Das Archiv - Hintergrund 40k

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lobo

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Das Archiv

Im Archiv findet ihr Hintergrundmaterial zu 40k der heute garnicht oder kaum noch bekannt sein dürfte.

Alle Texte beruhen auf tatsächlichen Hintergrund der in verschiedenen Publikationen von GW abgehandelt wurde.

Manches Hintergrundmaterial wurde seitens GW in neueren Publikationen überarbeitet, umgeschrieben oder garnicht mehr erwähnt.

Es handelt sich nicht um Orginaltexte sondern um Zusammenfassungen

Wird nach und nach fortgesetzt, ergänzt und überarbeitet.

INFO: Einige Texte erhalten noch ne Menge Schreibfehler :), die werde ich nach und nach versuchen auszumerzen.

Status:

10.04.10 - Imperiale Armee Mordianer ergänzt, Stichwortverzeichnis bis einschließlich "Rough Riders" überarbeitet
10.04.10 - Orkz, die ergänzt
10.04.10 - Orkkz - Bionische Bitz ergänzt
17.04.10 - Eldar - Herkunft und Geschichte ergänzt
17.04.10 - Eldar - Der Fall der Eldar ergänzt
17.04.10 - Eldar - Die Geburt von Slaanesh ergänzt
24.04.10 - Eldar - Die Harlequine des lachenden Gottes ergänzt
24.04.10 - Eldar - Die Schwarze Bibliothek ergänzt
25.04.10 - Das Imperium der Menschheit - Die Horus Heresy ergänzt
08.05.10 - Eldar - Das Netz der Tausend Tore
08.05.10 - Eldar - Die Unendlichkeitsmatrix
16.07.10 - Das Imperium der Menschheit - Der Hohe Senat zu Terra
01.08.10 - Die Imperiale Armee - Die Tallarner
 
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lobo

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Linkliste:


Allgemein:
Die Verbindung zwischen der Warhammer Welt und dem 40k Universum


Das Imperium der Menschheit:
Adeptus Mechanicus, das
Imperator, der
Hohe Senat zu Terra, Der
Horus Heresy, Die
Horus Heresy – Rogal Dorn vor dem Imperator
Horus Heresy - Zeit der Legenden
Legio Cybernetica
Sternenkind, das
Sensei, die

Eldar
Das Netz der Tausend Tore
Der Fall der Eldar
Die Geburt von Slaanesh
Die Harlequine des lachenden Gottes
Die Schwarze Bibliothek
Die Unendlichkeitsmatrix
Herkunft und Geschichte

Imperiale Armee:
Attilianer
Mordianer
Praetorianer
Rough Riders
Whiteshields, die
Tallarner, die

Necrons
Necrons, die

Orkz
Bionische Bitz
Brainboyz - Die verlorene Rasse
Gretchinz
Klanz, die : Bad Moons
Klanz, die : Blood Axes
Klanz, die : Death Skullz
Klanz, die : Evil Sunz
Klanz, die : Goffz
Orkz, die
Ork-Reiche, die
Painboyz
Zähne

Space Marines:
Legion der Verdammten / Legion of the Damned
Mentor Legion, die
Ultramarines, die

Titane/Knights:
Knights
Titane

Weitere Völker
Ogryns, die


Stichwortverzeichnis:

Das Stichwortverzeichnis dient der Hilfe den Text zum entsprechende Suchwort zu finden.

0-9
24te-Praetorians - 1
888 - 1

A
Adeptus Custodes - 1
Adeptus Mechanicus - 1,2, 3
Adeptus Titanicus - 1
Age Of Strife (Weltenbrand)- 1, 2, 3
Al' Ter-Ay, Oberst - 1
Arkhan Land - 1
Artisan - 1
Attila - 1
Attileanische Gardereiter - 1
Attilaner, die - 1
Avalon - 1
Avar III - 1

B
Bakka - 1
Battle Titane - 1
Bloody Handz Stamm - 1
Bullgarg, Whaagboss - 1

C
Centurio Oridinatus, das - 1
Cochise - 1
Collegia Titanica, die - 1

D
Der große Kreuzzug - 1
Divisio Investigatus - 1
Divisio Mandati - 1
Divisio Militaris - 1
Divisio Telepathica - 1
Dolgan IV - 1
Dunklen Zeitalter der Technologie - 1

E
Eiserne Garde von Mordia, die - 1
Elekro-Priester - 1
Eldar Knights - 1
Emporer Titane - 1
Epsilon-Tokugawa-III - 1

F
Fire Hawks - 1
Forgeworlds - 1

G

Genetor - 1
Gliene, Kaptain - 1
Goldenen Thron, der - 1, 2
Goldenes Zeitalter, das - 1
Großer Kreuzzug, der - 1

H
Horus - 1,2
Horus Heresy, die - 1,2,3,4

I
Illuminati, die - 1
Imperator, der - 1,2,3
Imperator Titan - 1,2
Ingenieur - 1

J
Jagd-Lanze - 1

K
Khanasan - 1
Khorne - 1
Kinwa, Lord - 1
Knights - 1
Knightworlds - 1,2
König der tausend Schädel - 1
Kult der Maschine - 1

L
Legio Astartes - 1
Legio Cybernetica, die - 1
Legion der Verdammten - 1
Legion Of The Damned - 1
Lexicatus - 1
Logi - 1

M
Magi - 1
Delphan Gruss - 1
Malcador, der Siglitte - 1
Manual Technicanum, das - 1
Mars, der - 1
Meistersensei, die - 1
Mentor Legion - 1
Montar VII - 1
Mordian - 1
Modianer, die - 1
Mullocko - 1


N
New Klondike - 1
Nisk Ran-Thwall - 1
Novgorod - 1
Nurgle - 1

P
Praetorianer, die - 1
Praetorians, die - 1
Primarchen, die - 1, 2
Psi-Titanen, die - 1

R
Reaver Titan - 1,2
Roboter - 1
Rough Riders, die - 1
Runenpriester - 1

S
Sensei, die - 1
Sergant Centurius - 1
Servitor - 1
Skitarii - 1
Slaanesh - 1
Slann, die Alten - 1
Sprenglanze - 1
Star Scorpions - 1
Steppenreiter von Attila, die - 1
STK/STC - Standard Construction Templates/Standard Technologie Konstrukt- 1,2
Sternenkind - 1,2

T
Techgarde, die - 1
Technoarchäologe - 1
Techpriester - 1,2
Temujin's Welt - 1
Titan Crews - 1
Titane - 1
Titanen Legionen - 1,2
Transmechanicus - 1
Tzeentch - 1

W
Warhammer Welt, die - 1
Warhound Scout Titan - 1,2
Warlord Titan - 1
Warmonger Titan - 1
Whiteshields, die - 1
 
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lobo

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Die Verbindung zwischen der Warhammer Welt und dem 40k Universum

In einer unendlich entfernten Vergangenheit wurde die Warhammer Welt von einer sternenreisenden Rasse welche als die Alten Slann in Erinnerung blieben heimgesucht. Ihr Grad des wissenschaftlichen Verständnisses brachte die meisten der Spezies die sie antrafen dazu sie als Götter anzubeten, während andere sie als Dämonen verunglimpften.

Die Alten Slann führten viele wissenschaftliche Versuche auf der Welt durch und obwohl das Wissen um ihre Existenz bis zur heutigen Zeit verloren ging, fanden viele der Rassen welche die Welt heute bewohnen ihren Ursprung in diesen Experimenten.

Die Alten Slann reisten mittels Interdimensionaler Portale, überbrückten die Enterung zwischen den Sternen mit Reisen durch den Warpraum, einer parallelen Dimension die alle Punkte des materielles Universum miteinander verbindet. Eine ihrer ersten Tätigkeiten beim erreichen der Warhammer Welt war das errichten zwei dieser Portale, eines auf jedem Pol des Planeten um kommen und gehen zu können wie sie es wünschten.

Der Warpraum jedoch war nicht nur ein leerer Raum, sondern bildete eine Form gänzlich fremder Macht zum materiellen Universum. Er wurde von Wesen bewohnt die völlig fremd und bösartig waren. Während ihre großen Schiffe durch den Warp reisten schützten sich die Alten Slann mit mächtigen Zaubern, aber wahrscheinlich lief schließlich irgendetwas falsch.

Was genau geschah kann heute nur noch vermutet werden. Vielleicht versagten die Schutzzauber oder jene Lebewesen die den Warpraum bevölkerten fanden einen Weg heraus diese zu umgehen. Eventuell wurden auch die Portale durch die Beanspruchung der magischen Kräfte die sie ununterbrochen durchströmten überlastet. Was auch immer die Ursache war, die Torwege kollabierten.

Beide Pole wurden zerstört und permanente dimensionale Tunnel entstanden zwischen der Warhammer Welt und dem Warp. Durch diese entstandenen Warprisse wird Warpstein in die Warhamerwelt gezogen, eine Substanz gebildet aus komprimierter und fester Essenz des Chaos. Staube aus Warpstein regneten zur Zeit dieser Katastrophe auf die Welt herab und verwandelte viele der verschiedenen Rassen in seltsame und schreckliche Formen und führte zur Schöpfung vieler neuer Spezies.

Siebentausend Jahre später tobt der Kampf zwischen dem Guten und dem Chaos noch immer über das Angesicht der Welt, die meisten der sterblichen Einwohner hilflos mittendrin gefangen. Die Warprisse an den Polen verändern sich ständig, schrumpfen wenn das Gute siegt und wachsen wenn das Chaos überhand nimmt. Aber während all dieser Zeit durchströmt ein konstanter Fluss reinen Chaos die ehemaligen Portale.

Für Jahrtausende ist die Flut des Chaos mehr oder weniger stark über das Anlitz der Welt geflossen. Der schlimmste Zwischenfall in der jüngsten Geschichte war der große Einfall des Chaos vor 22 Jahren als Norsca komplett überrannt wurde und die Horden des Chaos die nördlichen Teile der Alten Welt verwüsteten.

Diese Flut ist allerdings nur ein kleiner Aspekt des Chaos. Im Waprraum, dem ursprünglichem Lebensraum des Chaos warten dessen Geschöpfe und strecken ihre Tentakel und Fühler über das Imperium und das ganze Universum aus. Warp Kreaturen schweben um verwundbare Psionoker der Menschheit, suchen durch einen ungeschützten Geist einen Pfad aus dem Warp in die Existenz. Jeder Psioniker ist ein potentieller Zugang aus den Sphären des Warp, ein unbewusster Agent des Chaos der mit einer schrecklichen Macht gefüllt werden kann. Nur die allgegenwärtige Anwesenheit der Inquisition des Imperators schützt die Menschheit von dieser inneren Bedrohung.

Aber selbst innerhalb des Imperiums finden sich genug Törichte und Charakterschwache die sich zur Dunkelheit verführen lassen. Beim aufnehmen der Kräfte und des Grauen des Warpraums wird alles nach dem sie sich sehnen passieren ...

Die Warhammer Welt ist durch starke magische Stürme gebunden, so das sie alleine und isoliert innerhalb der menschlichen Galaxie steht. Anderorts kämpfen die Kräfte des Imperiums permanent gegen den Einfluss des Chaos, so das die offene Aggression der Chaos-Champions und ihrer Streitkräfte an Orte gebunden sind die nicht vom Imperium kontrolliert werden.

Auf Welten denen die Champions des Chaos den Tot bringen oder die durch Dämonen besucht werden findet man Monolithen zu ihrem Gedächtnis, genau wie auf der Warhammer Welt.

Quellen : [Rick Priestley and Brian Ansell, Realms of Chaos : The Lost and the Damned]
Ínoffizielle Zusammenfassung von lobo
 
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lobo

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Die Legion der Verdammten / Legion of the Damned

LIBER HISTORICA : LEGION OF THE DAMNED
++++SUCHE GESTARTET++++
.
++++ SUCHE BEENDET++++
++++ LIBER HISTORICA : LEGION OF THE DAMNED ++++
REF: LD650093533
EXPLORATOR HISTORICUS:
Curator Malarey
"Fakten sind das Licht in der Dunkelheit"
TAROTMATRIX:
"Die Hand des Todes dient der Menschheit"

++++9967986.M41++++
Orks im Jakol-Tal von mysteriösen, gepanzerten Kriegern angegriffen und ausgelöscht. Flottepatrouillen im Sektor werden verstärkt.

++++3628987.M41++++
Heimkehrende Fregatte "Licht des Imperators" entgeht knapp einer Kollision mit einem das System verlassenden, nicht identifizierten Schlachtkreuzers am Cift Warptor. Die "Licht des Imperators" findet Wracks einer Eldarflotte im Cift System.
++++Weiterer Zugriff nur für Inquisitoren++++

++++2562589.M41++++
Imperiale Forschungsstation auf Genhemor III wird von Chaoskräften angegriffen. Überlebende behaupten, daß sie von Space Marines gerettet wurden, die aus dem Nichts erschienen und wieder verschwanden, als die Schlacht gewonnen war. Für weitere Befragung festgehalten.
++++Weiterer Zugriff nur für Inquisitoren++++

++++990122494.M41++++
Ultramarine-Scriptor Magister Tigurius berichtet von Orks, die mit der Hilfe von Space Marines in schwarzer Servorüstung auf Boros zurückgeschlagen wurden.

++++42373195.M41++++
Makropolwelt Terrus durch unbekannte Space Marines, die mit Schädeln und Flammen verzierte Rüstungen trugen, vor Tyranidenflotte gerettet.
++++562122497.M41++++
Explorerteam auf Cobal II von Maschinenkriegern attackiert. Überlebende behaupten, sie währen von geheimnisvollen schwarzgepanzerten Space Marines gerettet worden. Kein Beweis für die Existenz der Angreifer oder Space Marines auffindbar, um Bericht zu bestätigen. Explorerteam für weitere Befragung festgehalten.
++++Weiterer Zugriff nur für Inquisitoren++++

Sie kamen aus dem Nichts



Die "Legion Of The Damned" ist eine rätselhafte Streitmacht, die scheinbar aus dem Nichts auftaucht, um dem Imperium gegen seine Feinde beizustehen. Es besteht kein Zweifel, dass diese Kämpfer Space Marines sind, doch niemand weiß zu welchem Orden sie einst gehörten - außer den schweigsamen Legionären selbst.Welche Vergangenheit sie auch haben mögen, in der Gegenwart sind sie rachsüchtige, gnadenlose Krieger die ohne Warnung zuschlagen und nur Tod und Zerstörung zurücklassen. Wenn sie ihre Gegner vernichtet hat verschwindet die Legion Of The Damned wieder spurlos, ohne einen Hinweis auf ihre Herkunft zu hinterlassen. Der einzige Beweis für ihre Existenz sind die Überreste der Schlacht die kurz vorher getobt hat.



"Die Berserker wüteten unter uns, unser Kommissar war tot. Ich zog mich mit den Überlebenden meines Trupps in die Ruinen zurück um dort eine letzte Verteidigungslinie zu bilden. Alles schien verloren ... und dann kamen diese Marines."

Leutnant Leroy, versetzt zum Sträflingstrupp 3985.


Von den unzähligen Legenden des Imperiums zählen jene, die sich um die Legion Of The Damned ranken zu den Geheimnisvollsten. Die Inquisition hat Dutzende von Berichten zusammengetragen, in welchen das unerklärliche Erscheinen dieser geisterhaften Krieger auf Schlachtfeldern beschrieben wird, auf denen die Kämpfer der Menschheit hoffnungslose Gefechte gegen übermächtige Gegner führten. Der Anblick der Legion Of The Damned ist angsteinflößend und bizarr, sie sind geisterhafte Erscheinungen von Kämpfern einer vergangenen Ära oder einer kommenden Zukunft in der alle Hoffnung verloren ist.


"Bei der Weisheit des Imperators, ich habe die Wahrheit gesehen! Sie sind die Verlorenen, die Geister der Fire Hawks, die im Warp verschollen sind. Sie sind von den Toten zurückgekehrt um sich an den Feinden der Menschheit zu rächen!"

Aus dem Tagebuch des Curator Historicus Malarey, der Ketzerei angeklagt und für schuldig gefunden. Exekution steht bevor.



Obwohl sie die besten Rüstungen des Imperiums tragen, die Servorüstungen der Space Marines, gibt es doch einen großen Unterschied zu den stolzen Orden welche die Menschheit vor außerirdischen Feinden und den Wüten von Häretikern schützen. Die Rüstungen der Legion Of The Damned sind Nachtschwarz und verziert mit Symbolen von Tod und Verdammnis. Dort wo die ehrenhaften Orden des Imperiums ihre Symbole tragen sind ihre Rüstungen und Waffen mit bizarren Mustern wie grinsenden Totenschädeln, sich windenden Knochen und den reinigenden Flammen des Fegefeuers versehen und keiner von ihnen scheint die gleichen Markierungen zu benutzen. Sie tragen keine bestimmte Uniform oder Heraldik.



"In der dritten Nacht der Schlacht fiel die große Bastion an die Orks. Verzweiflung breitete sich in unseren Herzen aus, denn nun gab es keine Hoffnung auf Rettung mehr. Von unserer Kompanie zählte ich nur noch 37 Überlebende, von denen Fünfundzwanzig unverwundet waren. Die Orks sammelten sich im Schutz der Dunkelheit zu ihrem nächsten Angriff. Das Geplärre und meckernde Lachen ihrer Gretchins hallte wie ein böser Spuk durch den Nebel und ließ uns keine Ruhe. Eine Stunde vor Sonnenaufgang rief ich die Kompanie zum Gebet, und da unser Ordenspriester gefallen war, machten wir unseren Frieden mit dem Imperator wie sonst im Gefecht. Es war im Moment da ich meine Augen von Gebet aufblicken ließ, als ich eine Heerschar sah, wo vorher nur die undurchdringliche Schwärze der Nacht gewesen war.
Zuerst glaubte ich an einen Überraschungsangriff der Orks, doch dann erkannte ich, das es Space Marines waren, wenn auch keiner der Orden der vom Licht des Imperators erleuchtet war. Ihre Rüstungen waren schwarz, mit unheimlichen Flammen und Knochenmotiven verziert und auf ihren Helmvisieren waren Knochenschädel aufgemalt. Während sie vorrückten wurden sie von einem unheimlichen leuchtendem Nebel wie von einem Leichentuch umgeben, wo ihre Füße den Boden berührten, schienen Flammen um sie zu tanzen. Sie erschienen wie menschliche Knochen, die unvorstellbare Folter im Fegefeuer ertragen müssen, sie wirkten mehr wie Skelette als wie lebende Wesen und sie gaben nicht einen Laut von sich.

Für einen Moment wähnte ich mich einer Vision aus grauer Vorzeit erlegen, wie sie der Imperator denen gewährt, die in seinem Namen dem Tod in s Auge blickten. Doch dann erreichten die Geisterkrieger die Frontlinie der Orks und plötzlich war die Luft vom Lärm der Schlacht und dem angsterfüllten und wehklagenden Geschrei der Orks erfüllt. Zunächst rührte sich keiner von uns. Wir sahen wie unsere schwarzen Brüder ihr Werk vollbrachten, und noch nie habe ich solch ein Gemetzel wie in diesen Morgenstunden gesehen. Ich erkannte die Gunst der Stunde, formierte die Kompanie neu und führte sie in die Schlacht. Doch es war nicht mehr viel zu tun für uns, denn diesen Orks war die Lust am Kämpfen für immer vergangen. Ohne einen einzigen Mann zu verlieren eroberten wir die große Bastion im Handumdrehen zurück. Von unseren schwarzen Brüdern war jedoch keine Spur mehr zu finden."

Bericht Scriptor Magister Tigurius der Ultramarines nach dem Zurückschlagen der Orks auf Boros

Die Legion erscheint unerwartet und ungerufen. Niemand weiß was sie herbeiruft und das Tarot des Imperators kann ihre Ankunft nur mit großen Schwierigkeiten hervorsagen. In ätherischer Wut stürzen sie sich auf die Feinde der Menschheit und kämpfen ohne den leisesten Ton oder Kriegsgeschrei von sich zu geben. Wenn ihre Gegner vernichtet und die Schlacht gewonnen ist verschwinden sie genau so geheimnisvoll und kehren in ihr geheimes höllisches Reich zurück aus dem sie kamen.

Legionair Jursk lachte kalt, als er seinen Bolter abfeuerte. Eine Handvoll schwächlicher Soldaten der Imperialen Armee wurde von Explosionsgeschossen von den Füßen gerissen während sich der Rest durch das Sicherheitsschott zurückzog. Während er den Korridor entlang schritt sah sich Jursk nach anderen Zielen um. Es gab keine. Die blinden Dummköpfe des Imperiums flohen vor dem Zorn der Alpha Legion wie Cruxianische Ätherratten ein zerstörtes Raumschiff verlassen. Er schickte zwei seiner Brüder hinter den Soldaten her, während er mit dem Rest des Trupps tiefer in die Makropole vordrang. Die Vorfreude auf das kommende Gemetzel raubte dem Chaos Space Marine fast den Atem.
Als der Trupp zwischen riesigen, kabelumwundenen Säulen hindurch auf einen großen, offenen Platz trat, schlug den Chaos Space Marines vereinzeltes Lasergewehrfeuer entgegen. Die Energiestrahlen brannten aber nicht mehr als ein paar neue Krater in die uralten Rüstungen und wenig gezielte Bolterschüsse reichten um jeglichen Wiederstand zum Schweigen zu bringen. Während er weiter vorrückte überkam Jursk ein seltsames Gefühl. Es war als würde die Zeit langsamer laufen, so als wenn etwas die Realität verzerrt oder gekrümmt hätte .Wo vor einem Sekundenbruchteil nur die toten Körper der imperialen Soldaten lagen, stand nun ein Trupp Space Marines . Ihre Rüstungen waren mit Symbolen des Todes und Feuers verziert und Jursk hielt sie zuerst für Verbündete, die wie er und seine Brüder den dunklen Göttern dienten. Dann eröffneten die finsteren Neuankömmlinge das Feuer. Boltergeschoße hagelten auf die Chaos Space Marines ein, zerrissen Bruder Braas Brustpanzer und schleuderten ihn in einem dunkelroten Nebel zu Boden. Jursk und seine restlichen Männer gingen in Deckung und erwiderten das Feuer.
Trotz heftigstem Gegenfeuer rückte der Trupp weiter vor. Jursk erstarte als er sich zu einer besseren Feuerposition aufrichtete. Kein einziger der gegnerischen Marines lag Tot oder Verwundet in dem dünnen Nebel der auf einmal den Boden bedeckte. Verwirrt feuerte er sein gesamtes Magazin in einen der näherkommenden Kämpfer, zerfetzte dessen Knochenpanzerung und sah wie die schwarze Gestalt stürzte. Er zuckte zusammen als ein Querschläger an ihm vorbeipfiff und traute seinen Augen nicht, als er wieder zu der Stelle blickte, an welcher der gefallene Marine liegen musste - der Körper war verschwunden! In diesem Moment stürmten die mysteriösen Krieger in geisterhafter Stille vor. Nur mit Mühe konnte Jurks einen Schlag von einem Kettenschwert parieren, dessen wirbelnden Zähne sich kreischend in seinen Bolter fraßen und den Lauf abrissen. Mit einem Knurren stieß er seinen Gegner zurück und blickte sich um. Nur er und Charak waren noch am Leben. Die Götter verfluchend, die ihn an diesen Ort geführt hatten stürzte sich Jursk auf die tödlichen Krieger, die ihn umzingelt hatten.

Leutnant Gaspor sah sich erstaunt um. Überall lagen tote Reneganten, ihre Rüstungen verwüstet und zerschmettert. Der Champion der Chaos Space Marines sah aus als wäre er mit unvorstellbarer Kraft zerrissen worden. Von dem Schrecken der den Häretikern zum Verhängnis geworden war fehlte jede Spur.

Über die Kommandostruktur der Legion Of the Damned, falls es diese überhaupt gibt, ist nur wenig bekannt. In den bisherigen Berichten über die Legion wurde aber bisher mehrfach mysteriöse Anführer erwähnt welche die Legion Of The Damned zu koordinieren scheinen.



Der als Centurius identifizierte Legionär besitzt ein schädelförmiges Gerät, das den Namen Animus Malorum trägt.Dieses Artefakt muß die Antworten auf meine Fragen enthalten! Wenn ich nur mehr Zeit hätte - Inquisitor Darius wartet ungeduldig auf meinen Bericht. Aus dem Tagebuch des Curator Historicus Malarey, der Ketzerei angeklagt und für schuldig gefunden. Exekution steht bevor.
Sergeant Centurius wurde noch nie allein gesichtet. Wenn er nicht in Begleitung eines ganzen Trupps der Legion Of The Damned erscheint, wird er von einer kleinen Gruppe Space Marines begleitet, die seine Leibgarde zu sein scheint. Wie bei allen Kriegern der Legion Of The Damned trägt auch Centurius Rüstung keine anderen Rangabzeichen oder Insignien als die Todesmotive, es wird aber angenommen, dass Centurius ein Veteranensergeant ist. Er unterscheidet sich von den andern Kriegern dadurch, dass er immer ein als Animus Maolrum (Seele der Verdammten) bekanntes Artefakt trägt, das die Form eines Schädels hat.
Das Animus Malorum ist ein uraltes Artefakt in der Form eines Schädels, dessen Augen hell aufleuchten, wenn die Kräfte des Schädels entfesselt werden. Mit diesem Artefakt kann Centurius seinem Opfer die Seele aus dem Körper reißen und in den Schädel saugen. Mit diesen gefangenen Seelen kann er tote Krieger seinens eigenen Trupps wieder zum Leben erwecken.

Sind sie der fleischgewordene Wille des Imperators oder die Kreation einer noch mysteriösen Kraft ? Auf diese Frage scheint es auf Seiten des Imperiums keine Antwort zu geben.

Waffen der Legion Of The Damned

Die Legion Of the Damned ist mit älteren MK1 Plasmawaffen ausgerüstet, die noch aus der Zeit des Großen Bruderkrieges stammen, als sich die Plasmawaffentechnologie noch in einem gefährlichen Frühstadium befand und die entsprechenden Waffen sehr unhandlich und unzuverlässig waren. Tragbare Plasmapistolen und Plasmawerfer die von Space Marines in Servorüstung getragen und eingesetzt werden konnten, neigten häufig zu Überhitzung und zu Generatorlecks aus denen kochendes Plasma strömt und den unglücklichen Träger versengte.
Das verheerende Potential der Plasmawaffen war aber zu gewaltig um ignoriert zu werden und viele Space Marine Legionen setzten solche Waffen deshalb in begrenzten Maße ein. Im Laufe der Zeit konnte das Adeptus Mechanicus die Technologie der Plasmawaffen verfeinern und sichere, zuverlässige Waffen herstellen. Aus irgendeinem Grund sind diese modernen Plasmawaffen bei der Legion Of The Damned noch nie gesehen worden.

Die Servitoren der Legion Of The Damned


Aus einem mysteriösen Grund scheint die Legion Of The Damned keine Servitoren zu besitzen oder einzusetzen und besitzt wohl deshalb auch keine Unterstützungswaffen. Was mit den Servitoren der Legion Of The Damned passiert ist, und ob sie überhaupt jemals welche hatte, wird wohl genauso ein Geheimnis bleiben wie die Herkunft der Marines selber.



Der Tech-Adept bewegte sich zielgerichtet in der Kammer, überprüfte die Monitoranzeigen und korrigierte einige Einstellungen. Es summte leise, als seine Finger über den Datenschirm glitten, den er in der Hand hielt. Alles schien in Ordnung zu sein und er begann sich zu wundern, warum er mitten in der Nacht hierher beordert worden war. Als er sich umdrehte um die Kammer zu verlassen, begannen die Kerzen zu flackern, erloschen schließlich ganz und tauchten den Raum in Dunkelheit. Lediglich das grünliche Leuchten der Systemanzeigen beleuchtete den Gang vor dem Tech-Adepten in einem geisterhaften Licht. Sobald der die Kontrollkammer verlassen hatte, fiel das schwere Sicherheitsschott hinter ihm zu, gefolgt von einer dicken Steinwand die aus der Decke glitt. Ein hohes Zischen ertönte als sich pneumatische Bolzenschlösser aktivierten und jeden Hinweis auslöschten, das die Kammer jemals existiert hatte.

Der Tech-Adept blickte auf den Datenschirm - es waren nur noch ein paar Stunden bis zur Morgendämmerung und er würde gerade Rechtzeitig zum Morgengebet in seiner Kammer sein. Als er sich umdrehte, um in sein Quartier zu eilen, prallte er fast mit der großen, in eine schwarze Robe gekleideten Gestalt zusammen, die vor ihm aus den Schatten getreten war.

"Entschuldige, Herr ... ich habe euch nicht kommen gehört." Der Tech-Adept hob den Kopf und starrte in die Kapuze der gewaltigen Gestalt, konnte aber nichts als Finsternis sehen. Als er sich langsam an die Dunkelheit gewöhnt hatte, blickte er direkt in zwei schwach glimmende Augen. Der Tech-Adept erstarrte, als aus der Tiefe der Kapuze ein Stimme ertönte.

"Ich weiß. Was hast du zu berichten?" Es war ein leise, tiefe Stimme, die trotzdem den Gang erfüllte und den Tech-Adepten zwang, ohne weiteres zu antworten.

Hastig zog der Tech-Adept den Datenschirm aus seiner Robe. Seine Finger flogen über die Eingaberunen, nicht mehr mit der ruhigen Sicherheit die sie in dem Kontrollraum hatten, sondern in zittrigen, hastigen Bewegungen.

Der Adept war unruhig, verunsichert von der Angst, bei einer Aufgabe zu versagen, die er täglich erledigte. "Es ist alles in Ordnung, keine Verluste oder Anzeichen von Mutationen."

"Gut. Sehr gut", antwortete die Gestalt und verstummte wieder. Dem Tech-Adepten schien die plötzliche Stille eine Ewigkeit zu dauern. Gedanken zuckten durch seinen Geist - war es vorbei, war es nur ein weiterer Test seiner Loyalität gewesen? Durfte er sich nun wieder in seine Kammer zurückziehen ? Er erkannte, daß der wahre Test erst noch bevorstand, als die Stimme erneut flüsterte: "Und die Lebenszeichen?" "Alle... alle Parameter stabil...". Der Tech-Adept zögerte kurz, bevor er weitersprach: "...stabil bei Null."

Die Haltung der mysteriösen Gestalt veränderte sich merklich, als sie sich zu ihrer vollen Größe aufrichtete und den Gang plötzlich auszufüllen schien. Die Gestalt legte dem vor ihm stehenden Tech-Adepten eine Hand auf die Schulter "Für den Imperator", sprach die leise Stimme.
Es war in Sekundenbruchteilen vorbei, als eine dünne Nadel aus dem weiten Ärmel der Robe in die Halsschlagader des Tech-Adepten fuhr und sein Leben in diesem Moment beendete. Langsam ließ die dunkle Gestalt den Körper zu Boden gleiten.

Schweigend blickte die Gestalt auf den Körper des Tech-Adepten hinab. Aus der Tiefe des Raumes konnte er bereits das Klappern und Surren der Servitoren hören, die kamen um den Toten zu beseitigen. Der Geheimnsivolle erinnerte sich kurz an frühere Kontrollen. Die Tech-Adepten kamen am Ende immer dahinter, sie waren klüger, als gut für sie war. Damit drehte sich die Gestalt um und verschwand wieder in der Dunkelheit.

Für den Imperator bis nach dem Tode!
Das Geheimnis der Legion Of The Damned und das Ende der Fire Hawks


Der Orden der Fire Hawks wurde während der einundzwanzigsten Gründung, in den Jahren kurz vor dem Zeitalter der Apostasie erschaffen. In dieser schweren Zeit regierten Anarchie und Bürgerkrieg in der Galaxis, und das Imperium stand kurz vor dem Zusammenbruch und dem Untergang. Während dieses Krieges wurde Zhoros, die Heimatwelt der Fire Hawks, durch den Einsatz von Thermalbomben vernichtet.

Von diesem Tag an wurde die Raumflotte des Ordens die neue Heimat der Space Marines und der gigantische Schlachtkreuzer Raptorus Rex wurde zum Flagschiff. Eine Untersuchung der Progenoide des Ordens, einschließlich einiger Proben die aus der Zeit der Zerstörung Zhoros stammten, bestätigte die Vermutung, dass die Fire Hawks in direkter Linie von den Ultramarines abstammten.

Während ihrer Existenz führten die Fire Hawks viele Kriege und Schlachten. Im Jahre 903 des 41. Jahrtausends kämpfte der Orden während einer Rebellion im vierten Quadranten auf der Seite der loyalen Space Marines gegen die Astral Claws und andere rebellischer Orden (Badab War). Die loyalen Streitkräfte gewannen den Krieg, und die Fire Hawks bekamen die Beuterechte an der Raumflotte der Astral Claws zugesprochen.

Im Jahre 963 des 41. Jahrtausends wurde das Adeptus Astartes Chapter der Fire Hawks in den Crows World Subsektor abberufen. Crows World und die angrenzenden Systeme wurden durch immer mehr Überfälle von Eldar Piraten geplagt. Die Fire Hawks sollten die Eldar aus dem System verscheuchen und ihnen eine deutliche Lektion erteilen. Die gesamte Ordensflotte , inklusive der mobilen Ordensfestung des Chapters, der Raptorus Rex, drang im Pireaus Sternsystem, nur 120 Lichtjahre von Crows World entfernt, erfolgreich in den Warp ein. Die Raumfestung, fünf Schlachtkreuzer, über 800 Ordensbrüdern und zweitausend Mann Schiffspersonal an Bord, erwarteten, dass der Warpsprung nicht mehr als 12 Stunden in Anspruch nehmen würde.

Doch die Flotte erreicht niemals Crows World. 20 Jahre nach dem Zwischenfall wurde das Chapter offiziell als im Warp verschollen erklärt und als Verlust abgeschrieben. Die große Glocke der verlorenen Seelen erklang Eintausend Mal, und man sagt, der Imperator persönlich befahl, eine schwarze Kerze in der Adeptus Kapelle der gefallenen Helden zu entzündet.

9667986.M41 durchquerte eine imperiale Routinepatrouille das von Orks gehaltene Jakol-Tal System. Das Schwadron entdeckte unerwartete Szenen der Verwüstung. Die limitieren Ressourcen der Patrouille konnten den Angreifer jedoch nicht identifizieren Der Zwischenfall wurde aufgezeichnet und an die ewigen Archive des Administratums weitergeleitet.

Eine Reihe von ähnlichen Zwischenfällen im gleichem und den angrenzenden Systemen, weckte schnell das Interesse der Inquisition. Schwadron Kommandeure im gesamten Sektor erhielten neue Truppen und wurden angewiesen die Patrouillen zu verdoppeln. Die Zwischenfälle hielten an und stiegen in Anzahl und Grad der Verwüstung. Während der nächsten Jahre wurden weiterhin keine Indizien gefunden, welche auf die Identität der Angreifer hinwies.

Dann, 3628987.M41, entging ein Patrouillenschiff am Cift Sprungpunkt im Maran Subsektor nur knapp einem Zusammenstoß mit einem anderen Schiff. Das Patrouillenschiff traf gerade in Maran ein, als das unidentifizierte Schiff den Subsektor verließ. Aufgeschreckt durch den beinahe Zusammenstoß scannte die Besatzung des Schiffes den gesamten Bereich um den Sprungpunkt und entdeckte zwei zylindrische Objekte im der vermuteten Flugbahn des mysteriösen Schiffes. Die Zylinder wurden geborgen und als Standard-Raumsärge identifiziert. Sie verfügten jedoch über keinerlei Identifikationsmarkierungen. Die Särge wurden nach Terra überführt und vom Adeptus Mechanicus geöffnet. Wie die Wissenschaftler herausfanden, gehörten die Särge selbst zur Absolute, einem der Schiffe aus der verschollenen Fire Hawk Flotte. In den Särgen fanden sie die Überreste von zwei Space Marines.

Die unkonventionellen Farben ihrer Rüstungen und das Fehlen jeglicher Abzeichen verwirrte die Wissenschaftler, doch die Seriennummern der Rüstungen bestätigten, das es sich um Fire Hawk Ausrüstung handelte. Man erwartete, das die Rüstungen Marines des verlorenen Chapters enthielten, und die Rüstungen wurden vorsichtig aufgebrochen. Die Körper waren menschlich, doch schon so weit verwest, das weitere Identifikationen unmöglich waren.

Die ganze Wahrheit kam erst rund ein Jahr später ans Licht, als eine belagerte imperiale Forschungsstation unerwartete Hilfe erhielt. Die Garnison war unerwartet von Ork Piraten angegriffen worden, und nach drei Stunden erbitterten Wiederstandes sah sie Lage hoffnungslos aus. Dann, ohne Vorwarnung, wurde der Rücken der Orks attackiert. Die wilden Angreifer erschreckten sogar die imperialen Verteidiger. Nach einer halben Stunde waren mehrere Hundert Orks durch die Hände der mysteriösen Krieger in schwarzer Servorüstung gefallen. Dann, genau so schnell wie sie erschienen sind, verschwanden die Krieger wieder. Diesmal hinterließen sein ein Banner, die schlimm zugerichtete Ordensstandarte der Fire Hawks, in welchem ein Spruch eingestickt war: In dedicato imperatum ultra articul mortis (Für den Imperator bis nach dem Tode!). Mit dem Banner fanden die Imperialen ein Aufnahmegerät und diverse versiegelte Gegenstände. All das wurde unverzüglich nach Terra gesandt.

Durch die Daten auf dem Aufnahmegerät war es dem Administratum möglich, das genaue Schicksal der Fire Hawks zu ergründen. Während ihres Warpsprungs war die gesamte Ordensflotte in einem riesigen Warpsturm geraten. Durch die Stärke des Sturm betäubt, mussten die Ordensbrüder die Attacken der Bestien des Warps über sich ergehen lassen. Ein Schiff nach dem Anderen wurde zerstört und unwiderruflich in den Warp gezogen. Bald war nur noch ein Schiff übrig. Durch ein gewagtes Fluchtmanöver schaffte das Schiff den Übergang zurück in den Normalraum und fand sich weit in Osten der Galaxis wieder, Tausende von Lichtjahren von ihrem Ziel entfernt und nicht einmal in der Lage das ewige Licht des Imperators zu erblicken.

Nicht mehr als Zweihundert Ordensbrüder hatten den Sturm überlebt. Jegliche Gensaat war zerstört, alle Initianten verloren und der Großteil der Kommandoabteilung war Tod. Kein einziger der Helfer hatte überlebt. Es kam aber noch viel schlimmer. Die Ordensbrüder begannen sich im Verlauf der folgenden Monate zu verändern. Ihre Haut wurde dunkler und begann auf zu reißen, währen ihr Fleisch austrocknete. Sie begannen langsam zu sterben. Es schien, das die Brüder im Warp einer gefährlichen Strahlung oder Krankheit ausgesetzt worden waren. Es dauerte viele Jahre, bis das Schiff das Imperium wieder erreichte und viele der Ordensbrüder waren durch ihren mysteriösen Zustand umgekommen.

Diejenigen die überlebten wurden langsam verrückt. Schmerz und Verzweiflung trieb ihre Geister langsam über den Punkt des Wahnsinns. Zu einem langsamen und schmerzvollen Tod verurteilt wurden diese von ihrem Schicksal besessen. Aber sie waren noch immer Marines und noch immer dem Imperator treu. Sie würden nicht ohne Sinn sterben.

Als die verhängnisvolle Krankheit sich ausbreitete begannen die Überlebenden zu degenerieren und verfaulen. Aber mit dem Zerfall des Körper wuchs gleichzeitig ihr übernatürlicher Elan. Obwohl die Knochen der einzelnen Marines durch die Strahlung des Warps sich verdrehen und zu verfaulen beginnen erwarben sie doch dadurch Kräfte die weit über die eines normalen Marines hinausgehen.
Diese Kräfte verstärken sich um so mehr die Krankheit durch die Körper der Opfer wütet. Im Moment des Todes erreicht jeder Bruder den höchsten Punkt seiner Macht und die Kräfte des Warps mutieren den im Todeskampf Befindlichen in einer berserkerhaften Orgie der Zerstörung.

Genau wie ihr Körper wurde auch ihr Verstand vom Kontakt mit dem Warp verändert, er stieg erheblich an. Die Betroffenen sind immun gegen jegliche psychischen Attacken oder Störungen. Sie können nicht durch die speziellen Attacken von Kreaturen des Warps beeinflußt werden. Die Geister des Warp und andere nichtmaterielle Geschöpfe können sie nicht von ihrem Weg abbringen. Die Brüder haben ähnliche Fähigkeiten wie die Imperialer Psyker. Dies befähigt sie fremdartige psychische Kräfte aufzuspüren und zu zerstören.

So begann der unaufhaltsame Krieg der Legion OF The Damned. Die Marines beschlossen alle Abzeichen von ihrer Rüstung zu entfernen, sie schwarz zu färben und mit Symbolen des Todes zu schmücken. Die meisten Brüder entschieden sich für die gleichen Symbole, Knochen, Skelette und Totenschädel.

Alle Ränge der Kompanie wurden fallengelassen, da die meisten Offiziere sowieso schon Tod und die übriggebliebenen zu wenig waren um eine vernünftige Hierarchie aufzubauen. Alle Brüder waren vor dem Tod gleich. Sie beschlossen den Rest ihres Lebens damit zu verbringen, die Feinde des Imperators zu suchen und zu zerstören, wo immer sie es konnten. Die Krankheit hatte ihnen vielleicht ihren Geist gekostet, doch nicht ihre Loyalität. Ihr Zustand gab ihnen enorme Kraft im Kampf, welche sie bis zu ihrem Tode nutzen wollen.

Quellen : Codex Ultramarines 2.nd Edition, WD32, WD44, WD(UK)99,
Inoffizielle Zusammenfassung von Grey Knight und Lobo


1.Bild: Rüstungen Firehawks - Legion Of The Damned
2.Bild: Rüstung Legion Of The Damned
3.Bild: Insignia Legion Of The Damned
 
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KNIGHTS

Knights sind schnelle bewegliche Kampfmaschinen, 10-12m hoch, werden von einem einzelnen Krieger gesteuert und sie wurden schon zur Zeit der Horus Heresy in den Armeen der Eldar und der Menschen eingesetzt. Rekrutiert von unkultivierteren Welten wo kleiner Ausführungen dieser Maschinen gebraucht werden um verschiedene Dienste zu verrichten (wie Großtierherden des Megasaurus zu hüten), ziehen Knights mit anderen Mitgliedern Nobler Familien ins Schlachtfeld. Mit ihren verheerenden Psychic und Schock Lanzen können Knights tot und Verderben unter ihre Gegner bringen.


DIE GEBURT DER ELDAR KNIGHTS


Lange vor dem Dunklen Zeitalter der Technologie wurden Zahllose Planeten von den Eldar Saatschiffen angesteuert. Diese unbewohnbaren Welten wurden in einem langen Prozess Terraformiert und mit den notwendigen Bestandteilen versehen um Leben zu ermöglichen. Der Plan der Eldar war es neue Welten zu erschaffen um sie tausende Jahre später zu kolonisieren. Diese Welten sind den Eldarn als die Lilaethan oder Maiden Worlds bekannt.

Als sich die Zivilisation der Eldar dem Ende nährte, verweigerten sich einige Gruppen der Dekadenz und dem Einfluß des Chaos und gaben ihre Heimatwelt in einer Auswanderungswelle auf. Dies ist auch als der Exodus bekannt und diese Eldar bezeichnen sich selbst auch als Exoditen.

Diese Gruppe entfernte sich weit von ihrer Heimatwelt und kolonisierte die Lilaethan und entkamen dem schrecklichen für sie vorhersehbaren Fall ihrer Rasse. Bei ihrer Ankunft splitteten sich die Exoditen in individuelle Klans, jeweils geführt von einem Elite Krieger, auf. Diejenigen die sich dem Exodus anschließen kamen aus allen Schichten der Eldar Gesellschaft, waren sich aber einige in dem Willen zu überleben.

Die Exoditen waren eine Gruppe die sich schon lange der Gefahr der Verwöhntheit und der Dekadenz Bewusst waren, aus diesem Grund wählten sie Welten auf denen das Leben so hart war, das sie der Gefahr solcher Dinge dort nicht begegnen würden.

Diese unterdrückte im großem Umfang ihre intensiven Emotionen und großen Intellekt, den naturellen Charakter der Eldar, und rette sie so vor dem Fall. Unter den Exoditen entwickelte sich der naturelle Charakter zu einer starken Loyalität gegenüber ihren individuellen Clans und starken Entschlossenheit um ihre Ziele zu vollbringen.

Der Kampf ums überleben war auf diesen Welten äußerst hart. Um mit den harschen Bedingungen klarzukommen konvertierten die Eldar ihre eleganten Kampfmaschinen und Titanen in kleine Läufer die sie über den neuen Planeten pilotierten um die jungfräuliche Welten zu erforschen.

Die regierenden Elitekrieger entwickelten allmählich ein System von Status und Ehre aus dem die nun bekannte Gesellschaft der Eldar Knights entstand. In großen Gesellschaften lebend sind die Knights bestrebt die Evolution voranzutreiben und Leben und Ordnung in den urzeitlichen Mahlstrom zu bringen.

Nach dem Fall boten die Weltenschiff Eldar den Kolonnisten ein Leben an Bord eines ihrer Schiffe an. Die Exoditen jedoch erwiderten ihren Brüdern kalt das sie das harte und gefährliche Leben auf den Planeten vorziehen würden. Obwohl die Exoditen und die Weltenschiff Eldar handeln miteinander treiben glauben die Exoditen immer noch das Leben auf einem Weltenschiff ähnlich gefährlich ist wie das Leben auf den Heimatwelten, das den Fall der Eldar brachte.

Um Lebensmittel zum Tausch mit den Weltenschiff Eldar herzustellen wurden die Ozeane der Planeten mit Algen zu schwebenden Gartenbeeten angereichert. Diese Beete und die üppige Vegetation des primitiven Dschungels schafft Nahrung für fügsame Brontosaurus ähnlichen Herden, die Megasaurus genannt werden und von den Knights durch klonen und genetische Veränderungen kreiert wurden. Die Megasaurusse dienen den Weltenschiff Eldar im Tausch als Proteinreiche Nahrung. Die Herden werden von den Knights in ihren Maschinenkörpern vor Raubtieren bewacht und von einem Futterplatz zum anderen getrieben.

Gelegentlich kommt es vor das Knights verschiedener Klans über Wasserrechte oder Grenzverletzungen aneinander geraten. Diese Kämpfe nehmen fast schon rituele Formen an und dienen eher dazu die Fähigkeiten der Knights zu verbessern als sich bis aufs Blut zu bekämpfen.


THE COMING OF MEN

Während des Dunklen Zeitalter der Technolgie zogen Scouts von der Erde quer durch die Galaxie um Planeten zu finden die als Agrarwelten zur Nahrungsproduktion für die großen, dicht Bevölkerten Hivewelten der Menschheit genutzt werden können.

Sie kopierten die Farmtechnologien von den Eldar Knights die sie auf einigen Planeten entdeckten. In einer Periode die von den Eldar als "The Coming of Men" (das Treffen mit der Menschheit) bezeichnet wird trafen menschliche Kolonisten in blutigen Kriegen auf die Eldar Knights die ihre Heimat vor Eindringlingen schützen wollten.

Als diese Planeten in der Age of Strife vom Rest des Universums getrennt wurden entwickelten sie sich teilweise zu barbarischen Welten zurück. Eine Krieger-Gesellschaft, die den Lebenswandel der Eldar Klan kopierte, entwickelt sich auf den menschlichen Welten. Auf vielen Welten versuchten die Eldar Klans das Land zurück zu gewinnen das sie verloren hatten und zogen in Kriege gegen die Menschen oder auch untereinander.

Der Reichtum der Noblen Menschlichen Häuser und der Eldar Klans wurde an der größe der Herden gemessen und Viehdiebstahl und abschlachten anderer Herden war so an der Tagesordnung. Die größe der Herden wurde schnell reduziert, obwohl sie als fast einzige Nahrungsquelle unersetzlich waren.

Wo die Eldar ihre Arbeiten gleichmäßig im Klan verteilten, entwickelten die Noblen der Menschen ein feudales System. Eine Unterklasse von Viehtreibern bewachte in Knights ähnlichen Gehmaschinen die Herde, die Noblen machten sich mit solcher Arbeit die Hände nicht schmutzig.

Die Geher der Viehtreiber waren vom Gesetz her ohne Waffen ausgerüstet obwohl sie jederzeit der Gefahr von Raubtieren oder Überfällen ausgesetzt waren. Dies stellte sicher das die Viehtreiber auf die Knights der Noblen zum Schutze angewiesen waren und reduzierte die Chance auf eine Revolution gegen Null.

Jedes Noble Haus besaß zudem noch eine große Anzahl an bewaffneten Truppen, zu Fuß oder Beritten. Diese waren wie Planetare Verteidigungskräfte oder die Imperiale Armee mit etwas weniger Schweren Waffen ausgerüstet. Wen die Noblen zu alt für den Kampf wurden gaben sie die Rüstung an ihren ältesten Sohn weiter und nahmen dafür die Rüstung eines Warden. Warden bilden die standfestesten Elemente in einem noblen Haus und bewachen die Häuser oder die Viehtreiber.

Auf vielen Welten waren Techniker und Handwerker die wichtigsten Personen für die Noblen. Anfänglich warteten sie nur die Knights der Noblen, lernten aber schon bald mit einer einheitlichen Stimme zu sprechen und entzogen den Lords die sie nicht beachteten schnell ihre Dienste.

Sie kleideten sich wie eine Priesterschaft für die teilweise vergessene Technologie und wurden Sacristans genannt. Als ihre Macht wuchs verhandelten sie zwischen den unterschiedliche Häusern und achteten das diese sich nicht in bitteren Fehden gegenseitig auslöschten. Die allgegenwärtige Gefahr auf den Planeten bedeutete das die Knights gegenseitige Kriege nicht überstehen würden und so wurden sie zum schlichten von Streit gerne gesehen. Die Sacristans ritualisierten die ritterlichen Tugenden von Ehre, Pflicht und Tapferkeit auf vielen Planeten und trugen dies von Generation zu Generation.

Mit der Akzeptanz dieser Tugenden wurden die Noblen bekannt unter dem Namen "Die Ritter" (The Chivalry). Zusätzlich zur Bedrohung durch feindliche Häuser mussten diese Ritter noch regelmäßige Kämpfe gegen flinke Carnosaurer führen welche die Herden ausraubten.

Bei der Jagd auf die Carnosaurer trainierten sie ihre Kampfgeschicklichkeit zu einer tödlichen Kunst . Sie bereiteten sich so auf die Periode gewaltiger Warpaktivitäten die monströse, mutierte Bestien hervorbrachte, vor. Wenn solch eine Bestie gesichtet wurde zogen alle Ritter auf um die Kreatur zu zerstören bevor sie das Land verwüsten konnte.


DIE WIEDERENTDECKUNG

Tausende Jahre später wurden Teile dieser Planten wieder ins Imperium eingegliedert. Als Rogue Trader Jeffers die Agrarwelten wiederentdeckte, bezog er sich auf seine Bewohner, die Knights und ihre ritterlichen Eigenschaften, als er den Wert dieser Welten dem Imperator als große Nahrungsmittel Ressource und Quelle geborener Krieger anpries.

Das Administratum stimmte Jeffer's zu und schnell wurde beschlossen die anderen lange verloren geglaubten Agrarwelten wieder zu entdecken. Zur Überraschung aller waren immer zwei von drei der alten Siedlungswelten jeweils von Menschen in Besitz genommen worden und die soziale Struktur war oft ähnlich derer der ersten Entdeckten Knightworld. Die anderen Welten waren entweder im Besitz von Eldar Knights und Menschlichen Knights oder nur von Klans der Eldar Knights mit starker Verbindung zu den Weltenschiffen um Nahrung gegen Technologie zu tauschen.

Oft wurden die Knightworlds einer Titan Forgeworld angeschlossen um Nahrung für diese zu produzieren. Die Sacristans wurden hierbei unter Kontrolle des Adeptus Mechanicus gestellt. Andere Knightworlds wurde eine gewisses maß an Autonomie mit der Auflage Nahrung für das Imperium zu produzieren und Soldaten für den Krieg zu stellen, überlassen.

Der Imperiale Kult wurde so integriert das die "Ritter" vom Imperator zu einem Kreuzzug gerufen werden konnten. Alte Rivalitäten waren schnell vergessen und die Knights (insbesondere die Jüngeren) verschiedener Familien formten Einheiten um unter dem Kommando der Titanen oder der Imperialen Armee zu kämpfen

Junge Knights hatten manchmal keine eigene Rüstung, trainierten aber in denen ihrer Väter. Wenn sie in einen Kreuzzug berufen wurden bekamen sie eigene Rüstungen die auf einer der Titanen Forgeworld hergestellt wurde. Wenn sie von einem Kreuzzug zurückkehrten durften sie die Knight-Rüstung behalten und ihr eigenes Haus gründe.

Somit standen Knights oft unter dem Order der Titanen oder der Imperialen Armee. Während der Horus Heresy kämpften sie auf beiden Seiten, viele der Agrarwelten stellten sich auf die Seite des Kriegsherr Horus und konnten erst Dekaden oder Jahrhunderte später wieder unter schrecklichen Kämpfen in das Imperium eingegliedert werden.

Üblicherweise kämpfen die Knights eines Hauses als einzelne Einheiten, sie treten also normalerweise immer in größeren Gruppen auf. Nach eine Zeit auf den Kreuzzügen können die Ritter auf ihre Heimatwelt zurückkehren, großzügig belohnt mit Kriegsbeute und neuer Rüstung. Die Wardens bleiben normalerweise auf der Heimatwelt um das Haus zu beschützen, gelegentlich jedoch, wenn sie gebraucht werden nehmen sie an einem Kreuzzug teil, dies ihrem alter entsprechend mit stoischer Ausdauer.

In manchen Fällen bringen die Knights ihre eigenen bewaffneten Truppen mit. Diese werden dann vom jeweiligen Orden oder Regiment entsprechend ausgerüstet, die Pferde werden oft durch Motorräder ersetzt. Sie werden oft als Unterstützungseinheit für die Knight-Formationen oder als Scouts für die Knights eingesetzt.



FORMATIONEN

Alle Knights sind in Einheiten von 3 oder mehr Maschinen organisiert. Die Knights jeder Einheit gehören zu einem Noblen Haus und es ist wahrscheinlich das größere Häuser durch mehr als eine Einheit repräsentiert wird. In großen Gefechten ist es nicht unüblich für große Häuser bis zu 30 Klanleute im Einsatz zu haben, 6-8 sind aber üblicher.

Obwohl viel Häuser Blutbände die viele Jahrhunderte zurückreichen miteinander verbinden, gibt es doch verbleibendes Misstrauen unter vielen Häusern. Knights die auf einer Seite der Schlacht kämpfen gelten als Alliierte, sind jedoch uralte Feinde auf der anderen Seite gibt es blutige Schlachten unter den Häusern.

Menschliche Knights treten immer in Einheiten mit einer Klasse Knights auf. Traditionell werden für jedes Haus entweder Knight Paladins oder Knight Lancers als ein Mix aus beiden vorgezogen. Größere Häuser kämpfen mit beiden Klassen, aber in jeweils separaten Einheiten.

Alle größeren Häuser der Noblen, legendären Namen wie Hawkwood, Beaumaris, Arundel, Mortimer und Warwick können Knights jeder Klassen anfordern: Lancers, Paladins und Wardens. Kleiner Familien besitzen oftmals nur wenige Knights einer Klasse, der vom besten Krieger getragen wird.

Eldar Klans andererseits nutzen eine Kombination aus 2-3 Klassen in einer Einheit und unterliegen nicht den Beschränkungen wie die menschlichen Haushalte. Der üblichste Mix bei den Eldar ist die Fire Gale und Towering Destroyer Klasse, wenn die Einheit Bright Stallion Knights enthält können diese jedoch ihre höhere Geschwindigkeit nicht ausspielen.



KNIGHTS DER MENSCHEN

SCHILDE
Knights tragen einen kleine, leistungsstarken Kraftfeldgenerator. Dieser erzeugt ein ca. 90° Schutzfeld auf der Vorderseite des Knights. Durch geschickte Manipulation des Feldes ist ein Knight in der Lage feindliches Feuer abzulenken oder zu schwächen.

DIE SCHOCK LANZE

Die Schock Lanze wird von den Knights genutzt starke elektomagnetische Schockwellen auf Feinde im Nahkampf zu schleudern. Die Motoren des Knights Anzug sind mit starken Dynamos bestückt die sich bei schnellen Bewegungen aufladen und ihre Energie in großen Kondensatoren im Kopfbereich des Knights speichern. Wenn der Knight in den Nahkampf kommt ist die Aufladung des Kondensators meist so groß das nur noch eine Erdung diesen entlädt, am besten durch den Feind, um mit den enormen elektrischen Stößen feindliche Infanterie bis auf die Knochen zu verbrennen oder Waffen und Kontrollsystem auszuschalten.



KNIGHTS
Die zwei häufigsten Typen der Knight Anzüge sind der Knight Paladin und der Knight Errant. Beide besitzen denselben Typ des Körpers mit jeweils anderen Waffentypen ausgestattet. Diese spezielle Körperform ist bekannt für ihre Flexibilität auf dem Schlachtfeld.

Die gepanzerten Beine Schützen ihn gegen angreifend Infanterieeinheiten, geben jedoch genug Geschwindigkeit und Manöverierfähigkeit her um die tödlichen Schock Lanzen einzusetzen. Beide Typen dieses Knights werden traditionell mit speziellen Nahkampfwaffen ausgerüstet und sind berühmt für ihre Treffsicherheit mit diesen, wenn sie in den Feind rennen und links und rechts mit ihren Kettenschwertern und Energiefäusten austeilen. Diese Nahkampfwaffen werden oft gemischt mit starken weitreichenden Waffen um feindliche Fahrzeuge auf Distanz zu vernichten oder Boltern um feindliche Infanterie zu beharken.

KNIGHT PALADIN
Der Knight Paladin ist der althergebrachte Knight, der mit langkalibrigen Kanonen und einem gigantischen Kettenschwert ausgerüstet ist. Solche Maschinen dienen dazu stahlgeschützte feuernde Bestien des Schlachtfelds zu bekämpfen. Da der Knight mit einer solche speziellen Nahkampfwaffe ausgerüstet ist kann er damit selbst einen Mega Garganten oder Emporer Titanen attackieren.

KNIGHT ERRANT
Der Knight Errant ist dafür ausgerüstet größere Ziele wie Chaostitane oder Mega Garganten zu bekämpfen. Er trägt die gefürchtete Thermokanone, die in der Lage ist Stahl und Fleisch zu vaporisieren. Im Nahkampf kann er mit seiner Lanze oder seiner Power Fist klaffend Wunden in seine Gegner schlagen. Trotzdem brauch ein Knight Errant Unterstützung durch weitere Knights, da er im Nahkampf verwundbar von der Seite oder hinten ist.

KNIGHT LANCER
Der Knight Lancer ist eine schneller Ausführung des Knight Rüstung. Der agile Knight wird genutzt die Flanken des Feindes zu umgehen, die Verteidigung auszukundschaften und Feinde aufzuwühlen, während langsamer Einheiten sich in Position zu attackieren bringen. Er trägt eine Battlecanon für Fernkämpfe sowie eine Power Lanze, die eine relativ simples Upgrade der Standard Knight Schock Lanze ist. Sie funktioniert indem sie die Energie in einem glühenden gebogenen Lichtblitz abgibt. Da die Power Lanze nur eine kurze Reichweite hat ist das naturell des Lancers die Hit and Run Taktik.

KNIGHT CRUSADER
Die schwersten Typs der Knights, der Castellan und der Crusader, werden auf den Forgeworlds hergestellt. Obwohl sie langsamer als andere Knights sind profitieren sie von ihrer starken Feuerkraft und ihrer dickeren Panzerung. Durch ihr Gewicht sind sie nicht in der Lage sich schnell genug zu bewegen und die Energie für eine Shock Lance aufzubringen.
Stattdessen werden sie als Feuerunterstützung eingesetzt .

Das übliches Merkmal beider Typen ist die auf der Schulter montierte Quake Kanone, eine modifizieret Titanenwaffe die selbst andere Titane oder komplette Häuser zerstören kann. Die Quake Kanone wird oft mit einer Zwillingslaserkanone zur Zerstörung gepanzerter Ziel auf extreme Reichweite kombiniert. Zusammen mit der guten Frontpanzerung ist der Crusader so eine tödliche Waffeneinheit

KNIGHT CASTELLAN
Beim Castellan wir die Laserkanone des Crusader durch eine Mehrfach Autokanone für hohe Feuerkraft ersetzt. Obwohl sie nur eine kürzere Reichweite besitzt kann der Kugelhagel Breschen in die meiste Infanterie oder Leichte Fahrzeugeinheiten schlagen oder den Schild eines Titanen zerstören

BARON

Der Baron ist der Anführer eines Kontingent Knights und als Kommandoeinheit hat jeder Baron einen speziell konstruierten Knightanzug um seine Rasiermesserschafen verstand in der Schlacht zu schützen.

Der Anzug ist mit Power Lanze und einer Schnellfeuer Battlekanone ausgerüstet. Die Rüstung ist dick und mit Schriftrollen und Flaggen in den Farben seines Standes versehen. Im Kampf führt er seine Klansleute wie einen Donnerschlag durch die feindlichen Linien, umgeben von seinen mit Stolz und Inbrunst folgenden Anhängern.



Quellen WD126UK, Titans Legions. Inoffizielle Zusammenfassung von lobo.
 
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Die Legio Cybernetica

Das Adeptus Mechanicus ist in viele Gruppen unterteilt. Jede davon auf ein bestimmtes Gebiet der vergessenen arkanen Techniken spezialisiert. Einer der ältesten Arme des Adeptus Mechanicus ist die Legio Cybernetica.

Aufzeichnungen reichen nahezu komplett dokumentiert bis in die ersten Tage des Imperiums, teilweise sogar bis in Zeiten vor dem Imperium. Die Legio hat eine lange imposante Geschichte und alle zugehörigen betrachten sich selbst als eine Elite.

Die Legio ist verantwortlich für die Konstruktion und Wartung sämtlicher Roboter im Imperium. Roboter werden von verschiedensten Einheiten der Armee und der Marines genutzt, sie stehen aber immer unter der Kontrolle der Legio Cybernetica. Daher kommt es auch das viele der Adepten der Legio in Kampfeinsätzen sterben. Die Legio dient jedoch dem Imperium trotz hoher Verlustraten die bei bis zu 90% liegt weiterhin als kämpfende Einheit.

Die Legio ist in mehreren tausend Kohorten organisiert von denen aber immer nur ein kleiner Prozentsatz gleichzeitig aktiv ist. Jede Kohorte ist wiederum in unterteilt in Einheiten von drei, vier oder fünf Robotern plus einer Vielzahl von Tech-Adepten. Die Anzahl der Einheiten in einer Kohorte variiert, aber meist sind es über 100. Eine Kohorte kann über eine Streitkraft Marines bestehend aus mehrere Orden verteilt sein oder an eine einzelne Armee gebunden sein.

Kämpfe an denen mehr als 4 oder 5 Einheiten teilnehmen sind eher selten. Das bedeutet nicht das es nicht schon vorkam - während der Horsu Heresy wurden auf beiden Seiten große Zahlen an Robotern eingesetzt um anfängliche Lebensverluste zu minimieren bis der entscheidende Kampf ausgetragen werden konnte.

Jede Einheit ist praktisch eigenständig, die normalerweise 4 Roboter werden von einem einzelnen Tech-Adepten über das Schlachtfeld gesteuert. Er hat eigentlich nur die Arbeit die endgültigen Programme auf die Roboter zu übertragen, ihre Aktionen zu überwachen und beschädigte Roboter die außer Kontrolle geraten und dabei eigene Einheiten gefährden so schnell wie möglich zu zerstören.

Jeder Roboter ist dazu mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausgerüstet, die wenn seine Programmierung aus irgendeinem Grund versagt über eine Fernsteuerung gezündet werden kann. Obwohl sie auf dem Schlachtfeld eher selten anzutreffen sind gehören zu den Einheiten noch weitere, geringere Tech-Adepten die für Instandhaltung und Reparaturen zuständig sind. Ihre Dienste sind auch für andere Dinge sehr gesucht. Es wird gesagt das jeder Tech-Adept der Legio unbezahlbar ist und nahezu jedes technische Ausrüstungsstücke des Imperiums reparieren kann.

Kohorten der Legion unterstützen gelegentlich Feldzüge der Space Marines wie bei der Operation Carthage ( die Zweite Befriedung von Isstvan V). Als der Orden der Desert Lions die planetare Verteidigungsanlage einnahm wurde dieser Angriff von einer kompletten Kohorte Roboter der Legion vorbereitet. Die Roboter wurden programmiert in einer nahezu sinnlosen Art vorzustürmen um so leichte Ziele für die Verteidiger zu bilden. So konnten die Desert Lions den Geschützplan und die Schwachpunkte der Verteidiger ausfindig machen.
Im nachfolgender Angriff der Desert Lions wurden nur 7 Marines als Verluste gemeldet. Alle Roboter die diesen Kampf überstanden wurden aus Respekt als Ehrenmitglieder in den Orden der Desert Lions übernommen.

Auch die Inquistion hat oft nutzen aus der Verwendung einiger Kohorten der Legio Cybernetica genutzt. Ihre vorprogrammierte nicht biologische Natur macht sie zu perfekten Truppen gegen Mutanten oder andere verunreinigte Bevölkerung. Der Schreckenswert der Roboter gegen unvorbereitete und schlechtbewaffnete Truppen, sowie ihre logischerweise uneingeschränkte Loyalität macht sie zu wichtigen Bestandteilen der Waffenarsenale der Inquisitoren. Kohorten der Roboter die im Dienste der Inquisition stehen werden meist jedoch nicht von Tech-Adepten, sondern von Inquisitoren mit hohem technischem Verständnis betraut.

Roboter mögen makellos und unbestechlich sein, Menschen jedoch nicht, dies zeigte sich während der Horus Heresy, als sich viele der Kohorten der Führung des Kriegsherrn Horus unterordneten. Diese waren eigentlich unter dessen Führung gestellt worden um ihm in einem neuen Kreuzzug zu dienen. Als Horus seine Truppen gegen den Imperator führte mussten diese Kohorten seinem Befehl folgen. In nachfolgenden Schlachten schlossen sich immer mehr Gefolgsleute des Adeptus Mechanicus, Horus und seinen Verrätern an, trotzdem ist es ein Fakt das Teile der Legio die ersten des Adeptus Mechnicuas waren die sich für den Kriegsherrn entschieden. Nach der Niederlage von Horus und der Verbannung seiner Verräterlegionen flohen die unehrenhaften Teile der Legio Kohortne ebenfalls in das Auge des Terrors wo sie bis heute verblieben.

Seit der Niederlage von Horus hat sich die Legio Cybernetica erneut dem Imperium verpflichtet. Seine Mitglieder haben sich der Loyalität zum Imperium stärker verpflichtet als mancher Space Marine Orden. Über die Jahrtausende haben sie sich den Respekt und Anerkennung des restlichen Adeptus Mechanicus, der Imperialen Armee und des Adeptus Astartes zurückgewonnen.

Einheiten der Legio benötigen keinerlei Militärausrüstung (sie können dabei im freien Weltall operieren), keine Lebensunterhaltungssystem oder Nahrung und keine Kampfunterstützung (Roboter tragen ihre eigene schwere Bewaffnung).

Viele der Roboter nutzen eine große standardmäßige Ausrüstung um auf alles vorbereitet zu sein und können Teile mit Dreadnoughts tauschen. Dies macht sie sehr gefragt bei praktisch jedem militärischen Kommandeur.

Einige der älteren Kohorten besitzen noch Roboter aus der Zeit der Horus Heresy, teilweise sogar aus Zeiten des erste Kreuzzuges und früher. Der Hauptgrund dafür ist das die Roboter oft ausgeschlachtet werden um die Ersatzteile bei zerstörten Modellen einzubauen. Wenn man die Zeitspange der Imperialen Technologie betrachtet macht dies auch Sinn. Es ist in der Tat möglich das z.b. ein Roboterbein oder Kraftfeld seit mehr als 10.000 Jahren konstant im Einsatz ist.

Wie ein Dreadnought ist der Roboter ein Produkt verschiedenster Technologien wie Panzerrüstung, künstliche Muskeln und Nerven, das Gehirn, Energiezentrale, Waffenkontrollsystem und Interface.

Das Adeptus Mechanicus produziert immer noch Roboter nach dem Jahrhundert alten Designs aus ihren Datenbanken. Über Typen wir den Castellan und den Crusader weiß man das sie während der Horus Heresy auf beiden Seiten kämpften. Das Design ist seit dieser zeit nahezu unverändert geblieben, nur minimale kosmetische Veränderungen wurden vorgenommen.

Viele der Roboter Komponenten sind sehr ähnlich oder sogar identisch mit Teilen der Dreadnoughts. Diese kompatiblität vereinfacht viele Reparatur und Lieferungsprobleme. Ganze Legio Kohorten wurden schon auseinander gebaut und an den Rand ihres Daseins gebracht um Teile für die Dreadnoughts zu verwenden. Im Gegenzug sind die Adepten der Legio Cybernetica nicht abgeneigt Teile der Dreadnoughts während eines Reparatureinsatzes in einer Schlacht zu demontieren, manchmal gehen sie sogar das Risiko ein das der Pilot dies nicht überlebt.

Was den Roboter von einem unbesetzten Dreadnought unterscheidet ist seine Steuerungseinheit. Dies ist eine Art künstliches Gehirn, konstruiert aus Proteinen und Enzymen. Diese Steuerungseinheit ist mit simplen Aufgaben und Bewegungsroutinen versehen, besitzt also eine geringe "Eigenintelligenz". Dies ermöglicht dem Roboter einfache Befehle auszuführen (Öffne die Tür, gehe dorthin, tue jenes, ...) wenn sie nicht auf dem Schlachtfeld aktiv sind. Diese "Firmware" Routinen sind oft lebenden Kreaturen nachempfunden und die Roboter entwickeln einem Hunde ähnliche Hingabe zu ihren Besitzern.

Vor einem Kampf wird die "Firmware" überlagert und durch Roboter Kampf "Wetware" (die Software eines Protein Computers) ersetzt. Diese neue Programm kann jedem möglichem Kampf angepasst werden und definiert wann der Roboter z.b. seine Waffen abfeuert oder seine Slebstzerstörung auslöst.

Jedes Teil der "Wetware" ist in einem kleinen Teil Bioplastic so groß wie eine Keditkarte enthalten. Viele Kämpfer nehmen diese von vernichteten Robotern an sich, im Glauben so die Seele und Tapferkeit des Roboters zu erhalten, selbst von einigen Orden der Marines weiß man das sie diesen Traditionen folgen.

Ohne seine Steuerung ist ein Roboter hilflos und kann nichts tun. Mit einem voll Programmierten Hirn jedoch kann er sich auf dem Schlachtfeld mit anderen Kreaturen messen.



Quellen : WD104 UK Inoffizielle Zusammenfassung von Lobo
 
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Horus Heresy – Rogal Dorn vor dem Imperator

"Commander?"

Rogal Dorn blickte von dem Holobildschirm auf. Vier Mann des Adeptus Custodes standen vor ihm, trotz ihrer Wunden wahrten sie Disziplin.

"Worum geht es?" Seine Stimme verriet seine Erschöpfung. Die Schlacht zog sich nun schon 5 Tage hin. Horus war über den Palast hergefallen wie ein Wolf über einen Hühnerstall. Die Süd und West Seite konnten nur unter großen Verlusten gehalten werden.

"Wir sind abkommandiert sie zum Imperator zu eskortieren. Sofort, wenn Sie wollen." Dorn nickte.

"Yonnad! Übernimm hier! Erwarte einen zweiten Schlag gegen das Löwentor - halte eine Reserveeinheit dafür bereit. Alle anderen Aktionen werden wahrscheinlich eine Finte sein um uns zu täuschen. Halte deine Blicke auf den kompletten Verteidigungswall - gib ihnen keine Möglichkeit einzudringen. Halte die Stellung bis ich zurück komme!"

"Mein Lord." Lieutenant Commander Yonnad nahm vor dem Holoschirm platz.

Dorm befestigte Boltpistole und Energieschwert an seiner Rüstung, zog den Helm über und folgte den Custodes aus dem Kommandoraum.

Außerhalb wurde der Himmel von Feuer und Plasma erhellt. Die Verräter kamen näher - daran gab es keinen Zweifel. Dorn ertappte sich bei den Gedanken ob er den Kommandoraum noch vorfand , wenn er zurückkehrte. Er stieg in den hinteren Teil des Custodes Grav Pods und es schoss über den Platz der Reinheit in eine der größeren Öffnungen der inneren Palastwälle.

Nach wenigen Minuten ging der Tunnel in eine große Kammer über - sie befanden sich jetzt im inneren des Palastes, hinter dem Drachenwall und seiner Defensivsysteme.

30m über ihnen spiegelte das innere des Daches einen blauen Himmel wieder und der Gesang von Vögeln zwitscherte aus dem internen Komnet. Das Grav Pod verlangsamte als es den großen Gebäudekomplex in mitten der Halle erreichte.

Die bronzenen Tore - groß genug um einen Titanen passieren zu lassen - öffneten sich.

Dahinter standen weitere Custodes in Bereitschaft.

"Commander?" Die Stimme war diskret, nicht fragend, sondern bestimmend.

Die Custodes waren in diesen Protokollen gut geübt.

Dorn nickte und entfernte seine Waffen. Er reichte einem der Wächter seine Panzerhandschuhe. Ohne wenigstens einen kleinen Digitallaser fühlte er sich fremdartig nackt, aber er verstand. Horus war der nächste Freund des Imperators gewesen, nach seinem Verrat konnte man keinem mehr trauen. Trotz alledem konnten sie ihm jedoch nicht seine exzellente Ausbildung, seine Hände und Füße nehmen. Dorn grunzte leise bei diesen Gedanken.

Am entfernten Ende der Kammer öffnetne sich die silbernen Tore. Von den Custodes flankiert marschierte Dorn in die Aura des Imperators.

"Keine Formalitäten, Dorn" Die leise, klare Stimme stoppte Dorn inmitten eines Kniefalls.

"Die Zeit ist knapp und wir kennen uns schon zu lange dafür." Dorn richtete sich auf.

„Die Imperial Fists schlagen sich tapfer, Rogal. Aber wir beide wissen das die Verteidigung nicht ewig halten wird. Deine Truppen und die Whitescars haben uns Zeit erkämpft und ich habe sie nicht verschwendet. Während ihr mit Bolter, Laser und Plasma kämpftet habe ich auf meine eigene Weise gekämpft. Und Russ würde sagen ich habe den kürzesten Weg zum Siege gefunden. In weniger als einer Minute wird dein Untergebener Yonnad angewiesen alle deine Reservetruppen zu einem Ort zu teleportieren den ich ihm nennen werde. Zeitgleich werden auch meine Custodes teleportieren."

"Ich will dich an meiner Seite, Rogal. Nimm deine Waffen. Wir brechen auf um Horus von Angesicht zu Angesicht in seiner eigenen Kommandozentrale gegenüber zu treten"

Quelle "Space Marine" Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
 
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Die Horus Heresy

Die Zeit der Legenden

Mächtige Helden kämpften um das Recht die Galaxie zu beherrschen.

Die riesigen Armeen des Imperators eroberten die Galaxie in einem Großen Kreuzzug - unzählige Aliens verschiedenster Rassen wurden von den Elitekriegern des Imperators besiegt und suchten Zufluchtsorte auf um ihre Wunden zu pflegen.

Das neue Zeitalter der Vorherrschaft der menschlichen Rasse entstieg aus der Dämmerung.

Glänzende Zitadellen aus Marmor und Gold zeugten von den vielen Siegen des Imperators. Auf Millionen Welten wurde die Kunde der epischen Taten seiner mächtigen und tödlichen Krieger gefeiert.

Allen voran die Primarchen. Diese Helden führten die Armeen des Imperators von Sieg zu Sieg. Sie waren unaufhaltsam und großartig, der Höhepunkt der genetischen Experimente des Imperators. Die Space Marines waren die wohl mächtigsten menschlichen Krieger die je in der Galaxie bekannt wurden. Jeder war in der Lage im Kampf gegen Hunderte normale Menschen zu bestehen.

Organisiert in riesigen Armeen von Zehntausenden, benannt als die Legionen, beherrschten die Space Marines und ihre Primarchen im Namen des Imperators die Galaxie.

Der Anführer der Primarchen war Horus, der erste und stärkste aller Primarchen, wie ein Sohn war er für den Imperator. Er war der Kriegsherr, der Oberbefehlshaber aller Streitkräfte des Imperators, der Herrscher über tausend Welten und Eroberer der Galaxie. Er war der wohl imposanteste Krieger, nur vom Imperator selbst übertroffen. Sein Stern leuchtete hell und seine Truppen hatten sich ihm verschrieben. Aber ihr grenzenloses Vertrauen sollte niedergeschmettert werden!

Unbemerkt von seinen Truppen oder dem Imperator wurde Horus von geheimnisvollen Kräften des Warps korrumpiert. Chaos flüsterte in sein Ohr und er lauschte dessen Arglist und Bösartigkeit.

"Warum sollte Horus das ausführen was der Imperator ihm gebietet? War er nicht derjenige der die Space Marines zu unzähligen Siegen führte? Trug er nicht die Narben unzähliger Schlachten? War der Imperator dabei um Tränen zu vergießen wenn tapfere Space Marines entsetzliche Tode durch die Hände von Aliens erlitten? Nein. Er, Horus war es der Kämpfte, blutete und litt! Horus, der die Schlachten und Siege plante. Horus, der die Loyalität der Space Marines erntete. Horus, der auserwählt war als Imperator die Menschheit zu führen."

Der Imperator saß auf seinem Thron auf der Erde und träumte von der Zukunft. Er hatte eigenhändig die Ehrfurchtgebietendste militärische Streitmacht geschaffen die es je gab. Sein Genie erschuf die Gene der Primarchen und ihre Nachfolger, den Space Marines. Sein brillanter Geist ersann den großen Plan, die Vereinigung des großen Imperiums von Erde und Mars, den großen Kreuzzug, um die Menschheit von der Knechtschaft der Aliens und Warpbestien zu befreien. Es war der Imperator der das potential der Navigatoren erkannte, es befreite und so der menschlichen Rasse ermöglichte große Entfernungen durch den Warpraum ohne Risiko zu überbrücken. Aber seine Arbeit war nicht beendet, er träumte von der Zukunft, sein großartiger Verstand plante das weitere Schicksal der Menschheit.

Aber die Zeit arbeitete gegen ihn. Seine übermenschlichen Kräfte schwanden, die Anstrengungen das Galaxieweite Leuchtfeuer des Astronomican aufrecht zu erhalten wurden ständig größer. Die Zukunft wurde nebliger und dunkeler. Er war sich bewusst das andere wie er geboren wurden, schwächer als er selbst, weniger fähig die verführerische Umarmung des Warps und dessen unbekannten Grauen abzuwehren.

Seine ganze Aufmerksamkeit konzentrierte der Imperator auf diese auftauchenden Psioniker. Es war an der Zeit mit der Fabrikation der Psi-Maschinen zu beginnen, diese Geräte sollten in der Lage sein latente Psioniker anhand der Gene innerhalb des Volks zu finden. Diese könnten dann trainiert und geläutert werden und somit beschützt vor den gefahren des Warps und dessen bösartigen Wesen leben. Das Schicksal der Menschheit war eine zerbrechliche Sache und nur der Imperator konnte sie gut lenken und voran treiben.

Die großen Armeen des Imperators hatten ihrem Zweck gedient. Nun wurde es Zeit die Legionen aufzulösen, den Space Marines andere Aufgaben zu erteilen, die Welten der Menschheit zu überwachen und die neuen Regimes zu beaufsichtigen. Die Primarchen sollten die Herrscher und Verwalter des großen Plans werden.

Horus suchte Rache! Er wollte die Galaxie der Menschheit von allen Aliens säubern. Nicht ein einzelner Alien sollte übrig bleiben um die Menschheit jemals wieder bedrohen zu können. Die Legionen sollten sie alle jagen und auslöschen. Die glorreichen Armeen des Imperiums sollten nicht gezwungen werden ihre Waffen niederzulegen. Sie sollten nicht kastriert und bloß in Polizisten und Wächter verwandelt werden!

Die Dämonen verstanden es klug und geschickt Horus ein solches Szenario einzuflößen.

Die Age of Strife

Diese schreckliche Periode der Geschichte liegt weit über 5000 Jahre zurück. Während dieser Zeit war die Welt der Menschheit durch gewaltige Warpstürme, die interstellare Reisen praktisch unmöglich machten, isoliert. Die Erde war völlig von ihren Kolonien und Verbündeten abgeschnitten. In der ganzen Galaxie fielen die menschlichen Welten in Anarchie und Kriege zurück. Die menschliche Zivilisation wurde auseinander gerissen, lokale Fraktionen und Imperien kämpften um die Macht.

Die menschliche Zivilisation zersplittert, sahen Hunderte Alienrassen ihre Möglichkeiten unbewachte Welten zu plündern und ihre Bewohner zu versklaven. Ganze Planeten wurden geplündert, ihre Bevölkerungen niedergemetzelt. Überlebende vielen schnell in die Barbarei zurück. Hinzu kamen noch die Bedrohungen aus dem Warp.

Die Existenz von Warp Kreaturen und Gefahren die von ihnen für die Menschheit ausgingen wurden noch nicht vollständig verstanden. Auf Welten mit vielen Psionikern durchbrachen diese Wesen den Raum zwischen Immaterium und der Wirklichkeit. Diesem unbeschreiblichem Grauen vielen ganze Welten zum Opfer. Einige Planeten wurden komplett in den Warp gerissen und waren für immer verloren.


Die Menschheit stand am Rand der Vernichtung. Allein und vom ewigen Zwist untereinander durchsetzt, von unablässig angreifenden Aliens geplagt und den gefahren des Warps ins Auge blickend waren die menschlichen Welten die überlebten nur noch ein Schatten ihrer selbst. Übermenschlicher Einsatz war von Nöten um die Menschheit zu retten und aus dieser höllischen Umklammerung zu befreien.

Während der Age of Strife befand sich die Erde in einem schrecklichen Zustand. Generationen von Kriegen machten sie zu einer virtuellen Einöde und ihre Bewohner zu einer Masse degenerierter,
wilder Barbaren. Wahnsinnige Propheten und religiöse Demagogen führten die sich bekriegende Stämme
der Erde an und die Welt wurde von einer fanatischen Religion zur anderen getragen. Die Erde war völlig von ihrem ehemaligen Sternenimperium isoliert. Nur mit dem Mars hatte man periodisch Kontakt, jedoch waren die arkanen Tech-Priester Todfeinde der verrückten Dinge die sich auf Terra abspielten.

Aus diesem Verhängnis ging ein mächtiger Führer empor. Es war der Imperator und seine Kraft lag in seiner Rationalität und seiner Vorraussicht. Einige wenige verdächtigten ihn ein Mutant zu sein, der er auch war. Der Imperator eroberte große Teile der Erde und sorgte für viele gesellschaftliche Änderungen. Blinder Hass und Angst verwandelte sich langsam in Sachlichkeit und Rationalität. Der Imperator begann mit genetischen Experimenten um die Population der Bevölkerung zu stabilisieren, um die Menschheit wieder dorthin zu führen wo sie vor der Zeit der Warpstürme stand. Er formte seinen Kriegsrat, der aus den fähigsten Generalen und einigen der hochrangigsten Administratoren bestand, Menschen die ihn wie einen Gott verehrten.


Der Große Kreuzzug

Aus der Asche der Age of Strife entstieg der Anführer der Menschheit, der Mann der nur als der Imperator bekannt war. Seine eigentliche Herkunft war unbekannt und es gibt aus jenen Zeiten so gut wie keine Aufzeichnungen, aber er begann auf der Erde ein Imperium zu gründen das die unzähligen Welten der Menschheit wieder zusammenbringen sollte. Schnell gelang es dem Imperator die Erde zu erobern und die verschiedenen kriegerischen Fraktionen zu vereinen.

Von Begin an beschäftigte sich der Imperator mit genetisch modifizierten Kriegern, aus denen später die Space Marines entstanden. Diese übermenschlichen Truppen dominierten den Krieg der Wiedervereinigung, sie besiegten alle ihre menschlichen Gegner mit Leichtigkeit und brachten die Tech-Priester des Mars dazu
um Frieden zu bitten. Sie kämpften mit rechtschaffenem Eifer und sie waren es selbst, die als erste ihre Mission als Kreuzzug bezeichneten.

Kurz vor dem Ende der Rückeroberung der Erde geschah ein mächtiges kosmisches Ereignis. Eine massive Schockwelle durchpeitschte den Warp und besänftigte die Stürme die seit Fünftausend Jahren die Galaxie peinigten. Die Armeen des Imperators waren nun in der Lage nach den Sternen zu greifen und der Große Kreuzzug konnte beginnen.

Als erstes wurden die inneren Regionen des Solaren System vom Imperator und den Legionen der Space Marines zurückerobert. Außerirdische Eindringlinge wurden von den Monden des Saturn und Jupiter vertrieben und die erbärmlichen, versklavten menschlichen Bewohner in die neue Gemeinschaft der Menschen eingegliedert.

Auf dem Mars hatte sich eine ausgeprägte Kultur um die Anbetung des Maschinengottes entwickelt und man widmete sich dem Studium und der Konstruktion von Antrieben und Maschinerie aller erdenklichen Arten. Das Mechanicum des Mars, ein Parlament aus Technokraten, herrschte über diese mächtige Welt. Der Imperator griff den Mars jedoch nicht an um ihn zu erobern. Stattdessen bildete er eine Allianz mit dem Mechanicum.

Der Zugriff auf die gigantischen Fertigungsstätten des Mars ermöglichten es dem Imperator seine Legionen innerhalb kurzer Zeit mit mächtiger Ausrüstung zu versehen. Außerdem lieferten die Techpriester des Mars riesige als Titanen bekannte Kampfmaschinen, sowie die gigantischen warpgetriebenen Raumschiffe um die Truppen des Imperators zu den Sternen zu bringen.

So war es der Imperator, der seine Legionen von Space Marines beauftragte die Menschheit von Aliens und Warpkreaturen, die sie fast vernichtet hatten, zu befreien. Welt nach Welt wurde zurückerobert. Unterdrückende Aliens wurden in epischen Kriegen verdrängt oder vernichtet, Welten die von Warpkreaturen infiziert waren wurden mit Virenbomben und Vortexraketen durch apokalyptische Orbitale Bombardements gereinigt.

Während des Großen Kreuzzuges wurden die Legionen der Space Marines mit ihren Primarchen vereit. Die Planeten auf denen die Primarchen aufwuchsen und die sie nun beherrschten wurden zu den Heimatwelten der Legionen, dauerhafte Stützpunkte wurden auf ihnen errichtet. Von diesen Festungen aus konnte nun nahezu jeder Feind angegriffen werden.

Die Stärke und Kraft des Imperium hatte seinen Zenith erreicht und nichts konnte sich in den Weg des Imperators und seiner Legionen stellen.

Der Kriegsrat ( Das Konzil)

Der Große Kreuzzug war eine gigantische Operation, an der Millionen Truppen und Tausende Raumschiffe beteiligt war. Imperiale Armeen schlugen Schlachten in allen Winkeln der Galaxie. Zehntausende Welten sollten befreit und gerettet werden.

Das Imperiale Militär dieser Zeit umfasste die kompletten Streitkräfte der Space Marine Legionen, Hunderte unterstützende Regimenter gerader zurückeroberter Welten, gigantische Kriegsmaschinen des Adeptus Mechanicus und seiner Forgeworlds, allen voran die mächtigen Titanen der Collegia Titancia und einige kleinere Organisationen und bewaffneten Einheiten.

Die Bedeutendste dieser kleineren Einheiten war die Garde des Adeptus Custodes, die persönliche Leibwache des Imperators.

Alle diese wurden von einer verblüffenden Anzahl von Schlachtschiffen, Landungsschiffen und Truppentransportern unterstützt, die unter dem Kommando der Space Marines, des Mechanicum oder andere Imperialer Kommandanten und Führer lagen.

Um die Ausführung des Großen Kreuzzuges zu sichern ernannte der Imperator den Kriegsrat. Dieser entwickelte sich während des Großen Kreuzzuges schnell zum Entscheidungsträger und durch ihn wurde das Gesetz und Wort des Imperators zu Hunderttausenden Welten der Menschheit gebracht.

Der Imperator führte den Vorsitz dieses Konzil, seine rechte Hand war Malcador. Jeder der Primarchen hatte einen eigenen Sitz in diesem Rat, ebenso der Anführer des Custodian. Bei der Allianz mit dem Mars wurde dem obersten Techpriester ein Sitz zugeteilt. Unterstützung erhielt der Rat durch ein Team von Astrophaten, deren Aufgabe es war die Kommunikation der aktiven Mitglieder untereinander sicher zu stellen, da es durch die räumliche Größe des Imperiums und die schwierigen Reisen durch den Warp fast unmöglich war alle an einem Ort zu vereinen.

Malcador, der Siglitte

Während der Eroberung der Erde zog der Imperator vertrauenswürdige Männer um sich zusammen und gab ihnen Aufgaben und Pflichten die sich für Männer mit solchem hohem Status ziemten. Viele dieser Untergebenen wurde aus der Reihe seiner Leibgarde oder aus den Space Marines rekrutiert.

Malcador bildete dabei eine große Ausnahme. Er war kein Krieger, sondern ein Gelehrter mit dem Ansehen eines hohen Priesters. Von den ersten Tagen der Wiedervereinigungskämpfe an, war er stets an der Seite des Imperators zu sehen. Seine Herkunft jedoch war unbekannt, eventuell dem Imperator selbst sogar verborgen. Stets trug er die eher schlichten Kapuzenroben eines einfachen Terranischen Administrators.

Malcador organisierte das Leben im Imperialen Palast, dadurch leitete er indirekt auch die Administration des neuen Terra. Als die Kreuzzüge voranschritten wuchs der Einfluss Malcadors und er wurde bald zum Führer der Imperialen Administration ernannt.

Gesegnet mit einem unnatürlich langem Leben, entstanden schnell Gerüchte um die wahre Natur dieser rätselhaften Person. Einige behaupteten er wäre ein großer Psioniker, der erste der ein seelenbindendes Ritual einging. Andere Gerüchte sagten aus das er entfernt verwandt mit dem Imperator war.

Ursprünge der Space Marines

Legio Astartes

Schon während der Age of Strife, als die Erde noch durch Warpstürme vom Rest der Galaxie getrennt war, führten Forschung und Entwicklung zur Erschaffung der ersten Space Marines. Um sich herum sammelte der Imperator ein Team von Meisterwissenschaftlern und es entstand ein geheimes Genlabor in den riesigen Katakomben seiner Imperialen Festung.

Innerhalb dieser dunklen Gewölbe wurden die ersten verbesserten Krieger erzeugt. Der Imperator selbst suchte einige aus seiner Persönlichen Leibwache aus und ließ an ihnen chirurgische und psychologische Modifikation vornehmen. Diese Krieger waren nicht nur sehr stark, sondern besaßen auch eine außergewöhnliche Willensstärke. Durch eine strenge, harte Ausbildung und entsprechende geistige Konditionierung wurde aus ihnen eine unbezwingbare Armee, deren Loyalität zum Imperator uneingeschränkt war.

Diese ersten Space Marines waren in Regimenter unterteilt, jedes mit nicht mehr als einigen 100 Kämpfern. Der Imperator selbst gab diesen 20 Regimentern ihre Namen. Diese Namen wurden schnell bedeutungsgleich mit der Stärke des Imperators und trugen schon bald Angst und Schrecken in die Herzen seiner Feinde.

Sie bildeten die Armee des Imperators und gemeinsam mit ihnen eroberte er die Erde und unterwarf die kriegerischen Fraktionen seinem Willen. Zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit war die Erde unter der Führung eines einzelnen Mannes vereint.

Im Laufe der Zeit wurde das Kontingent der Space Marines immer größer, da der Imperator Männer von den neuen Kolonien rekrutierte. Als die Erde unter der völligen Kontrolle des Imperators war bestanden die einzelnen Legionen längst schon aus mehreren tausend Kriegern.

Die Primarchen

Schon während der Age of Strife, während der Isolation der Erde, plante der Imperator weit im voraus. In den Vorbereitungen zur Rückeroberung der Galaxie ersann und erschuf er die Primarchen. Diese außergewöhnlichen Charaktere sollten seine Generale werden, große Führer die Millionen von Welten in seinem Namen erobern sollten. Jeder Primarch sollte Kräfte und Fähigkeiten erhalten die weit über die anderer Menschen hinausging, teilweise sogar vergleichbar mit denen des Imperators selbst.

Der Ehrgeiz des Imperators wurde aber scheinbar durch eine große Katastrophe ruiniert. Ein plötzlicher, sonderbarer Warpwirbel entführte die noch Fötenhaften Primarchen aus den Laboren des Imperators und schleuderte sie durch die ganze Galaxie. Jeder Primarch wurde auf eine andere Welt verschlagen, auf der er heranwuchs. Im Laufe der Jahre dominierten sie diese Welten und wurden zu großen Kriegern und Führern.

Während des Großen Kreuzzuges fanden der Imperator und die Primarchen wieder zusammen, jeder von ihnen war aufgrund seiner übermenschlichen Fähigkeiten zu einer großen Autorität, innerhalb der Kulturen in denen sie aufgewachsen waren, geworden.

Die starke Verbindung zwischen den Primarchen und dem Imperator zeigte deutlich das sie das Bindeglied zur Erschaffung der Space Marines waren. Sicherlich teilten die Space Marines genetisches Material sowie körperliche und geistige Eigenschaften mit ihren Primarchen. Die Verbindung und Ähnlichkeit war so stark, das die Primarchen schnell die natürlichen und offensichtlichen Anführer der Legionen wurden, denen sie dermaßen ähnelten.

In vielen Fällen wurden die Heimatplaneten der Primarchen die neuen Ausgangsbasen der Legionen, sie wurden fortan als die Heimatplaneten der Legionen bekannt. In vielen Fällen wurden die loyalen Gefolgsleute der Primarchen in die Ränge der Space Marines aufgenommen.

Gerüchte und Theorien umrangen die wahre Herkunft der Primarchen, die größte Kreation des Imperators. Wie Götter überschritten sie die Schlachtfelder und ihre Namen und Legenden werden die Ewigkeit überdauern.

Man sagte den Primarchen nach das sie aus Genen des Imperators selbst erschaffen wurden, jeder
kreiert um ein Führer zu werden, ein Krieger und Held, jeder ein mächtiger Kriegsherr, dessen militärischen Fähigkeiten nur noch durch sein Charisma und seine mentale Stärke übertroffen wurde, jeder mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, die sie von normalen Menschen abhoben.

War es der Plan des Imperators das diese Männer die Menschheit aus der Dunkelheit in ein goldenes Zeitalter führen sollten? Oder waren sie nur ein Nebenprodukt der Experimente die zu den Space Marines führten?

Was bildete die geheimnisvolle Kraft welche die Föten der Primarchen durch die Galaxie verstreute? Die wenigen Aufzeichnungen die darüber existieren sind wage und unklar. Die bekannteste Aussage gibt an das es sich um ein Warpfeld handelte, einen wirbelnden Mahlstrom, der ein Portal oder einen Durchgang zu verschiedenen Planeten öffnete. Die Wahrheit über dieses Ereignis wird wohl für immer verborgen bleiben.

Und warum gab es diese Verstreuung? Hatte eventuell der Imperator selbst sich dies alles erdacht, so das die Primarchen lernten in einer Welt ohne Labor, in dem sie gezeugt wurden, zu leben? War es um ihnen ein eigenes Schicksal zu ermöglichen und um sich so Selbst beweisen zu können? Oder waren doch Dunkle Mächte am Werk? Waren es verschlungenen Pläne der Chaos Götter um die Träume des Imperators sowie seine Hoffnung die Menschheit zu retten, zu begraben? Eine weitere Theorie ist es das die ursprünglichen psychische Energien während ihrer Erschaffung nicht komplett von den Föten aufgenommen werden konnten und diese den Wirbel erzeugten.

Die Custodian Garde

Die Space Marines waren nicht die einzigen Krieger die vom Imperator erschaffen wurden. Die erste Gruppe genetisch und psychologisch modifizierter Truppen die er kreierte waren seine persönlichen Leibwächter - die Custodes Garde. Ihre Aufgabe war einfach nur zu jederzeit für die Sicherheit des Imperators zu sorgen.

Stärker als ein Space Marine, war jeder Custodian ein gefürchteter Krieger und diente dem Imperator
mit entschlossener Hingabe. Sie waren sein loyalsten und vertrauenswürdigsten Diener. Eine Abteilung der Garde war jederzeit anwesend, selbst wenn er sich zur Ruhe in seine privaten Räume zurückzog.

Während der Zeit der Verräter und des Umbruches erhielt der Custodes weiter Aufgaben die über die Bewachung der Person des Imperators hinausgingen. Kleinere Einheiten des Custodes wurden teilweise zu den Space Marines abkommandiert um zu prüfen ob den Anweisungen des Imperators Folge geleistet wurde.

Die Custodian Garde war nach einer mit den Space Marines vergleichbaren Organisation aufgebaut. Der Hauptunterschied zwischen beiden war die größe der Formationen, da die Custodes nur wenige Tausend Krieger zählte.

Das Custodes hatte zugriff zu alle den unzähligen Arten von Waffen und Ausrüstungen die auch von den Space Marines genutzt wurden, inklusive der Transport und Kampffahrzeuge. Desweiteren nutzten sie die persönlichen Transporter und Kampfschiffe des Imperators, um immer nahe an seiner Seite sein zu können.

Zusätzlich zur Ausrüstung der Space Marines hatte der Custodes Waffen die nur er nutzen konnten. Als Beispiel ist hier der Custodesspeer zu nennen, eine Kombination aus Bolter und Energieaxt, der zur Standardausrüstung jeder Einheit des Custodes gehörte.


Quelle: Horus Heresy Artbook. Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
 
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Der Imperator

Vor Jahrtausenden fiel der Imperator in der letzten Schlacht des großen Bruderkrieges. Er opferte sein Leben, um uns vor dem Verräter Horus zu beschützen und den Schrecken des Krieges, der die Menschheit zu zerbrechen drohte, zu beenden.

Die Wunden hatten seinen Körper zerstört, aber er starb nicht. Sein zerschmetterter Körper wurde geborgen, und bevor der letzte Hauch des Lebens aus ihm entwich, konserviert und an jene Maschine angeschlossen, die wir als den goldenen Thron zu Terra kennen.

Verbotenes Wissen und die Kenntnisse von Jahrtausenden wurden benutzt, um dem Geist des Imperators seine Hülle zu erhalten, während dieser die Menschheit leitet, um sie vor den Gefahren des Warps zu beschützen.

Zahllose Techniker verloren den verstand ob der düsteren und verbotenen Geheimnisse, die sie bei der Konstruktion des Thrones erfuhren und benutzten.

Bis heute Opfern jeden Tag Tausende von Psionikern ihre mentalen Kräfte, um den Imperator bei seinem Kampf gegen die Mächte des Warps zu stärken.


Bevor wir uns der Geschichte des größten Führers der Menschheit widmen können, müssen wir uns erst einige Fakten über ein sehr spezielles Phänomen vor Augen führen, den Warp.

Die Entdeckung des Warp ermöglichte der Menschheit die Reise zu anderen Sonnensystemen. Durch ihn wuchs die Menschheit zu der großen Macht heran, die sie heute ist. Ohne den Warp gäbe es wohl kein Imperium.
Doch der Warp ist viel mehr als nur eine Abkürzung für Raumschiffe. Es ist ein alternatives Universum, eine andere Dimension, die nur durch die Kraft der Gedanken erschaffen wurde. Jedes Gefühl, jeder Gedanke und vor allem jede Anwendung einer psionischen Kraft nährt den Warp.

Er ist noch immer eines der größten Mysterien für die Menschheit und wird respektvoll das Meer der Seelen oder, hinter vorgehaltener Hand, das Reich des Chaos genannt.

Als das Universum erwachte war der Warp schwach und instabil, genährt lediglich von den Energien der Pflanzen und den natürlichen Instinkten der Tiere. Seine psionischen Energien waren harmlos und beruhigend und flossen sanft durch alle Lebewesen des jungen Universums. Mit der Entwicklung intelligenten Lebens begann sich der Warp mit neuen, stärkeren und gefährlicheren Energien zu füllen.

Die natürlichen Energien des Warps waren harmlos, doch die ungezügelten Gefühle der denkendes Lebewesen, Furcht, Hass, Eifersucht und viele mehr, füllten ihn mit negativen und gefährlichen Kräften. Die Harmonie des Warp wurde gestört und in einigen Zonen sammelten sich die negativen Energien, bis sie sich in Intelligenzen weiterentwickelten. So entstanden die ersten drei Götter des Chaos aus den gesammelten schlechten Eigenschaften aller denkenden Lebewesen im Universum. Auch wenn diese drei Wesen erst schwach und unbedeutend waren, so wurden sie von weiteren schlechten Gedanken gespeist und gewannen über die Jahrtausende so sehr an Macht, das sie ihre Kräfte auf die Materielle Ebene ausbreiten konnten.

Noch lange vor dieser Zeit brachte die Menschheit ihre ersten Psioniker hervor. Diese Menschen hatten eine starke, natürliche Bindung an den Warp und konnten ihn mit der Kraft ihrer Gedanken formen. Sie wurden als die Schamanen bekann und von vielen Völkern als weise Führer oder Berater geachtet.

Wenn einer der Schamane starb, so kehrte sein Geist in den Warp zurück und wartete dort auf seine Wiedergeburt in der materiellen Welt. Dieser natürliche Kreislauf herrschte Jahrtausende vor, bis zur Geburt der Chaosgötter.

Auf einmal waren die Schamanen im Warp nicht mehr sicher. Die Götter jagten und verschlangen jeden Geist den sie finden konnten und die Anzahl der Schamanen nahm erschreckend schnell ab, als viele ihrer gestorbenen Brüder und Schwestern nicht mehr wiedergeboren wurden.

In großer Angst um die Zukunft der Menschheit versammelten sich die letzten Schamanen und berieten, was zu tun war. Die hitzige Debatte zwischen ihnen dauerte viele Jahrehunderte, doch als ihre Zahl weiter und weiter schwand entschlossen sich die letzten von ihnen zu einem radikalen Schritt. Alle gemeinsam nahmen sie tödliches Gift ein und gingen gemeinsam als Geister in den Warp hinüber. Während einige von ihnen zurückblieben und sich opferten, um die Chaosgötter abzulenken, vereinten die anderen Schamanengeister ihre Macht und wurden zu einem verbundenen Wesen, das ein Jahr später in der materiellen Welt wiedergeboren wurde.

In einer Region, die als zentral Anatolien bekannt ist, in einem Land das zu dieser Zeit als Türkei auf den Karten eingezeichnet war, wurde 8000 Jahre vor Christus ein kräftiger Junge geboren. Er wuchs in einer abgeschiedenen und kargen Landschaft mit normalen Eltern und vielen Brüdern und Schwestern auf, doch irgendwann stellte er fest, das er etwas besonderes war.

Er wuchs wie ein normaler Junge auf, doch irgendwann schien seine Alterung einfach zu stoppen. Seine Geschwister waren schon alte Menschen, als er noch immer in der Blüte seines Lebens stand, seit Jahrzehnten unverändert. Doch das war nicht seine einzige Kraft. Er war in der Lage Menschen den Schmerz zu nehmen, ja sogar ihre Gedanken zu lesen.

Mit den Jahren wurde er weiser und ruhiger. Er beobachtete die Welt um sich herum und griff hier und dort ein, um die Menschheit in die richtige Bahn zu lenken. Er achtete immer darauf im Hintergrund zu bleiben, doch sein über die Jahre angesammeltes und weiterentwickeltes Wissen brachte viele der bedeutensten Erfindungen der Menschheit hervor.

Jahrtausende lang reiste er über den Globus, und hier und dort trat er als großer Kriegsherr oder weiser Berater auf, um den Menschen zu helfen. Seine Rollen über die Jahre waren mannigfaltig. Er war ein Kreuzritter, ein religiöser Führer, ein Berater des Königs, ein Hofmagier, ein Pionierwissenschaftler und vieles mehr. Immer wenn es eine große Krise gab, oder Zeit für eine große neue Entwicklung kam, war er da.

In dieser Zeit, in der er die Menschheit ohne ihr Wissen leitete, erlangten die Chaosgötter die Macht die Materielle Ebene zu beeinflussen. Sie alle erkannten den Mann, der später als der Imperator bekannt sein würde, als ihren größten Feind und begannen gegen ihn und Terra vorzugehen.

Als erstes erwarb Khorne die Macht und Kriege breiteten sich wie ein Lauffeuer auf dem ganzen Planeten aus. Schon kurz später erwachte auch Tzeentch vollends und die Politiker aller Nationen wurden von Korruption und Missgunst durchsetzt. Als drittes kam Nurgle zu Kräften und eine Welle der Krankheiten erschütterten den Globus. Nur die vierte Gottheit, Slaanesh, war noch nicht vollends gebildet.

Der Imperator wusste, das Terra auf immer das Hauptziel der Attacken der Chaosgötter sein würde, und auch wenn er viele ihre Kräfte durch seine eigenen zu blocken vermochte, so richtete sich sein Blick doch auf die Sterne, in der er die neue Heimat der Menschheit sah.

Im Laufe des zweiten, dritten und vierten Jahrtausends nach Christus trieb er die Raumfahrttechnik so schnell voran, wie er es vermochte. Langsam bildete die Menschheit die ersten Kolonien in der Galaxie und breitete sich dann immer schneller aus. Auch wenn sie auf viele andere Rassen trafen, so waren doch viele von ihnen klein und unbedeutend, oder hatten die Blüte ihrer Existenz schon lange hinter sich gebracht, wie die alten Slann. Das mächtigste Volk, auf das sie stießen, waren die dekadenten Eldar, denen die wilde und primitive Menschheit vollkommen egal war, solange sie sie in Ruhe ließen. Lediglich die zahlreichen Orks machten der Menschheit zu schaffen, doch mit ihrer überlegenen Technologie gelang es der Menschheit auch die von ihnen ausgehende Gefahr vorerst zurück zu drängen.

Die Menschheit erlebte ihr goldenes Zeitalter, welches von der größten Kreation der Rasse gekrönt wurde, den STC, den Standard Construction Templates. Diese kompakten Maschinen waren in der Lage ein bestimmtes Produkt vollkommen eigenständig zu produzieren. Mit den richtigen Rohstoffen konnte ein STC ein komplettes Raumschiff in kürzester Zeit und ohne jegliche Überwachung erschaffen. Es wurden Tausende verschiedene STC entwickelt, die alles vom Essgeschirr bis hin zu Orbitalgeschützen erschufen. Der Wissenschaft schien in dieser Zeit keine Grenzen gesetzt zu sein, doch alles änderte sich, als Slaanesh, genährt durch die Dekadenz der Eldar, zu erwachen begann.

Wilde Warpstürme begannen durch die Galaxie zu fegen und ganze Planeten wurden in den Warp gezogen und waren auf immer verloren. Terra wurde für Jahrtausende von seinen Kolonien getrennt und fiel in einen chaotischen Zustand, gegen den nicht einmal der Imperator etwas zu tun vermochte. Die Menschen begannen sich wieder selber zu bekämpfen und mächtige Kriegsherren legten alles in Schutt und Asche.
Jetzt war die Zeit für den Imperator gekommen, sich endgültig in das Licht der Öffentlichkeit zu stellen. Er übernahm die Führung über einen Landstrich und begann gegen die anderen Kriegsfürsten vorzugehen. Seine Jahrtausende alte Erfahrung und sein gutes Wissen der mittlerweile verlorenen Technologie der Menschheit ließen ihn Terra schnell erobern.

Als Slaanesh dann mit einem gellenden Schrei erwachte und die Warpstürme wieder verschwanden, zog er los, um die Galaxie wieder für die Menschheit zu erobern.
Doch mittlerweile war der Imperator zu weise, um die Gefahr des Chaos zu unterschätzen. Er hatte schon oft erlebt, wie einfach die Chaosgötter die Gedanken der Menschen leiten konnten, und er wollte nun eine neue Rasse von Kriegern erschaffen, die über gottgleiche Kräfte verfügten und den Verlockungen des Chaos trotzen konnte.

Die besten Gen-Wissenschaftler der Menschheit erschufen die Primarchen, die Prototypen des neuen Kriegers. Doch trotz aller Bemühungen die Primarchen vor den Chaosgöttern zu verstecken, wurden sie von ihnen entdeckt und entführt, nur um auf scheinbar zufällig ausgewählten Planeten in der Galaxie wieder ausgesetzt zu werden.

Geschockt über diesen Verlust nutzte der Imperator das Genmaterial der Primarchen um normale Menschen aufzuwerten und erschuf so die ersten Space Marines, die stärksten Krieger der Menschheit. Mit ihnen gelang es ihm, die Galaxie in einem großen Kreuzzug zurückzuerobern, und die entführten Primarchen einen nach dem anderen wieder zu befreien. Der Grossteil der Kolonien wurde wieder vereint und das Imperium der Menschheit war geschaffen. Doch viele der großen Kreationen der Menschheit waren auf immer verloren gegangen und viele Geheimnisse waren für immer verschwunden.

Die Kräfte des Warp wurden schwer geschlagen und zogen sich in ihr eigenes Reich zurück. Sie hatten schon für eine rosige Zukunft gesorgt, indem sie einige der Primarchen, die jetzt zum Imperator zurückgekehrt waren, mit der Saat des Chaos verdorben hatten. Es blieb nur noch abzuwarten und den unvermeintlichen Verrat der größten Helden der Menschheit zu genießen.

Und der Verrat kam, wohl aus der Quelle, die der Imperator am meisten liebte und von der er es nie erwartet hatte. Horus, der Liebling des Imperators, der größte Held, den die Menschheit jemals hervorgebracht hatte, wandte sich gegen das Imperium. Er bekannte sich offen zu den Göttern des Chaos und sammelte eine riesige Heerschar von treuen Gefolgsmännern um sich, mit denen er gegen sein eigenes Volk in den Krieg zog.

Der große Bürgerkrieg war lang und blutig. Er endete mit einem epischen Zweikampf zwischen Horus und dem Imperator auf dem Flagschiff von Horus Flotte. Die beiden erfahrensten Krieger der Menschheit fochten um die Zukunft ihres Volkes, doch in dem Moment, in dem der Imperator hätte Horus niederstrecken können, zögerte er. Er liebte Horus noch immer über alles, ein Gefühl, das der Kriegsfürst nicht erwiderte. Er streckte den Imperator mit einem mächtigen Hieb zu Boden. Tödlich verletzt erkannte der Imperator das es keine Rettung mehr für Horus gab und das die gesamte Menschheit verloren wäre, wenn er weiterleben würde. Er sammelte seine letzte Kraft und zerstörte Horus Wesen mit einem psionischen Schlag von unglaublicher Stärke.

Alleine und sterbend blieb der Imperator zurück und wurde nur kurze Zeit später von einem seiner Primarchen, Rogal Dorn, gefunden.

Dorn brachte den Imperator zurück nach Terra und erbaute mit der Hilfe der besten Wissenschaftler der Menschheit eine Maschine, welche den Imperator am Leben halten sollte, den goldenen Thron.
Der zerstörte Körper des Imperators wurde in den Thron gebettet. Anfangs war er noch in der Lage kurz mit seinen Untergebenen zu kommunizieren, doch seit über zehntausend Jahren herrschte nun absolute Stille im goldenen Thron.

Mit Anbeginn dieser Stille hat die Seele des Imperators seinen Körper verlassen und treibt nun im Meer der Seelen. Die Götter des Chaos suchen unermüdlich nach dem Geist des Imperators, doch seine Macht ermöglicht es ihm sich im Warp zu verstecken und um unsere Welt vor der Invasion der Dämonen zu beschützen.

Würde der Imperator in diesem Kampf versagen, könnten Dämonen unsere Welt betreten, um hier ihr grausames Regiment zu errichten. Jeder einzelne Mensch würde plötzlich zu einem Tor, durch das die Kreaturen des Energiedimension in unsere Welt eindringen könnten. In kurzer Zeit wäre unsere gesamte Galaxis von Dämonen überflutet und würde ein Teil des Warps werden, Dann gäbe es kein körperliches Leben mehr, keine Materie, keinen Raum, keine Zeit, Das Chaos würde die Milchstraße beherrschen.


Wie ein unschuldiges Kind treibt die Seele des größten Psionikers aller Zeiten weiter durch den Warp. Irgendwann wird er wiedergeboren werden, irgendwann wird das Sternenkind das Licht der Materiellen Welt wieder erblicken.

Die Menschheit ahnt von diesen Potential jedoch nichts, und da der Körper des Imperators technisch noch immer am Leben ist, gilt er auch heute noch als unbestrittener Führer des Imperiums.

Nur einige wenige haben über die Jahrtausende das Geheimnis der Sternenkindes gelüftet. Sie sind als die Illuminati bekannt und erwarten gespannt die Wiedergeburt des Imperators. In den Augen des Imperiums wäre ihre Theorie jedoch ein Sakrileg gegen den Imperator, und so leben sie versteckt unter den Menschen und bereiten alles auf die Rückkehr des Sternenkindes vor.


Liebe den Imperator,
denn er ist der Retter der Menschheit.
Gehorche seinem Befehl,
denn er wird dir den Weg zeigen.
Preise seine Weisheit,
denn er wird dich vor den Mächten des Bösen schützen.
Sprich seine gebete,
denn sie werden deine Seele reinigen.
Ehre seine Diener,
denn sie gehören zu den Auserwählten.
Fürchte den Imperator,
denn der Schatten seiner unsterblichen Seele wacht über uns.
Imperiale Litanei

Quellen: Rogue Trader, Die Realm of Chaos Büche, Codex Imperialis
Inoffizielle Zusammenfassung von Grey Knight, und Lobo.
 
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Titanen Legionen

Einleitung

Seit 10.000 Jahren führt das Imperium Kriege gegen seine Feinde. Krieg ist die Aufgabe eines jeden Mannes, Frieden dient nur als Zeitraum zur Vorbereitung auf weiter Schlachten.

Aliens greifen das Imperium an den äußeren Grenzgebieten an, Rebellion und Verrat sind auf tausenden Kolonialwelten alltäglich. Die Verräterlegionen, für Jahrtausende in das Eye Of Terror vertrieben, wagen sich immer wieder aus ihrem Versteck. Und aus den Nischen und Stürmen des Warps starren Kräfte und Kreaturen aus Dunkelheit und Chaos auf das Imperium.

Der Krieg findet nie ein Ende, denn das würde das Ende der Menschheit bedeuten. In dieser Gefährlichen Zeit hat die Menschheit nur einen Führer: Den Imperator. Zu seiner rechten und linken Seite stehen die Waffe und das Schild des Imperiums - die mächtigen Titanen des Adeptus Titanicus.

Titanen sind die überragenden Kampfmaschinen des Imperium. Es sind Giganten mit einer Haut aus Adamantium, geschützt mit Schutzschildern aus fast undurchdringlicher Energie, bedient von hingebungsvollen Kriegern und bewaffnet mit den mächtigsten Waffen die je von den Tech-Priester erdacht wurden.

Nichts erweckt im ganzen Imperium die gleiche Art von Ehrfurcht und Angst..

Die Titanen Legionen

Titane sind riesige Kampfmaschinen, mechanische Humanoid geformte Krieger mit bis zu 40m Höhe. Sie flößen alleine durch ihre Anwesenheit Schrecken ein und nur wenig kann ihrer Ausrüstung gleichkommen. Wenige Feinde nur, außer vielleicht andere Titanen können gehen sie bestehen.

Titanen werden von verhältnismäßig altmodischen Plasma Reaktoren angetrieben. Obwohl diese seit dem dunklen Zeitalter der Technologie nur noch sehr selten genutzt werden gibt es nichts vergleichbares was den Energieanspruch eines Titanen erfüllen könnte. Die Void Schild Generatoren alleine verbrauchen solche riesigen Mengen an Energie das keine andere Energiequelle ausreichen würde. Selbst die komplexe Steuerung eines Titanen Plasma Reaktor und die Konsequenz einer eventuellen Kernschmelze oder Abschalt-Reaktion sind nur ein relativ kleines Risiko, das für die enormen gebrauchten Energiemengen aber in Kauf genommen wird.

Die Void Schilde sind die Hauptdefensiv Anlagen eines Titanen. Ein Schild absorbiert solange Schaden bis der Void Schild Generator (VSG) überlädt. Eine Selbstabschaltung verhindert das ausbrennen eines Generators, das entsprechende Schutzschild des Titanen kollabiert jedoch. Wenn der Generator abgekühlt ist kann der VSG jedoch wieder neu gestartet werden und das Schutzschild wird somit neu aufgebaut.

Falls möglich tragen Titanen immer eine hohe Anzahl an VSG, so das theoretisch immer genug Schilde gleichzeitig aufgebaut sind. Praktisch ist dies aber nicht sehr oft der Fall und wenn ein Titan seine Schild verliert wird er verwundbar. In Notsituationen kann der Princeps die automatische Abschaltung deaktivieren und die Schildgeneratoren an ihr Limit bringen. Funktioniert diese risikoreiche Aktion kann sie jede gegnerische Taktik durcheinanderbringen. Wenn diese Aktion fehlschlägt (was meist der Fall ist) reduziert der Princeps die Defensivfähigkeiten des Titanen auf einen Haufen Unnützen, zerschmolzenen Metalls.

Der Plasma Generator liefert auch die Energie für die vielen Waffensysteme, die Energie wird den Systemen durch Leitungen aus Hydroplast zugeleitet. Auch anderes Systeme werden dadurch überall innerhalb des Titanen versorgt. Die Glieder des Titanen werden durch elektrisch motivierte Bündel, aus Fiberglas ähnliche Material, die wie Muskeln funktionieren bewegt.

Die Konstruktion

Die Konstruktion eines Titanen dauert mehrere Jahre. Jahrzehntelange Anstrengungen liegen hinter dem Bau einer einzelnen Maschine. Die größten und ältesten Titane erhalten schließlich einen Funken der Göttlichkeit des Maschinengotts. Sie gelten durch ihre Antike und Technologische Komplexität als Heilige und die Banner der Tech-Priester die an den Titanen befestigt sind unterstreichen diese Heilige Natur zusätzlich.

Nach einer Schlacht werden die Titane mit heiligen Ölen gesalbt und die Namen der gesalbten Titanen werden in kirchlichem Gesang aus dem "Manual Technicanum" aufgerufen. Für die Techpriester ist ein Titan mehr als eine Kampfmaschine, er ist ein Aspekt des Maschinengottes, eine Heilige und Anbetungsvolle Kreation der Technologie. An Bord eines Titanen zu dienen ist gleichgesetzt dem Maschinengott in Person zu dienen. Dies ist die schönste Aufgabe die sich ein sterblicher Anhänger des Maschinengottes vorstellen kann.

Typenklassen der Titanen

Titane werden aufgrund ihrer Größe und Funktion in verschieden Typenklassen unterteilt. Battle Titane sind die häufigsten, aber es gibt noch weiter Typen wie die schnellen, leichtbewaffneten Scout Titanen und den riesigen, gewaltigen Emporer Titanen.
Die Battle Titane sind 15m bis 25m hoch. Jeder dieser Battle Titane ist durch bis zu 6 Void Schild-Genaratoren geschützt und mit einer Vielzahl Waffen ausgerüstet. So bewaffnet und ausgerüstet bilden diese Kampfmaschinen die Arbeitstiere des Militärischen Arm der Collegia Titanica.

Emporer Titane sind größer, einige 25-40m hoch und wesentlich massiger. Sie können wesentlich mehr Schwere Waffen als ein Battle Titan tragen was sie zu furchterregenden Zerstörungsmaschinen macht. Diese massigen Titanen sind die stärksten Kräfte die auf eine planetare Oberfläche abgesetzt werden können. Emporer Titane haben noch eine weiter gleich wichtige Funktion, sie sind große mobile Tempel des Imperialen Kultes. Sie werden genutzt um das Wort des Imperiums und des Pax Imperialis auf isolierte Welten zu bringen.

Alle Titanen werden nach ihrem Grund Design noch in verschiedene Klassen aufgeteilt. Die am weitesten verbreitetste Klasse der Battle Titane auf allen Schlachtfeldern z.b. ist der Warlord. Solange wie es das Imperium schon gibt existieren auch Battle Titane der Warlord Klasse, ihr Design reicht weit zurück in die Periode der ersten Kriege des Imperiums. Der Warlord ist eins der populärsten Modelle der Collegia Titanica und Millionen sind nach diesem Design im Laufe der Zeit entstanden. Das bekannt gute Handling und seine Fähigkeiten machen den Warlord auch zu einem guten Textgegner für die neuen Fahrzeuge/Waffen der Forschungsabteilung des Divisio Investigatus.

Jede Klasse wird nochmals in verschiedene Typen unterteilt. Diese Unterscheidung wird hauptsächlich aufgrund der Bewaffnung und Ausrüstung unterschieden. Zum Beispiel wird der Warlord Battle Titan noch in vier Typenklassen unterteilt: Night Gaunt, Eclipse, Death Bringer und Nemesis.


Titan Crews
Jeder Titan wird von einer Crew aus 3-5 Mann bedient, die all mittels Gedankenkontrollgeräten mit den Apparaturen verbunden sind. Die Crew wird von einem Princeps kommandiert. Er ist es der auch die Bewegungen des Titanen koordiniert. Der Princeps brauch nur denken das der Titan laufen, rennen oder ähnliches ausführen soll, das Gedankenimpulssystem, sowie die Muskeln aus Fiberglas machen den Rest. Seine Gedanken werden durch den Titanen in Bewegungen umgesetzt. Er steuert ebenso alle Defensivsystem und entscheidet notfalls auch die Void Schild Generatoren zu überladen.

Nebenbei koordiniert er noch die Aktionen der Moderati, der Mannschaft welche die Waffensysteme des Titanen bedienen. Es ist die Aufgabe des Princeps die unglaublichen starken Waffen des Titanen ins Ziel zu bringen, jeder Moderatus ist verantwortlich für Wartung und Funktion seines Waffensystems.

Die Crew ist zusätzlich nochmals an eigene individuelle Systeme angeschlossen die im Notfall vom Titan abgesprengt werden können. Jedes dieser Systeme enthält Datensysteme und Bildschirme die den Waffenstatus, Außenansichten und Zielinformationen zeigen. Ebenso befinden sich dort auch die manuellen Kontrollen für den Ausfall der Gedankensteuerung.

Die Gedankensteuerung bringt einen Titan und seine Crew in eine fast intime Beziehung. Gedanken werden in Aktionen umgewandelt, ein Crewmitglied brauch nur daran denken eine Waffe abzufeuern oder den Titan in Bewegung zu versetzen und schon werden diese mentalen Befehle ausgeführt. Der Titan wird so praktisch zum Körper der Crew.

Spezielle Dämpfungssystem schützen die geistigen Aktivitäten der Crew vor Schäden die der Titan erleidet. Fehlfunktionen in diesem System sind glücklicherweise äußerst selten, treten diese aber auf erleidet die Crew schreckliche unwirkliche Verletzungen und Schmerzen über die Gedankensteuerung wenn der Titan beschädigt wird. Todesfälle unter unerfahrenen Crews sind häufig, überlebt die Crew aber ein, zwei Kämpfe wird die Gefechtslebenserwartung erheblich größer.

Diese Fakten machen eine Titanen Crew fatalistisch, ein bisschen paranoid und vollkommen euphorisch gegen jegliche Feinde des Imperators.

Die Collegia Titanica
Die Geschichte der Titanen ist uralt, sie existierten durch die ganze Geschichte des Imperiums und schon lange vor dessen Gründung, selbst vor der Age of Strife. Titanen tauchten erstmals während dem Dunklen Zeitalter der Technologie und den ersten Alienkriegen auf. Während dieser Zeit hatte jede menschliche Kolonie wenigstens eine Titanen Legion, viele sogar Dutzende die zur Verteidigung diente.

Während des Finalen Kriegs und der Age of Strife (Weltenbrand) kämpften diese Legionen in einem zerstörerischen und brutalen Krieg , der die Menschheit zeriss und teilte, gegeneinander. Nach dem Finalen Krieg und der Age of Strife stellte man schon bald fest das es kaum noch Baupläne und Informationen zur Herstellung der Titanen vorhanden waren und so wurden sie nur noch äußerst selten eingesetzt.

Während dieser Zeit stellte sich heraus das nur noch ein Gruppe das Wissen besaß Titanen, zu bauen, zu warten und zu führen - Die Tech-Priester des Adeptus Mechanicus. Innerhalb des Adeptus Mechanicus wurde das ganze Wissen der Titanen im Kampferprobten Flügel konzentriert: Dem Collegia Titanica, offizielle benannt als Adeptus Mechanicus Collegia Titanica.

Diese technologische Priesterschaft ist auch bekannt als das Adeptus Titanicus, eine Kurzform ihres vollen Bezeichnung. Das Collegia Titanica/Adeptus Titanicus wurde aus Resten der alten Titanen Legionen zusammengestellt und organisiert. Im Nachgang der Horus Heresy und dem Treuebruch vieler der Titanen Legionen wurde eine neue Organisation garantierte Treuer Anhänger erforderlich. Diese wurden streng überwacht, selbst Gedanken wurden geprüft..

Die Aufgabe der Collegia Titanica war es die restlichen alten Titanenlegionen aus dem Wege zu räumen und die Titanen in eine einzelne Umzuwandeln deren Loyalität sicherzustellen. Diese Umorganisation war ein Erfolg, seit der Zeit der Horus Heresy hat der Imperator oder das Administratum keinerlei Grund sich um die Collegia Sorgen zu machen.

Die Collegia wird in vier Zweige oder Divisionen unterteilt: Das Divisio Militaris, das Divisio Mandati, das Divisio Telepathica und das Divisio Investigatus.

Jede Diviso ist in ein Anzahl Orden unterteilt, einige davon haben sich in der Vergangenheit schon bewährt. Die Orden sind die kleinsten, selbsttätigen Einheiten der Collegia, in etwa vergleichbar mit den Orden der Space Marines.

Jeder Orden wird von einem eigenen Grand Master kommandiert, besitzt eigene Uniformen, Insignias, Farben und Rituale. Alle sind gemeinsam durch ihre Loyalität an den Imperator und das Adeptus Mechanicus gebunden.

Das Divisio Militaris
Die Orden der Divisio Militaris sind die Nachfolger der alten Titanen Legionen aus der Zeit der Horus Hersy. Viele können die Geschichte ihrer Einheiten bis zur Zeit der großen Kreuzzüge und der ersten Alien Kriege zurückverfolgen oder ihre Namen tauchen in alten Überlieferungen auf.

Dort wo eine flinker, klinisch genauer Schlag der Space Marines des Adeptus Astartes unangemessen wäre wird das Divisio Militaris als Hauptschneide des Collegia eingesetzt.
Jeder dieser Titanenorden hat seine Basis auf seiner eigenen Forge-World und besitzt viele Bodentruppen, Ausrüstung und Nachschub für die Battle Titanen. Einige dieser Orden sind extrem spezialisierte Kräfte z.b. um Festungen zu brechen oder in exotischen Planetaren Atmosphären eingesetzt zu werden.

Keinem dieser Orden ist es jedoch gestattet eigene Raumtransporter zu besitzen. Es ist imperiale Politik das die Orden von Schiffen der Imperialen Flotte transportiert werden.
Der Transport mit eigenen Schiffen ist aus historischen Gründen verboten. Während der Horus Heresy stellte sich mehr als die Hälfte der Titanen Legionen auf die Seite der Rebellen. Durch ihre eigenen Schiffe waren sie in der Lage mobile zu agieren und einige nahmen dadurch sogar an der Belagerung des Imperialen Palastes teil.

In der massiven Umorganisation die der Horus Heresy folgte, wurde von der militärischen Führung bewusst festgelegt das die Imperiale Flotte nur noch für den Transport der Titanen zuständig ist. Dies erlaubt das Rebellionen schnell erkannt und im Keime erstickt werden können. Im großen und ganzen ist diese Taktik seitdem ein Erfolg.

Über Hunderte der Orden des Divisos sind nahe dem Eye of Terror stationiert um Chaos Titanen der verbannten und mutierten Verräterlegionen zu bekämpfen. Die restlichen sind im ganzem Imperium an strategisch wichtigen Punkte verteilt.

Das Divisio Mandati

Die Exekutive Führung des Divisio Mandati reist in riesigen Tempelartigen Raumschiffen um den Pax Imperia zu isolierten Welten des Imperiums zu bringen. Jedes dieser Tempelschiffe trägt zwischen 2 und 5 der imposanten Emporertitanen, plus Priester, Reguläre Truppen, Instandhaltungseinheiten sowie deren Unterstützungspersonal.

Jeder der Emporer Titanen ist eine selbständige Einheit, die Truppen des Adeptus Arbites, der Inquisition und des Adeptus Terra mitführt. Es ist ihre Aufgabe den Pax Imperia auf alle Welten zu bringen. Mit einem Emporer Titan im Rücken können die Imperialen Diener leicht überzeugen, und wo die Überzeugung fehlt setzt die Waffenkraft des Titanen den Willen des Imperators durch.

Der Großteil der Organisation hat die Grenzen des Imperiums noch nie verlassen und dient dazu die Worte des Imperators innerhalb der bekannten Welten immer wieder in Erinnerung zu rufen.

Andere sind darauf spezialisiert die Worte des Pax Imperia auch über die Grenzen der bekannten Welten hinaus zu tragen. Diese Abordnung von Missionaren, die oft von Rogue Tradern unterstützt werden, sind die Elite des Divisio Mandati.

Das Divisio Telepathica

Das Divisio Telepathica benutzt die schrecklichen, aber sehr selten Psi-Titanen und ist um einiges kleiner als das Divisio Militaris oder das Divisio Mandati.

Diese Telepathische Gruppierungen operieren von geheimen Forgeworlds nahe dem Zentrum des Imperiums, jederzeit bereit auf Krisen im menschlichen besiedelten Raum zu reagieren.

Das Divisio Investigatus

Das Divisio Investigatus umfasst eine hohe Anzahl von Forschungsabteilung. Es ist seine Aufgabe Titane für die anderen Divisionen zu konstruieren und Upgrades und Weiterentwicklungen zu testen. Die ganze Diviso hat seinen Sitz auf dem Mars dem Planeten des Adeptus Mechanicus im Imperialen Solsystem.

Heraldik und Farbgebung der Titanen
Wie die Space Marine Orden des Adpetus Astartes haben auch die Orden der Titanenlegion ihr eigens komplexes System der Heraldik. Diese ist stark angelehnt an die Geschichte und Siege der Einheiten und Verkörpert oft den persönlichen und gemeinsame Charakter. Im Laufe der Geschichte des Imperiums sind Farben und Muster geändert worden, jedoch weniger als man vermutet. Tradition und Ehre ist in jedem Orden stark verwurzelt. Selbst die Farben der alten Titanen Legionen während der Horus Heresy und der nachfolgenden Umstrukturierung wurden gehortet und übertragen.

Während der Zeit der Horus Heresy und in der Folgezeit waren die Farben mehr als ein Zeichen für einen Orden oder eine Legion, sie wurden Zeichen von Treue und Loyalität zum Imperator oder Warmaster Horus.

Jeder Orden der Titanen hat sein eigens Emblem und sein eigenen Farben. Z.b. sind die Farben des Divisio Militari Rot und Gold, alle seine Titanen sind in diesen Farben bemalt. Seine Emblem ist eine Wespe in einem Blau umrandeten weißen Dreieck aufgemalt auf dem Rücken und jeder trägt ein Banner des Divisio Militaris welches auf der Rückseite montiert ist. Auf der unteren Hälfte jedes Beines, sichtbar für alle Bodentruppen ist die Klasse des Titans markiert.

Jeder Titan trägt sein persönliches Siegesbanner das von der Hüfte herabhängt. Dies zeigt das Abzeichen des Ordens, z.b. bei den Fire Wasps weiße Totenschädel als Siegessymbole. Einige Crews bringen Trefferlisten an den verschiedenen Waffensystemen an um zu zeigen was mit den einzelnen Waffen erreicht wurde. Dabei werden oft unoffizielle Symbole durch den Princeps bzw. den Moderatus des jeweiligen Waffensystems verwendet.

Einige Titane tragen eher persönliche Embleme oder Sprüche auf dem Rücken, Waffen oder Beinen. In vielen Orden ist es üblich das viel Freiheit bei der persönlichen Gestaltung der Heraldik gibt. Die Hauptfarben des Ordens und seine Abzeichen müssen jedoch beachtet und respektiert werden.

In der Zeit nach der Horus Heresy fügten die Orden der neuen Collegia Titanica Reinheitssymbole an die Titanen. Diese Großen Symbole bestehen aus einem eher weichen Metall und wurden von den Techpriestern als ein Zeichen der Reinheit und Warnung gegen Rebellion angebracht.

Bemalt und versehen mit Runen, dekoriert mit langen wehend Banner sind diese Reinheitssymbole an den Titanen platziert. Sie sind eine Erinnerung an die schmachvollen Tage der Horus Heresy wo sich tausende von Titanen unter Einfluss der dunklen Mächte des Chaos gegen den Imperator wendeten.

Während der großen Umstrukturierung und deren Feldzüge trugen die Titanen Wimpel und Banner des Divisio Militaris. Diese langen weißen Flaggen wurden an den Titanen als Zeichen der Loyalität angebracht und wurden oft von loyalen Sprüchen und Slogans wie "perfidii purgendi" oder "bellum iustum" geschmückt. Solche Banner werden heute eher selten genutzt, höchstens für Feldzüge die ähnlich fanatisch und Hingebungsvoll ausgeführt wurden wie die Kämpfe während der Horus Heresy.

Die Titanen Legionen der Verräter behielten in den meisten Fällen ihre alte Heraldik und Farbgebung z.b. das schwarz, gelb und blau der Tiger Eyes oder das Schwarz, rot und weiß der Death’s Heads. Imperiale Banner wurden gegen Flaggen ersetzt die das Auge von Horus zeigen, das Zeichen der Rebellion.


IMPERATOR EMPORER KLASSE TITAN
Der Imperator ist einer der größten Titane der Emporer-Klasse. Nur den kampferprobtesten Princeps wird das Kommando über einen Imperator Titan gegeben und ihnen ist es erlaubt Crewmitglieder aus anderen Titanen des Ordens auszuwählen.

Im vergleich zu verschiedenen Klassen der Battle Titanen sind die Imperator Titanen äußerste selten in den Titanen Legionen anzutreffen und die meisten Legion sind nur in der Lage maximal 3 oder vier in einen Feldzug zu führen.

Die Grand Master der Legionen nutzen den Imperator Titan mit mehr oder weniger großen Modifizierungen oft als mobiles Hauptquartier. Von dort kommandieren sie die ganze Legion oder leiten sogar Angriffe mit dem Imperator Titanen selbst ein wenn es die Situation erfordert. Imperator Titanen werden meist als mobile Festung genutzt um bestimmte Sektoren der Kampffront zu verstärken. Alternativ werden sich auch als Reserveeinheit hinter der Front platziert um im Notfall einzuspringen.

Wenn eine großes Offensive beginnt werden die Imperator Titanen bemüht um der Speerspitze an Männern und Maschine den Weg mittels ihrer enormen Feuerkraft durch die feindlichen Reihen zu ermöglichen.

Die Defensiveigenschaften des Imperators sind sehr beeindruckend, zwölf Void Schildgeneratoren und Meter dicke Panzerung sorgen dafür das nur hochkonzentrierte Salven ein Chance haben den Titan zu beschädigen. Eine komplette Infantrie-Kompanie kann an Bord des Imperators transportiert werden um sie zu einem Bestimmten Einsatzort zu transportieren oder den Titan im Notfall gegen feindliche Infantrie zu unterstützen.

Ein Imperator Titan ist so konfiguriert das er Salven der Verwüstung aus allen Reichweiten hergeben kann, die Intensität steigt aber je näher ein Ziel dem Titanen kommt.

Der Imperator ist normalerweise nicht ausgerüstet andere Titanen im Nahkamp zu bekämpfen, stattdessen vertrauen sie ihrer tödlichen Feuerkraft um sich nähernde Gegner frühzeitig zu zerstören.

WARMONGER EMPEROR CLASS TITAN
Der Warmonger ist dem Imperator Titan im Aussehen und Struktur äußerst ähnlich und die meisten Bemerkungen zum Imperator treffen auch auf den Warmonger zu.

Welcher zuerst hergestellt wurde ist in den Geschichtsbüchern nicht mehr festzustellen, alles was man noch weiß ist das zur Zeit der Horus Heresy schon beide Modelle in der Titanenlegion im Einsatz waren.

Obwohl beide Typen von Emporer Titanen von der Erscheinung her gleich sind haben sie doch auf dem Schlachtfeld unterschiedliche Aufgaben. Im Gegensatz zu der flexiblen Bewaffnung des Imperators sind die Waffen des Warmongers für lange Reichweiten konfiguriert. In einer Schlacht wird der Warmonger hinter den eigenen Linien gehalten um seine lange Reichweite zu nutzen, den Gegner mit Raketensalven und Verteidigungslasern zu beharken während andere Einheiten ins Herz der generischen Armee vorstoßen.

REAVER BATTLE TITAN
Der Reaver ist eine flexible Kampfmaschine die mehrer Aufgaben erfüllen kann, er wird aber insbesondere an der vordersten Front eingesetzt. Reaver sind mittelschwere Battle Titane die mit 3 Waffensystemen ausgestattet sind. Sie sind durch 4 Void Schutzschilde und dicke Rüstung ringsherum geschützt.

Reaver werden meist zu Schockangriffen verwendet um die eigene Infanterie oder Panzerangriffe zu unterstützen. Für diese Aufgabe sind sie meist mit Schnellfeuerwaffen kurzer Reichweite und Nahkampfwaffen wie einer Kettenfaust ausgestattet.

Sind sie in Kampfgruppen unterwegs wird meist einer oder zwei mit weitreichenden Rüstungsbrechenden Waffen wie dem Turbolaser , der Plasmagun und eventuell mit einem Raketenwerfer bewaffnet um Unterstützung auf lange Reichweite zu geben

Der Reaver wurde wohl relativ Zeitgleich mit dem Warhound entwickelt. Beide unterscheiden sich recht deutlich zu den älteren Modellen wie z.b. dem Warlord Battle Titan, der Plasma Reaktor wurde z.b. am Ende des Rückengehäuses angeordnet.
Dies macht es zwar schwerer den Reaver von vorne auszuschalten, die ungeschützter liegenden Kühlaggregate des Reaktors machen ihn jedoch zu einem leichterem Ziel von der Seite oder von Hinten.

Die höhere Geschwindigkeit des Reavers im Gegensatz zum Warlord Battle Titan minimieren zwar diese Nachteile, machen den Reaver aber ungeeigneter für extrem harte Schlachten innerhalb von Städten oder beengtem Gelände.

WARHOUND SCOUT TITAN
Der Warhound fällt nicht direkt unter die Klassifizierung Battle Titan. Es gibt ein paar direkte Unterschiede zwischen den Battle Titanen und den Scout Titanen, der Warhound wird jedoch hier zur Komplettierung mit aufgeführt.

Warhounds sind die Augen und Ohren der Titanen Legion. Schnell und Agil dienen sie zu Aufklärungszwecken und Terrorattacken hinter den feindlichen Linien. Warhounds operieren immer zu zweit so das sie jeden Feind den sie auf solchen Missionen begegnen aus manövrieren können.

In großen Gefechten schützen die Warhounds die Flanken und suchen sich kleinere Ziele wie Infanterie und Artillerie. Mit Waffen wie dem Vulcano Mega Bolter und der Inferno Kanone können zwei Warhounds auf diesem Wege enorme Schäden verursachen.

Warhounds werden durch zwei Void Schilde geschützt und sind nur leicht gepanzert und Geschwindigkeit wird vor Stärke gestellt.

Sie besitzen zwei Waffenarme und die Auswahl beschränkt sich auf die "leichten" Titanenwaffen.

Der Albtraum jeder Warhound Crew ist das ein inkompetenter Kommandeur sie in den Mittelpunkt einer offenen Schlacht beordert wo sie schwerem Feuer ausgesetzt wären und so schnell das Ende finden würden .

Die kleinen Crews der Warhounds bestehen aus findigen, harten Individualisten die Experten in unorthodox Taktiken sind. Sie sind besessen von einem grimmigen Kampfgeist der den Neid vieler anderer Titanencrews weckt



Quellen : Adeptus Titanicus , Adeptus Titanicus II, Codex Titanicus, Titans Legions. Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
 
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lobo

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Das Sternenkind

Während seines Kampfes mit Horus wurde der Imperator tödlich verwundet und nur die augenblickliche Anwendung eines Stasisfeldes konnte ihn retten. Da das gewaltige Duell gegen Horus im materiellen Universum, wie auch im Warp ausgetragen wurde, war der Schaden an den ungeheuren geistigen Fähigkeiten des Imperators keineswegs geringer, als derjenige an seinem physischen Körper. So wie sich ihre Körper gegenseitig mit wuchtigen Hieben und Schlägen bekämpften, rangen ihre Geister um den mentalen Sieg im Warp. Der Imperator jedoch war stärker, obwohl es Horus, unterstützt durch die dämonischen Kräfte der Chaosgötter, beinahe geschafft hätte als Sieger hervorzugehen. Im Grunde genommen war der Imperator Horus unterlegen, so dass er nicht wirklich mit einem Sieg hätte rechnen können. Denn der Imperator war trotz seiner unvorstellbaren Kräften immer noch ein Mensch, während Horus längst seine letzten Überreste von Menschlichkeit abgeschüttelt hatte. Unbeeinflusst von menschlichem Mitleid und Gefühl für Freundschaft lies Horus Schlag um Schlag auf den Imperator niederprasseln. Der Imperator aber plazierte seine eigenen Hiebe, während er mit aller Kraft versuchte Horus von weiteren Angriffen auf Terra abzubringen. Der Imperator glaubte immer noch daran, dass er seinen alten Freund irgendwie von der Korruption befreien könne, die ihn überwältigt hatte.

Horus' Tod

Als die Schlacht endete war es Horus, der tot zu Füssen des Imperators lag. Man sagt, dass der Imperator keine andere Wahl hatte, als Horus zu töten. Denn hätte er dies nicht getan, wäre er selbst durch Horus' Hand gestorben. Aber dies ist nicht der wahre Grund, warum er Horus niedergestreckt hatte. Er tötete Horus weil er gezwungen war zu realisieren, dass es keine Hoffnung gab Horus von dem festen Griff der Chaosgötter zu retten und dass er, der Imperator, seinen Freund vernachlässigt und somit die gesamte Menschheit verraten hatte.

Triumphierendes Chaos

Als der Imperator mit Horus konfrontiert war, stand er der Korruption durch das Chaos in seiner vollendeten Form gegenüber. Damals waren Viele nicht weit davon entfernt, sich das zukünftige Universum als ein vom Chaos dominiertes Reich vorzustellen, in dem die gesamte Menschheit genauso verdorben ist, wie Horus persönlich. Dieses Bild war für den Imperator so abstossend, wie es für jeden anderen Menschen klaren Verstandes sein sollte. Der Sieg durch das Chaos schien zu diesem Zeitpunkt sicher, da die dunklen Mächte es verstanden, sich in den Geist der Menschen einzuschleichen und deren natürliche Emotionen für ihre Zwecke zu gebrauchen; ihre Hoffnung, Freundschaft, Unabhängigkeit und andere menschliche Charakterzüge, welche an sich selbst nicht böse waren, jedoch durch den Einfluss des Chaos verfälscht, eine grosse Gefahr für die gesamte Menschheit darstellten. Nicht einmal der Imperator war dagegen unempfindlich. Genauso wie Horus verdorben wurde, war auch der Imperator der Gefahr ausgesetzt sich dem Reiz des Chaos hinzugeben. Aber der Imperator war die Verkörperung des unverdorbenen Warp und hätte er sich mit der Fäulnis des verdorbenen Warp befleckt, wäre dies eine Katastrophe gewesen, die nur mit dem Fall der Eldar und der darauffolgenden Geburt von Slaanesh vergleichbar wäre.

Besiegtes Chaos

Während der Imperator Horus gegenüberstand entfachte er die Energien des Warp, wie er es vorher noch nie getan hatte. Seine Gestalt wuchs und füllte sich mit unbeschreiblichen Kräften, während knisternde Lichtblitze ihn umhüllten, wie einen Donnergott. Als der Imperator Horus mit seinem Schwert durchbohrte, durchströmte die Energie des Warp seinen Körper, floss durch seine Hand in seine Waffe und lies das Fleisch und die Sehnen des verdorbenen Primarchen verbrennen. Aber der Imperator überbeanspruchte seine eigenen Kräfte, denn kein Mensch aus Fleisch und Blut ist in der Lage solche gewaltige Energien in sich aufzunehmen und dabei überleben. Die verkohlte Hülle des Imperators fiel zu Boden inmitten einem Schleier von Rauch und Dunkelheit.

Der lebende Tote

Als der Imperator im Sterben lag, wich seine psionische Energie von seinem Körper. Die Unsterblichkeit, die ihn für so viele Jahrhunderte am Leben erhielt und das Gewicht des Alters brachen über ihn herein. Sein Körper zog sich zusammen und seine Knochen zersplitterten, seine Augen versanken in seinen Schädel und seine Haut verdunkelte sich; alles was in seiner Rüstung zurückblieb, war ein verschrumpeltes mumienähnliches Ding.
Freigelassen von seinem Körper, trieb die psionische Kraft des Imperators, seine Seele, ziellos auf den Wellen des Warp, wo die zufälligen Strömungen sie schliesslich ins Meer der Seelen führte, wo sie solange verweilte, bis sie bereit war um wiedergeboren zu werden. Obwohl die Kräfte des Chaos unermüdlich durch den Warp jagten auf der Suche nach der Seele des Imperators, war ihre Suche erfolglos. Denn der Warp ist riesig und seine Energien unberechenbar und ständig in Bewegung. Wie die Schamanen aus längst vergangener Zeit, war auch der Imperator eins mit dem gesamten Warp. So schmolz seine Seele leicht in das Gefüge des Warp ein und blieb versteckt vor den Chaosmächten.

Der Körper des Imperators wurde aufgenommen und in eine lebenserhaltende Maschine plaziert. Obwohl er, in allen herkömmlichen Auffassungen des Wortes, tot war, waren dennoch einige seiner Zellen am Leben und ermöglichten so eine Verbindung, durch die der Geist des Imperators mit dem materiellen Universum kommunizieren konnte. Als sein verstorbener Körper noch frisch war, konnte er sich noch ein wenig bewegen, ja er war sogar in der Lage ein wenig zu sprechen. Diese Umstände ermöglichten es dem Imperator den Bau einer speziellen psionischen Lebenserhaltungsmaschine zu beaufsichtigen, des goldenen Thrones.

Selbst der goldene Thron kann die Zellen des toten Körpers des Imperators nicht für immer am Leben erhalten. Über die Jahrtausende ist die Verbindung zwischen seinem Geist und seinem Körper zunehmend schwächer geworden. Aber noch schlimmer, die Chaosmächte haben begonnen seinen Geist zu infiltrieren und ihre Saat aus Zweifel, Verfall und Angst zu sähen.

Es ist unmöglich zu sagen, wie lange der Imperator unter diesen Umständen überleben kann. Es ist unwahrscheinlich, dass selbst er weiss, wie viel Zeit ihm übrig bleibt bevor der schwache Halt zu seinem Körper zerbricht unter dieser Last

Das Sternenkind

Als der Geist des Imperators durch den Warp trieb, löste er sich allmählich im Energiestrom auf, von wo er zur kosmischen Kraft zurückkehrte, die dem Warp in seiner unverdorbenen Form innewohnt. Nur ein winziger Kern der Menschlichkeit des Imperators blieb erhalten, wie ein kleines Kind, das auf einem unscheinbaren Floss schaukelt, während es auf einer kolossalen Flutwelle gleitet.

So trieb die Seele des Imperators in den Warp. Solange der Geist des Imperators überlebt, solange gibt es Hoffnung für die Menschheit. Denn genau, wie er einst zur Welt kam, als der 'Neue Mensch', geformt durch die vielen im Warp treibenden Seelen der Schamanen längst vergangener Zeit, so könnte er eines Tages wiedergeboren werden. Aber dieser Tag würde fern in der Zukunft liegen, in einer Zeit, wenn das Verlangen und die Rufe nach einem neuen Retter den Kern seiner Seele stärken und in neuem Leben aufflammen liessen. Die Seele des Imperators wartet im Warp, wie ein Kind auf seine Geburt, das Sternenkind.

Die Menschen, die dem Imperium auch nach der Horus Häresie treu blieben, verstanden nie wirklich, was mit dem Imperator passiert war. Die Möglichkeit, dass er wiedergeboren werden könnte, zogen sie niemals in Anbetracht. Für die Herrscher des Imperiums war er jedoch nie tot, sondern lebte immer noch allein durch seinen unbestreitbaren Willen.

Nur wenige Auserwählte erlernten das Geheimnis während den folgenden Jahrtausenden. Sie gründeten die hochgeheime Bruderschaft, bekannt als die Illuminati. Die Illuminati wartet auf die Geburt des Sternenkindes und die zweite Ankunft des 'Neuen Menschen'. Sie wissen, dass ihr Wissen sie zu gefährlichen Ketzer in den Augen des Imperium macht und halten sich deshalb konsequent an die strickte Geheimhaltung ihrer Aktivitäten.

Bis jetzt blieb die Illuminati eine geheime Organisation inmitten menschlicher Zivilisation. Sie arbeitet unbemerkt hinter der gewaltigen Maschinerie von Regierung und Handel. Hier bereiten sie den Weg für die Wiedergeburt des 'Neuen Menschen'.

Die Sensei

Wenn ein Champion des Khorne, Nurgle oder einer anderen Chaosmacht sich seinem Gott verschreibt, wird seine Seele ein Teil der Energie dieser Gottheit. Auch das Sternenkind hat seine Champions, bekannt als die Sensei. Es kommt häufig vor, dass die Sensei ihre wahre Identität nicht kennen, dennoch stammen sie vom Imperators persönlich ab, und ihre genetische Struktur ist mit der seinen identisch. Nicht alle Nachkommen des Imperators sind Sensei und nur wenige von ihnen realisieren, dass sie seine Gene in sich tragen oder dass es diese sind, welche ihnen ihre ausserordentlichen Kräfte verleihen.

Die zufällige Kombination der Gene, welche die Sensei vom Imperartor geerbt haben, machen sie zu aussergewöhnlichen Persönlichkeiten. Ihr auffälligstes Merkmale ist ihre Unsterblichkeit. Obwohl sie zwar getötet werden können, altern sie nicht und besitzen eine beeindruckende Regenerationsfähigkeit. Ausserdem sind sie unempfindlich gegenüber den Verlockungen durch die Chaosmächte und der unverdorbene Energiefluss des Warp kann ungehindert durch sie hindurchfliessen. Ein Sensei empfindet weder Hass, Zerstörungswut noch Rachegefühle, da diese Empfindungen alles Bestandteile der Disharmonie sind, welche die Chaosgötter anstreben. Die Sensei strahlen natürliches Selbstvertrauen und Harmonie aus und sind ohne weiteres in der Lage, auf die Energien des Warp zurückzugreifen, um ihre psionischen Kräfte anzuwenden. Sie riskieren dabei nicht, dass ihr Geist von einem Dämonen oder sonstigen im Warp lauernden Gefahren, angefallen wird. Da sie völlig rein von Chaos sind, geniessen sie auch absolute Unverwundbarkeit gegenüber den Verlockungen der dunklen Götter. Aus dem Grund, dass sie keinerlei Spuren von Emotionen und Vorstellungen aufweisen, welche die Chaosmächte verkörpern, sind die Sensei für jene auch weitgehend unsichtbar.

Sensei sind Helden, welche ziellos durch die Galaxie irren, manchmal alleine, manchmal in Begleitung einer Gruppe von ausgewählten Mitstreitern. Seine psionischen Kräfte machen den Sensei zu einem gefährlichen Ketzer in den Augen des Imperiums, so dass er und seine Gefährten ständig Folter und Tod durch die Hand der Inquisition oder einer anderen imperialen Institution riskieren. Das Imperium selbst ist nicht unbedingt der erkorene Feind der Sensei, vielmehr sind es die Unterdrückung und die Ungerechtigkeit in all ihren Formen, denen sie den Kampf erklärt haben. Unterdrückung existiert in sämtlichen Teilen des Imperiums, viel davon ist gerechtfertigt, aber bei weitem nicht alle. Wo auch immer ein Sensei erscheint, kann er sich der Unterstützung der Massen gewiss sein, während ihn die unterdrückenden Regierungen und deren Streitkräfte als bedrohenden und unversöhnlichen Feind betrachten.

Die Mannschaft des Sensei

Das Imperium betrachtet die Sensei und ihre Begleiter als gefährliche Banditen, Nihilisten und Psioniker, die, falls nicht sogar im Bund mit dem Chaos, das Bollwerk schwächen, welches das Imperium gegen sämtliche Bedrohung errichtet hat.

Über das gesamte Imperium hinweg sind Truppen plaziert, welche hinter den Sensei herjagen, was die Sensei dazu zwingt, als Ausgestossene und Gesetzlose zu operieren. Aber wie auch immer, keine der beiden Seiten wird in Folge dieses ständigen Konflikts geschwächt. Das Imperium wird gestärkt durch die Entschlossenheit ihrer Truppen, während die Sensei, durch ihren Kampf gegen Grausamkeit und Unterdrückung angespornt werden.

Die Mannschaften der Sensei werden Sensei Abenteurergruppen (-> OK, es klingt etwas bescheidener als Sensei Adventurer Bands) genannt. Sie werden überall im Imperium entweder als 'die Verfechter der Schwachen' oder als 'die Verhöhner von Autorität' bezeichnet. Sie verstecken sich in unterirdischen Höhlen oder in den Gassen der Städte oder aber sie führen Freiheitskämpfer aus den Wäldern und Bergen an. Einige segeln als Piraten auf den Meeren, wo sie von geheimen Inseln und Buchten aus operieren. Andere betreiben Piraterie im Weltraum, wo sie imperiale Frachtschiffe plündern, die sich schwerfällig zwischen den Planeten bewegen. Überall versuchen sie die Armen von den Reichen, die Unterdrückten von den Unterdrückern zu schützen. Sie sind mutig, sie sind beliebt und sie sehen sich selbst als die Feinde des Chaos, als auch der Unterdrückung durch das Imperium.

Die Meistersensei

Das Sternenkind repräsentiert den menschlichen Teil in der Einheit des Warps, dem Strom psionischer Energie, der alle Lebewesen, inklusive den Menschen, durchfliesst. Das Sternenkind ist in der Lage einen Sensei in ähnlicher Weise zu belohnen, wie die Chaosgöttern ihre Champions. Das Sternenkind beschenkt die Sensei jedoch nicht mit Chaosattributen, wie es bei den dunklen Göttern üblich ist. Statt dessen gewährt es den Sensei Fähigkeiten, die ihnen helfen sollen und nicht der Willkür des Chaos ausgesetzt sind. Die Geschenke des Sternenkindes sind soziale und humane Kräfte und seine Sensei unterliegen nicht den selben launischen und unergründlichen Verhaltensweisen, wie die Champions der Chaosgötter.

Genauso, wie ein erfolgreicher Champion des Chaos zu einem Dämonenprinzen aufsteigen kann, so kann ein tapferer Sensei zu einem Meistersensei werden. Geschieht dies, verschwindet der Sensei aus dem materiellen Universum, indem sein Geist in den Warp gezogen wird, wo er vom Sternenkind absorbiert wird. Jedoch werden dabei die individuellen Erinnerungen und die Persönlichkeit des Sensei nicht zerstört. Er kann sich jederzeit vom Sternenkind loslösen und sich als Meistersensei manifestieren. Der Meistersensei sieht genau so aus, wie der Sensei, aus dem er sich entwickelt hat. Im Grunde genommen kann der Meistersensei praktisch unbemerkt ins materielle Universum zurückkehren, wo er ungestört umhergehen, alte Freunde besuchen und zu ihnen sprechen kann, wie er es für nötig hält. Jedoch würde ein Meistersensei dies nur dann tun, wenn sich seine sterblichen Freunde in irgendeiner Form von Gefahr befinden.

Realm Of Chaos : The Lost And The Damned
Wenn ich mich recht erinnere Inoffizielle Zusammenfassung von Grey Knight
 

lobo

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Das Adeptus Mechanicus


Das Reich des Adeptus Mechanicus liegt auf dem Mars, der Heimat und Domäne der Tech-Priester und des Maschinenkultes. Der legendäre rote Planet gilt als eines der Weltwunder der Galaxis, er dient dem Imperium als Waffenschmiede und als Stätte der Bewahrung dunkler Geheimnisse längst vergangener Zeitalter. Das Adeptus Mechanicus beherbergt die Meister der Technologien, die Gebieter des lebenden Metalls, die sich der hohen Kunst der Konstruktion verschrieben haben.

Das Adeptus Mechanicus ist das Rückrad jeder militärischen Organisation des Imperiums. Sie sind diejenigen, die die Waffen und Rüstungen für die Streitkräfte des Imperators erschaffen. Die Aufgabe der Tech-Priester ist es aber auch, die Rätsel der verlorenen Technologien der Vergangenheit zu erkunden, um dem Imperium ein neues goldenes Zeitalter zu bescheren.


Die Techpriester des Adeptus Mechanicus bewahren und verwalten das gesamte technologische Wissen der Menschheit. Sie sind diejenigen, die Zugriff auf die streng gehüteten und geheimnisumwitterten Aufzeichnungen der Vergangenheit haben. Überall in der Galaxis unterhalten die Tech-Priester Fabriken und Wartungsstationen, die für alle Imperialen Streitkräfte absolut lebensnotwendig sind. Raumstationen, so groß wie ein kleiner Planet, treiben durch das Weltall und produzieren riesige Raumschiffe, die Zehntausende von Menschen an Bord nehmen können. In den gigantischen Fertigungsstraßen arbeiten Servitoren an den Eingeweiden der Schiffe, während Tech-Priester die Anbringung und Weihung der heiligen Galionsfiguren und Verzierungen überwachen. Auf Industriewelten erstrecken sich unendliche Schürfflächen, die den enormen Hunger der Fabrikhallen an Metallerzen stillen, deren Fließbänder jeden Tag Millionen von Waffen produzieren. Alle Space Marine Orden und einige Industriewelten unterhalten eigene Waffenschmieden, die Ihren ureigenen Bedürfnissen dienen.

Jedoch nur die Tech-Priester des Adpetus Mechanicus verfügen über Fertigungsanlagen, die ausreichende Kapazitäten besitzen, um den unermeßlichen Hunger der Imperialen Armee und Flotte zu stillen. Nur die Tech-Priester kennen die Geheimnisse, die Warpturbinen und Nullfeld-Kristallkammern innewohnen, ohne die sich kein Raumschiff durch den Warp bewegen könnte. Und niemand weiß, welch streng gehütete und entsetzliche Geheimnisse die Priester des Adeptus Mechanicus noch wahren, Geheimnisse, zu finster, zu bedrohlich, als das sie einem Außenstehenden offenbart würden, und die in einer gigantischen Datenbank, dem Liber Ultima, unter sicherem Verschluß gehalten werden.

Diese immensen Bibliotheken und Datenbanken voller Informationen sind in hohem Maße eklektisch und ungeordnet, so dass man etwa einen Kristallspeicherchip mit Informationen über Gentechnik neben einer Schriftrolle voller Risszeichnungen von Dampflokomotiven finden kann. Die Techpriester schützen ihre Unabhängigkeit mit allen Mitteln, und nur ein unbedachter oder mutiger Inquisitor würde es wagen, das Adeptus Mechanicus auf einer seiner Fabrikwelten zu stören oder zu untersuchen.

Die niedrigen Ränge der Tech-Priester erfüllen hauptsächlich Wartungs- und Produktionsaufgaben, doch wenn ein Techadept aufsteigt und zunehmend Wissen ansammelt, wird er von seinen täglichen Pflichten entbunden, um uralte Texte zu studieren und die größten Mysterien und Techniken zu erlernen.

Das Adeptus Mechanicus setzt alles daran, seine Stellung vom ultimativen Wissen und Autorität zu erhalten, und ein Tech-Priester, der den Eindruck hat, das dies gefährdet ist, wird alles Erdenkliche unternehmen, sie zu verteidigen – einschließlich Mord, Erpressung, Entführung, Sabotage und Terrorismus.

Für die Tech-Priester ist das menschliche Fleisch nur ein lästiges Übel; schwach und gebrechlich im Vergleich zu den starken Kolben, Zahnrädern und Ketten der Maschinen. Der sterbliche Körper muss ab einem gewissen Zeitpunkt künstlich am Leben erhalten werden, und wenn man ihn möglichst effektiv einsetzen will, muss der größte Teil durch neu gezüchtete Teile ersetzt oder vorzugsweise durch künstliche Gleidmaßen, Organe und Systeme ausgetauscht werden. In die Gehirne der Tech-Priester sind als Gedächtnischips, Speichermodule oder Elektroimplantate bezeichnete Apperaturen integriert, die es ihnen ermöglicht, gewaltige Mengen an Informationen zu speichern und schnell darauf zuzugreifen.

Sie sind oft mit einer Reihe von Neuralverbindungen ausgestattet, mittels der sie sich in das Netzwerk eines Terminals oder einer Maschine „einstöpseln“ können, wodurch sie zu einem Teil des Betriebs- oder Kontrollsystems werden. Bei älteren Tech-Priestern ist es nicht unüblich, ganze Gliedmaßen durch funktionellere Geräte ersetzt zu sehen, wie Hebearme, Sensoreinheiten oder Waffen. Die betagtesten Mitglieder des Adeptus Mechanicus sind viele Jahrhunderte alt und werden von auf grauenhafte Weise gewonnenen, den Alterungsprozess bremsenden Elixieren am Leben erhalten, welche die wenigen noch menschlichen Teile ihres Körper versorgen, wobei die Unmengen von Wissen und Erfahrung, die in ihren Gehirnen gespeichert sind, sie komplett von der Realität abgekapselt und in den völligen Wahnsinn getrieben haben.

Die Geschichte des Adeptus Mechanicus:


DER MARS



Das Erscheinungsbild des Mars hat sich erheblich gewandelt, seit vor vielen Jahrtausenden zum ersten Mal ein Mensch seinen Fuß auf dessen tote Wüsten setzte. Im frühen zweiundzwanzigsten Jahrhun­dert war der Mars die erste Welt die man zu terraformirieren ver­suchte. In einem ungeheuren Projekt errichteten Techniker gewaltige Anlagen, die unablässig Gasfontänen in den Himmel spien, um der toten Welt eine atembare Atmosphäre zu geben. Über mehrere Jahrzehnte hinweg landete täglich eine ganze Flotte mächtiger Raumtransporter voll fruchtbarer Muttererde die von einem Heer von Bau­maschinen über weite Gebiete des Planeten verteilt wurde. Doch obwohl dieses gewagte Unternehmen erfolgreich verlief, wurde die Landwirtschaft auf Mars niemals sehr bedeutsam, denn die wichtigste Quelle seines Reichtums bestand aus enormen Vorkommen an Bodenschätzen, die nach und nach entdeckt wurden und den Mars zu dem Industrieplaneten machten der er bis heute ist.



Schon nach kurzer Zeit entstanden endlose Industriekomplexe, die von den günstigen Bedingungen des Planeten profitierten, dessen Name mittlerweile zu einem Synonym für wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt geworden war. Der Mars diente ala Basis für die weitere Besiedlung des Sonnensyatems und war die Welt auf der die erste Makropolen gebaut wurden.



Heute ist der Mars fest in die Produktionsorganisation des Adeptus Mechanicus eingegliedert und in seinen Werkstätten wird der Großteil aller technischen Ausrüstung geschaffen, die im Imperium benötigt wird. In den äquatorialen Umlaufbahnen schweben gewaltige Werften, in denen interstellare Raumschiffe und andere überdimen­sionierte Sonderkonstrukte gebaut werden. Neben der hier sta­tionierten Solaris Raumflotte kommen Schiffe aus der gesamten Milchstraße zur Wartung, in diese monströsen Docks, die als die größten von Menschenhand geschaffenen Objekte der gesamten Galaxis gelten.



Die Makropolen des Mars waren die ersten Stadtgiganten dieser Art, die je errichtet wurden. Während einige Teile dieser Kolosse noch gut erhalten sind oder erst in der letzten Jahrhunderten gebaut wurden, so zerfallen mittlerweile viele Sektionen der Jahrtausende alten Riesen völlig und können eigentlich nur noch als dahin rottende Ruinen beze­ichnet werden.



Eine Reise durch das System der internen Transporttunnel und Röhren führt von einem Extrem ins andere. Ultramoderne Produktionsanlagen wechseln sich ab mit endlosen dunklen Trüm­merhöhlen. in denen absolute Stille herrscht und nur noch meterdick­er Staub von den goldenen Zeiten längst vergangener Tage erzählt. Dann gibt es wieder Zonen, in denen zerstörte Kondensationsabschei­der kreischend ihre giftigen Dämpfe versprühen und die zwischen den riesigen verrostenden Rohren dahinrasenden Transportzüge in eisige Nebel hüllen. Zwischen den einzelnen Makropolen erstrecken sich öde Landstriche, Wüsten aus Schuttbergen, Einöden aus zertrüm­merten Stahlplatten und verdrehten Trägern, aus Giftmüll und den riesigen Schemen der entstellten Wracks ehemaliger Weltraum­giganten.



Die Geburt des Kultes

Das Age of Strife (der Weltenbrand) war fast das Ende jeglicher Zivilisation auf Terra und dem Mars. Vom Rest des Universums durch gigantische Warpstürme abgeschnitten, produzierte Terra nicht mehr genug Nahrungsmittel, um die Bevölkerung der Planeten zu ernähren. Blutige Kriege brachen aus und Milliarden Menschen starben. Terra verkam schnell zu einem großen Schlachtfeld, auf dem Kriegsfürsten für jeden Acker ihre Legionen aussandten. Die größten Errungenschaften der Menschheit gingen verloren und von den einst majestätischen Städten zeugten nur noch verkommene Ruinen. Wenig mehr als eine Wüste blieb übrig.
Auf dem Mars zeichnete sich zuerst eine ähnliche Entwicklung ab. Doch die einzigartigen Gegebenheiten auf dem Planeten sorgten für einen ganz anderen Verlauf der Krise. Durch fehlende Wartungsarbeiten begann der planetare Schutzschild zu versagen. Tödliche kosmische Strahlung begann durch die Atmosphäre zu dringen und das anfällige Ökosystem des Planeten brach zusammen. Die über Jahrhunderte kultivierte, spärliche Vegetation des Planeten wurde binnen Tagen ausgelöscht. Strahlenkrankheiten machten sich auf dem Mars breit und raffte den Grossteil der Bevölkerung dahin. Diejenigen die überlebten, mutierten meist zu Kannibalen und Zombies. Das Ende des Planeten schien gekommen, schneller und brutaler noch als auf Terra. Doch unerwartet kam ein neuer Kult zum Vorschein, eine Religion des Überlebens, der Kult Mechanicus, die Gefolgsleute des Maschinengottes. Die Tech-Priester des Kultes errichteten Unterschlüpfe, in denen ihre Gefolgsleute Schutz vor der Strahlung fanden. Jeder war willkommen, solange er dem Kult absolute Treue schwörte und die Ziele des Kultes vor seine eigenen stellte. Der Kult errichtete Sauerstoff- und Nahrungsgeneratoren.
Es gab nur wenige Unterschlüpfe für die Mitglieder des Kultes, doch keine für die Ungläubigen. Plünderer und Mutanten versuchten in die Unterkünfte des Kultes einzudringen und viele Kultisten starben, als sie ihre neuen Heime verteidigten. Diejenigen die Überlebten, wurden jedoch stärker, in Körper und Geist. Sie waren der festen Überzeigung, das nur der Maschinengott sie vor dem sicheren Tod gerettet hatte und ihr Glaube wuchs ins Unermessliche.
Während die Kriegsfürsten auf Terra den Planeten in Schutt und Asche legten, drängten die Tech-Priester die Ungläubigen zurück und begannen den Mars nach ihren Vorstellungen wieder aufzubauen. Auf dem roten Sand des Planeten wurden die ersten Tempel zu Ehren des Maschinengottes errichtet und die Menschen begannen vor den Altären der Technologie zu beten.
In den riesigen Tempeln wurde jegliche Technologie zusammengetragen, welche die Kriege überlebt hatten und alle Daten wurden in die gigantischen Datenbank des Hauptaltars geladen, eine gigantische Konstruktion, die noch heute mit allen Altären des Kultes vernetzt ist.

Die Titanenlegionen

Nachdem die Tech-Priester ihre ersten großen Tempel errichtet hatten und die gesellschaftliche Ordnung auf dem Mars wieder hergestellt war, begann der Kult eine militärische Macht aufzubauen. Sie erschufen riesige Kriegsmaschinen, welche selbst in der unwirtlichsten Gegend noch funktionieren konnten. Ihnen allen voran standen die größten und mächtigsten Konstruktion, die Titanen.

Ein Titan ist eine gewaltige, gehende Kriegsmaschine und wer einmal einen solchen Koloß gesehen hat, wird diesen Anblick nie wieder vergessen. Seine Meterdicke Panzerung hält selbst schwerstem Beschuß stand, während seine Waffensysteme in kurzer Zeit ganze Städte ausradieren können. Im Inneren dieser gigantischen Technolo­gieprodukte, die zu den mächtigsten Kriegsmaschinen im Vernich­tungsarsenal des Imperiums gehören, arbeitet eine Besatzung beste­hend aus Dutzenden von Spezialisten, welche die zahllosen Systeme überwachen, Kraftfelder bedienen und Reaktoren ansteuern. Sie kriechen durch die engen Gänge der Eingeweide ihrer Maschine, um sie zu warten, zu kontrollieren und Schäden zu beheben, sie bedienen die Waffen und steuern den Giganten über das Schlachtfeld. Keine andere Kriegsmaschinen in der Galaxis kann es mit der Größe und Kampfkraft eines solches Titanen aufnehmen.

Aus allen Rohren feuernd marschieren sie mitten ins dichteste Gefecht, schlagen mit einer Unzahl von Raketen, Granaten und Plasmaschüssen eine Lücke in die gegnerische Abwehr und lassen den nachfolgenden Truppen nur wenig übrig, das es zu zerstören gilt.

Die Erschaffung eines einzelnen Titans dauert mehrere Jahre und erfordert Hunderte von Arbeitern. Man sagt, das die ältesten der Giganten einen Funken des Maschinengottes in sich tragen. Sie sind für den Kult heilig und der Verlust eines uralten Titans ist ein harter Schlag.

Die Tech-Prieser schmücken die Titanen mit Bannern, welche ihre göttliche Natur preisen. Vor jedem Kampf wird vor der gesammelten Legion eine Messe des Kultes durchgeführt. Die heiligen Namen der Titanen werden gesungen, während ein Tech-Priester aus dem Manual Technicanum vorliest.
Für die Priester ist ein Titan mehr als nur eine Kampfmaschine. Er ist ein Aspekt des Maschinengottes, ein göttliches Produkt, welches gepriesen werden muss.
In einem Titanen zu dienen ist dem Maschinengott persönlich zu dienen. Es gibt keine größere Ehre für ein Mitglied des Kultes Mechanicus.

Die Forge Worlds

Nachdem der ganze Mars fest in der Hand des Kultes war, wandten sich die Führer des Mechanicus Terra zu. Ihre Hoffnung Überbleibsel der alten Technologie zu finden wurde jäh zerschlagen, als sie die Kriegsfürsten entdeckten, welche den gesamten Planeten in Schutt und Asche gelegt hatten. Angewidert von der Zerstörung beschlossen sie Terra zu ignorieren und sich nach den Kolonien des Imperiums umzusehen.
Die Raumschiffe des Kultes konnten jedoch die noch immer vorherrschenden Warpstürme nicht durchdringen, die das Sonnensystem vom Rest des Universums abschnitten.
Die Priester studierten den Warp Jahrhunderte lang. Sie beobachteten die Stürme und die Muster, welche sich in ihnen verbargen. Nach vielen Generationen waren sie in der Lage die Stürme zu interpretieren und ihre schwächsten Stellen zu finden. Der Kult begann damit die erste Expedition vorzubereiten, die das Sonnensystem verlassen würde. Als sich dann eine Gelegenheit bot, als die Warpstürme kurz nachließen, startete eine gigantische Raumflotte vom Mars. Die Raumschiffe des Kultes trugen mehrere Titanenlegionen und Tausende Servitoren und Tech-Priester in sich. Genug um eine neue Kolonie bilden zu können.
Nach einigen wenigen Tagen nahmen die Warpstürme wieder an Intensität zu und jeglicher Kontakt mit der Flotte riss ab. Die Tech-Prieser warteten auf ein Zeichen ihres Maschinengottes und begannen die nächste Expedition vorzubereiten.
Im Laufe des nächsten Millenniums wurden viele Titanenlegionen gebaut und starteten in das endlose All. Einige gingen verloren oder wurden in den Strömungen des Warp zerrissen, doch die anderen errichteten erfolgreich neue Kolonien des Kultes. Überall in der Galaxie entstanden Forge Worlds, jede von ihnen eine Nachbildung des Mars mit seinen Tempeln, Fabriken und unzähligen Hives. Jede diese neuen Welten wurde von einer stolzen Titanenlegion bewacht.
Während die Stürme anhielten konnten die Tech-Priester auf dem Mars nur raten wie viele Raumflotten die Reise durch den aufgewühlten Warp überstanden hatten. In kurzen Perioden der Ruhe kamen vereinzelte Nachrichten auf dem Mars an und wurden in den Hauptaltar geladen. Zerstückelte Berichte der Forge Worlds trafen ein. Sie berichteten von neuen Technologien, wiederentdecktem Wissen oder einem verzweifelten Ruf nach Hilfe. Der Mars konnte jedoch wenig für seine Kolonien machen, der Weg zu ihnen wurde immer wieder von neuen Stürmen blockiert.

Die Knight Worlds
Die Forge Worlds sandten ihre eigenen Flotten aus, um ihre nähere Umgebung zu erkunden. Einige trafen auf die Eldar und mussten feststellen, dass das einst übermächtige Volk durch sein eigenes exzessives Betragen zerbrach. Andere trafen auf marodierende Orkhorden, welche ganze Systeme verwüsteten.
Alle jedoch fanden sie alte Kolonien der Menschheit. Fast alle waren in ein dunkles Zeitalter zurückgefallen. Durch die Stürme des Warp vom Rest des Imperiums getrennt waren viele nicht in der Lage ihre Technologie aufrecht zu erhalten. Wenig der alten, mächtigen Technologie der Menschheit war noch vorhanden und die Planeten waren größtenteils in eine feudale Ära zurückgefallen. Der Adel dieser Welten empfing die Tech-Priester als lange erwartete Retter. Der Kult begann sofort auf diesen Welten zu siedeln und ihren Einfluss zu vertiefen. Sie tauften die Welten Knight Worlds, als Anspielung auf das feudale System, das dort vorherrschte.
Sie trieben Regen Handel mit den Knight Worlds und durchforsteten ihre alten Ruinen nach verlorener Technologie. Die Einwohner der Welten boten dem Kult willige Anhänger, welche sie im Kampf gegen die ständige Bedrohung der Orks und der landgierigen Exoditen einsetzten. Als Gegenleistung halfen die Priester die Welten wieder aufzubauen.
Im Laufe der Jahrtausende wuchsen die einzelnen Forge Worlds zu mächtigen Gemeinschaften heran, unter deren Schutz die Knight Worlds aufblühten. Die Knight Worlds lernten viel von ihrer Forge World und erlebten einen schnellen technischen Aufschwung.
Die größte Errungenschaft, welche der Kult auf den Knight Worlds einführte, waren große Kampfläufer, die Knights. Diese Kriegsmaschinen waren eine Ein-Mann Version eines Titans, deutlich kleiner und lange nicht so mächtige wie ein richtiger Titan, doch viel besser für die mobile Kriegsführung geeignet, welche auf den Knight Worlds populär war.
Noch heute kämpfen die Knights an der Seite der Titanen und dienen als Reservetruppen, wann immer man sie braucht. Auf jeder Knight World stellt jede adelige Familie einen Krieger mit einem Knight, welcher jederzeit bereit ist für den Kult in den Krieg zu ziehen.

Das Zeitalter des Imperiums
Nach Tausenden von Jahren, welche die Menschheit unter den ständigen Warpstürmen gelitten hatte, schien jetzt endgültig ihr Ende gekommen zu sein. Binnen Tagen nahmen die Warpstürme eine unvorstellbare Stärke an. Ganze Planeten wurden aus der Realität gerissen, bis plötzlich alles still war. Das abrupte Ende aller Stürme kam durch eine unglaublich starke psionische Schockwelle, welche durch die Galaxie fegte und unzähligen psionisch begabte Wesen das Gehirn ausbrannte. Und dann war alles vorbei. Kein einziger Warpsturm wütete mehr in der Galaxis.
Die Schockwelle war vom Herzen des Eldarimperiums ausgegangen, und einige Wissenschaftler behaupten Heute, das es der Geburtsschrei Slaanshs war, der die Schockwelle verursachte.
Während einige Eldar in Weltenschiffen geflohen waren, trafen die Exoditen auf vielen Knight Worlds ein und beanspruchten die Welten. Ein wilder Krieg brach zwischen dem Kult und den Exoditen aus. Den Forge Worlds gelang es jedoch die wilden Eldar von den meisten Knight Worlds zu vertreiben. Die Exoditen ließen sich auf benachbarten Welten nieder und noch Jahrhunderte lang führten die Knight Worlds ihre Knights gegen die Drachenechsen der Exoditen ins Feld.
Auf Terra leitete das Ende der Warpstürme eine neue Ära ein. Unter den Kriegsfürsten tauchte ein mächtiger Krieger auf, dessen Wissen über die alten Technologien alle in Erfurcht versetzten. Der große Krieger machte sich Terra schnell durch seine unaufhaltsamen Space Marine Legionen Untertan und bereite sich vor, die Kolonien der Menschen wieder zu vereinen. Niemand kennt heute mehr seinen Namen, nur den Titel, den er Jahre später annahm, der Imperator.
Auf dem Mars wurde der Imperator als lange erwarteter Messias anerkannt. Er trug Wissen in sich, das nur ein Gesandter des Maschinengottes haben konnte. Eine große Aufruhr ging durch den Kult Mechanicus als die Priester die Ankunft des Gesandten verkündeten. Die meisten Priester und Magi des Kultes erkannte den Imperator sofort an und der Kult unterwarf sich seinem neuen Führer.
Nicht alle waren jedoch mit dem Verlauf der Geschehnisse zufrieden. Einige Magi sahen den Imperator als Gefahr für ihre Position und riefen zur Rebellion gegen ihn auf. In einer schnellen Aktion versuchten sie den Hauptaltar unter ihre Kontrolle zu bringen.
Der folgende Konflikt war kurz, blutig und schnell für den Imperator entschieden. Die Rebellen hatten einfach zu wenige Anhänger gefunden, um eine ernsthafte Bedrohung darzustellen.
Nach vielen Millennien waren Terra und Mars wieder vereint.

Der Große Kreuzzug

Mit den großen menschlichen Ressourcen Terras und dem kolossalen technischen Errungenschaften des Mars begann der Imperator mit der Rückeroberung der Galaxie. Das riesige Unterfangen ist heute als der Große Kreuzzug bekannt und dauerte keine zweihundert Jahre. Das Imperium breitete sich vom Sol System wie ein Lauffeuer aus, und unzählige Welten mit verborgenen technischen Errungenschaften wurden wiederentdeckt.
Der Kult war nun in der Lage seine Forge Worlds unter sich zu vereinigen und jede von ihnen stellte eine dauerhafte Vernetzung zum Hauptaltar her. Tausende von technischen Errungenschaften konnten nun endlich zum Mars übertragen werden.
Der Kult Mechanicus wurde vom Imperator als der Führer der Forge Worlds anerkannt und Schiffe begannen regelmäßig zwischen des Welten des Kultes zu pendeln.
Viele der Forge Worlds waren im verzweifelten Kampf gegen Orks und Eldar gefangen und erhielten nun endlich die lange erhofften Unterstützungstruppen des Kultes. Frische Titanenlegionen erreichten die bedrohten Welten und vernichteten jegliche Gegner.
Die Befreiung der Forge Worlds war eine der größten Errungenschaften des Imperiums. Es hatte somit eine funktionierende, galaxieweite Infrastruktur und mächtige Titanenlegionen in taktisch guten Stellungen.
Für den Rest des Kreuzzuges konnte das Imperium sich auf frische Waffenlieferungen und Unterstützung von den Forge Worlds verlassen und musste nicht auf Lieferungen von Terra warten.
Die Titanenlegionen verbündeten ihre Macht mit den Legionen der Space Marines und vergrößerten das Imperium immer weiter.
Sofort nutze der Kult neu eroberte Welten um neue Forge Worlds zu gründen, so das heute überall im Imperium die wichtigen Nachschubplaneten zu finden sind, jede noch immer mit einer Reihe von treuen Knight Worlds.

Die Horus Heresy

Der Bürgerkrieg, der später als Horus Heresy bekannt wurde, begann ganz plötzlich und vollkommen unerwartet in den Tiefen der Galaxie. Bis heute noch ist es unklar, wie der Kriegsherr Horus die ihm unterstellten Space Marines und Truppen des Kultes Mechanicus gegen das Imperium aufwiegeln konnte. Das größte Rätsel ist aber, wie er es geschafft hat die Kinder des Maschinengottes, die Titanen, zu den Göttern des Chaos zu konvertieren.
Der Krieg war lang und forderte das Leben von unzähligen Mitgliedern des Kultes und zerstörte Hunderte von Titanen.
Einige Tage vor Ende des Krieges fiel Horus in das Sol System ein und eroberte mit seinen Legionen den Mars. Den Priestern gelang es jedoch den Hauptaltar vor den Angreifern zu verbergen, als sie mit ihrem gesammelten Wissen nach Terra flohen. Nur wenige Tage später schlug der Imperator Horus im Zweikampf und beendete damit den Krieg. Die Priester kehrten auf den Mars zurück und begannen mit der langwierigen Aufgabe, die heiligen Maschinen vom Chaos zu reinigen.
Einige von den verdorbenen Titanen überdauerten jedoch den Bürgerkrieg und existieren noch heute in den Reihen der Chaoslegionen, als ewige Beleidigung für den Maschinengott und den Kult Mechanicus.

Das Adeptus Mechanicus

Nach dem Ende des Bürgerkrieges lag wieder einmal eine Zeit des Umstrukturierung und des Wiederaufbaus vor dem Imperium. Der Kult Mechanicus nahm offiziell seinen neuen Namen an, das Adeptus Mechanicus. Der Führer des Kultes, der Manufactor Principalis wurde in den Hohen Senat zu Terra berufen.
Bis heute ist die Struktur des Adeptus Mechanicus unverändert. Noch immer unterstehen ihm zahllose Forge und Knight Worlds und errichten ihre Steuern direkt an den Manufactor.
Die Legionen der Tech-Garde und der Titanen formen zusammen mit den Space Marines und der Imperialen Garde die mächtigste Kriegsmaschinerie des gesamten Universum und stellen sich jedem Feind des Imperiums entgegen.


Die Organisation des Adeptus Mechanicus:


Die Priesterschaft und der Kult der Maschine


Der Kult der Maschine, oder auch Kult Mechanicus. erkennt zwar den Imperator als Herrn der Menschheit an, nicht jedoch die Autorität der Ekklesiarchie. Die Tech-Priester folgen statt dessen ihren eigenen dunklen und mysteriösen Ritualen.



Nach dem Verständnis des Adeptus Mechanicus stellt Wissen eine Manifestation des Göttlichen dar und alles was Wissen beinhaltet, gilt somit als heilig. Die Tech-Priester unterschei­den nicht zwischen Maschinen die mit arkanen und längst vergessenen Fähigkeiten konstruiert wurden. und lebenden Wesen, die viel Wissen besitzen. Der Wert eines Menschen setzt sich für sie nur aus der Summe seines Wissens zusammen und sein Körper wird nur als eine organische Maschine ange­sehen, die einen Intellekt beinhaltet,



Das Adeptus Mechanicus kontrolliert sämtliche religiösen, industriellen und Regierungsangelegenheiten des Mars, dessen Bevölkerung in zwei grotße Gruppen unterteilt wird. Die Servitoren genannten Arbeitssklaven machen die Mehrheit der Mar­sianer aus. Sie können eigentlich nicht als richtige Menschen bezeichnet werden, da sie willenlose Cyborgs sind, bionische Maschinenmenschen, die zur Verrichtung spezifischer Arbei­ten programmiert wurden. Die zweite Gruppe sind die Tech-­Priester, die eine komplizierte Hierarchie von Technikern, Wissenschaftlern und spirituellen Führern bilden und das Imperium nicht nur mit Maschinen, sondern auch mit ausge­bildeten Ingenieuren und Experten Versorgen.


Der Manufactor Principalis zu Mars ist da Oberhaupt der gesamten Adeptus Mechanicus, Mitglied des Hohen Senats zu Terra und a1s Mago Mechanicus Oberster Priester des Kultes der Maschine Mechanicus und hat die direkte Befehlsgewalt über jeden Teil der Organisation.

TECH-PRIESTER – Die Tech-Priester des Adepzus Mechanicus sind in jeder Hinsicht als Menschen zu bezeichnen, auch wenn dies aufgrund der vielen mechanischen Komponenten ihrer Körper nicht sofort erkennbar ist. Die Hüter des technologischen Wissens der Menschheit, die zur Oberschicht des Mars gehören, haben im einzelnen oft sehr spezialisierte Fähigkeiten, je nachdem, ob es sich um Tech-Magi, Artisane oder nur um einfache Tech-Priester habdelt.


MAGI - Als Magi werden die Meister eines bestimmten Schaffensbereiches bezeichnet. Die bedeutendsten sind die Magi Tech­nicus, die Magi Metallurgicus, Alchemies, Physicus und die Magi Biologis.



LOGIS - Die Logi sind die Meister der Logistik, der Analysis und der Statistik. Ihre Aufgabe ist die Erstellung von Prognosen über zukünftigen Materialbedarf und Fertigstellungszeiten, und man munkelt. sie besäßen wahrsagerische Fähigkeiten.



GENETOR - Die Gen - Wissenschaftler heißen Genetoren und sind im Adeptus Mechanicus weitverbreitet. Oft begleiten sie auch Erkundungs- und Eroberungsexpeditionen bei der Erforschung neuer Welten.



ARTISAN - Artisane heißen die Konstrukteure, die Maschinen, Gebäude, Raumschiffe, Waffen und sonstige Hardware entwerfen. Ihnen unterstehen auch die Legionen der Servitoren.



ELEKTRO-PRIESTER - Die Elektro-Priester sind fanatische Krieger des Kultes der Maschine. Sie ziehen gemeinsam mit den Kämpfern des Adeptus Mechanicus in die Schlacht, wo sie sich mit Hilfe fremdartiger Implantate in tödliche elektrische Fontänen ver­wandeln, die in der kurzen Zeit, die sie dann noch zu leben haben, alles in ihrem Weg zerstören und nur glühende Asche zurücklassen. Sie bilden eine fanatische Bruderschaft von Technologie – Zeloten. Ihre Haut ist bedeckt mit wilden, spriraligen Tätowierungen auf Metallbasis, die sich wie eine magische Spule um ihren ganzen Körper winden. Mit Hilfe dieser Ornamente und speziellen Implantate können sie sich in eine elektrische Ekstase bringen und so ein gewaltiges Energiepotential aufbauen, das sie in eine lebende elektrische Fackel verwandelt, die blitzend und funkelnd über das Schlachtfeld tanzt.



INGENIEUR - Ingenieure zählen zu den gut ausgebildeten Dienern des Adeptus Mechanicus. Sie gelten als Meister der Reparatur, die an die Imperiale Armee oder andere Organisationen des Adeptus Terra verliehen werden. Sie gelten als merkwürdige Individuen, die sich spontan und ohne große Anstrengung in die innere Logik technischer Systeme hineindenken können, sich per Interface an Computer anschließen, um so Fehler und deren Lösungsmöglichkeiten zu erkennen. Wegen ihrer Fähigkeit, selbst mitten im Chaos einer Schlacht in kürzester Zeit schwer beschädigtes Gerät zu reparieren, werden sie von allen Streitkräften des Imperiums hoch geschätzt.



RUNENPRIESTER - Die Runenpriester entwerfen die Runen und Liturgien der Verehrung, die für die Riten des Maschinenkultes gebraucht werden. Sie lernten lange Jahre die Kunst wissenschaftlicher Fiktion und sind bekannt für ihre unorthodoxen und wirren Gedankengänge. Wenn die Konstrukteure vor einem unlös­baren Problem stehen. das sämtlicher Logik widerspricht, sind es meist die in höchster Not zu Hilfe gerufenen Runenpriester. die durch ihre absurden Vorschläge Abhilfe schaffen.



TRANSMECHANICUS - Sie sind Spezialisten der Kommunikationstechnologie und werden, wie die Ingenieure, oft an andere Organisationen ver­liehen.



LEXICATUS - Die Aufgabe der Lexicati besteht in der Bearbeitung und Bereitstellung von Berichten, Statistiken und sonstigen Infor­mationen, so daß sie in Computer eingegeben werden können. Unzählige dieser fremdartigen Einzelgänger. denen magische Fähigkeiten nachgesagt werden. dienen über das gesamte Imperium verteilt.



SERVITOR - Als Servitoren werden bionische Maschinenmenschen be­zeichnet, abenteuerliche Mischungen aus Stahl und Fleisch, die keinen eigenen Verstand haben und ihre jeweilige Pro­grammierung ausführen, ohne zu klagen. Ihre Bandbreite reicht von schweren Bergbau-Cyborgs bis zu einfachen holo­graphischen Rekordern, und sie bilden die Majorität der Bevölkerung des Mars. Manchmal werden auch Schwer­brecher zu willenlosen Servitoren umgewandelt, als schreck­lichste aller Strafen und zur Abschreckung all jener, die sich gegen die Tech-Priester auflehnen. Sie stellen die niedrigste bekannte Stufe menschlicher Existenz dar. Sie sind willenlos und hochspezialisierte Technosklaven, kybernetische Maschinenmenschen mit roboterhaften Komponenten anstelle von Gliedmaßen, die ja nach Einsatzzweck erheblich variieren. Allein auf dem Mars gibt es ungezählte Millionen dieser stummen Diener, die oft auch in lebensfeindlichen Umgebungen arbeiten, in denen ein normaler Mensch innerhalb von Sekunden sterben würde. Die meisten Servitoren wurden aus genetisch maßgeschneiderten Keimzellen gezogen. Auf dem Schlachtfeld bedienen sie die schweren Batterien der imperialen Artillerie oder begleiten erfahrene Tech-Priester als Diener und Leibwache.




Die Tech-Garde
Die Skitarii, oder auch die Tech-Garde, stellt neben den Titanen die Krieger des Adeptus Mechanicus. Angeführt von den Elektro-Priestern ziehen diese Truppen ähnlich organisiert wie die Imperiale Garde in den Kampf. Der Grossteil der Skirtarii besteht aus den Hypaspists, der Standard Infanterie des Kultes. Sie werden durch die Sagitarii unterstützt, welche schwere Waffen in die Schlacht tragen.
Die Skirtarii besteht natürlich nicht nur aus Infanterie und wird von den Cathaphracts, den Panzerlegionen, unterstützt. Die Mannschaften der Panzer sind so fest mit ihren Maschinen verbunden, das die meisten von ihnen sie nie wieder verlassen können. Sie nutzen die gleichen Panzer wie die Imperiale Garde und auch in ihren Reihen wird der Leman Russ Kampfpanzer öfter gesehen als jeder anderer Panzer.
Die Ballisterai bilden die Artillerie Einheiten der Tech-Garde und sind darauf spezialisiert den Gegner mit einem Regen aus tödlichen Geschossen aus der Entfernung zu vernichten.
Die am gefürchtetsten Truppen der Skirtarii sind jedoch die Praetorians, die Elitetruppen des Kultes. Diese biologisch und bionisch aufgewerteten Krieger sind mit Gehirnimplantaten, Neuroprozessoren und gepanzerten Skeletten ausgestattet. Sie sind die Terrortruppen des Kultes, kennen keine Furcht und keinen Schmerz und sind dem Maschinengott so ergeben, das sie ohne zu zögern für ihn sterben würden.
Neben diesen Truppen werden oft riesige Kriegsmaschinen, Knights und Titanen in der Tech-Garde eingesetzt, um die anderen Truppen zu unterstützen.
Alle Einheiten der Tech-Garde sind ausgesprochen gut ausgerüstet. Viele von ihnen, besonders die Ballisterai, tragen experimentelle Waffen in die Schlacht, um sie am Gegner auszuprobieren.


Die Kriegsmaschinen des Adeptus Mechanicus:

Das Centurio Oridinatus

Neben den Titanenlegionen hat das Adeptus Mechanicus auch das Kommando über das Mächtige Centurio Ordinatus. Diese Organisation kontrolliert riesige Kriegsmaschinen, die auf ganz bestimmte Aufgaben spezialisiert sind. Einigen, wie das Ordinatus Armageddon, verfügen über eine riesige Kanone, mit der sie feindliche Kriegsmaschinen und Befestigungsanlagen vernichten können. Andere transportieren eine Vielzahl von Warpfeldraketen, von denen jede enormen Schaden anzurichten vermag, wie es das Ordinatus Golgotha gegen die Orkhorde unter Waaghboss Ghazghkull Thraka unter Beweis stellte. Einige sind auch mit experimentellen Waffen wie der Hyperschallkanonen des Ordinatus Mars ausgestattet, die während des großen Bruderkriegs eingesetzt wurde und einen gegnerischen Angriff in kürzester Zeit zerschmettern oder für einen Gegenangriff schwächen kann. Die Ordinati kommt nur sehr selten zum Einsatz, und viele von ihnen stammen noch aus der Zeit des Großen Kreuzzuges und werden seit Jahrtausenden peinlichst gewartet. Der Kult Mechanicus sieht in ihnen lebende Symbole des Maschinengottes und bringt ihnen entsprechende Verehrung entgegen. Durch ihre überlegene Feuerkraft hat die Ordinatus allerdings schon viele Schlachten für das Imperium gewonnen. Die Priester des Kultes nutzen die Ordinatus gerne um neue übergroße Waffen zu testen. Einige der Designs die sich durchgesetzt haben sind der Plasma-Annihilator, die Hyperschallkanone und die Warpfeldrakete.

Warhound Scouttitan

Der Warhound agiert als Augen und Ohren der Titanenlegionen. Seine hohe Geschwindigkeit ermöglicht es ihm, weite Strecken in kürzester Zeit zurückzulegen und die Bewegungen des Feindes sowie die geographischen Bedingungen aufzuklären. Dadurch können sie die Wucht des Titanenangriffes an Stellen leiten, wo sie an taktisch sinnvollsten sind. Sie bilden außerdem gute Flankeneinheiten, die den Feind umgehen und von der Seite oder von hinten angreifen, um dadurch Verwirrung und Panik zu stiften.

Reaver Kampftitan

Der Reaver dient als mobile Feuerplattform. Seine variable Konfiguration erlaubt ihm die Erfüllung vieler Aufgaben auf dem Schlachtfeld. Er kann Waffen wie schwere Vulkangeschütze, die sich als besonders wirksam gegen andere Titanen erweisen, mit der massiven Feuerkraft von Gatlingkanonen, Laserblastern und Mehrfachraketenwerfern kombinieren.

Warlord Titan
Warlords bilden den Hauptteil der Titanenlegionen. Ihre vier massiven Waffensysteme verleihen diesen Titanen eine enorme Feuerkraft und taktische Flexibilität, während ihre meterdicken Panzerplatten und die starken Deflektorschilde sie in unverwüstliche Festungen verwandeln.

Imperator Titan
Imperator Titanen sind kolossale Kriegsmaschinen, mobile Festungen, die über genug Waffen verfügen, um eine ganze Stadt einzuebnen. Sie kommen zum Einsatz, um an der Spitze von Angriffen gegen feindliche Befestigungen vorzugehen und bilden Sammelpunkte für die Armeen des Imperiums. In ihrem gepanzerten Inneren können ganze Truppenverbände versteckt vor dem feindlichen Feuer auf den richtigen Moment warten, um mit einem zeitlich gut abgestimmten Angriff eine wichtige Stellung zu erobern oder die wenigen Überlebenden eines Angriffes des Imperator Titans zu überwältigen.


Technologie im Zeitalter des Imperiums



Das Zeitalter des Imperiums ist nicht durch technischen Fortschritt geprägt. Probleme werden durch Gewalt oder Ignoranz gelöst, denn die Gefahren sind entweder zu fürchterlich oder zu unvorstellbar, um einen andere Antwort zuzulassen. Technologische Neuerungen und Erfindungen gibt es nicht, und wer in Kontakt mit Technologie kommt, der benutzt sie mit einer Zurückhaltung und Ehrbietung, die ans Religiöse grenzt. Die Space Marines zum Beispiel behandeln ihre Ausrüstung und Waffen, als wären sie mit eigenem Willen beseelt – ein wohlumsorgter und gut gewarteter Brustharnisch kann seinen Träger belohnen, indem er ihm das Leben rettet; ein Space Marines, der seine Ausrüstung vernachlässigt, kann hingegen von einer berstenden Rüstung oder einer explodierenden Waffe getötet werden. Dies ist der Wille der Götter.



Die Standard-Technologie-Konstrukt(STK)-Systeme wurden in grauer Vorzeit, während des Finsteren Zeitalters der Technologie erschaffen und stellen eine Art Datenbank des gesamten mensch­lichen Wissens jener Tage dar, das weit über die heutigen Fähigkeiten hinausging. Zu jener Zeit, die mittlerweile zwanzig Jahrtausende zurückliegt, war die Menschheit auf dem Höhepunkt ihrer Entwick­lung und besaß Kenntnisse von denen ihre heutigen Nachkommen nur noch träumen können.Sie wurden während des dunklen Zeitalters der Technologie für menschliche Siedler entwickelt, die Kolonien auf neuentdeckten Planeten errichteten. Ihr Hauptzweck lautete, es den Kolonisten ohne besondere Vorkenntnisse zu ermöglichen Unterkünfte, Generatoren und Transportfahrzeuge zu konstruieren. Die Designs waren darauf ausgelegt, mit allem fertig zu werden. Für den Standard ihrer Tage waren sie grobschlächtig und einfach, groß und Plump, schwer zu beschädigen und leicht zu reparieren.



Das Streben nach Wissen



Das Adeptus Mechanicus befindet sich auf einer immerwährenden Suche nach neuen Erkenntnissen und altem, längst vergessenem Wis­sen. Die Organe dieser ewigen Suche sind nicht nur die Millionen Forschungsstationen, die von den Tech-Priestern in der gesamten Galaxis unterhalten werden, sondern auch die Erkundungsexpeditio­nen, die nach technologischen Eigenentwicklungen bewohnter Pla­neten suchen und vor allem nach den Überresten der legendären STK-­Systeme.



In der Zeit des Weltenbrands verfiel die menschliche Zivilisation zurück in die Barbarei, und nahezu alle technischen Innovationen der letzten Jahrhunderte gingen verloren. Alles, was von vor dieser schrecklichen zeit blieb, waren korrupte Versionen der alten STK-Designs, die auf tausenden von Welten überall in der Galaxis verstreut waren. Diese Dokumente enthalten verlorenes Wissen aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie, und das Adeptus Mechanicus hat es zu seiner Aufgabe gemacht, sie zu finden.



Damals entstand das Volk der Navigatoren, wurden die Warpgenera­toren vervollkommnet und tiefe Einblicke in die Struktur des Unisersums gewonnen, die aber wahrscheinlich auch den verheerenden Fall der Menschheit, den Weltenbrand verursachten. Plötzlich wurden überall in der Galaxis Mutanten, Psioniker und Besessene geboren, geistige Fäulnis und Dekadenz breiteten sich mit rasender Geschwindigkeit aus. Gleichzeitig hatten interstellare Raumschiffe bei ihrer Rückkehr aus dem Warp, der bis dahin für leer gehalten wor­den war und in dem eigentlich überhaupt nichts existieren konnte, bizarre Kreaturen und irreale Geschöpfe aus reiner Energie an Bord. Diese Bestien vernichteten die Besatzungen der Schiffe und fielen auf einmal zu Tausenden, zu Millionen über unsere Galaxis her, ein übermächtiger Feind, gegen den zu jener Zeit noch keine Waffe gefunden war. Was folgte, waren die schrecklichen Jahrtausende des Weltenfalls, in denen die Errungenschaften menschlichen Wissens ebenso vernichtet wurden wie die Mehrzahl der Kolonien. in denen gewaltige Warpstürme die einzelnen Planeten voneinander isolierten und sie ihrem Schicksal überließen.


Bisher wurde noch kein einziges STK wieder entdeckt, und die Hoff­nung der Tech-Priester, doch eines Tages auf eines jener Relikte aus der Vergangenheit zu stoßen, wird von Generation zu Generation kleiner. Über Jahrtausende haben sie sorgfältig jede Information über die STK's zusammengetragen und hüten die Fragmente dieses Wis­sens, zusammen mit den Überbleibseln einzelner Ausdrucke, in geheimen Gewölben tief unter der Oberfläche des Mars. Die STK’s sind ihre verlorene Bibel, ihre Form heiliger Schriften, ein Quell der Weisheit, der Heilige Gral des Wissens, nach dem sie suchen.


Magos Delphan Gruss

Delphan Gruss stammt von der Fabrikwelt Arenxis Minoris, fern im galaktischenSüdem. Nachdem er den Rang des Magos erreicht hatte, verbrachte er mehrere Jahrzehnte bei den Exploratorflotten, wo er sich tiefgreifendes Wissen über Prä – Imperiale Technologie von wiederentdeckten Welten aneignete. Seien Forschungen im Berich der legenden über Standard-Technologie-Konstrukte hat ihn zu dem Glauben an die Existenz eines Artefaktes namens Omnicopaeia geführt – eines Datenspeichers, der jede STK – Blaupause enthält, die im Dunklen Zeitalter der Technologie gefertigt wurde. Er hat es sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht, dieses sagenhafte Artefakt zu finden, und seine Suche bringt ihn regelmäßig in Konflikt mit örtlichen Behörden, Mitgliedern der Inquisition und skrupellosen Schatzjägern.

Technoarchäologe Arkhan Land

Wenig ist über den großen Technoarchäologen, welcher in der Geschichte als Arkhan Land bekannt wurde, überliefert, Sein Geburtsort bleibt ein Mysterium, obwohl es möglich scheint, dass er auf dem Mars aufwuchs. Dass er mit einem scharfsinnigen Geist bedacht wurde, ist nicht anzuzweifeln, doch die meisten Geschichten ranken sich um seinen exzentrischen Lebensstiel und seine sonderbaren Gewohnheiten. Zum Beispiel zeigt eine spezielle Marmorgravur den großen Tech-Priester auf seinem täglichen Spaziergang zwischen den mächtigen Himmelspfeilern Sierra Planums, begleitet von seinem Schosstier, einem Cyberaffen. Eine Passage in Geronimus´ Zitaten weist wiederholt auf Lands Begeisterung für imposante Perücken hin, mit denen der Magus seinen fehlenden Haarwuchs kaschierte, der ihn von früher Jugend an plagte.

Was auch immer sein eigenwilliges Verhalten verursacht haben mag, er war es, der die größte Expedition in die Ruinen der Librarium Omnis auf dem Mars führte. Drei Jahre lang suchte er in den von der Wüste verschlungenen Gebäuden nach funktionierenden STK-Datenspeichern. Mit seiner großen Suche hatte er keinen Erfolg, doch auf dem Weg machte er zwei Entdeckungen, die die technologischen Abhandlungen für die kommenden Jahrtausende revolutionieren sollten. Von diesen war die erste eine nahezu vollständige Bilddatei von STK-Informationen, die zu einem schweren Kampfpanzer gehörte, welche zu Ehren seine Entdeckers als „Land Raider“ bezeichnet wurde. Zweitens war Land in der Lage, den Ruinen wertvolle Informationen über Antigrav - Generatoren zu entreissen, und er erarbeitete Hypothesen über die praktische Anwendung solcher Antigravitations – Antriebe, welche zur Konstruktion des ersten als „Landspeeder“ bezeichneten Antigrav – Angriffsgleiters führten.

Land starb schließlich, als er eine zweite Expedition in die Librarium Omnis führte. Sein Vox – Tagebuch wurde zwei Jahrhunderte später von einem der ausgeschickten Rettungsteams gefunden. Es wird angenommen, dass die Mitglieder seiner Expeditionsgruppe eines nach dem anderen von einem mysteriösen Räuber ausgeschaltet wurden, obwohl es ein umstrittenes Thema vieler Debatten bleibt, ob es sich um eine Art lebendes Monstrum, eine psychische Entität oder einen intelligenten Virus handelte. Für die meisten beweist dies, dass es schlichtweg besser ist, die Geheimnisse des dunklen Zeitalters in den Mythen der Frühgeschichte zu belassen.


Inoffizielle Zusammenfassung von Grey Knight & Lobo. Quellen "Rogue Trader", "Space Marine - Armies of the Imperium", "Epic 40.000 - Firepower", “Epic 40.000 – Armeebuch”, "Codex Imperialis", ”2nd Edition Regelbuch”, “WD 39”, “WD53”, "UK White Dwarf Nr. 178", “Inquisitor”
 

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Die Mentor Legion

Einleitung

Commander Isiah studierte die Gruppe von Marines am entfernten Ende der großen Halle, ihre hellen Rüstung spiegelten das Tageslicht das durch die Buntglasbögen der Kapellenfenster eindrang auf seltsame, aber passende Art wieder. Sie waren in Gespräche vertieft und bemerkten sein Eintreten kaum.

Isiah schritt weiter vorwärts und einer der Fünf schaute auf.

"Ah, Commander Isiah, wir erwarteten sie bereits." Die fünf beendeten ihr Gespräch und sahen den Commander an, zwei von ihnen grinsten breit, die anderen hatten strenge Gesichter mit verkniffenen Lippen. Isiah versuchte durch die Art und Weise der doch eher recht seltsamen Begrüßung der Fünf nicht irritiert zu wirken.

"Sie kamen früh an und ich wurde ... aufgehalten" zischte er.

"Gut, nun sind wir hier und möchten so schnell wie möglich beginnen, wenn sie keine anderen Pläne haben?"

Die Frage war rein rhetorisch. Sie alle wußten das Isiah sie so schnell wie möglich nach Golance bekommen wollte.

"Ein Shuttle wurde betankt und wartet am Port 6A auf sie"

"Das ist nicht nötig, Commander. Wir haben unseren eigenen Transporter. Sagen sie uns nur wo sie uns im Einsatz haben wollen, den Rest erledigen wir"

Isiah war sich mehr als sicher das sie dies konnten. Er war sich schon sicher gewesen das sie das Problem auf Golance lösen würden als er zum erstenmal Nachrichten von ihrem Transport ins Kampfgebiet gehört hatte. Sein Orden war auf dem Tiefpunkt angekommen, nach zahllosen Angriffen und Kämpfen nicht mehr in der Lage den Planeten von dem Abschaum der Eldar, welche die Kontrolle über ein Geheimes Waffenlager erlangt hatten, zu befreien. Alleine 250 Männer und Offiziere des Orden der Flesheaters Space Marines starben durch die Hand der gemeinen niederträchtigen Aliens. Das Eintreffen der 5 Krieger könnte dem Kampf schon in kurzer Zeit eine Wende geben. Sie waren ihm von der Mentor Legion in einem fairen und ehrenhaften Deal zur Verfügung gestellt wurden, Isiah erhielt fünf Marines mit einmalige Fähigkeiten für den Verlauf dieses Kriegs und brauchte im Gegenzug nur versichern das sie Erfahrungen in einem echten Kampf erhielten.

"Ich möchte das sie die 8te Kompanie auf der 'Aschgrauen Ebene von Rox' unterstützen und eine kompletten Angriff auf den nördlichen Eingang des Arsenal koordinieren. Sie bekommen volle Luftunterstützung und 115 frische Männer zur Verfügung gestellt. Die Aliens haben ihre Verteidigungskräfte im Süden des Geländes konzentriert und ich persönlich werden gezielte Angriffe auf diese führen"

"Danke Commander. Können wir beginnen ?"

Die Mentor Legion

Die Mentors sind ein relativ neuer Orden. Gebildet und Geformt in der 26ten Gründung, ungefähr in der Mitte des gegenwärtigen Jahrtausends, erhielten sie die Zählnummer 888.

Diese gehörte vorher zum Orden der Star Scorpions. Die Star Scorpions waren ein Orden der 25ten Gründung und hatten das zweifache Unglück eine negative Gensaat produziert zu haben und mit der kompletten Flotte des Ordens im Warp zu stranden um dort wahrscheinlich von Schockwellen des Warps total vernichtet zu werden. Das genaue und endgültige Schicksal der Scorpions ist aber bisher nicht bekannt.

Allerdings erklärte der Imperator das der komplette Orden als ausgelöscht zu betrachten sei.

Die Negative Gensaat verhinderte Imperiale Bemühungen die Legion der Scorpions wieder aufzubauen und die Bio - Ingenieur und Chemischen Architekten des Adeptus Mechanicus gestanden sich ein das sie sich hier geschlagen geben mussten.

Für lange Zeit sah es so aus als würde die 888 nicht wieder vergeben, aber einige Jahre später während einer weitern Gründung überzeugte man die Priesterschaft nochmals die Nummer des Ordens zu vergeben. Dies war somit die Geburt der Mentor Legion. Sie erhielten die Uniformen und die Zahl des erloschenen Ordens aber statt der negativen Saat wurde für sie eine komplette neue Generation genetischen Materials zusammengestellt und aus den Lagerungsbanken der Labore der Erde herausgegeben..

Der neue Orden ist sehr ungewöhnlich und ihr Modus - Operandi ist völlig abweichend von dem der Masse der Legionen Astartes. Die Mentors haben außergewöhnliche Lernfähigkeiten, besonders in militärischen Angelegenheiten. Das Hauptziel des Ordens ist es die perfekte Fusion zwischen Wissenschaft und Kriegskunst, sowie militärischer Technologie zu erreichen.
Sie nehmen nicht an Feldzügen oder Kriegen teil wie andere Orden, sondern verleihen' Einheiten ihrer Marines an andere Imperiale Kräfte aus. Gruppen von Mentors kann man in der ganzen Galaxie kämpfend antreffen, zusammen mit der Imperialen Armee, selbst mit anderen Orden.

Der Orden ist grob gesehen in der gleichen Form organisiert wie die Ultramarines. Der Großteil des Ordens ist allerdings noch nie gesehen worden, der Ort und die Lage ihres Hauptquartiers und ihrer Ordenskapelle, zu der sie sich zurückziehen, ist ein absolutes Geheimnis. Nur in den allerhöchsten Schichten der Priesterschaft ist die genauer Lage bekannt. An diesem verborgenen Ort üben die Mentors ihre strenges Training und Schulungen aus. Die meisten Ränge des Ordens werden gründlich in der Kunst des Krieges trainiert, ebenso werden sie im gebrauch von Imperialer Hardware, alt und neu, unterwiesen. Hierbei dient der Orden als Testkandidat für die neusten Imperialen technologischen Errungenschaften. Während ein großer Teil des Ordens permanent an dem geheimen HQ stationiert ist sind die weiteren Teile zu Missionen ausgesendet, dazu gehören auch die Elite Einheiten.

Der hauptsächliche Grund hinter dem 'Verleihender' Einheiten ist das die Mentors so in der Lage sind das Maximum an Informationen bezüglich der Kampffähigkeiten und Techniken von fast jeder Imperialen Organisation zu gewinnen. 'Ausgeliehen' Einheiten die zum HQ des Ordens zurückkehren bringen somit ihre individuelle Aufzeichnungen zum Auswerten mit, dies ist in der ganzen Galaxie eigentlich unvergleichlich. Die Orden und Armeen zu denen die Einheiten der Mentors gesendet werden profitieren davon das diese überlegenen Krieger an dem Feldzug oder Krieg teilnehmen. Ein zusätzlicher Gewinn für die Mentors ist das sie in der Lage sind ehrenhafte Aufzeichnungen und weiter wirkliche Gefechtserfahrung sammeln zu können. Schon in der kurzen Zeit der Existenz des Ordens haben sie schon beneidenswert viele Ehrenauszeichnungen erhalten.

Eine andere Seite der Mentors ist die Entwicklung und das Training des Elite Kaders des Ordens.
Ursprünglich wurde hier Überlegungen Angestrengt das dazu eine gewisse Anzahl von verschiedenen wichtigen Teilmilitärischen Einheiten nötig wären wie z.B. für Undercover Missionen oder zum Aufbau von Untergrund Organisationen. Dies wären dann die ultimativen Krieger das Imperiums, die in der Lage wären mit allen Aufgaben außerhalb des Können einen normalen Ordens fertig zu werden. Dieses Ziel wurde bis jetzt nicht völlig realisiert, der Kader der Mentor Elite ist somit momentan das beste was das Imperium in dieser Richtung aufbieten kann. Sie werden ebenso ausgesendet um andere militärischen Imperialen Einheiten bei ihren Aufgaben zur galaktischen Sicherheit zu unterstützen. Das Elite Kader wird selbst häufig von der Inquisition angefordert die auf ihre Erfahrung und überlegene Geschicklichkeit baut. Zu jedem möglichen Zeitpunkt haben die Mentors wahrscheinlich bis zu 25 Taktische Trupps an andere Kommandos verliehen und bis zu 10 Trupps der Eliteeinheiten auf irgendwelchen speziellen Missionen. Der Rest des Ordens bleibt weiterhin versteckt, im Ausbildungs- und Experimentierprogramm vertieft.

Jede Armeeeinheit oder jeder Orden kann eine einzelne Einheit des Mentor Ordens anfordern, egal ob es ein taktischer Trupp oder eine Elite Kader sein soll.

Mentor Orden - Einheiten Zusammensetzung


Die folgenden Einheiten sind typische Beispiele für Trupps die von den Mentors zu anderen Armeen ausgesendet werden. Der ganze Orden selbst wird niemals gemeinsam in eine Schlacht ziehen. Diese Einheiten werden nur kurzzeitig unter dem Kommando anderer dienen.

Taktische Trupps


Diese sind ähnlich wie die normalen typischen 1o Mann Trupps des Imperialen System organisiert.
Außerdem halten sie die Tradition aufrecht sich eventuell in zwei Gruppen von je 5 Mann aufzusplittern wenn es zum Kampf kommt. Es gibt keinen Sergeanten in einem Taktischen Truppe der Mentors, da jeder des Trupps den gleichen Rang hat und jeder der 10 zum Anführer nominiert werden kann (oder zwei Anführer wenn der Trupp sich in Fünfmann Trupps aufspaltet).

Elite Kader


Die Elite Kader des Mentor Ordens sind die fortschrittlichsten Krieger ihrer Art in der Galaxie. Es gibt zwei Möglichkeiten für einen Marine oder Armeecommander wie sie auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden können.
Der Kader kann einfach als eine extrem starke Einheit, ausgestattet mit spezieller Zielvorrichtungen und neuster Ausrüstung eingesetzt werden, alternativ werden die einzelnen Mitglieder der Eliteeinheit zu Truppführern von anderen Einheiten normaler Krieger. Meist wird das zweite von den Armeecommandern bevorzugt da die Elitekrieger der Mentor Legion hervorragende Führungsqualitäten besitzen.

Jedes Mitglied des Elite Kaders hat die ungefähren Eigenschaften wie ein durchschnittliches Marine Charaktermodell. Dies repräsentiert die Anpassungsfähigkeit des Ordens durch die speziellen Trainingstechniken. Ebenso besitzt jeder eine spezielle Zielvorrichtung, eine Art Zeitspringer und Teleporter. Dies gibt imperialen Einheiten somit enorme Vorteile wenn sie einem Kämpfer aus der Eliteeinheit der Mentor Legion unterstellt sind.


Genesis

Die Schwarmflotte Kracken wütete durch den Osten der Galaxis. Überall war die Streitkräfte darum bemüht die drückende Invasion der Tyraniden zurückzudrängen. Während all dieses Durcheinanders gleitete ein Space Hulk mit Ziel Terra durch den Warp, sein Name war Mullocko.

Sofortige Untersuchungen durch die Mentor Legion berichteten von einer neuen Brut von Tyraniden,
mit neueren gefährlichen Mutationen und stärkerer geistiger Auffassung. Während die Tyraniden sonst in Wellenformationen Angriffen drangen diese tief hinter die feindlichen Linien vor um das Imperium an seinem schwächsten punkt zu treffen.

Die Mentor Legion wollte versuchen die Vernichtung der Tyraniden zu erreichen indem sie den vorhatten den Plasma Reaktor der den Space Hulk voran trieb zu zerstörten. Die ganze Terminator Kompanie der Mentor Legion wurde in den Einsatz und somit an Bord des Space Hulks geschickt.
Bösartiges Kämpfe fand statt, ganze Einheiten der Terminatoren wurden durch Überraschungsangriffe der Tyraniden ausgelöscht. Die Tyraniden rissen sich durch Wände oder griffen von der Rückseite an und die Terminatoren wurde schwer bedrängt. Schnell waren sie auf kleine Einheiten reduziert die auf eigenem Weg versuchten tiefer in den Space Hulk einzudringen um den Reaktor zu zerstören. Die Interferenzen innerhalb des Schiffs waren zu stark um sich an den entsprechenden Ort zu teleportieren. Die Flammenwerfer der Terminatoren waren schon bald geleert und die Sturmkanonen blockierten immer öfter durch den Dauereinsatz. Sie kämpften Rücken an Rücken, aber ein Terminator nach dem anderen fiel. Alle Terminatoren der Legion starben ohne jegliche Überlebensmöglichkeit.


Die Mentor Legion ließ ihre Kampfkompanien für einen Selbstmordangriff antreten, man konnte die Terminatorrüstungen nicht für immer in diesem Leichenschiff zurücklassen. Dann passierte das eigentliche Desaster. Die Techmarines meldeten das die Warp-Antriebe der Mullocko hochgefahren wurden. Eine letzter Beschuß mit den Lasern der Mentor-Schiffe zerstörte noch einen der 5 Warp-Antriebe bevor der Space Hulk im Warp verschwand.

Inoffizielle Zusammenfassung von lobo aus dem White Dwarf (UK) 98 / Citadel Journal 25

Bild 1: Commander der Mentor Legion Nisk Ran-Thwall
Bild 2: Insignia der Mentor Legion
 
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Die Praetorianische Geschichte

Montar VII ist ein kleinerer Staubball von einem Planeten, der im Orbit nahe der zweiten Sonne des dünnbesiedelten Montar Systems liegt.
Es ist ein ungastlicher Planet mit wenigen natürlichen Ressourcen und er wurde lange vom Imperium ignoriert, bis ein treibender Space-Hulk den Bloody Hand Ork Stamm zu dem Planeten führte und ihr Anführer, Warlord Bullgarg, diesen zu seinem Besitz erklärte.

Der Bloody Hand Stamm, oder Bloody Handz, wie sie auch oft gerufen werden ist einer der vielen Ork-Stämme, welche die Galaxie bewohnen. Bis sie zu Montar-VII, war sie nomadenhafte Wanderer und das einzige Zuhause des Stammes war ihr Space Hulk. Sie wurden nicht als größere Bedrohung für das Imperium angesehen. Das was auf Montar-VII passierte ließ das Imperium jedoch seine Ansicht darüber ändern.

Ein Stamm umfasst normalerweise Orks die zu verschiedenen der großen Klans gehören, und die Bloody Handz bilden da keine Ausnahme, sie haben Stormboyz, Snake-Bites und den Kult Of Speed in ihren Reihen. Der größte Teil der Boyz sind jedoch damit zufrieden sich einfach "Blud 'andz" zu nennen und überlassen es den anderen sich mit dem "blöden Klan Zeug" zu beschäftigen. Um ihrem Klan die Zugehörigkeit zu zeigen bemalen die Boyz ihre rechte Faust und den Unterarm Blutrot an, in Huldigung an den heldenhaften Bullgarg.

Bevor er nach Montar-VII kam führte Bullgarg ein nomadenhaftes Leben mit Piraterie und Überfällen, aber die Ankunft auf dem Planeten gab ihm einen neue Chance. Das einfache Leben an Bord und das Überfallen und Flüchten war ihm nicht mehr genug, Bullgarg wollte sein eigenes Ork Reich gründen, und starten wollte er damit auf Montar-VII.

Niemand weiß genau was ihn auf diese Idee brachte. Einige sagen das Gork und Mork zu dem Warlord sprachen während er schlief, das sie ihm Visionen eines Imperium sendeten das er gründen sollte, während andere sich erzählen das er begann an die eigenen Erzählungen seiner Heldentaten zu glauben und das dies alles eine Nummer zu groß für ihn wurde. Egal welcher Grund, das Ergebnis war dasselbe, Bullgarg erreichte das Montar System und wollte es nicht verlassen bevor er alle Planeten in ihm erobert hatte.

Die Landung der Orks ging nicht unbemerkt vonstatten und der Planetare Lord Kinwa auf Montar-Prime bat dringend um Hilfe das man sich mit den Orks befasse bevor diese Verwüstung und Zerstörung über das System bringen würden. Obwohl Berichte zeigten das der Stamm nicht sehr groß war hatte Lord Kinwa einfach nicht genug Kräfte um mit ihnen fertig zu werden. Die niedrige menschliche und nichtmenschliche Population im gesamten System lag knapp bei 700 und die planetare Verteidigung des Bestand aus einen unterbesetzten Zug mit gerade mal 3 schweren Waffen und keinerlei gepanzerten Fahrzeugen.

Glücklicherweise wurden die Hilferufe Lord Kinwa's gehört und es wurde schnell gehandelt, vielleicht zu schnell wie sich schon bald herausstellte. Das Montar System liegt im Segmentum Tempestus nahe dem Planeten der Tallarner. Die Kräfte der Imperialen Garde in diesem Sektor lagen unter der Führung von Lord Commander Sherdan, der unlängst eine erfolgreichen Feldzug gegen eine abtrünnige Eldar Piraten Flotte abgeschlossen hatte. Der Feldzug war lange und blutige gewesen, ein Kampf der in einem halben Dutzend verschiedener System und mehr als 30 Welten geführt wurde, und mit der Zerstörung der Eldar-Renegaten durch die Imperiale Flotte geführt hatte. Berichte dieses letzten Kampfs kamen Gerade herein, als Sherdan die Neuigkeiten der Ork Invasion auf Montar VII erreichten und es kann sein das sein Hochgefühl über dem Sieg gegen die abtrünnigen Eldar sein Urteilsvermögen darüber verdunkelte wie er gegen Warlord Bullgarg vorgehen sollte.

Was auch immer der Grund dafür war, Sherdan vertraute den vorläufigen Aufklärungsberichten und entschied das sich eine kleine Einheit so schnell wie möglich mit den Orks befassen sollte. Die Truppen, die er sandte, waren die Veteranen des Feldzuges gegen die Dark-Eldar, die 24te-Praetorians.

Praetoria ist eine dicht bevölkerte Hive-Welt, die nahe bei der Imperialen Basis im System Bakka liegt. Die übervölkerten Hive-Städte von Praetoria sind für ihre Verkommenheit und ihre Degradation berühmt und bringen einige der Widerstandsfähigsten Gangers der gesamten Hive-Welten des Imperiums hervor. Diese riesige Bevölkerung arbeitet fast noch mehr wie die Sklaven in den riesigen Fabrikkomplexen von Praetoria, produzieren die Güter die den Planeten (und ihrer Führer) zu einem der reichsten des Imperiums machten, mit großen Flotten die Handel im ganzen Segmentum und darüber hinaus betrieb. Die Regimente der Imperialen Garde die auf Pretoria gebildet wurden, sind für ihre eiserne Disziplin und Tapferkeit, sogar im Angesicht einer bevorstehenden Niederlage berühmt. Die Lords von Pretoria behaupten, daß nur durch fürchterliches Training und drakonische Strafen für auch nur das kleinste Vergehen die Einwohner der Hive-Welt dazu erzogen werden der Ordnung zu folgen und das zu tun was ihnen gesagt wird. Welche Meinung man auch immer zu den Ausbildungsmethoden hat, sie scheint zu funktionieren, die Truppen sind grausam beim Angriff und angstlos in der Verteidigung.

Das 24th-Praetorians war den Traditionen der Kämpfenden Truppen ihrer Heimwelt gut gerecht geworden, hatte aber dabei sehr schwere Verluste erlitten. Von den 1500 Truppen die Praetoria verliessen waren jetzt nur ungefähr 300 übrig. Das schlimmste war das alle Veteranen getötet worden waren. Der älteste Veteranenoffizier der überlebt hatte war der 21-jährig-alte Kapitän Gliene von der C.-Kompanie. Um diese Unzulänglichkeiten für den Feldzug gegen Warlord-Bullgarg zu überwinden, wurde das 24te hastig mit den Überlebenden des 135th-Tallarner-Regiments verstärkt, das in den Kämpfen gegen die Eldar Renegaten fast vollständig zerstört worden war.

Obwohl der größte Teil der verstärkten Truppe aus Pretorianeren bestand wurde das Oberkommando dem Oberst Al' Ter-Ay, einem Tallaner gegeben. Dies war eine Entscheidung die schreckliche Konsequenzen für das Regiment haben sollte.

Das 24te wurde sofort mit den Befehlen Lord Sherdans ausgesendet die Ork-Bedrohung auf Montar-VII schnellstmöglich zu beseitigen. Die Informationen über die Größe und Stärke des Ork Stammes waren immer noch sehr gering, aber diese besagten das es eine nur geringe Anzahl war und das ihnen jegliche schwere Unterstützung durch Kampfwagen oder Garganten fehlte. Orks vom Klan der Blood-Axe die für die Imperialen Regimenter als Scouts während des Feldzuges tätig waren bestätigten das sie Warlord-Bullgarg nie selbst begegnet waren, aber das es bekannt war das er ein "Großmaul sei hinter dem nichts steckte".

Als das 24te auf dem Planeten Montar-VII landete verlor Oberst Al' Ter-Ay keine Zeit und bewegte seine Truppen in Richtung der Orks.
Orbitale Spionagesatelitten hatten das Lager der Orks an einer Stelle am Big Toof River ausgemacht. Der Dunst des Rauches der über dem Lager aufstieg machte es den Spionageeinrichtungen unmöglich die Anzahl der Orks festzustellen, aber es gab beängstigende Zeichen dafür das die Orks begannen Garganten und andere Kriegsmaschinen zu erstellen. Oberst Al'Ter-Ay beschloß wie von Lord Sherdan befohlen, aber gegen den Rat von dem Kapitän Glienes der vorschlug seine Kompanie Scouts der Blood Axe einzusetzen um das Ork-Lager auszukundschaften, flink zu handeln. Er vertraute den Blood-Axen nicht, insbesondere da es gegen ihr eigenes Volk ging und er hatte spezielle Befehle extrem schnell zu handeln und dies hatte er auch vor. Keine 24 Stunden nach der Landung auf dem Planeten marschierten die 24te Praetorians gegen die Orks. Al' Ter-Ay teilte das Regiment in drei Kolonnen auf.

Die erste (Truppe Kaz-Ter) bestand aus den Tallarner Rough Rider Kompanien und allen Tallarner Panzer Kompanien und wurde von Kaptain Am' Kaz-Ter der Tallarner kommandiert, die zweite (Truppe Gliene) bestand aus der C-Kopmanie der 24th-Praetorians und die dritte (Truppe Ter-Ay) wurde von Al' Ter-Ay selbst kommandiert und beinhaltete die A-Kompanie sowie alle schweren Waffen des Regiments. Der Plan Al' Ter-Ay war die Truppe Kaz-Ter zu benutzen um in einem vernichtenden Überraschungsangriff in das Ork-Lager einzubrechen. Die Imperialen Panzer sollten zwischen die Orks stoßen, der Trupp Gliene ( der komplett in schnellen Chimären war) sollte um das Ork-Camp fahren und den Orks den Rückzug oder die eventuelle Fluchtwege versperren. Währenddessen wollte Al' Ter-Ay und der Rest des sich langsamer Bewegenden Regiments eintreffen und alles was von den Orks übrig war erledigen. Es war kein schlechter Plan, aber er verließ sich darauf das die Orks zu schwach waren um sich tatsächlich gegen Truppen Kaz-Ter zu verteidigen. Verhängnisvoll für die Imperialen Truppen war das dies nicht der Fall war.

Als die Imperialen Truppen den Hügel erreichte von dem Mann das Lager der Orks überblicken konnte begann der Plan Al' Ter-Ay's schon zu zerbröckeln. Der Trupp Kaz-Ter war dem Rest des Regiments voraus gezogen und hatte angefangen den Big Toof River zu überqueren, bevor der Trupp Gliene in Position kommen konnte.
Kaptain Am'Kaz'Ter war ein brillanter aber eigensinniger Kommandant, der seine Tapferkeit und gesunden Menschenverstand in vielen Kämpfen bewiesen hatte. Aber als die Leman-Russ-Tanks, die an der Spitze seines Angriffs standen, den Big Toof River überquerten, verließ Kaz-Tar das Glück.

Plötzlich stießen überall aus dem Lager der Orks dutzende von Snakebite Boarboyz hervor, gefolgt von hunderten Ork-Kriegern und ihren schmaleren Verwandten den Gretchins. Superschwere Waffen die in den Wachtümen der Orks montiert waren traten in Aktion und schlugen zwischen den überraschten Imperialen Truppen ein.
Und dann, als dieser Sturzbach grün gehäuteter Zerstörungs in die Front der Truppe Kaz-Ter einschlug, wurde die angeschlagene Garde von einer noch heftigeren Feuerkraft von hinten getroffen. Als die Panzer explodierten und die Männer starben, sahen die restlichen Truppen mit grauen und Unglauben die Garganten, von denen sie glaubten das sie noch nicht fertiggestellt waren, über den Horizont heran wackeln. Flankiert waren diese an jeder Seite von großen Kampfwagen, die ihre Waffen abfeuerten, und unterstützt aus der Luft wurden sie von Ork-Kampf-Bombern.

Momente später war Kaptain Kaz-Ter tot und die panischen Überlebenden der Truppen die er führte versuchten alles um irgendwie zu entkommen. Viele der Rough Riders, die an der Spitze der Truppe angegriffen hatten überlebten den Anfangsbeschuß und versuchten jetzt über den Big Toof River zurück, weg von der Ork-Siedlung zu flüchten. Unglücklicherweise verlangsamten die steilen Felsen auf der anderen Seite des Flusses ihre Flucht und innerhalb weniger Momente wurde sie von den verfolgenden Snakebite Boarboyz des Blood Handz Stammes eingeholt. Das Ergebnis war ein Massaker.

Schnell war es klar das die Imperiale Streitkraft in einen Hinterhalt gelaufen war, der von Warlord Bullgarg geplant war. Dessen Kundschafter hatten ihn seit dem Moment der Ankunft des Regiments auf dem Planeten und dessen Ausstieg aus den Landungsfahrzeugen über alles informiert. Der Hinterhalt Bullgargs war nur einfach, wenn nicht sogar schlecht ausgeführt, aber verbunden wird mit Al'Ter-Ays fehlerhaftem fatalen Plan führte er für das 24te-Praetorians zu einer Katastrophe.

Es wird geschätzt das die Truppe Kaz-Ter innerhalb 3 Minuten nachdem die Falle zuschnappte 85% Verluste erlitten hatte. Die Katastrophe allerdings war noch nicht vorbei, den die Truppe Gliene wurde auch Angriffen.

Von dem Hügel der den Fluß überragte konnte Kapitän Gliene nichts für seine unten kämpfenden Kameraden tun, da er im selben Moment da Kaz-Ter angegriffen wurde unter die Attacke einer großen Streitmacht von Ork Buggys geriet. Die Orks waren scheinbar aus dem nichts schnell erschienen, umstellten die Praetorianer und zwangen sie die Chimären zu verlassen.

Gliene ließ die Fahrzeuge einen Kreis bilden, aus dessen Innenseite die grimmigen rot gekleideten Soldaten unter seinem Befehl, sich darauf vorbereiteten ihre Leben so teuer wie möglich zu verkaufen. Hunderte von Ork-Kriegern und die großen Kampfwagen die schon die Truppen von Kaz-Ter vernichtet hatten gesellten sich zu den anderen Orks um sich um die Armee auf dem Hügel zu kümmern

Als sich die Orks auf den Hügel drängten, trafen die Praetorianer sie mit einer Salve nach der anderen mit dichtem kontrolliertem Laserfeuer, während die Multi-Laser der Chimären blutige Schneisen in die Reihen der Orks schlugen. Die Abhänge um die Imperialen waren bald von Hunderten Ork-Leichen und flammenden Buggys umgeben. Aber immer weiter rannten die Orks gegen sie an, unterstützt durch die Garganten und die großen Kampfwagen. Ihre gutturalen Kampfschreie ausstoßend und ohne an ihr eigenes Leben zu denken stürmten die Orks immer weiter und beeindruckten damit sogar die Kampfgestählten Praetorianer. Die Ork Krieger warfen sich wieder und wieder gegen die schnell schrumpfende Kreise der Verteidiger, solange bis keiner der Menschen mehr lebte. Innerhalb einer Stunde nach dem ersten Sichtkontakt mit der Ork Siedlung war jeder einzelne der Truppen Kaz-Ter und Gliene, mit Ausnahme eines der Blood Axe Söldner der C-Kompanie, tot

Oberst-Tey-Ay hatte keine andere Option als sich im Angesicht der Siegreichen Orks zurückzuziehen. Glücklicherweise war die Verfolgung der Truppen unter seinem Befehl durch die Orks nur recht halbherzig, die Orks waren zu beschäftigt ihren Sieg zu feiern und die wenigen Überlebenden zu jagen und so konnten sie mehr oder wenig unbeschädigt entkommen.

Oberst-Ter-Ay sollte nie wieder ein wichtiges Kommando bekommen. Er starb 10 Jahre später als er alleine einen Angriff auf ein Tyranid-Dominatrix ausführte. Mann sagt seine letzten Worte waren :" Lassen Sie mich zu meinen Schicksalsbrüder gehen... ich muß Frieden haben vor den Geistern die mich jagen."

Warlord Bullgarg versuchte weiterhin ein erfolgreiches Ork-Reich im Montar-System zu gründen, verschwand dann aber mit den meisten seines Gefolges an Bord eines Space-Hulks. Es wird angenommen das der Space-Hulk im Warp zerstört wurde, aber niemand kann sich darüber sicher sein. Wer weiß, vielleicht kehrt Bullgarg und die Blood Handz eines Tages zurück um ein neues Imperium zu gründen.
Lord Sherdan erholte sich von diesem Rückschlag und begann das Montar-System von den Orks zu bereinigen, die übriggeblieben waren, nachdem Bullgarg gegangen war.

In der vordersten Front des Feldzuges kämpfte das neue gegründete 24te Praetorianer Regiment.

Quelle: Gamesday 97 Programm. Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
 

lobo

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Whiteshields

Wenn die Jugendlichen volljährig werden - dieses Alter variiert je nach der Kultur der Heimatwelt der Regimenter - beginnen sie mit ihrer Ausbildung als Männer der Imperialen Garde. Während ihrer Ausbildung sind sie offiziell nur zur Probe vorgesehen, sie erhalten deshalb öfters Namen von deen Regimentern ihrer Heimatwelten wie Kadetten, Neulinge oder Gun Babies. Aber der am meist übliche Name für die Neulinge besonders in Regimentern auf wilden oder mittelalterlichen Heimatplaneten ist Whiteshields. Auf diesen Welten tragen die jungen Krieger Schilder ohne jegliches Abzeichen, solange bis sich in Kämpfen das recht erworben haben ie Farben des Stamms oder die Wappen ihrer Väter zu tragen. Diese Praxis wurde auch in die Imperiale Garde übernommen und alle Auszubildende tragen blanke Abzeichen - sie zeigen keine Regimentzugehörigkeit und weder Kompanie noch Zugsymbole bis sie sich das Recht dazu auf dem Schlachtfeld verdienen.

In meisten Regimentern stellt das rekrutieren zu den Whiteshields die erste Phase der Jugendlichen zum Erwachsen werden dar und wird durch entsprechende Rituale der Kultur der Heimatwelt begleitet. Whiteshields erfüllen niedriger Arbeiten und Unerstützungsaufgaben, aber die Gefechtsausbildung füllt ein größeren Teil ihrer Zeit aus, solange bis sie für Einsatzbereit gehalten werden. Sie bekommen schließlich irgendwann eine Gelegenheit, im Gefecht ihren Mut zu beweisen und zu zeigen daß sie würdig sind wahre Krieger der Garde zu werden.

Regimenter der Imperialen Garde werden im allgemeinen zu den Gefechtszonen weitab von ihren Heimatwelten gesendet und es ist eine normale Praxis das die Verluste durch Rekrutierung auf den Heimatwelten der Gefallenen ausgeglichen werden. Je nach Umstand benutzt die Garde verschiedene Methoden um die Regimenter wieder zur vollen Kraft aufzufüllen : Das zusammensetzen von dezimierten Regimentern zu einem neuen ist üblich, insbesondere wenn die Regimenter immer wieder zu neuen Kampfzonen transportiert werden. Andererseits werden Regimenter zurückgelassen um eine besiegte Welt mit einer Garnison zu versehen Rekrutieren aus Einheimischen, die üblichste Methode (und die sicherste auf feindlichen Planeten) ist es die Söhne der einheimischen Regimenter wenn sie volljährig werden in die Imperiale Garde aufzunehmen.

Die Kinder die von Mitgliedern der Imperialen Garde gezeugt sind werden komplett in das Regiment integriert. Es handelt wie eine Art große Familie indem sie den Kinder die Kultur der Heimwelt die sie nie gesehen haben nahe bringen, weist ihnen kleinere Aufgaben zu die andererweise die Kampfkraft des Regiments schwächen würde.

Man kann oft beobachten das die Whiteshields schneller arbeiten, härter trainieren und grimmiger kämpfen als so machen erfahrenen Gardisten. Für einen Whiteshield ist es mehr als von einem Auszubildenden zu einem wahren Gardisten zu werden, es bedeutet ihren Eintritt in die Welt der Erwachsenen das ihnen den Status und den Respekt der Gardisten gibt. Am wichtigsten jedoch ist das sie dann das Recht haben die Regimentsinsignien und die rituellen Markierungen eines Krieger zu tragen.

Wenn ein Whiteshild das Schlachtfeld erreicht wird er von einem fast schon fanatischen Verlangen angetrieben seinen Mut und seine Geschicklichkeit zu beweisen. Whiteshields haben keine Angst vor Gegnern die erfahrener oder älter sind las sie selbst. Für einen Whitshield ist es ein schrecklicher Schlag zu verlieren, Feigheit ist etwas unverzeihliches und ein ehrenvoller Tod wird jeglichem Schmach und Gespött vorgezogen.

Whiteshields dienen neben den anderen Einheiten in ihrem Regiment, unterscheiden sich nur durch ihre Tapferkeit und die weißen Abzeichen und Helmstreifen auf ihren Uniformen von den anderen.
Jede Whiteshield Truppe hat in seinen Trainingseinheiten und seinen ersten Kämpfen einen erfahrener Sergeanten zur Seite der sie führt. Üblicherweise werden die Einheiten einem normalen Zug beigestellt, um von den Gardisten um sie herum zu lernen. Gelegentlich wird auch ein ganzer Zug der nur aus Whiteshields gebildet wird geformt, in der Hoffnung das ihr Mut den Mangel an Erfahrung ausgleicht.

Quellen: WD(UK)111
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Rough Riders und Steppenreiter von Attila

Die Imperiale Garde bezieht von vielen verschiedenen Welten und verschiedensten Kulturen Truppen. Einige von barbarische Welten, die nur das Beil und den Speer kennen, andere wieder von Welten wo mit Laserkanone und Bolter gekämpft wird Diese Vielfältigkeit bringt eine weite Menge von Bräuchen, Ritualen und verschiedenen ungewöhnliche Typen von Kriegern in die Garde. Unter diesen befinden sich die ROUGH RIDERS, auf Pferden reitende Kavallerie, bewaffnet mit starken Sprenglanzen.

Rough Riders

Es gibt noch viele Welten im Imperium auf denen das Pferd noch weitgehend genutzt wird. Nicht alle dieser Welten sind Wild oder Mittelalterlich. Einige wie Avar III, haben eine privilegierte Klasse die einen großen Teil ihrer Zeit als Reiter auf dem Rücken der Pferde bei der Jagd verbringt. Andere Planeten wie New Klondike haben raues Terrain und nur wenig Rohstoffe um Treibstoff herzustellen so das ein Pferd ein praktischeres Transportmittel ist als ein motorisiertes Fahrzeug.

Selbst unter den wildesten und mittelalterlichsten Welten gibt es eine Menge verschiedenster kultureller Typen die zu Elite-Kavallerie-Kräften ausgebildet werden können. Es gibt die nomadenhaften Reiterkulturen wie auf Dolgan IV und Temujin's Welt, Pferdekrieger wie die der Pferdehäuser von Cochise und die Kosaken von Novgorod, oder die ritterhafte Reiteraristokratie wie die der Heilige Ordnungen von Avalon und der Mongolen von Epsilon-Tokugawa-III.

Die Gemeinsamkeit all dieser Planeten mit ihren vielfältigen Kulturen und Bräuchen ist ihre Reiterelite, eine Kriegerklasse, die in Generationen Erfahrung und Taktischer Klugheit beim Einsatz von Kavallerie auf dem Schlachtfeld gesammelt hat.

Diese Krieger werden immer wieder vom Imperium beobachtet und oft in die Garde eingezogen wenn neue Regimenter auf deren Heimatwelten gebildet werden. Auf den fortschrittlicheren Welten gehören solche Kavallerieeinheiten immer zu den planetarische Verteidigungskräften und die Garde rekrutiert daraus. Auf einigen der primitiveren Welten rekrutiert die Garde direkt von den Stämmen und Klans der Reiter. Legenden und große Helden werden zu diesen Zeiten geboren und Geschichten um die unsterblichen Helden die sich den Sternreitern anschlossen um auf den Feldern der Nacht zu kämpfen gehören dann zum Alltag der Völker.

Die Verbundenheit zwischen einem Reiter und seinem Pferd ist nicht leicht zu brechen und die Reiter werden nicht nur wegen ihrem Mut oder ihre Geschicklichkeit rekrutiert. Die Garde interessiert insbesondere ihre speziellen Fähigkeiten und die Reiter werden immer von ihren Pferden begleitet wenn sie einem Regiment zugeordnet werden. Nach der Unterweisung mit den Waffen und der Taktik des Imperiums werden aus den Reitern berittene Züge gebildet, die allgemein als die Rough Riders bekannt sind.

Training

Während des langen Zeitraums der Reise zu ihren Regimentern werden die Rough Riders an den Waffen und in der Taktik der Imperialen Garde ausgebildet genau wie ihren Gegenstücke von der Infanterie. Sie werden auch in der Verwendung der Imperialen Jagd-Lanze mit ihren explosiven Sprengköpfen sowie in erweiteter Kavallerietechnik unterwiesen. Die Imperialen Transportschiffe sind zum Glück groß genug um genügend Trainingsflächen für die berittenen Einheiten, sowie Raum für den Stall und das Quartier der Pferde und ihre Reiter zu haben.

Nicht nur die Reiter erlernen neue Fähigkeiten, die Reittiere erhalten biochemische Behandlungen und extremes Training um sie auf den Kampf auf einem modernen Schlachtfeld vorzubereiten. Wenn sie Monate oder Jahre nachdem sie ihre bekannten Heimatumgebungen verlassen haben ein Schlachtfeld erreichen sind sie so gut trainiert das sie keine Panik unter Feindbeschuss haben oder vor fremden Gerüchen wie dem von Orks oder Cybots scheuen.

Bei zerklüfteten Gelände eines Schlachtfelds das einem schweren Bombardement ausgesetzt war haben sich Pferde oft gegenüber Motorrädern oder Panzerfahrzeugen als überlegen herausgestellt. Ein Zug geschickter Rough Riders kann eine wirksamer Angriffs- und Stoßtrupp sein, der in der Lage ist sich schnell über zerbombten Boden zu bewegen, Steilhänge zu erklettern oder unter Galopp eine schmale Schluchten entlang zu reiten. Wenn sie endlich mit ihren Sprenglanzen in die Gegnerischen Linien eindringen können sie nach deren Einsatz schnell zu den Laserpistolen wechseln.

Bräuche und Rituale

Wie andere Mitglieder der Imperialen Garde behalten viele der Rough Rider auch Rituale und Bräuche ihrer Heimatwelten bei. Die Verwendung von Tätowierungen, Rituellen Narben, inoffiziellen Uniformen und Stammsymbolen ist unter den Reitern weitverbreitet, viele der Züge behalten die Zeichen ihres alten Stamms oder ihrer alten Einheit bei und sie wehen unter dem offiziellen Banner der Garde an ihren Lanzen.

Die Pferde der Rough Rider sind mit dem Zeichen der Imperialen Garde markiert, mit einer Einfriertechnik wird schmerzlos die Pigmentierung der Harre zerstört und die Pferde erhalten ein permanentes Zeichen in der Form eines stilisierten Adlers auf dem Kopf. Viele Pferde behalten auch die Brandzeichen und Markierungen die sie vor der Rekrutierung durch die Garde trugen, unter einigen der Reiter, die von barbarischeren Kulturen abstammen ist sogar Sitte sich gemeinsam mit ihrem Reittier heroischsten Aktionen des Zuges tätowieren zu lassen.

In vielen Regimentern gehören die Offiziere der Rough Rider einer lang bestehenden Elite an.
Trotz ihrer Rekrutierung in die Garde und ihre amtlichen Ränge werden diese von den eigenen und auch den anderen Truppen des Regiments als natürliche Führer betrachtet, die in der Lage sind jederzeit ihre Pflicht auszuüben. Für diese Reiter ist es normal in der Freizeit auf Jagd zu gehen wobei sie Männer der Infanterie als Treiber nutzen um die Tiere auf den exotischen Welten auf denen sie stationiert sind aufschrecken.

Durch ihre Ausbildung und die Verwendung von explosiven Lanzen gibt es zwischen Jäger und Beute eigentlich keinen guten Vergleich und es gilt üblicherweise nicht als Fair sich mit der Lanze zu bewaffnen wenn die Beute nicht besonders groß und grausam ist.


Andere Bräuche werden sogar auf dem Schlachtfeld aufrechterhalten und die Garde entschuldigt ungewöhnliche Taktiken der Truppen wenn sich zeigt das die Fähigkeiten ihrer Heimatwelten gegen die Feinde des Imperiums wirksam sind. Die üblichste Rough Rider Taktik ist es den Feind mit den Sprenglanzen anzugreifen und nach dem ersten Durchbruch der feindlichen Linien auf die Laserpistole zu wechseln. Einige Rough Riders insbesondere jene die daran gewöhnt sind mit Kavalleriesäbeln zu kämpfen ziehen es vor sich mit Kettenschwertern zu bewaffnen um grimmig zu jeder Seite zu schlagen wenn sie mit dem Feind in Berührung kommen.

Andere Einheiten neigen dazu nicht in die Gegner hineinzureiten, sondern mit Laserpistolen auf ihre Gegner zu schießen wobei sie oft am Gegner vorbei galoppieren um so selbst nicht leicht getroffen zu werden. Wie auch immer ihre Taktik aussieht, die Beweglichkeit und Geschwindigkeit der Rough Rider machen sie immer wieder zu einem gefährlichem Gegner auf dem Schlachtfeld. Sie können genauso leicht einen Angriff als Sperrspitze ausführen wie ein Flankenmanöver. Dies bewegt feindliche Kommandanten immer dazu extrem Achtsam die Manöver der Rough Riders zu verfolgen um keine unerwarteten Angriffe zu erhalten.

Steppenreiter von Attila

Die kriegerischen Nomaden Attilas bilden exzellentes Rekrutierungsmaterial für dei Imperiale Armee, insbesondere ihre als Steppenreiter bekannten Kavalleristen. Die im Sattel aufgewachsenen Attileaner respektieren niemanden, der nicht die Kunst des Reitens beherrscht, und verfügen über erstaunliche Stärke und Ausdauer. Auch wenn sie undiszipliniert und schwer zu befehligen sind, kann das primitiv anmutende Verhalten der Attileaner durchaus vorteilhaft genutzt werden. Schon so mancher Gegner hat sich entsetzt einer Horde in Felle gekleideter Steppenreiter von Attila gegenübergesehen, die mit gesenkten Lanzen und blutrünstigen Kriegsschreien auf ihn zugaloppiert kamen.

Attila

Attila ist eine Welt kleiner als die Erde und hat nur einen Kontinent der die Hälfte des Planten bedeckt. Die Mitte des Kontinents ist nicht besiedelt da hier extrem Temperaturschwankungen gibt. Im Sommer ist dort eine Wüste und im Winter eine Eis und Schneelandschaft. Zwischen diesem Bereich und der Küste erstreckt sich eine weite Steppe, Tausende Kilometer breit mit Gebirgsketten, Seen und breiten Strömen. An der Küste befindet sich ein dünner Gürtel mit lichtem Wald.

Attileanische Gardereiter

Einige der wildesten Reiter werden von dieser Welt für die Garde rekrutiert und Regimenter von Attila haben schon in der ganzen Galaxie in den verschiedensten Feldzügen des Imperiums gekämpft. Durch ihre Narben, der Fellkleidung , den Perlen und Ringen bieten sie auf vielen Welten einen gewohnten und respekteinflößenden Anblick.

Unter den stolzen Kriegern werden Kämpfe über die Stammeshirachie ausgeführt und ein Häuptling muss jederzeit mit einer Herausforderung rechnen. Der Sieger schneidet danach dem Verlierer den Kopf ab, gibt ihn an eine Künstler und lässt sich daraus ein Trinkgefäss fertigen, das an den Sieg erinnert. Diese werden mit Gold und Perlen geschmückt und ein großer Stammeshäuptling kann viele davon besitzen. Der König von Khanasan und Herrscher von Attila trägt deshalb auch den Beinamen " König der tausend Schädel".

Viele behaupten ein Attileaner wird im Sattel geboren und lebt und stirbt auch darin. Sie sind wahrscheinlich die besten Pferdereiter der ganzen Galaxie und besitzen extrem wilde Reittiere die um sich treten und nach allem beißen . Für die Reiter sind die Tiere wertvoller als Gold und im Notfall trinken sie selbst geringe Mengen des Blutes der Pferde um sich zu ernähren. So können die Attileaner ohne Vorräte mehrere Tage ohne Vorräte hinter den feindlichen Linien operieren.

Als charakteristisches Merkmal trägt jeder Attileaner Narben auf seiner Wange die durch lange Messerschnitte in das gegerbte Gesicht aufgetragen werden. Nach dem Schnitt wird Asche in die frischen Wunden gestreut damit die Narben noch ausgeprägter erscheinen.

Die Attileaner tragen lange offene oder zum Zopf gebundene Harre. Sie waschen weder sich selbst noch ihre Kleider, da sie glauben damit die Wassergeister zu beleidigen. Immer wieder versuchen Prediger auf Attila dies den Attileaner auszutreiben, dies gelingt jedoch kaum da die Missionen des Adeptus Ministorum sowieso nur auf Attila geduldet werden. Ein Sprichwort bei der Imperialen Armee besagt daher auch das der Geruch eine Attileaners eine ebenso mächtige Waffe wie seine Sprenglanze sei.

Quellen: WD(UK)111; WD49; Codex Imperiale Armee 2nd.Edition
Zusammengefaßt von lobo
 

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Brainboys - Die verlorene Rasse

Imperiale Gelehrte nehmen an das auf der Ork Heimatwelt (wo immer diese auch sein mag) eine uralte Rasse existierte die indirekt Verantwortlich für die Ausbreitung der Orkoiden Gesellschaft verantwortlich waren. So schwierig es auch zu glauben ist, war diese uralte Rasse hochgradig intelligent und erlangte in wenigen Generationen die Herrschaft über die anderen Orkoiden Rassen. Sie verstanden und entwickelten Technologie und entwickelten sogar die legendären (und nun verlorenen) Standard Konstruktionsschablonen. Wie Historiker behaupten war es diese Rasse welche den Aufbruch der Orks zu den Sterne herbeiführten.

Es wird angenommen das die Snotlinge, eine nun physisch unterentwickelt Sklaven Rasse die einzigen lebenden Nachkommen dieser verlorenen Rasse sind. Das recht spontane auftauchen von Superintelligenten Snotlingen kann nur durch eine besonderen Katalysator erklärt werden. Snotlinge leben in Symbiose mit Pilzen, welche sie kultivieren und als Nahrung zu sich nehmen. Es wird angenommen das die Pilze in Höhlen im Untergrund der Orkoiden Gesellschaft wuchsen und genetische Mutationen an den Gehirnen der Snotlinge verursachten. Die Snotlinge züchteten die Pilze als Nahrung. Über Generationen stimulierte ein Teil dieser Pilze das Wachstum der Gehirne zur Entfaltung des vollen Potentials. Später wurden die Pilze dann durch die schlaueren Snotlinge speziell dazu gezüchtet.

Nach Erzählungen war diese hochinteligente verlorene Rasse der Brainboyz körperlich immer noch recht klein, so schufen sie Rassen wenig intelligenter Orks, die aber Größer, zäher und brutaler waren als sie selbst . Und diese Rassen sollten für die Brainboyz arbeiten und die Kriege führen, es waren die Orks und die Gretchins.

Gretchins stellen wohl eine Entwicklugsstufe zum Ork hin dar. Die Orks sollten die Pilzanlagen kultivieren und Pflegen. Zum Pech der uralten Rasse Assen die Orks von den Pilzen die sie Ernteten. Ihre Herrscher nahmen davon kaum Notiz, da ihnen nicht klar war das ihre Intelligenz erst durch das essen der Pilze gestiegen war. Über einige Generationen stieg auch die Intelligenz der Orks an, und zwar gerade so hoch um sich gegen ihre Herrscher aufzulehnen und die Macht zu übernehmen.

Die Brainboyz wurden versklavt und es wurde ihnen nur erlaubt eine kleine Menge der Pilze zu essen. Langsam nahm ihre Intelligenz ab und sie entwickelten eine recht jugendliche Mentalität (sogar für den Ork Standard).
jugendlich . Die Orks kümmerten sich nicht mehr um die Züchtung der Pilze, warum auch immer, und dieselben starben wahrscheinlich aus.

Als die Pilze seltener wurden begannen auch die Orks wieder stärker zu verdummen. Zu diesem Zeitpunkt war durch die hohe Technologie, und Kultur das erobern des Weltalls durch die Orks am weitesten Fortgeschritten. Allmählich entwickelt sich die Orks zurück, mit einer niedrigeren mentalen Kapazität wie sie die Brainboyz vorher hatten (aber die Orks blieben die dominante Rasse). Das ist die Situation wie sie sich bis zu heutigen Tage darstellt. Es stellt sich als sehr schwer heraus die Entwicklung der Orks im speziellen Detail nach zu vollziehen. Wie die meisten Ork Geschichten wurde dies alles aus Fragmenten alter Geschichten und Legenden zusammengesetzt, welche sich auf die Brainboyz beziehen und nur einen ganz kleine Einblick in die zeit gibt als die orks noch nicht an der macht waren.

Wo nun die Orkoide Gesellschaft durch ihre brutalsten und stärksten Element geführt wird kristallisiert sich ein großes Problem heraus: Das Wissen um die Technologie. Die Orks fanden die offensichtliche Lösung in ihren Verwendung von Sklaven. Außer den Mekboyz (Orks mit einem etwas zurückgebliebenen Talent für Technologie) versklaven sie Menschen und für sie andere Außerirdische in ihren Werkstätten und Fabriken. Ebenso erzwingen sie sich Tribute von Außerirdischen Gemeinschaften. Diese Tribute werden in Form von Rüstungen und Technologie bezahlt. Machmal werden ganze Planeten von ork Kriegern erobert, unterjocht und als Rüstungsindustrie genutzt.

Nach einigen Siegreichen und destruktiven Kriegen, gibt es eine Unzahl von Außerirdischen Gemeinschaften die freiwillig für die Orks Ausrüstung aller Art herzustellen und die Orks damit zu beliefern, sei es um die Orks von sich fernzuhalten oder als Schutzgeld Bezahlung.

Quelle: „Waaargh The Orks“
Inoffizielle Zusamenfassung von lobo
 

lobo

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Painboyz

Orks die darauf spezialisiert sind die Wunden und Verletzungen ihrer Kameraden zu behandeln sind als Painboyz bekannt. Wie ihr Name schon sagt stören sich Painboyz überhaupt nicht am Schmerz der anderen.

Sie interessiert es überhaupt nicht ob ihre Eingriffe den Patienten schmerz zufügt, sie berücksichtigen dies überhaupt nicht, sie operieren einfach teilnahmslos weiter. Painboyz sind gewillt selbst die unmöglichsten Wunden zu operieren.

Es gibt nicht viel Dinge an einem Ork die sie nicht durchstechen, zusammenknoten oder wieder hinrichten können. Betäubung wird niht benötigz, da die Painboyz darauf stehen die Schmerzenschrei ihrer Patienten zu hören. Wenn Sie vor Schmerz um sich treten wissen sie das noch Leben in Ihren Patienten ist.

Painboyz werden von Gretchin Sklaven assistiert, die eigentlich nur gebraucht werden um sich auf den Patienten zu setzten und diesen Still zu halten, während der Painboyz zu den richtig schmerzhaften Stellen vordringt.

Painboyz werden wegen ihrer Faszination für Schmerz so genannt, nicht nur bei anderer Orks sondern auch für ihre eigenen Schmerzen. Painboyz versuchen immer wieder herauszufinden wie viel Schmerz sie wohl selber aushalten können und sind dabei bereit an sich selbst herum zu experimentieren.

Von Painboyz weiß man das sie ihre Gretchins an sich herumoperieren und bionische Implantate einpflanzen lassen. Während der Operation ist der Painboy feste an den Tisch geschnallt und die Gretchins müßen einen Spiegel hochhalten damit ihr Meister sieht wie sie die Operationen an ihm durchführen.

Viele Orks denken das die Painboyz verwirrt sind ( was natürlich ziemlich klar ist). Es ist nur fair es aus der Sicht der Painboyz zu sehen: Wenn man schon die besten Bionischen Teile zurzeit erfindet sollte man sie auch als erstes tragen („Iss doch Vanünftig, oda“).

Painboyz sind leicht an ihrer bluttriefenden Schürze, Brille, Gürtel vollgehangen mit Scheren, Messern, Zangen, Gasbrennern (um wunden auszubrennen), Holzhammer (um unruhige Patient still zustellen) und anderem Operationsbesteck zu erkennen. Wen es an die Bionischen Implantate geht arbeiten sie oft mit den Mekboyz zusammen. Eine der nennenswerten Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind die Cyboars, bionisch verbesserte Kreaturen die von den Boarboyz in der Schlacht geritten werden.

Painboyz verwenden viel Zeit zum Experimentieren. Sie sind stark daran interessiert wie Orks, Gretchins und Snotlinge arbeiten und was man alles an Ihnen verbessern kann.

Painboyz verhalten sich wie Mekboyz: Experimente, die "Probier und Find den Fehler Methode" und körperliche Arbeit bilden den Tagesablauf. Wenn ein Ork in der Schlacht Betäubt, Gelähmt oder Besinnungslos geschlagen wird, aber nicht tot ist aber Wunden hat wird er auf Befehl eines Painboyz von einer Horde Snotlings vom Feld getragen.

Vielleicht erwacht der Verletzte erholt und stellt dann fest das er das Glück hatte von einem der besten Painboyz mit aktuellstem Kenntnisstand behandelt zu sein und kommt nur mit eine paar bionische Arme oder Beine davon. Der Painboy wird vor lauter Aufregung grinsen und ein schlauer Ork wird schnell zu bezahlen und nichts von seinem Pochen im Schädel erzählen, welches der Painboy als Extraleistung sofort mit auf die Rechnung setzten würde.

Painboyz treffen sich gerne mit Runtherdz und Mekboyz. Sie teilen die selbe Interesse am improvisieren an allem möglichen , egal ob es sich um orkische Körper, züchten von Snotlingen oder Maschinen handelt. Die Kasten diskutieren endlos technologische Themen und tauschen Ideen und Tips aus. Da sie sich dabei gegenseitig aber oft missverstehen endet dies oft in bizzaren Ergebnissen wenn versucht wird die neuen Ideen in die Praxis umzusetzen.

Was einen Buggy oder Bike schneller macht funktioniert halt nicht unbedingt auch bei einem Gretchin, aber es wurden schon rot gestrichene Gretchins angetroffen.

Wann auch immer ein Mek, ein Painboy und ein Runtherd aufeinandertreffen entwickelt sich eine oft hitzige Diskussion. Bei einem solchen Gepräch zuzuhören wirkt sehr befremdlich, obwohl die Mekz, Painboyz und Rutherdz hinterher meinen sie hätten etwas dazu gelernt („ Wat zu gebrauchen“).

Eins der Ergebnisse der Kooperation zwischen den Mekz und Painboyz ist der Ork Dreadnougt. Diese Dreadnougts werden von Gretchins pilotiert die extra von Painboyz für diese Aufgabe passend operiert wurden.
Der Fakt das der Pilot eines Dreadnought den einen oder anderen Knochen verdreht bekommt, scheint den Gretchins in diesem Falle nicht viel auszumachen, da sie die große Chance nutzen um an der Seite der Orks zu kämpfen. Die Versuchung ist für viele Gretchins so groß, das sie stolz den Schmerz aushalten wenn sie in einen Dreadnought verpflanzt werden.

Quelle „Waaargh The Orks“
Zusammengefaßt von lobo
 

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Bad Moons

Die Bad Moons sind die reichsten unter den Orkz . Ihnen wachsen die Zähne schneller nach als Orkz der anderen Klans, so sind sie also reicher als die anderen Klans. Sie sind permanent umgeben von unzählige Gretchin- Sklaven die Ihnen die Zähne ziehen. Die gezogenen Zähne investieren Sie meist direkt in neue Ausrüstung um sich vor den
anderen Klans zu schützen, die sich gerne an den reichern Orkz bereichern würden.

Das Symbol der Bad Moons ist das grimassenschneidende, gelbe Mondgesicht umspiegelt von schwarzen Flammen. Die Black Moons sind so etwas wie die Händler-Klasse der Orkoiden Gesellschaft, sie sind permanent am kaufen, verkaufen, tauschen und Betrügen um noch mehr Zähne zu erhalten. Bad Moons sind in fast jeder Orkz - Siedlung zuhause. Ihre Zähne wachsen viel schneller nach als die anderer Orkz, so das sie sich zum reichsten Klan entwickelten.

Bad Moon Krieger tragen auffallend gemusterte Kleidung mit grellen Kriegsfarben um den Gegner zu schocken. Die höhern Ränge tragen knallbunt dekorierte Rückenplatten und die Reichsten unter ihnen protzen mit ihrem Reichtum indem sie ihre Zähne an einer Halskette herumtragen. Dieser Klan besitzt eine Menge Sklaven die Kriegsgeräte und Ausrüstung produzieren um diese mit anderen Klans zu tauschen um noch mehr Reichtum zu erhalten.

Bad Moons sind oft in streng geheime Tauschgeschäfte mit Außerirdischen Rassen verstrickt um Zugang zu Technologien und Kriegsgeräten zu bekommen die kein anderer Klan erhält. Sie lieben es auch ihr Geld für leckere Nahrung auszugeben, so das alle Bad Moons ein wenig kräftig um die Hüfte herum wirken

Ein weiteres Erkennungsmerkmal der reichen Bad Moons ist ihr besseres Wissen (so wird es auf jeden Fall von den anderen Klans gesehen). Sie haben einfach den Ruf über Dinge bescheid zu wissen von denen andere Orkz keinen blassen Schimmer haben. In den Reihen der Bad Moons findet man oft viele üppig und bunt gekleidete reiche Weirdboyz, die meistens jedoch enden wie jede andere Waffe auch. Man bringt sie auf das Schlachtfeld und richtet Sie gegen den Feind.

Quelle „Waaargh The Orks“
Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
 
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Blood Axes

"Die stinkenden Lakaien der Menschen. Einige Orkz machen einfach alles für ein paar Zähne. Ist ja nichts schlimmes dabei aber mit dem Menschen handeln, das ist was anders." - So denkt man bei den Orkz über den Klan der Blood Axes.

Den Blood Axes Klan kann man am Zeichen der Blut getränkten Axt erkennen. Sie liegen immer im Clinch mit den anderen Klans, es herrscht ein unvermeidliche Feindseligkeit und konstante Fehden. Einige Orkz denken das dies durch die Menschen inspiriert wurde, die wohl geheimen Gönner der Blood Axes. Das Imperium benutzt die Blood Axes als eine Art 5.Kolonne um die Orks zu infiltrieren und um sie bei Aufruhr oder anderen Störungen als Puffer zwischen sich und die anderen Ork-Klans zu schieben.

Dieser Klan war einst sehr stark und dominierte für eine lange Zeit sehr leicht die Orkoide Gesellschaft. Es war für die anderen Klans nicht mehr zu ertragen das sie immer mehr Handel mit Aliens (insbesonere Menschen) trieben. Viele Blood Axes wurde in einem Krieg unter den Orkz, der als "DIE GROßE PARTY" bekannt wurde, ausgelöscht. Die Blood Axes wurden gestürzt und die Überlebenden flohen in alle möglichen versteckten Unterschlüpfe. Seitdem treiben sie den Handel mit dem Imperium aus purer Notwendigkeit, da sie sich von den Zähnen die das Imperium an sie bezahlt abhängig gemacht haben. Die Quelle dieser Bezahlung stammt von Imperialen Prospektoren. Diese sind immer auf der Suche nach alten Schlachtfeldern und reißen den dortigen Ork - Leichen die Zähne aus dem Schädel. Anders Klans die davon hörten sind noch mehr entrüstet. Nicht nur das die Blood Axes diese Zähne als Bezahlung akzeptieren, sie ärgert das die Menschen etwas nehmen was die Orks als ihr Eigentum ansehen.

Das Imperium zahlt nur selten mit anderen Gütern. Der Klan nutzt so nicht viel Imperiale Ausrüstung, hauptsächlich weil sie nicht viel bekommen. Die Menschen bezahlen die Blood Axe lieber mit ihrer eigenen Währung weil sie glauben das es nicht sehr Weise ist Dinge wie Waffen an einen potentiellen Gegner auszuhändigen. Natürlich gibt es ein paar vollkommen korrupte Händler und Piraten die auch Waffen mit den Orks tauschen, der Einfluß des Imperiums ist schließlich bei fast allen Klans zu sehen. Obwohl die Menschen die Blood Axe nicht mit Waffen ausstatten spiegelt sich doch Stil der imperialen Armee bei den Blood Axes wieder.

Bei dem Blood Axes Klan gibt es deswegen natürlich viele schwere Waffen und Mekz. Krieger tragen Stahlhelme, Kampfanzüge und Militärmützen. Diese Ausrüstungen sind in düster Farben mit Tarnmuster gehalten. Vorgesetzte in diesem Klan tragen gerne Insignien wie Medaillen, Adlerschwingen oder Axt Metallabzeichen, Ferngläser, Monokel und Gürtel die mit Granaten gefüllt sind.

Zu diesen Insignien tragen sie zusätzlich Orkoide Verzierungen wie Rückenplatten mit dem Klansymbol, wie eine Axt geformte Ohringe und schwarze oder blaue Kriegsbemalung im Gesicht, je nachdem welchem Stamm des Klanes sie angehören. Die favorisierte Nahkampfwaffe der Blood Axe ist logischerweise die Axt. Diese Waffe wird normalerweise an einen langem umhängenden Gürtel getragen. Es ist wahr und kein Gerücht das sie traditionell die Schneide Ihrer Axt nach einem Kampf nicht vom Blut der Gegner reinigen.

Unter Zuhilfenahme einiger funktionierenden Raumfahrzeuge die von Sklaven geflogen werden sowie besetzen einiger funktionierender Space Hulks sind die Blood Axes in der Lage immer wieder mal einige andere Klans zu überfallen. Dies tun sie um alte Rechnungen zu begleichen, Sklaven und Gretchins gefangen zu nehmen oder um Imperiale Agenten zu beeindrucken und so wieder ein paar Zähne zu ergattern.

Quelle „Waaargh The Orks“
Inoffizielle Zusammenfassung von lobo
 
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