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  1. #61
    Hintergrundstalker
    Avatar von Nakago
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    Cresh


    Nun werfe ich eine Rauchgranate, die uns alle im Gang einnebelt und begebe mich dann zu Shaka, die immer noch regungslos auf dem Boden liegt. Zwei Stimpatches später ist sie wieder bei Bewusstsein. Derweil hat Scav seine Chance genutzt und ist im Nebel zum Feind vorgerückt. Ich kann zwar nicht sehen, was er da macht, aber Schmerzensschreie und schnell weniger währendes Feuer lassen darauf schließen, dass unser stahlgrauer Droide ziemlich gut bei unseren Gegnern aufräumt. Ich stürme zwar noch in den letzten Nahkampf und zieh dem Kerl eins mit dem schweren Kolben über die Rübe, aber es ist Scav, dessen Vibroaxt ihn buchstäblich einen Kopf kürzer macht. Der Droide schnappt sich die Disruptorpistole vom Anführer. Kann er gerne haben, ich fasse diese Galaxisweit geächtete Waffe nicht an.


    "Gute Arbeit, Scav!", lobe ich meinen Kameraden, da mein Beitrag zur Problemlösung in diesem Fall eher rudimentär zu sehen ist. Wir haben alle etwas abbekommen und momentan haben wir die Möglichkeit, uns relativ Gefahrlos vom Feind abzusetzen. Aber wir haben jetzt schon elf von ihnen erledigt, damit ist etwa die Hälfte von ihnen tot. Corellianer sind nicht dafür bekannt dann aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Also weiter! Ich kontaktiere Lyn, damit sie uns mit den Sensoren der "Vanguard" unterstützt. Jetzt spielt es keine Rolle mehr, ob die unser Schiff bemerken oder nicht. Um hier noch was Scannen zu können, muss unser E9 ziemlich nah heran, weil der Permabeton doch recht hinderlich ist. Derweil verarztet uns Scav, was meiner Gesundheit ziemlich zu gute kommt.


    Weitere sechs Mann kommen von oben und teilen sich gleichmäßig in zwei Gruppen auf, die aus verschiedenen Richtungen in einer koordinierten Zangenbewegung auf unsere Position vorrücken, was Lyn uns über Com mitteilt. So sind wir nun in der Lage, den ersten Trupp in einem Gefecht eins gegen eins zu stellen, in dem wir ihm entgegen kommen und so verhindern, uns selbst in ein tödliches Kreuzfeuer eines Zangenangriffs zu begeben. Ich erwische das feindliche Team aus menschlichen Mitgliedern der Schwarzen Sonne mit einer gut platzierten Handgranate ihrer Mitte. Die Detonation erwischt einen der Gangster unmittelbar und die Splitter verarbeiten ihn buchstäblich zu Hackfleisch. Die beiden Überlebenden sind deutlich verwundet und einen Moment lang vollkommen desorientiert. Den Rest gibt ihnen unser Blasterfeuer aus allen Richtungen. So eben haben wir drei weitere Leichen produziert. Das sind eben doch bloß Syndikatsschläger und keine ausgebildeten und erfahrenen Soldaten mit einem Jahrzehnt Kampferfahrung. Das merkt man hier deutlich.


    Sofort verändern wir unsere Position, legen eine Sprengfalle und sorgen dafür, dass der nächste Trupp uns findet. Einer der Verbrecher, ein Trandoshaner, läuft direkt in die Falle hinein wird so Stücke gerissen, dass auch deren berühmte Regenerationsfähigkeit ihn nicht mehr retten kann. Hat er nun davon. Diese Leute verdienen kein Mitleid. Mir ist es egal, aus welchen Gründen sie sich der Schwarzen Sonne angeschlossen haben. Jeder hat bis zu einem gewissen Grad die Macht, über sein Schicksal zu bestimmen. Diese Leute haben sich entschlossen, wohl dem berüchtigsten Verbrechersyndikat der ganzen Galaxis die Treue zu schwören. Heute bekommen sie die Quittung dafür!


    Die restlichen beiden Gangster, ein Togruta und ein Nautolianer, gehen in Deckung, aus der wie sie aufscheuchen und niederstrecken. Damit haben wir nun siebzehn von ihnen erledigt. Viele können nicht mehr übrig sein. Lyn meldet, dass sich ein Stockwerk über uns etwa sieben Personen aufhalten. Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, inne zu halten, sondern weiter vorzurücken. So wie es aussieht, haben zwei Mitglieder der Schwarzen Sonne an der einzigen Treppe nach oben Position bezogen. Da wir nicht so blöd sind, in deren Feuerbereich zu marschieren, umgehen wir sie, in dem wir einen anderen Weg nach oben suchen. Über einen Fahrstuhlschacht klappt es nicht, da die oberen Türen verschweißt sind. Also von außen wieder über einen Balkon, was eine haarige Kletterei ist. Ein Sturz aus dieser Höhe überlebt niemand und selbst Scav würde der Aufprall zerstören.


    Leise rücken wir nun von hinten auf den Feind zu, der in guter Deckung auf nach oben kommende Eindringlinge lauert und von der Position her eine gut zu verteidigende Todeszone geschaffen hat. Diese Leute haben in Taktik kleiner Einheiten gut aufgepasst. Dieser Hinterhalt ist schon fast wie aus dem Lehrbuch. Das macht mir klar, diese hier wissen nicht nur, wo das richtige Ende eines Blasters ist, sondern auch, wie man den effektiv einsetzt. Ob das nun imperiale Deserteure oder ehemalige Söldner sind, kann ich so nicht erkennen. Wie gut, dass wir sie umgangen haben. Leider sind wir durch herumliegenden Bauschutt zu laut und unser Überraschungsmoment geht dahin. Mit einer Handgranate eröffne ich den Reigen der Vernichtung. Leider treffe ich nicht richtig und beziehe im Gegenzug Feuer. Ich werde getroffen und taumle in Deckung.


    Auch unsere Gegner wechseln sofort die Stellung und nehmen an der Treppe Deckung. Scav arbeitet sich verhalten vor und Shaka versucht uns zu koordinieren. Ich erwidere das Feuer, treffe zwar einen gut, aber der trifft mich im Gegenzug besser und für einen Moment falle ich schier in die Unendlichkeit. Shaka holt mich mit Hilfe eines Stimpatches wieder zurück. Unsere Gegner haben sich derweil von uns gelöst und sich erfolgreich vor uns zurück gezogen. Einer hat sich auf dem Dach exponiert und Edna hat ihn mit dem Lasergeschütz erledigt. Der andere muss hier noch irgendwo sein. Also durchkämen wir das Stockwerk und Lyn lotst uns zu der letzten Ballung an Lebensimpulsen.


    Dieser Bereich in den wir nun kommen ist durch Zwischenwände von der Außenwelt abgetrennt und verfügt über verputzte Wände, Teppichboden und eine gediegene Einrichtung. Als wäre das hier ein Club. Hinter einer der Sofas hat einer gelauert und nimmt uns sofort unter Feuer, wir verteilen uns und erwidern es. Nach einem kurzen Gefecht geht der Gangster tot zu Boden. Damit hätten wir neunzehn erledigt. Ein Selonianer war nicht darunter, auch nicht der Kerl, der uns angeheuert hat. Aber noch sind ja einige Impulse übrig. Die sind alle in einem großen Raum in der Mitte des Stockwerks. Zwei große Türen führen hinein und wir stoßen sie auf. Wir blicken in eine Art Saal, an dessen gegenüberliegenden Ende sich eine Bühne befindet. Eine leicht bekleidete Twi´lek und drei äußerst frivol bekleidete Hapanerinnen halten sich hier auf. Auf dem ersten Blick erkenne ich sie als Vertreterinnen des Horizontalen Gewerbes. Das sind vier, laut Lyn müssten sich aber hier fünf Personen aufhalten.


    "Endlich ist jemand gekommen, uns zu retten! Wurde auch verdammt noch mal Zeit!", meint eine der Hapanerinnen erfreut. Wie alle Vertreterinnen ihrer Art sieht sie blendend aus.


    "Eigentlich sind wir spezielle nicht wegen Euch hier, aber Ihr dürft gerne mitkommen", meine ich und schaue mich um. "Ihr habt nicht rein zufällig einen Selonianer hier herumschleichen gesehen?"


    Wie auf sein Stichwort wartend, taucht in diesem Moment der Kerl auch auf. Die Katzenartige Kreatur hat sich hinter den Vorhängen versteckt, mit denen der Saal verkleidet ist und schnappt sich Shaka. Theatralisch hält er ihr eine Splitterpistole an den Kopf. Das ist nicht Nett!


    "Lasst mich gehen oder die Twi´lek stirbt!", beginnt Karbek, da ich mal schätze, auf dieser Welt dürften Seloianer einzigartig sein. Normalerweise verlassen diese katzenartige Wesen ihre Heimatwelt nicht, da sie sehr Clanfixiert sind und ihre Familie ihnen über alles geht. Wahrscheinlich ist ein Ausgestoßener, denn Verbannung ist die schlimmste Strafe, welches dieses Volk kennt.


    "Ihr habt Euch die falsche Twi´lek ausgesucht!", meint Shaka Blen unerschrocken und führt weiter aus: "Momentan bin ich bei meinen Kameraden höchst unbeliebt, so dass ich als Geisel nicht wirklich tauge." So würde ich das zwar nicht ausdrücken, aber so ganz unrecht hat die Frau da nicht. Karbek richtet nun die Splitterpistole auf mich. Da ich schon einiges abbekommen habe, könnte ein Treffer mit zu Boden gehen lassen, auch wenn die Pistole sonst nicht gerade für ihre Durchschlagskraft bekannt ist. Ich blicke Shaka fragend an und sie nickt ganz leicht. Karbek scheint zu spüren, dass ich auf ihn schießen werde und wir feuern praktisch gleichzeitig. Er trifft mich in die Schulter, was verdammt weh tut, mich aber nicht umwirft. Ich verpasse ihm ein drittes Auge und verdampfe sein Gehirn mit meinem präzisen Treffer. Ausnahmsweise treffe ich mal was. Bei der heute von mir gezeigten Leistung könnte man gerade meinen, ich wäre bei den Sturmtruppen gewesen, so schlecht habe ich heute getroffen.


    "Autsch!", meine ich dazu und lasse mich von Scav verarzten, was aber die Schmerzen nur geringfügig lindert. Nun gut, mit einem Codegeber von der Leiche des Anführers der Schwarzen Sonne auf dieser Welt öffne ich die Sklavenhalsbänder der drei Hapanerinnen. Die Twi´lek hat keines und scheint zu der Bande von unten zu gehören, jedenfalls hat sie keine Lust mit uns zu kommen. Wir schüchtern die Prostituierte etwas ein, lassen sie aber sonst unbehelligt. Mir ist nicht ganz klar, wo der Kerl abgeblieben ist, der uns gestern gelinkt hat. Entweder haben wir ihn schon getötet, da wir nicht von jedem das Gesicht gesehen haben oder er ist nicht hier.


    Wir finden einen Tresorraum, den wir mit dem gefundenen Codeschlüssel öffnen. Die Ausbeute ist ziemlich mickrig. Die Schwarze Sonne hat hier wirklich keine guten Geschäfte gemacht, denn wir erbeuten gerade mal 6000 Credits an Bargeld. Dazu noch einige codierte Datenchips, wahrscheinlich mit Geschäftsdaten. Momenten können wir sie nicht lesen, oder besser gesagt, wir haben jetzt nicht die Muse dazu. Die wenigen Credits lassen darauf schließen, dass die Schwarze Sonne nicht aus reiner Bösartigkeit den Deal mit uns gebrochen hat, sondern auch darum, weil sie gar nicht in der Lage gewesen sind, uns zu bezahlen. Mit ein paar Waffen im Einkaufspreis von 10 000 Credits wären wir auch zufrieden gewesen. Allein schon einer der leichten Repetierblaster wäre eine durchaus angemessene Bezahlung gewesen. Hätte denen viel Ärger erspart. Aber aus ihren Fehler lernen können die allesamt nicht mehr.


    Die Ausbeute ist äußerst enttäuschend, da auch die Waffen nicht hier sind. Eine der Hapanerinnen meint, die wären nach unten geschafft worden, um die Straßenbande zu bewaffnen. Die hatten wohl tatsächlich vor, einen Krieg gegen die Banden zu führen, welche ihnen die Territorien für den Devilstickhandel abgenommen haben. Und die mageren Bargeldvorräte zeigen, wie abgebrannt diese Zelle ist.


    "Ich sehe massive Bewegung von unten zu euch hoch kommen. Verschwindet von da, bevor es zu spät ist", warnt uns Lyn mit eindringlicher Stimme.


    Nakagos wirre Gedanken


    Und so geht der Feldzug gegen diese Zelle der Schwarzen Sonne in ihre Endphase. Hier hat Lyra wenigstens ein paar mal getroffen. Sorry, dass Update erst spät am Abend erfolgt ist, dass von Donnerstag wird dann zur selben Zeit folgen.
    Das Schwinden, die ersten drei Bände:
    http://www.gw-fanworld.net/showthread.php?t=133515

  2. #62
    Hintergrundstalker
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    Dorn

    "Alles klar, nix wie weg von hier!", meine ich und keiner hat Lust hier noch weiter nach Wertsachen zu suchen. Eventuell gibt es hier noch ein Geheimversteck, aber niemand will das Risiko eingehen, sich für ein paar zusätzliche Credits jetzt noch umbringen zu lassen. Ich sammle eines der noch hier herumliegenden DLT 19 Automatikblastern auf und drücke es der Hapanerin in der Hand, die von diesem Trio die Anführerin zu sein scheint. So rücken wir nun nach oben in Kolonne ab. Der Zugang auf das Dach ist leicht zu finden und offen. Oben befindet sich ein leibhaftiges Lasergeschütz fest auf einer massiven Lafette montiert. Während Lyn landet, versuchen Scav und ich die Geschütz abzumontieren. Stetig kommt der Mob von unten weiter hoch. Die orangene Twi´lek gibt uns alle paar Sekunden die Position des Feindes durch. Als sie im neunten Stockwerk sind und es abzusehen ist, dass wir das Geschütz in der verbleibenden Zeit nicht bergen können, breche ich die Aktion ab. Das Geschütz wäre willkommen gewesen, aber wir sind nicht in der Lage, hier ein Feuergefecht gegen einen zahlenmäßig so überlegenen Feind zu führen, das Lyn von über fünfzig Impulsen spricht. Selbst wenn nur jeder fünfte ein modernes Blastergewehr tragen sollte und damit schießen kann, ist das für uns zu viel. Das Lasergeschütz wäre natürlich ein Ass in diesem Gefecht, aber es schießt zu langsam, um damit wirklich diese Masse an Gegnern zu beeindrucken. Also gehe ich als letzte an Bord und wird starten durch.

    Das war jetzt was. Ich quartiere die Hapanerinnen in unseren frisch renovierten Passagierkabinen ein und stellen fest, dass es sich um Angehörige der Familie Fyris handelt. Lady Varia ist wohl in der Familienhierarchie ziemlich weit oben, was man von ihren beiden Cousinen nicht behaupten kann. Es stellt sich heraus, dass sie die drei Adligen waren, die von dem YT 1300 "Edelbraut" verschleppt wurden, dass wir im Ionensturm gesucht und gefunden haben. Die drei Grazien sind etwas verschnupft, als sie erfahren, dass wir zwar im Dienst ihrer Familie zwecks Überbringung eines Geschenkes stehen, aber nicht den Auftrag erhalten haben, nach ihnen zu suchen. Nun ja, schon ein seltsamer Zufall, dass wir sie nun rein zufällig gefunden haben. Die Galaxis ist eben klein. Edna übernimmt es, sich um die drei Ladys zu kümmern, während ich eine Verabredung mit dem Bactatank habe. Besh 42 verarztet mich noch etwas, dann steige ich in den Tank. Schon bald falle ich in einen heilsamen Schlaf, während ich praktisch schwerelos in der Lösung schwebe.

    Zwischendurch bekommen wir Besuch von einem Hohepriester mit den Namen Vatinius, der sich dafür bedankt, die Schwarze Sonne ausgelöscht zu haben und so die umliegende Gemeinde von diesen Unholden befreit haben. Wir werden eingeladen, mal in ihrem Tempel vorbei zu schauen, sie hätten da was für uns.

    Leider kann ich nicht ausheilen, da der Ruf zu den Waffen ertönt. Der Sturm auf die Villa steht bevor. Mit zwei Stimpatches spritze ich mich wieder Fit und kaufe auf dem Weg noch ein paar Neue, da ich fast alle schon wieder aufgebraucht habe. Dieses mal nehme ich das A-280 mit, da dies die flexiblere Waffe ist. Ich rechne nicht damit, dass die Vapaner in der Villa schwer gerüstet sind.

    Wir sind etwas über dreißig Söldner die sich in einer schäbigen Cantina treffen. Da lernen wir auch unseren Auftraggeber kennen. Zorgus Zarbagos ist der älteste Varianer den ich je gesehen habe. Seine Haut ist braun und er sieht aus, als wäre er ausgetrocknet. Seltsame Hörner haben sich durch seine Haut nach außen gebohrt. Ich habe keine Ahnung, ob er mutiert ist oder Varianer im Alter alle so seltsam aussehen. Er hält eine Rede in dem er klar macht, dass es für ihn kein Kopfgeld von seinem Bruder gibt. Bezahlt werden wir, wenn er in sein Raumschiff steigt. Unser Auftrag ist nicht nur die Befreiung und Säuberung der Villa, sondern auch eine Eskorte für ihn und die Beute zum Raumhafen. Mit Säubern ist gemeint, keine Gefangenen. Einen wirklichen Plan und Kommandostruktur gibt es nicht. Shaka gelingt es, für einen Flankenangriff etwa zehn Söldner zu sammeln. Zwei Drittel werden Frontal den Haupteingang unter Feuer nehmen, während wir von hinten und oben eindringen werden und die Ganger aus der Villa heraus treiben.

    So rücken wir ab und marschieren durch das Slum. Wir trennen uns von den Anderen und umgehen das Areal weiträumig. Der Angriff beginnt frontal und wir rücken auf das Anwesen vor. Es ist von einer dicken Mauer aus natürlichem Bruchstein umgeben, die etwa zehn Meter hoch aufragt. Die Krone selbst ist nicht verteidigt und wir überwinden das Hindernis ohne Verluste. Die Villa ist sehr weitläufig und von einem Parkartigen Grundstück umgeben. Jedenfalls war hier früher mal eine solche Anlage, jetzt ist es nur noch eine Müllhalde. Wir klettern zurück zum Grund und rücken abwechselnd vor. Also eine Gruppe sichert, die andere rennt vor zur nächsten Deckung und sichert dann den Vormarsch der nachrückenden Gruppe. Das läuft relativ Problemlos, da diese Amateure wohl alle vorne massiert sind. Wir kommen an die Außenmauer des Palastes und lassen uns von unseren Seilwindenpistolen nach oben ziehen.

    Im obersten Stockwerk kommen wir heraus, sichern, bis alle oben sind und rücken dann in kleinen Gruppen aufgeteilt vor. Wir haben einen Job zu erledigen und tun das dann auch. Diese Wesen hatten ihre Chance, dass Grundstück zu räumen und bezahlen nun für ihren Glauben, dass sie stark genug sind, es mit trainierten Söldnern aufnehmen zu können. Moralisch ist das natürlich mehr als nur Grenzwertig, aber letztendlich sind wir alle grau. Auf was es letztendlich immer ankommt, ist als erster zu treffen und als letzter zu stehen. Auch eine Lektion, die ich während der Rebellion gelernt habe. Die Varianer hier haben nicht annähernd das können oder Know how der Schwarzen Sonne. War der Kampf in der Bauruine eher zäh, läuft das hier wie am Schnürchen. Zimmer für Zimmer, Flur für Flur und Stockwerk für Stockwerk säubern wir diesen Palast von Unrat. Es waren deutlich mehr, als gedacht, aber schlechter bewaffnet, als befürchtet. Letztendlich ist auch der letzte der Hausbesetzer eines besseren belehrt worden und unser Auftraggeber steigt über die Leichen, als würde er spazieren gehen. Uns gelingt es sechs Blasterkarabiner im guten Zustand zu erbeuten. Bargeld ist nicht zu finden.

    Wir begleiten Zorgas Zarbossa in den Keller, wo sich ein massiver Tresorraum befindet. Man sieht, dass einige Leute hier viele Methoden ausprobiert haben, wie man so ein Ding öffnet. Hat wohl nicht so ganz geklappt. Zarbossa öffnet seinen Tresor und dahinter befinden sich Artefakte von Varia. Wir kommen etwas ins Gespräch mit diesem alten Kauz, der nun ins Exil geht. Mein Auge fällt auf einen taktischen Holoprojektor aus den Klonkriegen. Den kaufen wir dem alten Knacker doch sofort für 10 000 Credits ab. Da wir ja 2 500 pro Nase von ihm kriegen und wir zu dritt sind, bekommt er noch 2 500 von uns. Früher hat er damit Imperialen Funkverkehr abgehört. Die waren hier schon vor ihrem Fall aktiv, wie wir nun heraus hören. Thorne ist also nicht erst seit der entscheidenden Niederlage bei Jakku hier aktiv unterwegs, sondern schon deutlich länger. Eine Information, die mich nachdenklich stimmt.

    Schließlich rücken wir mit einer schwer beladenen Karawane ab. Unzählige Varianer säumen die Straße, aber keiner versucht uns aufzuhalten, da wir einfach zu viele gut bewaffnete Söldner sind und es sich schon herumgesprochen hat, dass wir eine zahlenmäßig weit überlegene Gang innerhalb einer halben Stunde vollkommen ausgelöscht haben. Unser konsequentes Vorgehen lässt sie gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen. Töte hundert um tausende zu warnen. Das hat schon Xim der Despot gesagt und er hat Recht. So kommen wir unbehelligt zum Raumhafen und nehmen dort unsere Konsole in Empfang. Wir reden noch kurz mit Zorgas Zarbosa, der ja recht umgänglich war. Als nächstes schaffen wir unsere Neuerwerbung in unser Schiff und montieren es in den Raum hinter Cockpit. Mal sehen, was wir damit alles anstellen können.

    Nakagos wirre Gedanken

    Ein kurzes kleines Gemetzel für Zwischendurch. Wäre ja sonst eine so gewaltfreie Sitzung geworden. ;D
    Das Schwinden, die ersten drei Bände:
    http://www.gw-fanworld.net/showthread.php?t=133515

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