Dungeons & Dragons 3.5 Fragen/Fachsimpeln

Avemir

Tabletop-Fanatiker
02. März 2012
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Nach Jahren der Rollenspiel abstinenz bin ich wieder drin und fleißig am Charakter schreiben.

Bin aber noch nicht Firm darin, denn ich war lange raus. Dass ich auf dem Dachboden dann die Bücher aus der Edition 3.5 gefunden habe ist ein weiterer Glücksfall.
Was ist aktuell mein Dilemma.....ein Waldläufer solls sein. Soweit so gut

Hier die Idee Stufe 1 Waldläufer 3000 EXP bekomme ich direkt. dann werde ich Multiclass machen und bei Stufe 2 und 3 auf Krieger gehen um die 2 Fähigkeiten abzustauben und
ab da nur noch Waldläufer.

Jetzt muss ich mich ja für einen Kampstil entscheiden, Bogen oder Nahkampf.
Ich gehe davon aus da wir nicht viele Tanks haben ich oft in den Nahkampf muss und es nicht verhindern kann. Daher die Idee es wird der Kampfstil mit
2 Waffen. und 2 Fähigkeiten gehen so auf Fernkampf um ein bisschen was zu können.

Hier jetzt die Frage Eurer Meinung nach Kampf mit 2 Waffen besser als einfach nur ein Langschwert zu nehmen?

Wenn ich es richtig verstanden habe, werde ich immer Mali haben auch auf die Haupthand, egal wieviel ich in die Fähigkeit buttere...

Vielleicht kann hier ja mal bissi Brainstorming betrieben werden
 
Ich bin auch schon ein paar Jahre raus, aber ich kann Dir aus dem Gedächtnis sagen, dass am Anfang Kampf mit zwei Waffen sehr stark Mali belastet ist. Es gibt mehrere Talente welche diesen Malus reduziert werden können. - Es gab auch eine Erweiterung mit Boni auf RK wenn zwei Waffen genutzt werden und die Möglichkeit zwei mittelgroße Waffen in beiden Händen zu verwenden. - Hinzu kommt, dass ein Angriff mit zwei Waffen immer ein voller Angriff ist, Du also Aktionstechnisch immer all-in gehst. Generell ist Kampf mit zwei Waffen sehr Hilfreich wenn man mit vielen „schwächeren“ Gegnern/Monstern zu tun hat. Bei Gegnern mit hoher Bedrohungsstufe (so heißen die Level bei Monstern, meine ich) hast Du tendenziell schlechtere Karten beim Treffen. - Ich persönlich war beim Waldläufer bzw. Kundschafter (als Alternativklasse) eher beim Fernkämpfer. Die Talente Kernschuss und Mehrfachschuss (ein Schuss mehr bei leichtem Malus). Waren da ein Muss.
 
Ich hab 3.5 nie gespielt (nur das Online Rollenspiel das darauf basiert, aber das ist mittlerweile so weit weg vom Pen&Paper Regelsystem, dass man es wohl nicht mehr vergleichen kann)
Aber ist das Min/Maxen in 3.5 wirklich so wichtig ?
Also im MMO ist es schon so, wenn man einmal falsch abbiegt, was Feat-/Klassenwahl angeht, dass der Charakter ab einem bestimmten Level beinahe schon nutzlos wird.
Ich hoffe zumindest dass es in 5e (2024) nicht so ist...
 
Das hängt sehr stark von Euren Dungeon Master und der Gruppe ab. Wenn der DM selbst eher im Stil eins Dungeon Crawls leitet, wird Min/Max essenziell. Wenn ihr dominante Power Gamer in der Gruppe habt kann es ebenfalls ausarten da der DM sich beim Balancing der Gegner und Aufgaben schwer tun wird (das Problem hatten wir früher in mehreren Gruppen). Es hängt also sehr stark von der Spielgruppe ab. - Ich selbst hab immer versucht für die Charaktere die mir rollenspielerisch gut gefielen, die entscheidenden Fähigkeiten zu maximieren und den Rest fluffig zu verteilen.
 
Das hängt sehr stark von Euren Dungeon Master und der Gruppe ab.
Gut, das gilt ja im Pen&Paper immer und überall 🙂
Ich bin in unserer Gruppe selbst der DM, und ich ermutige die Spieler dazu eher Talente und Fähigkeiten auszuwählen von denen sie meinen es passt zum Charakter und seinem Hintergrund.
Aber D&D ist halt eben sehr technisch in vielen Dingen und sehr stark auf Kämpfe fokussiert. Und ich habe da dann schon etwas Bedenken wenn dann auf späteren Level sehr starke Gegner kommen, wo die Charaktere darauf angewiesen sind Menge X an Schaden raushauen zu können.
Oder der Gegner macht einen Angriff, der einen DC X Rettungswurf verlangt. Dann ist es schon blöd wenn man durch eine "falsche" Auswahl an Talenten nicht auf X kommt.
Ich glaube aber dass das in 3.5 noch stärker ausgeprägt war als in den aktuellen Regeln.
 
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