Ausrüstungen und Befehle für den Chaoten

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Calidus

Anderas
Hm, Ausrüstung und Befehle für den Chaot?

Ich weiß nicht. Diese Sachen können das Spiel sehr schnell kompliziert werden lassen. Am Ende spielen wir 5 GSG Leute gegen 5 Chaos Space Marines, alle haben dieselbe Auswahl an Ausrüstung und Befehlen, es ist perfekt ausgeglichen aber langweilig.
Lass uns diese Option aber mal ruhig offen halten um Missionen zu Chaotifizieren und zu Orkifizieren und so weiter. Um diese Option offen zu haben, müssen wir natürlich ein kleines „Framework“ bauen ohne Details – Sozusagen die Grundregeln für chaotische Ausrüstung und Befehle. Ganz genau welche Ausrüstung und welche Befehle wir dann einbauen, können wir danach klären. Wenn wir das „Framework“ haben, können wir beliebig erweitern.


Die Grundregel könnte lauten:
Vorschlag 1: (besser für die Spacies)
Wenn der Chaot Befehlskarten auf der Hand hat, kann er zu Anfang seines Zuges einen Befehl ausspielen, anstatt eine Ereigniskarte zu ziehen.
Vorschlag 2: (besser für den Chaot)
Wenn der Chaot Befehlskarten auf der Hand hat, kann er nach dem Ziehen der Ereigniskarte entscheiden, einen Befehl anstelle der Ereigniskarte zu spielen. Er behält dann die Ereigniskarte statt der Befehlskarte auf der Hand.
Vorschlag 3: (Ist zwar die einfachste Variante, könnte jedoch ab und zu die volle Dröhnung bewirken und ist deshalb mit Vorsicht zu genießen…)
Wenn der Chaot Befehlskarten auf der Hand hat, kann er nach der Ereigniskarte einen Befehl zusätzlich ausspielen.
Geltungsbereich der Befehle
Vorschlag:
Allgemeine Befehle können auf jede Figur des Chaoten gesprochen werden.
Völkerbefehle können nur auf ihr jeweiliges Volk angewendet werden.
Truppbefehle müssen sogar von ihrem jeweiligen Anführer auf dessen Leute gesprochen werden – befindet sich kein passender Anführer auf dem Feld, kann diese Art Befehl nicht gesprochen werden.

Beispiele: Ein Chaos Space Marine Volksbefehl kann auf die Chaos Space Marines gesprochen werden. Für so einen Befehl ist kein Boss notwendig. Ein Ork-Truppbefehl kann nur von einem Orkboss auf Angehörige des Orkvolks gesprochen werden.
In dieser Regel sind mir die Truppbefehle die liebsten: Da kann ein taktischer Spaciespieler entscheiden, den Boss mit Prio umzubringen, um ihn vom Befehlen abzuhalten. Andersherum gehört es plötzlich zur Taktik des Chaoten, dass er seinen Boss schützen muss. Wir können uns für eine der Regeln entscheiden oder zwei oder alle drei, oder wir denken uns noch was ganz anderes aus…

Wie erhält der Chaot Befehle? Welche Befehle?
Vorschlag:
Wird eine Mission gespielt, dann erhält der Chaot die Befehle, die in der Mission beschrieben sind.
Wird ein freies Spiel gespielt oder in der Mission steht nichts dazu, dann erhält der Chaot genauso viele Befehle wie die stärkste Entermannschaft. Er darf die Befehle frei auswählen.

Ausrüstungen für den Chaosspieler:
Ehrlich gesagt, würde ich die Ausrüstungen weglassen und stattdessen direkt in die Figuren mit ihren Blips mit reinrechnen.
Ein CSM mit Bolter ist etwas ganz anderes als ein CSM mit Bolter und Zielfernrohr. Ein CSM mit Bolter, Zielfernrohr und Spezialmuni ist wieder etwas ganz anderes.
Noch dazu hat der Chaosspieler wesentlich mehr Figuren zu verwalten, so dass das Problem mit den persönlichen Ausrüstungen doppelt so groß wird wie bei den normalen Spacies. Ich würde genau einer Chaosfigur auf dem Spielfeld gleichzeitig erlauben, persönliche Ausrüstung mitzuführen. Alle anderen tragen nur das was man eindeutig sehen kann.
Also CSM mit Bolter und Zielfernrohr? Kein Problem, man kann ja an der Figur einen Bolter mit Zielfernrohr sehen und auf dem Blip sind 10 Punkte drauf statt 5 plus der Bolter mit Zielfernrohr ist sichtbar abgebildet.
 
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Herold der Lilieth

Blisterschnorrer
Die Ausrüstungskarten sollten vor allem den Ereigniskartenstapel-Missbrauch verhindern.

Um so stärker der Chaosspieler wird um so kleiner wird der Ereigniskartenstapel. Im alten Spiel durfte ich ja für Chaos-Orden Ereigniskarten auf die Hand nehmen.


So zum eigentlichen. Das müsste eigentlich garnicht so kompliziert sein.
Ich fände es gut, wenn es abseits vom Ereigniskartenstapel einen "Handkarten"-Stapel gibt. Da können gut und gern auch Karten drin sein, die sich mit Ereigniskarten decken oder die Form von Befehlen haben.
Ich würde das ganze in 2 Lager trennen. Ausrüstung und Handkarten.
- Ausrüstungskarten sind einfach passive Karten: Der Chaos Commander erhält einen Raketenwerfer.
- Chaos Space Marines tragen einen Feldgenerator und bekommen 1W Schutzwürfe.

Sowas von der Art her, also Karten die Figuren oder Figurengruppen passiv verändern. Die müssen auch nicht so stark sein, dass war nur irgendwas was mir grad eingefallen ist.

Die Handkarten würden dann ähnlich wie die Ereigniskarten funktionieren und der Chaosspieler kann sich entscheiden ENTWEDER eine Handkarte ODER eine Ereigniskarte zu spielen. Also Quasi dein Vorschlag 2.
Die könnten dann auch die Form eines Befehls haben, wie z.B. der Bytekompressor.
Aus diesem Stapel, kann der Chaosspieler dann einfach je nach Mission ziehen. Für uns hieße das erstmal "Chaos-Ork-Spacehulk"-Karten.

So hatte ich mir das eigentlich mal vorgestellt. Ich würde dem Chaosspieler glaub ich kein vollständiges Ausrüstungs-Befehle-System wie den Marines geben. Bzw. nur eine Variante davon.
Die Karten müssten EHER allgemeiner sein anstatt den einen CSM-Trupp auf dem Feld zu einem Spielertrupp aufzubauen. Die könnnen zwar Vorteile haben sollten aber noch so "neutral" wirken wie die restlichen Truppen.
Ich möchte verhindern, dass es wieder das Spiel im Spiel Problem gibt, dass der Chaosspieler sich in seine CSM-Truppen verliebt und die dann wie ein Marine-Trupp spielt und den Rest vernachlässigt.

Das wäre zwar auch noch möglich aber nur noch bis zu einem bestimmten Grad, der verhindert, dass man sich zu stark mit dem Trupp personifiziert.

Man hat auch einen sehr begrenzeten Kartenvorrat. Während die Marines 5 Ausrüstungskarten 3 Befehle und was weiß ich was tragen. Darf der Chaosspiler z.B. 4 Karten haben.
Entscheidet er sich dafür 4 Ausrüstungen mitzunehmen, dann hat er keine Handkarten mehr und muss die Ereigniskarten nehmen wie sie kommen.
Hat er 2 Ausrüstung und 2 Handkarten wird seine Armee schwächer dafür kann er mehr Einfluss auf den Zufall nehmen indem er nicht zwingend die gezogene Ereigniskarte spielen muss.

Das wäre einfach und würde einige Probleme umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Herold der Lilieth

Blisterschnorrer
Probleme die entstehen: Zusätzliche Karten.

Probleme die gelöst werden:
- Ereigniskartenstapel sind Ereigniskartenstapel und bleiben konsistent
- Der Chaosspieler bekommt etwas mehr Entscheidungsmöglichkeiten, was sein Spaß vmtl. steigert.
- Die Handkarten können senken den Zufall, da man sehr genau weiß, welche Stärke die Karten dort haben können. Während man beim Ereigniskartenstapel nie weiß, ob der Chaosspieler direkt alle 3+ Karten raussucht.
- Die Missionen können interessanter gestaltet werden indem man dem Chaosspieler bestimmte Karte von der der MIssion her aufdrückt, das können auch negative sein wie "Alle Orks ziehen in dieser Mission 2 Felder weniger"
 

Calidus

Anderas
Ok.
Das war schwer zu lesen.

Also ich habe einen Alternativvorschlag zu den Ausrüstungen gefunden.

Mein Vorschlag:
Ich würde dem Chaosspieler gar keine Ausrüstungskarten geben sondern das stattdessen direkt auf den Blips mit vermerken.
Dein Vorschlag:
Ich würde das ganze in 2 Lager trennen. Ausrüstung und Handkarten.
- Ausrüstungskarten sind einfach passive Karten: Der Chaos Commander erhält einen Raketenwerfer.
- Chaos Space Marines tragen einen Feldgenerator und bekommen 1W Schutzwürfe.
Ich sehe noch nicht warum dein Vorschlag einfacher sein soll. Gerade weil du selber sagst, dass du zu starke "Customization" vom Chaostrupp verhindern möchtest damit der Chaot sich nicht zusehr damit identifiziert.


Nächster Punkt.
Bei mir heißen sie "Befehlskarten", bei Dir heißen sie "Handkarten".
In meinem Vorschlag können AUCH Ereigniskarten Handkarten sein; darum habe ich über Befehlskarten gesprochen. Das halte ich für wichtig um das Ereigniskartenstapelproblem kleiner zu machen. An dieser Stelle sind wir uns aber anscheinend noch nicht einig, darum würde ich jetzt erstmal bitte den Ereigniskartenstapel weiter diskutieren und hier solange Pause machen.
 

Calidus

Anderas
Ok,
Ausrüstungen = Auf dem Blip sichtbar
Handkarten = Karten für die Hand vom Chaoten
Ereigniskarten = Neutrale Völkerunabhängige Karten

Dann würde ich als Handkarten sehen:
5 Selbstschüsse
5 Vorhersehung des Tzeentch (Ereigniskarten oder Handkarten neu sortieren oder austauschen... solche Sachen)
1 Tretmine
1 Gridling Bomber
1 Ork Experiment [falls die Beiden Karten statt Figuren bleiben],
Elite-Robot,
3 Blutlust des Khorne (Doppelter Nahkampf für CSM?)
5 Übertreibungen des Slaanesh (zwei Karten statt einer ausspielen? Eine Ereigniskarte doppelt anwenden? Ereigniskarten oder Handkarten, beides, ein paar Übertreibungen von der einen Sorte, ein paar Übertreibungen von der anderen Sorte... :) )
3 Seuchen des Nurgle (=verlockendes Chaos vielleicht? )

Und Befehlskarten
2x Chaos Vorwärts
2x Ork Vorwärts
2x Android Vorwärts
2x Chaos Feuer

blabla im prinzip immer auf ein Volk gemünzt alles was sinn macht kopiert von den Spacies... da kommen bestimmt noch 20 Karten mehr zusammen

Ein paar Extrafiguren wo man sie ganz und gar nicht haben will...
4x Ork Verstärkungen
1x Chaos Verstärkungen
3x Symbionten

Und so weiter... uns fallen noch mehr Sachen ein, möchte ich wetten.
 

Herold der Lilieth

Blisterschnorrer
Klingt schonmal super ! Aber lass das trotzdem schnell im anderen Thread klären, dann muss ich mir glaub mit dem Kram ne Exceltabelle machen, das is relativ viel Info ^^.
 
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