlack fixieren. Sprühen! Beim Pinseln verstreichst Du die Pigmente und zerstörst den Effekt!
    Gewüschte Glanzflächen malst Du anschließend wieder mit Klarlack an.

    --- 11. Schritt

    Nun kommt das elektrostatische Gras usw auf die Base um es noch ein bisschen realistischer wirken zu lassen
    FERTIG!

    Anhang 199605













    In dieser Rubrik werde ich Euch alle möglichen Hilfmittel vorstellen, welche mir das Arbeiten mit den Miniaturen sehr erleichtert haben. Wie immer klickt Ihr auf die bilder, um sie größer zu bekommen.





    ---Sekundenkleber entfernen


    Ihr kennt das Problem... Ihr habt ein Modell gebraucht hier im Forum oder bei ebay gekauft und er ist schlecht geklebt oder bemalt. Überall sind Sekundenkleberreste runter gelaufen usw.

    Glue Buster von Deluxe Materials löst dieses Problem auf wirklich unglaubliche Art und Weise! Ich war selber sehr skeptisch, habe mir aber das Zeug mitbestellt. Was soll ich sagen... Ich war absolut überrascht, wie toll der Sekundenkleber entfernt wird. Selbst zusammengeklebte Finger, oder Klebereste auf den Fingern werden entfernt!
    Der Sekundenkleber wird quasi aufgelöst, verflüssigt und man muss die Flüssigkeit nur noch auftupfen. Absolut genial!

    Da ich nicht weiß, was für Dinge in dem Glue Buster sind und es ehrlich gesagt auch gar nicht wissen will, würde ich jedes mal nach Gebrauch die Hände gründlich waschen!


    Hier ein Beispiel:

    Dies sind zwei Modelle, welche ich hier im Forum gekauft habe. Da ich sie entfärben wollte, habe ich ich den Entschluss gefasst, den Glue Buster an diesen Modellen mal zu testen...

    Anhang 244797

    Anhang 244798

    Da der Glue Buster eine unglaublich Viskosität hat braucht Ihr nur sehr wenig davon. Ich habe es dann einwirken lassen. Ich glaube es waren so 5 Minuten. Einige teile sind in dieser Zeit schon von alleine abgefallen! Die anderen Teile konnte ich ohne Kraftanstrengung von der Mini entfernen. Selbst den gestifteten Fuß an der Base konnte ich, ohne das Base beschädigen zu müssen, entfernen!
    Die Flüssigkeit musste ich nur noch auftupfen und ich war von der Wirkung wirklich begeistert!

    Anhang 244799

    Die Farbe wird übrigens nicht von dem Glue Buster angegriffen. Ich habe das Zeug mittlerweile auch an Plastik und Resin ausprobiert und funktioniert dort genau so toll, wie an Zinn.
    Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung! Ihr werdet begeistert sein...
    Es funktioniert natürlich nicht mit Plastikkleber, da beim Plastikkleber beise Hälften miteinander verschmolzen werden.











    Vielen Dank fürs Lesen!

    LG, omitog





    ---------------------------------

    So, ab hier dürft Ihr posten!


    Ein "paar" Hormaganten warten nun auf die Bemahlung und sind entgratet sowie grundiert...

    Anhang 195048


    Anhang 221382 Anhang 221383
    Geändert von omitog (20. January 2015 um 13:28 Uhr)

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