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  1. #1
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
    Avatar von emmachine
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    Icon5 9th Age Board kaum genutzt?

    Hi Leute,

    Wie ich sehe wirkt das Unterforum für 9th Age etwas verwaist.
    Gibt es bestimmte Gründe dafür?
    Es gab ja ne Zeit in der das System fast als eine Form Messias nach dem Erscheinen von Age of Sigmar gesehen wurde und Turniere werden ja auch gespielt. Ich kann mir also kaum vorstellen das es nichts zu diskutieren gibt. Werden hauptsächlich andere Foren genutzt (also das englische hauseigene oder Tabletopwelt).
    Würde eine Struktur Anpassung helfen? Als Moderator (nicht von diesem Forum) könnte ich zumindest im Akolythenboard was in die Wege leiten, wenn das helfen würde.

    Gruß
    EMMachine

  2. #2
    Aushilfspinsler

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    Echt schade , verfolg Warhammer Fantasy immer noch gerne. Zieht sich leider durch viele Bereiche des Forums mit der eher mageren Aktivität ..

  3. #3
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
    Avatar von emmachine
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    Zitat Zitat von PoGiGe Beitrag anzeigen
    Echt schade , verfolg Warhammer Fantasy immer noch gerne. Zieht sich leider durch viele Bereiche des Forums mit der eher mageren Aktivität ..
    Ja, wäre halt gut zu wissen, warum das der Fall ist.
    Ich mein, es gab in den 2,5 Jahren inzwischen 136 Turniere laut T3 also wird das System doch eigentlich gespielt, aber zumindest die üblichen Diskussionen bleiben irgendwie aus.
    Bin zwar selbst nicht mehr ganz so der Freund von Rank & File (gerade weil man Basetechnisch sehr unflexibel ist und zu in der 8. Edition Bases teilweise anfingen zu klein zu werden, sich Rank & File negativ auf die Posen der Figuren auswirkt, während diese Themen bei Spielen in Loser Formation mehr kreativität ermöglichen, was mir eben eigentlich an AoS gefällt).
    Leider wollen meine Kumpels aber nur 9th Age spielen (auch wenn sie sich eigentlich jedes Mal wenn ich sie sehe über Teile des Balancings aufregen).
    Mir wäre es wichtiger, dass vielleicht endlich mal eine vernünftige Menge an Hintergrund geliefert wird mit der man auch was anfangen kann.

    Interessanterweise hat ja selbst die 8. Edition gefühlt immer noch mehr resonanz hier im Fantasy Unterforum (obwohl es das System seit 2,5 Jahren nicht mehr gibt) im vergleich zu seinem Community Nachfolger.
    Die Frage ist halt, lässt sich daran was ändern.

  4. #4
    Codexleser
    Avatar von Jim
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    Ich verfolge T9A derzeit nur partiell. Denn jetzt bald (dehnbarer Begriff zieht sich mittlerweile über das ganze Jahr) kommt die nächste 2.0 Version raus.

    D.h. eigentlich jede Armee bekommt einen kleineren oder größeren Reset (wie das ganze Ruleset).

    Dieses Regelupdate sollte dann zur ETC im August greifen. Bis dahin ist da erstmal wenig los.

    Ich vermute man wird noch bis zum endgültigen Release warten bis die die Armeebücher mit Hintergrund kommen aber da hab ich keinen Überblick.

    Momentan ist es vermutlich nur für ehemalige Turnier Spieler interessant, da das ganze bunte Drumherum fehlt.
    Und die Turnierleute sind meiner Einschätzung eher im anderen Forum zu finden.
    (Dort im Völkerforum geht auch nicht die Post ab)

  5. #5
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
    Avatar von emmachine
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    Zitat Zitat von Jim Beitrag anzeigen
    ...
    Momentan ist es vermutlich nur für ehemalige Turnier Spieler interessant, da das ganze bunte Drumherum fehlt.
    Und die Turnierleute sind meiner Einschätzung eher im anderen Forum zu finden.
    (Dort im Völkerforum geht auch nicht die Post ab)
    Ja, das ist auch ein Grund den ich allgemein frustrierend finde. Man hat sich 2,5 Jahre fast nur auf Regeln konzentriert und damit im Grunde wirklich immer nur der Turnierszene Futter gegeben (und trotzdem hat das Spiel immer noch kein "perfektes Balancing").
    Ich spiele jetzt seit über einem Jahr ne Kampagne nach 9th Age Regeln (die noch das Problem hat, dass Aufgrund der Spielerzahl (3 Spieler) es immer zu 3 Spieler jeder gegen jeden Schlachten kommt mit ner Reliktmission als einzige Mission).
    Mein Grundgedanke bezüglich Kampagnen war die Überlegung Hintergrund erzeugen. Das Problem ist. Aufgrund von
    A: 9th Age will seinen eigenen Hintergrund schaffen und hat bis heute nichts vernünftiges geliefert auf das man überhaupt aufbauen könnte oder wie sich am Ende das Spiel vom alten Hintergrund unterscheiden soll
    B: Wie sich das was in der Kampagne passiert sinnvoll in eine Geschichte einbauen lässt.

    Turnierspieler mögen es vielleicht toll finden, wenn ihre Armee im Grunde nur aus Spielsteinen mit Werten besteht, bei dem man sich das beste zusammensucht. Für alle anderen ist es einfach nur lieblos.

    Es wird ja sehr viel am teilweise generischen Hintergrund von AoS genörgelt. Man sollte aber auch bedenken, dass bis auf den Part "der Welt die war" und Ähnlichkeiten bei den einzelnen Völkern dieser Hintergrund quasi auch von 0 gestartet ist (wie es auch bei 9th Age der Fall ist, seit sie sich vom Hintergrund lösen wollten). Der Unterschied ist, dass AoS aber über den kompletten Zeitraum Hintergrund in Form von Kampagnenbüchern, Armeebüchern, Romanen, Brettspielen etc. geliefert hat, uns gezeigt hat zu was in den Realms möglich ist und zeigt wie beschriebene Armeen strukturiert sind.
    Das fehlt bei 9th Age zu großen Teilen und es gäbe nichts schlimmeres als Hintergrund zu schreiben, der dann am Ende komplett umgeschrieben werden muss oder in die Tonne kommt, weil es nicht zum Hintergrund passt der aktuell noch unbekannt ist. Eigentlich hätte Hintergrund und Spiel gleichzeitig entwickelt werden müssen. So wie es jetzt ist, waren die 2.5 Jahre mehr oder minder vergeudet, wenn es in einem Reset endet.

  6. #6
    Aushilfspinsler
    Avatar von Gadamon
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    Nun mal halblang, das finde ich sehr undankbar. Hinter The 9th Age steht kein Konzern, keine Entwicklungsabteilung und schon gar kein vergleichbares Budget, wie hinter GW und seinem Age of Sigmar, sondern eine Reihe bewundernswert engagierter Fans, die selbst berufstätig sind und dennoch so viel Energie in die Erhaltung und Weiterentwicklung des, einst von uns so geliebten, Warhammerspiels steckten.

    Zitat Zitat von emmachine Beitrag anzeigen
    Ja, das ist auch ein Grund den ich allgemein frustrierend finde. Man hat sich 2,5 Jahre fast nur auf Regeln konzentriert und damit im Grunde wirklich immer nur der Turnierszene Futter gegeben (und trotzdem hat das Spiel immer noch kein "perfektes Balancing").
    Turnierspieler mögen es vielleicht toll finden, wenn ihre Armee im Grunde nur aus Spielsteinen mit Werten besteht, bei dem man sich das beste zusammensucht. Für alle anderen ist es einfach nur lieblos.
    Eigentlich hätte Hintergrund und Spiel gleichzeitig entwickelt werden müssen. So wie es jetzt ist, waren die 2.5 Jahre mehr oder minder vergeudet, wenn es in einem Reset endet.
    Ja das stimmt, perfekt ist das Balancing noch nicht und ich bezweifle, dass es das je sein wird, aber mal ehrlich, welches Tabletopspiel hat das denn?
    Und außerdem will ich mal behaupten, dass es The 9th Age in nur 2,5 Jahren gelungen ist, das Spiel besser auszubalancieren, als GW in über 30 Jahren! Dazu musste man sich erst mal auf die Regeln konzentrieren.

    "Nur Spielsteine mit Werten herumschieben...", so ein Quatsch! Die Einheiten haben jetzt andere Namen und veränderte Werte, aber ich sehe in meinen "Plague Brotherhood" Minis immer noch meine "Plague Monks" und in den "Wasteland Knights" immer noch "Chaosritter", das ist nicht aus der Welt und ich kann damit mehr anfangen, als mit "Stormcast Eternals" und dem anderen Age of Sigmar Firlefanz (rein persönliche Meinung).

    Außerdem sagst du es ja selbst: The 9th Age möchte sich einen eigenen Hintergrund schaffen (was auch nützlich ist, um am Ende Klagen von GW wegen Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden), aber wir wünschen uns doch alle, dass uns dieser Hintergrund 1. irgendwie an die alte Warhammerwelt erinnert 2. stimmig und stimmungsvoll ist und 3. alle uns bekannten Völker und Einheiten möglichst mit einbezieht.
    Das ist eine Mammutaufgabe und wie schon gesagt, wer soll denn das alles machen, wenn kein Konzern, kein Lektorat und kein großes Budget dahinter stecken?
    2,5 Jahre sind dafür keine lange Zeit. Selbst Warhammereditionen änderten sich im Schnitt alle 4 Jahre und ich warte jetzt schon 6 Jahre auf den 6. Band von G.R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer".

    Und wenn du Fluff und Hintergrundgeschichten brauchst: Genau an Heiligabend 2017 erscheint das Armeebuch der Warriors of the Dark Gods (ehem. Chaoskrieger), als erstes als Komplettausgabe. Und anders als Age of Sigmar, WH 40K, Warmachine u.a. sogar völlig gratis als Download. Vorgeschmack im Anhang.

    Frohe Weihnachten!

    Gadamon
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  7. #7
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    Avatar von Kodos der Henker
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    Naja, es steht zwar kein Konzern dahinter, aber man zieht es trotzdem entsprechend groß auf
    Als Fan Projekt an dem alle nur in der Freizeit arbeiten bzw Ersatzwarhammer hätte man auch bei den Regeln von 1.1 bleiben können und erstmal den neuen Hintergrund weiter entwickeln bevor man die Regeln 2 mal umwirft

    Es war eine Entscheidung und nicht weil es nicht möglich war

    Klar machen die Leute dort gute Arbeit und hängen sich rein.
    Mir kommt aber vor so richtig weiß man nicht was man will bzw zu viele Köche verderben den Brei den es gibt solche die beharren darauf das es mit Warhammer nichts mehr zu tun hat, andere wollen das sich die Armen aber nicht all zu weit von der Vorlage entfernene
    Und wenn jetzt wo 2.0 da ist teilweise schon darüber geredet wird Änderungen auf 3.0 zu verschieben da es sich wegen dem ETC Regelfreeze nicht mehr ausgeht das zu testen darf an sich auch nicht wundern wenn das Interesse außerhalb nicht so groß ist.

  8. #8
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
    Avatar von emmachine
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    @Gadamon
    Ich hab mir letztes Wochenende die PDF mal durchgelesen. Soll wirklich der gesamte Hintergrund aus Briefen irgendwelcher imperialer bestehen?
    Ist Lord Ilarion Lavrenti eine bekannte Person die oft in solchen Briefen vorkommt oder wirft es am Ende nur fragen auf, wer eigentlich die Personen sind die dort schreiben.

    Die Gefahr die ich halt sehe ist, dass es ein sehr trockener Hintergrund werden könnte. Und auch die Gefahr, dass sich alle anderen Fraktionen sehr unpersönlich vorkommen, wenn sie immer nur durch Personen des Imperiums beschrieben werden. Dazu kommt noch der Fall, dass wenn Lord Lavrenti und seine getreuen durch einen Angriff sterben sollen effektiv kein Hintergrund entsteht, weil keiner den Brief schreiben kann.
    Bei dem beschriebenen würde mich vermutlich mehr interessieren, wie Siva aus ihrer Sicht zu dem wurde was sie jetzt ist. Ich meine jetzt in einer aktiveren Form. Die Kampagne oder der Feldzug von Siva in einer mehr storyähnlichen Form.

  9. #9
    Codexleser
    Avatar von TheHoodedMan
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    Es gibt ja bereits ein Full Rulebook mit Hintergrund und voll auf professionellem Niveau illustriert (und sogar ohne Bilder einfach ohne Nachfragen aus dem Netz zu kopieren). Es stimmt übrigens, dass eine sehr große Zahl von Leuten extrem viel Zeit mit der Arbeit am System, am Hintergrund, der grafischen Gestaltung und der Zusammenführung der Arbeitsbereiche verbringen. Danach kommt noch die Übersetzung. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das sehr strukturierte Abläufe sind, die ein in sich schlüssiges Ergebnis haben werden.
    Der Hintergrund wird wachsen und in einigen Jahren auch noch mehr Tiefe haben; Verglichen mit anderen Fantasysystemen, die nicht allzu lang auf dem Markt sind, sehe ich da keine grossen Schwächen.
    Im Prinzip lassen sich alle GW- Kampagnen mit wenig Anpassung auch mit 9th Age spielen (oder beliebigen anderen Systemen). Die Old World hat da einfach eine lange aufgebaute Tiefe und den Wohnzimmer-Effekt. Persönlich spiele ich aber ohnehin kaum Kampagnen (und wenn dann lieber mit Skirmishern wie Mordheim o.ä.). Bei uns in der Spielgruppe wird regelmäßig T9A gespielt in einer freundschaftlichen Liga mit 12 Teilnehmern (wovon 2-5 Turnierspieler dabei sind).

    Die Forenaktivität im Fantasybereich verteilt sich mittlerweile auf X Systeme und ist insgesamt zurückgegangen. Es wird vermutlich auch nicht unbedingt mehr wenn auf einen Post tagelang keine Antwort kommt. Allerdings sehe ich z.B. auf der TTW durchaus regelmäßige Aktivität in einigen Völkerbereichen, im News-Thread und bei den Regelthemen, wobei es bei den Regeln keine großartigen Diskussionen gibt, meist sind die Sachen mit einer Antwort erledigt (könnte an der Qualität des Regeltextes liegen). Im jährlichen Projekt 500, was m.E. ein wenig die Hobbyaktivität zeigt, gibt es 14 AoS Projekte, immerhin 11 T9A Projekte und 2 KoW Projekte (Start war im November). Im englischsprachigen T9A Forum war zumindest bis zuletzt mit völkerabhängigen Unterschieden durchaus Aktivität. Vieleicht ist auf der GWFW einfach nicht das Publikum, hier sind einfach die aktuellen GW Hauptsysteme stark.

    Das war mein Senf.

  10. #10
    Capellaner & stolz drauf Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Bloodknight
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    Vieleicht ist auf der GWFW einfach nicht das Publikum, hier sind einfach die aktuellen GW Hauptsysteme stark.
    Nee, die TTW hat vorher auch die Fantasy-Turnierszene gehabt. Die GWFW war immer eher 40K. T9A spielt hier keine Rolle, weil WFB als Turniersystem hier nie so groß war und T9A jetzt ein Homebrew einer Splittergruppe von Turnierspielern eines OOP-Systems ist. Und mal ehrlich, wenn sich davon die Userbasis noch teilt, kann das nix werden, eine Konzentration auf ein Forum ist da schon sinnvoller.
    24. August 2009 V K TH 46
    BKs bemalte Minis
    www.mekwars.org, Battletech (Megamek)-Kampagnen online

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