40k Schatten über Ferrion – Chroniken aus Blut & Asche

printbuildpaint

Hintergrundstalker
11. Juli 2003
1.207
1.008
12.599
linktr.ee
ChatGPT Image 4. Mai 2026, 20_10_08.webp


Willkommen zu Schatten über Ferrion.

In diesem Thread sammle ich die Spielberichte rund um die Kämpfe auf und um Ferrion - eine abgelegene, von Industrie und Wüsten gezeichneten Welt, auf der mehr im Verborgenen geschieht, als es auf den ersten Blick scheint.

Im Zentrum stehen erzählerische Spiele im Rahmen des Armeeaufbaus Schatten über Ferrion Secundus. @7thCadian und ich dokumentieren dort unsere Fortschritte. Die Schlachten entstehen im gemeinsamen Spiel und formen Schritt für Schritt die Geschichte dieser Kampagne.

Die Spielberichte gibt es sowohl in Textform auf Deutsch als auch in Videoform auf Englisch.

Viel Spaß beim Mitverfolgen der Geschichte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Party
Reaktionen: 7thCadian

Prolog

Der erste Spielbericht diente als kleines Einführungsspiel, um die Regeln kennenzulernen und ein Gefühl für die Kampagne zu entwickeln. Für das begleitende Video habe ich zunächst mit KI-generierten Bildern experimentiert, mich aber nach der Veröffentlichung bewusst dagegen entschieden und setze künftig ausschließlich auf Bildmaterial mit echten Miniaturen und Gelände.

Inquisition

Kommandotrupp
Char1: 5x Militarum Tempestus Command Squad (120 pts)
• 4x Tempestus Scion
1 with Tempestus Scion, Close combat weapon, Meltagun
1 with Tempestus Scion, Close combat weapon, Plasma gun
1 with Master vox, Tempestus Scion, Close combat weapon, Hot-shot laspistol
1 with Medi-pack, Tempestus Scion, Close combat weapon, Hot-shot laspistol
• 1x Tempestor Prime: Militarum Tempestus Warlord, Tempestus dagger, Plasma pistol
Enhancement: Bombast-class Vox-array (+35 pts)

Trupp 1
5x Tempestus Scions (70 pts)
• 4x Tempestus Scion
1 with Tempestus Scions, Close combat weapon, Hot-shot lasgun
1 with Vox-caster, Tempestus Scions, Close combat weapon, Hot-shot laspistol
1 with Tempestus Scions, Close combat weapon, Meltagun
1 with Tempestus Scions, Close combat weapon, Plasma gun
• 1x Tempestor Sergeant Varden Hale: Power weapon, Plasma pistol

Trupp 2
5x Tempestus Scions (70 pts)
• 4x Tempestus Scion
1 with Tempestus Scions, Close combat weapon, Hot-shot lasgun
1 with Vox-caster, Tempestus Scions, Close combat weapon, Hot-shot laspistol
1 with Tempestus Scions, Close combat weapon, Meltagun
1 with Tempestus Scions, Close combat weapon, Plasma gun
• 1x Tempestor: Power weapon, Plasma pistol
aP1130850.webp

Die Inquisitionstruppen versuchen die Sabotage der Raffinerielinie zu verhindern.

Symbiontenkult

Char1: 1x Kelermorph Varis Kael (60 pts): Warlord, Close combat weapon, Liberator autostubs
Char2: 1x Reductus Saboteur Ilyra Vex (65 pts): Autopistol, Close combat weapon, Demolition charges, Remote explosives

5x Acolyte Hybrids with Autopistols (65 pts)
• 4x Acolyte Hybrid
1 with Cult icon, Acolyte Hybrid, Cult claws and knife
3 with Acolyte Hybrid, Heavy Mining Tool
• 1x Acolyte Leader: Autopistol, Leader's Bio-weapons

5x Acolyte Hybrids with Hand Flamers (70 pts)
• 4x Acolyte Hybrid
2 with Acolyte Hybrid, Cult claws and knife, Demolition charge
2 with Acolyte Hybrid, Cult claws and knife, Hand flamer
• 1x Acolyte Leader: Hand flamer, Cult claws and knife

aP1130819.webp

Ilyra Vex (links vorne) und Varis Kael (rechts vorne) führen die Akolyth Hybriden in den Kampf gegen das Imperium



Spielbericht in Videoform (Englisch)

Spielbericht in Textform

Seit Monaten nutzte der Symbiontenkult die alten Raffineriestationen entlang der Pumpenstraße von Ferrion Secundus als verdeckte Versorgungsadern. In den Tunnelanlagen unterhalb der verfallenen Industriekomplexe sammelten sich Waffen, Sprengstoff und neue Rekruten der „Kinder der Erneuerung“.
Die Raffinerielinie war für den Kult mehr als ein Ziel:
Sie war ein Symbol des kommenden Aufstands und ein logistischer Knotenpunkt für den geplanten Schlag gegen die Makropole Port Varradis.

Als ein lokaler Informant verschwand und gleichzeitig ungewöhnliche Energieemissionen aus den alten Anlagen gemeldet wurden, schlug die Inquisition sofort Alarm.
Tempestus-Scions wurden entsandt, um die vermutete Sabotage zu unterbinden, sämtliche Sprengvorrichtungen zu sichern und die Xenos-Korruption im Keim zu ersticken.

Doch der Kult war vorbereitet.
Die Akolyten hatten den Untergrund vermint, Verstärkung in den Schächten verborgen und ihre Agenten, Varis Kael und Ilyra Vex, an entscheidenden Punkten positioniert.

Die Inquisition kam, um Sabotage zu verhindern.
Der Kult kam, um eine Rebellion zu entzünden.

Und auf der verlassenen Raffinerie-Straße trafen beide Ziele mit Gewalt aufeinander.

aWhatsApp Bild 2025-12-07 um 13.35.34_d60a70e9.webp

Die Inquisitionstruppen haben den ersten Zug und rücken vor.

Der erste Schlag

Aus einer Senke löste sich Varis Kael, der Kelermorph, wie ein Schatten aus einer anderen Welt. Drei Liberator-Autostubs glitzerten an seinen Hüften.
Er lächelte.

Dann zog er – schnell wie Gedanken. Seine Schüsse peitschten durch den Staub, streiften Helme, rissen Rüstungen auf.

Zeitgleich detonierten mehrere verdeckt gelegte Sprengfallen – Ilyra Vex zündete sie aus ihrer Deckung heraus, präzise und ohne Zögern. Die Explosionen waren taktisch perfekt gesetzt, rissen die Frontlinie der Scions auseinander und schleuderten Männer wie hölzerne Puppen durch die Luft.

Als der Staub sich legte, standen aus Trupp 1 nur noch zwei Soldaten. Blutüberströmt, schwankend und plötzlich von einer grellen, instinktiven Furcht gepackt.
Der Schock über die Gewalt des Angriffs ließ die überlebenden Männer zurückweichen; ihr Mut brach für einen Moment.

Doch Sergeant Vardon Hale packte den anderen Überlebenden an der Schulter, riss ihn zurück in Position und brüllte über den Lärm hinweg:
„Gegenfeuer! JETZT!“

Die beiden Scions hoben die Waffen, die Hände noch zitternd, aber entschlossen, nicht zu fliehen.

„Feuer frei!“

Der Gegenschlag kam hart und mit voller Wucht. Ein energiereicher Strahl peitschte durch die Staubwand, schlug in die Deckung von Vex ein und ließ Splitter und glühendes Metall durch die Luft schneiden.

Die Wucht riss Ilyra Vex von den Füßen. Sie prallte gegen die Barrikade und blieb reglos liegen. Schwer verwundet, aber am Leben.

Varis Kael wurde kurz darauf ebenfalls niedergeschossen – ein Melterschuss, der ihn aus dem Tritt riss und keuchend in den Staub drückte.

Ein Moment imperialer Überlegenheit.

Dann brach die Erde hinter ihnen auf.

aUnbenannt.webp

Die Inquisition eröffnet das Feuer auf Varis Kael

Hinterhalt im Rücken

Ein verschmutzter Wartungsschacht hinter Trupp Drei explodierte förmlich auf – Akolyth Hybriden stürmten daraus hervor, die Autopistolen wild feuernd.

„HINTERHALT! FEUERLINIEN HALTEN!“ brüllte der Tempestor Prime.

Die Scions rissen die Waffen hoch.
Der Tempestor Prime selbst hob die Plasmapistole, zielte, doch der Staubsturm und die Hitze ließen die Energieladung instabil werden. Der Schuss verpuffte in einem grellen Funkensturm, bevor er den Lauf vollständig verließ.

Die Hybriden prallten auf die hintere Linie und rissen sofort in die Ränge der Scions. Einer wurde durch imperiale Klingen niedergestreckt. Doch drei Soldaten fielen im Gegenzug, zerrissen von Werkzeugen und Mutantenklauen.
a2025-12-07 12.21.48.webp

In Reserve gehaltene Akolythen mit Autopistolen und Minenwerkzeugen fallen der Inquisition in den Rücken (oben links)

Feuersturm an der linken Flanke

Die Handflamer-Akolythen rückten gleichzeitig an der linken Flanke vor.
Ein Hagel aus brennendem Promethium ergoss sich über Trupp 2. Drei Scions brannten schreiend nieder, während Dynamitstangen zwischen ihnen explodierten.

Eine Akolythin mit improvisierter Sprengladung stürmte zu weit vor, der Zünder riss und sie explodierte in einer Wolke aus Fleisch und Funken.

Der Rest des Trupps jedoch stürmte unnachgiebig weiter.
Sie zerstörten Trupp Zwei im Nahkampf mit erschreckender Präzision.

aP1130834.webp

Die Soldaten der Inquisition gehen in Flammen auf...

Tote, die weiterkämpfen

Im Zentrum kniete der Sanitäter des Kommandotrupps zwischen Wunden und Rauch.
„Haltet sie mir vom Leib!“, schrie er, während seine Hände arbeiteten.

Mit einem Zischen und einem Schockimpuls holte er drei Scions zurück, gerade so stabilisiert, um wieder zu kämpfen.
Diese warfen sich sofort in den Nahkampf und schlugen zwei Akolythen nieder und für einen Moment wendete sich das Blatt.

Dann hob der Kult-Ikonenträger seine hasserfüllte Standarte.
Das knöcherne Symbol vibrierte, ein tiefer, dröhnender Ton schien durch den Boden zu wandern. Ein Signal, kein Zauber.
Das Ventilationsgitter hinter ihnen sprang auf, und drei weitere Akolythen krochen aus den Tunneln hervor. Staubbedeckt. Fanatisch. Auf das Ikonenbanner ausgerichtet.

„Unterirdischer Zustrom! Neue Feinde!“ rief einer der Scions.

Zu spät.

Die Neuankömmlinge stürzten brüllend in die Nahkampflinie.
Die Scions wurden zurückgedrängt, einer nach dem anderen fiel.

Sergeant Vardon Hale und der andere Überlebende von Trupp 1 eilten dem Kommandotrupp zur Hilfe.
Dennoch war der Symbiontenkult in der Überzahl und brach die imperiale Formation wie morsches Holz.

Der Tempestor Prime rammte einem Akolythen sein Messer bis zum Griff in den Brustkorb, trat ihn weg,
nur um im nächsten Moment selbst unter Klauen und Minenwerkzeugen begraben zu werden.
a2025-12-07 12.43.14.webp

Der Sanitäter schafft es 3 Soldaten wieder ins Leben zu bringen. Der Kult kann mit der Kultstandarte jedoch auch 3 Akolythen zurück holen...

Der letzte Imperiale

Am Ende stand nur noch einer:
Sergeant Vardon Hale.

Seine Rüstung war zerstört, sein Atem pfeifend, seine Haut verbrannt.
Doch er hob die Plasmapistole ein letztes Mal und drückte ab.
Ein Akolyth brach zusammen.

Der zweite Schuss blieb ihm verwehrt.
Ein Hybride traf ihn mit einem schweren Bohrgerät, riss ihn blutig von den Füßen.
Hale ging in den Staub, während die Welt dunkel wurde.

Sein letzter Gedanke war nicht Gebet.
Es war Zorn.

aP1130826.webp

Sergeant Vardon Hale kämpft um sein Leben.

Epilog

Varis Kael und Ilyra Vex wurden kurz darauf von ihren Brüdern geborgen. Bewusstlos, schwer verwundet, aber am Leben. Der Kult würde sie wieder aufrichten und zurück in die Tiefe bringen.

Zwischen den Trümmern fanden die Akolyten noch eine weitere Gestalt: Sergeant Vardon Hale, halb verschüttet, blutend, aber atmend.
Der Kult hielt ihn nicht für eine Bedrohung.
Nicht mehr.
Sie ließen ihn bewusstlos im Sand zurück. Ein sterblicher Zeuge ihres ersten Erfolgs.

Die übrigen Akolyten setzten in aller Ruhe ihre Arbeit fort.
Sprengladungen wurden angebracht.
Zünder sorgfältig verkabelt.
Der Staub über den alten Raffinerien färbte sich rot vom Licht der blinkenden Zündlichter.

Ferrion Secundus würde diesen Tag nicht vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet: