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  1. #41
    Bastler
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    Das ist einer der Gründe warum ich (fast) nie mit Namhaften Helden spiele, sei es bei 40k oder bei AoS oder sonstwo...

    Zitat Zitat von emmachine Beitrag anzeigen
    Bei den Battleplans die in den Realmgate Wars verwendet wurden ist aber meist der Vorteil, dass es in der Beschreibung heißt, dass der Battleplan das gerade beschriebene Gefecht darstellen soll, aber auch x andere Gefechte darstellen kann wodurch es auch für Spieler aus erzählerischer Sicht einen wiederspielwert hat in ihrer eigenen Geschichte.
    Das ganze wird dann auch noch durch die Regeln für "Zeit des Krieges" ergänzt, die verschiedene Realms beinhalten oder bestimmte Ereignisse darstellen.
    So könnte der selbe Präventivschlag es in Asqy spielen oder zur Zeit von Sturm des Sigmar und gänzlich unterschiedliche (Zusatz)Regeln verwenden.

  2. #42
    Sigmars Bibliothekar Hüter des Zinns
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    Zitat Zitat von Jager Beitrag anzeigen
    Das ist einer der Gründe warum ich (fast) nie mit Namhaften Helden spiele, sei es bei 40k oder bei AoS oder sonstwo...
    Ja, ich hab ja früher auch öfter besondere Chars gespielt (zumal es früher ja auch bestimmte Armeeverändernden Fähigkeiten nur bei bestimmten Chars gab (zumindest bei 40k). Hab mich aber damals auch weniger um den Hintergrund gekümmert (auch manchmal eigene Orden/Clans/etc. erschaffen mit eigenem Hintergrund ohne überhaupt zu prüfen ob dies vom Hintergrund her überhaupt sinn ergibt.
    Da sind dann auch so ein paar inzwischen 7-9 Jahre alte Projekte bei der Tabletopwelt entstanden die ich aber zwischenzeitlich mal löschen lassen hatte (teilweise sind auch Minis davon schon wieder entfärbt, weil mir der Malstandard oder das Schema nicht mehr gefiel).
    Slaaneshs dunkler Kreuzzug
    Enzags Moschaz
    Da Teufelsorks
    die grünen Kroot
    Shovah Enklave
    um nur ein paar zu nennen (da sieht man denke ich auch die Unterschiede bezüglich Bemalung, wenn man die Projekte mit meinem aktuellen vergleicht).
    Seit ich mich von Turnieren zurückgezogen hab und sich der Gedanke entwickelt hat ob erzählerische Spiele ein angenehmeres Klima erzeugen als das reine nach Meta und auf Sieg spielen komme ich Projekt und Bemaltechnisch aber eben auch immer wieder in eine Zwickmühle.
    Nehm ich eine im Hintergrund bestehende Orden, hab ein Farbschema und einen Hintergrund auf den ich verweisen kann, schränke mich aber damit in der Eigenentwicklung meines Hintergrundes der möglicherweise aus meinen eigenen Spielen und vielleicht Kampagnen besteht ein um Konflikte mit dem offizellen Hintergrund zu vermeiden oder mach ich einen komplett Orden muss mir dann aber ein eigenes Farbschema suchen und den Hintergrund praktisch komplett selbst entwickeln und aufpassen das es nicht zu unrealistisch wird.
    Ich mein, ich könnte von meiner Zwickmühle mit meinen Vindicators ggf. noch so wegkommen indem ich den Schopf (plume) den meine Primes an ihren Helmen tragen entweder Knochenfarben oder Schwarz färbe (letzteres wäre wohl das einfachste) und eines der anderen beiden Chambers spiele) in der Hoffnung, dass GW sich Hintergrundtechnisch nur beim Bladestorm Chamber Hintergrund schreibt (Magenta). Umfärben der ganzen Modelle und damit 3 Monate Arbeit wiederholen steht jedenfalls außer Frage.
    Das sind aber denke ich wirklich eher Probleme wenn man sich für ne erzählerische Spielweise entscheidet und den bestehenden Hintergrund berücksichtigen will. Spieler mit nem Fokus auf reines Matched play kümmert es nicht wirklich.

    Zitat Zitat von Jager Beitrag anzeigen
    Das ganze wird dann auch noch durch die Regeln für "Zeit des Krieges" ergänzt, die verschiedene Realms beinhalten oder bestimmte Ereignisse darstellen.
    So könnte der selbe Präventivschlag es in Asqy spielen oder zur Zeit von Sturm des Sigmar und gänzlich unterschiedliche (Zusatz)Regeln verwenden.
    Das kommt noch dazu. Im Moment fehlen halt leider auch noch einige Gebiete bezüglich Zeiten des Krieges (oder man muss sich selbst was ausdenken). Mehrere Möglichkeiten hat man ja aktuell nur bei Aqshy, Ghyran und Chamon. Bin diesbezüglich auch mal gespannt was mit der Zeit noch so kommt.

    Edit: Ich denke mal, ein Vorteil den die AoS Welten im Vergleich zur recht eingeschränkten alten Welt hat ist dass man aus erzählerischer Sicht notfalls für ne Kampagne auch mal einfacher ein neues Gebiet anlegen kann das dann eben durch Realmgates ist falls man kein bereits bestehendes Gebiet findet. Das war ja immer das Problem mit der einen Welt, bei der man oft auch nicht wusste wo man die Kampagne stattfinden lässt und wie überhaupt die einzelnen Fraktionen die beteiligt sind überhaupt dort hin kommen (ich weiß das man den Vorteil auch als Nachteil der Beliebigkeit abtun kann aber ist ja Ansichtssache).

  3. #43
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    GW hatte mit AoS beim Erscheinen doch eigentlich zwei Möglichkeiten. Entweder erschafft man eine (weitestgehend) ausgefüllte Welt und legt sich sehr fest oder man schafft einen Rahmen und füllt diesen dann aus. GW hat sich für die zweite, meiner Ansicht nach sinnvollere Möglichkeit entschieden. Und momentan sind sie eben dabei, der Welt richtig Leben einzuhauchen. Dazu kann ich z.B. Warhammer Quest: Shadows over Hammerhal empfehlen. Das Buch beschreibt die Stadt eben nicht nur als Punkt auf der Landkarte, sondern auch als Ort, an dem Wesen leben.
    Auch die neueren Battletomes bieten da eindeutig mehr als die alten Publikationen.
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  4. #44
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    @ Emmaschine:

    Ich finde das Konzept hinter narrativem Spiel klasse (leider habe ich hier in meiner Gegend noch niemanden dafür gefunden), aber die Idee, dass dann die Ergebnisse jeder Schlacht und jeder verstorbene Held über die laufende Kampagne für alle Zeiten in Stein gemeißelt ist, wäre mir auch zu einschränkend.

    Für mich bringen die namenhaften Helden auch einfach Farbe in das spontane Spiel im GW Laden mit einem Zufallsgegner. Und (das kommt bei mir noch dazu) bei den Kompendiums-Armeen sieht man ohne sie auch einfach noch mal deutlich schwächer aus.


    Zitat Zitat von Eversor Beitrag anzeigen
    GW hatte mit AoS beim Erscheinen doch eigentlich zwei Möglichkeiten. Entweder erschafft man eine (weitestgehend) ausgefüllte Welt und legt sich sehr fest oder man schafft einen Rahmen und füllt diesen dann aus. GW hat sich für die zweite, meiner Ansicht nach sinnvollere Möglichkeit entschieden. Und momentan sind sie eben dabei, der Welt richtig Leben einzuhauchen. Dazu kann ich z.B. Warhammer Quest: Shadows over Hammerhal empfehlen. Das Buch beschreibt die Stadt eben nicht nur als Punkt auf der Landkarte, sondern auch als Ort, an dem Wesen leben.
    Auch die neueren Battletomes bieten da eindeutig mehr als die alten Publikationen.
    Das empfinde ich zum Beispiel anders.

    Für mich ging es im Fluff von WHF um Gesellschaften und Charaktere und die Gründe, warum sie Krieg führen und die AoS geht es um Armeen und Erklärungen für ihre Super-Fähigkeiten. Dazu kommen dann solche Comic/Manga-Einflüsse wie die Stormcast Eternals oder die neuen nicht mehr Orks in ihren Power-Coladosen, die ich als Teil eines ernst gemeinten Fantasy-Universums einfach nicht ernst nehmen kann, egal wie viele halbgare Erklärungen man dafür liefert.
    "What do you know about dwarfs?"
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  5. #45
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    Zitat Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
    @ Emmaschine:

    Ich finde das Konzept hinter narrativem Spiel klasse (leider habe ich hier in meiner Gegend noch niemanden dafür gefunden), aber die Idee, dass dann die Ergebnisse jeder Schlacht und jeder verstorbene Held über die laufende Kampagne für alle Zeiten in Stein gemeißelt ist, wäre mir auch zu einschränkend.

    Für mich bringen die namenhaften Helden auch einfach Farbe in das spontane Spiel im GW Laden mit einem Zufallsgegner. Und (das kommt bei mir noch dazu) bei den Kompendiums-Armeen sieht man ohne sie auch einfach noch mal deutlich schwächer aus.
    Naja, ich hab ja im Endeffekt auch keine Gruppe. Es ist denke ich schwierig gleichgsinnte für so ein Thema zu finden, weil es teilweise schon fast in den Rollenspielbereich geht und man sich mehr gedanken zum Thema machen muss als mit einer regulären Liste gegen einen zufälligen Gegner. Das jeder Held gleich tot ist, wenn er den letzten Punkt verliert ist auch kaum machbar. Das war zwar bei manchen Kurzauftritten wirklich so. Wenn man aber bedenkt dass, Korghus Khul im ersten Buch von Vandus Hammerhand Bewusstlos geschlagen wurde, aber das Werk nicht vollenden konnte und Khul auch in All-Gates immer noch lebt. Von wäre eher sowas wie ne Verwundungstabelle denkbar (und wenn es nur 2-3 Tot, 4-9 fällt nächstes Spiel aus, 10-12 vollständig erholt oder so ähnlich ist).

    Zitat Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
    Das empfinde ich zum Beispiel anders.

    Für mich ging es im Fluff von WHF um Gesellschaften und Charaktere und die Gründe, warum sie Krieg führen und die AoS geht es um Armeen und Erklärungen für ihre Super-Fähigkeiten. Dazu kommen dann solche Comic/Manga-Einflüsse wie die Stormcast Eternals oder die neuen nicht mehr Orks in ihren Power-Coladosen, die ich als Teil eines ernst gemeinten Fantasy-Universums einfach nicht ernst nehmen kann, egal wie viele halbgare Erklärungen man dafür liefert.
    Wie schon weiter vorne erwähnt. Es ist eben schwierig eine Gesellschaft mit entsprechenden Werten und Gründen zu haben, wenn die Fraktionen in Unterdrückung leben. Der Grund warum sie Krieg führen ist in dem Moment um zu überleben (weil es unter aktuellen Bedingungen nicht möglich ist) und das Land zurückzuerobern, dass vor 500 Jahren mal ihres war).
    Versuch es dir wie in einer grausamen Diktatur vorzustellen, die ihre Macht mit Gewalt erlangt hat und in der die Völker der Order, Death und Destruction die Opposition sind, ständig ihr Leben bedroht ist und sie sich verstecken müssen um zu überleben. Da macht man auch nicht viel Politik. Und durch die Stormcast Eternals als Befreiungstruppe bekommt die Oposition wieder den Mut für das zu Kämpfen was mal ihnen gehört hat.

  6. #46
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    Zitat Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
    Für mich ging es im Fluff von WHF um Gesellschaften und Charaktere und die Gründe, warum sie Krieg führen und die AoS geht es um Armeen und Erklärungen für ihre Super-Fähigkeiten.
    Aus genau diesem Grund habe ich Shadows over Hammerhal erwähnt, weil dort die Gesellschaft der Stadt ebenso aufgegriffen wird wie die Motivation der Charaktere. Auch bei den Kharadrons wird mehr auf die Gesellschaft und die Motivation eingegangen als in älteren Battletomes. Aber natürlich hat das System im zweiten Jahr noch nicht den Tiefgang eines WFB-Universums.
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  7. #47
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    Um mich hier mal kurz einzuhaken...
    ich lese derzeit meine alten Armeebücher aus der 4ten und 5ten WHFB Edition. Gestern bin ich mit dem Skavenbuch durchgekommen.
    Die großgelobte Menge an Fluff in alten Publikationen scheint mir doch stark nostalgisch verklärt. In dem Skavenbuch komme ich auf maximal 20 Seiten Hintergrund*. Hab sie nicht gezählt aber es waren wirklich sehr wenige.
    Natürlich ist der Eindruck das es damals mehr Hintergrund gegeben hat auch dem Umstand geschuldet das es in jeder Edition ein Bestiarium gab in dem die Völker vorgestellt wurden.
    Da AoS ein solches Buch aber nicht hat und gerade erst am wachsen ist kann man natürlich schon den Eindruck bekommen das es damals gefühlt mehr gab.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen das ein Spiel das gerade mal 2 Jahre alt ist einen riesen Fundus an Geschichten mitbringt. Für das zarte Alter von AoS ist da schon eine ganze Menge zusammengekommen.
    Wenn ich mal über den GW Tellerrand hinweg sehe und mir ältere, etablierte Tabletop Systeme ansehe wie DZC oder Dust Tactics/Warfare dann sehe ich was den Hintergrund angeht eine gähnende Leere. Keine Ahnung ob das bei Mantic auch so ist aber mir sind noch keine Antares Romane oder geschweige denn 14 Armeebücher (so viele Battletomes gibt es derzeit) über den Weg gelaufen.
    Ich würde schon sagen das AoS eine Menge Background hat aber die Bündelung ist nicht so dicht wie damals bei WHFB wo Du in jedem Grundregelwerk alles finden konntest.

    @ Eversor
    Schäm Dich! Ich wollte mir Shadow over Hammerhal nicht kaufen aber Du hast gerade leider zu gute Werbung gemacht

    EDIT:
    *Nachgezählt: 16 Seiten Fluff
    Geändert von Jager (15. May 2017 um 17:30 Uhr)

  8. #48
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    Also ich denke ich hab bei der TGA Community eine recht interessante Diskussion gefunden. Diese hat den Namen: The "logic" of the AoS setting? und beschäftigt sich mit den Realms und welcher Logik diese folgen. Hab von 11 Seiten die 269 Posts enthalten selbst erst die erste Seite gelesen. Interessant fand ich aber auch diese aussage hier:
    I find with age of Sigmar it's best not to concentrate on the entire realm just find a pocket of something you like and build your army around that. Don't worry too much about the whole logic of it fitting in.
    .
    Bei ein paar der WHFB Kampagnen hatte ich meist nämlich auch das Gefühl, dass ich Hintergrund schaffen wollte, mich aber eigentlich nie genug in den WHFB Hintergrund eingelesen hatte und die Kampagne in bestehendem Gebiet stattfinden zu lassen mit großer wahrscheinlichkeit zu Konflikten im Hintergrund geführt hätte.
    Also lief es dann meist auf selbstbenannte Gebiete raus bei denen man aber dann wieder das Problem hatte, wie diese Gebiete in die alte Welt passen würden, da die ganze Welt eigentlich schon besetzt war.
    Unter der Voraussetzung, das die Realms in ihrer Größe wohl variieren können, scheint es wohl zumindest kein Problem zu sein, auch mal ein eigenes Gebiet für eine Kampagne zu erschaffen und irgendwo in einem der Realms unterzubringen, da diese Gebiete ja trotzdem über Realmgates erreichbar sind.

  9. #49
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    Meiner Meinung nach völlig korrekt gedacht. Das ist der größte Vorteil des AoS Settings insgesamt und seines Fluffes, dass es dem Spieler mehr Freiheitsgrade gibt. Und GWS ermutigt Dich direkt in eine solche Richtung zu handeln. Allerdings gab es auch im alten Fluff genügend weise Flecken, die man hätte füllen können - in einem fantantischen Umfeld kein Wunder. Die meisten wollen aber nach meiner Beobachtung eher sehr weit vorgefertigten Fluff, auf den sie sich dann mit fast dogmatischem Eifer berufen - gut zu beobachten im 40K Univerum. Das war auch ein Teil des Shitstorms nach Veröffentlichung von AoS (die aber auch schlecht gemanagt war), dass viele eine "komplette" AoS Welt erwartet hatten.

  10. #50
    Sigmars Bibliothekar Hüter des Zinns
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    Naja, bei der alten Welt war es aber eben schon etwas schwerer, weil eben viele Orte benannt waren und man auch ein gewisses Entfernungsproblem hatte. Sagen wir mal, dass Bretonen in Nippon oder Lustria kämpfen (ob gegen die einheimigen oder an der Seite ist gerade mal egal), oder das Echsenmenschen nach Norsca kommen.
    Das sind halt schon große Entfernungen die im Spiel vorkamen, aber im Hintergrund teilweise etwas schwerlich gewesen sein sollten. Bei 40k ist das leichter, weil man notfalls irgendwo noch ein Sonnensystem einbauen kann und über Warpantrieb dieses System auch in einer relativ angemessenen Zeit erreicht werden kann.
    Bei AoS hat man es in dem Punkt wie auch bei 40k dann eben leichter, weil man, wenn man bei den aktuellen Gebieten nicht weiß, wo man hin will zur not immer noch eine schwebende Insel erschaffen kann, die über mehrere Realmgates mit anderen Orten verbunden ist und über diese Realmgates dann eben die Parteien dort hin kamen (hab gerade in einer kleinen Charakterbeschreibung einen schwebenden Kontinent für Ghyran angedeutet der bisher nur ein Realmgate nach Hysh geht, da lässt sich mit der Zeit bestimmt noch was ausschmücken).

    Und ja, in ungefähr 2 Jahren ist es zumindest kaum möglich einen Hintergrund vorzulegen wo ein anderes System 30 Jahre für Zeit hatte. Im Endeffekt ist vielleicht das einzige das man GW vorwerfen könnte, dass der Hintergrund der in den letzten zwei Jahren erschien hauptsächlich auf Krieg fokusiert war, liegt aber auch daran, dass durch das 500 Jahre lange Zeitalter des Chaos jetzt erstmal eine Rückeroberung stattfinden musste und die meisten Völker der Ordnung neben Verstecken oder Kämpfen kaum andere Möglichkeiten hatten. Wobei ich ja zumindest für Aqshy und Ghyran inzwischen Hoffnung sehe, dass sich dort langsam wieder eine vernünftige Zivisisation aufbauen könnte (siehe Hammerhal), oder es auch wieder Abenteurerexpeditionen die Konflikte in kleinem Rahmen gibt (Shadespire) oder wenn man es werten will Hinterlands.
    Die Möglichkeiten die der Hintergrund bietet ziehen mich bezüglich kreativer Seite zum Beispiel auch eher hierher als zu 40k, weil man bei 40k das Gefühl hat, dass der Hintergrund wirklich nur aus Krieg besteht bei dem es am Ende eigentlich nur verlierer gibt und es praktisch kaum anderes Leben gibt. Das Gefühl hab ich bei AoS trotz der Realmgate Kriege jetzt nicht und sehe da noch Potenzial zur Entwicklung in multiple Richtungen (notfalls durch die Community).

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