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  1. #21
    Aushilfspinsler

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    Standard Ave Buchstabe!

    Leise rieselt der Schnee, genau wie die kleinen Teile von meinen Storys, die... ok, blöder Vergleich. Aber es kommt wieder was Neues.

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    Eligius blieb noch einen Moment schweigend sitzen, und richtete sich dann auf. Die "Zuflucht" beherbergte das gesamte Gefolge Gantos, insgesamt 500 Personen, die diverse Aufgaben erfüllten. Gantos Gefolge bestand aus einem Stab Techpriester, zwei Callidus- und einem Vindicare-Assassinen, zwanzig Kreuzrittern, die Gantos Leibwache bei kritischen Außenuntersuchungen darstellen, 200 Gardisten, einem kleinen Teil des Ordens der weißen Feder (ein Orden der Adepta Sororitas, der Gantos Gunst genießt), und, das Herz von Gantos Gefolge, eine Reihe von ausgewählten Predigern des Ministorums.
    Es war Gantos erklärter Plan, aus seinem Gefolge eine feste Größe im Machtgefüge der Inquisition, des Imperiums der Menschheit und der Galaxie zu machen, und sammelte daher soviel an Ressourcen, wie er konnte. Seine Strategie zur Bildung einer in sich zusammengeschweißten Gemeinschaft war starker gemeinsamer Glaube und eine einheitliche Sicht auf Gantos Arbeit, die Arbeit der Inquisition und die Zukunft der Menschheit. Dabei bildete er einen intelligenten Kompromiss zwischen dem Imperialen Kult und dem Maschinenkult, den die Techpriester pflegten. Eine Schwäche dieses Anspruches war selbstverständlich die Aufgabe Gantos, einer der Inquisitoren des Ordo Haereticus, welche per se keine Anführer waren, die im Rampenlicht standen und regelmäßig zu ihrer Gefolgschaft sprechen konnten, sondern ihre Zeit vorrangig mit Ermittlungen und Untersuchungen verbringen mussten. In diese Position hatte Ganto Eligius gesetzt, der gewissermaßen Gantos Gesicht vor seinem Gefolge war, wenn er gerade unpässlich war. Eligius leitete den täglichen Gottesdienste und war der Ansprechpartner für sämtliche Fragen des Alltags. In der Hierarchie direkt unter Eligius waren 20 Prediger, die rund um die Uhr Gruppengebete und kleinere Gottesdienste leiteten.


    Doch nun war es Zeit für den Prediger, sich mit seinem Herrn und Freund für die nächste Phase der Untersuchung im Subsektor vorzubereiten. Die "Zuflucht" würde höchstwahrscheinlich in den nächsten zwei Tagen aus dem Warp austreten und in die Umlaufbahn um Numen Prima eintreten, und im Hinblick auf die Unbeständigkeit des Immateriums und die leichte Unvorhersehbarkeit der genauen Dauer eines Fluges musste man frühzeitig bereit sein. Als Eligius sein Zimmer verließ, spürte er ein leichtes Unbehagen beim Gedanken an den Ort, den sie anflogen. Er nahm diese Ahnungen sehr ernst, besonders wenn sie kurz nach seiner Gebetszeit auftauchten, seiner Meinung nach den Momenten höchster psionischer Sensibilität. Und diese Ahnung verwunderte ihn, denn das Ziel war eine Schreinwelt, ein Ort höchster Reinheit, was den Glauben anging. Eligius hoffte, dass er keinem Angriff des Feindes ausgesetzt war, der seinen Glauben prüfte. Er beschloss aber, Ganto vorerst nichts von seinen Gefühlen zu sagen, um seine Unvoreingenommenheit nicht zu gefährden. Wenn er denn Unvoreingenommen war.

  2. #22
    Aushilfspinsler

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    Standard

    Hi Leute! Endlich gehts hier weiter. In letzter Zeit ist das so wahnsinnig zäh mit der Schreiberei, aber heute gings bisschen besser. Hoffe es gefällt^^ Ach, und die Story ist grob bis zum Ende durchgeplant, es kommt noch action, aber momentan ist das scheinbar ne seichte Inquisitions - Soap Opera ohne Liebesgeschichten (und folglich Inhaltslos? sry, ich bin halt noch echt anfängerniveau)

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    Was bedeutet es, für den Imperator zu kämpfen? Für mich, der ich in einem abgelegenen Kloster aufgewachsen bin, deren Bewohner nur dafür lebten, sich als Kämpfer für Ihn, und vor einem klar definierten Feind, aufzuopfern, ist die Antwort sehr klar.

    Es ist ein Leben im Streben nach kämpferischer Perfektion, auf dem Weg zum vollkommenen Krieger. Ich bin mein eigener Meister, der mich zu einer schrecklichen Waffe schmiedet, bereit, den Nimmergeborenen, den Chaosdämonen die Angst der Sterblichen zu lehren. Ich habe die Todesangst vergessen, und den Schmerz zum besten Freund, und bringe den Ausgeburten des Bösen den Schrecken des Diesseits. Ihnen, die aus ihrem finsteren Reich auf uns, die Menschheit, herabblicken und über uns lachen, wie wir in Schmerz und Verbitterung leben, jeden Tag Hunger und Durst leiden, in den Tag hineinleben mit endloser Angst, die unsere Leben überschattet, eine Angst vor etwas, von dem wir wissen, dass es unumgänglich ist, der Tod. Der Tod, den sie, die dort in ihrem Ozean von Unzucht und Schande ewig leben, nie gekannt haben. Fürwahr, ich legte diese Ängste ab, und die Schmerzen, und ich werde sie lehren, was Angst bedeutet.

    Zaz, Echtrah Kap. 1, 1-7



    Der Inquisitor hatte Eligius Tags zuvor gesagt, er solle heute so früh kommen wie möglich, und so kam er dem nach. Nachdem er sein Nachtgebet beendet hatte, sprach er direkt beim Inquisitor vor, der ebenfalls seit einiger Zeit wach war. Dessen Zimmer, wohlgemerkt das Zimmer des de facto Kapitäns der "Zuflucht", war so schmucklos wie eine Besenkammer, zentimeterdicker Staub in entlegenen Ecken eingeschlossen. Ganto ließ einen Servitor sein Zimmer reinigen, und hatte seine – nicht perfekte – Programmierung seit vielen Jahren nicht geändert. Wie Eligius auch wohnte und arbeitete er in ein und demselben weitläufigen Zimmer. Das Mobiliar bestand aus einem mächtigen Schreibtisch aus dunklem Holz, der so rudimentär daherkam, als ob ein pragmatischer Schreiner ihn aus frisch gehobelten Massivholzplatten zusammengeleimt hätte, einem Bett, einem weiteren kleinen Tisch mit zwei ungepolsterten Holzstühlen, und eine lange Reihe von bis riesigen, in die letzte Ecke vollen Bücherregalen. Komplettiert wurde die Einrichtung durch eine Ablage auf Kopfhöhe, die die Sammlung von Gantos Servoschädeln präsentierte, und dem Inquisitor selbst, der an seinem Schreibtisch saß und sich mit einer hochgewachsenen, breitschultrigen Gestalt unterhielt, die in eine Robe aus schmutzigen, zerfetzten Leinen gekleidet war und mit finsterem Blick neben ihm stand und auf ihn herabschaute.

    "Eligius, endlich!" sagte Ganto, als sein Gefolgsmann den Raum betrat. "Hast du dich schon Zaz vorgestellt? Solltest du eigentlich, das ist einer meiner Kreuzritter vom Orden des Mondscheinsiegels."

    "Guten Morgen, Ganto" sagte der Prediger freundlich, aber respektvoll. "Sicher, ich kenne ihn. Guten Morgen Zaz!. Warum, ist etwas?"

    "Nein, eigentlich nicht. Ich habe mir nur zur Erbauung seine Texte durchgelesen. Sehr interessant, wirklich."

    "Ihr schreibt?" fragte Eligius respektvoll "Das hätte ich nicht erwartet."

    Die Gestalt warf Eligius einen finsteren Blick zu, der Prediger meinte, kurz etwas wie Wut sehen zu können.

    "Nun... So etwas hat mir der Inquisitor auch gesagt." Sagte sie nach einem kurzen Moment.

    Ganto lachte herzlich. "Ja, du bist nicht gerade bekannt dafür, besonders mitteilsam zu sein."

    "Mein Leben besteht darin, Dinge mitzuteilen. Die Tatsache, dass ich dies nicht mit den Lippen tue, macht mich deswegen nicht schweigsamer." Antwortete der Kreuzritter, wie aus der Pistole geschossen.

    "Dann ist ja alles klar." sagte Ganto fröhlich. "Zaz, es ist besser, wenn du jetzt gehst, Eligius und ich haben etwas zu besprechen."

    "Natürlich, Inquisitor." sagte der Kreuzritter unterwürfig und verließ den Raum.

    "Also Eligius, was hat die Nacht gebracht?"

    "Nichts großartiges, ich habe gebetet."

    "Das ist mir klar. Wie ist dein Gefühl?"

    "Ähm..." Jetzt war es wohl klar, dass es das Beste wäre, Ganto einzuweihen. "Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Numen-Gemeinschaft. Ich weiß, ich habe kein Wissen, das mir Anlass dazu geben sollte, aber nun ja... du hast nach meinem Gefühl gefragt, und das ist es."

    Ganto lächelte "Nun, vielleicht wirst du auch immer mehr wie ich, wer weiß?" Ganto versteckte unter der herzlichen Fassade einen antrainierten Drang danach, Schwächen in jeglichen Systemen, insbesondere Menschen, Menschengruppen und politischen sowie religiösen Systemen zu suchen. Das wurde für ihn mit der Berufung in den Ordo Haereticus auch bitter notwendig.

    "Nein, mal im Ernst. Kannst du das genauer beschreiben?"

    "Nicht wirklich... es ist ein Unbehagen, wie wenn etwas nicht stimmt, aber man nicht ausmachen kann, was es ist."

    "Hm, nicht besonders hilfreich."

    "Ich weiß. Tut mir Leid." Das war eine der Lieblingsphrasen des Predigers, zumindest gegenüber Leuten, die seiner Meinung nach eine religiöse Autorität darstellten.

    "Das brauch dir nicht leidzutun" Und Ganto wurde nie müde, so auf sie zu antworten.

    "Eligius, ich glaube, ich werde die nächste Zeit sehr viel zu tun haben." sagte Ganto in einem leisen, sehr ernsten Ton. "Ich werde den Kardinal und den Glauben der Numen-Gemeinschaft überprüfen. Das wird denke ich einige Zeit in Anspruch nehmen, ich schätze etwa zwei Monate. Derweil fliegt unser requirierter Frachter inkognito in das Inis-System, dieses System, wo angeblich dieses strategisch wichtige Etwas ist, was immer es sein mag. Unser Callidus-Assassine soll dort Informationen sammeln, ich hoffe mal, er kommt klar. Und was dich angeht, ich will, dass du genau herausfindest, wie es um den Krieg steht. Wir kennen bereits die Darstellung der Medien der Allianz, jetzt kommen die Medien der Gemeinschaft an die Reihe. Gleich beide ab, stell Gemeinsamkeiten und Ungereimtheiten heraus und nimm dir dabei Noah zu Hilfe. Hast du das verstanden?"

    "Verstanden, Ganto."

    "Gut. Ach, und ich will, dass die Gottesdienste Sache der anderen Prediger sind, ich will, dass du dich ganz der Aufgabe widmest. Das ist sehr wichtig, hast du das auch verstanden?"

    Eligius stieß einen Seufzer aus "Ich werde gehorchen, Inquisitor. Doch du weißt, wie wichtig mir die Gottesdienste sind. Ich bete zum Imperator, dass wenn ich meine Aufgabe erledigt habe, du mir wieder meine alte Position gewährst."

    "Ich weiß, wie wichtig dir das ist, glaub mir. Doch du bist der Einzige, dem ich genug vertraue, dass ich ihm diese Aufgabe gebe. Sieh es als ein Privileg und einen besonderen Dienst am Imperator, denn das ist es, was es ist. Gottesdienste können viele leiten, aber die Reinheit des Glaubens ist Sache von wenigen. Der Gottesdienst mag heute oder morgen stattfinden, aber der Glaube errettet. Okay?"

    "Du hast Recht. Danke mein Freund!"

    "Ich danke dir. Lass uns dem Imperator dienen, wie es sich für uns gebührt, und lass uns die Entbehrungen so ertragen, wie er es selbst tun würde. Gut, jetzt geh und nimm Carve mit, er ist im Regal hinter mir der zweite Schädel von rechts, aber das weißt du ja. Auf dem Cogitator sind alle Daten, die du für den Anfang brauchst."

  3. #23
    Aushilfspinsler

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    Standard Und wieder was

    Hi Leute!

    Ich finde, ich muss mal bisschen vom Krieg berichten. Mal schaun wo das hinführt ^^

    Ach ja: Es ist mir schon klar, dass ein Kind nicht einfach einen Dämon befehligen kann, da gehört schon viel Vorarbeit zu, die es nicht bewerkstelligen kann. Aber ich fand den Spruch so cool

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    Mein Weg führt zum Chaos, denn ich bin ein Bote. Und ich habe nur eine Botschaft, die lautet "Fürchte mich, fürchte dich." Und solange ich lebe, werde ich alles tun, um nicht zu sterben. Denn solange ich nicht sterbe, überbringe ich diese Botschaft. Das war nicht mein Geburtsrecht, doch ich nehme es mir.

    Der Dämon fühlt sich sicher, denn er kann nicht sterben. Doch ich will nicht, dass der Dämon stirbt. Diese Genugtuung erlangt er niemals. Sondern ich will seine Kreise zunichte machen, er soll an seinen Werken verzweifeln, seine Verbündeten sollen sich gegen ihn wenden, und diese Welt soll sich über ihn ihr Maul zerreißen, das Materium wie das Immaterium. Sein Gott soll ihn verbannen und er soll verflucht sein unter seinesgleichen, die Galaxie soll seinen Namen kennen und kleine Kinder sollen mit ihm spielen, wenn sie herausfinden, dass er gehorchen muss.

    Zaz, Echtrah Kp. 1, 8-12


    "Praeceptorium Marsch. Ziel vierundvierzig – einundreißig. Befehl auslöschen. Der Imperator beschützt, und wir vergehen unberührt!" erklang die harsche Stimme von Principalis Patricia Cor durch das Funkgerät an Felicia Yomes Servorüstung. Wie automatisch nahm die Procurata, die ein Praeceptorium des Ordens der Goldenen Chrysanteme führte, das Gerät in die Hand und sprach in flottem Befehlston

    "Rhino eins, Marsch, Ziel vierundvierzig einunddreißig. Praeceptorium folgt. Befehl auslöschen.".

    Wie reflexartig erklangen röhrend die Motoren von circa fünfzig Panzern, die sich kurz darauf über die nächtliche Szenerie der Greik-Ebene des Planeten Toth IV bewegten, welche eine der meistumkämpften Gebiete des Konfliktes zwischen Semuto-Allianz und Numen-Gemeinschaft war.
    Der Planet Toth IV war ein Planet mit so gut wie keiner Vegetation und fast ausschließlich kargen Steinwüsten. Grundwasser war vorhanden, und so war Legis Mortes Plan, damals, als der Krieg begann, hier den Hauptstützpunkt für seinen Feldzug einzurichten. Die Allianz bemerkte dies, und nachdem der Kardinal etwa zur gleichen Zeit seine Predigten über die kommende dämonische Bedrohung aus der Allianz hielt, stellte die Allianz ihrerseits einen Militärstützpunkt auf Toth IV auf. Die Kriegserklärung von Seiten des Kardinals ließ nicht lange auf sich warten, und seitdem ist der Planet ein Schlachtfeld. Das war natürlich lange vor Felicias Geburt.
    Aber sie erinnerte sich in solchen Momenten gerne an die Geschichte und den Grund für den Krieg. Dieser Krieg war seit ihrer Berufung zum Orden ein Teil ihres Lebens und mittlerweile auch das Zweitwichtigste in ihrem Leben, nach der Anbetung des Imperators. Diese Leute der Allianz würden bezahlen für das, was sie taten, dafür würde Felicia sorgen.
    Die Procurata sprach ein leises Gebet, öffnete die Dachluke ihres Kommandopanzers und kletterte auf sein Dach. Sie blickte auf ihr Praeceptorium und rief sich in Erinnerung, dass mit diesem Marschbefehl ihr Zug höchstwahrscheinlich für die nächsten Jahre in den Kriegszustand versetzt würde. Felicia setzte sich, schloss kurz die Augen und lauschte. Kühler Wind streichelte die Wangen der Procurata. Sie hörte nichts außer die lärmenden Motoren der Panzer des Ordens, die nun einen ersten Überraschungsangriff auf ein gut bewachtes Basislager von Semutos Armee ausführen würde. Mit etwas Glück waren sie der Aufklärung einen Schritt voraus und ihre Gegner würden im Schlaf überrascht. Felicia öffnete die Augen und sprach langsam in ihr Funkgerät zu ihren Soldatinnen.



    "Schwestern... Wir sind auf dem Weg in die Lasterhöhle des Verräters. Dies ist der letzte Moment des Friedens, den die Überlebenden für eine ungewisse Zeit erleben werden, und der letzte Moment des Lebens unserer geliebten Repentiaschwestern und wahrscheinlich einiger anderer Soldatinnen. Opfert eure Leben nicht leichtfertig, aber erkennt den Moment, in dem es unausweichlich ist. Dann gebt mit Freuden eure Seele in die Arme des Imperators, und gebt euch nicht der Angst hin, denn sie ist ein tückischer Lügner. Erinnert euch auch, dass keine Kugel des Feindes, keine Granate aus der Hand des Verräters unsere Reinheit antasten kann. Umso mehr lasst uns uns hüten vor dem Unglauben und der Feigheit vor dem Feind, die ein Kardinalvergehen eines Soldaten ist. Deshalb betet diese letzten Minuten in Frieden, damit unsere Seelen Kraft schöpfen für den Krieg der kommen wird. Es sind noch etwa zehn Minuten, bis wir in Schussweite kommen. Betet und seid bereit. Der Imperator beschützt und wir vergehen unberührt."

  4. #24
    Aushilfspinsler

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    Standard Bumm.

    Okay, Adeptus Sororitas vs. Imperiale Armee, Im Krieg Numen-Gemeinschaft vs. Semuto-Allianz, Akt 1. Dann mal los.

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    Als Felicia das Funkgerät wieder in ihre Rüstung einhängte, ging sie kurz in Gedanken den Angriffsplan durch, den sie schon vor Stunden mit ihren Soldatinnen durchgekaut hatte. Das Ziel wardie provisorische Befestigung, einer aufgeriebenen Panzerkompanie, die sich vor Kurzem aus einem nahegelegenen Gefecht zurückziehen musste. Das Praeceptorium Felicias wiederum bildete eine Formation von drei Reihen. Die erste Reihe bestand aus Immolatoren, die Repentiaschwestern, Sororitastrupps mit Meltern und zwei Einheiten Celestias beherbergten, die zweite Reihe aus Rhinos mit regulärer Infanterie und drei Trupps Seraphim, und die hinterste Reihe bestand aus Exorzist-Artilleriepanzern. Der Rhino, auf dem Felicia saß, beherbergte ihren Kommandotrupp, Celestias, die sie eigens aus dem Orden ausgewählt hatte. Die Exorzisten würden stoppen, sobald sie in Schussweite waren und sofort feuern. Der nächste Schritt bestand schlicht darin, dass der Rest des Praeceptoriums, allesamt Panzer mit Rhino-Rumpf, sich weiterbewegen würde, bis er in Schussweite der transportierten Truppen kamen. Die Aufgabe der Immolatoren vorne war sich direkt an den Rand der gegnerischen Stellung zu begeben, darauf zu warten, dass der Artilleriebeschuss aufhörte und dann seine transportierten Truppen ins Feld zu entlassen.

    Felicias Truppen näherten sich der Stellung des Gegners. Die Procurata schnappte sich ihr Fernglas, fixierte sie und vergrößerte ihr Bild. Weder Licht noch Bewegung war zu sehen. Das beruhigte Felicia zwar, aber sie ging davon aus, dass die Besatzungen der Panzer auch in denselben schliefen, für den Fall eines Überraschungsangriffs. Diese Kompanie würde sich höchstwahrscheinlich in Kürze weiterbewegen, es gab genug kritische Schauplätze, in denen sie gebraucht wurden. Felicia machte eine Reihe von Leman-Russ-Panzern aus, dann höchstwahrscheinlich Artilleriepanzer mit Tremorkanonen, den Läufen nach zu Urteilen. Die Kompanie hatte keinen Panzer mit Baneblade-Rumpf, jedenfalls konnte Felicia keinen erkennen. Das beruhigte sie. Wie die Zusammensetzung der feindlichen Truppen war, war der Procurata im Vorfeld nicht mitgeteilt worden, auch hatte man sie abgewürgt, als sie näheres erfahren wollte. Vermutlich das übliche Chaos bei ihren Vorgesetzten, unter dem dann die Soldatin auf dem Feld leiden musste. Aber so war Krieg nunmal. Der Feldherr versucht die zahllosen Faktoren, die in atemberaubender Geschwindigkeit auftraten und wieder verschwanden, irgendwie zusammenzuhalten. Er ist wie ein Jongleur, der mit Bällen jongliert, deren Zahl sich ständig ändert, aber immer unbarmherzig groß bleibt. Die Leman-Russ waren Sternförmig um die Artillerie angeordnet, um keinen toten Winkel in der Verteidigung zuzulassen.

    "Exorzist in Feuerreichweite." erklang das Funkgerät. Die Procurata schnappte es, sprach "Praeceptorium halt!" und innerhalb von Sekunden stand der ganze Zug auf der Stelle.
    "Rhino eins, was sehen sie?"

    "Leman-Russ Panzer mit Kampfgeschützen und schweren Boltern. Dahinter wohl Chimären. Keine Fußgänger, nur Fahrzeuge."

    "Danke Schwester. Exorzisten Feuer frei. Rest Vorrücken."
    Die nächtliche Szenerie wurde von einem gleißenden Licht erleuchtet, als Raketen kreischend die Läufe der Exorzist-Panzer verließen. Ein paar Sekunden später donnerten sie auf die gepanzerten Kriegsmaschinen der verhassten Ketzerallianz von Semuto. Felicia spürte den Stahl unter sich zittern, als die Raketen der Exorzisten mächtige Explosionen gebaren, und ein leichter Wind wehte in das Gesicht der Procurata, der Rest der Druckwellen, die einhundert Meter vor ihr gegen die Imperialen Panzer schlugen. Eine Salve würde sie noch herabregnen lassen, bevor es Zeit für den Ansturm auf die Stellung war. Felicia wartete, den Blick fest auf das Ziel gerichtet, das nun von einer großen Staubwolke eingehüllt war. Hier und da konnte man schwach die Sillhuetten von Panzern erkennen, die immer noch wie tot an ihren Plätzen verharrten. Als sie die zweite Salve Raketen hinter sich gen Himmel kreischen hörte, rief sie ins Funkgerät

    "Feuer einstellen, Exorzisten. Rest Sturm auf gegnerische Stellung. Rhinopiloten, stellt die Lautsprecher an, Lied 116."

    Immer noch die nahe gegnerische Stellung im Blick, sah Felicia winzige Lichter in der allmählich verschwindenden Staubwolke aufflammen, die von der Aktivierung der Kriegsmaschinen des Feindes kündeten. Zwischen dem Lärm der Raketen und der Motoren der eigenen Panzer konnte die Procurata nun auch die charakteristischen Geräusche der Leman-Russ-Panzermotoren ausmachen, und wusste, nun würde der hektische Teil beginnen.

    Zwanzig Meter vor den Läufen einer Reihe Leman-Russ-Panzer schrie Felicia "STOPP!! Praeceptorium jetzt anhalten!" in ihr Funkgerät und einmal mehr brach ein gewaltiger Lärm über die Ebene herein, als die zweite Salve Exorzist-Raketen gerade weit genug entfernt vor der Ersten Reihe Immolatoren einschlug, so dass nur eine heftige Druckwelle gegen ihre Fronpanzerungen schlug, sie aber nicht weiter beschädigte. Die Procurata, die immer noch auf dem Dach ihres Kommandopanzers saß, hielt sich den Arm vors Gesicht, und ein heftiger Windstoß zerrte an ihrem langen Haar und rotem Umhang, der Überrest einer mächtigen Welle aus sich ausdehnendem Sprengstoffgas. Im nächsten Moment erklangen endlich die himmlischen Töne von "Benedictus Imperator, Liber MMCCCLXVII, Canticum CXVI " in durchdringender Lautstärke von an den Rhinos angebrachten Lautsprechern. Im selben Augenblick begannen schwere Bolter aus der Staubwolke, die nun wieder über der gegnerischen Panzerkompanie hang, zu feuern und dicke Boltergeschosse explodierten donnernd an den Frontpanzerungen der Immolatoren der ersten Reihe. Felicia meinte, gemessen an der ursprünglichen Zahl der Panzer, die in ihre Richtung zeigten, waren dort weniger Mündungen, die auf das Praeceptorium feuerten, als vorhanden sein müssten. Das war gut, dann hatte der Artilleriebeschuss seinen Effekt nicht verfehlt.
    Geändert von Joshuah (7. September 2017 um 22:02 Uhr)
    https://youtu.be/4BP6Jyt7WZU (Verschwendung von Lebenszeit)

  5. #25
    Aushilfspinsler

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    Standard Klein, aber fein.

    Wahnsinn, hat das lange gedauert. Sorry Leute. Naja, Mini-Fortsetzung ist jedenfalls da.

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    "Meine Schwestern... Entlasst nun unsere Schwestern ohne die schützende Servorüstung in die Absolution. Der Imperator legt heute wie ein liebender Vater seine Hände auf unsere Leben. Drei Rhinos vorne, Repentias auf das Feld, stürmt die Artillerie in der Mitte der feindlichen Stellung, Sororitastrupps auf das Feld und Feuer auf die Seitenbolter des Zentralen Leman Russ richten. Denkt an uns, Repentias, die ihr nun vorausgeht in die Arme unseres Beschützers, und seid getröstet im Moment des Schmerzes, dass ihr ihn kennenlernt nicht nur als Zuchtmeister, sondern als vergebender Zuchtmeister."

    Nachdem sie diese Worte gesprochen hatte, sah sie in der Ferne die hageren Gestalten mit verhüllten Gesichtern, wie sie den Gesang singend in das feindliche Bolterfeuer stürmten, und ihre Körper sich in verbrannte Fetzen teilen, als die Boltergeschosse des Feindes ihrem Ansturm ein Ende setzten. Dieses Ergebnis war Teil des Schlachtplans, denn die Repentias sind von vornherein als zu opfernde Kräfte zu führen. Felicia hätte zwar durchaus entscheiden können, sie im Hinblick auf zukünftige Kämpfe nicht derartigen Himmelfahrtskommandos auszusetzen, aber die Kampfkraft von Soldatinnen ohne Rüstung war sehr begrenzt.

    "Immolatoren Truppen aufs Feld und Feuer frei. Repentias, Sturm auf die Artillerie im Herzen der Stellung. Bereitet uns den Weg zum Imperator und erwartet uns in seinen Armen." Das war die Abschiedsphrase des Ordens der goldenen Chrysantheme an ihre Repentias, der traditionell an den letzten Befehl eines Trupps angehängt wurde. "Immolatoren 1, 2, 3: Feuer auf den linken Panzer konzentrieren. Immolatoren 5, 6, 7, 8: Feuer auf den Panzer in der Mitte konzentrieren."

    Die gegnerischen Panzer waren kreisförmig aufgestellt, und so zeigten nur drei Panzer in die Richtung des Praeceptoriums. Die Anderen würden schnell ebenfalls in eine gefährliche Position kommen, doch fürs erste waren sie keine Gefahr.

    Daraufhin öffneten sich zischend die Seitentüren der Immolatoren in der ersten Reihe und fast nackte, hagere Gestalten, mit außerordentlich vernarbten Körpern sprangen in halsbrecherischem Tempo in den Kugelhagel. Als sie außerhalb ihrer Immolatoren auf dem Feld standen, orientierten sie sich kurz und rannten dann ohne zu zögern mit fanatischer Furchtlosigkeit richtung der feindlichen Panzer und wurden noch vor Erreichung der Panzer von explodierenden Boltgeschossen in Stücke gerissen.
    https://youtu.be/4BP6Jyt7WZU (Verschwendung von Lebenszeit)

  6. #26
    Aushilfspinsler

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    Standard Wer ist diese Felicia?

    Okay, endlich kommt was neues. Ich möchte glauben, dass ich mich in letzter Zeit als Schreiberling etwas weiterentwickelt habe. Ich hoffe, das schlägt sich auch in dem nieder, was ich so in der Zukunft raushauen werde. Ach, und ich arbeite auch seit einem Jahr an meinem kleinen Fantasy-Universum, das ich mittlerweile ziemlich ernsthaft ausarbeite. Da ist jetzt auch viel von meiner Energie reingeflossen. Wie auch immer, genug der Wort... Ok, falscher Ausdruck vielleicht ;p

    Lets go

    -------------------

    "Gut, jetzt die Sororitastrupps... und zwei Einheiten Celestias vorne." Dachte Felicia, als sie die aus ihren Panzern aussteigenden Einheiten beobachtete. Ihr Plan sah die Seraphim als Reservetruppen vor, die erst dann zum Zug kamen, wenn die Taktik des Gegners eine gewisse Klarheit annahm. Das wusste das Praeceptorium. Die Rhinos der Seraphim befanden sich in der zweiten Reihe ihrer Kompanie, und warteten auf den Befehl ihrer Kommandantin, die nun begann, genau die Reaktion ihrer Feinde auf ihren Angriff zu studieren. Sie sah, wie Soldaten zwischen den feindlichen Panzern herumwuselten, und langsam aber sicher wurde sie sich auch des Geschreis gewahr, das sich in den vergangenen Minuten zum Lärm der Bolter und Kampfgeschütze hinzugemischt hatte. Und sie erspähte noch etwas, das sie mit dem Gefühl, in großer Gefahr zu sein, jäh aus der Reserve lockte.



    Felicia riss ihre Boltpistole hoch. Boltergeschosse jagten an ihr vorbei, und das schrille Geräusch, das ihrem Weg folgte, trieben den Puls der Procurata in luftige Höhen. Sie kannte dieses Gefühl. Das Gefühl, einen kleinen Schritt entfernt zu sein vom ewigen Schlummer in des Imperators Armen. Und sie liebte dieses Gefühl, denn mehr als alles Andere ließ es sie sich lebendig fühlen. Ein finsteres Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie den Scharfschützen ins Visier nahm, den sie auf dem Dach des mittleren Leman Russ erspäht hatte.
    Er war freilich im Vorteil, denn er hatte ein Zielfernrohr – sie nicht. Der erste Schuss würde also eine vorläufige Entscheidung bringen. Felicia krümmte ihren Zeigefinger und der Rückstoß ihrer Pistole trieb einen Schlag durch ihre Servorüstung. Sie wusste, sie hatte keine Zeit, den Erfolg ihres Angriffs zu überprüfen, denn sie hatte ihrem Kontrahenten schon zuviel Zeit gelassen, sie ins Visier zu nehmen. Sie widerstand der Versuchung, vom Dach ihres Panzers zu springen und selbst zu ihren Kameradinnen in die Schlacht zu stürzen, und warf sich stattdessen flach auf dessen Dach. Die Kommandantin brauchte den Überblick über das Gefecht, andernfalls überließ sie ihr Praeceptorium der Führung einer blinden Anführerin.

    Ein im gewaltigen Lärm der Schlacht fast unmerkliches Sirren ließ Felicia glauben, der feindliche Scharfschütze hätte seinen Schuss auf sie abgegeben und sie dabei um einen guten Meter verfehlt. Offenbar war er nicht so gut, wie er sein könnte. Das ließ Felicia ein wenig aufatmen. Sie griff nach ihrem Funkgerät, während sie versuchte, den Scharfschützen zu fixieren. Er lag wie sie auf dem Bauch auf dem Dach seines Panzers und zielte offenbar immernoch in ihre Richtung. "Was auch sonst..." dachte Felicia. Als sie ihr Funkgerät zu fassen bekam, rollte sie mit größter ihr möglicher Geschwindigkeit zu einer anderen Position, um ihrem Opponenten keine ruhige Zielscheibe zu bieten, und hielt sich ihr Funkgerät vor den Mund.

    "Schlachtschwestern, dritte Einheit, auf dem mittleren Leman Russ liegt ein Scharfschütze. Er hat mich im Visier, tötet ihn!!" Felicia war, als ob sie die Stimmen ihrer Schwestern hören konnte, wie sie vorne eine Bestätigung ihres Befehls brüllten. Die Kommandantin machte einen weiteren Satz, diesmal nach rechts und neben ihr schlugen Funken von der Panzerung ihres Panzers, zeitgleich mit einer heftige Vibration der Panzerplatten unter ihr. "Macht schnell, verdammt!!" schrie sie in ihr Funkgerät, als sie sah, wie der Mann mit dem Scharfschützengewehr den nächsten Schuss einlegte.
    https://youtu.be/4BP6Jyt7WZU (Verschwendung von Lebenszeit)

  7. #27
    Aushilfspinsler

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    Standard Ich mag Felicia. Ich werd sie heiraten.

    Hii, ich bins wieder ;p. Ich dachte ich hau mal wieder was raus. Wenn ihr bock habt, schreibt ruhig was euch gefällt oder was euch stört ^.^

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    "An alle Fußtruppen außer Sororitas 3 und Spezialisten Melter: Sturm auf das Zentrum der Stellung, Angriff auf Fußsoldaten. Immolatoren Prio eins Angriff auf flüchtende Fußsoldaten aus dem Zentrum der Stellung, Prio zwei Leman Russ – Panzer." In dem Moment sah sie wie einer ihrer Immolatoren mit einem ohrenbetäubenden Donner begleitet einen Satz nach hinten machte, um kurz darauf wieder krachend in seine Ursprungsposition zurückzufallen. Ihrer Erfahrung nach waren feindliche Soldaten nun dazu übergegangen, Granaten in die feindlichen Reihen zu werfen, denn sie waren eingekesselt, und hatten kaum den zeitlichen Raum für den eigenen Angriff.
    "Spezialisten Melter, Bericht!" schrie Felicia, nachdem sie wieder einen Satz zur Seite getan hatte. Ein ungesundes Knirschen später erklang die Stimme von Truppführerin Sophia, mit der die Procurata die Schola Progenium besucht hatte. Die Begabung in Sachen Kampftaktiken teilten sie beide allerdings nicht, und so kam es, dass schlussendlich Felicia Kommandantin wurde, und Sophia "nur" die Anführerin eines Trupps, auch wenn sie Felicia in Sachen Eifer in nichts nachstand. "Der Imperator ist mit uns! Kampfgeschütze nicht einsatzbereit, Russ-Panzer vorne werden aufgegeben, feindliche Truppen sammeln sich hinter ihnen bei der Artillerie."
    "Verstanden!" schrie Felicia durch den Lärm. Es bestand auch die Möglichkeit, dass die Soldaten der imperialen Armee aus Verzweiflung anfingen, die Artillerie einzusetzen, auch wenn ihre Gegner zu nah für diese Taktik waren. Das wäre Glück, nicht für sie persönlich, aber für den Ausgang dieser Schlacht. Im Moment wartete Felicia allerdings immernoch auf die restlichen Leman Russ, die jeden Moment von beiden Seiten der gegnerischen Stellung in ihr Sichtfeld kommen mussten. Für diesen Fall war sie vorbereitet, nur war ihre eigene Position dann etwas problematisch. "Procurata, keine Gefahr von Scharfschützen!" schrie Felicias Funkgerät von ihrer Hüfte zu ihr hinauf.
    Freudig ging sie von liegender Position auf die Knie, sandte ein Dankgebet gen Terra und betrachtete das Schlachtfeld vor ihr. Die heiligen Lieder ihrer Kirche erfüllten das Chaos der Schlacht mit ihrer tröstenden Melodie, und die vorderen Panzer ihrer Feinde hatten sich dank Melterfeuer bereits in gülden glühende Wracks verwandelt. Zwischen ihnen sah sie die Leichen von imperialen Soldaten und immer wieder die charakteristischen roten Lichtlanzen von imperialen Lasergewehren, deren Schützen sich zweifellos hinter ihren Artilleriepanzern verschanzt hatten, in Richtung ihrer Soldatinnen schießen. Felicia lächelte, nahm ihr Funkgerät und hielt es an ihren Mund "Seht zu, meine Schwestern. Seht, wie der Ruhm der Ketzer vergeht."
    https://youtu.be/4BP6Jyt7WZU (Verschwendung von Lebenszeit)

  8. #28
    Aushilfspinsler

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    53

    Standard Die Schlacht nähert sich ihrem Höhepunkt - lassen wir sie gewähren^^

    Hii. Jetzt kommt mal wieder was neues ;p Hoffe mal es gefällt, ich scheine mittlerweile besser mit der Herausforderung "Schreiben" umgehen zu können. War nicht immer einfach. Ok, also lets go

    ---

    Sie lauschte einen Moment der chaotischen Melodie der Schlacht. Die Lautsprecher ihrer Panzer spielten nun das vierte Lied in dieser Schlacht, doch es fühlte sich wie das zehnte an.
    Der Name des Liedes war "Ich überwinde die Pein", ein Lied, das Felicia einst Trost gespendet hatte, als sie einst von ihrem Trupp getrennt wurde, und sich allein durch eine Horde Ogryns kämpfen musste. Das war auch auf Toth IV gewesen, jedoch an einem anderen Ort, und mit einem anderen Praeceptorium, das sie nicht kommandierte.
    Jede Sekunde hätte dort ihr Tod sein müssen, und sie hatte das gewusst. In diesem Bewusstsein hatte sie dort jenes Lied angestimmt, und es leise gesungen, in Erwartung des tödlichen Treffers. Doch der kam nicht.

    Auch jetzt sang sie leise die tröstenden Zeilen mit, die ihr Trost gespendet hatten, in jenen Momenten, in denen sie sich selbst und die Hoffnung verloren hatte.

    "Schmerz und Entbehrung sind in Seinem Namen
    größer als Segen in unseren Namen.
    Hier sind wir sicher, denn Er wird uns führen,
    geleiten und segnen, und wenn wir sterben uns bergen.
    Doch dort wärn wir Blinde, verleitet zum Bösen
    und wenn wir stürben, der Verdammnis befohlen
    "

    Als sie das Sang, sah sie die Silhouetten der restlichen Panzer ihres Feindes, links und rechts von der Reihe zerstörter Leman-Russ'. "Exorzisten Kraft zurück, 700 Meter. Sororitas eins bis drei und Spezialisten Melter Sturm auf Artilleriestellung des Feindes. Seraphim, eure Stunde ist gekommen. Sturm auf die Artilleriestellung des Gegners. Wir erstürmen ihre Stellung, klemmen uns hinter ihre Panzer und durchlöchern ihre schwache Heckpanzerung. Rest vorne, bezieht Stellung in euren Panzern und gebt gute Gegner ab, zielt weiterhin auf ihre Waffen, gegen ihre Kampfgeschütze sehen wir nicht gut aus."
    Es war, als ob Felicia das Knirschen des Schmutzes unter den Ketten der gegnerischen Panzer durch den Lärm hören konnte,
    doch das war nur ihre Einbildung.
    Ein ohrenbetäubendes Rattern und die Explosionen von hunderten Boltgeschossen begannen die Luft zu erfüllen, als die Verstärkung der drei zerstörten Leman Russ vorne das Feuer auf die Wand Rhinos und Immolatoren der Goldenen Chrysanteme eröffnete. Bewegte Luftmassen zerrten an den Haaren und am Umhang Felicias, liessen sie den Arm schützend vors Gesicht halten. Kampfgeschütze folgten dieser einschüchternden Demonstration des Meisterhandwerks imperialer Rüstungsbetriebe und trieben mit gewaltigen Kanonenschlägen Wunden in die Frontpanzerplatten ihrer Feinde. Es würde nicht allzu lange dauern, bis die Rhinos vorne diesem konzentrierten Feuer nicht mehr standhielten. Und so musste die Procurata auf einen raschen Erfolg ihrer Sturmtruppen hoffen. Wenn diese wider Erwarten versagten, musste Felicia ihre Exorzisten bemühen, die sie wohlweislich wieder in akzeptable Distanz hatte fahren lassen. Aber wie es aussah, waren die Sororitas vorne ihren imperialen Feinden merkbar überlegen.

    "Seraphim, eure Stunde ist gekommen" hatte wie der Faden eines Marionettenspielers Soldatinnen mit Sprungmodulen aus fünf der hinteren Rhinos springen lassen. Mit Schreien von Kriegerinnen, die schon viel zu lange die Abstinenz von der Schlacht hatten ertragen müssen, stiegen sie dem Himmel entgegen und richteten die Waffen auf die Artilleriestellung des Feindes. Felicia liebte diesen Anblick,
    wenn das Praeceptorium Nachts kämpfte, und die weiß glühenden Sprungmodule ihrer Schocktruppen den Himmel erhellten wie Novae unter Sternen. Sterne sah man hier keine, doch der Anblick aufflammender Sprungmodule ließ Felicia dennoch einen Moment lang innehalten. Im nächsten Moment stürzten sie dem Feinde entgegen, Laserlanzen zuckten gen Himmel und wurden mit dem Beschuss heiliger Boltpistolen beantwortet.
    https://youtu.be/4BP6Jyt7WZU (Verschwendung von Lebenszeit)

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