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  1. #1
    Miniaturenrücker

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    Icon18 Willkommen im Kuhstall - Donnerkalbs Geländebau

    Herzlich Willkommen!

    Da ich zuletzt einiges an Gelände gebaut hab und mir dabei mal wieder bewusst wurde, wie sehr ich eigentlich diesen Teil des Hobbies genieße, dachte ich mir das klappt am besten indem ich meine Eindrücke, Gedanken und Erfahrungen am Entstehungsprozess mit euch teile. Ich werde jetzt zwar sicher keine Geländebaumanufaktor gründen, aber ich denke ab und zu wird der Finger schon jucken und dann doch ein weiteres Teil für den ohnehin schon überfüllten Kasten hinzukommen. Insofern hoffe ich also, dass ich mit regelmäßigen Nachschub aufwarten kann, auch wenn's nur häppchenweise sein wird!

    Ich freue mich über Kritik, Fragen aller Art oder was euch sonst noch alles zu den Dingen einfällt, die ich hier von mir geben werde

    An dieser Stelle auch gleich der Hinweis, dass die ersten Sachen die ich hier reinstelle, leider eher schlecht fotographiert sind. Ich probiere zukünftig bessere Fotos zu liefern. Die jetzigen sind halt eher für den "Privatgebrauch"

    Viel Spaß damit!


    10.02.2016 - Eintrag 1 - diverses Gelände
    ----------------------------------------------
    1. Einleitung
    2. Barrikaden & Mauern
    3. schwieriges Gelände - klein
    4. schwieriges Gelände - groß
    5. Krater

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    1. Einleitung


    Ich wollte für meine Platte etwas, dass die kahlen Stellen, zwischen den einzelnen Gebäuden (dazu später mal mehr) füllt, und entschied mich daher unterschiedliche, kleine Geländeteile zu basteln, welche die bisher eher globig wirkenden Gebäude/Ruinen/etc miteinander verbindet. Mit den mir vorhandenen Bits, Ersatzteilen und unverbrauchten Bausätzen sollte sich eigentlich jedes beliebige Geländestück basteln lassen. Daher überlegte ich etwas, welche Arten, Formen und Größen von Gelände ich denn eigentlich gebrauchen könnte und probierte dabei mehrere Faktoren zu berücksichtigen:
    • Herstellbarkeit - ich, mit meinen ungeschickten Händen und musste in der Lage sein etwas anzufertigen, dass hinterher halbwegs überzeugend wirkte
    • Reproduzierbarkeit - sollte das Gelände letztlich sogar gefallen und sich auch auf der Platte bewähren, musste es mir möglich sein, halbwegs einfach, passende Geländestücke zu bauen
    • hohen Wiederspielwert - es sollten keine One-Hit-Wonder werden die man einmal bespielt und dann stehen sie rum, weil sie sich nicht sinnvoll ins Spiel interegrieren lassen oder weil sie schnell uninteressant werden
    • Bemalung - es sollte selbst mit einfacher Bemalung optisch überzeugend wirken, da ich auf dem Gebiet einfach kein Meister bin
    • Zeitaufwand - der Aufwand ein Geländestück zu bauen, zu grundieren, zu bemalen und fertigzustellen musste sich im Rahmen halten, schließlich hat man ja noch andere Verpflichtungen


    Mit hinblick darauf, entschied ich mich für einfache Barrikaden, in kurzen Abschnitten, die sowohl einzeln, als auch in Kombination funktioineren können und ein bisschen schwieriges Gelände in ähnlicher Größe. Beim Herstellungsprozess entstanden dann zusätzliche Mauerabschnitte und größere Teile schwierigen Geländes noch zusätzlich! (die waren nicht geplant, ich schwöre es )

    Im Folgenden nun die Infos, Bilder, Geschichten zu den einzelnen Teilen!


    2. Barrikaden & Mauern

    Maße(Zoll): 4,5/1/2-3( B/T/H)
    Materialien: Pappe, diverse Bits, (Modellbau-)Sand, Kork
    Hersteller: verbaute Bits waren primär von Games Workshop, teilweise aber auch andere Hersteller wie Mantic
    Herstellungsdauer: pro Stück ~60min (aufgeteilt auf alle Arbeitsschritte)

    Barrikade 1 - Foto inkl WIP

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    Barrikade 2 - Foto inkl WIP

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    Barrikade 3 - Foto inkl WIP

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    Barrikade 4 - Foto inkl WIP

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    Mauer - Foto

    Von denen hab ich mir insgesamt 6 Stück gebaut, da sie klein, praktisch und schnell gebaut sind, da die Teile dafür vom imperialen Sektor über waren.


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    3. schwieriges Gelände - klein

    Maße(Zoll): 4,5/3,5/2,5 (B/T/H) - (Vorlage: Fliegerbase)
    Materialien: Pappe, diverse Bits, (Modellbau-)Sand, Kork
    Hersteller: verbaute Bits waren primär von Games Workshop, teilweise aber auch andere Hersteller wie Mantic
    Herstellungsdauer: pro Stück ~120 min (aufgeteilt auf alle Arbeitsschritte)

    Schwieriges Gelände - klein 1 - Foto inkl WIP

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    Schwieriges Gelände - klein 2 - Foto inkl WIP

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    4. schwieriges Gelände - groß


    Maße(Zoll): 8/6/2-3 (B/T/H)
    Materialien: Pappe, diverse Bits, (Modellbau-)Sand, Kork
    Hersteller: verbaute Bits waren primär von Games Workshop, teilweise aber auch andere Hersteller wie Mantic
    Herstellungsdauer: pro Stück ~3h (aufgeteilt auf alle Arbeitsschritte)

    Schwieriges Gelände - groß 1 - Foto

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    Schwieriges Gelände - groß 2 - Foto

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    5. Krater

    Hier wurde nichts gebaut, sondern einfach die Krater von Games Workshop bemalt (zumindest die ersten beiden)

    Hersteller: Games Workshop
    Herstellungsdauer: nur Bemalung, pro ganzem Krater (2 Teile) ~1h

    Krater 1+2 - Foto

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    So das war's erstmal! Kleinere Korrekturen arbeite ich evtl. noch nachträglich ein!
    Geändert von Donnerkalb (12. May 2016 um 17:59 Uhr)

  2. #2
    Gorks Putze Tabletop-Fanatiker
    Avatar von .Der.Erzfeind.
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    Sieht schonmal sehr schick aus!
    Wird es auch größere Gelände Stücke geben?

  3. #3
    Miniaturenrücker

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    Prinzipiell ja, aber wahrscheinlich nicht viel größer!

    Als "große" Geländestücke fungieren bei mir die ganzen GW-Gebäude (wobei diese aktuell noch ohne Base sind, d.h. da gehört noch einiges gemacht), daher baue ich jetzt erstmal kleines Zeug, das den Raum dazwischen füllen kann. Allerdings habe ich auch bereits ein Geländestück angefangen das in etwa die Grundfläche eines der Gebäude hat (also größer ist). Das Ganze wird ein Tanklager, also eher ein Obstacle/LOS-Blocker, als ein interaktives Geländestück. Die Grundlage hab ich schon angefangen (bevor ich den Thread hier gestartet hab). Ich wollte eigentlich schon längst mal ein paar Startfotos schießen und damit, quasi als nächsten Beitrag, weitermachen.
    Geändert von Donnerkalb (20. February 2016 um 01:02 Uhr)

  4. #4
    Miniaturenrücker

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    So, nachdem der letzte (und einzige Post) ja schon eine Weile her ist, wollte ich endlich mal für Nachschub sorgen. Zwar tut sich bei mir immer irgend etwas, aber zuletzt wurde bei mir mehr gemalt als gebastelt, daher hat's so lange gedauert. Da sich bei meinen letzten Spielen gezeigt hat, dass das Fehlen von Bases für meine Ruinen spieltechnisch immer wieder zu Unklarheiten geführt hat (Geländezonen vereinfachen manche Dinge nunmal gegenüber Geländestücken) hab ich mir einen Ruck gegeben und mich daran gemacht hier Abhilfe zu schaffen. Außerdem shoppe ich für mein Leben gerne Modellbauzeugs und man will sich ja ab und zu was Gutes gönnen. Aus diesem Grund hab ich mal begonnen für eine meiner Ruinen ein Base zu bauen und diesem Vorgang möchte ich den zweiten Eintrag in diesem "Blog" widmen.

    Viel Spaß damit!

    06.05.2016 - Eintrag 2 - Base für Ruinen - Teil 1
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    1. Einleitung
    2. Planung bzw. Design
    3. Vorgehensweise und WIP-Fotos
    4. To be continued
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    1. Einleitung

    Wie oben schon beschrieben wollte ich für meine Ruinen unbedingt Bases anfertigen, damit man sich am Anfang nicht immer absprechen muss, was nun genau was ist und von wo nach wo die imaginäre Grenze der Geländezone verläuft. Außerdem gibt mir das die Möglichkeit meine Ruinen, welche zwar stimmig aber eher simpel bemalt sind, optisch etwas aufzupeppen .

    Die wichtigste Frage dabei war die des Materials. Bei den Geländestücken aus dem ersten Eintrag hatte ich ja noch normale Wellpappe als Base verwendet, teils mangels verfügbarer Alternative, teils in der Annahme, dass Wellpappe für diese eher kleinen Geländestücke kein Problem darstellen sollte. Es hat sich aber gezeigt (was wahrscheinlich die Profis unter euch auch so gewusst hätten) dass sich selbst in der geringen Größe die Wellpappe spätestens nach der Bemalung zu Verziehen beginnt. Somit liegen diese Geländestücke nicht mehr eben auf dem Tisch auf. Das ist jetzt zwar kein Beinbruch, ist aber auf jeden Fall ärgerlich, wenn man soviel Zeit in den Bau gesteckt hat.

    Meine Wahl fiel dieses mal auf Plastikkarton (Polystrol), wie man es in den gängigen Modellbaushops bekommt. Eine Stärke von 2mm schien mir angemessen um einerseits eine stabile Unterlage zu haben und andererseits das Material noch mit einem gewöhnlichen Stanleymesser (in Deutschland sagt man glaub ich Cutter) bearbeiten zu können.


    2. Planung bzw. Design

    Die erste Frage war, welche Größe das Base haben sollte. Einerseits wollte ich genug "Freiraum" haben um interessante Details darauf unterzubringen, gleichzeitig sollte es aber auch nicht zu groß werden. Schließlich sollten die Geländestücke nicht mehr Platz als notwendig einnehmen, außerdem wollte ich den Bereich in dem Modelle nicht wirklich durch die Ruine verdeckt sind, aber dennoch in der Geländezone stehen (und somit vom 4+ Save profitieren) möglichst gering halten. Die Ruine selbst war ein rechteckiges Gebäude von dem nur mehr die Frontseite, sowie zwei unterschiedliche lange Seiten erhalten waren. Ich entschied mich daher für einen "Rand" von 2-3cm was mir als guter Kompromiss zwischen Optik und Bespielbarkeit darstellte. Somit konnte ich runderhum ein paar Details anbringen während ich mich, im nach hinten offenen Innenbereich austoben konnte. Ich durchwühlte also meine Bitzbox und suchte mir ein paar passende Stücke raus, welche dann in gewohnter Manier mit Kork bzw Korkschrot kombiniert werden sollten.

    Da ich nicht das komplette Base mit Sand (oder in meinem Fall Kork) bestreuen wollte musste ich mir noch einen "Boden" für das Innenleben des ehemaligen Gebäudes überlegen. Ich entschied mich dafür aus dem Verschnitte des Bases einfache quadratische Kacheln anzufertigen. Das ging schnell, sollte mit meiner "Standardbemalung" halbwegs überzeugend wirken und ich konnte dadurch sogar die Reste vom Base verwerten.

    Das letzte Problem, dass es zu lösen galt, war die Tatsache, dass die Ruine ja bereits bemalt war, ich das fertig gebastelte Base, aber noch schwar grundieren musste. Wenn ich die Ruine also auf das nackte Base kleben würde und anschließend das Base gestalten und besprühen würde, würde ich ja die Bemalung der Ruine komplett ruinieren. Ich musste also einen Bereich des Bases frei lassen, auf das ich nach der Fertigstellung die Ruine platzieren konnte.


    3. Vorgehensweise und WIP-Fotos

    Als Erstes richtete ich die Ruine auf dem Base aus und zeichnete mir grob deren Umrisse ein, damit ich sicherstellen konnte diesen Bereich frei zu halten. Anschließend hab ich erst mal die Kacheln zurecht geschnitten. Ich entschied mich, kleine Plättchen von 2x2cm zu machen und schnitt so viele wie möglich aus dem Verschnitt des eigentlichen Bases zurecht. Da ich leider keine Schiene zum Arretieren hatte und weil ich auch beim Messen trotz Geodreieck etwas ungenau war, waren die Plättchen nicht 100%ig einheitlich, aber das störte mich nicht. Ich legt die gesamten Plättzchen erst einmal auf um zu sehen wie das aussehen würde. Anschließend zerschnitt ich noch ein paar der Plättchen um an den Rändern den Eindruck von abgebrochenen Kacheln zu erzeugen.

    WIP 1 - Zurechtlegen der Kacheln

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    Anschließend kontrollierte ich sicherheitshalber nochmal, ob ich mich eh nicht vertan hatte, indem ich die Ruine "darüber" platzierte. Es zeigte sich, dass das gut war, dar der Abstand zur Seiten wand auf der rechten Seite etwas zu groß geraden war.

    WIP 2 - Ausrichtung der Kacheln

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    Die Kacheln wurden dann mit Plastikkleber auf die Base geklebt.

    Nachdem also der originale Boden des Gebäudes gebaut war, wendete ich mich den Details zu. Wie schon beschrieben wollte ich die leeren Bereich an der offenen Seite der Ruine etwas interessanter gestalten. Dazu verwendete ich Korkstücken, welche ich aus Korkfliesen bzw. Glasuntersetzern aus Kork gebrochen hatte und kombinierte sie mit ein paar Bits die vom Zusammenbau der Ruinen übergeblieben waren. Auch hierbei legte ich erstmal alles an die gewünschte Stelle und kontrollierte, dass alles passt. Nachdem alles zu meiner Zufriedenheit war, klebte ich nun alles auf das Base, wobei die Bits mit Plastikkleber und die Korkteile mit Bastelleim befestigt wurden

    WIP 3 - erste Details

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    Mit der selben Vorgehensweise platzierte ich ein paar Details auf der Vorderseite des Bases, damit auch dieser Bereich nicht ganz so leer wirkt. Da diese besonders nah an die Seitenwände der Ruine heranreichten, an einer Stelle (links oben) diese sogar umschlossen musste ich besonders behutsam vorgehen, damit die Ruine später an ihren Platz passte und dennoch der Eindruck entstand, dass sich der Schutt an der Wand der Ruine angehäugt hatte. Dies tat ich, in dem ich die Ruine immer wieder "einsetzte" und die Passgenauigkeit kontrollierte.

    WIP 4 - weitere Details

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    Der letzte Arbeitsschritt dieses Abschnitts war dann das "Bestreuen" des kompletten Bases mit Korkbröseln. Dies war wie üblich der aufwendigste und schmutzverursachendste Teil der Arbeit. Ich ging dabei so vor, dass ich den Leim direkt auf das Base auftrug und entweder mit einem Buttermesser (bei den großen freien Stellen) oder einem alten Pinsel (in den Ecken und Nischen) verteilte. Ich bestrich immer nur einen kleinen Teil auf einmal und streute anschließend die Korkbrösel darauf. Das empfiehlt sich, da beim Bestreichen der kompletten Fläche der Leim stellenweise schon aushärtet bevor man fertig ist. Das Bestreuen selbst machte ich so wie man's kennt. Über einem Auffangbehälter (in meinem Fall ein altes Tablett mit hohen Rändern) streute ich große Mengen der Brösel, drückte vorsichtig etwas drauf und kippte anschließend das überschüssige Material in runter. Auch vorsichtiges Klopfen an die Unterseite des Bases empfiehlt sich, da das Zeug einfach in alle Ritzen (zB zwischen den Kacheln) gerät und man es dort mitunter nich haben möchte. Als ich fertig war, da das Ganze dann so aus:

    WIP 5 - fertig bestreutes Base

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    Auf dem letzten WIP erkennt man noch ein paar weiße Stellen, diese habe ich dann noch nachgebessert. Außerdem habe ich die Seitekante der Base abgezogen (einfach mit einem kleinen Stück Plastikkarton die Kanten entlanggeschabt) um ein einheitliches Aussehen zu bekommen. Den Leim ließ ich dann 1-2 Stunden aushärten bevor ich das komplette Base zum Grundieren auf meien Balkon beförderte.

    Das ganze Base wurde dann (mehrmals) mit schwarzer Sprühgrundierung grundiert, einerseits um die Bestreuung zu versiegeln und andererseits um auch in alle Ritzen und Nischen zu kommen. Die Schutthaufen hab ich dann sogar noch von der Seite besprüht um wirklich alles schön schwarz zu haben.


    4. To be continued

    Das Ganze stand nun über Nacht am Balkon (zum Ausstinken ) und heute geht's dann weiter. D.h. im Optimalfall gibt's im Laufe des Wochenendes noch einen weiteren Blogeintrag mit den nächsten Arbeitsschritten, also Bemalung und Fertigstellung. Bei dieser Gelegenheit will ich dann auch noch ein Ausgangsfoto der Ruine nachreichen, denn diese ist eigentlich nur auf einem der WIPs zu sehen und das nicht besonders gut.

    Ich hoffe euch gefällt das bisher Gezeigte und ihr schaut auch beim nächsten Mal wieder rein

    lg Donner
    Geändert von Donnerkalb (12. May 2016 um 18:00 Uhr)

  5. #5
    Miniaturenrücker

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    So weiter geht's!

    07.05.2016 - Eintrag 3 - Base für Ruinen - Teil 2
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    1. Nachtrag: Ruine zum Base
    2. Bemalung
    3. nächstes Base
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    1. Nachtrag: Ruine zum Base


    Wie gestern besprochen wollte ich noch 1-2 Fotos zu der Ruine für die ich dieses Base gebastelt habe nachreichen, einfach damit man sich das Ganze besser vorstellen kann:

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    2. Bemalung

    Das Base wurde, wie bereits beschrieben, schwarz grundiert und hatte über Nacht Zeit zum Auslüften. Somit ging's nun an die Bemalung. Wie bereits bei meinen anderen Geländestücken bedeute das einfach ein paar Schichten trochenzubürsten, bis man den gewünschten Effekt hat. Auch bei der Farbauswahl hielt ich mich an Altbewährtes:

    Schwarz -> Mechanicum Standard Grey -> Administratum Grey (Boden bzw Geröll)
    Schwarz -> Mechanicum Standard Grey -> Russ Grey (für Gebäudeteile)

    WIP 1 - erster Durchgang Trockenbürsten

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    WIP 2 - zweiter Durchgang Trockenbürsten (+ Metallteile in Leadbelcher)

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    Ich ließ die Farbe kurz trocknen und anschließend ging's zum Versiegeln wieder auf den Balkon. Das Ganze Base wurde großzügig mit einem Mattlack besprüht und trocknet aktuell gerade im Freien. Die Fotos vom fertigen Geländestück werden dann (höchstwahrscheinlich morgen) nachgereicht.


    3. nächstes Base

    Da ich gerade so in Fahrt war, probierte ich die Schlagzahl hoch zu halten und startete gleich mit dem nächsten Base. Ich wählte dazu eine kleine Ruine, die aus den selben Bauteilen wie die erste gefertigt war (Sanctum Imperialis) und so gestaltet war, dass sie zu der ersten Ruine passt (zB als Rückseite).

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    Dem entsprechend passte ich die Größe des Bases, an die der ersten Ruine an, sodass man beide Geländestücke bequem "Rücken an Rücken" stellen konnte. Die Vorgehensweise entsprach dabei der vom ersten Base, auch die Materialien waren identisch.

    WIP 1 - Desgin des Bases

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    WIP 2+3 - Base und Ruine

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    Im nächsten Eintrag gibt's dann im Idealfall bereits die beiden fertigen Geländestücke. Ich hoffe wie üblich ihr hattet Spaß beim Lesen, ich freue mich über jede Art von Feedback, Fragen, etc.

    lg Donner
    Geändert von Donnerkalb (12. May 2016 um 18:01 Uhr)

  6. #6
    Miniaturenrücker

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    Hier wie versprochen die Fotos vom fertigen Geländestück!

    07.05.2016 - Eintrag 4 - Base für Ruinen - Teil 3
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    1. Ich habe fertig!
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    1. Ich habe fertig


    Nachdem der Klarlack getrocknet war, klebte ich die Ruine auf ihr Base. Dazu verwendete ich wieder Plastikkleber. Ich hatte zuerst überlegt stattdessen Bastelleim zu nehmen, da ich fürchtete das Grundieren und Versiegeln hätten dazu geführt, dass der Plastikkleber nicht halten würde. Letztlich nahm ich dann doch den Plastikkleber und es scheint zu halten. Abschließend setzen ich noch ein paar Grasbüscheln um den Ganzen den letzten Schliff zu verpassen.

    Hier nun also das Gesamtkunstwerk:

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    Geändert von Donnerkalb (12. May 2016 um 18:01 Uhr)

  7. #7
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    Klasse Arbeit! Ich find die Ruinen top!
    Achte aber etwas darauf die Bases der Geländeteile nicht alle eckig zu machen! bei einzelnen Ruinen auf dem BASTELtisch stört das nicht. Ich verspreche dir spätestens auf dem SPIELtisch sieht es echt nicht hübsch aus.

    Aber mach weiter so!
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  8. #8
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    Danke für den Tipp!

    Das war ehrlich gesagt eine Frage die mich im Vorhinein recht lange beschäftigt hat. Allerdings bin ich zu keiner zufriedenstellenden Lösung gekommen was Optik und Verarbeitbarkeit betrifft und nicht rechteckig ist. Auf Zwang irgendwelche schiefen Kanten einzubauen wollte ich nicht bzw. hat das in meiner Vorstellung seltsam ausgesehen und runde Kanten sind relativ schwierig, denn der Plastikkarton lässt sich zwar grundsätzlich recht leicht schneiden, allerdings braucht man schon eine Schiene an der man entlangschneiden kann damit die Kanten gleichmäßig sind, was es bei nicht geraden Kanten schwierig macht,

    Falls du speziell auf die "freie Ecke" die sich auf dem rechteckigen Base ergibt, wenn man eine L-förmige Ruine darauf stellt, anzielst, so war das auch zum Teil Absicht. Beim Spielen wird dieser Bereich dann noch mit Fässern, Munitionskisten, etc. besetzt. Ich wollte diese nur nicht fix verbauen um flexibel zu bleiben bzw diese auch anderweitig einsetzen zu können.

    An welche Form hättest du denn gedacht bzw. hättest du da vielleicht noch konkretere Tipps für mich?
    Geändert von Donnerkalb (10. May 2016 um 10:30 Uhr)

  9. #9
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    Ah, jetzt weiß ich wo das Problem liegt! Plastikkarton lässt sich nicht mit der Stichsäge bearbeiten! Oder?
    Ich nutze 2mm MDF-Platte welches ich per Stichsäge "forme" & "runde". Die Ecken werden mit dem Rundschleifer abgeflacht.

    Hmm aber hier im Forum gibt es noch viel mehr Know How. Ggf. hat da jemand mehr Erfarung mit Plastikkarton.
    Aber dein Gelände ist einfach genial! Gerne zeig mal Bilder der ganzen Platte
    Geändert von Van Hausen (9. May 2016 um 22:14 Uhr)
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  10. #10
    Miniaturenrücker

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    Prinzipiell kann man es schon sägen, aber dazu empfiehlt sich fast eine Tischkreissäge mit speziellem Sägeblatt, sonst franst es zu sehr aus (zumindest laut Hersteller-/Lieferantenangabe). Die hab ich hier in der Wohnung natürlich nicht.

    Ich habe mir aber deinen Tipp zu Herzen genommen und für das nächste Base mal ausprobiert mehr der L-Form der Ruine zu folgen. Zusätzlich hab ich die Ecken "abgerundet" (eigentlich eher im 45° Winkel abgeschnitten) und das wirkt gleich ganz anders, irgendwie weniger klobig! Insofern war dein Tipp wahrscheinlich sehr wertvoll, daher nochmal vielen Dank! Letztlich mach ich mir die ganze Mühe hier ja weil ich mich mit anderen austauschen und mitunter von deren Ideen profitieren will Umso mehr freut es mich natürlich wenn es außer mir auch noch jemanden gefällt

    Ich lass jetzt aber mal ein bisschen was zusammen kommen und mach dann wieder einen etwas längeren Post, anstatt für jedes Foto einzeln einen extra Post zu verfassen. Eventuell gibt's Ende der Woche etwas Nachschub!

    @Foto von der Platte: morgen werden die beiden neuen Gamingmats welche ich mir bestellt habe geliefert und am Sonntag steht dann ein Spiel an! Da gibt's dann sicher jede Menge Fotos (dann eher in meinem dazugehörigen Thread im Dark Angels Forum, aber keine Sorge, man wird sie schon finden )
    Geändert von Donnerkalb (9. May 2016 um 22:13 Uhr)

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