40k CSM - Word Bearers

Bastel, bastel,..bei dem nächsten Umbau geht es ebenfalls um Zauberei, aber diesmal deutlich primitiver. Da wo die WB den Weg ins Chaos angetreten haben, mit den urtümlichen Chaoshexen von Cadia (siehe "The First Heretic"). Anstatt auf dem toten Ast am Boden soll die Dame dann mit dem Fuß auf dem dahingerafften SM stehen...

Nebenbei habe ich mit meiner ersten Kurzgeschichte für den Armeeaufbau begonnen. Das wird zwar noch seine Zeit brauchen, aber die Idee ist da. Immer was zu tun 😉

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sehr coole Idee die Darkoath Hexe dafür zu nehmen..
Cooler Umbau und ein schönes Feeling, dass vermittelt wird. 👌

Top. Dann scheint der Umbau ja geklappt zu haben. 🙂

Bei den Darkoth bzw. allgemeinen Chaos Barbaren könnte ich mir auch noch für die Zukunft einen kleinen Kulisten Trupp vorstellen. Entweder das einheitlich in dem barbarisch/primitiven Style oder eine chaotische Mischung aus allen Kultisten Einflüssen mit Tiermenschen, abtrünnigen Imps usw... Da bin ich noch unentschlossen. 🙃
 
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kurzes Fluffupdate:

Das Audiobook "Apostle" habe ich durch. Das ist so eine Fluff Goldgrube, da habe mich spontan entschlossen einen Deepdive die Tage dazu zu machen. Da aber viel Text nicht für jeden unbedingt etwas ist, hier vorab ganz kurz gehalten.
Ja, ist großartig, da kann man überhaupt nichts falsch machen, unbedingte Empfehlung. 👍
 
Deepdive zum „Apostle“ Audiobook. Ich werde zwar nicht die Handlung von A bis Z spoilern, aber da ich gezielt einzelne Aspekte herausgreifen werde, kann es zu leichten Spoilern kommen. Sprich wer überhaupt keine Spoiler haben möchte, sollte diesen Deepdive dann besser vorerst aussetzen.

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Und los geht’s. Die Word Bearers hier in der Rolle des Underdogs. Abgeschnitten von allem, gestrandet auf einem besonders gläubigen Planeten des Imperiums. Cerastes als Apostle und Hauptakteur brennt dennoch geradezu darauf, diesen Planeten „zu bekehren“. Angestachelt von dem ewigen Konflikt der Word Bearers mit den verblendeten Jüngern des Imperiums, welche genau genommen den damaligen Worten Lorgars folgen, Stichwort Anbetung des Gottimperator. Die Word Bearers sehen es als ihre heilige Pflicht und Bürde der Vergangenheit, dies zu korrigieren, was den Konfliktparteien ein herrlich ambivalentes Verhältnis beschert. Glaube gegen Glaube.

Nachdem Cerastes in den Underhives erste ebenso verzweifelte, wie empfängliche Jünger um sich gescharrt hat, beginnt nichts Geringeres als ein Religionskrieg. Die Schlagabtausche sind wahlweise perfide, eskalierend und stets hin und wieder zurück. Als Leser bzw. Zuhörer ist man ab diesem Zeitpunkt bereits tief in dieses Drama hereingezogen. Was in seinen ruhigeren Momenten an ein Kammerspiel zu erinnern mag.

Auf der spirituellen Ebene werden Glaubenssätze ausgetauscht, Worte als Waffe geführt und der eigene Glaube hinterfragt. Cerastes versteht es dabei sehr geschickt, den imperialen Glauben fast schon wissenschaftlich zu sezieren, um dann unangenehme Widersprüche aufzuzeigen. Auf einer persönlichen Ebene spricht er zudem zu den Herzen der Bevölkerung der Welt, weil er selber einst von dieser Welt gestammt hat. Er kann somit seinen eigenen Weg hin zu der Erkenntnis des Chaos und weg von dem imperialen Lügen auf die Bewohner spiegeln. Was ihn extrem effektiv macht.

Im Rahme der Geschichte werden hier auch sehr intime, persönliche Schicksale von seinen (noch werdenden) Akolythen aufgegriffen. Dies gibt nochmal eine menschliche Ebene und Nachvollziehbarkeit der anderen handelnden Akteure in Cerastes Umfeld. Und wie er fast schon väterlich mit seinen ersten Jüngern umgeht, ist ein starker Kontrast, was man sonst so von den Word Bearers gewohnt ist. Aber hier sollte man sich besser nicht zu früh einlullen lassen, mehr möchte ich an der Stelle nicht dazu schreiben.

Auf der Seite des Imperiums müssen die dort agierenden Priester und Kommandanten schnell feststellen, dass ihnen diese Aufstände Zunehmens zu entgleiten drohen. Einfach so Hilfe zu rufen hat aber auch einen hohen Preis, weil die Soros des Order of the Thorn genau solche Fanatiker wie die Word Bearers sind. Und nicht viel Verständnis für das Versagen der imperialen Verwalter übrighaben werden. In dieser unschönen Sandwich Position, werden die (Verzweiflungs)taten der imperialen immer drastischer und ein ganzer Planet ertrinkt in Aufständen und offenen Krieg. Ganze Stadtzüge werden dem Boden gleich gemacht. Und da soll noch deutlich mehr kommen, denn ab einem gewissen Punkt ist das Rufen der Soros als Ausputzer nicht mehr abzuwenden. Eskalationsschraube fleißig-weiter-dreh.

Auch fand ich den Umgang mit den limitierten Ressourcen auf Seiten der Word Bearers genial. Wie man mit geheimen, unterirdischen Biolaboren neue Word Bearers aus den vielversprechendsten Anhängern anfängt sehr krude zu züchten. Rüstungen und Waffen hat man noch. Diese neuen Word Bearers sind roh, untrainiert und haben ihre Limitierungen. Dennoch sind sie mit ihrer Gensaat, den übermenschlichen Fähigkeiten und Rüstungen eine echte Macht. Dies hat mich auf so vielen Ebenen angesprochen. Wie die CSM allgemein immer irgendwie das Beste aus ihren Möglichkeiten machen müssen, um an neue Rekruten zu kommen. Und dann noch einmal hier in diesem speziellen Fall, hochverdichtet, wo quasi alles Mangelware ist. Und der Feind stets im Nacken, maximaler Zeitdruck.

Ich war gegen Ende der Geschichte sehr beeindruckt davon, wie viele Themen hier so passend, wie spannend miteinander verflochten worden sind. Ohne dabei überladen zu wirken oder das Pacing zu verstolpern. Das ist für mich im Allgemeinen ein sehr starkes 40K Werk und im Speziellen das Beste was ich bisher mit den Word Bearers erleben dürfte. Denn hier werden so viele Aspekte getriggert, ich habe mich hier gezielt nur auf einige ausgewählte davon fokussiert.



P.S.

Das Audiobook an sich hat zudem eine extrem hohe Produktionsqualität, da neben den hervorragenden Betonungen des Sprechers, in gezielten Situationen (Vox oder Prediger Lautsprecher) Soundeffekte eingesetzt werden, wie man sie ansonsten nur aus Hörspielen kennt. Also tut euch selber einen gefallen und greift direkt zum Audiobook.

Ich teile die Wertung leicht auf. 8/10 Punkte als allgemeines 40K Werk und volle 10/10 Punkte als Word Bearers Werk. Denn hier ist dermaßen viel für Anhänger der Word Bearers zu holen, da muss man einfach zugreifen.
 
kurzes Fluffupdate für Zwischendurch:

  • Idee für die Kurzgeschichte steht mittlerweile, hier werde ich gezielt die nächsten zwei Wochen nutzen, weil ich da eh Urlaub habe. Generell für die Hobbyzeit ein Segen
  • auch wenn ich immer eine Vielzahl an Audiobooks durchlaufen lasse (vieles davon kein 40K Zeug) so habe ich mir was 40K und CSM angeht im Moment wieder was interessantes rausgepickt. Auch wenn es bei den Word Bearers arg endlich ist, bei den anderen CSM Legion ist immer nochmal was zu holen. Im Spoiler
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Reaktionen: Iryan Farros
Dann hat sich die Arbeit ja gelohnt 🙂

Bevor weiter gemalt wird, wollte ich mich jetzt vorab noch an eine Bastelaktion wagen die ich bisher aufgeschoben hatte. Extrem reizvoll mit den ganzen Details und eine sehr ikonische WB Mini obendrauf.
Bei den Flügeln bin ich aber noch unentschlossen, also entweder baue ich den so 1 zu 1 zusammen oder ich baue das mit den Flügeln um. Mal gucken...

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Reaktionen: Naysmith und MORTOR
So als wohlportionierte Basedeko sind mir die UM natürlich immer willkommen bei meinen WB 😉

Und fertig ...umgebaut. Mit den Original (Stummel)Flügeln war ich dann doch nicht so wirklich warm geworden. Mit dem Umbau dagegen bin ich jetzt sehr zufrieden. So hatte ich mir das immer vorgestellt. 😇

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