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  1. #61
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
    Avatar von emmachine
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    Können wir vielleicht mal wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen statt von der Diskussion ob es richtig oder falsch ist sich den Codex irgendwo aus dem Internet zu besorgen.

    Gut ich spiele aktuell auch nicht aktiv, hab aber wie KharnForever trotzdem sämtliche Bücher in gedruckter Form und habe leider auch das Gefühl, dass die Updates recht unübersichtlich sind.

    Regelbuch, Codex, Chapter Approved, Kampagenbücher, Booklets, White Dwarf und FAQs für alle Bücher und Extra Big FAQ mit Beta Regeln ist gefühlt schon recht viel (auch wenn ich von einer Weiterentwicklung über Kampagne nicht abgeneigt bin).

    Ich kann es jetzt nur mit AoS vergleichen, aber zumindest in dem Bezug fällt mir auf, dass es nicht gerade zur Übersicht beiträgt, wenn nur die geänderten Werte in Chapter Approved aufgeführt werden, da man dann bezüglich Punkten wieder zwei Bücher parallel betrachen muss (bei AoS werden ja immer die Punkte als ganzes ersetzt, wodurch man weiß. Es gilt entweder ausschließlich das Generals Handbook bei den Punkten oder der Battletome wenn dieser danach kam).

    Ein Problem (das jetzt wohl Samstag auch mit dem neuen Generals Handbook 2019 bei AoS kommen wird) ist aber auch, wenn quasi Teile von Regeln durch andere Bücher oder Booklets ersetzt werden (passiert wohl bei den AoS Matched Play Regeln).
    In so einem Fall ist zu hoffen das wenigstens im Errata gesagt wird, dass die Regeln veraltet sind und man stattdessen folgende nehmen sollte oder das die Regeländerung selbst, wenn sie nicht zu groß ist, ins Errata eingepflegt wird.

    Insgesamt ist es halt wirklich ein Problem, das es bei einem sich entwickelnden System immer wieder Fälle gibt bei denen Publikationen ihren Wert verlieren weil immer mehr über die Zeit ersetzt wird und sich beim veröffentlichen einer neuen Publikation Fehler einschleichen können (siehe Obliterators beim zweiten Chaos Space Marine Codex). Hier sind praktisch Online Releases (in der Regel bei kostenlosen Systemen) im Vorteil, weil man da die Updatedatei als Download zur Verfügung stellen kann und es daher zu weniger Splittung gibt.

    Alternativ könnte 40k aber auch so eine Regelapp brauchen wie es bei AoS der Fall ist, in der man Datasheets und andere Regeln nachschlagen kann und die aktiv gepflegt werden.
    Geändert von emmachine (19. June 2019 um 14:20 Uhr)

  2. #62
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von torg
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    Insgesamt ist es halt wirklich ein Problem, das es bei einem sich entwickelnden System immer wieder Fälle gibt bei denen Publikationen ihren Wert verlieren weil immer mehr über die Zeit ersetzt wird. Hier sind praktisch Online Releases (in der Regel bei kostenlosen Systemen) im Vorteil, weil man da die Updatedatei als Download zur Verfügung stellen kann und es daher zu weniger Splittung gibt.

    Alternativ könnte 40k aber auch so eine Regelapp brauchen wie es bei AoS der Fall ist, in der man Datasheets und andere Regeln nachschlagen kann und die aktiv gepflegt werden.
    Grundlegen genau richtig. Andere Herrsteller machen es vor.
    Allerdings möchte GW mit Regeln Geld verdienen, also drucken sie es in bezahlbaren Publikationen, statt digital einfach upzudaten.

    Wobei dieses Updates auch vorraussetzen würde, dass GW sich noch etwas Intensiver mit seinen Eigenen Regeln beschäftigt, da man dann eben nicht einfach in einem Völker FAQ, eine Frage beantworten kann, und diese für viele anderen Völker gleich mit gilt.

    Digital bringt aber auch den Nachteil des Informationsverlustes. Früher hast du nen Kumpeö gefragt, ob er dir seinen Codex übers WE mal zum reinlesen mitgibt. Dann wusste man was drinn steht, wusste was der Gegner so hat bzw kann.
    Keiner wird dir sein Handy mit ner epub mitgeben.
    Und seid doch bitte ehrlich, jeder will möglichst alle Infos für möglichst wenig Geld.
    Für dieses Informationsproblem ist digital schlicht ungeeigenet außer GW bleibt bei sowas wie den Indexbüchern. Alles drinn, jeder kann lesen und sich das kaufen.

    Regelbuch, Codex, Chapter Approved, Kampagenbücher, Booklets, White Dwarf und FAQs für alle Bücher und Extra Big FAQ mit Beta Regeln ist gefühlt schon recht viel
    Und grade wenn sich hier was ändert, und man quasi "gezwungen wird" neu zu kaufen, wenn du alle aktuelle Regeln haben willst, hat einen derb faden Beigeschmack. Und ich rede mal nicht vom eigenen Codex, sondern den dreizehntausendvierhundertzwolf anderen, dessen Inhalt wichtig sein könnte.
    Zumindest für den interessierten Meta Spieler.
    Ruhestand Posaz-Berlin Adeptus Sororitas Spieler seit der zweiten Edition WH 40.k!
    "Heutzutage will ich eigentlich nur noch spielen und nicht 50 Bücher auswendig lernen müssen, um 5 Minuten lang auf dem neusten Stand zu sein"

  3. #63
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
    Avatar von emmachine
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    Zitat Zitat von torg Beitrag anzeigen
    Digital bringt aber auch den Nachteil des Informationsverlustes. Früher hast du nen Kumpeö gefragt, ob er dir seinen Codex übers WE mal zum reinlesen mitgibt. Dann wusste man was drinn steht, wusste was der Gegner so hat bzw kann.
    Keiner wird dir sein Handy mit ner epub mitgeben.
    Und seid doch bitte ehrlich, jeder will möglichst alle Infos für möglichst wenig Geld.
    Für dieses Informationsproblem ist digital schlicht ungeeigenet außer GW bleibt bei sowas wie den Indexbüchern. Alles drinn, jeder kann lesen und sich das kaufen.
    Naja, ich denke da teilweise an den vielleicht etwas altmodischeren Weg in Form von PDF wie es bei 9th Age zum Beispiel der Fall ist.
    Ich meine GW bringt ja seine Erratas als PDF raus.
    Die könnte man nämlich bei bedarf auch Ausdrucken, wenn nötig.

    Nach dem aktuellen Stand muss man halt quasi selbst ein Dokument pflegen, wenn man sich sicher sein möchte das man nichts übersehen hat (da besteht aber auch wieder die Gefahr selbst Fehler eingebaut zu haben und es ist halt aufwendig.

  4. #64
    Malermeister

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    Zitat Zitat von torg Beitrag anzeigen
    Digital bringt aber auch den Nachteil des Informationsverlustes. Früher hast du nen Kumpeö gefragt, ob er dir seinen Codex übers WE mal zum reinlesen mitgibt. Dann wusste man was drinn steht, wusste was der Gegner so hat bzw kann.
    Keiner wird dir sein Handy mit ner epub mitgeben.
    Und seid doch bitte ehrlich, jeder will möglichst alle Infos für möglichst wenig Geld.
    Für dieses Informationsproblem ist digital schlicht ungeeigenet außer GW bleibt bei sowas wie den Indexbüchern. Alles drinn, jeder kann lesen und sich das kaufen.
    Kommt auf die Art der digitalen Lösung an. Ich würde zB garnicht anfangen die Regelbücher einzeln zu verticken.
    80€/Jahr (willkürliche Zahl) und man hat Zugang zu allen Regeln.
    Das ganze packt man dann in ne App. Da man nicht dumm ist geht man hin und kauft das auf was es schon gibt (hallo battlescribe) und erweitert es um die Stratagems etc. Die Regeltext lassen sich problemlos automatisch pflegen. Bei GW sitzt ja keiner rum und manipuliert händisch word dokumente. Die Regeln werden in repositories liegen und bei nem build an die entsprechenden Stellen gesetzt werden.
    Man kauft ein stabiles, zuverlässig gewartetes System ein mit demjenigen der es verwaltet. Ich hatte noch nie einen einzigen absturz o.ä. bei battlescribe. Der einzige Schwachpunkt sind übertragungsfehler der Regeln, die ja pretty much nicht mehr auftreten, wenn man auf die repositories vom Regelschreiber zugreifen kann. Zumindest nicht häufiger als auch in printmedien, nur, dass man es mit nem einfachen App-Update korrigieren kann.
    Das hats schon x-mal gegeben. Konkurrenz ist vom Markt, Entwicklungskosten sind gespart. Es ist schon im Webstore von android und ios eingebettet und den Preis korrigiert man dann in GW manier satt nach oben.
    Die Auflage der Printcodices kann mann dann reduzieren, sodass es für die Sammler reicht, die immernoch bereitwillig mehrere 100€ im Jahr zahlen, weil der codex für die mehr als ein Regelwerk ist. Und die Spieler, die sich einen feuchten für 30 seiten bunte bilder und 40 seiten fantasy geschichten interessieren haben das was sie brauchen: Die Regeln.

    Ich denke auch so in der Art wird es in Zukunft kommen. Alles andere wäre nicht zeitgemäß und perspektivisch sicher nicht wirtschaftlich.
    Wünschen würde ich mir dass GW selber ne App macht, damit Battlescribe als konkurrenz bleibt und GW zu qualitätsarbeit genötigt ist. Sowas ist immer wichtig. Denke aber das entweder zu kaufen oder tot zu klagen wird eher der GW walk of life sein. Wenn es besser ist wird es vernichtet, nicht davon gelernt^^

  5. #65
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von torg
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    @emmachine
    Naja so Grundlegend bezahlst du also Geld, für etwas was du quasi so oder so selbst machst? Zumindest aus Sicht der gekauften Codexe, Inoiminis usw. Die par einzelnen kostlosen PDF Seiten, naja.
    Das wäre ja, wie das Auto selbst zu reparieren und die Werkstatt dennoch zu bezahlen Oder ein Buch kaufen, was du selbst erst noch in der richtigen Seitenreinfolge binden musst.
    Irgendwie komisch oder?
    Ich meine wir reden hier über den nicht unwichtigen festen Bestandteil eines Tabletop spiels, und nicht über ein 500 Teile 3d Puzzle, wo das fertige Bild erst nach dem Zusammensetzen zum Aufhängen bereit ist.

    @DuderusMcRulerich
    Das wäre tasächlich mal ne Zeitgemäße Lösung, von der Beide Seiten profitieren würden.
    Interressanter Weise gibt es das ja bei vielen anderen Herrstellen schon so, oder ähnlich.
    Das GW sich das also noch nicht abgekupfert hat, lässt leider deinel letzte Befürchtung als einzigen Schluss zu.
    Geändert von torg (19. June 2019 um 15:35 Uhr)
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  6. #66
    Sigmars Bibliothekar Tabletop-Fanatiker
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    Zitat Zitat von torg Beitrag anzeigen
    @emmachine
    Naja so Grundlegend bezahlst du also Geld, für etwas was du quasi so oder so selbst machst? Zumindest aus Sicht der gekauften Codexe, Inoiminis usw. Die par einzelnen kostlosen PDF Seiten, naja.
    Das wäre ja, wie das Auto selbst zu reparieren und die Werkstatt dennoch zu bezahlen Oder ein Buch kaufen, was du selbst erst noch in der richtigen Seitenreinfolge binden musst.
    Irgendwie komisch oder?
    Ich meine wir reden hier über den nicht unwichtigen festen Bestandteil eines Tabletop spiels, und nicht über ein 500 Teile 3d Puzzle, wo das fertige Bild erst nach dem Zusammensetzen zum Aufhängen bereit ist.
    Wenn der Initialaufwand zeitlich bedingt nicht so über übermäßig hoch wäre und ich dadurch nur noch zwei Dokumente (Regeln und Armee) statt im schlimmsten Fall 8-10 wäre es die Sache sogar Wert. Der Pflegeaufwand, zumindest von Errata Seite her ist relativ klein und wenn wir jetzt mal von sowas wie Space Marines ausgehen kommt zu Codex, Chapter Approved und deren FAQs noch Shadowspear und die Vigilus Kampagne + deren FAQs nach aktuellem Stand dazu. (klappt halt nicht ganz so gut, wenn man in nem GW spielen würde) und dann kommen noch die allgemeinen Regeln dazu die sich auch inzwischen über mehrere Bücher erstrecken.

    Oder man schreibt ein komplett eigenes System, dann ist man Jahre beschäftigt und findet am Ende keine Gegner

  7. #67
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von torg
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    @ emmaschine
    Das ist der Punkt, den ich aktuell am meisten Kritisiere.
    Ganz genau.
    Und der Worst Case in so einem Fall, wäre eine Armee aus drei Codexen, die so genannte Suppe.... Wieviel Zettel kann man vor nem einfachen Spiel dann Studieren?
    Nicht zu vergessen, alle die FAQ noch durchzulesen, die nicht zur eigenen Suppe gehören, wo aber eventl. was allgemeines drinn steht. Wow....
    Inzwischen finde ich, dieser Regelsammelaufwand hat für mich jetzt schon einen Punkt erreicht wo ich gelinde gesagt vor dem Spiel schon keinen Bock mehr habe.
    Und dann auch noch für die hälfte davon von mir Geld haben wollen.... ja ne, nicht wirklich.
    Ruhestand Posaz-Berlin Adeptus Sororitas Spieler seit der zweiten Edition WH 40.k!
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