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  1. #111
    Codexleser
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    Zitat Zitat von emmachine Beitrag anzeigen
    Zudem hab ich jetzt eben deutlich mehr Freiheit mit eigener Kreativität selbst ein Stück der Reiche zu erschaffen in dem ich entscheiden kann oder durch meine Spiele bestimme wie sich die Geschichte dort entwickelt.
    Für mich fühlen sich die Realms eben wie Fantasywelten an, mit all ihren Skurilitäten die eben nicht mehr zwingend eine Kopie unserer Welt mit Mittelalteransatz und Fantasyrassen darstellt bei der man kaum noch Platz hat, eigene Ideen unterzubringen ohne Konflikte mit dem original Fluff zu erzeugen.

    Das ist eine vollkommen legitime Sichtweise. Für mich fühlt es sich halt sehr beliebig an. Die Armee führen Krieg, weil es halt so ist und weil die Völker sonst nicht wirklich viel zu tun haben. Einen wirklichen Grund für die Konflikte zwischen den Völkern, der in der Persönlichkeit ihrer Anführer und deren Geschichte oder Ambitionen liegt, gibt es praktisch nicht mehr. Zugegeben, du hattest vorher auch die Grünhäute, die nur auf Krieg aus waren, aber zum einen war das die Ausnahme unter den Völkern und zum anderen ist ein Volk mit einer Kriegsökonomie, die auf Eroberung und vor allem Plünderung setzt, auch auch nicht vollkommen unrealistisch.

    Klar kann man diese Lücken für sich mit eigenen Inhalten füllen, aber das ging vorher ja auch. Du warst ja nicht gezwungen, Manfred von Carstein zu spielen, sondern konntest dir auch einen Nekromanten mit eigener Hintergrundgeschichte ausdenken, der sein eigenes Ding macht und nicht mal aus Sylvania kommen musste oder den Zwergenkönig eines kleinen unbekannten Karaks, statt Thorgrim usw.
    "What do you know about dwarfs?"
    "Very little!"

  2. #112
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    Zitat Zitat von emmachine Beitrag anzeigen
    Da könnte auch ich gemeint gewesen sein. Weiß nicht ob man den vorherigen Post im gewisser Form nicht schon als Angriff gewertet werden konnte. Mein sollte eigentlich zur Deeskalation dienen.

    Das Thema ist halt, hast du schonmal was positives über das System gesagt? Bisher hab ich auch nur die Punkte gesehen:
    • Regeln zu einfach
    • Spiel zu wenig Taktik
    • Hintergrund gefällt mir nicht (alte Welt war besser)
    • neue Miniaturen gefallen mir nicht
    Die vier von dir genannten Punkte sind leider auch genau mein gegenwärtiger Eindruck von AOS. Aber wie bereits erwähnt, werde ich noch das eine oder andere Spiel machen. Vielleicht ändert sich der Eindruck ja auch noch. Dass GW die alte WH-Welt verdammt lieblos abgeschossen hat, wobei sie mit "End Times" noch einmal vorher richtig Knete eingesackt haben, um die Fans dann hängen zu lassen, ist allerdings Fakt. Und somit braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Stimmung bei vielen langjährigen Spielern nicht so entspannt ist, was AOS betrifft. Ich bin da noch harmlos. Wenn ich mir andere Foren und Kommentare ansehe, trieft bei einigen der Hass auf AOS aus jeder Pore. Da ich genug Miniaturen habe, kann ich ja meine "alten" für AOS einsetzen, was ich auch nicht als Problem ansehe.
    Geändert von Gorzhag (5. July 2017 um 12:47 Uhr)
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    Meine Romanreihen: Die Antariksa-Saga, Das aureanische Zeitalter, Beutewelt
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  3. #113
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    • Regeln zu einfach
    • Spiel zu wenig Taktik
    • Hintergrund gefällt mir nicht (alte Welt war besser)
    • neue Miniaturen gefallen mir nicht
    Wobei sich die ersten beiden Punkte in der Regel tatsächlich relativieren, wenn man erstmal ins Spiel einsteigt. Mit dem General's Handbook wurden die Regel ´n ja bereits erweitert (es wurde ja auch von vielen als das eigentliche AoS Regelbuch bezeichnet). Und wenn einen die Erfahrung irgendetwas lehrt, dann wird es auch in diese Richtung weiter gehen.

    Bei WHF wurde der Bogen halt einfach irgendwann überspannt. Ich habe damals die 5. Edition gespielt und mit dem Regelbuch konnte man noch niemanden erschlagen. Später wäre das durchaus eine Option gewesen. Das mal zu entschlacken war in meinen Augen richtig. Nicht zuletzt die sinkenden Verkaufszahlen bei WHF sprechen da eine deutliche Sprache.

    Bei den taktischen Möglichkeiten muss man sich einfach auf das Spiel einlassen. Die Kombination von Charakteren und ihren Boni und Synergien zwischen bestimmten Einheiten, die Warscroll Batallions usw. gibt schon einiges her.


    Edit: Dass die "End Times" und die Art, wie über Jahrzehnte liebgewonnene Charaktere erledigt wurden, einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben, kann ich verstehen. Nicht zuletzt war es ja im Prinzip nur ein Aufwärmen des "Sturm des Chaos", nur eben mit festgelegtem Ausgang
    Geändert von DocKeule (5. July 2017 um 13:27 Uhr)
    "What do you know about dwarfs?"
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  4. #114
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    Zitat Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
    Wobei sich die ersten beiden Punkte in der Regel tatsächlich relativieren, wenn man erstmal ins Spiel einsteigt. Mit dem General's Handbook wurden die Regel ´n ja bereits erweitert (es wurde ja auch von vielen als das eigentliche AoS Regelbuch bezeichnet). Und wenn einen die Erfahrung irgendetwas lehrt, dann wird es auch in diese Richtung weiter gehen.

    Bei WHF wurde der Bogen halt einfach irgendwann überspannt. Ich habe damals die 5. Edition gespielt und mit dem Regelbuch konnte man noch niemanden erschlagen. Später wäre das durchaus eine Option gewesen. Das mal zu entschlacken war in meinen Augen richtig. Nicht zuletzt die sinkenden Verkaufszahlen bei WHF sprechen da eine deutliche Sprache.

    Bei den taktischen Möglichkeiten muss man sich einfach auf das Spiel einlassen. Die Kombination von Charakteren und ihren Boni und Synergien zwischen bestimmten Einheiten, die Warscroll Batallions usw. gibt schon einiges her.

    Edit: Dass die "End Times" und die Art, wie über Jahrzehnte liebgewonnene Charaktere erledigt wurden, einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben, kann ich verstehen. Nicht zuletzt war es ja im Prinzip nur ein Aufwärmen des "Sturm des Chaos", nur eben mit festgelegtem Ausgang
    Gegen eine Entschlackung der sehr umfangreichen WHFB-Regeln habe ich auch nichts. Und das Generals Handbook klingt zumindest interessant. Das Problem bei der Fantasy-Welt war natürlich, dass sie sich nie wirklich weiterentwickeln konnte. Es musste immer alles im "Mittelalter" bleiben, um das Setting zu bewahren. Ich hätte an GWs Stelle einfach ein anderes Tabletop innerhalb der alten Welt gemacht (das Chaos gewinnt, haut alles kaputt und nur ein paar Menschenenklaven usw. bleiben übrig). Dann geht es wieder von vorne los. Vielleicht die "Antike" der Warhammer Welt). Aber wie auch immer, das sind alles Theorien. Außerdem kann sich ja beim Spielen ja auch jeder den Hintergrund ausdenken, den er mag.
    Warhammer-Fan und Fantasy-Autor
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  5. #115
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    Zitat Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
    Das ist eine vollkommen legitime Sichtweise. Für mich fühlt es sich halt sehr beliebig an. Die Armee führen Krieg, weil es halt so ist und weil die Völker sonst nicht wirklich viel zu tun haben. Einen wirklichen Grund für die Konflikte zwischen den Völkern, der in der Persönlichkeit ihrer Anführer und deren Geschichte oder Ambitionen liegt, gibt es praktisch nicht mehr. Zugegeben, du hattest vorher auch die Grünhäute, die nur auf Krieg aus waren, aber zum einen war das die Ausnahme unter den Völkern und zum anderen ist ein Volk mit einer Kriegsökonomie, die auf Eroberung und vor allem Plünderung setzt, auch auch nicht vollkommen unrealistisch.

    Klar kann man diese Lücken für sich mit eigenen Inhalten füllen, aber das ging vorher ja auch. Du warst ja nicht gezwungen, Manfred von Carstein zu spielen, sondern konntest dir auch einen Nekromanten mit eigener Hintergrundgeschichte ausdenken, der sein eigenes Ding macht und nicht mal aus Sylvania kommen musste oder den Zwergenkönig eines kleinen unbekannten Karaks, statt Thorgrim usw.
    Naja, wobei im Bezug auf "Die Armee führen Krieg, weil es halt so ist und weil die Völker sonst nicht wirklich viel zu tun haben." es teilweise auch eben was mit der aktuellen Zeit zu tun hat. Die letzten zwei Jahre ging es hauptsächlich um die Realmgate Wars. Also eine Zeit in der das Chaos 7 der 8 Reiche fast komplett erobert hat. Und ich dich mal sehen wie du Diplomatie und Intrigen führen willst wenn das ganze Gebiet von Chaos besetzt ist und du alle Mühe hast versteckt zu bleiben um zu überleben (und diese Zeit ging bis zu 500 Jahre lang).
    Eine reguläre Gesellschaft kann sich ja jetzt erst wieder aufbauen, nachdem die Stormcast Eternals Teile der Reiche zurückerobert haben und unter anderem 2 der Allpunkte Geschlossen wurden.

    Zum Thema "ne Lücke findet man immer". Wenn ich mir die Total War Karte ansehe ist die so gut gefüllt das es schwer wird ohne Hintergrundkonflikt legal ein Plätzchen zu finden.
    Geändert von emmachine (5. July 2017 um 13:48 Uhr)

  6. #116
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    Zitat Zitat von Gorzhag Beitrag anzeigen
    Gegen eine Entschlackung der sehr umfangreichen WHFB-Regeln habe ich auch nichts. Und das Generals Handbook klingt zumindest interessant. Das Problem bei der Fantasy-Welt war natürlich, dass sie sich nie wirklich weiterentwickeln konnte. Es musste immer alles im "Mittelalter" bleiben, um das Setting zu bewahren. Ich hätte an GWs Stelle einfach ein anderes Tabletop innerhalb der alten Welt gemacht (das Chaos gewinnt, haut alles kaputt und nur ein paar Menschenenklaven usw. bleiben übrig). Dann geht es wieder von vorne los. Vielleicht die "Antike" der Warhammer Welt). Aber wie auch immer, das sind alles Theorien. Außerdem kann sich ja beim Spielen ja auch jeder den Hintergrund ausdenken, den er mag.
    Ein drittes Spiel hätte dann aber auch wieder mehr Kosten verursacht, während WHF immer noch nicht gelaufen wäre. In meinen Augen hätte man es so machen sollen, wie jetzt bei der 8. Edition von 40k und einfach die Regeln überarbeiten und die Stormcasts hätten ja dann trotzdem aus einer anderen Dimension oder was auch immer auftauchen können (inklusive Dimensionstoren in verschiedenen Regionen, die Kämpfe zwischen weiter entfernten Völkern wahrscheinlicher machen).

    Aber "hätte, wäre, müsste, könnte, sollte"...es ist, wie es ist. Offensichtlich hat GW daraus gelernt, sonst hätte man den 40k Relaunch nicht so viel vorsichtiger abgewickelt und ich hoffe, dass mit diesem neuen Bewußtsein auch das Bestehen der alten Armeen gesichert ist. Denn sollten die verschwinden, wäre das für mich wohl auch der Punkt, an dem ich wieder aussteigen würde.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von emmachine Beitrag anzeigen
    Naja, wobei im Bezug auf "Die Armee führen Krieg, weil es halt so ist und weil die Völker sonst nicht wirklich viel zu tun haben." es teilweise auch eben was mit der aktuellen Zeit zu tun hat. Die letzten zwei Jahre ging es hauptsächlich um die Realmgate Wars. Also eine Zeit in der das Chaos 7 der 8 Reiche fast komplett erobert hat. Und ich dich mal sehen wie du Diplomatie und Intrigen führen willst wenn das ganze Gebiet von Chaos besetzt ist und du alle Mühe hast versteckt zu bleiben um zu überleben (und diese Zeit ging bis zu 500 Jahre lang).
    Eine reguläre Gesellschaft kann sich ja jetzt erst wieder aufbauen, nachdem die Stormcast Eternals Teile der Reiche zurückerobert haben und unter anderem 2 der Allpunkte Geschlossen wurden.
    Wir werden sehen, was passiert. Diese Situation wurde ja beabsichtigt herbei geschrieben. Sie ist ja keine Notwendigkeit, sondern eine Entscheidung von GW. Ich habe bisher nicht den Eindruck, dass man weiter in die Tiefe geht. Aber vielleicht werde ich ja positiv überrascht.



    Zitat Zitat von emmachine Beitrag anzeigen
    Zum Thema "ne Lücke findet man immer". Wenn ich mir die Total War Karte ansehe ist die so gut gefüllt das es schwer wird ohne Hintergrundkonflikt legal ein Plätzchen zu finden.
    Kommt darauf an, was du möchtest. Für ein eigenes Reich fand sich da sicher kein Platz, aber ein Magiebegabter, der irgendwie an ein nekromatisches Dokument gelangt ist und jetzt mit einer Horde Untoter durch die Welt zieht, die er auf den lokalen Friedhöfen entdeckt hat, geht immer. Genau so ein Hochelfen-Prinz, dem als Zweit- oder Drittgeborener keine Position am Hof zustand, aber der mit seinem Erbe eine Armee zusammengestellt hat und Lustria auf der Suche nach Schätzen und Macht durchstreift usw.
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  7. #117
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    Zitat Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
    Ein drittes Spiel hätte dann aber auch wieder mehr Kosten verursacht, während WHF immer noch nicht gelaufen wäre. In meinen Augen hätte man es so machen sollen, wie jetzt bei der 8. Edition von 40k und einfach die Regeln überarbeiten und die Stormcasts hätten ja dann trotzdem aus einer anderen Dimension oder was auch immer auftauchen können (inklusive Dimensionstoren in verschiedenen Regionen, die Kämpfe zwischen weiter entfernten Völkern wahrscheinlicher machen). Aber "hätte, wäre, müsste, könnte, sollte"...es ist, wie es ist. Offensichtlich hat GW daraus gelernt, sonst hätte man den 40k Relaunch nicht so viel vorsichtiger abgewickelt und ich hoffe, dass mit diesem neuen Bewußtsein auch das Bestehen der alten Armeen gesichert ist. Denn sollten die verschwinden, wäre das für mich wohl auch der Punkt, an dem ich wieder aussteigen würde.
    Hätte, hätte...Fahrradkette Es ist eben nicht mehr zu ändern. Zumindest nicht durch uns Fans und Spieler, höchstens durch die GW-Bosse. Bei WH 40000 sollte sich GW in der Tat keine Schnitzer erlauben, denn das könnte böse Umsatzfolgen haben. Da ist die Spielergemeinschaft zum Glück ja noch sehr groß, wobei ich natürlich hoffe, dass das auch so bleibt. Auch 30k ist ein echter Gewinn für das Hobby, wie ich meine. Anbei ein interessantes Video zu AOS und 40K:
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