3. Edition Pile in - Anwendung?

Homer72

Eingeweihter
02. März 2018
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Hallo, bin bei folgender Situation unsicher:

Hab auch mal versucht das ganze optisch darzustellen (Angang).

Bild 1: Mein Tzaangor Schamane (TS) wurde von einem SCE Lord irgendwas auf einem Drake irgendwas (mit 3 Zoll? Base) gechargt.

Bild 2: Mit dem Pile in circelt/bewegt sich der SCE um 180 Grad nach Norden.

Bild 3: Hat jetzt noch einen Abstand von 1,5 Zoll auf den Doombull (DB), der in einer Entfernung von 4,5 Zoll zum TS steht.
Der DB war eigentlich das Ursprungsziel vom SCE war jedoch außerhalb von dessen Chargereichweite. Der SCE greift nun mit seiner Lanze mit 2 Zoll Reichweite den DB an.

Ist das zulässig?
 

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12.2 Sagt die Einheit darf nach dem Nachrücken nicht weiter entfernt sein von der gegnerischen Einheit als vorher. Das ist sie nicht.

Und weiter steht erläutert das eine Einheit auch kämpfen kann wenn eine Einheit in ihre Nahkampf Reichweite rückt auch wenn sie zum Beginn der Nahkampfphase garnicht in Reichweite war. Auch der Fall.

Somit müsste das eigentlich passen. Würde auch dazu passen das man mit seinem Stellungsspiel aufpassen muss weil sonst Einheiten in Reichweite kommen die man garnicht haben wollte.
 
Ist zulässig.
Mit dem Pile-In kann ma viel machen.
Im letzten Spiel meiner SCE gegen die SBGL des Gegner wurden meine Vanquisher von seiner Grave Guard per Pile-In zur Hälfte umzingelt.
Hinter den Vanquishern stand mit etwas Abstand mein Streitwagen. Da die Grave Guard mit dem Pile-In innerhalb von 3 Zoll Reichweite zum Streitwagen standen konnte dieser, als ich in der Nahkamphase an der Reihe war, einen Pile-In machen und den Streitwagen somit einsetzen und kümpfen lassen, obwohl er nach dem Charge des Gegner noch weit ausserhalb der Reichweite war (und eigentlich auch nicht aktiviert werden konnte und sollte). Da hat der Gegner beim Pile-In geschlafen.
 
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Ist zulässig.
Mit dem Pile-In kann ma viel machen.
Im letzten Spiel meiner SCE gegen die SBGL des Gegner wurden meine Vanquisher von seiner Grave Guard per Pile-In zur Hälfte umzingelt.
Hinter den Vanquishern stand mit etwas Abstand mein Streitwagen. Da die Grave Guard mit dem Pile-In innerhalb von 3 Zoll Reichweite zum Streitwagen standen konnte dieser, als ich in der Nahkamphase an der Reihe war, einen Pile-In machen und den Streitwagen somit einsetzen und kümpfen lassen, obwohl er nach dem Charge des Gegner noch weit ausserhalb der Reichweite war (und eigentlich auch nicht aktiviert werden konnte und sollte). Da hat der Gegner beim Pile-In geschlafen.
Deshalb muss man tatsächlich höllisch aufpassen, dass man hier dem Gegner nicht. taktische Optionen bietet und er, wie beschrieben, doch noch Einheiten angreifen kann, die eben nicht in Charge- Reichweite waren!
 
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Ich weiß, das ist schon etwas älter, aber ich denke nicht, daß das so funktioniert. Wenn der Stormcast seinen Hintern rumschwingt, dann sind das deutlich mehr als 3" -> nicht zulässig. Wenn er sich direkt bewegt, dann muss er sich entlang der 32mm des Tzaangors bewegen und verliert damit auch an Reichweite. Solche Tricks funktionieren nur, wenn man 6" Nachrückenbewegung hat.
 
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Nein, das geht nicht. Nicht in den angegebenen Entfernungsverhältnissen des Beispiels.

9.0
No part of the model’s base can pass across the base of another model or over the edge of the battlefield, and at the end of the move no part
of the model’s base can be further from its starting location than the distance the model is allowed to move
.

Wenn die ehemalige Entfernung 4,5" war und sie danach 1,5" beträgt, hat sich ein Teil des Bases mehr als 3" bewegt und das ist nach den zitierten Regeln verboten.
1682504047811.jpeg
 
In besagtem Beispiel geht es aber nicht um 0,1". Selbst wenn in obigen Beispiel die 32mm Base des Tzaangors nicht da wäre und der Stormcast sich auf DIREKTEM Wege auf den Doombull zubewegen würde, wären das 1,3"(32mm) + 4,5" = 5,8" bei einer Reichweite von 3" Pile In und 2" Nahkampfreichweite =5". Es fehlt also fast ein ganzer Zoll bereits auf kürzestem Weg, den es nicht gibt, weil der Stormcast sich nicht durch den Tzaangor durchbewegen und auch nicht auf dessen Base stehen bleiben darf.
 
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Wenn die Waffenrange 2 beträgt muss man nicht 1,5 Zoll ran. Und wenn man von 4,5 auf 1,5 verkürzt wären das auch nicht mehr als 3 Zoll.
Und ungutes letzt: Wer wegen 0,1 Zoll anfängt sich zu beschweren, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Auf kedem Turnier wird das immer per Gauge entschieden.
Es spielt keine Rolle wie nah du dran musst, oder nicht. Oder wie genau du oder deine Tuniere die Regeln nehmen, oder nicht.

Das Beispiel gibt genaue Entfernungsangaben vor und nach der Bewegung von den Modellen an. Wendet man die aktuellen Regeln auf das Beispiel an, ist es nicht regelkonform. Das ist alles.
 
Es spielt keine Rolle wie nah du dran musst, oder nicht. Oder wie genau du oder deine Tuniere die Regeln nehmen, oder nicht.

Das Beispiel gibt genaue Entfernungsangaben vor und nach der Bewegung von den Modellen an. Wendet man die aktuellen Regeln auf das Beispiel an, ist es nicht regelkonform. Das ist alles.
Wie weit hätte er sich dann ursprünglich "zirkelnd" reinpilen dürfen?
Bitte falls möglich um eine auch graphische Antwort.
 
Wie weit hätte er sich dann ursprünglich "zirkelnd" reinpilen dürfen?
Bitte falls möglich um eine auch graphische Antwort.
Das hängt von den beiden Basegröße ab, wenn du es mathematisch bestimmen möchtest, da Punkte auf dem Außenrand größerer Bases einen weiteren "Weg zurücklegen" - wegen Pi und so -, der nach den Regeln ja unter der Reichweite der jeweiligen Bewegung liegen muss.
Bei ovalen Bases ist die Bestimmung dann so komplex, dass ich sicher bin, dass ich es nicht als Funktion beschreiben kann. Da musst du dann jemanden fragen der Mathe besser drauf hat.

"Zirkelnd" dürfte aber in jedem Fall kontraproduktiv sein, weil du dir damit ja quasi selbst Reichweite nimmst indem du den hinteren Teil des Bases nach "vorne" drehst. Die effizienteste Möglichkeit dürfte sein, dass du den Angreifer in Basekontakt bringst, und dann am Baserand entlang bewegst, ohne die Ausrichtung des Bases zu ändern.
Aber frag mich nicht, wie du die Entfernung mathematisch oder geometrisch bestimmst.

Ich würde es einfach so zu machen wie GW es emphielt. Man bewegt das Base den Weg entlang über das Schlachtfeld bis zur maximal erlaubten Entfernung.

Edit:
Ich mal morgen mal ein wenig, um das Ganze zu verdeutlichen.
 
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Gestern war ich am Handy, nun geht es hoffentlich etwas genauer.
Der Pile-In in den oben gezeigten Skizzen ist so reinrechnerisch nicht zulässig. Das stimmt. Gehen wir davon aus, dass alles genau so da stand, dann ist das Thema beendet.

Der Ansatz der hier verfolgt wird, solle aber nicht sein "Ist der Pile-In der obigen zeichnung regelwidrig oder nicht?" sondern "Wie funktioniert ein Pile-In allgemein?"
Daher bitte aufpassen, bevor wir hier zu kleinlich werden.

Ich gehe davon aus, dass der "SCE auf einem Drake irgendas" so piled, dass er weiterhin in 2 Zoll zum Angreifen ist. Das wird er in seiner Charge-Bbewegung sicherlich miteinberechnet haben und sich dann hoffentlich nicht parallel zum Tzaangor positioniert haben. Falls doch: jetzt müsste man genau messen. Falls nicht: Thema geklärt, aufpassen wie man seine Einheiten positioniert.
Das Reittier hat übrigens nur eine RW von 1 Zoll, da müssten die Angriffe dann auch gesplittet worden sein.

Grundsätzlich hilft in solchen Fällen ein Foto aber auch mehr als eine Skizze, bei der nun jemand mit Pi ankommt und berechnet was möglich wäre und was nicht.

Persönlich gehe ich einfach davon aus, dass jemand der solche Tricks beim Pile-In im Kopf hat auch schon beim Vharge dran denkt und sich dementsprechen platziert, sofern der Charge Roll es zulässt.
 
@Homer72
Nehmen wir erstmal ein Modell mit einer 3" Bewegung an. Der Einfachheit halber ohne Gegner. Hier darfst du dich grundsätzlich in jede Richtung bewegen.
bild1.png


Erlaubte Bewegungen wären also bspw:
bild2.png


Sobald du allerdings Drehungen einbaust ist es nicht mehr so deutlich, da sich kein Teil des Bases weiter als die erlaubte Reichweite bewegen darf.
Verbotene Bewegungen wären bspw:
bild5.png


Mit nicht betretbaren Zonen - wie bspw. gegnerischen Bases - wird es dann richtig spaßig.
Ich musste die "Basegröße" reduzieren, weil sonst die Veranschaulichung stark gelitten hätte, aber grundsätzlich ändert das Nichts.

Hier kommt die erwähnte Kreisbewegung hinzu, selbst wenn der naheste Punkt des Bases nur 3" zurücklegen würde, legt der dem Mittelpunkt des Kreises entferneste Punkt des Bases eine viel längere Strecke zurück.
bild3.png


Du kannst die zurückgelegte Distanz auf der Y-Achse maximieren indem du dich zum Kreismittelpunkt bewegst (Basekontakt), die relative Ausrichtung des Bases nicht änderst (keine Drehungen) und dann das gegnerische Base "entlangfährst."
Für die Maximierung auf der X-Achse behältst du den Abstand zum Base bei und bewegst dich punktsymmetrisch zum Mittelpunkt des Kreises. Du "zirkelst".
bild4.png


So und das ist Theorie bei nur einem gegnerischen Base. Jetzt stell dir vor, bei einer dieser Aktionen ist ein weiteres im Weg um das du navigieren musst. Wie ich schon sage, es gibt sicher mathematische und geometrische Lösungen für diese Probleme - Ovalbases sind hier noch ein ganz anderer Level als Rundbases, da eine Änderung der Ausrichtung zu- oder abträglich sein kann - aber ich kann sie nicht berechnen.
Daher halte ich mich an GWs Rat und "fahre" einfach mit dem Base über den Spieltisch bis ich die Bewegungsreichweite erreicht habe.
 
Sehr anschaulich, wobei ich die Bewegung im 6. Bild nicht nachvollziehen kann, so piled ja kein Mensch. Wie du schon schreibst, rotiert man mit ovalen bases nicht um die eigene Achse, da man sich damit ja selbst in der Bewegung "kastriert".
Prinzipiell ist es eben so, dass man die Gauge oder das Massband anhebt und dann seine 3 Zoll piled. Tatsächlich spielt die Kohärenz hier eine gewichtigere Rolle als die Bewegung von 0,1 Zoll zu viel oder zu wenig.
 
Das hängt von den beiden Basegröße ab, wenn du es mathematisch bestimmen möchtest, da Punkte auf dem Außenrand größerer Bases einen weiteren "Weg zurücklegen" - wegen Pi und so -, der nach den Regeln ja unter der Reichweite der jeweiligen Bewegung liegen muss.
Bei ovalen Bases ist die Bestimmung dann so komplex, dass ich sicher bin, dass ich es nicht als Funktion beschreiben kann. Da musst du dann jemanden fragen der Mathe besser drauf hat.

"Zirkelnd" dürfte aber in jedem Fall kontraproduktiv sein, weil du dir damit ja quasi selbst Reichweite nimmst indem du den hinteren Teil des Bases nach "vorne" drehst. Die effizienteste Möglichkeit dürfte sein, dass du den Angreifer in Basekontakt bringst, und dann am Baserand entlang bewegst, ohne die Ausrichtung des Bases zu ändern.
Aber frag mich nicht, wie du die Entfernung mathematisch oder geometrisch bestimmst.

Ich würde es einfach so zu machen wie GW es emphielt. Man bewegt das Base den Weg entlang über das Schlachtfeld bis zur maximal erlaubten Entfernung.

Edit:
Ich mal morgen mal ein wenig, um das Ganze zu verdeutlichen.
Ich danke dir, bloß nicht mathematisch!
Hatte im Mathe-Abi nur 1 Punkt! Da ist mir "Malen statt Zahlen" lieber😉