Brainstorming - Missionen

Galatea

Tabletop-Fanatiker

sandnix

Eingeweihter
Moderator
Ich empfehle eine Missionsvariante ohne Aufstellungsphase. D.h. in der ersten Runde bewegen die Spieler ihre Armeen vom eigenen Spielfeldrand aufs Spiel. Eignet sich vor allem dann, wenn man Einheiten abwechselnd zieht, statt ganze Armeen...

Kam durch GHQ drauf und hab das für INFERNO adaptiert. Die einzige Mission, wo da noch "nicht-Infiltratoren" in Spielzug 1 schon auf dem Feld sind, sind Missionen mit Verteidigern in einer vorgefertigten Stellung.
 

Arkon4000

Bastler
Moderator
Also mir würde für Missionen so etwas einfallen:

Durchbruch/Verzögerung
Ein Spieler muss soviele Einheiten über die Spielfeldkante des Gegners vom Spielfeld bringen wie er kann. Der Gegenspieler muss soviele Einheiten aufhalten wie möglich (mit Rundenlimit)

Sturmangriff/Verteidigung
Auf dem Spielfeld gibt es mehrere befestigte Stellungen, die von einem Spieler gehalten werden und der andere muß diese innerhalb eines Zeitlimits von Runden besetzen.

Konvoi (Hinterhalt)
Ein Spieler muss für einen Nachschubkonvoi/VIP Begleitschutz geben und diesen einmal über die Karte bringen (von der Kurzen Seite zur Kurzen Seite). Der Gegenspieler versucht den Konvoi aufzuhalten bzw. zu zerstören.

Erobern und halten
In der Spielfeldmitte werden mehrere Ziele festgelegt, die es zu erobern gilt. Pro Runde erhält man Siegespunkte. Punkte bekommt der Spieler, der am Ende einer Runde ein Missionsziel hält.
 

Kodos der Henker

Tabletop-Fanatiker
Die Idee, das sich beide Armeen in der ersten Runde aufs Feld bewegen gefällt mir soweit recht gut.
Infiltratoren werden normal aufgestellt, Scouts dürfen eine zusätzliche Bewegungsaktion ausführen (ausgenommen sie wurden als Infiltratoren aufgestellt)

Dazu Missionen wo die Verteidiger aufstellen dürfen, dann aber eine verkleinerte Aufstellungszone haben und Einschränkungen mit der Reserve.


Ansonsten gefällt mir das Missionsdesign von SST recht gut und es sollte sich damit auch kombinieren lassen.

Die Frage ist dann noch geben Missionsziele pro Runde Punkte oder nur einmal am Ende des Spiels.
Bei pro Runde wäre es nämlich wichtig das in der eigenen Zone kein Missionsziel ist, das fördert sonst das eingraben.
 

Galatea

Tabletop-Fanatiker
Schau dir mal das Missionsdesign von AT-43 an. Das ist imo noch besser als das von SST (auch wenn ich es als spezielle Missions-Grundklasse und nicht als Standard nehmen würde).

Die Idee während des Spiels über Missionsziele Nachschubpunkte zu generieren mit denen man seine Reserven aufs Feld holen kann ist schon ziemlich geil und verhindert auch effektiv die 40k-typischen Runde1-Alphastrikes.
 

Kodos der Henker

Tabletop-Fanatiker
Mein Problem an den AT-43 Missionen ist eher das diese nicht nur eine Mission sondern auch das Gelände bzw die Aufstellung mitliefern.

Die Regelung für Reserve, das man Punkte erobern muss um an weitere Einheiten zu kommen finde ich an sich aber gut.
Die Frage ist eher wie man das umsetzen kann. Das System erinnert nämlich stark an diverse PC Spiele (auch dawn of war) und da ist die Frage ob das ein Spiel nicht unnötig verzögert bzw eine Seite zu schnell einen Vorteil erlangen kann.
 

Galatea

Tabletop-Fanatiker
Also bei AT, das teils sehr unterschiedliche Armeelisten hat funktioniert das vom Balancing her eigentlich ganz gut. Meist hat man ja die (selbst ausgewählte) Hälfte der Armee zu Beginn auf dem Feld und kann auch bestimmen wann was reinkommt (sofern man die Punkte hat) - prinzipiell ist das weitaus verlässlicher als die Reserven beim aktuellen 40k-System.

Dass die Missionen bei AT das Gelände gleich mitliefern liegt daran, dass das eben alles spezielle Szenarien sind - es gibt sogar zwei komplette Kampagnenbücher mit teils etwas ungewöhnlicheres Missionen (Damocles - die dicke Version, nicht das Einsteigerset - und Frostbite). Aber das Grundprinzip wird im GRW ja so beschrieben, dass man damit auch eigene random scenarios machen kann.
 

Kodos der Henker

Tabletop-Fanatiker
Ich hab Reserven aktuell als fix im 3. Spielzug über die eigene Kante
Oder wenn der Spieler es will wird jeder Runde gewürfelt wann sie kommen
Einheiten welche in Reserve bleiben müssen (zB Kapseln) kommen entweder in der ersten Runde oder zusammen mit der restlichen Reserve.

Aber das AT43 Regelwerk werde ich mir trotzdem nochmal genauer ansehen.
Vielleicht kommt mir da ja noch eine Idee wie man das mit der Matrix aus SST sinnvoll verbinden kann
 

Kodos der Henker

Tabletop-Fanatiker
Ich würde gerne das alte Turniersystem der 5. mit den neuen Maelstrom Missionen verbinden und Szenario unabhängige Primärmissionen einführen.

Primäre Mission:
- gebunden ans Szenario und für beide Spieler festgelegt
- wird verdeckt ausgewürfelt bzw als Karte gezogen, kann für beide Spieler unterschiedlich sein muss aber nicht

Sekundär-Mission
- Missionskarten die während des Spiels gezogen werden (Maelstrom)
- Killpoints


Bei den Sekundärmissionen ergibt die Punktedifferenz der Mission bis zu +/- 10 Punkte für die Spieler (+10:-10, +9:-9, +8:-8 usw)
Die Primärmission gibt bei einem Sieg 30 Punkte, bei einer Niederlage 10 Punkte und bei einem Unentschieden (beide oder keiner hat die Mission erfüllt) 20 Punkte. (30:10, 20:20, 10:30)

Primär und Sekundär Punkten werden addiert und ergeben das endgültige Ergebnis (zB 40:0, 35:5, 22:18)
 
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