Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Miniaturenrücker

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    963

    Standard Motivationsprobleme beim Bemalen!

    Wie geht Ihr mit der Situation um, wenn Euch für länger als 2-3 Tage am Stück die wirkliche Lust am Bemalen abgeht?

    Also nicht generell die Freude am Hobby an sich, am Sammeln, Lesen, Chatten usw., sondern ganz konkret die Pinselei!?

    Klar: "Wegpacken" ist mir auch schon in den Sinn gekommen, ist dann aber doch irgendwie zu simpel!
    Denn manchmal bekommt man ja dann doch wieder spontan Ziep, und dann muss man wieder erst mal alles rausholen und aufstellen...

    Einfach andere Modelle und ne andere Armee versuchen?
    Nicht "in Reihe", sondern nur einzelne Modelle bemalen?
    Oder stur weiter machen, und hoffen, es wird besser?

    Finde alles nicht so überzeugend; würde mich echt interessieren, wie Ihr das seht!

  2. #2
    Hintergrundstalker
    Avatar von Horus3
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    1.127

    Standard

    Ich hatte schon öfter und längere Zeit, mich überhaupt für Hobbyprojekte zu motivieren. Meistens war da das Problem, dass einfach zu viel zu erledigen war. Zwei 40k-Armeen warteten darauf, gebaut, bemalt und bespielt zu werden, ebenso eine FF Truppe und zusätzlich auch noch Gelände für den neuen Spieltisch.
    Das habe ich tatsächlich mit zweierlei überwunden. Zum einen, als Soft Motivator, einen Armeeaufbau ins Leben gerufen. Es motiviert sehr, wenn andere die eigenen "Kunstwerke" loben und regelmäßig neuer Content gewünscht ist.
    Zum anderen habe ich eine zufällige To-Do-Liste für mich entdeckt. Ich habe alle Punkte nummeriert in ein Excelsheet eingetragen und lasse mir da, sobald ein Punkt abgehakt ist, etwas neues randomized ausgeben. Vor allem bei sehr unterschiedlichen Projekten ist die Abwechslung sehr angenehm. Einen Tag muss ich einen Deathkorps Trupp bemalen, am nächsten Tag baue ich ein Geländestück, am nächsten Tag bemale ich ein Custodes Fahrzeug, etc.
    Mir persönlich hatte das sehr geholfen, regelmäßig meinem Hobbykram nachzukommen, ohne aufgrund von zu Viel zu tun demotiviert zu sein
    Mein Armeeausbau: 158. Rabenstein-Regiment
    Mein Verkaufsthread: Des Badner Base- und Geländebasar

  3. #3
    Blisterschnorrer
    Avatar von Max Musculo
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    484

    Standard

    Den "Pile of Shame" klein und übersichtlich halten.
    Bzw. diesen erst einmal abarbeiten.
    Das ist bei mir zumindest im Moment angesagt.
    Ein riesiger Haufen graues Plastik demotiviert mich eher.

    Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen zuerst alles was angefangen ist und halbfertig rumsteht, fertig zu machen. Vorher wird nichts neues gekauft.

    Aber es gibt immer mal wieder Phasen in denen ich einfach keine Lust habe. Das ist aber auch in Ordnung, es gibt auch noch ein Leben neben 40k.
    Nach ner Woche Pause ist die Motivation wieder voll da.

  4. #4
    Grundboxvertreter
    Avatar von Cpt. Com. Daemus
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    Standard

    Hatte das schon soooo oft.

    Wenn ich beruflich stark eingebunden bin, suche ich intensiver nach Ausgleich. Dann schwingt der Pinsel in frühen Morgenstunden und Abends manchmal auch.

    Wenn ich entspannt bin - am "schlimmsten" im Urlaub - trocknen meine Wassergläser (hey, ich benutze Senfgläser!) auf den Grund...

    In solchen Zeiten habe ich mir angewöhnt: Lese den Codex, Artikel über das Volk in den Monaten ihres Erscheinens im WD, gestalte im Geiste (oder mit den Tools) Listen... sowas.

    Es tauchen wieder die Bilder dessen auf, weshalb ich die Armee überhaupt begonnen habe. Ab zu den geilen Einheiten und los geht's wieder.

    Wobei ich ohnehin erst das zusammen baue, was auch bemalt werden soll und nicht die ganze Armee in Grau dasteht und mir versucht, ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Auch kaufe ich weiterhin wie blöde ein. Disziplin zum PoS - warum?
    Nicht die Spur einer Mutation? Das ist abnorm! RICHTET IHN!!

  5. #5
    Testspieler

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    Zitat Zitat von beetlemeier Beitrag anzeigen
    Wie geht Ihr mit der Situation um, wenn Euch für länger als 2-3 Tage am Stück die wirkliche Lust am Bemalen abgeht?
    Mit Familie, Kind, 40 Stunden Schreibtisch-Job und früh um 6 Uhr aufstehen tue ich mich schwer, mich überhaupt 2 Tage in der Woche fürs Hobby zu motivieren. Dauert es halt länger. Und ich habe keine Skrupel, meinen Pile of Shame durch Verkäufe wieder zu reduzieren, wenn ich merke, dass mich ein bestimmtes Projekt doch nicht mehr so interessiert wie im Moment des Spontankaufes.

    Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich mit Abwechslung sehr gut motivieren kann. So wechsle ich zwischen Systemen, Miniaturen malen, Gelände basteln oder aktuell eine personalisierte Lagerlösung für KD:M. Damit fahre ich sehr gut. Wenn wieder was fertig ist, suche ich mir das nächste, oft dann ein anderer Hobbyaspekt.

    Und ich habe wie Horus3 ein Spreadsheet (bei mir in Google, wegen des mobilen Zugriffs), in dem ich alle Projekte in Teilschritten farblich markiere, da motiviert es schon, wenn sich das Rot langsam in Gelb und dann Grün wandelt.

  6. #6
    Tabletop-Fanatiker
    Avatar von Fauk
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    Standard

    Was bei mir gut funktioniert hat waren bisher diese Sachen:

    1. Wechseln der Projekte. Wenn eine Armee gerade schlecht im Spiel performed oder ich schon zu viel Zeit hineingesteckt habe und sie langsam langweilig wird, dann switche ich gerne das Projekt zur "Flavor of the Month" Armee oder irgendwie was vergleichbares. Ich kaufe dann keine neuen Armeen, aber wenn man mehrere sein eigenen nennt gibt es immer eine deren Stern gerade am hellsten scheint, dann werde ich einfach zu der übergehen. So entsteht gerne mal ein Kreislauf und man selbst hat eine ansprechende Abwechslung.

    2. Motivation über eine Deadline. Da ich aktiver Turnierspieler bin kommt es öfters vor das man feste Zeiten hat zu denen man spielen wird, wie eben zu einem Turnier. Also stellt man sich seine Liste oder das was man ungefähr spielen will schon vorher fest und bemalt dann mit dieser Deadline im Rücken. Das motiviert mich meist recht gut, auch wenn ich noch nie alles bis dahin fertig bekommen habe, aber der Motivationsschub war es definitiv wert.

    3. Schnelle Erfolge. Was auch super ist wenn man sich der Mittel bedient die einen schnellen Erfolg versprechen, bspw. Contrast Paints oder das man ein Bemalschema mittlerweile aus dem FF kennt und dementsprechend zügiger unterwegs ist. Wenn die Modelle dann nur für wenige Tage auf dem Bemaltisch stehen und dann quasi auf die Platte wandern können, erfüllt mich oft mit Stolz und der Lust gleich die nächsten hinterher zu schieben.

  7. #7
    Tabletop-Fanatiker

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    19.02.2017
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    Standard

    Alles was die Vorposter machen, am Besten funktioniert für mich jedoch mit unbemalten Modellen ein Spielchen zu wagen; das nervt motivierend...
    z.B. für Vanguard Marines hab ich ein MSU-Konzept, d.h. Einheiten sind nicht größer als 5 Modelle, jeden Tag einen Marine zusammensetzen (leichte Umbauten inkl.) und möglichst übers WE bemalen. Klappt bisher bestens, GW bringt leider den Nachschub nicht schnell genug in den Verkauf!
    Sever for us all ties between the now and what is to be
    We will act as your sword
    And you will know us by the trail of dead

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