Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 31 bis 40 von 40
  1. #31
    Miniaturenrücker
    Avatar von Steampunk
    Registriert seit
    28.10.2018
    Beiträge
    1.095

    Standard

    Alles was du mir hier offenbarst ist dass du aus irgendeinem Grund der ansicht bist dass Frauen eine besondere Rechtfertigung brauchen um in einer Rolle besetzt zu werden, die nicht explizit auf die weibliche geschlechtsrolle gemünzt ist, und wenn diese rolle dann auchnoch schlecht geschrieben ist, muss es daran liegen dass DIE SJWS UNS IHREN FEMINISMUS AUFZWINGEN! und nicht etwa aus den gleichen Gründen warum ein männlicher charakter schlecht geschrieben sein könnte.
    Und auch das habe ich mal wieder nicht geschrieben... Du willst in mir und anderen Leuten einfach böse Sexisten sehen und das tust du auch weil dir ein simples Feindbild wichtiger zu sein scheint als Konsens.

    Es macht daher ganz ehrlich keinen Sinn mit jemandem zu "diskutieren", der ständig nur die Sätze so interpretiert und deutet, dass er/sie einen damit angreifen kann, weshalb man sich dann im Prinzip nur ständig gegen haltlose Vorwürfe "verteidigt".

  2. #32
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Iceeagle85
    Registriert seit
    26.11.2005
    Beiträge
    12.871

    Standard

    Mal meine Meinung dazu.

    Ja Rey kann vieles ohne Training aber das scheint mehr eher ein modernes Mainstream Phänomen zu sein als unbedingt nur für Frauen, viele Helden sind heutzutage super toll und ohne Fehler.
    Und Luke konnte auch nen X-Wing fliegen und den Todesstern zerstören ob wohl er nie in einem saß, als Jedi und Lichtschwert Duelist war er dann nicht so gut.

    Rey ist auch nicht das Problem, TFA war ja ganz okay auch wenns eine neue Hoffnung in neu war. Nur das man Han tötete gefiel mir nicht.

    Bei TLJ gings aber richtig bergab. Was sollte Poes Gelabere mit Hux? Und die Bomber waren lächerlich. Warum hat Haldo nicht versucht was zu erklären? Ja sie ist der Generla und muss sich nicht rechtfertigen aber sie musste doch sehen worauf das hinausläuft. Wenn man wenigstens ne Szene hätte in der sie ihrere "Adjutantin" erklärt sie will nicht sagen weil sie Angst vor Spionen hat oder sowas dnan wäre das ja noch was gewesen. Der Casino Planet war auch unnötig , die Verfolgung im All war auch komsich, hat die Erste nicht mehr Schiffe die von einer anderen Seite entgegenkommen könnten? Ich hab nichts gegen Rose und Finn aber da rast Finn auf eine Superwaffe zu die das Ende ihrer Freunde bedeuten könnte und um ihre Liebe zu retten ramt sie ihn. Da hätten beide sterben können außerde sie lagen vor den Läufern und die Waffe konnte das Tor öffnen, im Grunde hätten Finn+ Rose + der Rest tot sein sollen, aber klar niemand stirbt.
    Snokes Ende war auf der einen Seite toll, er war arrogant und überheblich, aber ma weiß immer noch nichts über ihn. Ja man wusste früher auch nichts über den Imperator aber es wäre schon gewesen zu wissen wie er die Erste Ordnung aufbaute.
    Und Luke muss natürlich auch noch sterben.

    Und zum Trailer, wo kommen die ganzen Wiederstand Schiffe her? Die waren doch im Grunde ausgelöscht, ja die Rebellion schien in Rückkehr der Jedi auch größer als nach Hoth aber da sind immerhin mehrere große Schiffe entkommen, nicht nur der Falke und ein paar Leute.
    Und dann muss Palpatine zurückkommen, selbstverständlich mit ner Flotte an Sternenzerstören auf denen Pferde laufen können. Der hätte einfach tot belieb sollen wäre besser gewesen vor allem für Anakins "Erlösung".
    Und wenn das mit Reys Eltern stimmt dann ist da noch etwas was mir nicht zusagt.

    Also wie gesgat Super Rey ist für mich nicht so das Problem eher der schlechte Plot und das die ganzen alten Helden getötet werden, jetzt wohl auch noch C-3PO.
    Geändert von Iceeagle85 (7. November 2019 um 20:46 Uhr)

  3. #33
    Hintergrundstalker
    Avatar von Aex
    Registriert seit
    26.03.2015
    Beiträge
    1.250

    Standard

    Und deine Liste könnte man noch unendlich fortsetzen. Super Rey ist sicher ein Punkt, der zumindest mich immer sehr gestört hat. Fairerweise fand ich Finn seinen Schwerkampf gegen Kylo noch viel unlogischer. Ich meine... Finn besitzt nicht mal Macht Fertigkeiten, kann aber kurzzeitig gegen einen nahezu voll ausgebildeten Sith bestehen?
    Mich wundert höchstens das Du nicht auf Leia ihre Vakuum Reise eingegangen bist. Komplett unwürdige Szene. Klar... Das Schiff explodiert, alle werden ins All geschleudert, aber dabei bekommt sie nicht mal eine größere Blessur ab, und kann sogar noch mit Machtfähigkeiten einen Flug ala Mary Poppins hinlegen.
    Schon das dieser einzelne Rebellen Bomber so einfach auf das Flaggschiff der Ordnung zufliegen konnte war komplett drüber. Quasi die gesamte erste Ordnung schießt auf dieses langsame Schiff, aber nicht ein einziger Kreuzer trifft, wo zuvor alle Rebellenschiffe reihenweise weggestorben waren.
    Genau so blöd war Finn sein 2. Fluchtversuch. Erst war er am Ende von TFA geläutert, stand voll hinter dem Widerstand... und schlagartig will er wieder wegrennen.

    Das zieht sich halt leider so durch die ganze Filmreihe seit TFA. Die Helden besitzen keinerlei Charakter, die ihr Handeln logisch nachvollziehbar erscheinen lässt. Die dunkle Version von Rey aus dem Trailer würde mich daher auch gar nicht überraschen, auch wenn ich das eher für eine Vision halte.
    Snoke war mmn nicht mehr als eine alberne Karikatur. In TFA erschien er zumindest noch ein wenig bedrohlich. Aber wie er verheizt wurde, hatte überhaupt nichts woran man sich erinnern möchte. Wie überhaupt die gesamte 1. Ordnung einfach nur die Slapstick-Version des Imperiums ist.
    Beim Imperator gebe ich dir völlig recht. Das war mitunter einer der starken Parts in den alten Filmen, aber auch in Episode 1-3. Das er dann mehr oder weniger durch seinen Schüler beseitigt wurde, der seinen Sohn beschützen wollte, war ein passender Abgang für den Obersith. Das man ihn wieder reanimiert ist schon ein herber Schlag. Wahrscheinlich hat er aka Lord Voldemord ein paar Hokruxe irgendwo versteckt... seine Seele übertragen oder whatever. Das aber wie Du sagst... plötzlich hunderte Sternenzerstörer aus dem nichts auftauchen.. ja Mensch, wie kann man so eine Armada eigentlich geheim halten? Weder 1. Ordnung noch Rebellen haben davon Notiz genommen?

    Wirklich traurig wie die neue Reihe die Klassiker konsequent ins Lächerliche zieht. Das Versprechen, die alten Filme respektvoll zu behandeln, hat Disney doppelt und dreifach gebrochen. Für mich steht inzwischen fest. Das Geld für den Kinobesuch spare ich mir. Viel lieber warte ich auf den Shitstorm im Netz und lasse mir den Plot zu Ende spoilern. Das ist dann ein für mich würdiger Abschluss der Saga.

  4. #34
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Threeshades
    Registriert seit
    18.08.2001
    Beiträge
    10.170

    Standard

    Zitat Zitat von Steampunk Beitrag anzeigen
    Und auch das habe ich mal wieder nicht geschrieben... Du willst in mir und anderen Leuten einfach böse Sexisten sehen und das tust du auch weil dir ein simples Feindbild wichtiger zu sein scheint als Konsens.

    Es macht daher ganz ehrlich keinen Sinn mit jemandem zu "diskutieren", der ständig nur die Sätze so interpretiert und deutet, dass er/sie einen damit angreifen kann, weshalb man sich dann im Prinzip nur ständig gegen haltlose Vorwürfe "verteidigt".
    Nein ich glaube nicht dass du ein böser Sexist bist, ich habe eher den Eindruck dass du wie viele andere auf rhetorik von solchen reingefallen bist und viellciht auch wie eigentlich jeder Mensch gewisse unbewusste Voreingenommenheiten hegst, die dazu führen dass du an gewisse Gruppen einen anderen Standard anlegst als an andere. So gings mir ja lange Zeit auch. Und zu behaupten dass ich das hinter mir gelassen hätte wäre auch absolut vermessen, ich bin mir dieser nur bewusster geworden.

    Also hier meine Stahlmannversion deines Standpunktes:
    Disney (repräsentativ für einen weiteren Trend in Hollywood und der Unterhaltungsmedienlandschaft) hat die Minderheitenquote nur deshalb aufgedreht weil das gerade Trendy ist. Und Mitglieder solcher Minderheiten werden jetzt ohne halt und Sinn in Rollen gesteckt ohne ordentlich ausgearbeitet zu werden.
    Wenn das eine Misinterprätation ist, lass es mich bitte wissen. Wenn nicht, fehlt mir noch der Grund warum das Problem hier die Minderheiten sind und nicht die tatsache dass einfach nur die Charaktere nicht hinreichend ausgearbeitet sind. Denn abgesehen von einem extremfall wie einem Rollstuhlfahrer als Elite Frontsoldat (ungeachtet etwaiger sci-fi exoskelette die diesen körperlichen nachteil komplett aufheben würden) kann ich mir nicht viele situationen vorstellen in der eine Rolle nicht von einem Mitglied jeglicher Bevölkerungsgruppen bekleidet werden könnte. (und im Fall von den Unterwäsche models als Türvorsteher bin ich ja einer Meinung, aber das passiert ja weniger aus Gleiberechtigung als aus dem Eye-Candy Aspekt)

    Zitat Zitat von Aex Beitrag anzeigen
    Und deine Liste könnte man noch unendlich fortsetzen. Super Rey ist sicher ein Punkt, der zumindest mich immer sehr gestört hat. Fairerweise fand ich Finn seinen Schwerkampf gegen Kylo noch viel unlogischer. Ich meine... Finn besitzt nicht mal Macht Fertigkeiten, kann aber kurzzeitig gegen einen nahezu voll ausgebildeten Sith bestehen?
    Aus irgendeinem Grund wird bei dieser Szene immer ausgelassen dass der "voll ausgebildete" "Sith" (eigentlich ein Fortgeschrittener Lehrling) in dieser situation gerade Frisch seinen eigenen Vater ermordet hatte und daher wahrscheinlich Emotional nicht ganz bei der Sache war, und obendrein noch einen Schuss von dem Blasteräquivalent eines Großkalibrigen Gewehrs intus hatte.
    Geändert von Threeshades (8. November 2019 um 22:23 Uhr)

  5. #35
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Fauk
    Registriert seit
    28.06.2013
    Beiträge
    3.902

    Standard

    Was mich an den neuen Star Wars Filmen vor allem stört ist das die neue Trilogie mehr so wirkt als hätte man die alten Geschichten auch einfach nur neu aufgelegt. Rey hat mich bisher sogar gar nicht so sehr gestört, entweder weil es mir nicht aufgefallen ist oder weil es einfach soviel anderes kam das mir förmlich ins Gesicht gesprungen ist.

    Wahrscheinlich ist bei mir auch ein Problem das ich ein großer Fan von KOTOR bin und mir einen Film in diesem Universum so gut hätte vorstellen können da es immer noch Star Wars ist aber auch einfach mal was neues bringen kann. Da muss es nicht immer nur 2 Jedi gegen 2 Sith geben, sondern mal 100 gegen 100 oder vergleichbares, fände ich schon geil.

    Was den dritten Teil anbelangt werde ich wohl ins Kino gehen, aber weniger weil ich denke das der Film gut ist, sondern weil ich viel mehr sehen will wie man das Debakel des zweiten Teiles wieder ausgebügelt hat, oder es zumindest versucht hat ^^

  6. #36
    Testspieler

    Registriert seit
    27.12.2017
    Beiträge
    98

    Standard

    Wenn nicht, fehlt mir noch der Grund warum das Problem hier die Minderheiten sind und nicht die Tatsache dass einfach nur die Charaktere nicht hinreichend ausgearbeitet sind. Denn abgesehen von einem Extremfall wie einem Rollstuhlfahrer als Elite Frontsoldat (ungeachtet etwaiger sci-fi Exoskelette die diesen körperlichen nachteil komplett aufheben würden) kann ich mir nicht viele Situationen vorstellen in der eine Rolle nicht von einem Mitglied jeglicher Bevölkerungsgruppen bekleidet werden könnte.
    An der Stelle würde ich widersprechen. Es hängt natürlich stark vom setting ab, aber man kann einfach nicht jeden in jede Rolle stecken, bloß weil es dem Zeitgeist entspricht. also kann man schon, aber dann macht man sich halt lächerlich.
    Beispielsweise kann man nicht einfach ohne Erklärung Frauen als Elitesoldaten auftreten lassen. Sie sind, aller Propaganda zu Trotz einfach körperlich nicht dazu geeignet. Die Amis haben das ausführlich durchexerziert, und gemischte Squads haben immer wesentlich schlechter abgeschnitten, die schießen sogar wesentlich schlechter. Bisher hat überhaupt nur 1 Frau dort den Kurs zum Infanterieoffizier bestanden. Damit man überhaupt ein paar Frauen in die Truppe bekommt, musste man die Zulassungsbedingungen lockern: über die Hälfte der Bewerberinnen schaffte nicht die nötigen 3 Klimmzüge (Natürlich wird man es trotzdem politisch durchdrücken, weil politische Korrektheit den Entscheidungsträgern wichtiger ist als das überleben der eigenen Soldaten, aber das ist ein anderes Thema)
    Kurz: wenn man ne Frau in so ner Rolle auftreten lässt muss man das erklären. Lustigerweise zeigt Gwendoline Christie sowohl wie man es macht (Brienne von Tarth in GOT) als auch wie es nicht funktioniert (Phasma in Star Wars). Wobei es bestimmt irgend nen Comic oder Buch gibt, das erklärt warum die Sturmtruppen auf einmal Frauen in ihren Reihen haben (ich bin mir sogar sicher dass es sowas gibt), aber im Film fehlt es halt.

    Noch schlimmer war diese Witzfigur von General. In welcher Armee der Welt oder des Universums hat ein gerade der Pubertät entwachsender Hohlkopf das Oberkommando inne? So Dinge muss man erklären und nicht einfach Teen-General da hinstellen.

    Wie gesagt: nichts gegen starke Frauenfiguren. In der SciFi gib es genug davon: Ellen Ripley, Catherine Janeway, Sarah Connor, Scully aus AkteX, Starbuck im BSG-Remake. Selbst Jessica Alba in Dark Angel war noch irgendwie glaubhaft und plausibel. Vermutlich gibt es in der SciFi mehr positive Frauenfiguren als Mädels die sich tatsächlich für das Genre interessieren.
    Aber was in letzter Zeit passiert ist einfach absurd. Da werden Rollen nur deswegen mit Minderheiten besetzt, damit man eben sinnloserweise eine Minderheit drinnen hat, vollkommen egal wie sinnig sowas ist. Bei den Fantastic four hat man sogar den Hintergrund geändert. Da ist Sue Storm dann adoptiert, damit man Johnny Storm mit dem Schwarzen besetzen kann. Richtig lustig wirds dann mit historischen Stoffen: im letzten unsäglichen Robin Hood ist dann little John nen Moslem aus dem Morgenland (ja ich weiß war bei Morgan Freeman auch so, aber da es eine neue Rolle und gut gemacht) und Marian ne Kampfemanze *würg*.
    Ja, es gibt auch positive Ausnahmen: Don Warrington als King Lear war gut, halt einfach weil Warrington nen klasse Schauspieler ist, und es absurd wäre wenn er kein Shakespeare spielen könnte, bloß weil er schwarz ist. Aber man hat dort die Rollen nicht verändert, es ist halt einfach Shakespeare und schwarze und weiße Schauspieler spielen halt, Ethnien werden nicht thematisiert

    Wenn du ernsthaft glaubst dass Firmen wie Disney an ihren Feminismus-Positiven Produkten Profit lecken, und es entweder nicht merken, oder es sogar wissen und trotzdem dne Kurs halten, lege ich dir ans Herz zu überdenken ob du nicht vielleicht eine etwas eingeschränktere Perspektive auf den Markt hast, als diese Multimilliarden-Dollar Konzerne, ganze Abteilungen haben die sich nur auf Marktforschung und Profitauswertung konzentrieren
    Star Wars ist im Moment noch zu groß um wirklich zu floppen. Allerdings darf man sich schon fragen, was für Geld man mit wirklich guten filmen hätte machen können. Aber mal abwarten, das Ende kann schnell kommen. Terminator hat es jetzt erwischt. Dark Fate ist ein Verlust. Irgendwann ist halt einfach die Luft raus. Wenn Star Wars mit dem kommenden Teil die Fans nicht massiv versöhnt, sehe ich das auch dort kommen.

    Und wie gesagt: be woke, get broke ist ein auffälliges Schema.
    Bisher ist noch jeder Film der eine bekannte Thematik/Franchise mit Gewalt auf Feminismus/sjw bügeln wollte kolossal gescheitert: Ghostbusters, Robin Hood, Man in Black oder Terminator nur so als jüngste Beispiele oder außerhalb des Kinos Battlefield 5 oder Gilette mit seiner selten dämlichen Werbung (war richtig teuer, über 5 mrd. Verlust)
    Trotzdem probiert man es immer wieder. Mir scheint da schon die Ideologie stärker ausgeprägt als der Geschäftssinn, aber mei der Kapitalismus wirds schon regeln, das stimmt


    Weil Joker überhaupt keine linkspolitische Botschaft hat
    Noch kurz dazu: Darum geht es nicht. Es geht immer darum wie etwas inszeniert wird. Ob ein film eine Botschaft transportiert oder einem reinwürgen will.
    Dazu kommt noch ein anderer Umstand: Fanatiker und Jakobiner, egal welcher Coleur, verstehen keine Ironie, keinen Sarkasmus, keine Satire. Beispielsweise haben die Humorlosen Starship Troopers damals als "faschismusverherrlichend" bezeichnet, weil sie nicht kapiert haben, dass es die reine Persiflage ist. Gleiches gilt z.B. für die Leni-Riefenstahl-Ästhetik in 300.
    Joker fällt in eine ähnliche Kategorie, weshalb ihn die humorfreien Ränder ablehnen, die Masse aber mag.

  7. #37
    Hintergrundstalker
    Avatar von Aex
    Registriert seit
    26.03.2015
    Beiträge
    1.250

    Standard

    Noch schlimmer war diese Witzfigur von General. In welcher Armee der Welt oder des Universums hat ein gerade der Pubertät entwachsender Hohlkopf das Oberkommando inne? So Dinge muss man erklären und nicht einfach Teen-General da hinstellen.
    Das zu erklären dürfte schwer fallen, weil die Besetzung einfach Zielgruppen-gerechte Gründe hat. Die Erklärung wäre wahrscheinlich genau so absurd. Wir wussten ja auch kaum woher ein Tarkin kommt... und man muss auch nicht alles erklären. Eine goldene Regel die leider zu häufig gebrochen wird im heutigen Kino: Don't tell everything!


    Wie gesagt: nichts gegen starke Frauenfiguren. In der SciFi gib es genug davon: Ellen Ripley, Catherine Janeway, Sarah Connor, Scully aus AkteX, Starbuck im BSG-Remake. Selbst Jessica Alba in Dark Angel war noch irgendwie glaubhaft und plausibel. Vermutlich gibt es in der SciFi mehr positive Frauenfiguren als Mädels die sich tatsächlich für das Genre interessieren.
    SciFi ist eigentlich das falsche Genre. Das alles ist Fantasy mit SciFi Elementen. Sonst stimme ich dir komplett zu. Wobei gerade auch starke Frauen in den Filmen meist dadurch abgerundet wurden, das sie eben nicht in jeder Hinsicht starke oder überlegene Heldinnen waren. Eine Ellen Ripley hat auch mehrfach geweint.


    Aber was in letzter Zeit passiert ist einfach absurd. Da werden Rollen nur deswegen mit Minderheiten besetzt, damit man eben sinnloserweise eine Minderheit drinnen hat, vollkommen egal wie sinnig sowas ist. Bei den Fantastic four hat man sogar den Hintergrund geändert.
    Sehe ich genau so. Das kann es einfach nicht sein. Geschichten werden irgendwie grob um eine Mindestanforderung um Gendermainstream herum geschrieben oder sogar umgeschrieben. Das ist halt komplett übertrieben, zumal es Geschichten mit unnötigem, politischen Statement zumüllt, was dann nur auf Kosten der Story gehen kann. Eben gutes Beispiel mit dem Kasino Planet im letzten Starwars. Diese 40 Minuten politisches Statement hätte man komplett weglassen können, und mit dieser wertvollen Zeit lieber die Verfolgungsjagd von Ordnung und Rebellen glaubhafter machen.


    Bisher ist noch jeder Film der eine bekannte Thematik/Franchise mit Gewalt auf Feminismus/sjw bügeln wollte kolossal gescheitert: Ghostbusters, Robin Hood, Man in Black oder Terminator nur so als jüngste Beispiele oder außerhalb des Kinos Battlefield 5 oder Gilette mit seiner selten dämlichen Werbung (war richtig teuer, über 5 mrd. Verlust)
    Richtig so.


    Noch kurz dazu: Darum geht es nicht. Es geht immer darum wie etwas inszeniert wird. Ob ein film eine Botschaft transportiert oder einem reinwürgen will.
    Dazu kommt noch ein anderer Umstand: Fanatiker und Jakobiner, egal welcher Coleur, verstehen keine Ironie, keinen Sarkasmus, keine Satire. Beispielsweise haben die Humorlosen Starship Troopers damals als "faschismusverherrlichend" bezeichnet, weil sie nicht kapiert haben, dass es die reine Persiflage ist. Gleiches gilt z.B. für die Leni-Riefenstahl-Ästhetik in 300.
    Joker fällt in eine ähnliche Kategorie, weshalb ihn die humorfreien Ränder ablehnen, die Masse aber mag.
    Ich weiß nicht ob es mit mangelndem Humor zu tun hat, den Film abzulehnen. Tatsächlich scheint es einigen schwer zu fallen, diesen Film richtig zu verstehen. Was man auch daran merkt das er Linken zu rechts ist, Rechten jedoch zu links. Für einige ist er Gewaltverherrlichend und sogar ein Lobgesang auf den Täter. Was einfach kompletter Bullshit ist. Der Film ist in gewisser Weise wirklich entlarvend.
    Wobei mich nicht überrascht das der Film manchem zu sehr aufs Gemüt geschlagen hat. Der Film ist keine Vorgeschichte zum Dark Knight und der Joker selbst ist eben nicht der brilliante, charismatische Schurke den Heat Ledger dargestellt hat, der bei vielen Begeisterung hervorrufen konnte. Das fällt beim neuen Joker einfach erheblich schwerer, weil der im Grunde nichts anderes ist als ein kompletter Versager, der dank einer Verkettung vieler Einflüsse komplett auf die schiefe Bahn gerät.

  8. #38
    Fluffnatiker
    Avatar von Old Faithful
    Registriert seit
    07.03.2013
    Beiträge
    2.558

    Standard

    Apropo Palpatines Rückkehr.

    Im alten Lore hatte der diverse funktionierende Klone die nicht wie im Fall von geklonten Jedi geistig instabil wurden.

    Versteckte Flotten gab es im alten Lore auch also seh ich og Punkte als nicht allzu kritisch an.
    Da gab es im alten Fluff hingegen viel schlimmere Dinge als das was Disney da aktuell verzapft .

    Oder möchte jmd die Yuu zhan Vong gern?
    Oder Zombie Sturmtruppen?

  9. #39
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Ferox21
    Registriert seit
    18.03.2010
    Beiträge
    6.561

    Standard

    Das Problem bei Rey als Figur ist jetzt nicht, dass sie eine Frau ist, sondern dass sie als Charakter viel zu stark angelegt ist und ihre Fähigkeiten immer quasi dann vom Himmel fallen wenn sie gebraucht werden.

    Sie wird uns als einsame Schrottsammlerin vorgestellt. Schön und gut, das ist wohl ihre Rolle.

    Später wird sie dann von zwei Schergen angegriffen und kann sich locker verteidigen. Jo, ok, auf dem Planeten muss man als einsame Person wohl auf sich aufpassen können - das passt.

    Dann will sie BB-8 und dem Widerstand helfen, aber warum? Hier knirscht es zum ersten Mal, denn es wird nicht klar warum Rey hilft, außer dass sie wohl einfach nett und hilfsbereit ist, was wiederum zu ihrem bisher vorgestellten Leben nicht so recht passen will.

    Dann greift die First Order an und Rey entpuppt sich als Pilotin, die auf Anhieb den Millenium Falcon fliegen kann. Aber hier wird es langsam komisch. Wieso kann eine Schrottsammlerin ein hochkomplexes Raumschiff meisterhaft durch enge Schluchten steuern?

    Später gibt es ein dringendes technische Problem mit dem Falcon, was Rey sofort auf Anhieb löst, obwohl Han Solo, der Mann der Falcon in und auswendig kennt, im selben Raum ist. Auf einmal ist Rey also auch noch eine begnadete Mechanikerin, die das Problem sofort erfassen und lösen kann.

    Dann wir Rey gefangen genommen und beherrscht sofort ohne irgendein Training den Jedi Mind Trick, um sich befreien zu können. Ab hier wird es langsam absurd. Woher kann Rey die Macht nutzen, obwohl sie noch ein paar Stunden zuvor die Jedi als Mythos abgetan hat?

    Und dann besiegt sie natürlich Kylo Ren im direkten Zweikampf, obwohl sie noch nie ein Laserschwert in den Händen gehalten hat.

    Und von Last Jedi will ich jetzt gar nicht anfangen...

    Hier ist halt das Geschlecht nicht so sehr das Problem. Hätte man einen Mann durch die selbe Geschichte geschickt, wäre er genauso unglaubwürdig gewesen. Ich gestehe wohl zu, dass es nicht so stark diskutiert worden wäre wie bei einer Frau, aber dennoch wäre dies keine gut geschriebene Figur gewesen.


    Hier brauchen wir uns als Vergleich nur Luke in A New Hope ansehen. Luke ist zwar tapfer, aber kein besonders guter Kämpfer. Er wird erst von den Sandleuten überrumpelt und muss später in der Cantina von Obi Wan gerettet werden.

    Seine außerordentlichen Pilotenfähigkeiten werden im Laufe der Handlung mehrfach von unterschiedlichen Figuren angesprochen, bevor er sie im Finale endlich unter Beweis stellen kann.

    Auch im Umgang mit der Macht bringt Obi Wan Luke zunächst bei, wie er auf seine Gefühle achten soll. Und Luke nutzt dies erst viel später und nur einmal, um den Todesstern zu zerstören.

    Die Figur der Luke Skywalker wirkt eben durch diese Dinge insgesamt realistisch.


    Wäre Luke wie Rey gewesen, würde das in Episode IV ganz anders ablaufen.

    Luke vertreibt selber die Sandleute und erst dann stößt Obi Wan zu ihm. Später in der Bar behauptet er sich ohne Hilfe gegen die beiden Angreifer. Han Solo wird in der Geschichte nicht gebraucht, also kaufen er und Obi Wan ein eigenes Schiff, was Luke dann selber fliegt. Obi Wan zeigt auf dem Flug Luke die Macht, wobei er alles gezeigte wie ein Naturtalent beherrscht. Später auf dem Todesstern erkennt Luke sofort die Schwachstelle des Fangstrahls und beseitigt diese selber. Nachdem Vader Obi Wan umgebracht, hat kommt es zu einem ersten Duell zwischen ihm und Luke, wobei Luke Vader besiegen und anschließend fliehen kann. Auf der Flucht schießt Luke mit seinem Raumschiff noch ein paar TIE Fighter ab. Während der Schlacht um den Todesstern besiegt Luke Vader erneut, diesmal im Raumschiffkampf. Anschließend zerstört er den Todesstern.

    Kann man so machen, aber was will ich denn mit einem Helden, dem alles gelingt und der nie auch nur ins Straucheln gerät. Und der den vermeintlichen Oberschurken bereits im ersten Film besiegt hat.

    Lukes Geschichte ist nicht ohne Grund die klassische Heldenreise. Das hat man bei Rey leider total vergessen.

  10. #40
    Eingeweihter

    Registriert seit
    07.05.2011
    Beiträge
    1.767

    Standard

    Zitat Zitat von Old Faithful Beitrag anzeigen
    Apropo Palpatines Rückkehr.

    Im alten Lore hatte der diverse funktionierende Klone die nicht wie im Fall von geklonten Jedi geistig instabil wurden.
    Bitte nicht die Dark Empire Reihe erwähnen. Ist wie ein Fremdkörper im EU. Veitch/Kennedy haben da irgendwie Narrenfreiheit genossen. Lucas war ein Fan von denen. In späteren Publikationen wird es gänzlich ausgeblendet. Optisch war es trotzdem spannend unter anderen wurde hier Nar Shadda und Nal Hutta eingeführt und auch Boba Fett tauchte hier wieder auf. Man wußte aber nicht wie er den Sarlacc überlebt hat.

    Versteckte Flotten gab es im alten Lore auch also seh ich og Punkte als nicht allzu kritisch an.
    Ja, die Karana-Flotte und diverse Alienflotten. Auch die Mon Calamari Sternkreuzer die für den Krieg umgebaut wurden. Insofern warum nicht. In einen Universum, wo es recht viele Schffe gibt, sollte es auch möglich sein, Handelsschiffe in Kriegsschiffe umzubauen.

    Da gab es im alten Fluff hingegen viel schlimmere Dinge als das was Disney da aktuell verzapft .

    Oder möchte jmd die Yuu zhan Vong gern?
    Oder Zombie Sturmtruppen?
    Neh nicht wirklich. Die haben das EU geschleifft. Danach war nichts mehr so wie es war. Nach der Reihe habe ich auch aufgehört die zu lesen. Ich vermute die Zombies stammen aus der Dark Nest Reihe. Nie gelesen.

    @Ferox21: Word.

Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 2 (Registrierte Benutzer: 1, Gäste: 1)

  1. Threeshades

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •