40k Dark Angels: "Zorn des Löwen" Kreuzzugsflotte - Kapitel 1: Deathwing - Ferrus Magna ruft!

„Der Ritter von Antijoch“


Eine Geschichte von Strikemaster Kamael, dem Bewahrer des Schlüssels und des Ewigen Feuers

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Planet Vireon Primaris – Sektor Hadron Ex-Obscurus
Einst eine blühende Welt des Imperiums, nun ein verfluchtes Fragment – geschändet durch Warp-Stürme, verseucht von den Flüstern der Verderbnis. Ganze Makropolen waren in Monolithen des Wahnsinns verwandelt worden. Der Himmel war nicht mehr Blau, sondern eine pulsierende Wunde am Firmament.

Und doch, inmitten der Finsternis, stand sie noch:
Antijoch.

Eine uralte Klosterfeste der Dark Angels, erbaut auf den Knochen einer vergessenen Ära, von schwarzen Granitmauern umgeben und durchzogen von psionischen Bannsigillen. Viele meinten, sie sei längst gefallen – von Dämonen entweiht oder ins Nichts verschluckt.

Doch sie irrten sich.
Antijoch lebt. Denn Kamael lebt.


Der letzte Wächter

Strikemaster Kamael war einst entsandt worden, um die Verteidigung der Feste zu organisieren – ein vorbereitender Posten für ein späteres Großaufgebot. Doch der Warp brach los, und der Nachschub kam nie. Die Stille des Imperiums währte Jahre.
Kamael jedoch wich nicht.
Mit nur einem Dutzend Deathwing-Krieger, mit Vorräten für Wochen und einem Glauben, der wie Eisen brannte, verwandelte er Antijoch in eine uneinnehmbare Bastion.

Er wurde mehr als ein Befehlshaber.
Er wurde Ritter von Antijoch.
Träger der uralten Ehrenklinge der Feste, und des Ewigen Feuers – einer flammenden Reliquie, die in der Kapelle der Verdammnis brannte und Dämonen auf Abstand hielt.

Und tief in den Katakomben trug er den Schlüssel von Antijoch, ein kryptisches Artefakt, das dem Inneren Zirkel vorbehalten war. Kein gewöhnlicher Schlüssel – sondern ein kodiertes psionisches Siegel, das dunkle Kammern unter der Feste verschließen konnte, in denen etwas Altes... etwas Vergessenes... eingeschlossen war.

Der Sturm

Als ein Kriegsschwarm der Word Bearers in den Orbit trat und ihren Kreuzzug gegen die letzten imperialen Bastionen auf Vireon Primaris begannen, hielten sie Antijoch für eine Ruine, eine bloße Schale.

Doch was sie traf, war das Urteil des Deathwing.

Die Sturmklingentore öffneten sich inmitten eines psionischen Gewitters.
Kamael trat hervor, in Knochenrüstung gehüllt, den Sturmschild erhoben, seine Ehrenklinge in Flammen gehüllt durch das Ewige Feuer, das in seiner Seele brannte.

Die Dämonen schrien.
Die Ketzer starben.
Und das Chaos erinnerte sich an Angst.

Die Nacht der tausend Rufe

Drei Nächte lang hielt Antijoch stand.
Dämonenprätoren führten Angriffe, Maschinenkulte versuchten, die Schutzfelder zu durchbrechen.
Doch immer, wenn die Dunkelheit zu triumphieren drohte, flammte das Ewige Feuer heller, geführt von Kamaels unbeugsamem Willen.

Bruder Ephraim, der letzte Librarian der Garnison, starb mit den Worten:
„Solange du stehst, Kamael… steht Antijoch.“

Und so war es.
Als der Deathwing Monate später eintraf – verstärkt durch eine neue Offensive der Dark Angels – fanden sie die Feste intakt, die Mauern versengt, die Himmel verflucht…
…aber Kamael aufrecht, schweigend, die Klinge noch warm vom Blut der letzten Dämonen.

Der Schlüssel von Antijoch war nicht verloren.
Das Ewige Feuer brannte weiter.

Epilog

Heute wird Kamael in den Archiven des Inneren Zirkels als Ritter von Antijoch geführt.
Sein Name ist nicht auf Schreinen zu finden.
Er wird nicht genannt in den öffentlichen Chroniken des Imperiums.

Doch unter jenen, die die Wahrheit kennen, wird geflüstert:
„Solange der Ritter lebt, kann selbst der Warp die Mauern nicht brechen.“
„Denn er trägt das Urteil, den Schlüssel… und das Feuer.“

Und wenn der Tod kommt,
wird es Kamael sein, der ihm die Tür öffnet.
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Klasse Modell mit toller Bemalung 👍
Ich persönlich mag es etwas dreckiger, aber das ist ja Geschmackssache.

Gruß Red
Ja, das Thema ist für mich auch noch nicht durch. Bin noch am überlegen bzw. testen wie ich das realistischer hinbekommen, also zumindest dreck bis zum Knie und paar Kampfspuren, wollte das nur nicht direkt beim HQ verproben, daher werd ich demnächst mal ein Test Termi bemalen… 👍

PS: ein Termi der sich durch eine Horde Demons gekämpft hat, kann so nicht aussehen 😅
 
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Von Engeln und Löwen

Ein Projekt über die Dark Angels

Dies ist der Anfang eines neuen Abschnitts.
Ein Projekt, das sich in Umfang und Ausrichtung deutlich von meinen bisherigen Armeen unterscheidet – selbst mein Aeldari-Projekt tritt dagegen in den Hintergrund.

Der Unterschied liegt nicht nur in der Größe, sondern in der Perspektive:
Dieses Vorhaben hat kein klares Ende.
Es ist offen, wandelbar, gewachsen aus einer Faszination für die Geschichte, Symbolik und Tiefe der Ersten Legion – der Dark Angels.

Aktuell stehen etwa 12.000 Punkte unbemalte Dark Angels bereit. Sie sollen in den nächsten Jahren bemalt und aufgebaut werden – in kleinen Schritten, aber mit klarer Richtung.

Mit der Rückkehr von Lion El’Jonson haben die Dark Angels einen neuen Platz im sich wandelnden Imperium eingenommen. Sie stehen zwischen Licht und Schatten, loyal, aber nicht ohne Schuld.
In dieser neuen Ära sind sie eine von vielen tragenden Säulen, um das Imperium der Menschheit vor dem Zerfall zu bewahren.


Der Anfang: Eine Deathwing-Armee

Der erste Meilenstein dieses Projekts ist eine Deathwing-Themenarmee.
Die Auswahl ist bewusst reduziert, fokussiert und thematisch ausgerichtet:

  • Terminatoren des Deathwing – klassisch, schwer, entschlossen
  • Sternguard- und Bladeguard-Veteranen, die per Drop Pod mitten ins Gefecht einschlagen
  • Inner Circle Companions, die einen Scriptor des Inneren Zirkels begleiten
  • Und ein Storm Eagle, der die Truppen unterstützt und verlegt
Diese Streitmacht bildet den Ausgangspunkt.
Mit jedem Modell, das hinzukommt, wächst nicht nur die Armee – sondern auch ihre Geschichte.

Dies ist kein Projekt mit klarem Ziel.
Es ist eher eine Sammlung, eine Erzählung, ein fortlaufender Aufbau.


Ein Anfang.
Und vielleicht kein Ende.
 
So, hab mir grad an der Bar einen Mojito geholt und sitze jetzt am Pool.

Wann genau kommen jetzt die ersten Modelle ???

12000 Punkte hört sich krass an, oder hast du 12 Thunderhawks ?

Ich bin hyped und gespannt auf erste Bilder.
Das erste Modell war ja der Strikemaster, aber es folgend bald weitere, sobald ich das Gelände für die Aeldari fertig habe oder ggf. Auch schon zwischendurch, mal schauen.

Ne. Noch hab ich keinen einzigen aber das kann sich noch ändern.

Aber da sind ein paar Brocken bei.
2 Spartans,
1 Cerberus
3 Land Raider (Reedemer, Archilles und normal)
1 Storm Eagle
1 Leviathan
15 DW Knights
20 DW Termis
Usw…
 
Noch hat mich der Sommer und die Familie voll im Griff der Treu und Pflichten, aber das Wort soll nicht verhallen!


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Ein Einsatzbericht aus der Krypta der Verdammten – Segmentum Obscurus

„Sie kamen nicht aus dem Himmel. Sie kamen aus dem Urteil.“
– Letzter Funkspruch des Mekboy Buzglaz, kurz vor der Landung der Ala Leonis


Ein Ruf durch Rauch und Schatten

Die Luft auf Veltrax IX schmeckte nach Rost, Blut und Maschinenöl. Ein dicker, ockerfarbener Himmel hing bleiern über den Trümmern der Makropole Haldenfall. Ihre Türme – einst Zeugnisse imperialer Größe – waren nun verdrehtes Eisen, übersät mit orkischem Glyphenschrott. Zwischen ihnen: Wummern, Lachen, Kettensägen.
Im Orbit schwebte Stille – und Tod.

In den geweihrauchdurchfluteten Gedärmen der „Ala Leonis“ war es still. Nur das tiefe Vibrieren der Maschinen, das entfernte Flackern von Warnleuchten und das monotone Zischen der lebenserhaltenden Systeme füllten den Raum. Rotes Licht warf lange Schatten auf das elitäre Kontingent, das dort kniete: drei Trupps Deathwing Knights, ihre Knochenpanzer voller Ehre und Narben, und die Inner Circle Companions, schweigend, ihre Umrisse in Roben gehüllt.

Am Bug: Librarian Askael, in Meditation versunken, umgeben von psionischem Flüstern. Die Schatten in der Kammer zuckten, als würden sie seine Gedanken atmen.
Und da war Kamael.Er stand mit gesenktem Haupt vor der versiegelten Tür zum Ausstieg. Auf seinem Schild glänzte das Siegel von Antijoch, auf seiner Ehrenklinge ruhten Runen, deren Ursprung in Calibans Urzeit lag.
„Wenn wir landen“, sprach er leise, „ist es nicht die Gnade, die uns erwartet. Nur das Urteil.“



Abstieg der Engel

Der Donner des Eintritts in die Atmosphäre riss sie aus der Stille. Der Innenraum wurde von Vibrationen durchdrungen, durch die Wände hallte das Stakkato der Außenabwehr. Grünes Flakfeuer zeichnete Spuren durch den Himmel, explodierende Wrackteile anderer Landungsschiffe stürzten brennend in die Ruinenstadt.

Ein Servitor meldete monoton: „Zielkoordinate verifiziert. Landezone markiert. Glaube bewahrt.“
Kamael schritt durch den Gang, vorbei an seinen Brüdern. Jeder Blick traf seinen – stummes Verständnis.

Die Ala Leonis schwenkte tief, der Turbolaser des Thunderhawks durchbrach die Decke der alten Administratumspitze von Haldenfall – und setzte auf, wo der Feind am dichtesten war. Die schweren Bolter drehten sich surrend in ihrer Aufhängung und spien den Tod auf die Reihen der ersten Grünhäute, Die Rampe öffnete sich unter donnerndem Hydraulikdruck.



Der Aufprall des Willens

Sie traten heraus in ein infernalisches Ballett.

Der Boden war von Schutt übersät, zerschlagene Servoarme und die Reste mechanischer Schreine ragten wie Knochenfinger in den Himmel. Die Orks – Dutzende, Hunderte – rasten brüllend heran, grobschlächtig, stahlgepanzert, mit Klingen aus Panzerplatten.

Kamael führte seinen Trupp "Rächer von Antojoch". Ohne ein Wort stürmte er voran, die Ehrenklinge wie ein himmlischer Blitz durch Fleisch und Metall schlagend. Sein Trupp folgte, ihre Sturmschilde unerschütterlich, Reliktschwerter singend im Rhythmus des Zorns. Über ihre Köpfe hinweg, rasste weiter das Bolterfeuer des Thunderhawks in die Reihen der Orks. Zerfetzte Muskeln und Rüstungen gleichermaßen.

Askael, begleitet von den Compandions, bewegte sich wie ein Schatten durch das Schlachtfeld, seine Gedanken gebündelt auf das Zentrum der psionischen Störung. Unter der Makropole wimmerte etwas Altes – ein gestohlener Wyrdboy-Kern, betrieben von einem Ork-Painboy, der mit Chaos-Artefakten spielte, die er nicht verstand.



Die Schatten der Tiefe – Die Companions steigen hinab

Die Inner Circle Compandions folgten Askael durch die aufgerissenen Hallen eines alten Adeptus-Mechanicus-Schreins, dessen Mauern mit grünem Licht zu pulsieren schienen. Der Gestank von Gennässe und rohem Äther lag schwer in der Luft. Sie stiegen hinab in einen Hangar, der nun ein Labyrinth aus Kabelsträngen, Schrott und… Fleisch war.

Dort wartete der Painboy – ein Ungetüm aus implantierter Vernunftlosigkeit, sein Kiefer war ersetzt durch rotierende Sägeblätter, seine Begleiter mutierte Gretchin, verschmolzen mit Maschinenarmen und Fleischklumpen, die im Takt fremder Herzen zuckten.

Askael rief einen psionischen Schild, während zwei der Companions mit ehw+rdügen Großschwertern in den Nahkampf stürmten. Der Boden bebte, als eine der Kreaturen aufplatzte und schreiende Splitter aus Warpglas verstreute.

„Dies ist keine Wissenschaft“, knurrte Askael, „das ist Blasphemie.“

Schuss um Schuss der Boltpistolen hallte durch das Gewölbe, begleitet von Orkgebrüll und dem zischenden Grollen Askaels Warpenergie. Einer der Compandions fiel, aufgeschlitzt von der massigen Energiekralle des Painboys, doch weit weiteren traten an seine Stelle und mit absolut präziesen Hieben, spalteten sie das Monstrum, ohne Hymnen des Sieges auf den Lippen, den der Tod des Painboys selbst, war Ehre genug.

Askael erreichte den Kern – ein Zylinder aus lebendem Metall, umgeben von einer Aura purer Häresie. Mit einem gebrüllten Bannspruch, der die Luft zum Beben brachte, schleuderte er seine Kraft hinein. Die Kammer stürzte in sich zusammen, als hätte das Universum selbst genug gesehen.




Das Duell – Gerechtigkeit aus Stahl

Dann kam Gorzagh. Er war größer als ein Cybot, seine Rüstung aus zerfetzten imperialen Kriegsmaschinen geschweißt, seine Klauen getränkt im Blut von imperialen Soldaten. Er lachte, als er durch seine Horde trat, und der Boden erzitterte.

Kamael stellte sich ihm.„Gerechtigkeit verlangt keinen Namen. Nur das Ende“, murmelte er.

Der Schlagabtausch war episch.Gorzaghs Faust traf Kamaels Schild mit solcher Wucht, dass die Luft knackte. Kamaels Klinge sang – schnitt tief in Muskeln, in Metall. Die beiden rangen zwischen zerborstenen Ork-Götzen und rauchenden Fahrzeugen. Einer der Knights fiel. Dann ein zweiter.

Doch Kamael blieb. Sein Schild zerbrach. Sein Helm war gesprungen. Aber mit letzter Kraft rammte er die Ehrenklinge von Caliban zwischen die Rippen des Warbosses. Ein letzter, flackernder Blick. Dann fiel Gorzagh. Und mit ihm – der Waaagh.



Nachhall – Das Blut der Ehre

Die Ala Leonis erhob sich erneut. Ihre Seiten zerkratzt, die Lackierungen geschwärzt – doch sie trug sie heim. Askael schwieg, sein Geist still, die Quelle zerstört. Kamael ließ die Schwerter seiner gefallenen Brüder an der inneren Rampe zurück – wie einen Schrein.

Im Hangar von The Rock wurde kein Wort gesprochen, als sie landeten. Nur ein Servo-Mönch schrieb eine neue Zeile in das Banner:

„Dort, wo das Licht bricht, trägt der Löwe das Urteil.“
 
„Hymnus Ala Leonis“ – Lobgesang auf den Thunderhawk

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Zur Ankunft des Flügels des Löwen

„Er ist gekommen – aus Eisen geschmiedet, aus Glauben geboren.

Aus dem Orbit des Schweigens fiel er – durch Sturm, Feuer und Schwärze.

Die Himmel teilten sich. Die Erde bebte.
Und in seinem Schatten: der Wille des Imperators.


O Thunderhawk! Geflügelter Hammer des ersten Schlags,
Träger unserer Sühne, unser Zorn in Metall gebannt,
Du bringst die Ritter dorthin, wo das Licht flackert,
Und verlässt die Schlacht nur, wenn das Urteil gesprochen ist.

Dein Rumpf – aus den Öfen Calibans gegossen.
Dein Herz – geschmiedet aus Versprechen.
Dein Flug – das Bekenntnis eines Ordens, der niemals fällt

In deinem Bauch ruht der Deathwing.
In deinen Flügeln lodert der Zorn.
In deinem Flug schreitet das Urteil über die Sünder hinweg.

Wir werden dich bemalen mit dem Staub vergangener Siege,
Deine Haut tränken in das Elfenbein des Gelübdes.
Deine Flügel taufen mit dem Blut unserer Feinde.

Denn du bist nicht nur Maschine.
Du bist Ala Leonis –
Die Schwinge des Löwen.

Unser erster Schlag. Unser letztes Urteil!
 

Gebet des Ersten Rufes

Keine Zeit mehr für Ausreden.
Keine Schatten mehr zum Verstecken.
Keine Pfade mehr abseits der Pflicht.



Ferrus Magna ruft – und der Löwe hört.
Durch Stahl, durch Feuer, durch Pflicht und Schwur
erheben wir uns erneut.

Für den Imperator.
Für die Erste Legion.
Für die Wahrheit im Dunkel.

Möge kein Pinsel ruhen,
keine Farbe trocknen,
bis unsere Armee bereitsteht.

Ferrus Magna erwartet uns.
Und wir werden antworten!!!!
 

Kapitel 0 - PROLOG – Die Stimme der Drei Sonnen

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Aus den Aufzeichnungen von Strike Master Kamael, Deathwing

Ich sah die Welt sterben, bevor ich sie jemals betreten hatte.

Nicht mit meinen Augen – sondern in den Fragmenten, die durch die Klostergänge des Felsens flüsterten. In den Visionen der Librarians. In den stummen Schrecken der Astropathen. In den rissigen Datenkristallen, die Servitoren mit zitternden Händen darboten.

Ferrus Magna.
Eine Makropole unter drei Sonnen.
Eine Wunde im Firmament.

Sol Ferrum.
Sol Caedis.
Und Sol Mortis.

Die dritte Sonne war kein Licht – sie war ein Blick.
Ein Blick, der in jeden Schatten schnitt.

Ich stand auf der Aussichtsplattform von Hangar Deck II der Schlachtbarkasse Harbinger of Vengeance, als wir zum Abmarsch bereit waren. Die geflüsterten Riten unserer Absolutionspriester hallten noch nach, und der Duft ihres geweihten Öls lag schwer in der Luft. Die Rüstung des Deathwing fühlte sich schwerer an als sonst – als hätte sie die Vorahnung bereits selbst aufgenommen.

Neben mir spürte ich die Präsenz meiner Brüder.
Stumm.
Wachsam.
Bereit.

Doch in diesem Moment war ich allein.
Denn ich hörte sie:
Die Stimme der Welt.

Keine Worte.
Kein Klang.
Nur ein Gefühl, das aus dem Warp kroch wie ein kalter Hauch:

Ferrus Magna ruft.
Ich erinnerte mich an die Berichte, die der Fels verschlungen hatte:
Silhouetten in zerrissenen Roben, die durch brennende Bezirke wanderten.
Unmögliche Schatten, die sich nicht mit dem Licht der drei Sonnen vertrugen.
Vox-Fetzen, die Namen flüsterten, die längst aus jeder Chronik getilgt worden waren.

Gefallene?
Vielleicht.
Vielleicht nur der Traum einer sterbenden Welt.
Doch für die Erste Legion ist ein „Vielleicht“ niemals klein.

Ich weiß, warum wir gesandt wurden.
Nicht offiziell.
Nicht offen.
Aber ich weiß es.

Eine Welt, die verstummt.
Eine Stadt, die zu leben beginnt.
Drei Sonnen, die alles verzerren.
Ein Ruf im Warp, der nur jene erreicht, die Schuld atmen.

Solche Orte ziehen Männer an – einstige Brüder –,
die wir jagen.

Ich legte die Hand auf den Griff meines Schwertes.
Die Runen an der Klinge pulsierten leise, als würden sie selbst etwas erwarten.
Der Name der Waffe brannte in meinem Geist wie ein stilles Gebet.

Und ich sprach, was kein Mensch hören sollte:

„Wenn Ferrus Magna ein Geheimnis birgt,
werden wir es finden.
Und wenn Brüder in ihren Schatten wandeln,
werden wir sie richten.“


Die drei Sonnen standen über dem Einsatzgebiet wie brennende Klingen.
Die Dritte – Sol Mortis – pulsierte wie ein Herzschlag.

Ich spürte, wie sich die Realität um diesen Stern wand.
Wie die Fäden der Zukunft verzerrt wurden.
Wie die Dunkelheit flüsterte.

Meine Brüder sagen, ich sei still gewesen, als der erste Thunderhawk startete.
Doch in mir war kein Schweigen.

In mir war ein Schwur:
Ferrus Magna ruft.
Und ich – Strike Master Kamael –
ich werde antworten.


Was auch immer dort unten lauert—
Wahnsinn, Dämonen, Xenos oder alte Sühne—
der Deathwing tritt hinein.

Und wenn wir eintreten,
beginnt nicht die Schlacht.

Sondern das Urteil.
 

Anhänge

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Musterung - Einsatzverband Ferrus Magna
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Der Deathwing naht - Unter Führung von Strikemaster und dem Wachsamen Augen des Löwen selbst?! bringt der Deathwing Vergeltung nach Ferrus!


Ziel der Kampagne im Bereich Armee Aufbau: ca. 5000+ Punkte Deathwing nach Jena und darüber hinaus führen.

Helden des Ordens:
Lion El'Jonson
Asmodai

Characktere:
Strikemaster Kamael
Striptoren (2)
Absolutionspriester (2)
Leutnant (Bladeguard)
Ancients (2)
Apothecarius

Kerneinheiten:
15 Deathwing Knights
20-30 Terminatoren
6 Innercircle Compandions
6 Bladeguard Veterans
1 Leviathan Dreadnought
1 Relic Contemptor

Unterstützungseinheiten:
10 Eidgebundene Sternguard Veteranen

2 Spartan Assault Tanks
1 Cerberus

Relikte des Felsens:
1 Thunderhawk
1 Fellblade

Möge der Zorn der Engel die Ketzer und Mutanten richten und den Xenos Abschau unter ihren Stiefeln zermalmen.