40k Des Cpt. Da'emus Beiträge zur FERRUS MAGNA Kampagne

Nachdem ich gestern, aus den Erfahrungen um das erste Segment "der Festung", Baugruppen und Arbeitsfolgen definierte, habe ich doch recht schnell die einzelnen Elemente (ohne viel herum zu probieren) zusammen bauen können und über Nacht trocknen lassen. Heute Morgen habe ich dann alles zusammen gesetzt und gleich eine weitere Idee verwirklicht. Aber erst mal kann ich erklären:


INFRASTRUKTUR GRUNDSZENARIO: DIE FESTUNG - BAU ABGESCHLOSSEN!

Hier das Ergebnis - Ihr werdet erkennen, welche weitere Idee hier realisert wurde.

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Und folgend ist die zusätzliche Idee im Detail dargestellt:
Die Breite des Eingangsbereiches der Festung entspricht direkt 2 Necromunda-Platten (inkl. der Galerie links und rechts). Damit kann man den Eingangsbereich der Festung "tiefer" in die Platte legen und den "inneren" Bereich der Festung und alles außen herum bespielen.
Ich habe für den Aufbau ja nur 3 der sonst 4 Platten in der Spielfeldbreite genutzt. Man hat also viel Platz, wenn es ernst wird! Das Innere der Festung kann darüber hinaus nach Belieben gestaltet werden... Es ist nicht vorgesehen, den Bereich zwischen den Bodenplatten und denen des "Oberdecks" (also zwischen den Stockwerken) zu bespielen... 😉 Vielmehr bildet der Kantenabschluss auch das Ende der Spielfläche.

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Als kleines Schmankerl: habe ich mir über Etsy noch ein paar passend gedruckte Teile gegönnt, die sich super statt der 3 Festungsschotts einpassen:

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Was als nächstes folgt: Details!

Ja, der Rohbau ist fertig, aber viele Details folgend noch bzw. werden vor dem Spiel aufgestellt: Da wären diese aufgestellten, improvisierten Barrikaden von Necromunda, vielleicht die automatischen Waffen. Genug Stoff, um die Außengalerie mit Geländer zu versehen (nur würde ich die nicht kleben) habe ich, sowie hier und da einen Fahrstuhl anzubringen, zu den Galerien links und rechts jeweils ein bis zwei 1 Feld breite Panzerschotts einbauen etc. Ebenso zum "Interieur" innerhalb der Festung gibt es noch Zeugs. Zu guter Letzt können intakte Säulen und Wände durch ruinierte Gegenstücke ersetzt werden, was einen unterschiedlichen Grad der Verwüstung der Festung inkl. Panzerschotts darstellen lässt.

Da geht es aber erst zu gegebener Zeit weiter. Es folgt noch ein Übergangsbereich (wie weiter oben schon einer vorgestellt wurde) und ein paar andere Details (Plasmarohrleitungen und sowas), während ich zeitgleich die nächsten Tage mit dem Hochfahren der Aktivitäten für den belagernden Chaos Kult verbringen werde...
 
Nachdem ich gestern, aus den Erfahrungen um das erste Segment "der Festung", Baugruppen und Arbeitsfolgen definierte, habe ich doch recht schnell die einzelnen Elemente (ohne viel herum zu probieren) zusammen bauen können und über Nacht trocknen lassen. Heute Morgen habe ich dann alles zusammen gesetzt und gleich eine weitere Idee verwirklicht. Aber erst mal kann ich erklären:


INFRASTRUKTUR GRUNDSZENARIO: DIE FESTUNG - BAU ABGESCHLOSSEN!

Hier das Ergebnis - Ihr werdet erkennen, welche weitere Idee hier realisert wurde.

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Anhang anzeigen 334024Anhang anzeigen 334025

Und folgend ist die zusätzliche Idee im Detail dargestellt:
Die Breite des Eingangsbereiches der Festung entspricht direkt 2 Necromunda-Platten (inkl. der Galerie links und rechts). Damit kann man den Eingangsbereich der Festung "tiefer" in die Platte legen und den "inneren" Bereich der Festung und alles außen herum bespielen.
Ich habe für den Aufbau ja nur 3 der sonst 4 Platten in der Spielfeldbreite genutzt. Man hat also viel Platz, wenn es ernst wird! Das Innere der Festung kann darüber hinaus nach Belieben gestaltet werden... Es ist nicht vorgesehen, den Bereich zwischen den Bodenplatten und denen des "Oberdecks" (also zwischen den Stockwerken) zu bespielen... 😉 Vielmehr bildet der Kantenabschluss auch das Ende der Spielfläche.

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Als kleines Schmankerl: habe ich mir über Etsy noch ein paar passend gedruckte Teile gegönnt, die sich super statt der 3 Festungsschotts einpassen:

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Was als nächstes folgt: Details!

Ja, der Rohbau ist fertig, aber viele Details folgend noch bzw. werden vor dem Spiel aufgestellt: Da wären diese aufgestellten, improvisierten Barrikaden von Necromunda, vielleicht die automatischen Waffen. Genug Stoff, um die Außengalerie mit Geländer zu versehen (nur würde ich die nicht kleben) habe ich, sowie hier und da einen Fahrstuhl anzubringen, zu den Galerien links und rechts jeweils ein bis zwei 1 Feld breite Panzerschotts einbauen etc. Ebenso zum "Interieur" innerhalb der Festung gibt es noch Zeugs. Zu guter Letzt können intakte Säulen und Wände durch ruinierte Gegenstücke ersetzt werden, was einen unterschiedlichen Grad der Verwüstung der Festung inkl. Panzerschotts darstellen lässt.

Da geht es aber erst zu gegebener Zeit weiter. Es folgt noch ein Übergangsbereich (wie weiter oben schon einer vorgestellt wurde) und ein paar andere Details (Plasmarohrleitungen und sowas), während ich zeitgleich die nächsten Tage mit dem Hochfahren der Aktivitäten für den belagernden Chaos Kult verbringen werde...
Voll geil!!!!
 
WIE!? WAS?!

...fast ein Monat (der Januar) um und hier ist nichts weiter geschehen? Schande, Schande... doch das Böse brodelt im Untergrund!
Und wie es in jeder guten Serienfortsetzung heißt: Was bisher geschah...:

Zunächst nur schriftlich: Habe in der Markopol-Infrastrukur noch einen 2. Übergang wie hier gebaut und fertig - Bilder zwar noch nicht, aber ich hoffe, die kommen diese Woche noch (also, ich packe das, weil vor dem 31.01. noch einiges vor!🤪)

Was habe ich aber in der Hauptsache geschafft? Vorweg: Dank deutlicher Minusgrade im echten Draußen (und in der Vohersage auch die kommedne Wochen) nur Graues, da ich keine Paintbrush habe und auch echt keinen Platz mehr habe, für diese für diese auch noch einen Arbeitsplatz einzurichten. Also Grau, und denk nur, die Ergebnisse sind bislang nur grau!

DER ANFANG DES CHAOS

ARMEELISTE
Wie ich bereits darstellte, besteht die Aufstellung des Chaos, für die ich hier stehe, ..ok, schreibe, aus mehreren Blöcken:
Strippenziehen, Chaoskult und Verrätersoldaten. Nach tiefergründigen Nachdenken habe ich für die ersten 500 Punkte folgende Startaufstellung gewählt:
  • Dunkler Apostel (65P)
  • Verräter-Zuchtmeister (55P)
  • Verfluchte (8) Kultisten (90P)
  • ein Flammender Kultist (45P)
  • der einen 20er Blop Kultistenpöbel anführt (100P)
  • sowie erst mal 2x Verrätersoldaten unter dem Kommando des Zuchtmeisters (140P)
  • Summe: 495 Punkte!
Aber ohne Grundierung, machte ich mir Gedanken im Weiß von Frost und Schnee! ...und hier beginnt es:


Ferrus Magna – Raumhafenbezirk Sigma-V, äußerer Hivetower<<

Der Raumhafen von Ferrus Magna war ein Orkan aus Lärm und Bewegung. Schwerlastkräne kreischten in ihren Führungsschienen, Servitorenkolonnen schoben sich durch Dampf und Ozonnebel, während Leuchtmarkierungen über das adamantene Landefeld zuckten. Hoch über allem senkte sich der massige Rumpf der Gloria in Tithe, ihre Panzerplatten noch gezeichnet von zwei Monaten Warptransit.
Hafenmeister Portius Krail stand auf der Kontrollplattform, den Mantel gegen die kalten Luftverwirbelungen der Landung geschlossen. Sein Blick ruhte auf den Datenprojektionen, die vor ihm flackerten.

„Ich sage es ein letztes Mal, Oberst“, knurrte er. „In den Hafen- und Makropol-Registern von Ferrus Magna existiert keine bestätigte Order für die Ausschiffung eines Regiments Eurer Bezeichnung.“
Vor ihm stand Oberst Thadeus Konn, Kommandeur des 44. Halcyon Linieninfanterieregiments. Seine Uniform war schlicht, altgedient, doch makellos. Die Haltung eines Mannes, der den Willen des Imperiums verkörperte, nicht dessen Zweifel.
„Dann“, erwiderte Konn ruhig, „sind Eure Register fehlerhaft.“
Krail verzog das Gesicht.
„Eine gewagte Unterstellung.“
„Eine notwendige“, sagte Konn. „Mein Regiment befand sich fünf Jahre im Einsatz auf den äußeren Monden des Vandis-Clusters. Dauerbeschuss. Mangelversorgung. Hohe Verluste. Der Rückführungsbefehl lautete eindeutig: Ferrus Magna. Die Gloria in Tithe hat ihn befolgt.“
Ein mechanisch kontrolliertes Räuspern erklang.

Logis-Prefect Maltheus Rho vom Adeptus Administratum trat aus dem Schatten eines Datapfeilers. Neben ihm stand die Novizin-Schreiberin Elcia Threnn, die mit gesenktem Kopf und unbeirrbarer Konzentration jedes Wort in ein leuchtendes Administratum-Pergament übertrug.
„Ich habe alle zugänglichen Archivpfade geprüft“, sagte Rho tonlos. „Es existiert kein Umstationierungsdekret für das 44. Halcyon. Keine Versorgungskontingente. Kein administrativer Nachweis für Eure Ankunft.“
Elcia Threnn setzte ein weiteres Sigel, ohne aufzusehen.

Oberst Konn neigte den Kopf minimal – ein Akt formeller Höflichkeit, nicht der Nachgiebigkeit.
„Dann fordere ich eine provisorische Zuweisung. Quartiere für meine Soldaten. Grundversorgung. Zugang zu Exerzier- und Gefechtsflächen. Meine Männer sind erschöpft, aber sie bleiben diszipliniert. Doch Disziplin allein ersetzt keine Rationen.“
Einige Schritte hinter dem Oberst stand Kommissar Jorrek Bale. Seine Augen ruhten auf den Gesichtern der Funktionäre, nicht auf den Landefeldern. Neben ihm wartete der Ogryn Gorvax, reglos wie ein Bollwerk aus Fleisch und Knochen. Bale schwieg. Er hörte die Lücken zwischen den Worten. Er erkannte, wo Verantwortung endete und Schuld begann.

Krail rieb sich die Schläfen.
„Es gibt einen Bezirk“, sagte er schließlich widerwillig. „Im Inneren des Hivetowers. Nahe der Unterstadt-Ebenen. Kürzlich gesäubert nach einem Aufstand. Die Infrastruktur ist beschädigt, aber nutzbar. Mehrere große Hallen – ehemalige Logistik- und Manufakturanlagen. Geeignet für Unterbringung, Exerzieren und Gefechtsübungen.“
Rho nickte langsam.
„Eine vorläufige Zuweisung außerhalb der regulären Verwaltungszonen. Bis zur Klärung.“
Elcia Threnn hielt inne, setzte ein temporäres Archivkennzeichen und schrieb weiter.

Oberst Konn lächelte dünn.
„Das genügt.“
Während die Landeluken der Gloria in Tithe aufglitten und die ersten Soldaten des 44. Halcyon-Regiments den Boden des Raumhafens betraten, richtete Jorrek Bale seinen Blick auf die gewaltigen Schotts, die tief ins Innere des Hivetowers führten.
Er konnte die Unterstadt nicht sehen.
Aber er wusste, was dort unten existierte:
Vergessen. Auslöschung. Stille.
Und Stille war der Anfang jeder Abrechnung.

Ferrus Magna – Innerer Hivetower, Quartierbezirk der 44. Halcyon, sechs Wochen später

So lange lebte das 44. Halcyon Linieninfanterieregiment bereits in den ausgebrannten Hallen nahe der Unterstadt-Ebenen. Sechs Wochen ohne offizielle Versorgung, ohne klare Zuständigkeit, ohne Antwort. Die letzten Kisten der Feldvorräte waren geöffnet, neu versiegelt, wieder geöffnet worden. Rationen waren gestreckt, dann halbiert, dann rationiert bis zur Bedeutungslosigkeit.
Kommissar Jorrek Bale kannte jede Zahl.
Er kannte auch die Namen.
Drei Tote.
Sieben Schwerverletzte.
Alle im Rahmen von Disziplinarmaßnahmen.
Er hatte nicht gezögert. Er hatte handeln müssen. Unruhe war Gift. Zweifel war ansteckend. Ein Regiment, das begann zu murren, war bereits halb verloren. Dennoch spürte er etwas, das ihm fremd war: keinen Zweifel an der Notwendigkeit – sondern an der Richtung.

Der Raum, den Oberst Thadeus Konn als Befehlszentrale nutzte, war einst ein Logistikbüro gewesen. Jetzt roch er nach kaltem Metall, Schweiß und altem Öl. Konn stand über einem Holotisch, die Schultern angespannt, als Bale eintrat. Gorvax blieb wie immer an der Tür.
„Bericht“, sagte Bale knapp.
Konn hob den Blick. Die Augen waren gerötet, nicht vom Zorn, sondern von Schlafmangel.
„Ich habe erneut Gesuche eingereicht“, begann er. „An den Makropol-Verwaltungsrat. An die Versorgungslogis. An den Gouverneur selbst. Depechen, codiert und offen. Keine Antwort.“
„Sechs Wochen Schweigen“, sagte Bale. „Sechs Wochen Hunger.“
„Ich tue, was in meiner Macht steht“, entgegnete Konn scharf. „Ich halte das Regiment zusammen, trotz der Verluste, trotz Eurer… Methoden.“
Bales Blick verhärtete sich.
„Meine Maßnahmen haben bislang verhindert, dass dieses Regiment implodiert.“
„Oder sie beschleunigen es“, gab Konn zurück. „Die Männer fürchten Euch inzwischen mehr als den Feind.“

Einen Herzschlag lang war es still. Bale hörte das entfernte Dröhnen der Hive-Maschinen, das endlose Atmen der Stadt.
„Furcht ist ein Werkzeug“, sagte er schließlich. „Aber kein Ersatz für Führung.“
Konn schlug mit der flachen Hand auf den Tisch.
„Und was schlagt Ihr vor, Kommissar? Soll ich die Gesetze des Administratums ignorieren? Soll ich mir Versorgung nehmen?“
Bale trat einen Schritt näher.
„Ich schlage vor, dass Ihr versagt habt.“

Die Worte hingen schwer zwischen ihnen.
„Unfähigkeit in der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft“, fuhr Bale fort. „Unfähigkeit, eine Reaktion der planetaren Autoritäten zu erzwingen. Ich erwäge, Euch des Kommandos zu entheben.“
Konn richtete sich langsam auf. Die Stimme war ruhig – gefährlich ruhig.
„Das verbiete ich mir.“
Bale blinzelte.
„Ihr vergesst Eure Position.“
„Nein“, sagte Konn, „Ihr vergesst sie.“ Er trat ebenfalls näher. „Ich bin der kommandierende Offizier dieses Regiments. Ihr seid hier, um Moral und Loyalität zu sichern – nicht um eigenmächtig die Befehlskette zu zerreißen.“
„Ich stehe außerhalb der Befehlskette“, erwiderte Bale kalt. „Und genau deshalb—“
„—erteile ich Euch jetzt einen Befehl“, unterbrach Konn. „Ihr unterlasst weitere Disziplinarmaßnahmen ohne meine Zustimmung. Keine Exekutionen. Keine Strafaktionen.“

Bale lachte nicht. Er schrie nicht.
Er sah Konn nur an.
„Ihr habt kein Recht—“
„—mir Befehle zu erteilen“, beendete Bale den Satz ruhig. „Das wisst Ihr.“
Beide Männer standen sich gegenüber, zwei Auslegungen des Imperiums, unvereinbar und doch aneinandergekettet. Hinter Bale bewegte sich Gorvax minimal, ein tiefes Knacken aus seiner Kehle.

Schließlich wandte sich Bale ab.
„Ich werde selbst handeln“, sagte er. „Wenn das Imperium schweigt, dann werde ich Antworten erzwingen.“
Konn rief ihm nach:
„Das ist Meuterei, Bale!“
Der Kommissar blieb an der Tür stehen.
„Nein“, sagte er leise. „Das ist Loyalität – nur nicht zu den falschen Stimmen.“
Als sich die Tür schloss, blieb Konn allein zurück.
Und zum ersten Mal fragte sich Jorrek Bale, während er durch die endlosen Korridore der Makropole schritt,
ob Gehorsam ohne Antwort noch Tugend war - oder bereits eine Lüge.

Der Konvoi war schon tot, als Proctor Prime Jarce Ironbite ihn erreichte.
Drei Ridge-Hauler, schwer gepanzert, die Anhänger noch angekoppelt, standen wie gestrandete Bestien in der staubverkrusteten Schneise zwischen den Versorgungstürmen des Makropol-Bezirks Heliarch-Sigma. Die dritte Sonne – Sol Mortis – war seit Tagen aufgegangen, doch hier unten, in der Unterstadt, war davon nichts zu sehen. Kein Licht. Kein Glanz. Nur ein dumpfer, grauer Dämmer, der selbst den Atem schal schmecken ließ.
Ironbites Stiefel crunchten auf zermahlenem Plasteel und getrocknetem Blut.
„Absperrung halten“, knurrte er, ohne sich umzudrehen. Seine Stimme war tief, rau, metallisch – als würde jedes Wort durch einen Schredder gehen, bevor es die Luft erreichte. „Niemand bewegt etwas, bevor ich es gesehen habe.“
Hinter ihm bezogen die Subductoren Stellung. Schwere Schilde, abgewetzte Kanten, tief eingeritzte Aquilae. Ihre Rüstungen waren stumpf vom Staub vergangener Einsätze, die roten Arbites-Markierungen kaum noch leuchtend. Doch ihre Haltung war makellos: Bollwerk, Wand, Urteil.
Zur Linken löste sich ein Trupp Vigilantus, angeführt von Proctor Lysa Varn, aus der Formation. Varn war schlank, ihre Helmoptik mehrfach geflickt, doch ihre Bewegungen waren präzise. Sie war neu im Vergleich zu Ironbite – und klug genug, das zu wissen.

„Proctor Prime“, meldete sie. „Keine Überlebenden. Vierzehn Fahrer und Begleiter. Drei Servo-Schützen. Alle tot.“
Ironbite blieb vor dem ersten Ridge-Hauler stehen. Die Frontpanzerung war durchschlagen – nicht zerrissen, nicht zerfetzt, sondern sauber perforiert.
„Trefferwinkel?“
„Flach. Niedrig. Präzise“, antwortete Varn. „Kein Streufeuer. Keine Überladung.“
Ironbite kniete sich neben einen der Toten. Der Mann war förmlich in zwei Hälften geschnitten worden – Brustkorb aufgeschmolzen, nicht verbrannt. Kein gewöhnlicher Laser. Kein Autogun-Feuer.

„Kein Abschaum“, murmelte Ironbite. „Ganger hätten geplündert, bevor der letzte Atemzug verhallt.“
Er richtete sich auf, sein Mantel – einst schwarz, nun grau vom Staub – flatterte träge. Sein Helm blieb unter dem Arm, das vernarbte Gesicht offen sichtbar. Kalte Augen. Ein Mund, der Gnade nie gelernt hatte.

„Bericht.“
Ein Arbites trat vor, Vigilant Kord Hallex, Datenplatte in der Hand. „Ladung vollständig entfernt. Ausschließlich Nahrungsmittel: Proteingel, Pilzpresslinge, Getreiderationen. Keine Luxusware. Keine Ersatzteile.“
„Und doch sauber“, sagte Ironbite. „Zu sauber.“
Er ging weiter zum zweiten Fahrzeug. Die Anhängerverriegelung war manuell gelöst, nicht gesprengt. Die Servos abgeschaltet, nicht zerstört.
„Sie wollten keine Aufmerksamkeit“, fuhr er fort. „Und sie wussten, was sie tun.“
Varn nickte langsam. „Vielleicht ein interner Auftrag? Abtrünnige Logistiker?“
Ironbite drehte sich abrupt zu ihr um. Der Blick traf wie ein Hammer.
„Das Gesetz spekuliert nicht, Proctor“, sagte er leise. „Es urteilt, wenn die Beweise sprechen.“

Er trat an die Seite des dritten Haulers. Dort, fast unsichtbar im Staub, erkannte man ein Zeichen – kein Graffito, kein Gang-Symbol. Es war eingeritzt, klein, akkurat. Eine stilisierte Registraturmarke, wie sie in alten Administratum-Archiven verwendet worden war.
Ironbites Finger verharrte darüber.
Einen Herzschlag zu lang.
„Dieses Zeichen“, sagte er schließlich. „Wer kennt es?“
Stille.

Dann meldete sich einer der Vollstrecker, Arbites Jorvan Kree. Zögernd. „Ich… habe etwas Ähnliches in alten Fallakten gesehen, Proctor Prime. Verschwundene Transporte. Präzise Überfälle. Keine Spuren.“
Ironbite richtete sich auf.
„Namen.“
Kree schluckte. „Die Akten wurden geschlossen. Verloren. Umklassifiziert.“
Ein kaltes Lächeln huschte über Ironbites Gesicht – ein Ausdruck, der nichts Gutes verhieß.
„Nichts geht verloren“, sagte er. „Es wird nur verdrängt.“

Er wandte sich an die versammelten Arbites.
„Hört gut zu. Dieser Angriff war kein Raub. Es war eine Operation. Nahrung ist Macht. Kontrolle über Versorgung ist Kontrolle über Gehorsam.“
Sein Blick ging über die Ridge-Hauler, die Leichen, den leeren Staub.
„Jemand testet Ferrus Magna.“

Ironbite setzte den Helm auf. Die Optiken fuhren hoch, rote Runen spiegelten sich im Visor.
„Und ich dulde keine Tests.“
Er aktivierte den Vox-Kanal zur Inquisitorin.
„Greyfax“, knurrte er. „Wir haben es nicht mit Abfall zu tun. Das hier ist geplant. Strukturiert. Und alt.“
Ein kurzer Moment Stille – dann sein letzter Befehl an die Trupps:
„Sichert alles. Versiegelt den Bezirk. Holt mir jede Akte, die je verschwunden ist.“
Er blickte noch einmal auf das eingeritzte Zeichen.

Tief unter Ferrus Magna, jenseits von Licht und Sonnen, hatten sich Register bewegt, die besser begraben geblieben wären.
Und Jarce Ironbite hatte ihre Spur aufgenommen.
Das Gesetz kam.
Und es kam, um zu beißen.

Kein Gesetz. Keine Sonne. Nur Schuld, die schreit.

Der Raum bebte noch vom Echo der Stimmen.
Ein ehemaliger Taktikraum, tief unter Ferrus Magna, jetzt nur noch ein Grab aus Beton, Kabeln und rostigem Imperialem Stolz. Lumen flackerten. Die Luft roch nach kaltem Öl und Ozon. Karten des Makropols hingen schief an der Wand – alt, unaktuell, mit Markierungen, die es offiziell nie gegeben hatte.
Thadeus Konn stand mitten im Raum.

Die Adern an seinem Hals pochten. Seine Uniform – "einst" die eines imperialen Obersts des 44. Halcyon-Regiments – hing schief, zerschlissen, mehr Kostüm als Rangabzeichen. Sein Blick war wild, panisch, rasend.
Vor ihm: Jorrek Bale.
Unbeweglich.
Wie ein Denkmal für alles, was Konn verloren hatte.
„Ihr habt was?!“ brüllte Konn, die Stimme überschlug sich. „Ihr habt MIR NICHTS GESAGT!
Bale hob langsam den Kopf. Die Schatten spielten über sein Gesicht, zeichneten die kalten Linien eines Mannes, der Entscheidungen über Leben und Tod nicht mehr zählte.
„Wir haben die Ladung“, sagte Bale ruhig. „Die Männer leben. Die Vorräte reichen für Monate.“
Konn lachte – ein hässliches, hohles Geräusch. „Monate?! Versteht Ihr überhaupt, was Ihr getan habt?! Ihr habt einen Konvoi ausgelöscht! Arbites werden—“
„—suchen“, unterbrach Bale. „Ja.“
Ein Schritt näher.

„Aber sie hätten uns auch ohne den Angriff gefunden.“
Konn schüttelte den Kopf, riss sich den Kragen auf. „Ihr habt das Überleben der Truppe gesichert und dafür alles andere geopfert! Disziplin! Befehlsketten! Wir waren ein Regiment!“
Bale neigte leicht den Kopf.
„Waren“, wiederholte er leise.
Dann wurde seine Stimme hart.
„Wir sind schon lange nicht mehr das 44. Halcyon.“
Er trat näher, bis sie sich fast berührten.
„Wir sind vergessen. Beerdigt. Aus den Archiven gestrichen.“
Ein Finger tippte gegen Konns Brust.
„Vergessene Register – weil Ihr, Oberst…“
Bales Stimme senkte sich zu einem gefährlichen Flüstern.
„…versagt habt.“

Es wurde still.
Dann explodierte Konn.
IHR WAGT—?!
Die Boltpistole war plötzlich in seiner Hand. Der Lauf zitterte, doch sie war entsichert. Ein einziger Schuss hätte gereicht, um alles zu beenden.
Für einen Augenblick glaubte Konn, wieder Kontrolle zu haben.
Das war sein letzter Fehler.
Ein tiefes Aufheulen von Energie durchzog den Raum.
Bales Energiefaust erwachte zum Leben – ein Ungetüm aus Ceramit, Kabeln und blauer Entladung. Kein Zögern. Keine Drohung.
Er war schneller.
Mit einer brutalen Bewegung schlug Bale zu.
Die Pistole explodierte förmlich aus Konns Hand, schleuderte gegen die Wand, Metall zerplatzte, der Rückstoß riss Konn aus dem Gleichgewicht. Ein Schrei – halb Schmerz, halb Unglaube.
Bale trat vor.
Die Faust packte Konn an der Brustplatte, zerdrückte sie wie dünnes Blech. Servos heulten. Knochen knackten.
Konn röchelte. Seine Füße schlugen hilflos über dem Boden.
Bale zog ihn hoch, sah ihm direkt in die Augen.
Kein Hass. Nur Urteil.

„Der unvermeindliche Preis Eures Versagen“, sagte Bale ruhig, fast sachlich.
Die Faust zog sich zusammen.
Ein letzter, erstickter Laut entwich Konns Kehle.
Dann ließ Bale los.
Der ehemalige Oberst sackte zu Boden wie ein leerer Sack Vergangenheit.
Stille.

Die Männer im Raum rührten sich nicht. Keiner sprach. Keiner atmete hörbar.
Bale sah auf den leblosen Körper hinab.
„Merkt euch das“, sagte er schließlich.
„Ränge haben uns verraten. Namen haben uns verraten.“
Er drehte sich um, die Energiefaust summte noch leise.
„Aber wir verraten uns nicht.“
In den flackernden Lumen wirkte das alte Kartenmaterial an der Wand plötzlich wie etwas Neues.
Nicht mehr Imperium. Sondern Vorbereitung.
Und irgendwo, weit oben, begann das Gesetz, nach ihnen zu greifen –
ohne zu ahnen, dass es längst zu spät war.

Jorrek Bale, Gorvax ("...der Hunger") und die vergessenen Register:

Zuchtmeister mit Ogryn.webp


...die verlorenen Register.webp


Wie zu lesen war: Die Kultisten sind auch bereit, aber auch schon deren Imperiale Gegenwehr: Prime Proctor Jarce Ironbite, Greyfax und alle, die dem Brodeln des Chaos entschlossen versuchen, entgegen zu treten...

Wird eine aufregende Woche! 🥹
 
DER VERRAT SCHREITET VORAN...

...und weiter geht's:

Der Hunger war zurückgekehrt.
Nicht der offene, rohe Hunger der ersten Monate, als Männer sich um Rationen prügelten und Offiziere verschwanden, weil sie „Fehler“ gemacht hatten. Dies war ein leiser Hunger. Ein disziplinierter. Einer, der sich festsetzte, ohne zu schreien.

Das 44. Halcyon sprach kaum noch seinen Namen aus.
In den Unterkünften, in den Verbindungstunneln zwischen den alten Logistikhubs, nannten sie sich selbst nur noch die Vergessenen.
Jorrek Bale wusste davon. Und er ließ es geschehen.

Acht Monate waren vergangen, seit Oberst Konn in seinem eigenen Befehlsstand gestorben war ...wurde – lautlos, effizient, nicht als Märtyrer. Sechs Monate, seit Sol Mortis erschienen war. Zuerst nur als Gerücht, dann als Gewissheit, die man nicht mehr ignorieren konnte. Seitdem bewegte sich Bale vorsichtiger. Die Adeptus Arbites waren wachsam geworden. Zu wachsam.

Dann kam die Meldung: Späher der Blutregister hatten etwas gefunden!
Eine stillgelegte Fleischerei, halbautomatisch, tief unter einem aufgegebenen Versorgungsstrang zwischen dem Distrikt Ferris und der Halle der Lügen. Ein Ort, der einst der Masse gedient hatte, bevor neue, effizientere Anlagen ihn ersetzt hatten. Vergessen – aber nicht tot.

Bale bestand darauf, selbst zu sondieren.

Der Zugang war schmal. Alte Warnsymbole, halb abgeschabt, halb bewusst ignoriert. Die Luft war kalt und schmeckte metallisch – und darunter lag ein Geruch, ...der nie ganz verschwand.
Ketten hingen von der Decke. Schwere Glieder, stellenweise zusammengefressen vom Rost. Haken, dutzendweise. Einige waren verbogen, andere noch scharf, alle sehr spitz. An den Wänden befanden sich dunkle Spuren, die kein Reinigungsservitor je vollständig beseitigt hatte, beseitigen hätte können.
Mordren Hale, Anführer des Trupps das Blutregister, ging voran. Sein Blick wanderte ruhig, prüfend. Ein Mann, der gelernt hatte, wegzusehen, wenn es nötig war – und genau hinzusehen, wenn es das Überleben verlangte.
Die Schlachtkammer war leer - die Ausweidekammer war es nicht. Und dann: Hinter einer schweren Servostahltür lag der Cutter.
Ein Ungetüm aus Förderbändern, Messerwalzen und Pressschnecken. Schalter für unterschiedliche Verarbeitungsstufen, sauber beschriftet, sachlich, ohne jede Scham:

  • Geschnetzeltes.
  • Hackfleisch.
  • Brät.

Ein Werkzeug, gebaut für Mengen, für Effizienz und für Gleichgültigkeit.
Der Korporal – ein hagerer Mann mit eingefallenen Wangen – räusperte sich.
„Man… man müsste nur Groxfleisch organisieren“, sagte er hastig. „Dann könnten wir sofort—“
Bale sagte nichts.
Er trat näher, legte die Hand auf das kalte Gehäuse des Cutters. Die Maschine wirkte wie schlafend, nicht tot. Sekunden vergingen. Niemand wagte zu sprechen.
Dann drehte Bale sich um.
„Bringt die Toten“, sagte er ruhig.
Der Korporal erstarrte.
„Und wenn ihr keine findet“, fuhr Bale fort, ohne die Stimme zu heben, „dann sucht in den Habitaten. Nehmt euch, was wir brauchen.“
Ein kurzes, scharfes Einatmen ging durch den Raum. Kein Protest. Kein offener Widerstand. Nur dieser eine Moment, in dem etwas Menschliches aufschrie – und dann verstummte.

Bale sah Mordren Hale an.
„Gorvax begleitet euch.“
Hinter ihm trat der Ogryn vor. Riesig. Still. Die schwere Keule locker in der Hand, als sei sie ein Werkzeug wie jedes andere. Seine Augen waren leer von Zweifel, aber nicht von Verständnis.
Mordren schluckte. Dann veränderte sich sein Blick. Entsetzen wich Berechnung.

„Wir… wir werden vorsichtig sein“, sagte er schließlich. „Keine Aufmerksamkeit.“
Bale nickte kaum merklich.

„Es wird Aufmerksamkeit geben“, sagte er. „Aber niemand wird sie einordnen können.“

Als sie gingen, blieb Bale allein zurück.
Der Cutter summte leise, als hätte jemand ein vergessenes Herz wieder angeschlossen.
Der Hunger der Vergessenen würde enden.

Und Ferrus Magna würde beginnen, sich zu erinnern –
auch wenn bald niemand mehr wusste, woran.

Zwei Monate später trugen die Vergessenen den Verfall offen.
Rüstungen waren geflickt, nicht repariert. Platten aus fremden Beständen oder Kettegeflechte ersetzten verlorene Segmente, Nieten standen hervor wie Narben. An Schultern und Helmen waren Haken, Dornen und gezackte Metallstreben angeschweißt – improvisiert, brutal, zweckmäßig. In den engen Gängen Ferrus Magnas, dort wo Gangräume, Wartungsschächte und Habitate ineinandergriffen, verschaffte das Vorteile - im Kampf gegen ausgehungerte Gangmilizen unterschiedlichster Arten oder der ...besonderen Opfer der Vergessenen.
Nahkampf war keine Wahl mehr. Er war unvermeidlich.

Der Trupp Blutregister nannte sich nun anders.
Das Knochenregister.
Der Name setzte sich still durch. Niemand wusste mehr genau, wer ihn zuerst ausgesprochen hatte.
Und es war wieder Mordren Hale, der Jorrek Bale den nächsten Hinweis brachte. Kein Bericht, keine formelle Meldung – nur ein zerknitterter Wisch, grob gedruckt, an den Rändern eingerissen. Ein Flyer. Unauffällig, fast banal.

VERSAMMLUNG ALLER WERKER
Tiefenlevel Kappa-Neun-Sieben
Halle der Stillen Lasten
Übernächster Abend – nach dem Schichtsignal
Kommt allein. Kommt schweigend.​

Keine Symbole. Keine Parolen.
Aber zwischen den Zeilen lag Erwartung. Und etwas anderes. Etwas, das zog.
Die Halle lag weit entfernt von den Versorgungswegen der Vergessenen Register. Zu weit, um Verdacht zu wecken. Zu tief, um zufällig entdeckt zu werden.
Bale entschied sofort: er würde selbst gehen. Mit Mordren und mit ausgewählten Männern des Knochenregisters. Und dieses Mal ohne Gorvax - zu viel Aufmerksamkeit. Und alle würden Inkognito. gehen, keine schweren Waffen oder Lasguns.




Die Halle der Stillen Lasten war eine gewaltige Leerstelle aus einer besseren Zeit. Kräne hingen reglos unter der Decke. Säulen aus schwarzem Ferrobeton zogen sich in die Höhe. Das Licht war schwach, gestreut, kaum mehr als ein Schimmern alter Leuchtkörper.
und es waren zu viele Menschen. Hunderte. Vielleicht sogar tausende.
Makropolwerker, Instandhalter, Lastenträger, Schichtaufseher – alle in dunkle Lumpen gehüllt, Decken über Schultern und Köpfen, um Gesichter zu verbergen. Der Geruch war dicht: Angst, Schweiß, alte Maschinenöle. Geflüster lag wie ein Summen in der Luft. Spekulationen. Hoffnungen. Furcht.
Bale und Mordrens Männer verteilten sich an den Säulen, wartend und beobachtend.

Dann wurde es unvorhergesehen noch dunkler. Fast schlagartig erloschen mehrere Lichtquellen. Nur noch vereinzeltes Glimmen.
Das Geflüster erstarb sofort.
Und plötzlich: ein Fauchen.
Flackerndes Licht brach auf – Feuer.
Erst jetzt erkannte Bale die Bühne, die sich weiter vorn erhob, sofern man in dieser Halle eine Richtung definieren konnte.
Ein berockter Mann, mit blankem Schädel und freigelegten, muskulösen und offenbar eingeölten Armen sowie einem seltsamen, mit langen Hörnen versehenen, segmentierten Rumpfpanzer, schwenkte einen Flammenwerfer mit langer Lanze. Er schoss Feuerstöße in Richtung der Decke, nach links, nach rechts. Nichts wurde zerstört. Alles wurde gesehen.

Mit jedem Aufflammen zeichnete sich eine Gestalt ab:
Dunkel gerüstete Menschen, manche mit Messingplatten verstärkt, bewaffnet mit Handfeuerwaffen und Nahkampfgeräten – improvisiert oder echt. Viele trugen Messingmasken oder Helme, deren Formen weder militärisch noch dekorativ waren. Sie wirkten… rituell.

Dann kam die Stimme.
Tief. Grollend. Dennoch angenehm und fordernd - überall.

Ich bin Severian Threx! - Und ich bin die Stimme der letzten Wahrheit!!!

...Hallte es durch die Dunkelheit. Die Menge erstarrte. Schwere Schritte hallten.

In der Dunkelheit erschien ein Lichtkegel, in seinem Strahl zunächst Leere – und dann trat eine Gestalt, die Bale den Atem raubte in eben diesen:

Ein Space Marine.

Schwer gepanzert. Übermenschlich. Ein Engel des Todes. Atemberaubend, lebende Legende, nahezu göttliche, zeitlose Vitalität ausstrahlend!

Neben ihm zwei Gestalten:
Eine, gekrümmt unter der Last eines schweren Buches, auf dem Rücken eines ebenso schweren Gestells tragend.
Die andere schwenkte rhythmisch ein Weihrauchgefäß. Der Duft breitete sich aus, überlagerte den Gestank der Menge – klar, fremd, berauschend. Er schärfte den Geist und flüsterte zugleich von Geheimnis, Freiheit, Bedeutung.
Staunen ging durch die Halle. Viele sanken, ohne es bewusst gewollt zu haben, auf die Knie, stolperten mit ausgestreckten Armen auf diese Gestalt zu, stolperten, fielen, wanden sich vor Sehnsucht, diese Erscheinung begreifen zu wollen.

Bale spürte es selbst.
Eine Spannung. Ein Ziehen. Einen Impuls, vorzutreten, sich unterzuordnen. Er musste jede Disziplin aufbringen, die er sich über Jahrzehnte antrainiert hatte, um stehen zu bleiben.

Dann sprach Severian Threx. Die erste Predigt Severian Threx' in Ferrus Magna!

„Ihr fragt, warum ihr vergessen wurdet.
Ich sage euch: Ihr wurdet geopfert.
Die Krone hat euch gezählt – und verworfen.
Aber ich habe euch gesehen.
Hört mich, Kinder Ferrus Magnas:
Es gibt eine letzte Wahrheit.
Und sie gehört nicht denen über euch.
Sie gehört denen, die hier unten leben.
Und sterben.
Und neu geboren werden.“

Dann schwieg er.
Einen Herzschlag lang. Dann verschwand er wieder in der Dunkelheit. In aller Stille, als hätte es ihn nie gegeben.

Der Flammenwerfer brüllte erneut auf. Feuer schnitt durch die Luft, während der Flammende und seine Getreuen sich zurückzogen. Die Halle blieb zurück – bebend, verändert.
Jorrek Bale wanndte sich um und nahm Blickkontakt mit seinen Begleitern auf. Ähnlich, wie die meisten anderen Anwesenden, kamen sie nur langsam in Bewegung, als würde ihr Bewusstsein noch einem Traum stecken, dem sie gerade noch intensiv ausgesetzt waren. Sie sammelten sich und verschwanden in den Abgründen von Ferrus Magna, aus denen sie gekommen waren. Mehrere Augenpaare hinter dunklen, hermetischen Augengläsern, die über dunkle Atemmasken saßen, folgten ihnen mit ihren Blicken. Knapp unter der Deck , als würden sie schweben, glitzerten schwach glühende Sensoren, die in der Kieferregion eines ehemals menschlichen Schädels implementiert waren.


Bale dachte lange über diese Nacht nach.
Und kam zu einer einzigen, unumstößlichen Erkenntnis:
Er musste Severian Threx finden.


Severian Threx, Dunkler Apostel

Dunkler Apostel.webp



Kultisten mit Flammendem Kultist

Chaoskultisten mit Flammendem.webp



Verfluchte Kultisten

Verfluchte Kultisten.webp



...und ALLE!
Alle Kultisten.webp


...bis bald!
 
Zuletzt bearbeitet:
So, hier schon mal vorab das Setting für das erste Gefecht für heute Abend, dass ich noch etwas zum Monatsabschluss bekomme:

Überfall auf Arbites Außenbezirk 32 Ebene Delta

Storytext werde ich wohl diesen Monat nicht mehr schaffen und ja, alles grau in Grau. Das Wetter halt... 😒🙄 ...sonst wär's wohl auch eher schwarz in Schwarz! 😂

Das Setting in Bildern, auf 3 x 3 Necromundaplatten (500P - Chaoskult & Verräter vs Ordo Hereticus):

Außenstation 32 Ebene Delta Arbites Bezirk 03.webp


Außenstation 32 Ebene Delta Arbites Bezirk 01.webp


Außenstation 32 Ebene Delta Arbites Bezirk 04.webp


Außenstation 32 Ebene Delta Arbites Bezirk 02.webp
 
...in 4 x 6 Feldern und hoffentlich bemalt - das ist der Plan.😉
Und wie war die Schlacht? Hast du da Bilder von?

Ich habe noch ein paar Fragen zum Gelände:
  • Werden die Mauern fest verklebt oder behältst du sie modular?
  • Wie planst du, das Gelände zu lagern?

Hintergrund meiner Fragen: ich hatte auch einmal den Versuch gestartet, das Zone Mortalis Gelände zu bauen (4 mal 4 Tiles), aber ich bin an den obigen Fragen gescheitert.
Ich hatte bei einigen Tiles die Mauern fest geklebt, um beim Aufbau schneller sein zu können. Aber das erschwerte die Lagerung noch zusätzlich.
Letzten Endes habe ich das Projekt dann aufgegeben...
 
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Und wie war die Schlacht? Hast du da Bilder von?

Ich habe noch ein paar Fragen zum Gelände:
  • Werden die Mauern fest verklebt oder behältst du sie modular?
  • Wie planst du, das Gelände zu lagern?

Hintergrund meiner Fragen: ich hatte auch einmal den Versuch gestartet, das Zone Mortalis Gelände zu bauen (4 mal 4 Tiles), aber ich bin an den obigen Fragen gescheitert.
Ich hatte bei einigen Tiles die Mauern fest geklebt, um beim Aufbau schneller sein zu können. Aber das erschwerte die Lagerung noch zusätzlich.
Letzten Endes habe ich das Projekt dann aufgegeben...

Gleich geht's hier weiter! 😉👍
 
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Kampf um das Tor des Arbites Außenposten 32 Ebene Delta - Teil 1

Ein recht monochromer Spielbericht folgt - wie gesagt, noch keine Farben und angesichts der Wetterberichte wird's auch noch dauern...

Kein vollendet beschriebener Spielbericht - die Zeit drängt leider - aber ich hoffe, Ihr könnt folgen... 🥹

Fakten:
Erzählerische Spiel 500 Punkte
Fraktionen: Chaos Space Marines vs. Agenten des Imperiums
Kontingente: Chaoskult vs. Ordo Haeretikus
Ort: Außenbezirk Arbites Festung
Ziel: Der Chaoskult muss das Tor des Außenpostens 32 erobern/einnehmen. Keine Nebenziele.

Armeelisten:
  • Dunkler Apostel (65P)
  • Verräter-Zuchtmeister (55P)
  • Verfluchte (8) Kultisten (90P)
  • ein Flammender Kultist (45P)
  • der einen 20er Blop Kultistenpöbel anführt (100P)
  • sowie erst mal 2x Verrätersoldaten unter dem Kommando des Zuchtmeisters (140P)
  • Inquisitorin Greyfax (65P)
  • 12 Agenten der Inquisiton (100P)
  • Chimäre der Inquisition (70P)
  • Adeptus Arbites Vigilantus Proctor Lysa Varn (85P)
  • Adeptus Arbites Subducturs Proctor Therodon Hord (85P)
  • Apeptus Arbites Vollstrecker Prime Proctor Jarce Ironbite (90P)

AUFSTELLUNG INQUISITION:

Nur und alle Adeptus Arbites auf der Plattform vor dem Tor. Inquisitorin Greyfax samt ihren Agenten in der Chimäre, in Reserve:

Aufstellung Arbites.webp


AUFSTELLUNG CHAOSKULT:

Linke Flanke: Trupp das Knochenregister unter dem Kommando von Zuchtmeister Jorrek Bale in Begleitung von Hunger, Ogryn Gorvax.
Mitte: Mutierte Kultisten, angeführt von einem Flammenden Kultisten.

Aufstellung Kult 01.webp



Rechte Flanke: Verräter-Soldaten Trupp Alpha der Vergessenen Register.
Rechter Flügel: der Dunkle Apostel Severian Threx führt höchst selbst einen Kultistentrupp aus 20 Jüngern an.

Aufstellung Kult 02.webp



Komplette Aufstellung:

Aufstellung gesamt.webp


Vor Spielbeginn nutzen die Mutierten Chaoskulisten ihre Fähigkeit der Scoutbewegung und rücken 6 Zoll vor... In den Reihen der Arbites breitet sich etwas Unruhe aus ob dieses Anblickes mutierter Abscheulichkeiten. Doch ein Räsupern von Proctor Prime Jarce Ironbite genügt, um alle daran zu erinnern, was rechtschaffene Disziplin bedeutet.


SPIELZUG 1: der Chaoskult beginnt...

Die Mutierten Chaoskultisten rücken mit ihrem Flammenden Anführer weiter ins Zentrum vor, bereits gefährlich nahe an der zu erobernden Plattform.
Zuchtmeister Jorrek Bale, nunmehr der Knochenvogt genannt, gibt den Befehl an sein Knochenregister, den Übergang hoch zu huschen.

SZ Chaos 1 nach Bewegung links.webp



Severian Threx führt den wütenden, aufgeheizten Kultisten-Mob Richtung des Vorhofes...

SZ Chaos 1 Severian um die Ecke.webp



...während Trupp Alpha sich auf die Galerie des zweiten Überganges pirscht und Feuerstellung bezieht.

SZ Chaos 1 VR 01.webp



Das Adeptus Arbites sieht sich scheinbar eine Übermacht gegenüber gestellt, die das Feuer eröffnet:

SZ Chaos 1 nach Bewegung.webp



Der Kultistenpöbel und Serevrian feuern mit ihren Pistolen auf den Arbitestrupp von Proctor Lysa Varn, wie auch Trupp Aplha, der Granaten, Laserfeuer und einen Scharfschützen ins Ziel bringt. Der Plasmawerfer verfehlt leider sei Ziel.
In der Mitte öffnet der Flammende Kultist das Ventil seiner Flammenlanze und deckt die Vollstrecker mit Feuer ein, während auch das Knochenregister, ebenfalls mit einem Flammenwerfer ausgestattet, Jarce's Trupp unter Feuer nimmt. Rüstungen der Arbites und das Geländer mit Schutzschildflächen fangen nicht alles ab, der Blutzoll unter den Arbites ist verheerend.

SZ Chaos 1 First Blood bei den Arbites.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
Kampf um das Tor des Arbites Außenposten 32 Ebene Delta - Teil 2

Arbites Judge Jorvan Kree reißt sein Medikit aus dem Gurt und beginnt mit der Erstversorgung getroffener Kameraden. Zwei Judges kann er schnell wieder kampffähig machen.
Proctor Therodon Hord gibt seinen Subductoren den Befehl, vorzurücken.
Jarce Ironbite bellt: "Feuer frei!" und das Getöse von Sturmschrotgewehren, schweren Arbites Schrotpistolen und MG-Feuer donnert durch die Halle.
Mutierte Kultisten kreischen ob der Treffer, gehen zu Boden, doch sind sie nun erst recht erzürnt und stürmen sogar vorwärts! ...direkt in die Pistolenschüsse der Subductoren. Kleinere Mutationen verschwinden in Blutexplosionen, aber der Flammende Kultist und die großen Monster stehen noch.

SZ 1 Arbites SP 01.webp



Die Reste von Trupp Lysa Varn feuern ihrerseits auf die Verrätersoldaten, ihnen gegenüber - einige fallen, doch zu wenige.

SZ 1 Arbites SP 02.webp



Proctor Therodon gibt Befehl zum Angriff und die Wand aus Schutzschilden und knisternden Schockstäben fährt brutal in die Mitte der übergroßen Mutationen. Es gelingt, eine der Großen zu töten, und sie erschlagen fast eine weitere. Die Chaosbestien und der Kultist schlagen zurück und bringen 2 der Arbites zu Boden.

SZ 1 Arbites NK 01.webp



SPIELZUG 2
Zum Spielzug 2 stehen von den Aktionen der Chaoskultisten leider keine Bilder zur Verfügung: Daher nur in Schrift:

Das Knochenregister macht sich auf der linken Galerie breit, Trupp Alpha rückt weiter in den Hof vor. Severians Kultisten werden von ihm weiter in den Hof geführt, um sich zum Angriff auf den Schildwall der Arbites, die unten mit den Mutanten ringen, bereit zu machen. Erneut eröffnet das Knochenregister das Feuer auf die Vollstrecker, doch dieses mal halten Deckung und Rüstung besser, nur ein Judge sinkt auf die Knie.
Der Kultistenmob, Apostel Severian und der dezimierte Trupp Alpha feuern erneut in einem Crescendo aus Automatikpistolen, Laserfeuer und Boltgeschossen auf die Vigilanten. Treffer hageln auf den Trupp ein und viele gehen wirkungslos verloren, aber ein Jugde nach dem nächsten fällt. Am Ende stehen nur noch Proctor Lysa Varn einer der ihren.

Severian, selbst nun in der Erregung des nahenden Nahkampfes, zieht seinen Mob in eben diesen und prallt auf die Schildmauer der Subductoren Therodons. Doch keiner fällt - Hiebe Severians verfehlen oder werden abgewehrt. Therodon gibt Befehl, weiter die Mutationen nieder zu ringen und eine weitere wird zerstört. Nur der Cybermustiff springt gegen den Angriff der Kultisten an. Severian selbst nimmt sich dieser Attacken an, um dem Kult die Unterlegenheit der Arbites zu demonstrieren, doch dem Mustiff gelingt das Unwahrscheinliche, durchdringt die Verteidigung des Apostels und verletzt ihn an empfindlicher Stelle. Wird er die nächste Predikt eine Oktave höher führen? ...es bleibt abzuwarten.


Jorvan Kree leistet Meisterhaftes: Schnellverbände und Synthfleisch sorgen dafür, dass allein wieder 3 Judges aus Trupp Ironbite den Kampf weiterführen können.
Das Dröhnen von schweren Motoren und Ketten ergänzt die Schreie und Waffengeräusche der laufenden Schlacht. Eine Chimäre der Inquisition donnert von einer Seitenstraße in Richtung der Plattform. Die Ladeluke öffnet sich noch während des Fahrens und mit Beginn der harten Bremsung wirft sich Inquisitorin Greyfax mit wirbelndem Umhang um die Lukenöffnung und rennt nach vorn, gefolgt von ihrem Dutzend Agenten, kampfbereit. Jarce Ironbite erlaubt sich ein Knurren als Ausdruck seiner Zufriedenheit: Die Falle, die Greyfax prophezeite, schien zuzuschnappen.

SZ 2 Inqisition BP 01.webp



Proctor Therodon gibt Befehl zum geordneten Rückzug und sie schaffen es, sich rückwärts, die Treppen wieder hinauf, von ihren Gegnern zu lösen.
Sofort eröffnet Greyfax das gezielte Feuer mit ihrem Condemnor-Bolter "Züchtigung" und erschießt den Flammenden Kultisten. Der Waffenservitor löscht mit einem einzigen Treffer seines Multimelters die letzte monströse Mutation aus.
Die Chimeräre läßt ihre schweren Bolter hämmern, und Treffer dieser, als auch das Staccato von Laserstrahlen läßt Kultist um Kultist auf die metallischen Fliesen schliddern, blutig zerfetzt oder verbrannt.


SZ 2 Inqisition nach Schussphase.webp


Die Vollstrecker schwingen nun ihre Waffen auf das Knochenregister, doch müssenn die verderbten Kräfte des Chaos mit im Spiel sein: kaum ein Schuss trifft und nur wenige Verräter sinken zu Boden.


SPIELZUG 3

Severian hält die Kultisten zusammen und stürmt mit ihnen die Treppe hoch, dass Ziel in unmittelbarer Nähe. Trupp Aplha rückt weiter auf. Bale treibt seine Männer um einen Pfeiler, um der Inquisition eine Überraschung zu erweisen.
Die Kultisten eröffnen aus nächster Distanz das Feuer und wieder hält der Schildwall - nur ein Jugde fällt unter dem hinterhältigen Pistolenfeuer.
Trupp Alpha fackelt jedoch nicht lange und beendet das Werk, was sie begonnen haben: die Soldaten schalten auf Dauerfeuer und erledigten Lysa Varn und ihren letzten Kameraden.
Auch das Knochenregister eröffnet das Feuer auf die Inquisition und fordert hohen Blutzoll unter den zu leicht gerüsteten Agenten.

SZ 3 Chaoskult nach Schussphase.webp


Sowohl Severians Kultisten als auch Bales Trupp stürmt nun in den blutigen Nahkampf. Jetzt zeigt Severian, wer und was er ist: ein zu Recht gefürchteter Space Marine, Veteran ungezählter Schlachten und noch mehr Tötungen. Mit einem Schwung erledigt er 4 Judges und auch der Rest, nebst Proctor Therodon, wird erschlagen. Der Weg zum Tor ist frei!
Auch Bale, Gorvax und das Knochenregister überrennt förmlich das Gefolge von Greyfax und am Ende stehen nur sie und drei treue Gefährten.

SZ 3 Chaoskult nach Nahkampf.webp



Wenn Jarce Ironbite sich auf etwas verlassen kann, dann auf die Fähigkeiten seines Judges Jorvan Kree: wieder entlässt er 3 Kameraden, nach schnellster Behandlung, ins Gefecht... Der erstarkte Trupp der Vollstrecker umrundet das Geländer und stellt sich Severians Einheit in den Weg, vor das Tor zur Festung. Die Chimäre löst sich, um ein besseres Schussfeld zu erlangen. Und das Imperium beginnt abermalszu feuern:
Die Chimäre löscht Trupp Alpha der vergessenen Register aus, die Vollstrecker erschießen alle bis auf 2 der restlichen Kultisten und die letzten Gefährten Greyfax' schießen mit ihren Pistolen im Nahkampf und reduzieren das Knochenregister um einen weiteren Verräter.
Im darauffolgenden Nahkampf fallen aber auch die letzten des Gefolges von Greyfax. Sie erntet rachsüchtig und blutigst, in dem ihr Energie-Schwert die letzten Verräter fällt. (Auf dem folgenden Bild kurz davor), so dass nur noch der Ogryn und Knochenvogt Jorrek Bale stehen. Auch den Vollstreckern gelingt es im Nahkampf, die restlichen Kultisten tot die Treppe hinunter zu schleudern, so dass nur noch der Dunkle Apostel Severian Threx vor ihnen aufragt, der aber auch 3 der Judges tötet, selbst unversehrt bleibt.

SZ 3 Inquisition vor NK-Phase.webp



SPIELZUG 4:

Aus nächster Distanz drückt Bale mit seiner Boltpistole in der Schussphase ab. Er kann die bereits verwundete Greyfax gar nicht verfehlen. Doch der Bolt dring nicht durch ihre Knochen, explodiert dennoch und schleudert sie unter die Chimäre, zwischen ihre Kettenantriebe...

SZ 4 Chaoskult nach Schussphase.webp



Der Boltschuss von Severian geht fehl und in der folgenden Nahkampfphase halten die Volltrecker die Initiative: Schlagstöcke prasselen auf Severian, doch er schüttelt jeden Treffer ab! Erst die Treffer des Tormentor-Streitkolbens durchdringen seine Servorrüstung. Severian ist geschlagen, kampfunfähig, vor seinen Augen das geschlossene Tor... er presst den Druckknopf für unmittelbare Notextraktion und er verschwindet vor den staunenden Blicken der Vollstrecker.

SZ 4 Chaoskult nach NK-Phase .webp



ERGEBNIS: SIEG FÜR DAS IMPERIUM, DAS CHAOS HAT KNAPP VERSAGT 😱😢

PS: Sorry für den Zeitsprung in der Erzählweise... gerade in der letzten Lesung aufgefallen. 🤦‍♂️




EDIT: Zeitsprünge (Vergangenheit ins Präsenz) korrigiert und vor allem die teils schreckliche Orthografie verbessert!
 
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Und wie war die Schlacht? Hast du da Bilder von?

Ich habe noch ein paar Fragen zum Gelände:
  • Werden die Mauern fest verklebt oder behältst du sie modular?
  • Wie planst du, das Gelände zu lagern?

Hintergrund meiner Fragen: ich hatte auch einmal den Versuch gestartet, das Zone Mortalis Gelände zu bauen (4 mal 4 Tiles), aber ich bin an den obigen Fragen gescheitert.
Ich hatte bei einigen Tiles die Mauern fest geklebt, um beim Aufbau schneller sein zu können. Aber das erschwerte die Lagerung noch zusätzlich.
Letzten Endes habe ich das Projekt dann aufgegeben...

Noch ein paar Antworten:
Ich habe nur ein paar Geländeelemente geklebt: die 2 Übergänge und die 3 Treppenelemente zur höheren Plattform. Davon aber auch nichts auf die Platten. Alles andere ist Teil für Teil (Einzelwand, Doppelwand & Säule) separat, nicht mal die doppelten Stockwerkelemente sind geklebt.
Der Zusammenbau bzw. Aufbau des Spieles dauert daher deutlich länger. Ist aber fast wie Lego. Die Empfindlichkeit, dass, wenn man mal versehentlich irgendwo gegen kommt, ist Ok. So schnell fällt da nichts oder verschiebts sich. Da sind die Platten und dann das, was locker draufsteht (wenn es nicht richtige eingerastet ist), das größte Risiko (wenn man die mal verschiebt).

Alle Elemente werden in Pappboxen von GW, in denen die Gussrahmen und alles gepackt war, gestapelt. Die (derer aktuell 4) lagern wiederum in Billy-Regalen unter meiner eigentlichen Spielplatte (die ist gerade eher eine Arbeitsplatte, vollchaotisch unaufgeräumt).
Noch bin ich damit zufrieden. Das ändert sich sicher, sobald es daran geht, die Massen zu bemalen...😂😂
 
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Monatsaufgabe – Kapitel 2: Kontrolle & Verfall​

Geeignete Einheiten:
  • Techniker, Spezialisten, Support-Einheiten
  • Schwere Waffen / Feuerunterstützung
  • Servitoren, Drohnen, Maschinen
  • Xenos mit Tech- oder Analysefokus
Optional: Öl, Ruß, Kabel, Runen

🤔 ...eine spannende Aufgabe, für einen Kultistenkult. Spezialisten finde ich wohl nur in den Legends, wenn ich nicht gleich mit einem Landraider oder Predator als Feuerunterstützung um die Ecke kommen möchte. 😅
Habe auch schon eine Idee zum Thema Maschinen. zumindest für die Infrastruktur des Hives. 🙂
 
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Monatsaufgabe – Kapitel 2: Kontrolle & Verfall​

Geeignete Einheiten:
  • Techniker, Spezialisten, Support-Einheiten
  • Schwere Waffen / Feuerunterstützung
  • Servitoren, Drohnen, Maschinen
  • Xenos mit Tech- oder Analysefokus
Optional: Öl, Ruß, Kabel, Runen

🤔 ...eine spannende Aufgabe, für einen Kultistenkult. Spezialisten finde ich wohl nur in den Legends, wenn ich nicht gleich mit einem Landraider oder Predator als Feuerunterstützung um die Ecke kommen möchte. 😅
Habe auch schon eine Idee zum Thema Maschinen. zumindest für die Infrastruktur des Hives. 🙂
One word:

Cypher


Der passt!

_______

Edith sagt:


Das Ding werde ich wohl als Maulerfiend einsetzen. Dürfte auch zu einem Kultistentrupp unter Führung eines Warpsmiths passen.

Richtig cool als Warpsmith finde ich ja


mit dem Backpack von Fabius Bile


Jetzt habe ich natürlich keine Lust 30+ Euro für ein Backpack zu zahlen, muss mir da also etwas anderes überlegen. Aber in einer Truppe mit vielen mutierten Kreaturen wäre das für mich die erste Wahl für einen Warpsmith.

Und wenn es nicht ganz so abgedreht sein soll, finde ich die Höllenspinne durchaus passend. Warum sollte die nur Chaos SPACE MARINES begleiten? Nichts an dem Modell schreit nach SPACE MARINE.
 
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