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  1. #161
    Hintergrundstalker
    Avatar von Nakago
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    Jenth

    Noch während wir intensiv über unser weiteres Vorgehen brüten, meldet sich Nita. Da nun allgemein bekannt ist, dass die "Geiseln" sich in Mine 169 befindet, drängen die einzelnen Klans auf die sofortige Befreiung ihrer Angehörigen. Ausnahmsweise herrscht hier mal Konsens. Uns ist allen klar, dass es eine unerträgliche Situation für die Menschen hier ist, ihre Verwandten in einer solchen Gefahr zu wissen. Die Frage ist nur, wie sollen wir das bewerkstelligen? Nita rät uns, Myrte aufzusuchen. Die kleine Drall hat ein schlaues Köpfchen und weiß vielleicht Rat. Momentan befindet sie sich als "Gast" bei einem Klan in der Nähe. Da Nita das Wort "Gast" betont macht er klar, dass die Wissenschaftlerin wohl eher die Gefangene des Klans ist und nicht wirklich ihr geschätzter Gast.

    Mir war nicht einmal klar, dass Myrte eine weibliche Drall ist. Bei dieser Rasse sind männliche und weibliche Vertreter dieser kleinwüchsigen und bepelzten Rasse nur schwer voneinander zu unterscheiden. Wie auch immer, unmittelbar nach Nitas Botschaft brechen wir zu dem Klan auf, wo Myrte als Gast weilt. Wir können wir den Rancor Express nehmen und kommen nach wenigen Stunden dort an. Ich hatte wieder meinen Spaß, alle anderen weniger.

    Dieser Klan ist von einer Frau geführt und hier scheint eher ein Matriarchat zu herrschen. Könnte auch daran liegen, dass wohl ein Großteil der Männer im Kampf gefallen sind. Das Lager ist gemütlich eingerichtet und macht den ordentlichsten Eindruck aller bisher von mir besuchten Lager. Die Anführerin, eine Frau, der man ihr Alter von Fünfzig Jahren ansieht, scheint sich viel davon zu versprechen, dass Myrte auch weiterhin "Gast" des Klans bleibt. Ich steige nicht ganz durch, warum sie das tut. Dazu kenne ich die regionalen Besonderheiten dieses Menschenschlages einfach zu wenig.

    Allerdings macht Myrte klar, dass sie um zu helfen, schon etwas mehr tun muss, als nur von hier aus ein paar Tipps zu geben. Es gäbe die Möglichkeit, dass Detonite in der Mine eine Zeitlang zu neutralisieren und zwar mit Hilfe eines Gases. Meister Selto gibt dazu den Tipp, dass wir das nötige Equipment in der Chemiewaffenfabrik bei Mine M-204 finden könnten. Die Anlage ist zwar mit mehreren kleineren Schwerpunkten gesichert, die einen frontalen Angriff vereiteln. Auch gibt es einige Sperranlagen und Fuchslöcher, was eine Infiltration deutlich erschwert. Aber der große Schwachpunkt der Anlage ist die Zuganbindung. Ankommende Züge werden nur oberflächlich untersucht. Da könnte man relativ einfach in die Fabrik eindringen.

    "Um wirklich was ausrichten zu können, muss ich schon vor Ort sein!", besteht Myrte auf ihre Mitnahme.

    "Wenn die Geiseln befreit werden sollten, muss Myrte mit. Ich schätze mal, die anderen Klanführer wären nicht erfreut zu erfahren, dass die Geiselbefreiung nur deshalb nicht möglich ist, weil Myrte uns nicht begleiten darf", mache ich die Klanführerin auf die Konsequenzen aufmerksam, wenn sie weiterhin darauf beharrt, Myrte ihre Gastfreundschaft anzugedeihen. Weiter muss ich gar nicht gehen und die Frau erkennt die Zeichen der Zeit.

    "Danke, dass ihr mich da rausgeboxt hat. Anfangs war es ja ganz Nett dort, aber ich bin Wissenschaftlerin, kein Faustpfand", bedankt sich Myrte anschließend. Zum Glück war das ganze kein Bluff von ihr, von da wegzukommen, sondern die Drall hat wirklich das notwendige Wissen, so ein Gas herzustellen. Alles was sie braucht müsste sich in der vollkommen automatisierten Fabrik finden lassen. Nita meldet sich ein weiteres mal und erkundigt sich nach unseren zukünftigen Plänen. Wir wollen das nicht unbedingt über Com besprechen und machen einen Treffpunkt aus, der auf unserem Weg zur Chemiefabrik liegt. Allerdings ruhen wir uns hier erst einmal den Rest des Tages aus, da die letzten Tage sehr Kräftezehrend waren und es macht keinen Sinn, die schon etwas angeschlagene Lyn bis zur totalen Erschöpfung anzutreiben. Also machen wir es uns bequem und ruhen uns etwas aus.

    Mit frisch gewonnen Kräften brechen wir dann am nächsten Tag auf und treffen gegen Abend auf Nita in einem weiteren Lager zusammen. Einige hochrangige Klanführer sind bei ihm und lassen sich von uns über die bisherigen Fortschritte informieren. Einen wirklich spruchreifen Plan kann ich anhand der mageren Informationen nicht aus dem Ärmel schütteln. Wir müssen erst einmal sehen, ob Myrte mit den in der Chemiefabrik vorhandenen Mitteln auch das Neutralisierungsgas herstellen kann. Theoretisch müsste nach ihrer Einschätzung und Seltos Wissenstand alles notwendige vor Ort sein, aber so lange wir nicht nach gesehen haben, ist das eben nur eine Vermutung und noch kein absoluter Fakt. Dann müssen wir das Gas noch herstellen, in Transportbehälter abfüllen und aus der Anlage heraus in Sicherheit schaffen. Erst wenn wir dies alles geschafft haben, können wir mit der konkreten Planung beginnen. Erschwerend kommt hinzu, dass es mit der Befreiung der Geiseln aus der Mine M-169 nicht getan ist, da sich weitere Menschen am Tempel befinden. Die müssen dann auch aus der Falle befreit werden. Eventuell reicht es, diese Punkte nacheinander angehen zu müssen, da die Führung der Suul-Tanca Corporation erst einmal auf die veränderte Lage reagieren muss. Allerdings werden wir nur wenige Stunden Zeit haben und das Überraschungsmoment liegt dann nicht auf unserer Seite.

    Die versammelten Führer sehen ein, dass eine Hauruckaktion nur einen Haufen toter Zivilisten zur Folge haben dürfte und lassen uns die notwendige Zeit, alles vorzubereiten und in die Wege zu leiten. Gut Ding will Weile haben, dass ist auch diesen Leuten klar und sie wissen, eine zweite Chance wird es nicht geben. Es gibt nur Erfolg oder Tod.

    Nachdem das geklärt ist, brechen wir in Richtung Süden auf. Wieder benutzen wir den Rancor Express und erreichen eine vielversprechende Stelle. Dort gehen wir an die Oberfläche und suchen uns eine Position, wo durch eine extreme Steigung die Züge sehr langsam fahren müssen. Von einem Vorsprung aus wäre es möglich auf das Dach des Zuges zu springen. Jetzt heißt es warten. Dank Informationen von Nitas immer noch vorhandenen Spion wissen wir, dass gegen Morgen ein Zug hier durchkommt, der zur Chemiefabrik fährt. Also nehmen wir erst einmal eine Mütze voll dringend gebrauchtem Schlaf.

    Noch in der Nacht stehen wir auf und machen uns bereit. Pünktlich zur angenommenen Zeit kraucht der Zug mit kreischenden Repulsorliftantrieb den Pass hinauf. Man hört ihn lange bevor man ihn sieht. Trotzdem ist der Sprung nicht ganz ungefährlich. Ich springe als erste und habe Myrte auf dem Rücken, da Drall nicht wirklich als agile Athleten gelten. Nach einem kurzen Anlauf springe ich ab und bin einen kurzen Moment in der Luft. Unter mir rumpelt der Zug vorbei. Hart komme ich auf dem Dach des Frachtwaggons auf und lasse mich langgestreckt auf ihn fallen, um eine möglichst kleine Silhouette abzugeben. Lyn springt als nächste und kommt sauber auf. Bei Scav ist das schon mit etwas mehr Lärm verbunden und er hinterlässt auf dem Dach auch eine Delle. Myrte krabbelt von mir herunter und ich robbe vorwärts zur nächsten Klappe, die leider verschlossen ist. Das ist ein Job für Scavangerbot 523 und wir tauschen die Postion. Zum Glück ist das Dach breit genug. Derweil hat der Zug die Passspitze erreicht und nimmt nun wieder deutlich an Fahrt auf. Auch heulen die Repulsorlifte nicht mehr in höchsten Tönen. Ohne große Probleme gelingt es Scav das Schloss an der Luke zu überzeugen, dass es sich jetzt zu öffnen hat. Die Diode springt von rot auf grün. Zischend öffnet sich die Klappe und blicke bange nach vorne, wo sie auf dem Treibwagen ein schwerer E-Netz Repetierblaster befindet. Aber dessen Mündung schaut auch weiterhin gerade aus. Lyn und Myrte folgen Scav ins innere des Waggons, während ich sichere. Als alles ruhig bleibt, hangle ich mich auch in die Tiefe des Wagens und schließe die Klappe. Wir sind drin.

    Auf Paletten stapeln sich Transportfässer für Chemikalien bis fast an die Decke. Offensichtlich sind wir hier richtig. Einen Platz zu verstecken gibt es hier nicht wirklich. Es wird eine Frage des Timings sein, hier unentdeckt wieder heraus zu kommen. Möge die Macht mit uns sein!

    Nakagos wirre Gedanken

    Wer wollte nicht schon mal auf einen fahrenden Zug aufspringen? Unser SL lässt kein Szenario aus. Man könnte meinen, wir wären im wilden Westen.
    Das Schwinden, die ersten drei Bände:
    http://www.gw-fanworld.net/showthread.php?t=133515

  2. #162
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    Avatar von Nakago
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    Krill
    Wir sind etwa eine halbe Stunde unterwegs, da wird der Zug deutlich langsamer, ohne das dabei der Antrieb wieder lauter wird. Schätze mal, wir nähern uns dem Ziel. Dann ändert sich die Geräuschkulisse und wir halten schließlich. Vermutlich sind wir in einen unterirdischen Bahnhof eingefahren. Die seitlichen Türen fahren alle gleichzeitig auf und erlauben einen Blick auf die Umgebung. Wir befinden uns tatsächlich in einem unterirdischen Bahnhof mit genug Platz für zwei Züge. Die Halle wird gerade mit einem großen Panzerschott wieder verschlossen. Alles macht einen massiven Eindruck, als wäre die Anlage aus Permabeton für die Ewigkeit gebaut. Leuchtgloben an der Decke sorgen in regelmäßigen Abständen für eine gute Ausleuchtung. Ein einsamer Ladedroide macht sich schon an einer der Paletten aus unserem Wagen zu schaffen. Gegenüber sind Hochregale zu sehen, wo die Rohstoffe zwischengelagert werden.

    Da sonst recht wenig Aktivität herrscht, laufen wir dem Verladedroiden einfach hinter her. Ich bin die Spitze, dann Myrte, Lyn und Scavangerbot 523 bildet den Abschluss. Wir huschen fast unbehelligt in das Hochregallager, als Scav von einem Aufseherdroiden angerufen wird. Offensichtlich war Scav zu langsam, hat aber keinen Sicherheitsalarm ausgelöst, da der Aufseher ihn für einen seiner Arbeiter hält. Wahrscheinlich gibt es hier ein Modell der gleichen Baureihe wie Scav. Während der Droide Scav zur Rede stellt, warum dieser nicht seine zugewiesen Arbeit in Ebene drei, Sektor zwei, Raum fünf nachgeht, schleiche ich mich von hinten an den Aufseher an und deaktiviere ihn für immer mit der scharfen Schneide von "Scharfrichter". Wir schaffen die Schrottteile auf eine Palette und lassen diese nach ganz oben befördern, wo wirklich keiner über ihn stolpern kann. Der Aufseher hatte ein Datapad bei sich, auf dem nun laufend neue Anfragen nach neuen Anweisungen eingehen.

    Scav schnappt sich das Pad und beginnt nach kurzer Durchsicht der bisherigen Verläufe die Arbeit zu organisieren. Währenddessen bleiben wir in Bewegung und erreichen ein Datenterminal. Es ist ein leichtes für den Droiden sich darin einzuhacken. Zum einen gelingt es ihn alle Droiden für die nächsten Stunden beschäftigt zu halten, zum anderen kann er die notwendigen Chemikalien nach Myrtes Angaben in ausreichender Menge durch die ihm quasi unterstellten Droiden besorgen und auch entsprechende Maschinen für dieses Projekt benutzen. Ich sichere, während Myrte und Scav die notwendigen Schritte von hier aus einleiten. Schließlich gehen wir in den entsprechenden Maschinensaal auf Ebene zwei, Sektor vier, Saal eins. Auch hier sorgen die typischen Leuchtgloben im Maschinensaal aus Permabeton für ausreichend Beleuchtung.

    Myrte rennt nun Stundenlang von Maschine zu Maschine, überwacht oder verändert entsprechende Parameter, ließt sich durch schier unendliche Zahlenkolonnen und sorgt für den reibungslosen Ablauf der Produktion des Gases, den wir in Flaschen aus stabilen Durastahl abfüllen lassen. Hier im Innern ist die Sicherheit ziemlich mau. Da hat Meister Selto verdammt recht gehabt. Ist man erstmal drin, kann man sich vollkommen frei bewegen. Trotzdem bleibe ich die ganze Zeit wachsam, falls irgend jemand diese Aktivitäten in Saal fünf auffallen sollten.

    "Ich habe hier einen seltsamen Posten Material im Kältelager, Ebene Null, Saal eins", meint Scavangerbot, der inzwischen die gesamte Inventarliste durchgearbeitet hat.

    "Was für ein Posten?", frage ich interessiert nach.

    "Ich bin nicht sicher, da es sich hierbei um eine Codebezeichnung handelt, die ich nicht entschlüsseln kann."

    "Kein Wunder, schließlich bist du Scavangerbot und nicht Protcolbot", scherze ich.

    "Das war wohl eine Kostprobe von menschlichem Humor", erwidert Scav trocken.

    "In der Tat, Scav, dass hast du gut erkannt. Lass uns mal nachsehen gehen. Lyn, passe doch bitte so lange auf unsere gute Myrte auf", meine ich zu der orangenen Twi´lek, die sich momentan furchtbar langweilt.

    "Geht klar", meint Lyn, die herzhaft gähnt.

    In geduckter Pirscherhaltung übernehme ich die Spitze, während Scav direkt hinter mir ist. Wir laufen zu einem Treppenhaus und gelangen so ungesehen auf Ebene Null ganz unten. Saal eins ist mit einem massiven Panzerschott gesichert, auf dem wenig überraschend eine großen Eins steht. Während ich sichere macht Scav, was er am besten kann, nämlich Türen öffnen, von denen andere wollen, dass sie zu bleiben. Nach wenigen Augenblicken fährt das Schott zur Seite und gibt einen Blick auf den Inhalt frei. In Regalen links und rechts befinden sich Sprengkapseln, wie sie die Selbstmorddroiden so gerne in ihrem Innern tragen. Das sind über 120 Stück. Wie gut, dass wir noch etwas Sprengstoff übrig haben. Nach Scavs Anweisungen helfe ich ihm den Sprengstoff so zu legen, dass alle Sprengkapseln mit hoch gehen werden.

    "Nach den mir zur Verfügung stehenden Daten sollte dies ausreichen, die gesamte Fabrik zu terminieren", meint der Droide nach getaner Arbeit.

    "Das Feuerwerk werden sie bestimmt noch in Sektor Eins spüren", hoffe ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Diesen Schlag wird die Corporation wirklich spüren. Das wird kein Nadelstich wie bisher, sondern wir schlagen mit dem Hammer auf ihren großen Zeh. Das wird wehtun und Konsequenzen haben. Nachdem das Schott wieder verschlossen ist, schleichen wir zurück zur Produktionsstätte.

    "Wie lange noch, Myrte?", frage ich die quirlige Drall, die immer noch unermüdlich von Maschine zu Maschine flitzt.

    "In siebenundzwanzig Minuten wird die letzte Flasche befüllt sein."

    "Gut!" Myrte hält Wort und tatsächlich können wir dann mit dem Verladen der Flaschen beginnen, die sich auf genormten Transportpaletten befinden. Wir machen es uns einfach, da Scav die ganzen Gasflaschen einfach von Verladedroiden in den Zug schaffen lässt, der Termingerecht in ein paar Minuten wieder nach Sektor Eins zurückfahren soll. Ich fasse es immer noch nicht, wie fahrlässig die Corporation mit der Sicherheit der Fabrik umgeht. Die verlassen sich wirklich rein auf die sicherlich massive Außensicherung. Hier haben sie definitiv an der falsche Ecke gespart.

    Schließlich fährt der Zug los und wir sind aus der Anlage draußen. Nun hackt sich Scav in den Zug und hält ihn da an, wo es einen Zugang ins Unterreich gibt und unser Führer samt Rancoren auf uns wartet. Wir laden die Gasflaschen ab, während Lyn losläuft, den Führer zu holen, um uns zu helfen. Nachdem alles ausgeladen ist, lässt Scavangerbot den Zug weiter fahren mit dem Vermerk, dass es eine kleine technische Störung gegeben hat. Das war jetzt einfach.

    "Willst du oder soll ich?", frage ich Scavangerbot 523.

    "Ganz wie du willst", gibt sich der Droide generös.

    "Na dann!", meine ich, schnippe den Deckel vom Zünder ab und drücke ihn. Die Explosion ist hier wirklich noch sehr gut zu spüren und die Flammensäule dürfte man auch von den Hochhäusern in Sektor Eins noch erkennen können. Nimm das, Suul-Tanca Corporation!

    Sitzung gespielt am: 22.12.2018
    Anwesende Spieler: Lyra, Scav, Lyn
    Erfahrungspunkte: 25 EP, 10 EP für zweiten Rang in Fertigkeit Artillerie, 15 EP für dritten Rang von Infiltration, 5 Punkte immer noch gespart.

    Beute: Zwei Gefangene befreit, Happy!

    Getötete und überwundene Gegner: 2 Satelliten zerstört, 1 Manteljäger schwer beschädigt. 1 Geschützstellung schwer beschädigt (temporär ausgeschaltet), 2 Schwere Sicherheitsdroiden B2 Nachbau zerstört, mehrere leichte Sicherheitsdroiden zerstört, 1 Protokolldroide zerstört, größere Anzahl von Gardisten betäubt oder getötet. 3 Sturmtruppler und 1 imperialer Offizier.

    Gruppenwert:
    Diplomatie: 325
    Schmuggel/Handel: 410
    Militär: 500

    Resümee: Holla die Waldfee! Beim Raumkampf habe ich wirklich gedacht, dass wäre es für uns gewesen. Ein Treffer und wir wären erledigt gewesen. Ich hatte gedacht, es wäre ein leichtes, mit dem Lambda Shuttle die Wachschiffe auszuschalten. Stattdessen hätten die uns beinahe platt gemacht. Ich schätze mal, unser SL hat uns beim letzten Schuss bewusst verfehlt, da wir sonst drauf gegangen wären. So viele Geschütze und so wenig Treffer! Das war echt hart. Viele Würfel sind halt kein automatischer Erfolg in diesem System. Man kann viele Vorteile haben, aber eben keinen Nettoerfolg.

    Die vielen verschiedenen Aufgaben waren ziemlich cool. Zuerst die Wunderwaffe klauen, dann die Geschützstellung infiltrieren. Dann ein "Zugüberfall", weiter mit einer "Entführung". Eine weitere Infiltration und zum Schluss das entkommen mit einem weiteren Zug. Das war abwechslungsreich und spannend. Das hat mir wirklich gefallen. Viele verschiedene Aufgaben, welche jeweils andere Vorgehensweisen verlangt haben. Unser SL hat die vorgegebenen Aufgaben schon etwas als Railroding empfunden und sich dafür auch entschuldigt. Ich dagegen fand das eine gute Idee. Es gab ja mehrere Aufgaben zur Auswahl und auch die Reihenfolge war uns überlassen. Das war besser, als jetzt da groß erst alles selbst in Erfahrung zu bringen und irgendwie einen Ansatzpunkt zu finden. So wusste man als Spieler gleich, wo man ansetzen kann und hat doch die freie Auswahl, dass zu machen, was man will. Fand ich gut gelöst und hat verdammt viel Spaß gemacht.

    Auf alle Fälle haben wir recht viel erlebt und dabei war die Sitzung nicht einmal so lang. Wir hatten schon deutlich längere Sitzungen. Könnte daran gelegen haben, dass der Spieler von Shaka nicht da war und deswegen bei allen Vorschlägen sehr schnell ein allgemeiner Gruppenkonsens erreicht wurde. Auch wurden die Kämpfe nicht wie üblich von ihm ausgebremst, da er mit seinen Aktionen in etwa genau so viel Zeit braucht wie der Rest der Gruppe zusammen.

    Lyras Entwicklung: Eigentlich war meine Konzeption bis jetzt eher fest von mir geplant. Zuerst Attentäter, dann den Powertech, als Belohnung zuerst den Rekruten, dann den Rigger, um die "Vanguard" etwas zu pimpen. Aber während der Sitzung kam nach dem Raumgefecht das Thema eines zusätzlichen Raumjägers auf. Der Spieler von Lyn hat schon mehrmals Andeutungen gemacht, wie praktisch es wäre, einen gescheiten Raumjäger zur Verfügung zu haben und sich schon mal einen R3 Astromech besorgt. Mehrmals kam auch schon die Anschaffung von Jägern für die Nilvax Station auf. Solche Waffensysteme sind aber nicht wirklich günstig und es fängt bei etwa 30K Credits für einen Jäger ohne Hyperraumantrieb an und reicht bis weit über 300K Credits. Ein X-Wing kostet beispielsweise Liste 120 000 Credits. Ist also kein billiger Spaß. Auf alle Fälle hält inzwischen auch der Spieler von Scav das für eine gute Idee. Auf meine Frage, wer dann die "Vanguard" fliegt, kam es gleichzeitig von beiden Spielern: "Lyra!"

    Mein SC hat zwar die notwendigen Skills in Pilot und Artillerie, aber es fehlen ihr ganz klar die Talente, um einen ernsthaften Raumkampf zu bestehen. Im Star Wars Universum ein Raumschiff zu fliegen ist nicht so schwer. Von A nach B zu fliegen ist ja auch kein Ding, dass kriegt sogar Lyra locker hin. (He, dass reimt sich sogar) Die meisten Berufe haben Pilot als Fertigkeit mit drin. Aber ein ernsthaften Raumkampf ohne die ganzen coolen Talente zu bestreiten halte ich für sehr gewagt. Momentan überlege ich, welche dritte Berufsspezialisierung ich später noch nehmen soll. Also einen regulären dritten. Rekrut bin ich als Bonus durch und wollte Rigger nehmen, der die "Vanguard" quasi deutlich aufwertet, wie ich schon in Kapitel XX erwähnt habe. Ein Fehler ist das auf keinen Fall, macht das doch die "Vanguard" deutlich zäher. Auf alle Fälle liebäugle ich zur Zeit mit den Kampfkünstler. Er hat Körperbeherrschung als Fertigkeit und einige wirklich coole Nahkampftalente. Waren eine Zeitlang einige Mitspieler deutlich auf Nahkampf gebürstet, wie Scav und Edna, haben die inzwischen alle schwere Fernkampfwaffen oder Artillerie für sich entdeckt. Vibrowaffen sind zwar cool, aber das Blastergewehr ist nun mal mächtiger als das Schwert, so lange es kein Lichtschwert ist. Bin also momentan am schwanken, was ich nun machen soll.

    Auf alle Fälle steigere ich von den 25 EP der heutigen Sitzung die Fertigkeit Artillerie von 1 auf 2, was 10 EP kostet. So wie wir heute fast alle grandios verfehlt haben, ist das bitter nötig und ein Waffenskill war schon länger wieder fällig. Zuerst habe ich es in Erwägung gezogen, schon mal Pilot (Weltraum) von 1 auch auf 2 für weitere 10 Punkte zu steigern. Aber ich will momentan Lyras Kernkompetenzen stärken, also Infiltration, Heimlichkeit, Bewaffneter Nahkampf und Schwere Fernkampfwaffen. Das Bezugsattribut habe ich für die drei letzteren ja erst gesteigert, also wäre ein weiterer Rang in Infiltration von nun 2 auf 3 sicherlich nicht verkehrt. Ich sehe Lyra auch weiterhin eher als Expertin für eine heimliche Infiltration, auch wenn ich dieses Thema lange vernachlässigt habe. Die ersten Sitzungen wurde eben auch so gut wie nie eine Probe auf Infiltration verlangt, erst in den letzten paar Spielabenden kam dieses Thema verstärkt auf. Auch in Bezug auf die bevorstehende Befreiung der Geiseln halte ich einen hohen Infiltrationswert für keinen Fehler. Die immer noch vorhandenen 5 Punkte spare ich ein weiteres mal auf.

    Am Rande des Imperiums: Ich will der beste Pilot der Galaxis sein!

    Das System bietet durch seine drei Grundbücher und insgesamt 108 Berufsspezialisierung (Inzwischen sind es durch die neu erschienenen Zeitalterbücher einige mehr) einiges an Auswahl. Einige Berufe sind zwar doppelt, wie zum Beispiel der Fahrer, Pilot und der Schwere Waffenspezialist, aber trotzdem gibt es eine große Bandbreite an Piloten. Interessanterweise bietet der Beruf Fliegerass nur drei richtige Piloten, sonst noch einen Bordschützen, einen Tuner und einen Bestienreiter.

    Und da ich eventuell genötigt bin/werde, die "Vanguard" in Zukunft auch in einem Gefecht zu fliegen, wäre es vielleicht mal interessant heraus zu finden, welche Spezialisierung sich hier speziell für Lyry und mein Konzept anbietet. Ich werde nach folgenden Kriterien vorgehen: Grundfertigkeiten (für mich irrelevant, aber vielleicht schaut ja auch mal ein Spieler hier vorbei, der auch einen Piloten spielen will), Spezialisierungsfertigkeiten, Offensive Raumschifftalente, Defensive Raumschifftalente, Unterstützende Raumschifftalente, Reparaturtalente, Navigationstalente und Normal nützliche Talente. Dazu Lebenspunkte und Erschöpfungspunkte.

    Berufsfertigkeiten: Das sind die acht Fertigkeiten (im Falle eines Jedi sechs, da er durch das Holocron der Gruppe noch zwei weitere bekommt), welche der Beruf einen in der Grundklasse zur Verfügung stellt. Nimmt man den Klasse als zweite Spezialisierung, bekommt man nur die vier Fertigkeiten der Spezialisierung.
    Spezialisierungsfertigkeiten: Das sind die vier zusätzlichen Fertigkeiten, die man immer dazu bekommt.
    Offensive Raumschifftalente: Hiermit sind Talente gemeint, welche den Raumkampf aktiv unterstützen.
    Defensive Raumschifftalente: Hiermit sind Talente gemeint, welche im Raumkampf helfen, dass Schiff zäher oder schwerer zu treffen macht.
    Unterstützende Raumschifftalente: Damit sind Talente gemeint, welchen den Piloten unterstützen, wie das entfernen von schwarzen Komplikationswürfeln.
    Reparaturtalente: Nach dem Kampf will das Schiff wieder repariert werden.
    Normal nützliche Talente: Es gibt schließlich auch ein Leben außerhalb des Cockpits. Da jede aufgezählte Spezialisierung Hingabe hat, erwähne ich die nicht extra und ist als obligatorischen anzusehen.
    Lebenspunkte: Zähigkeit gibt 2 Lebenspunkte und manche Berufe haben die. Lebenspunkte kann man auch nie genug haben.
    Erschöpfungspunkte: Starrsinn gibt 1 Punkt auf Erschöpfungslimit. Das ist wichtig, da die Benutzung aktiver Talente oft Stress, bzw. Erschöpfung verursacht.
    Allgemeines Fazit: Allgemeine Betrachtung des Berufes.
    Fazit für Lyra: Eine Analyse darüber, wie Nützlich diese Spezialisierung für Lyra wäre.

    Fliegerass Teufelskerl/Hotshot
    Berufsfertigkeiten: Astronavigation, Coolness, Mechanik, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Wahrnehmung, Artillerie, leichte Fernkampfwaffen
    Spezialisierungsfertigkeiten: Coolness, Körperbeherrschung, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum)
    Offensive Raumschifftalente: (Verbessertes) Eiskalt Erwischt, (Verbesserte) Corellianische Rutsche
    Defensive Raumschifftalente: 3 x Training bei hoher Anziehungskraft, Koiogran-Manöver
    Unterstützende Raumschifftalente: 1 x begabter Pilot, 2 x Abkürzung
    Reparaturtalente: Nix!
    Normal nützliche Talente: 2 x Zweite Chance, Starke Präsenz
    Lebenspunkte: Nix!
    Erschöpfungspunkte: 4 x Starrsinn!
    Allgemeines Fazit: Ein wahrer Teufelskerl! Ziemlich eingeschränkte Talente für einen Piloten, kein Vollgas, keines war die Silhouette verkleinert. Dafür kann er ein gegnerisches Manöver zum besseren Zielen negieren. Hat mit 4 x Talent Starrsinn das notwendige hohe Erschöpfungslimit um Systembelastung für das Schiff mit dem Talent "Training bei hoher Anziehungskraft" auf sich zu nehmen. Die "Corellianische Rutsche" ist Nett. Zweite Chance ist stark, da man einmal pro Begegnung positive Würfel in Höhe des Talents neu Würfeln kann. Und das kann man auch im normalen Kampf. Ich schätze die Klasse als ein Upgrade für den normalen Piloten ein. Man bekommt weitere Talente und hat nur (verbessertes) Eiskalt erwischt doppelt. Das richtige für einen Jagdpiloten, da Jäger meist ein sehr geringes Systembelastungslimit haben und einige Manöver eben dieses verursachen. Das nun auf sich selbst übertragen zu können macht die Klasse recht stark. In Verbindung mit Pilot und Rigger bekommt man den besten Piloten der Galaxis ziemlich gut hin.
    Fazit für Lyra: Mit Coolness und Körperbeherrschung hat er gleich die zwei wichtige Fertigkeiten, die Lyra noch fehlen. Zweite Chance ist für jemand wie mich, der ziemlich oft Schrott würfelt natürlich Gold wert. Gleich 4 x Starrsinn sind natürlich heftig. Allerdings fehlen dem Teufelskerl einiges an Talenten, die wirklich nützlich im Raumkampf sind, besonders das fehlende Vollgas schmerzt, ebenso ist man nicht schwerer zu treffen. Besonders letzteres ist sehr nützlich, da die Kampfprobe im Raumkampf durch den Vergleich der Silhouetten zu Stande kommt. Je kleiner man ist, desto schwerer wird die Kampfprobe.

    Fliegerass Pilot (FP), Schmuggler Pilot (SP), identische Talentbäume, unterschiedliche Fertigkeiten
    Berufsfertigkeiten (FP): Astronavigation, Coolness, Mechanik, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Wahrnehmung, Artillerie, leichte Fernkampfwaffen
    Berufsfertigkeiten (SP): Infiltration, Körperbeherrschung, Pilot (Weltraum), Straßenwissen, Täuschung, Wachsamkeit, Wahrnehmung, Unterwelt
    Spezialisierungsfertigkeiten identisch: Astronavigation, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Artillerie
    Offensive Raumschifftalente: (Verbessertes) Eiskalt Erwischt,
    Defensive Raumschifftalente: Schwer zu treffen, Defensive Steuermanöver, Brillantes Ausweichmanöver,
    Unterstützende Raumschifftalente: 2 x begabter Pilot, 2 x Stellarkatograph, Aufsatteln, alle 3 Stufen von Vollgas, Geborener Pilot, Flugkünstler
    Reparaturtalente: Nix!
    Normal nützliche Talente: 1 x Schnelle Erholung
    Lebenspunkte: 1 x Abhärtung
    Erschöpfungspunkte: 2 x Starrsinn
    Allgemeines Fazit: Der Pilot hat eine Menge wirklich guter Talente um im Raumkampf zu bestehen. Quasi das Rundumsorglospaket mit allem was der Pilot so braucht. Außerhalb des Cockpits kann er relativ wenig. Der Schmuggler hat noch nicht einmal Leichte Fernwaffen, was wirklich bitter ist. Dafür hat der Fliegerass Pilot in Puncto Spezialisierungsfertigkeiten die Arschkarte gezogen, da er genau die gleichen Fertigkeiten noch einmal bekommt, was nicht gerade für Varianz sorgt.
    Fazit für Lyra: Bis auf Astronavigation hat Lyra schon all diese Fertigkeiten der Spezialisierung. Ich sehe es persönlich ungern, wenn zwei Spieler exakt die gleiche Klasse haben. Gut, Lyn und Lyra haben ja unterschiedliche andere Spezialisierungen, aber eine Varianz innerhalb der Gruppe ist in meinen Augen nie verkehrt.

    Fliegerass Fahrer (FF) Entdecker Fahrer (EF)
    Berufsfertigkeiten (FF): Astronavigation, Coolness, Mechanik, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Wahrnehmung, Artillerie, leichte Fernkampfwaffen
    Berufsfertigkeiten (EF): Astronavigation, Coolness, Pilot (Weltraum), Überleben, Wahrnehmung, Äußerer Rand, Altes Wissen, Xenologie
    Spezialisierungsfertigkeiten: Coolness, Mechanik, Pilot (Planetar), Artillerie (Yup, dass Fliegerass bekommt sagenhafte Null! In Worten Null! Ich wiederhole, Null neue Berufsfähigkeiten durch die Spezialisierung. Das ist verdammt mies designt. Gleiches Problem hat auch der Pilot beim Fliegerass)
    Offensive Raumschifftalente: Nix
    Defensive Raumschifftalente: Schwer zu treffen, Defensive Steuermanöver,
    Unterstützende Raumschifftalente: 2 x begabter Pilot, alle 3 Stufen von Vollgas, Rennfahrer, Fahrkünstler, Vollbremsung, Geländefahrer (nur Planetar)
    Reparaturtalente: 2 x Bastler, 2 x Feintuning,
    Normal nützliche Talente: Schnelle Reflexe
    Lebenspunkte: 1 x Abhärtung, also 2 Lebenspunkte.
    Erschöpfungspunkte: 2 x Starrsinn
    Allgemeines Fazit: Auch wenn die Klasse Fahrer heißt, so ist so doch auch Raumpiloten geeignet und bis auf die Talent Geländefahrer, Rennfahrer und Fahrkünstler sind auch alle für Pilot Raum einsetzbar.
    Fazit für Lyra: Da es ja darum geht, die "Vanguard" heil durch ein Raumgefecht zu steuern, ist die Spezialisierung Fahrer durch seine vielen Defensiven Talente gut geeignet. Hat dazu noch Coolness und das Talent "Schnelle Reflexe", was auch so nicht verkehrt ist. Und Vollgas, was für einen Corellianer eh die beste Art der Fortbewegung ist. Schnell ist akzeptabel, Extrem schnell ist gut und wahnsinnig schnell ist genau richtig! Und er hat die Fertigkeit Coolness.

    Kopfgeldjäger Operator
    Berufsfertigkeiten: Athletik, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Straßenwissen, Wachsamkeit, Wahrnehmung, Handgemenge, schwere Fernkampfwaffen
    Spezialisierungsfertigkeiten: Astronavigation, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Artillerie
    Offensive Raumschifftalente: Offensives Lenken, Behindernder Schuss, Bremsender Schuss, 2 x Verteidigung überwältigen
    Defensive Raumschifftalente: Nix
    Unterstützende Raumschifftalente: 2 x begabter Pilot, 1 x Stellarkatograph, 1 x Planetarkatograph Aufsatteln, erste Stufe von Vollgas, 2 x Abkürzung, Verbesserte Abkürzung, Geländefahrer,
    Reparaturtalente: Nix
    Normal nützliche Talente: Nix
    Lebenspunkte: Nix
    Erschöpfungspunkte: 4 x Starrsinn
    Allgemeines Fazit: Der Operator kann eines ganz klar verdammt gut, ein gegnerisches (Raum)Fahrzeug zum stehen bringen. Seine Talente erlauben ihn schnell an den Gegner heran zu kommen, seine Verteidigung zu negieren und ihn dann komplett bis zum Stillstand auszubremsen. Eine Ionenwaffe bewirkt in etwa das gleiche. Wenn es darum geht, in einem Kampf ein Schiff gegen ein anderes Schiff dieses zu stoppen, ist das die perfekte Klasse. Aber sonst kann er relativ wenig. Da der Operator das auch mit Gleitern auf der Oberfläche machen kann, ist er etwas flexibler, bleibt aber trotzdem ein Spezialist der außerhalb des Cockpits nur durch ein paar gute Fertigkeiten seinen Beitrag leisten kann. Für eine Ergänzung wiederum ist er besser geeignet. Auch für eine Star Cops Kampagne wäre er super.
    Fazit für Lyra: Das wäre eine Spezialisierung ohne Strafpunkte, bringt aber nur eine neue Berufsfertigkeit, die Astronavigation, welche auf Intelligenz geht. Da wir mit unserem mit modernsten Prozessoren versehenen Scavangerbot einen Navigator mit Intelligenz sechs an Bord haben, nicht wirklich notwendig. Der Operator ist einem Kampf eins zu eins als Angreifer wohl jeder anderen Spezialisierung überlegen, aber sobald er nicht mehr der Jäger ist, dürfte er schnell an die Grenzen stoßen. Dank Abkürzung kann diese Spezialisierung sicherlich gut einen Kampf abbrechen.

    Kommandant Staffelführer
    Berufsfertigkeiten: Coolness, Disziplin, Einschüchterung, Führungsqualität, Wachsamkeit, Wahrnehmung, leichte Fernkampfwaffen, Kriegskunde
    Spezialisierungsfertigkeiten: Mechanik, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum), Artillerie
    Offensive Raumschifftalente: 2 x Erstschlag (geht auch im normalen Kampf)
    Defensive Raumschifftalente: Schwer zu treffen, 2 x Defensive Steuermanöver, Brillantes Ausweichmanöver
    Unterstützende Raumschifftalente: Vollbremsung, Aufsatteln, Zu Mir! Taktischer Überblick
    Reparaturtalente: Nix (Trotz Mechanik als Spezialisierungsfertigkeit. Kapiere nicht, warum diese Spezialisierung überhaupt als Fertigkeit Mechanik hat, macht in meinen Augen absolut keinen Sinn.)
    Normal nützliche Talente: 2 x Erstschlag (geht auch im Raumkampf), 2 x Zuversicht, (Verbesserter) Feldkommandant, 2 x Befehlsgewalt
    Lebenspunkte: Nix
    Erschöpfungspunkte: 2 x Starrsinn
    Allgemeines Fazit: Der Staffelführer ist ein Hybrid und eigentlich mehr Anführer als Pilot. Als Pilot hat er mehrere gute defensive Talente, die ihn am Leben halten, während er seine Staffel führt. Und dazu hat er ein paar nette unterstützende Talente für den Rest der Gruppe.
    Fazit für Lyra: Für Lyra eigentlich ziemlich ungeeignet, da viele der Unterstützenden Talente auf Führung (Charisma) gehen und darin ist sie nun mal nicht gut. Eine Spezialisierung, die komplett in die falsche Richtung geht. Wobei die Massierung an defensiven Talenten sehr brauchbar für sie wäre.

    Der Vollständigkeit halber noch die zwei Jedi Berufe, die etwas mit Piloten zu tun haben. Dem Sternenjägerass und den Rennfahrer (woher da wohl die Inspiration kam? ) Wie man sieht, haben Jedi nur sechs allgemeine Berufsfertigkeiten, aber dafür gibt ihn das Holocron der Gruppe noch zwei weitere, die dann jeder Machtsensitive nach Gusto des Spielleiters hat.

    Krieger Sternenjägerass
    Berufsfertigkeiten: Athletik, Coolness, Überleben, Wahrnehmung, Handgemenge, Nahkampfwaffen (ja, Krieger haben tatsächlich nicht von Grund auf Lichtschwerter auf ihrer Fertigkeitenliste.)
    Spezialisierungsfertigkeiten: Astronavigation, Mechanik, Pilot (Weltall), Artillerie
    Offensive Raumschifftalente: Intuitiver Angriff, Lüftungsschacht,
    Defensive Raumschifftalente: Schwer zu treffen, 2 x Intuitives Ausweichmanöver
    Unterstützende Raumschifftalente: Vollgas erste Stufe, 2 x begabter Pilot, Stelarkatograph
    Reparaturtalente: 2 x Reparaturgenie
    Normal nützliche Talente: Zuversicht, 2 x Schnelle Reflexe, Wink des Schicksals, Machtwert
    Lebenspunkte: Nix
    Erschöpfungspunkte: 2 x Starrsinn
    Allgemeines Fazit: Hat ein paar nette Pilotentalente und kann im Raumkampf Machtkräfte einsetzen. Das wäre was für Lyn, würde ihren Pilotenfähigkeiten gut tun. Wird sie aber leider nicht nehmen.
    Fazit für Lyra: Sie ist ja leider kein Jedi, also kommt dieser Beruf für sie nicht in Frage.

    Wächter Rennfahrer
    Berufsfertigkeiten: Computertechnik, Heimlichkeit, Infiltration, Täuschung, Wahrnehmung, Kernwelten
    Spezialisierungsfertigkeiten: Coolness, Körperbeherrschung, Pilot (Planetar), Pilot (Weltraum)
    Offensive Raumschifftalente: Öhhh.... Nix!
    Defensive Raumschifftalente: Intuitives Ausweichmanöver, Übersinnliche Reflexe
    Unterstützende Raumschifftalente: Vollgas alle drei Stufen, 2 x begabter Pilot,
    Reparaturtalente: Nix
    Normal nützliche Talente: 3 x Abkürzung, Verbesserte Abkürzung, Machtwert, (Verbessertes) Parcour, 2x Koordiniert,
    Lebenspunkte: Nix
    Erschöpfungspunkte: 2 x Starrsinn
    Allgemeines Fazit: Warum muss ich jetzt nur an: "Das ist Podracing!" denken? Mir gefällt die Klasse. Für den offensiven Raumkampf sicherlich nicht der Bringer, aber ich mag sie.
    Fazit für Lyra: Wäre sie ein Jedi, wäre das wohl die sinnvollste Ergänzung, die zu ihrem Charakter passt. Alle Stufen von Vollgas und dazu noch drei mal Abkürzung plus verbesserte Abkürzung, was Erfolgssymbole bei Verfolgungsjagden in Höhe der Abkürzungstalente generiert. Also ziemlich cool, wenn man ein Rennen fährt, jemanden verfolgt oder entkommen will. Dazu noch die Fertigkeiten Coolness und Körperbeherrschung. Hat dazu noch viele Talente, die auch außerhalb eines Raumschiffes nützlich sind.

    Allgemeines Fazit: Der generische Pilot ist tatsächlich der beste Pilot im System. Kann austeilen, kann sein Schiff schwerer zum treffen machen und verdammt gut ausweichen. Sonst kann er relativ wenig. Aber man kann ja nicht alles haben.

    Fazit für Lyra: Schwer zu sagen, ob ich Lyra in diese spezielle Richtung weiterführen soll. Bis jetzt habe ich praktisch immer das gewählt, was sie nach ihrer Hintergrundgeschichte als Rebellin der Allianz und Gladiatorin aus der Roten Arena können sollte. Der Fokus lag auf Kampf und Infiltration. Wobei ihr primäres Attribut nun mal Gewandtheit ist, war Anfangs vier und ist jetzt fünf und kein anderes Attribut wird das jemals toppen. Gewandtheit ist nun mal für einen Piloten das entscheidende Attribut, da Artillerie und Pilot über dieses Attribut laufen. Es wird noch eine zweite Season geben, da macht ein dritter regulärer Baum durchaus Sinn. Mal sehen, momentan gibt es noch den Material Artist und eventuell den Infiltrator als Alternative. Beide haben aber nicht gleichzeitig Coolness und Körperbeherrschung im Programm. Da wäre der Teufelskerl eine gute Wahl. Aber er hat halt nicht die wirklich coolen Pilotentalente. Dafür kann er wiederum andere Sachen als der Pilot, für einen Copiloten und Bordschütze hat er die richtige Ergänzung. Der normale Fahrer ist nicht schlecht, hat Coolness und macht es dem Gegner deutlich schwerer die "Vanguard" zu treffen. Den gibt es im Entdeckerbuch und als ich ihn zum ersten mal gesehen habe, fand ich ihn schon sehr brauchbar und habe mir damals schon überlegt, diesen Beruf vielleicht als Ergänzung zu holen. Eröffnet ein komplett neues Feld, kopiert nicht Lyn und ist besonders für Gleiter sehr gut geeignet. Hat zwar keine Körperbeherrschung, aber Coolness wäre momentan eh wichtiger zu steigern.
    Das Schwinden, die ersten drei Bände:
    http://www.gw-fanworld.net/showthread.php?t=133515

  3. #163
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    Avatar von Nakago
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    Rollenspiele

    Episode XXII
    Die Schlacht um Sybal
    Aurek
    Es ist ein schöner Anblick, dem aufsteigenden Explosionspils zuzusehen. Diese äußerst vergängliche Schönheit der Zerstörung ist wie immer eine äußerst angenehme Befriedigung für all unseren Mühen. Wir sind dem Endsieg im Krieg um Sybal einen wichtigen Schritt weiter gekommen.

    Jugendliche Klankrieger tauchen auf und helfen beim wegschaffen der Gasflaschen. Unbehelligt erreichen wir den Untergrund und verladen die Flaschen auf den Rancor Express. Damit ist die Mission wohl erfolgreich abgeschlossen und wir können uns nun Gedanken darüber machen, wie wir Mine 169 unter unsere Kontrolle bringen und die Geiseln aus den Klauen der niederträchtigen Suul-Tanca Corporation befreien.

    Nita funkt uns wie aufs Stichwort über Com an und bittet zu einer weiteren Konferenz. Die Klanführer sind sich ausnahmsweise einmal einig, dass alles getan werden muss, die Geiseln zu befreien. Momentan werden auch die letzten Bewohner des Flüchtlingscamp interniert und deportiert. Dieser Vorgang dürfte in etwa drei Tagen abgeschlossen sein, bis dahin brauchen wir dann einen guten Plan. Wenn sich alle Geiseln an nur einem Ort befinden, müssen wir unsere Kräfte nicht splitten, was ein großer taktischer Vorteil ist.

    Die Unterbringung der Flüchtlinge in Mine 169 erfolgt in einem alten und stillgelegten Teil der Minenanlage. Dieser Teil hat zwei Stockwerke. Der obere beinhaltet eine Zerkleinerungsanlage und die notwendige Infrastruktur dafür. Im Gebäude der Anlage sind etwa 500 Gefangene untergebracht und das auch nur, weil die Käfige im unteren Level schon vollkommen überbelegt sind. Alle offiziellen Zugänge sind bis auf einem gesprengt und damit blockiert. Der einzige Zugang ist vermint und in einem Hinterhalt lauern genau einhundert Droiden darauf, dass eine Streitmacht sie passiert und dann den Gegner in die Zange zu nehmen. Im unteren Level dem Eingang zugewandt befinden sich zwei E-Netz Repetierblaster in einer ausgebauten festen Stellung. Weitere zwanzig leichte und fünf schwere Sicherheitsdroiden sorgen für... Sicherheit. Im oberen Level befinden sich nur fünf Leichte und ein Schwerer Sicherheitsdroide.

    Überall sind Bomben verteilt und die Ladungen sind mehr als ausreichend, alles zum Einsturz zu bringen. Separat entschärfen geht nicht. Die Ladungen sind miteinander verkabelt und obendrein noch mit Funkzündern versehen. Funk stören bringt nichts, da in regelmäßigen Abständen die Verbindung nachgefragt wird. Gibt es keine Verbindung, wird ein Countdown gestartet. Um die Sache etwas zu verschärfen, können die Bomben nicht nur von der sich im unteren Level befindlichen Sicherheitszentrale gezündet werden, sondern auch extern von Sektor 2, wo ein Offizier wohl ständig die Daten und Bilder der Überwachungskameras auswertet. Myrtes Gas kann die Sprengladungen temporär stark schwächen, aber nicht komplett zerstören. Das ist Problematisch, da auch die Käfige, in denen die Geiseln gefangen gehalten werden, mit Sprengladungen versehen sind. Auch eine geschwächte Ladung reicht aus, um da ein Massaker zu veranstalten.

    Es gibt zwei Wege sich hinein zu schleichen. Zwischen den beiden Ebenen gibt es einen Durchbruch, in dem wiederum ein Kriechgang führt. Da herunter zu kommen erfordert eine ziemliche Kletterei an der unteren Decke entlang. Der andere Weg ist durch einen Abfluss in einen toxischen See im Zentrum der unteren Ebene. Das kalte Wasser trennt ein Großteil der Ebene in zwei Teile. Das Wasser sickert von oben herunter und ist mit Schwermetall belastet. Wir haben die notwendige Ausrüstung, um das zu bewerkstelligen.

    Damit sind die Fakten auf den Tisch. Wir sprechen sehr viele verschiedene Pläne und davon ein gutes Dutzend Varianten durch. Keinem gefällt das Ausgangsszenario, in ein mit Bomben vollgestopften Hohlraum zu infiltrieren, wenn der Gegner genau weiß, irgendwann kommt jemand, um den Köder aus der Falle zu stehlen. Wenn die ihre Felle davon schwimmen sehen, werden die einfach sprengen.

    Wir könnten das einfach den Klans von Sybal überlassen. Freiwillig für diese Mission haben die mehr als genug. Roark hat sie zwar inzwischen etwas auf Vordermann gebracht, aber diese Aufgabenstellung überfordert selbst uns Veteranen bei weitem. Wir müssen darauf vertrauen, dass Myrthes Gas die meisten Sprengsätze temporär soweit außer Kraft setzt, dass sie keinen Schaden anrichten können. Außerdem müssen wir so heimlich und subtil vorgehen, dass wir die Geiseln aus den Käfigen haben, bevor die Sprengsätze dort gezündet werden. Selbst ein vom Gas angegriffener Sprengsatz dürfte in den voll besetzten Käfigen immer noch für einige Tote und viele Verletzte sorgen.

    Nach viel hin und her über verschiedene Möglichkeiten einigen wir uns schließlich auf einen Plan, der trotz aller Widrigkeiten eventuell klappen könnte. Für so eine Mission sind wir prädestiniert und wenn wir es nicht schaffen, dann kann es keiner hier auf diesem Planeten schaffen. Also präsentieren wir den Klanführern unseren Plan. Risikoreich, Friktionsanfällig und Selbstmörderisch, aber schaffbar. Das ist die Art von Mission, für die ich mich der Rebellion angeschlossen habe. Menschen vor einem menschenverachtenden Regime zu retten und zwar um jeden Preis. Falls wir dabei sterben, dann deshalb, weil wir bereit waren, unser Leben für die Unschuldigen zu opfern. Manche Zyniker behaupten zwar, es gibt nichts, für was es sich zu sterben oder kämpfen lohnt, aber wenn alle so denken würden, wäre das Imperium immer noch an der Macht und Egoisten würden herrschen.

    Wir müssen zurück zur "Vanguard", um nötige Ausrüstung mitzunehmen. Dieses mal ist es wichtig, heimlich dort hinein zu kommen. Je weiter wir unentdeckt rein kommen, desto mehr Menschen werden überleben. Und darauf kommt es ja an. Für alle Fälle nehme ich mein Jet Pack mit, falls es mit dem Klettern nicht so klappen sollte. Ein wirklich gutes Gefühl bei der Sache habe ich nicht. Der Plan ist nicht wirklich gut, aber das Beste, was überhaupt in einer solchen Situation möglich ist. Weiterer Knackpunkt ist, wir werden entdeckt werden und es wird zu einem äußerst harten Gefecht gegen einen nummerisch weit überlegenen Gegner kommen. Die leichten Suul-Tanca Sicherheitsdroiden machen mir keine Angst, die unlizenzierten B2 Nachbauten können durch ihre Feuerkraft und Panzerung durchaus gefährlich werden. Dazu zwei befestigte Stellungen E-Netz Repetierblastergeschützen. Ich habe oft genug gesehen, was diese schweren Waffen mit einem lebenden Wesen anstellen können.

    Mit einem äußerst mulmigen Gefühl in der Bauchgegend reiten wir unserem Schicksal entgegen. Es wäre Schade, wenn ich jetzt sterben würde, wo ich doch meiner Schwester so nahe gekommen bin. Auf der anderen Seite wäre es kein wirklich sinnloser Tod, da es darum ging, tausende Unschuldige zu retten. Schließlich erreichen wir den Bereitstellungsraum. Es wird mehrere Teams geben. Das Angriffsteam wird von Roark geführt werden und ich hoffe, sie brechen schnell durch die hundert Droiden. Lyn wird die "Gasteams" koordinieren. Sie werden an verschiedenen Stellen durch verschüttete Gänge mit Hilfe von kleinen Schleppdroiden Schläuche in die Mine verlegen, durch die dann das Gas eingeleitet werden wird. Ich traue den Klanleuten durchaus zu, diesen Part gebacken zu bekommen. Aber ich weiß, wie gut Lyn klettern kann, nämlich gar nicht. Deswegen ist es aussichtslos sie auf diese Tour mitzunehmen, da sie eher früher als später abstürzen wird, weil sie einfach nicht die Fitness hat, so eine Klettertour mit Rüstung zu überstehen. Mit den gleichen Argumenten würde ich auch Shaka gerne irgendwo anders positionieren, aber sie will unbedingt mitkommen.

    Wir klären die letzten Details ab, tauschen Kommandowörter aus, synchronisieren unsere Chronometer und stimmen die Frequenzen unserer Coms aufeinander ab. Dann kann es losgehen. Wir haben noch ein paar Klankrieger dabei, welche die Gefangenen im oberen Level befreien sollen. Es dauert vier Stunden, bis wir unsere Ausgangsposition erreicht haben. Wir sind gut im Zeitplan und können die nicht benutzte Zeit dafür verwenden, uns noch einmal etwas auszuruhen. Nach und nach haben alle Teams ihre Ausgangsposition erreicht. Nun können wir gemeinsam und koordiniert vorrücken. Ich übernehme die Spitze und achte auf Sprengfallen und Sensoren. Tatsächlich finden wir eine. Und die hat es in sich. Scav entdeckt, dass, wenn man sich zum entschärfen hinkniet, eine primitive Mine mit Druckzünder ausgelöst wird. Das ist ziemlich teuflisch. Wir entdecken noch zwei weitere solche Fallen und erreichen dann schließlich den "Spalt", wie wir die Schlucht zwischen den beiden Ebenen genannt haben. Unter uns liegt der "Schlackesee", er mit toxischem Wasser gefüllt ist. Hoffentlich fällt da keiner rein, denn allein schon der Geruch, der uns hier entgegenschlägt, ist mörderisch. Wir warten, bis alle "Gasteams" in Postion hinter den Einstürzen sind, dann kann es losgehen. Möge die Macht mit uns sein. Ausnahmsweise mal!

    Nakagos wirre Gedanken

    Es hat wirklich verdammt lange gedauert, bis wir uns auf einen halbwegs funktionierenden Plan geeignet hatten. Teilweise waren wir sogar soweit, es den Klanleuten zu überlassen. Das Szenario ist auch sehr ambitioniert aufgebaut. Der erste Fehler hat das Potential zu einem vollkommenen Partykill.
    Das Schwinden, die ersten drei Bände:
    http://www.gw-fanworld.net/showthread.php?t=133515

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