Geschichte Die Frostaelfen von Frosthauch

emmachine

Sigmars Bibliothekar
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Hi Leute,

Um auch mal was anderes ins Spiel zu bringen (neben den Projekten die schon angefangene Geschichten haben) und meiner Erwähnung der Daughters of Khaine zum Beispiel im Vorbestellungsthread, kommt von meiner Seite auch was Aelfisches auf meinen Kontinent Eloni zu.
Ein Gedanke der mir im Bezug auf meine Daughters und Darkling Covens Modelle, der mir immer wieder durch den Kopf ging, ging in Richtung "Eiselfen". Der Gedanke ist noch in der Mache und irgendwann kommt vielleicht auch ein Thread in der Heerschau. Aber erstmal möchte ich mit einem Geschichtenthread für diese anfangen.

Wie auch in den anderen Geschichtenthreads würde ich gerne eure Meinung dazu hören.

Hier erstmal die Übersicht
Allgemeiner Hintergrund
DatumLink
05.03.2018Die Geschichte um Frosthauch #2
05.03.2018Beschreibung Frostaelfen des Frozen Serpent Kults #2


Charakterbeschreibungen
DatumLink
21.05.2018
Wirtin Thalia #5

Story's
DatumLink
Geschichten von Königin Anvenna
05.03.2018Die Frostaelfen aus Frosthauch #3
Geschichten von Wirtin Thalia
21.05.2018
Delayars Verlust #5
 
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emmachine

Sigmars Bibliothekar
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Um erstmal eine Grundstruktur in das ganze zu bringen. Der Ursprung der Idee mit Eisaffinen Aelfen war erstmal eine kleine Spielerei im Juni 2017. Ich habe damals für den GW Wiesbaden eine kleine Story für eine Skirmish Kampagne geschrieben. Damals mit der Begründung, wie der Ort auf meinem Kontinent zu dem wurde, was er heute ist und das es dort ein Artefakt geben soll. Geschrieben hatte ich damals das:

Die Geschichte um Frosthauch
Das Gebiet im norden von Eloni das heute als Frosthauch bekannt ist, soll im Zeitalter der Mythen einst ein blühendes Königreich im Realm Ghyran gewesen sein. Das Land gedieh prächtig bis ein Aelfen Kult, angeführt von einer Sorceress, die den Legenden nach nur als “Frostkönigin” bekannt war, angriff. Es heißt, dass sie ein magisches Amulett, das der herrschende Fürst besaß, an sich reißen wollte. Die Verteidigung hätte unter regulären Bedingungen den Angriffen des Kultes standgehalten, hätte die Frostkönigin nicht Kontrolle über einen Jotunberg gehabt, der das Land in Winter hüllte. Der Angriff der Frostkönigin scheiterte, als Truppen der Sylvaneth zur Unterstützung kamen und die Frostkönigin und ihre viele ihrer Kultisten erschlugen. Der Jotunberg ließ sich jedoch nicht dazu bewegen weiterzuziehen und versetzte das Königreich in seiner Trauer um seine Herrin in ewigen Winter. Viele verließen das Königreich da die raue Witterung und ständige Blizzards ihnen das Leben erschwerte. Über das Zeitalter des Chaos geriet Frosthauch erstmal in Vergessenheit, da auch die Chaosgötter recht wenig Interesse an dem verlassenen vereisten Land zeigten. Seit die Chaosmächte nach dem schließen des Genesistors zurückgedrängt werden konnten und in Ghyran langsam wieder ein Leben ohne die Unterdrückung durch die Chaosgötter möglich ist, kommen immer wieder alte Sagen über das magische Amulett in Frosthauch auf und dass die Schneestürme langsam schwächer würden. Dies ruft Abenteurer auf den Plan nach all den Jahrhunderten das magische Amulett vielleicht doch noch finden zu können.
Zu der Kampagne kam es nie, auch weil die Ladenleiterin während der späteren Planungsphase schwanger wurde (habe aber effektiv erst dieses Jahr davon erfahren).
Am Wochenende, während ich Daughters und ein paar Darkling Covens Modelle geklebt hatte hatte ich überlegt in welche Richtung ich gehen möchte, da ich keine der bestehenden Sekten haben möchte und auch die Darkling Covens eingebunden werden sollen (Order Serpentis möchte ich vielleicht auch noch einbinden, da hab ich mir für AoS aber noch keine Modelle besorgt). Dabei kam mir wirklich mehrfach das Thema Frostaelfen in den sinn (mir ist klar dass es sich möglicherweise bei den Daughters mit dem original Hintergrund beissen könnte, aber weibliche Aelfen dürfte es wohl nicht nur unter Morathi geben).

Entstanden ist erstmal folgende Beschreibung:

Beschreibung Frostaelfen des Frozen Serpent Kults
Die Frostaelfen des Frozen Serpent Kults sind ein Aelfenstamm aus den Blizzardbergen von Ulgu. Sie setzen sich hauptsächlich aus Truppen der Darkling Covens, Sekten der Daughters of Khaine inklusive der Froststämme der Melusai und und der königlichen Elite aus den Reihen der Order Serpentis, die auf Frostechsen und Eisdrachen in die Schlacht reiten. Angeführt werden sie durch den Dreadlord Satras Dragonheart und seiner Königin Anvenna. Während dem Zeitalter des Chaos haben sich die Frostaelfen auch in in Ghyran ausgebreitet.
 
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emmachine

Sigmars Bibliothekar
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So, hier noch eine kleine Geschichte. Anvenna und Satras Dragonheart sind in meinem Fall keine unbekannten. Ich habe beide Namen vor ca. 9 Jahren schonmal bei einem Projekt Namens "Slaaneshs dunkler Kreuzzug" verwendet. Die Anspielung gegen Ende ist eine Anspielung auf eine Geschichte die im Moment immer noch Work in Process ist.

Titel: Die Frostaelfen aus Frosthauch
Protagonist: Anvenna Dragonheart
Vorherige Geschichte: -
nachfolgende Geschichte: -
Königin Anvenna stand auf dem Balkon des Herrenhauses und betrachtete das Treiben in der Stadt den sie als Vorposten des des Frostaelfenimperiums gewählt hatte. Soldaten aus den Rängen der Dreadspears und Bleakswords in eisblauer Rüstung patrouillierten in den Straßen der Stadt und Mitglieder der Darkshards und Blood Stalkers, deren Schuppen eisig blau schimmerten, besetzten die Mauern. Die Stadt hatte einst Aelfen des Ordens des grünen Zyklus gehört und sollte zu dieser Zeit ein blühendes Königreich gewesen sein. Inzwischen war die ganze Region von einer tiefen Eisschicht überzogen, ausgelöst durch einen naheliegenden Jotunberg. Anvenna erinnerte sich, dass dieser Jotunberg unter der Kontrolle ihrer Großmutter Tsarra stand, die das Königreich vor dem Zeitalter des Chaos überfallen hatte. Der Angriff war fehlgeschlagen und Tsarra fiel. Der Jotunberg ließ sich jedoch nicht dazu bewegen weiterzuziehen und versetzte das Königreich in seiner Trauer um seine Herrin in ewigen Winter. Viele verließen das Königreich da die raue Witterung und ständige Blizzards ihnen das Leben erschwerte. Über das Zeitalter des Chaos geriet, das zwischenzeitlich nur noch als Frosthauch bekannt war erstmal in Vergessenheit, da auch die Chaosgötter recht wenig Interesse an dem verlassenen vereisten Land zeigten. Dies machte es Anvenna und ihren Kulten des Frozen Serpents leicht einen Vorposten in der alten verlassenen Stadt zu errichten.
Anvenna gab es nur ungern zu, aber sie verspürte ein wenig langeweile. Mit schweifendem Blick sah sie einen angetrunkenen Soldaten aus einer der Bars torkeln. Sein Arm war um eine leicht bekleidete junge Aelfe gelegt. Anvenna bis sich auf die Unterlippe als sie die beiden durch die Straße torkeln sah. Sie musste an Satras Dragonheart, ihren Gemahl, denken. Als König war er erstmal in der Festung in den Blizzardbergen in Ulgu geblieben. Monate nachdem sie hier eingetroffen waren hatte sie die Kunde erreicht, dass ihre Feste in den Blizzardbergen von Chaostruppen des Slaanesh angeführt von Chaosgeneral Vincent von Drachenheim auf seinem Chaosdrachen belagert wurde. Satras hatte die junge Sorceress Llorva zu ihr entsandt um sie über die aktuelle Lage aufzuklären, hatte jedoch darauf bestanden, dass sie nicht zu den Blizzardbergen zurückkehren sollte. Sollten die Blizzardberge fallen, wäre Frosthauch die letzte Bastion ihres Kultes. Seitdem hatte sie nichts mehr von ihrem Gemahl gehört und sie machte sich ein wenig Sorgen, dass ihm was zugestoßen sein könnte. Ein tiefes fauchen riss sie aus ihren Gedanken.
Über der Feste schwebte ein blau weiser Eisdrache, der zu einem Sturzflug ansetzte und und neben dem Balkongeländer zum stehen kam. Auf dem Rücken saß die junge Sorceress Llorva. Wie viele weibliche Mitglieder der Frostaelfen trug sie neben ein paar langen Stiefeln nur das nötigste um ihre weiblichen Rundungen zu verhüllen.
“Ich bringe Neuigkeiten, Königin Anvenna”, sagte Llorva und sprang auf den Balkon.
“Was habt ihr für mich?”, antwortete Anvenna argwöhnisch.
“Ich habe kleinere Truppenbewegungen an der Grenze zu unserem Reich ausgemacht.”
“Wem gehören diese Truppen. Sind es die Diener des Chaos oder will der Orden des grünen Zyklus seine Stadt zurück?”
“Ich kann euch nicht genau sagen, zu wem die Krieger gehören. Ich habe solche Krieger noch nie gesehen. Sie trugen schwere türkisfarbene Rüstungen mit weißen Schulterpanzern und hatten Goldverzierungen.”
“Wo sind diese Krieger jetzt?”
“Sie sind durch das Klauentor nach Ghur gegangen.”
“Hm ... interessant”, sagte Anvenna nachdenklich. “Vielleicht sollten wir ihnen ein Begrüßungskomitee zum Tor schicken für den Fall dass sie zurückkehren.”
“Wie ihr befehlt meine Königin”, erwiederte Llorva, schwang sich zurück auf den Rücken ihres Drachen und flog in die Stadt.
Anvenna lächelte. Sie hatte das Gefühl, dass ihre Langeweile durch diese Neuigkeiten verflogen war.
 
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Fyreslayer

Miniaturenrücker
Hört sich doch alles sehr intressant an. Eiselfen sind immer schön und lösen bei mir sofort Nostalgie in Sachen Demonworld aus. Hach, waren das Zeiten. Freu mich auf mehr. :happy:
 

emmachine

Sigmars Bibliothekar
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Je nachdem was ich mache komme ich recht wenig zum schreiben, habe aber gerade mal wieder eine Geschichte geschrieben. Ursprünglich war die Geschichte aus Sicht eines Korsaren Namens Delayar (der eigentlich einer meiner Helden in einer 9th Age Kampagne war, aber viele Namen aus anderen Projekten finden bei mir den Weg zu 9th Age.
Die Geschichte ist jetzt aus Sicht der Wirtin Thalia. Vielleicht lässt sich auf sowas auch eine kleine Serie aufbauen, mit wechselnder Kundschaft.
Als erstes kommt Thalias Charakterbeschreibung und anschließend die eigentliche Kurzgeschichte.

Charakterbeschreibung Thalia
Thalia ist eine 458 Jahre alte Frostaelfe. Wie alle Frostaelfen hatte Thalia eine Fliederfarbene Haut und schneeweiße Haare, trug aber im Gegensatz zu den meisten weiblichen Mitgliedern ihrer Art eine Tracht mit langem Rock. Sie war eine Witchaelf Offizierin und ein Mitglied des Frozen Serpent Cults. Zuletzt kämpfe sie im Alter von 385 Jahren im sogenannten Frostaelfen Bürgerkrieg der zwischen den Kulten des Frozen Serpent, des Frostphoenix und des großen Löwen. Dort verlor sie im Kampf neben ihrer kompletten Einheit ein Auge und ihr linkes Bein. Seit dieser Zeit trägt sie ein Holzprotese und eine Augeklappe. Anschließend quittiert sie den Dienst im Militär und eröffnete die Taverne “Tipsy Snake” in Mystport, einer Hafenstadt am Rande der Blizzardberge.

Titel:Delayars Verlust
Protagonist: Thalia
Vorherige Geschichte: -
nachfolgende Geschichte: -
Es war spät Abends im im Wirtshaus “Tipsy Snake” und Thalia die Wirtin stand an der Waschschüssel um einige der Gläser auszuspülen, die von den Gästen zurückgekommen waren. An diesem Tag waren hauptsächlich Korsaren der Fyreaelfen hier gewesen, die vor wenigen Tagen in der kleinen Hafenstadt angelegt hatten um Waren und gefangene Bestien zu verkaufen.
Inzwischen saß Fleetmaster Delayar alleine am Tresen.
Thalia, sah zu ihm rüber als Delayar mit seinem leeren Schnapsglas auf den Tisch klopfte.
“Noch ein ‘Hexengebräu’, Thalia”, sagte er leicht lallend.
Thalia seuzfte. “Ich denke, dass ihr genug habt, Captain”, sagte sie und blickte ihn besorgt an.
“Wollt ihr einem alten Seemann wirklich seinen Wunsch abschlagen?”
“Ich bin mir teilweise nicht sicher, ob die See euer tot sein wird oder ich. Aber wie ihr wollt.”, sagte sie und schenkte doch noch ein Schnapsglas nach.
Sie kannte Delayar schon seit Jahren. Er brachte ihr von seinen Reisen öfter Nahrungsmittel und Getränke mit die es sonst in Ulgu kaum gab und war einer ihrer umgänglicheren Stammkunden. Jedoch war ihr über die Jahre aufgefallen, dass sein Alkoholkonsum in letzter Zeit deutlich zugenommen hatte.
“Der Alkohol lässt mich den Schmerz des Verlustes vergessen.”
“Ist es immer noch die Sache mit eurem Bein? Ihr wisst, ich kenne mich mit dieser Form von Verlust aus.” Sie hob den Saum ihres Rockes leicht, wodurch der Blick auf eine Holzprotese frei wurde. “Ich hab euch die Geschichte bisher nicht erzählt, aber ich war eine Offizierin unter Königin Faraine Dragonheart. Satras Mutter. Vor 70 Jahren, kämpften wir in einem Bürgerkrieg gegen unsere eigene Art. Der Kult des Frozen Serpents gegen den Kult des Frostphoenix und den des großen Löwen. Die Verluste damals waren enorm bis Faraine zusammen mit ihrer Leibgarde durch ein Attentat starb, ihr Sohn Satras zum König wurde und es schaffte es den Krieg zu beenden. Ich verlor damals im Kampf mein Bein und ein Auge und mein gesamtes Gefolge. Da dies meine Kampffähigkeiten eingeschränkt hatte und ich den anderen nicht zur Last fallen wollte trat ich aus der Armee aus und eröffnete dieses Wirtshaus.”
“Ein schlimmes Schicksal”, entgegnete Delayar schließlich. “Der Verlust des Beins schmerzt zwar immer noch ein wenig und diese Klingenprotese ist manchmal noch etwas ungewohnt. Aber das ist es nicht.”
Thalia sah ihn erstaunt an. “Was ist es dann?”
“Wenn ihr es wissen wollt”, entgegnete er. “Vor 3 Tagen haben wir 3 meiner Korsaren aus der See gefischt. Sie gehörten zur Besatzung der ‘Swordfish’, waren komplett unterkühlt und verwirrt. Ich habe erfahren dass wir die Schiffe ‘Swordfish’ und ‘Sea Devil’ verloren haben. ca. 400 gute Männer, darunter einer meiner Söhne, sind gestorben. Die überlebenden stammelten etwas von Aelfen ohne Augen die auf Aalen und Schildkröten ritten.”
“Deepkin”, hauchte Thalia. “Ich habe Geschichten von ihnen gehört. Selbst die Duardin der Kharadron Overlords verschiedenen vermeiden es fragliche Gebiete zu überfliegen.”
“Verflucht seien sie!”, brüllte Delayar und schlug auf den Tresen, sodass alle Schnapsglas er klirrten.
“Captain!”, rief Thalia erschrocken als sie gerade noch rechtzeitig eines der Gläser auffing, das von Tresen zu fallen drohte.
“Ist doch war. Ich bin Fleetmaster Delayar. Der Pate der Fyreaelfenkorsaren. Manche Fyreslayer Logen hegen immer noch einen Groll gegen mich weil ich es wagte Magmadroths zu jagen. Auch manche Adelige der Fyreaelfen möchten mich gerne Tod sehen, nachdem meine Leute Blaze Lions gewildert haben. Ich hab mich mehrfach mit Captain Gorbs Orrukpiraten angelegt, bin durch die die Knochensee gefahren, immer mit Lady Gloriosas Geisterpiraten im Nacken und ich habe gegen Unterführer von Gutrot Spume gekämpft und hatte nie wirklich ernstzunehmende Verluste die sich nicht reparieren ließen, und nun verliere ich zwei Schiffe samt Besatzung durch irgendwelche Fischaelfen?”
Thalia atmete einmal tief durch. “Ihr sagtet ja selbst, die Fyreslayers gegen einen Groll gegen euch und auch Aelfen eurer eigenen Art sind nicht gut auf euch zu sprechen. Vielleicht ist diese Aktion ein Zeichen, das ihr euch nicht mit jedem anlegen solltet?”
Delayar schaute ein wenig betroffen auf das vor ihm liegende Schnapsglas.
Thalia dreht wandte sich wieder ihrem Geschirr zu. Sie würde wahrscheinlich bald Feierabend machen können, da sie eh nicht mehr damit rechnete das neue Gäste kamen.
Nach längerer Pause sagte Delayar. “Ihr habt auch gegen eure eigene Art gekämpft.”
Thalia gluckste trocken. “Ich habe Befehle gefolgt und habe meinen Preis bezahlt. Körperlich als auch geistig. Ihr habt euch eure Feinde wissentlich gemacht.”
Als sie von Delayar keine Antwort erhielt, drehte sie sich zu ihm um, um festzustellen, dass dieser währenddessen eingeschlafen war.
“Hm, das letzte Hexengebräu war wohl doch zu viel gewesen”, sagte sie leise zu sich selbst.
Die Glocke an der Tür klingelte und Thalia sah herüber.
Eine mit Mantel und Kaputze verhüllte Gestalt stand im Eingang.
“Grüße, Thalia”, sagte der Neuankömmlinge. “Ich hätte mir eigentlich denken können das der alte Seebär noch hier ist. Habt ihr ihm was ins Getränk gemischt?”
“Rohann, was treibt Euch zu dieser späten Stunde noch hier her. Ich wollte eigentlich bald schließen”, sie sah zu Delayar herunter und schüttelte den Kopf “Nein, der letzte Schnaps war wohl doch zu viel.”
Rohann nahm die Kaputze ab. “Ich brauche nichts, danke. Meine Informanten haben ungünstige Nachrichten.”
“Die Chaostruppen von Vincent von Drachenheim?”, fragte Thalia trocken.
“Ja, seine Hauptstreitmacht hat die Hauptstadt erreicht, jedoch nähern sich auch mehrere Kriegsbanden der Stadt.”
“Wie lange, bis sie hier eintreffen?”
“Wenn sie die Geschwindigkeit beibehalten, ein paar Tage.”
Thalia griff ins Regal nahm zwei Schnapsglas er heraus und füllte sie.
“Thalia?”, fragte Rohann erstaunt.
“Der geht aufs Haus”, entgegnete Thalia und kippte ihren Schnaps herunter. “Nach allem was ich verloren habe kam ich hierher um mein Leben neu anzufangen, wollte nicht mehr Teil eines Krieges sein.”
“Ich wollte euch nicht verunsichern, Thalia. Die Sradt ist unter dem Schutz des Cults des Frozen Serpents und die Assassineguilden der Schattenaelfen sind auch noch da.Wir werden die Bewohner beschützen”, sagte Rohann lächelnd und kippte den Schnapps herunter.
“Danke Rohann. Sagt, könnt ihr mir einen gefallen tun?”
“Was wünscht ihr?”, fragte Rohann verwundert,
“Könnt ihr den alten Captain in eines der Zimmer bringen?”,fragte sie, während sie versuchte ein verführerisches Lächeln aufzusetzen. “Ich würde es ja selbst tun, aber mit meiner Holzprothese ist es mir kaum möglich. Soll er seine Zeche morgen bezahlen.”
Rohann grinste. “Weil Ihr es seid.”
 
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emmachine

Sigmars Bibliothekar
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Hm, ich hab hier auch schon ewig nichts mehr geschrieben. Nachdem ich aber eine Erwähnung einer Schlacht in meinem Brotherhoods of Korhil Battletome hatte wäre es vielleicht doch interessant irgendwann mal den Storyverlauf von Mystport (damals eigentlich noch Frostport in Delayars verlust) vielleicht doch irgendwann noch weiterzuschreiben. Ich habe jetzt mal in einer Kurzaktion eine kleine Beschreibung für die Stadt Mystport, sowie Characterbeschreibungen für Rohann und Delayar gemacht. (zudem hab ich vor kurzem Thalia doch mal ca. 300 Jahre älter gemacht, da es doch ein wenig unwahrscheinlich sein dürfte, dass eine unter 100 jährige bei Aelfen das Kommando über etwas haben könnte.

Mystport, Handelshafen zweier Regionen
Mystport ist eine Hafenstadt die im Grenzgebiet der Blizzardberge und der Zwielichtwälder. Die Stadt wird durch den Gletscherstrom, der aus den Blizzardbergen entspringt in zwei hälften geteilt, die durch Brücken und die Hafenanlage, die sowohl von schwimmenden als auch fliegenden Schiffen Anlegemöglichkeiten bietet, miteinander verbunden wird. Die Bevölkerung der Stadt besteht zu größten Teilen aus Frostaelfen die rechts des Stroms leben und Schattenaelfen die links des Stroms leben. Mystport hält ihren Namen von den stetigen Nebelbänken, die das reisen auf dem Seeweg erschweren. Um die einfahrt der Schiffe in den Strom zu gewährleisten, wird der Eingang von zwei Leuchttürmen beleuchtet.

Charakterbeschreibung Rohann
Rohann ist ein 920 Jahre alter Schattenaelf. Er ist ein Assassine sowie Hauptmann der Schattenguilden von Mystport. Er wurde ein guter Freund von Thalia, nachdem sie die Taverne “Tipsy Snake” eröffnet hatte und stellte ihr mehrere Mitglieder der Schattenguilden als Wachen zur Verfügung um für Ordnung zu sorgen. Er hat seine Informanten in der Stadt und seiner Umgebung und hat daher ein umfassendes Bild über die Geschehnisse.

Charakterbeschreibung Delayar
Delayer ist ein 986 Jahre alter Fyreaelfen Fleetmaster. Er nennt sich selbst Pate der Fyreaelfenkorsaren, da er eine Flotte von 15 Schiffen sein eigen nennt, die durch Familienmitglieder oder Treue bekannte geführt werden. Jedoch hat er sich über die Jahrhunderte mit seinen Aktionen auch einige Feinde gemacht, sodass es unter anderem Mitglieder seines eigenen Volkes gibt, die ihn am liebsten tot sehen möchten. Seine Reisen führen ihn immer wieder zum Handel nach Mystport, wo er unter anderem Alkohol und Lebensmittel an die Taverne “Tipsy Snake” liefert. Delayer verlor bei einer seiner Jagdaktionen ein Bein und trägt seither eine Klingenprothese und hat in den letzten Jahrhunderten ein Alkoholproblem entwickelt.
 
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