Hausregel keine CP erlaubt

Dark Eldar

Hassassin Fiday
Moderator
Auch mit der 8. war man das nicht. War doch genauso Marketinggeblubber wie andere Aussagen in den Editionen davor. Genauso wie der "Mythos" mit "New GW", alles Geblubber, mehr nicht. Das einzige was bei GW in all den Jahrzehnten konstant ist, das ihre Ausschläge von einem extrem ins andere schwenken.
 

Steampunk

Grundboxvertreter
Das war doch schon immer so oder erinnert sich etwa niemand mehr an 3rd/4th Edition imperiale Artillerie-Armeen und ähnliche Scherze?
Öhm, keine Ahnung was du mit den 3te und 4te ED imperialen Armeen meinst. Sowas hat man eigentlich so gut wie nie auf Turnieren gesehen da die nicht viel taugten. Auch finde ich den Vergleich etwas bei den Haaren herbei gezogen. Schließlich haben Modelle, wie zum Beispiel Artillerie, Punktkosten und Profilwerte und lassen sich somit berechnen.

Stratagems haben das nicht und wirken sich, je nachdem auf welche Einheit gewirkt, unterschiedlich aus in ihrer Effektivität. Eben der Vergleich ob man 10 Boltermarines 2mal schießen lässt oder eben nen 5er Trupp mit 4 Laserkanonen. Obwohl beide Trupps ungefähr gleich viele Punkte kosten ist der Unterschied welche Einheit man 2mal schießen lässt gewaltig und lässt sich nur schwer in Punktkosten oder dergleichen fassen.

Und ja ich weiß, gegen ne Horde will man lieber 10 Boltermarines 2mal schießen lassen als 5 Mann mit 4 Laserkanonen aber auf solche dünnen Argumente habe ich keine Lust. Die Intention meines Gedanken sollte ziemlich klar sein und wer will kann sich auch noch bessere Vergleichsbeispiele raussuchen.

Allein schon, dass der Stratagem-Einsatz Null an die Punktkosten einer Einheit oder so gekoppelt sind, macht Stratagems unausgewogen. Hier nehme ich einfach mal den Vergleich 5er zu 10er Trupp (gleicher Sorte). Auf Beide wirkt das Stratagem für die gleichen CP Kosten und allein das ist schon nicht fair, bevorteilt, wie man ja auch gut sehen konnte in der 8ten Edition, nur Todesstern-Builds bzw. kranke Buff-Stack-Kombos wo es nur darum geht, wer seinen zuerst zum Einsatz bringt.

Das Problem liegt nicht bei den Armeen, das Problem liegt bei den Aufstellungsregeln und die waren bei 40k noch nie gut.
Wenn man zu Spielbeginn die komplette Armee in einem kleinen Abschnitt zusammenstopft ist es kein Wunder, wenn da in Runde 1 alles weggeballert wird, vor allem wenn Schablonen im Spiel sind.
Da braucht es dringend mehr Optionen wie Truppen in Reserve, Verteidigungsstrukturen (Bunker oder Gräben) die Einheiten effektiv vor Beschuss und Flächenschaden schützen, größere Aufstellungszonen, etc. - gibts die nicht muss man sie halt selbst schaffen.
Das wurde ja dann endlich in der 5ten ED gelöst wo man seine Einheiten ja freiwilig in Reserve lassen konnte.

Problem ist hierbei wohl eher, dass die gespielten Punktkosten einfach zu groß für die Tische waren/sind bzw. die Tische zu klein.
Na ja, doch. Seit der 8. eben. Und danach hat man wieder Kram drauf geschmissen, weil sich Bücher mit Regeln verkaufen lassen.
Albern, nur weil GW das behauptet, stimmt das noch lange nicht. 40k ist schon seit der 6ten Edition nicht mehr wirklich kompetetiv weil die Rüstungsspirale seitdem freidreht und es GW ja schon lange nicht mehr um Balancing geht sondern nur noch um Verkaufszahlen. Die nehmen Unausgewogenheit sogar gerne hin bzw. verwenden sie gezielt indem sie Einheiten zu günstig machen etc. weil sich die Turnierspielerschaft wie ein Haufen Aasfresser auf jede Neuheit stürzen, wenn sie damit 1 oder 2 Turniere gewinnen können.

Auch mit der 8. war man das nicht. War doch genauso Marketinggeblubber wie andere Aussagen in den Editionen davor. Genauso wie der "Mythos" mit "New GW", alles Geblubber, mehr nicht. Das einzige was bei GW in all den Jahrzehnten konstant ist, das ihre Ausschläge von einem extrem ins andere schwenken.
Ja richtig, absolut!
 
Zuletzt bearbeitet:

Galatea

Tabletop-Fanatiker
Öhm, keine Ahnung was du mit den 3te und 4te ED imperialen Armeen meinst. Sowas hat man eigentlich so gut wie nie auf Turnieren gesehen da die nicht viel taugten. Auch finde ich den Vergleich etwas bei den Haaren herbei gezogen. Schließlich haben Modelle, wie zum Beispiel Artillerie, Punktkosten und Profilwerte und lassen sich somit berechnen.
Man sollte nicht immer vom Turniermeta ausgehen, denn dort reicht es schon aus wenn eine Armeeliste auch nur gegen eine der dort typischerweise anzutreffenden Metalisten schlecht ist. Das Turniermeta ist ein extrem in sich geschlossenes System und hat mit dem was in Clubs und Spieletreffs passiert oft nicht sonderlich viel zu tun. Ich hab schon oft genug erlebt, dass Turnierlisten in Clubs gefressen wurden, weil sie auf Kompositionen getroffen sind, die sie im Turniermeta nie gesehen hätten.


Stratagems haben das nicht und wirken sich, je nachdem auf welche Einheit gewirkt, unterschiedlich aus in ihrer Effektivität. Eben der Vergleich ob man 10 Boltermarines 2mal schießen lässt oder eben nen 5er Trupp mit 4 Laserkanonen. Obwohl beide Trupps ungefähr gleich viele Punkte kosten ist der Unterschied welche Einheit man 2mal schießen lässt gewaltig und lässt sich nur schwer in Punktkosten oder dergleichen fassen.
Man könnte die Einsatzkosten ja von den Punktkosten der Einheit abhängig machen, dann wäre es schon mal wesentlich ausgeglichener, aber das ist halt dasselbe Prinzip wie bei den alten Killpoints - es soll möglichst so einfach sein, dass man das ganze mit einer Strichliste abhaken kann (warum das so sein muss in einem System bei dem jede zweite Einheit irgendeine obsukure individuelle Spezialsonderregel hat ist mir auch rätselhaft, ist ja nicht so dass man annehmen müsste die Spieler damit zu überfordern).


Das wurde ja dann endlich in der 5ten ED gelöst wo man seine Einheiten ja freiwilig in Reserve lassen konnte.
Was für viele Einheiten mit wichtigen schweren Waffen das Problem exakt überhaupt nicht löst - wenn man davon ausgeht, dass ein normales Spiel 6 Runden geht und die Einheit in Runde 3 das erste Mal schießen kann (Runde 1 abwesend, Runde 2 bewegt), dann hilft das vielen Einheiten kein bisschen (und hier ist noch wohlwolled vorausgesetzt, dass die Einheit in Runde 3 schon in einer Position ist von der sie ihr Ziel beschießen kann, was auch nicht als gegeben betrachtet werden kann).


Problem ist hierbei wohl eher, dass die gespielten Punktkosten einfach zu groß für die Tische waren/sind bzw. die Tische zu klein.
Ja, zu kleine Tische scheinen im Tabletophobby ein generelles Problem zu sein. Viele Läden die ich kenne haben nicht mal genug Platz für eine 6x4-Platte und auch in so manchen Clubs ist es ein Problem genug Platten (und noch viel mehr genug Gelände) zu bekommen.
 

Steampunk

Grundboxvertreter
Man sollte nicht immer vom Turniermeta ausgehen, denn dort reicht es schon aus wenn eine Armeeliste auch nur gegen eine der dort typischerweise anzutreffenden Metalisten schlecht ist. Das Turniermeta ist ein extrem in sich geschlossenes System und hat mit dem was in Clubs und Spieletreffs passiert oft nicht sonderlich viel zu tun. Ich hab schon oft genug erlebt, dass Turnierlisten in Clubs gefressen wurden, weil sie auf Kompositionen getroffen sind, die sie im Turniermeta nie gesehen hätten.
Ok da muss ich dir recht geben. Ich sollte nicht immer vom Turniermeta ausgehen das stimmt. Dennoch fand ich die imperiale Armee in der 3ten und 4ten Edition nicht wirklich gut bzw. schlimm als Gegner. Die Panzerkompanie, also ausschließliche Panzer-Armee, die irgendwann mal publiziert wurde, ja die war wirklich sehr eklig.
Allerdings gab es damals in Sachen Artillerie ja nicht viel. Basilisk und Greif und klar, Mörser. Und Basilisken hatten damals ja indirekt eine Mindestreichweite von... uff... was war das noch... mindestens 24", also war recht viel. Das heißt man konnte sie, gerade wenn sie hinter Gelände standen, gut unterfahren.
Man könnte die Einsatzkosten ja von den Punktkosten der Einheit abhängig machen, dann wäre es schon mal wesentlich ausgeglichener, aber das ist halt dasselbe Prinzip wie bei den alten Killpoints - es soll möglichst so einfach sein, dass man das ganze mit einer Strichliste abhaken kann (warum das so sein muss in einem System bei dem jede zweite Einheit irgendeine obsukure individuelle Spezialsonderregel hat ist mir auch rätselhaft, ist ja nicht so dass man annehmen müsste die Spieler damit zu überfordern).
Ja das wäre wünschenswert gewesen mit den Stratagems, hätte GW in der 9ten Edition machen können, hat das aber leider verpennt. Ja richtig, warum das so einfach sein muss verstehe ich auch nicht.
Was für viele Einheiten mit wichtigen schweren Waffen das Problem exakt überhaupt nicht löst - wenn man davon ausgeht, dass ein normales Spiel 6 Runden geht und die Einheit in Runde 3 das erste Mal schießen kann (Runde 1 abwesend, Runde 2 bewegt), dann hilft das vielen Einheiten kein bisschen (und hier ist noch wohlwolled vorausgesetzt, dass die Einheit in Runde 3 schon in einer Position ist von der sie ihr Ziel beschießen kann, was auch nicht als gegeben betrachtet werden kann).
Oh also ich hatte damals nur gute Erfahrungen damit gemacht und das hat mir Spiele gewonnen mal fast alles in Reserve zu lassen. War eigentlich nie ein Nachteil und es ändert schon etwas. Und zwar, dass die eigenen Einheiten eben auch weniger Beschuss oder so vom Gegner aushalten müssen weil man so das Spiel verkürzt hat.
Hier nehme ich mal als Beispiel die imperiale Armee, da diese in der 5ten ED ja maßlos übertrieben zu stark war. Ich sag nur Leafblower Armeeliste...
Dagegen bin ich sehr oft in Reserve gegangen, all-in... wenn die Missionsziele in der Mitte lagen, bedeutete dies nämlich auch, dass der Imp nicht in der letzten Runde rauffahren konnte sondern sich zumeist schon dort einigeln musste da man ansonsten, mit einer offensiven Armee, durch das verkürzte Spiel, das einfach selbst tut und die Marker zustellt mit Zeugs. Zeugs, was der Imp Spieler eigentlich in den Runden 1-3 schon hätte zerschießen müssen, was aber nicht ging, da es nicht auf dem Tisch war.
Man musste dann als Gegner auch nicht erst seinen Beschuss auf die DMG-Dealer der Imps "verschwenden" sondern konnte gezielt gleich auf die Chimären mit den Standards gehen. Das gegnerische Feuer hat man dann einfach ertragen, sich in Deckung geworfen, irgendwas hat überlebt und solange man vorher die weichen Imp-Standards aus den Chimären geholt hat, hat man das Spiel gewonnen, Verluste hin oder her aber die waren gegen diese ekelhafte Liste ja nahezu unvermeidbar in der 5ten Edition.

Ich zumindest habe wirklich nur gute Erfahrungen mit der Reserve-Regel der 5ten Edition gemacht.
Ja, zu kleine Tische scheinen im Tabletophobby ein generelles Problem zu sein. Viele Läden die ich kenne haben nicht mal genug Platz für eine 6x4-Platte und auch in so manchen Clubs ist es ein Problem genug Platten (und noch viel mehr genug Gelände) zu bekommen.
Einerseits kann ich das verstehen, es soll ja auch actionreich sein, von daher passiert auf einem kleinen Tisch natürlich eher was. An sich geht aber halt die taktische Tiefe dabei immer mehr flöten.

Ein Grund weshalb ich nie dieses... 40k Skirmish Ding da (Name vergessen) ausprobiert habe. Das Spielfeld ist mir einfach viel zu winzig, gerade bei 2W6 Angriffsbewegung (welche ich ja eh auch ganz stark ablehne aufgrund der viel zu hohen Varianz).

Daher fand ich es auch nicht gut, dass GW nun in der 9ten ED die Tischgrößen verringert hat bei kleineren Punktzahlen, habe die Abstufungen gerade aber nicht im Kopf. Wobei man sich daran ja zum Glück auch nicht richten muss.
 
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