Ich habe sehr begrenzte (und frustrierende) Erfahrung auf alten Resindruckern, aber nun wars dann doch soweit das ich mich für einen eigenen durchringe.....
Ich habe auch gerätselt, welcher für mich der beste ist. Zur Auswahl standen zuletzt noch die beiden von Elegoo (Saturn 4 und Mars 5) und von Anycubic (Mono 7 und Mono 4 Ultra). Ich habe mir dazu ein paar Vergleichsvideos von Fauxhammer angeschaut, mir Gedanken gemacht, wie ich den gesamten Arbeitsprozess fahren möchte, und ob ich die Größe wirklich brauche oder nicht. ( u.a. das hier:
)
Zuerst fiel die Größe. Für Gelände nehme ich meinen vorhandenen Bambulab A1, und ich habe keine Modelle die bedeutend größer sind, als das ich sie in einem Stück drucken möchte. Ich hatte einfach den Lycheeslicer runtergeladen und geschaut wie das passt. Die Masse an Figuren ist eh egal, weil der Drucker nur schneller drucken muss als ich malen kann.... das ist nun wirklich kein Problem.
Dann wollte ich beim Prozess so vorgehen wie in dem Video con Okay Hobby Time. (
)
Das heißt: "Drucken und abtropfen" - "Träger (incl. Modelle) vorspülen, und dann den Träger (incl. Modelle) in die Waschanlage" - "trocknen lassen, härten, abpulen)". Dazu musste der Träger möglichst in die Waschanlage passen und natürlich gut zu reinigen sein. Damit war schon eine Vorentscheidung zum Anycubic gefallen.
Zu guter letzt hat mich dann die Erkenntnis abgeschreckt, daß das Autoleveling nichts anderes ist als ein "randrücken bis es passt" ist, ohne das da wirklich was gelevelt wird. Teilweise wird in dem Zusammenhang dann auch von Elefantenfüßen fehlerhaften Schichtübergängen gesprochen, und die Problemlösung dich auf Reddit gefunden hatte (leider kein Link), fiel dann doch mehr in die Kategorie "hingepfuscht". Das der Träger dann nicht so recht griffig ist, hat dann das Fass zum überlaufen gebracht, und mich schlussendlich zum Anycubic geführt. (Für mich der Mono 7 Pro, das reicht)
Die bei Fauxhammer angesprochenen Schärfeprobleme bezüglich der Transferfolie lass ich auf mich zukommen, und sind letztendlich ja einfach lösbar. Wenn sie für Spielmodelle denn überhaupt relevant sind....
So, das war viel Text ohne praktische Erfahrung, aber so war der Weg wie ich mich entschieden hatte, vielleicht hilfts dir.
🙂