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  1. #11
    Blisterschnorrer
    Avatar von keinPonyhof
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    Naja ich halt.
    Wohne mit zwei Rauchern zusammen und schnorr mir da dann 1-2 Kippen bis ich zur Tankstelle laufe, oder zur not zum Automaten vor der Haustür gehe. Beide haben aber keine Liquids, nur diese komischen iqos(?) Tabaksticks.

  2. #12
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Lexandro Arquebus
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    Naja, redrn wir jetzt über das richtige Dampfen/Vapen, oder über dieses Möchtegern-Gedönse mit den Billigpanschen aus der Tankstelle?
    Dann bleib lieber bei der Zigarette...

    Wir mischen uns unsere Liquids inzwischen selber, da hat man immer was in 500ml-Flaschen.
    Wrnn die mal "plötzlich" leer sein sollten, hat man absolut kein Organisationstalent...

  3. #13
    Codexleser
    Avatar von Gorzhag
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    Zitat Zitat von tgsrt Beitrag anzeigen
    Moin,

    der Antrieb mit dem Rauchen aufzuhören kann nur von Deinem Vater kommen!
    Du kannst Ihn dabei nur unterstützen!

    Grüße
    Ich habe bei meinem Entzug vom Gequalme u.a. mit dem Buch "Allen Carr - Endlich Nichtraucher!" Erfolg gehabt. Letztendlich ist es bloß eine Willensentscheidung.
    Meine Fantasy- und SF-Romanserien:
    Beutewelt, Das aureanische Zeitalter, Die Antariksa-Saga

  4. #14
    Capellaner & stolz drauf Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Bloodknight
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    Das Buch hab ich auch probiert, aber ich fand den psychologischen Ansatz dahinter so platt, dass ich mich beim Lesen drüber geärgert habe. Wer mich ärgert, kriegt mich nicht dazu, Dinge zu tun.
    24. August 2009 V K TH 46
    BKs bemalte Minis
    www.mekwars.org, Battletech (Megamek)-Kampagnen online

  5. #15
    Grundboxvertreter
    Avatar von Fallout_Boy
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    Ich wünsche Allen hier die mit dem Rauchen aufhören wollen
    oder jemandem dabei helfen viel Glück.

    Mein Vater war sein ganzes Leben lang schwerer Stressraucher.
    Und dank einer Psychischen Erkrankung hatte er eine ganze Menge an Stress zu bewältigen.

    Pünktlich genau zu seinem Renteeintritt mit dem 65. Lebensjahr
    ist bei ihm Krebs im ganzen Körper diagnostiziert worden.
    Ausgehen wahrscheinlich von der Lunge.

    Was dann kam erspare ich euch. Aber es war nicht schön.

    Auch wenn mein Vater und ich nicht das beste Verhältnis hatten
    hätte ich nichts dagegen wenn er noch unter uns weilen würde.
    Es ist nicht wichtig zu gewinnen; es ist wichtig nicht zu verlieren!
    Bujinkan-Dojo Reutlingen,die Kunst des ausdauernden Herzens

  6. #16
    Aushilfspinsler
    Avatar von dunkelgelfuegel
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    @OP

    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Ich möchte hier noch ein paar Dinge mit reingeben, die ich beim durchscrollen so noch nicht gesehen habe, vielleicht ist ja was nützliches dabei.

    Ich schätze dein Vorhaben, deinen Vater durch Argumente vom Rauchen wegzubwegen, allerdings als nicht sonderlich aussichtsreich ein. Es wird zwar immer wieder gesagt, dass rationale Argumente für ein Umdenken sorgen sollten, nur funktioniert das selten genug.

    Ein erster Schritt für dich könnte sein, zu schauen, in welchen Situationen er (bevorzugt) zur Zigarette greift. Ist es nach dem essen? In stressigen Situationen? Weil ihm langweilig ist? Gibt da sehr viele Möglichkeiten... Diese Situationen bilden ein sogenanntes Habit (Verhalten), in dem die eigentliche Handlung mit dem Rauchen verknüpft ist. Tritt die Handlung auf, erinnert sich der Körper an die andere.
    Dies umzulernen ist kein einfacher Prozess. Dazu braucht es viel Willensstärke, das überhaupt anzugehen und dann auch durchzuhalten. Die Motivation hat intrinsisch zu erfolgen.

    Eine weitere Betrachtungsweise: Für den Körper hat das Rauchen langfristige Folgen. Worin liegt jetzt allerdings der kurzfristige Nutzen dieser Handlung? Was gewinnt dein Vater dadurch? Welche sonstigen sekundären Krankheitsgewinne gibt es? Je nach Antwort könnte man schauen, wie man eben diesen Nutzen durch andere Möglichkeiten erreichen könnte...

    Letzten Endes braucht es für Veränderungen einen grundlegenden Impuls, der die Veränderung anstößt. Ich sag da recht gerne: Veränderungen sind erst ab einem genügend hohen Leidensdruck möglich. Solange dieser nicht groß genug ist...

    Mir kam da so als Gedanke für eine Art paradoxe Intervention: Was würde passieren. wenn du ihm eine Schachtel oder Stange des wiederwärtigsten Krauts was es gibt kaufst und in aufforderst, auf, die Schachtel / Stange so schnell wie möglich zu rauchen? Da dürfte sich sehr schnell der Punkt finden lassen, wo jeglicher Genuss in Ekel umschlägt...

    Wie gesagt, dass sind ein paar Ideen und Gedanken. Mach das beste draus. Und starte mit der Frage: "Das Verhalten hat zwar negative Folge, aber auf welche Weise profitiert er in diesem Moment davon?"

    Ansonsten: Wenn er dabei bleibt, dann hat er später eigentlich kein Recht, sich über seinen körperlichen Zustand zu beklagen...

  7. #17
    Erwählter

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    Zitat Zitat von Bloodknight Beitrag anzeigen
    . Wer mich ärgert, kriegt mich nicht dazu, Dinge zu tun.
    Finde ich einen wichtigen Punkt!

    @Mathias78:
    Ich hoffe, dass ich Dir oder Deinem Vater mit dem Folgenden nicht zu nahe trete, aber manchmal geht es bei solchen Diskussionen auch um "Trotz". Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde Deine Motive und Bemühungen echt lobenswert!

    Aber manchmal kann gerade so eine Konfrontation mit der Vernunft auch das Gegenteil des Beabsichtigten erreichen. Ist ein bisschen so, wie wenn man einem Teenager sagt, er soll weniger saufen/feiern und mehr für die Schule tun. Auch wenn diese Hinweise sicher objektiv richtig sind, halte ich die subjektiv manchmal für wenig effektiv. Bei MIR hat es jedenfalls früher nicht so wirklich gefruchtet, und Bloodknights Formulierung oben geht wohl in die selbe Richtung. (Damit will ich auf keinen Fall unterstellen, dass Du Deinen Vater "ärgerst" -ganz im Gegenteil-, aber möglicherweise sieht er das persönlich ein bisschen so?)

    Ist natürlich viel Küchenpsychologie, aber vielleicht fühlt sich Dein Vater ja auch argumentativ in die Ecke gedrängt und verschließt sich deshalb?! Wäre möglicherweise der Ansatz besser, es vielleicht als Thema für 1-2 Wochen ganz rauszulassen und dann wieder darauf zu sprechen zu kommen?

    ---
    Du schreibst auch von "Gemütszustand verschlechtert". Liegt das denn wirklich kausal am Rauchen alleine, oder könnte es da andere medizinische Gründe für geben? Sollte man ggfls. auch abklären...

  8. #18
    Erwählter

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    Zitat Zitat von beetlemeier Beitrag anzeigen
    Finde ich einen wichtigen Punkt!

    @Mathias78:
    Ich hoffe, dass ich Dir oder Deinem Vater mit dem Folgenden nicht zu nahe trete, aber manchmal geht es bei solchen Diskussionen auch um "Trotz". Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde Deine Motive und Bemühungen echt lobenswert!

    Aber manchmal kann gerade so eine Konfrontation mit der Vernunft auch das Gegenteil des Beabsichtigten erreichen. Ist ein bisschen so, wie wenn man einem Teenager sagt, er soll weniger saufen/feiern und mehr für die Schule tun. Auch wenn diese Hinweise sicher objektiv richtig sind, halte ich die subjektiv manchmal für wenig effektiv. Bei MIR hat es jedenfalls früher nicht so wirklich gefruchtet, und Bloodknights Formulierung oben geht wohl in die selbe Richtung. (Damit will ich auf keinen Fall unterstellen, dass Du Deinen Vater "ärgerst" -ganz im Gegenteil-, aber möglicherweise sieht er das persönlich ein bisschen so?)

    Ist natürlich viel Küchenpsychologie, aber vielleicht fühlt sich Dein Vater ja auch argumentativ in die Ecke gedrängt und verschließt sich deshalb?! Wäre möglicherweise der Ansatz besser, es vielleicht als Thema für 1-2 Wochen ganz rauszulassen und dann wieder darauf zu sprechen zu kommen?

    ---
    Du schreibst auch von "Gemütszustand verschlechtert". Liegt das denn wirklich kausal am Rauchen alleine, oder könnte es da andere medizinische Gründe für geben? Sollte man ggfls. auch abklären...
    ---

    EDIT:
    Und eine recht desillusionierende Sache zum Schluss:
    Es besteht natürlich leider auch die theoretische Chance, dass Du Deinen Vater mit rein logischen Argumenten und Beweisen NICHT überzeugt bekommst.

    Der Vater meines besten Freundes ist vor ein paar Jahren an den Folgen des Rauchens verfrüht verstorben und der Sohnemann war damals schon promovierter Ober- und Facharzt! Da haben die immer neuen Warnungen, so fachlich richtig sie auch waren, leider garnix gebracht.

    Da wäre es vielleicht mal überlegenswert, ob man da nicht ne ganz andere Taktik bei der Überzeugung einschlägt?!

    Ich hoffe, die letzten Absätze waren jetzt nicht ZU düster, aber von einer Sucht loszukommen, ist halt ne ernste Sache...

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