Was fehlt bei einem Legions Imperialis Thread mit vielen Updates und einem Warhammer Fantasy Thread mit wenig Updates? Genau, noch ein 40k Thread mit wenig Updates 🫡
Nachdem ich lange Zeit gedacht habe, dass ich den 40. Jahrtausend definitiv keinen Besuch mehr abstatten werde, ist in meiner Spielgruppe vor einem Jahr wieder das Fieber ausgebrochen. Es wird aber nicht zehnte Edition gespielt, sondern weit weit zurück zu dem Wurzeln unseres Nerdtums gegangen. Die Rede ist von der dritten Edition. Die dritte Edition habe ich damals sehr viel gespielt, nachdem @VanSan und ich und unsere Kumpels und Kumpelinen mit der 2. Edition eingestiegen sind. Es hat etwas gedauert, bis wir in die 3. gewechselt sind. Da waren wir in der Mittel-/Oberstufe, hatten richtig viel Zeit, beispielsweise auch für schnelle 40K in 40 minutes und so ziemlich jeder Geburtstag war entweder ein langes DSA Abenteuer oder eine Mehrspielerpartie 40K. Wir war sogar mal auf einer Convention, irgendwo in der Frankfurter Gegend, die Fahrt hatte leider eine Freundin organisiert so dass wir die ganze Nacht durch mit Regionalzügen gefahren sind (aber billig wars, man hatte nur überall immer so 1 bis 2 h Aufenthalt); ich hab dann beim Event selber nix bis wenig mitbekommen, außer, dass ein Turnier lief, ich unter den Stühlen ein Bett gebaut hab für mich und dass der damalige Internetshop „Crazy Achmed“ auch am Start war. Wilde Zeiten, könntest heute nicht machen, so am Boden schlafen, vor allem nicht mit 40. Aber ich bin 40, hab 40k(g) Übergewicht, na ja, glücklicherweise nicht wirklich so schlimm, und 40k macht mich also auch ein bisschen an, weil es wieder ein Stück Jugend zurückerobern ist.
Die Edition war sicherlich nicht perfekt, hat aber eine Vielzahl von Codices und unglaublich coole Elemente in White Dwarf Artikeln, Fluff und Armeelisten für Space Marine Orden (Index Astartes), experimentelle Regeln und dazu noch die Fahrzeugkonstruktionsregeln. Ich habe den Eindruck, dass GW damals noch viel mehr random Zeug rausgehauen hat, einfach weil es ging.
So ein altes, totes Spiel zu spielen, hat aber auch andere Vorteile: Durch Familie, Arbeit und meinem anderen Hobbies (v.a. Rollenspiel) ist Zeit Mangelware. Derzeit komme ich auf etwa ein Spiel im Monat, natürlich v.a. Legions Imperialis mit dem wunderbaren VanSan. 40k habe ich jetzt dieses Jahr einmal gespielt. Da will ich nicht ständig am Ball bleiben müssen, neue Keywords durchdenken und dann kommt was neues dazu, die Codices sind stabil und bleiben so, die Regeln so unklar wie sie halt sind, das regelt man dann in der Gruppe. Kein großer Oberhaul, kein 10.5 oder was weiß ich. Einfach zocken.
Die Dritte Edition ist auch schnell, sie ist weitaus weniger „aufgebläht“, noch etwas roher.
Neben einem Großeinkauf von Death Guard Modellen (die CSM waren meine Armee in der dritten Edition), die ich inzwischen schon wieder weggegeben habe, hatte ich das plötzliche Verlangen, einfach mal wieder ein spontanes Projekt zu starten. Das sind so Spontanentscheidungen bei mir, die meistens wie das letzte Bier an einem laaangen Trinkabend ziemlich heftige Konsequenzen haben. Stellt euch vor, dass in meinem Kopf dann folgende Musik abläuft:
Also gibt es Elysianer. Ein Haufen Imperiale, die aus Flugzeugen geworfen werden? Alles in Reserve (wobei die Aufstellung quasi so läuft, wie später bei den Chaos Dämonen: die erste Hälfte der Modelle schockt in der ersten Runde, der Rest dann peu à peu danach). Walküren und Vendettas nach Fahrzeugkonstruktionsregeln nachbauen? Dazu eine Playlist mit Kenny Loggins basteln?
Call me in!!
Schnell STLs gekauft, Drucker angeworfen, dann einen Testdruck bemalt, Drucker läuft heiß, noch ein bisschen Fahrzeuge gekauft, und schon hat der Klatschi wieder ne 40K Armeen und nix bemalt und keine Zeit zum Spielen weil Kind Nummer 2 die Familie aufgemischt hat. Läuft bei mir. Windelpogo und Rock’n’Rheumacreme.
Läuft bei mir
Nachdem ich lange Zeit gedacht habe, dass ich den 40. Jahrtausend definitiv keinen Besuch mehr abstatten werde, ist in meiner Spielgruppe vor einem Jahr wieder das Fieber ausgebrochen. Es wird aber nicht zehnte Edition gespielt, sondern weit weit zurück zu dem Wurzeln unseres Nerdtums gegangen. Die Rede ist von der dritten Edition. Die dritte Edition habe ich damals sehr viel gespielt, nachdem @VanSan und ich und unsere Kumpels und Kumpelinen mit der 2. Edition eingestiegen sind. Es hat etwas gedauert, bis wir in die 3. gewechselt sind. Da waren wir in der Mittel-/Oberstufe, hatten richtig viel Zeit, beispielsweise auch für schnelle 40K in 40 minutes und so ziemlich jeder Geburtstag war entweder ein langes DSA Abenteuer oder eine Mehrspielerpartie 40K. Wir war sogar mal auf einer Convention, irgendwo in der Frankfurter Gegend, die Fahrt hatte leider eine Freundin organisiert so dass wir die ganze Nacht durch mit Regionalzügen gefahren sind (aber billig wars, man hatte nur überall immer so 1 bis 2 h Aufenthalt); ich hab dann beim Event selber nix bis wenig mitbekommen, außer, dass ein Turnier lief, ich unter den Stühlen ein Bett gebaut hab für mich und dass der damalige Internetshop „Crazy Achmed“ auch am Start war. Wilde Zeiten, könntest heute nicht machen, so am Boden schlafen, vor allem nicht mit 40. Aber ich bin 40, hab 40k(g) Übergewicht, na ja, glücklicherweise nicht wirklich so schlimm, und 40k macht mich also auch ein bisschen an, weil es wieder ein Stück Jugend zurückerobern ist.
Die Edition war sicherlich nicht perfekt, hat aber eine Vielzahl von Codices und unglaublich coole Elemente in White Dwarf Artikeln, Fluff und Armeelisten für Space Marine Orden (Index Astartes), experimentelle Regeln und dazu noch die Fahrzeugkonstruktionsregeln. Ich habe den Eindruck, dass GW damals noch viel mehr random Zeug rausgehauen hat, einfach weil es ging.
So ein altes, totes Spiel zu spielen, hat aber auch andere Vorteile: Durch Familie, Arbeit und meinem anderen Hobbies (v.a. Rollenspiel) ist Zeit Mangelware. Derzeit komme ich auf etwa ein Spiel im Monat, natürlich v.a. Legions Imperialis mit dem wunderbaren VanSan. 40k habe ich jetzt dieses Jahr einmal gespielt. Da will ich nicht ständig am Ball bleiben müssen, neue Keywords durchdenken und dann kommt was neues dazu, die Codices sind stabil und bleiben so, die Regeln so unklar wie sie halt sind, das regelt man dann in der Gruppe. Kein großer Oberhaul, kein 10.5 oder was weiß ich. Einfach zocken.
Die Dritte Edition ist auch schnell, sie ist weitaus weniger „aufgebläht“, noch etwas roher.
Neben einem Großeinkauf von Death Guard Modellen (die CSM waren meine Armee in der dritten Edition), die ich inzwischen schon wieder weggegeben habe, hatte ich das plötzliche Verlangen, einfach mal wieder ein spontanes Projekt zu starten. Das sind so Spontanentscheidungen bei mir, die meistens wie das letzte Bier an einem laaangen Trinkabend ziemlich heftige Konsequenzen haben. Stellt euch vor, dass in meinem Kopf dann folgende Musik abläuft:
Also gibt es Elysianer. Ein Haufen Imperiale, die aus Flugzeugen geworfen werden? Alles in Reserve (wobei die Aufstellung quasi so läuft, wie später bei den Chaos Dämonen: die erste Hälfte der Modelle schockt in der ersten Runde, der Rest dann peu à peu danach). Walküren und Vendettas nach Fahrzeugkonstruktionsregeln nachbauen? Dazu eine Playlist mit Kenny Loggins basteln?
Call me in!!
Schnell STLs gekauft, Drucker angeworfen, dann einen Testdruck bemalt, Drucker läuft heiß, noch ein bisschen Fahrzeuge gekauft, und schon hat der Klatschi wieder ne 40K Armeen und nix bemalt und keine Zeit zum Spielen weil Kind Nummer 2 die Familie aufgemischt hat. Läuft bei mir. Windelpogo und Rock’n’Rheumacreme.
Läuft bei mir



















