Pathfinder oder D&D 5.Edition

EndlessNameless

Codexleser
Hallo,

da meine letzten Rollenspielerfahrungen nun schon einige Jahre zurückliegen (wir hatten damals eine kleine Gruppe in der D&D 3.0 gespielt wurde) und ich diese jetzt gerne wieder ins Leben rufen würde, stellt sich für mich die Frage welches System besser geeignet ist.

In Frage kommen nach meiner bisherigen Recherche Pathfinder oder das relativ neu erschienene D&D 5.Edition.

Kennt von euch jemand eventuell beide Systeme und kann etwas zu den Unterschieden sagen, bzw. wo die Schwerpunkte der Systeme liegen?
 

NightGoblinFanatic

Tabletop-Fanatiker
Es ist eine reine Geschmacksfrage und Frage der Ansprüche. Ich selbst spiele Pathfinder, einer meiner Mitspieler hat auch noch eine D&D5 Gruppe und hat mit beiden Regelwerken Spaß. Pathfinder ist regellastiger, man hat mehr Spezialfertigkeiten für seine Charaktere, muss aber auch mehr Zustände/Conditions, Effekte (Zauber, Wirkung von Gift usw) verwalten. D&D 5 ist da etwas vereinfacht, orientiert sich aber stärker an D&D3/Pathfinder als der Vorgänger D&D4. Wer D&D 3E kennt, kennt im Grunde auch Pathfinder, das mehr oder weniger ein D&D3.75 ist.
 

Black Wizard

Grundboxvertreter
In Frage kommen nach meiner bisherigen Recherche Pathfinder oder das relativ neu erschienene D&D 5.Edition.

Kennt von euch jemand eventuell beide Systeme und kann etwas zu den Unterschieden sagen, bzw. wo die Schwerpunkte der Systeme liegen?
Relativ neu? DND 5 kam doch 2014 raus?!

Mir gefällt DnD 5 sehr gut, weil es die tolle Atmosphäre von AD&D mit einem leicht zu lernenden Regelsystem kombiniert.
 

EndlessNameless

Codexleser
Das "Neu" bezog sich dabei auf die deutsche Version von D&D 5.E. Auch wenn ich mit Englisch kein Problem habe, finde ich bei der Menge an Texten, Bücher in der Muttersprache einfach angenehmer.

Ich habe jetzt mal die überarbeitete Auflage des Spielerhandbuchs von D&D 5E, welches im Februar erscheint, vorbestellt. Denke das dass leicht zu lernende Regelsystem für uns als Wiedereinsteiger, die eventuell nicht ganz so regelmäßig zum Spielen kommen, besser geeignet ist als das komplexe Pathfinder.
 

DrStrangelove

Blisterschnorrer
tolle Atmosphäre von AD&D mit einem leicht zu lernenden Regelsystem kombiniert.
Das kann ich so nur unterstreichen. Habe mit meinen Gruppen bis Herbst letzten Jahres neben HeroQuest auch AD&D2 gespielt. Das Setting hat allen immer gut gefallen, aber die komplizierten Regeln schreckten viele eher ab.
Seit Ende des letzten Jahres spielen wir 5E mit den englischen Regelwerken und sind restlos begeistert. Sehr unkompliziert zu lernen, stringent in der Funktionsweise und Optionen für kompliziertere Regeln dort, wo man es möchte.
Ich bin mir sicher, dass wir damit noch sehr lange sehr glücklich sein werden.
Das Abenteuer in der Starterbox ist im Übrigen mMn auch sehr gelungen!


Zu Pathfinder kann ich nix sagen.
 

NightGoblinFanatic

Tabletop-Fanatiker
Im Spätsommer 2019 kommt zudem Pathfinder 2.0, der kostenfreie Playtest wird ein Jahr vorher zum Download bereit stehen. Wo Pathfinder eine Art D&D 3.75 war, wird diese Version wohl eigenständiger, die Kompatibilität zu D&D 3.E geht weitestgehend verloren. Einiges was angekündigt ist, hat sich von D&D5 inspirieren lassen, zum Beispiel die geringere Bedeutung von magischer Ausrüstung.
 
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