40k Das Lied der Weißen Jagd - Die Saga der Eiszähne

Cpt. Hannes

Testspieler
11. Juni 2013
152
77
9.998
ChatGPT Image 25. Mai 2026, 12_29_59.webp



Das Lied der weißen Jagd beginnt nicht mit einem Kriegsschrei.

Nicht mit donnernden Geschützen.
Nicht mit dem Heulen von Kettenschwertern.

Es beginnt im Schnee.

Dort, wo der Frost selbst alte Knochen spaltet.
Wo Fenris seine Kinder prüft, lange bevor sie eine Rüstung tragen dürfen.
Wo Stürme ganze Rudel verschlingen und das Eis die Namen der Schwachen vergisst.
Und irgendwo zwischen diesen endlosen weißen Ebenen ziehen sie umher:

Die Eiszähne.
Jäger.
Veteranen.
Krieger Fenris’.

Wild wie ein Schneesturm und tödlich still wie eine spiegelnde Eisfläche.



Ich glaube, die meisten kennen dieses Gefühl:
Man plant ein Projekt bis ins kleinste Detail, baut Konzepte, schreibt Lore, sammelt Ideen – und trotzdem will der Funke einfach nicht überspringen.
Genau das ist mir mit meinem Raptors-Projekt passiert.
So sehr mich die Idee hinter Talon’s Shade begeistert hat, so wenig habe ich wirklich den Weg an den Maltisch gefunden.
Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass mir bei aller Begeisterung für Konzept und Ästhetik einfach der richtige Zugang gefehlt hat.
Und ehrlich gesagt war genau diese Erkenntnis wahrscheinlich nötig.
Denn kaum ging der Blick wieder Richtung Fenris, war die Motivation plötzlich wieder da.

Die Space Wolves waren für mich schon immer das genaue Gegenteil zu vielen anderen Orden:
weniger geschniegelt, weniger perfekt –dafür voller Charakter, Narben, Trophäen und Geschichten.

Keine stillen Schatten im Nebel.
Sondern Krieger, die den Sturm selbst jagen.

Genau daraus soll dieses Projekt entstehen.



Was erwartet euch hier?
  • Modelle und Bemalfortschritte
  • kleine Lore-Schnipsel und Saga-Einträge
  • Charaktermodelle mit eigener Geschichte
  • viel Fell, Frost und Mythen
  • wahrscheinlich zu viele Nahkampfwaffen
  • und hoffentlich ein Projekt, das diesmal wirklich wächst
Dabei soll der Thread bewusst lockerer werden als mein letzter Versuch.
Weniger Perfektionismus.
Mehr Hobby.



Projektziele

Das große Ziel dieses Projekts ist nicht einfach eine bemalte Space-Wolves-Armee.
Ich möchte eine Streitmacht erschaffen, die sich anfühlt, als wäre sie direkt einer alten Saga Fenris' entsprungen.
Eine Armee voller Charaktere mit Geschichten die erzählt werden müssen.

Jedes Modell soll seinen Platz innerhalb der Saga der Eiszähne haben.

So wichtig mir Lore, Charaktere und Atmosphäre sind, am Ende sollen die Eiszähne auch in die Schlacht ziehen und mit mir meine ersten Spiele bestreiten.
Ein Ziel dieses Projekts ist daher, eine vollständig bemalte Armee aufzubauen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch auf dem Spieltisch Sinn ergibt.



„Auf Fenris überlebt nicht der Stärkste.
Nicht der Schnellste.
Sondern derjenige, der dem Sturm entgegenläuft, während andere Schutz suchen.“
 
Zuletzt bearbeitet:
Passenderweise ist am vergangenen Wochenende auch direkt das erste Modell der Saga fast fertig geworden.

IMG_20260525_195838.webp
IMG_20260525_195549.webp

Loki, Redemptor Dreadnought
Der erste Krieger der Eiszähne, der seinen Weg in die Ruhmeshalle finden wird.

Für bessere Bilder muss ich mir noch etwas überlegen, aber ich wollte den Projektstart nicht länger aufschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fertig ist der Gute.
Das erste große Modell von mir, die ersten richtigen Kantenakzente und es hat tatsächlich Unmengen an Spaß bereitet diesen Kerl fertig zu pinseln.
Fotos sind dank Stativ auch mit der Handykamera besser geworden 😊
Viel Spaß aber jetzt mit dem Ersten der Eiszähne.




Loki – Erwachen im Frost
Loki1.webp

Loki2.webp
Loki3.webp


Es heißt, selbst ein Dreadnought schläft auf Fenris niemals wirklich.

Tief unter den Hallen des Fang ruhte Loki über Jahrzehnte hinweg in stiller Dunkelheit.
Nur das dumpfe Brummen uralter Reaktoren und das ferne Heulen der Stürme begleiteten seinen endlosen Halbschlaf.
Viele der jungen Krieger kannten seinen Namen nur aus alten Sagas.

Ein Bruder der Eiszähne.
Jäger der schwarzen Eissee.
Überlebender dreier großer Winterzüge.
Und angeblich ebenso stur wie die Welt selbst.

Als die Runenpriester schließlich seine Kammer öffneten, soll Loki nicht nach seinem Rudel gefragt haben.
Nicht nach dem Krieg.
Nicht nach Fenris.
Sondern nur:
„Wer soll fallen?“

Wenig später hallten erneut schwere Schritte durch die eisigen Hallen.
Alt.
Langsam.
Unaufhaltsam.
Und irgendwo zwischen dem Kreischen alter Servos und dem Grollen seines Sarkophags schworen einige Blood Claws, ein leises Lachen gehört zu haben.

Vielleicht war es nur der Sturm.
Vielleicht aber auch Loki selbst.