40k Spielberichte von der Forgeworld

Sonaria

Aushilfspinsler
03. Juli 2022
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Es war ein ruhiger Tag auf der Fabrikwelt, als die Anhänger des Omnissiah für einen kurzen Betriebsausflug die Fabriken hinter sich gelassen haben. Ein absolut frevelhafter Fehler in den Augen des Maschinengottes, wie sich herausstellen sollte. Denn unbemerkt durch die optischen Sensoren traf eine Delegation der Adepta Sororitas sowie der Adeptus Custodes ein. Wollten sie die Fabrikwelt für ihre Zwecke haben? Würden sie den unfehlbaren Omnissiah in Frage stellen!? Oder was waren ihre Pläne hier? Die Antwort konnte so schnell nicht gefunden werden, da beim Eintreffen der Streitkräfte des Adeptus Mechanicus direkt ein Feuergefecht entbrannte.

An dieser Stelle vielen Dank an @sejason, @Huntsman und @DeStinyFiSh für das spaßige und thematisch schöne Spiel. Kurz vorweg ein paar Hinweise dazu: Gespielt wurde pro Person mit ~1500 Punkten. Auch wenn auf einer Seite zwei Mal AdMech stand, haben wir uns darauf geeinigt, dass die jeweiligen Armeen sich nicht gegenseitig beeinflussen und jede Person ihre Einheiten führt, als gebe es die andere Partei nicht. Gerade für die Custodes war das nicht unwichtig, um das +1 to hit/to wound zu bekommen, wenn sie weiter als 6 Zoll zur nächsten Einheit waren. Auch Command Points hat jeder für sich bekommen.
Gespielt haben wir auf einem Feld etwa 47 x 89 Zoll (so groß waren einfach die Tische) mit fünf gleichmäßig verteilten Missionszielen und 24 Zoll zwischen den Aufstellungszonen, welche über die langen Seiten verliefen. Es gab ab der zweiten Runde je einen Siegpunkt für jeden kontrollierten Missionszielmarker. Auf Sekundärmissionen haben wir verzichtet. Alle großen Geländeteile galten als Ruinen, wobei Fahrzeuge sich hindurch bewegen konnten, sofern dies von der Größer her möglich war. Infanterie konnte mit 3 Zoll Bewegung auf die obere Ebene des Geländes gelangen. Die Rohrleitungen zählten wir wie Barrikaden, sodass Infanteriemodelle Deckung dahinter erhalten konnten.

Sisters/Custodes gewannen den Wurf zur Bestimmung von Angreifer und Verteidiger und - obwohl sie ja ganz offensichtlich auf der heiligen Fabrikwelt eingefallen waren - entschieden sie sich Verteidiger zu sein, um ihre erste Einheit aufzustellen. Aufgrund der Masse an Skitarii standen lange alle Kräfte des Sisters/Custodes Bündnisses, bis auch die letzten Streitkräfte von AdMech ihren Weg ins Kampfgebiet gefunden hatten. Auf Reserven konnte keine Seite zugreifen, sodass sich direkt zu Beginn alle Streitkräfte im Kampfgebiet befanden.

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Eins war sicher: Die Anhänger des Maschinengottes würden ihre Fabriken nicht kampflos aufgeben und konnten sogar einen eidgebundenen Knight Castellan zur Unterstützung anfordern. Aber würde dies reichen, um die mächtigen Custodes und die im Glauben stärkeren Sisters aufzuhalten?

AdMech konnte sich die Initiative sichern und sogleich preschten drei Dragoons auf der rechten Flanke vor, um sich den gepanzerten Fahrzeugen der Sisters anzunehmen. Unterstützt wurden sie von einem Trupp Electro-Priests im Dunerider. Im Zentrum fanden leichte Truppenpositionierungen statt und der Castellan schritt in die nahe Fabrik, um ein besseres Schussfeld zu erhalten. Auf der linken Seite näherten sich Ruststalker den Feindes des Omnissiah, unterstützt von einer Truppe der Titanguard. Die Kastellan Roboter blieben zunächst noch verborgen hinter der Fabrik.
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Viel Beschuss konnte noch nicht angebracht werden, da es sowohl die Sisters als auch die Custodes wussten, das Gelände geschickt zu ihrem taktischen Vorteil zu nutzen und in Deckung blieben, bis die Zeit zum Angriff gekommen war. Lediglich ein Immolator sowie ein einzelner Custodes fielen. Ein weiterer Immolator blieb gerade noch so funktionsfähig.
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Angelockt vom Geruch von Öl und Qualm rannten die Dragoons in den stark angeschlagenen Immolator, um den Geist der Maschine zu erlösen. Die Sisters konnten unverletzt aus der nun leeren Metallhülle steigen und schworen Rache für ihr treues Gefährt.
Auch auf Seiten der Sisters und Custodes begann ein langsamer, aber stetiger Vormarsch. Allarus Custodes näherten sich bedrohlich den Dragoons und die Motoren der Fahrzeuge der Sisters grollten vor rechtschaffenem Zorn, als sie sich vorwärts bewegten. Jetbikes der Custodes preschten durch die Luft und ein Dreadnought stampfte über das Schlachtfeld. Und dann erstrahlte gleich zweimal gleißendes Licht auf Seiten der Verteidiger der Menschheit: Die heilige Saint Celestine selbst führte einen Trupp Zephyrim vorwärts in die Schlacht! Außerdem tauchten urplötzlich drei Aquilon Custodes direkt vor den Reihen der Anhänger des Omnissiahs auf.
Hier und da wurden einzelne Skitarii durch das Feuer niedergestreckt, den schwerwiegendsten Schaden verursachte hingegen der Caladius Grav-Tank, welcher mit seinen mächtigen Waffen dem Knight Castellan massive zusetzte und wichtige Sensoren zerstörte, sodass die Zielsysteme teilweise ausfielen.
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Um sich vor einem möglichen Gegenschlag von den Custodes zu retten, sprangen die Electro-Priests zurück in ihr Gefährt. Dieses wurde jedoch durch das Melterfeuer und die Raketen des Exorcisten der Sisters kurzerhand in glühende Schlacke verwandelt. Noch weniger Glück hatte ein Trupp Ranger, welcher mühelos von den drei erschienenen Aquilon Custodes im Nahkampf nieder gestreckt wurde, als wären sie Grashalme, durch die eine Sense gezogen wird. Unaufhaltsam in ihrem Vormarsch schritten sie direkt weiter in einen Trupp Vanguards. Die Schläge mit den Gewehrkolben prallten wirkungslos an der Terminatorrüstung ab.
Die Dragoons überlebten dank des Segens des Maschinengottes den kombinierten Angriff von Sisters und Custodes und schickten die Sisters zu ihrem Imperator.
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Zu Beginn der zweiten Runde hielt AdMech nur einen Marker. Punktestand daher 1:0.

Der Vormarsch ging weiter. Die Electro-Priests, erholt vom Schock des Verlusts des Duneriders, waren auf Rache aus und stürmten in Richtung der Sisters. Die Vanguards, verängstigt durch die aufragenden Custodes Terminatoren, fielen zurück. Jedoch nicht ohne Unterstützung der vier altehrwürdigen Kastellan Roboter zu ersuchen, welche von einem Datasmith auf den Nahkampf eingestimmt wurden.
Der Castellan wollte dem Caladius Grav-Tank mit gleicher Münze heimzahlen, was er ihm angetan hatte. Jedoch versagten seine Systeme, und er konnte nur schweren Schaden verursachen, jedoch keinen tödlichen Treffer landen. Diese Ehre sollte den Rangern zu Teil werden, welche mit gezielten Schüssen genau die Schwachstellen in der Verteidigung trafen.
Auch das Rhino wurde zerstört, sodass die Electro-Priests ihrer Rache nachgehen konnten.
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Währenddessen umzingelten die Ruststalker ein weiteres Rhino und sorgten mit zahllosen Schnitten dafür, dass auch dieses Gefährt der Sisters seinen Dienst aufgeben musste. Unter der schieren Gewalt der Kastellan Roboter fielen ebenfalls die drei mutigen Aquilon Custodes.
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Das Bündnis Sisters/Custodes hielt ebenfalls einen Marker. Stand 1:1

Der Gegenschlag sollte heftig werden. Drei weitere Custodes umzingelten die Electro-Priests und führten erhebliche Verluste bei. Ein seitens des Mechanicus bisher unbemerkter Vindicare Assassine schaltete zielsicher einen Marshall aus und sorgte so für Probleme in der Kommandostruktur. Die Jetbikes der Custodes lies Unmengen an Raketen auf den Castellan regnen. Die Ionen-Schilde konnten solch konzentrierte Massen nicht abwehren, der Reaktor wurde kritisch getroffen und explodierte in den eigenen Reihen. Weitere Skitarii fielen an allen Stellen durch Beschuss. Nachdem sie die größte Bedrohung eliminiert hatten, sind die Jetbikes der Custodes in die Kastellan Roboter gestoßen, um weiter verherenden Schaden zu verursachen. Jedoch hatten sie nicht mit der Widerstandskraft der alten Maschinen gerechnet und konnten nur eine zu Fall bringen.
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Beginn Runde 3 stand AdMech auf zwei Markern. Stand 3:1

Dank schnellen Programmroutinen konnten sich die Kastellan Roboter von den Custodes lösen und auf die nächste Gefahr zu laufen: die heilige Saint Celestine. Ihre reine Anwesenheit sorgte für einen nochmals stärkeren Glauben unter den Sisters, welche sich mutig in den Weg gestellt hatten. Jedoch im Schwall des Feuers der Kastellan und unter deren Fäuste vernichtet wurden.
Auf die Jetbikes der Custodes wurde konzentriertes Feuer sowie einen Neutronenlaser eines Dunecrawlers gerichtet, wodurch auch diese ihren Weg zurück zum goldenen Thron fanden.

Sisters/Custodes hielten weiterhin nur einen Marker. Stand 3:2

Mit flammendem Eifer führte Saint Celestine ihr Gefolge in die Ruststalker. Nur ein einziger Diener des Maschinengottes überlebte das Gemetzel.
Die deutlich dezimierten restlichen Truppen der Sisters/Custodes fügten hier und da weiteren Schaden zu, konnte aufgrund ihrer geringen Zahl jedoch wenig Fortschritt erzielen.

Beginn Runde 4 konnte AdMech zwei Ziele halten. Stand 5:2

Auch auf Seiten der Diener des Omnissiah machten sich die Verluste bemerkbar. Ein Teil der Truppen war komplett damit beschäftigt, die Fabrik zu sichern, beschädigte Teile zu reparieren und ein Ausfallen der Systeme zu verhindern. Die Kräfte, die noch im Kampf verwickelt waren, dezimierten das Gefolge von Saint Celestine.

Sisters/Custodes waren nach wie vor leider nur im Stande, ihren Brückenkopf zu halten. Stand 5:3

Die restlichen Truppen setzen alles daran, die Kastellan Roboter auszuschalten, was ihnen zum Teil auch gelang. Saint Celestine, nachdem sie mit den Ruststalkern fertig war, eilte ebenfalls in den Kampf mit diesen alten Maschinen, und versetzte ihnen sowie dem Datasmith den Todesstoß.

Beginn Runde 5, AdMech hält drei Ziele Stand 8:3

Ein Trupp Vanguards rennt mutig auf Saint Celestine, um die gefallenen Kastellan zu rächen. Die Hälfte wird jedoch durch Saint Celestines heiliges Feuer geschmolzen, bevor sie ihr zu nahe hätten kommen können. Die restlichen Truppen gehen in den Nahkampf, um die Überreste der Kastellan zu sichern.

In einem letzten Versuch, die Fabrikwelt doch noch unter ihre Kontrolle zu bekommen, geben Sisters und Custodes alles. Jedoch reichen ihre Kräfte nicht mehr aus, um strategisch wichtige Ziele zu erreichen, und so konnten sie lediglich einen Fuß in die Fabrik setzen.

Endstand 8:4

Anmerkung am Ende: Verzeiht, wenn der Bericht gegen Ende hin dünner wurde. Es ist einfach gerade in Runde ein und zwei zu viel passiert bzw. mein Arbeitsspeicher ist nicht groß genug, um die Unmenge an Daten korrekt abzuspeichern. Ganz davon abgesehen, dass es auf beiden Seiten durchaus viele Verluste gab, sodass die Runden logischerweise immer schneller verliefen. An meine lieben Mitspieler: Vielen Dank nochmal für diese tolle Runde! Ich hoffe, soweit alles korrekt wiedergegeben zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist schon schwierig, wenn man auf die 2+ trifft, und dann das obige Ergebnis würfelt.
Dem habe ich nichts hinzuzufügen 😉
Zugegenermaßen fiel genau so ein Wurf auch bei den Admechs.

Nichtsdestotrotz war es ein wirklich sehr schönes, entspanntes Spiel 🙂

Besonderes Augenmerk verdient das tolle Gelände! Ich hatte vorher noch nie so viel Admech Gelände auf einmal gesehen. Und dann auch noch liebevoll bemalt und teilweise magnetisiert, so dass man viele Kombinationsmöglichkeiten beim stellen der Teile hat.
Eine echte Augenweide 🙂
 
Kaum war die Bedrohung durch das Gespann aus Sisters und Custodes bewältigt und die gewohnten Routinen der Servoschädel wieder im Klang der Lobpreisungen des Omnissah am laufen, da tauchte die nächste Gefahr für die heiligen Maschinen auf.
Ein unheiliges Bündnis aus Dark Eldar und Tau drang geschützt durch die Ruinen am Rande des Fabrikgeländes ein und hatte ganz offensichtlich das Ziel, jeden Widerstand auszuräumen und diesen Planeten für sich zu beanspruchen.

Ein paar Dinge wieder vorweg: Danke an @sejason und @DeStinyFiSh für das erneut spannend und schöne Spiel. Feldgröße und Geländeregeln waren wie bei der letzten Runde. Auch gab jeder Marker ab Runde 2 einen Siegpunkt, sekundäre Missionen gab es keine. Einzige Änderung: Die untere Ebene galt als komplett geschlossen, auch wenn die Modelle eine echte Sichtline haben ziehen können. Aus dem letzten Spiel hatten wir mitgenommen, dass true line of sight zwar für eine bessere Immersion sorgt, jedoch die Einheiten auch sehr schnell im Fernkamp-Feuer sterben können. Diverse Schusskorridore gab es auch so und ich hatte das Gefühl, dass es dieses mal dadurch ausgeglichener war.
Ursprünglich wollten wir wieder zu viert spielen, da aber eine Person leider ausfiel, stockte ich als Magos Domina meine Kräfte auf 3000 Punkte auf, wohingegen Dark Elda und Tau jeweils mit 1500 Punkten in die Schlacht zogen. Meine beiden Mitspieler waren sogar so großzügig mir pro Runde 2 CP zu geben, da ich ja alleine stand. (Sie vergassen die Stimmen aus der Noosphäre, die mir strategische und taktische Anweisungen gaben)
Ich möchte auch um Nachsicht bzgl. der Beleuchtung bitten. Leider war es nicht so sonnig und die Deckenlampe ist mehr für gemütliche Spielenachmittage/abende als für Fotoshootings ausgelegt.

Dieses mal waren die Maschinenkrieger vorbereiteter auf den Angriff und stellten als Verteidiger die erste Einheit. Es folgte das übliche taktieren bei der Aufstellung, um möglichst gute Positionen und Vorteile gegenüber seinem Gegner zu haben. (bzw. wir haben so halb zufällig unsere Einheiten platziert. Hauptziel war wohl mehr, dass sie hinter einem Geländestück standen) Die Dark Eldar hatten ein paar Tricks im Ärmel und falsche Positionen angetäuscht, sodass sie zusammen mit ihren verbündeten Tau auf einer Seite des Schlachtfeldes eine bedrohliche Übermacht erschaffen hatten.
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Aufgrund der aufgerüsteten Sensoren - ein Fehler wie bei dem ersten Überfall würde sicherlich nicht nochmal unterlaufen - waren die Servitoren und Kampfmaschinen des Omnissiah bereits in Position, als die Feinde des Imperiums durch die Ruinen schlichen. Belisarius Cawl selbst führte den Verteidigungskampf an und sendete seine Befehle über alle Kanäle, auf dass seine Diener den Xenos ein schnelles Ende bereiten mögen. Außerdem hatte er vernommen, dass der Anführer der Tau, der berühmte Commander Farsight selbst, auf dem Schlachtfeld sein sollte. Ferner heißt es, Farsight sei im Besitz von zwei mächtigen Relikten. Diese mussten im Namen des Maschinengottes in Besitz gebracht und erforscht werden!
Der erste Vorstoß gelang auch durchaus. Zwei der schnittigen und wendigen Schiffe der Dark Eldar konnten zerstört werden. Ein Skorpius Disintegrator entdeckte einen gut getarnten Ghostkeel und zögerte nicht, diesen zu rammen.
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Der Gegenschlag der Dark Eldar und Tau hatte es jedoch in sich und kostete das Adpetus Mechanicus mehr Öl und Metall, als durch die Prozessoren der Taktikeinheiten berechnet.
So stießen sie auf der stärkeren Flanke weit vor, besetzten eine wichtige Fabrik, löschten einen vollen Trupp Kataphron aus und beschädigten Einen Skorpius Disintegrator schwer.
Auch auf der anderen Seite wurden fehlerhafte Routinen bestraft. Schäden waren an einem weiteren Trupp Kataphron zu melden sowie ein Totalausfall des Skproius Disintegrator im Nahkampf mit dem Ghostkeel. Besonders schwer zu fassen für die Optiken waren die immer wieder auftauchenden und verschwindenden Scourges, die mit ihren Dark Lances für schwere Schäden verantwortlich waren, sofern sie trafen. Allerdings müssen die schweren Waffen unhandlich sein, da eine nicht geringe Anzahl an Schüssen weit über die Linien des Adeptus Mechanicus hinweg gingen.


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Durch rasche Überschreibungen im Code gelang es Cawl wieder Ordnung in die Reihen zu bekommen und verlangte von seinen Dienern die gnadenlose Auslöschung der Eindringline. Entsprechend rückte die Schlachtlinie weiter vor, während im Hintergrund untergeordnete Technoarcheologisten nach flankierenden Feinden scannten. Er selbst ging zum Nahkampf gegen Crisis Kampfanzüge über. Außerdem trafen Verstärkungen in Form eines vollen Trupps Kataphrons sowie zwei der altehrwürdigen Kastelan ein. Im Zentrum schritten nun auch ganze vier Kastelan voran, um mit den Fäusten des Omnissahs Gerechtigkeit zu bringen.
Ein weiteres Schiff der Dark Elder samt Escorte aus Jetbikes fiel dem geballten Feuer der Kataphrons zum Opfer. Auf der anderen Seite musste die Front gehalten werden. Für einen Vormarsch fehlten die Kräfte. Ein Riptide der Tau konnte noch zerstört werden, aber es sah dennoch hier nicht gut aus. Vor allem da Commander Farsight in den Auspexs Scan erschien.
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Als Reaktion verstärkten Dark Eldar und Tau den Druck auf die schwache Flanke der Maschinenkrieger, zerstörten sowohl einen Skorpius Disinterator (was den beistehenden Tech-Priester in Rage über den Verlust der heiligen Maschine versetzte) sowie gleich zwei Kastelans. Zudem zeigten sich die Tau mit Commander Farsight auf den oberen Ebenen einer Fabrik. Ein furchterregender Anblick, wenn man die Macht ihrer Waffen gesehen hat. Auch im Mittelfeld rückten weitere Truppen des Bündnisses vor, um weitere strategisch wichtige Punkte einzunehmen.
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Als Oberbefehlshaber schickte Cawl erneut angepasste Binärcodes aus um eine Flanke zu säubern und der schwächeren Seite zu helfen. Er selbst nahm zwar hier und da etwas Schaden, aber nichts, was seine zahlreichen Reparatur-Routinen nicht binnen kurzer Zeit ausgebessert hätten und ihn von seinem Vormarsch auf das Zentrum der feindlichen Aufmarschzone abhalten würde.
Hinter ihm folgten die treuen Kataphron. Auch in der Mitte brach ein voller Trupp aus einer alten Ruine, um die Dark Elder in einem Überraschungsmoment angreifen zu können. Farsight, aufgrund der hohen Position ein leichtes Ziel für die Zielerfassungen aller noch aktiven Maschinen, wurde unter starkes Feuer genommen, was seinen Begleittrupp auslöschte. Er selbst stand aber wie von einer höheren Macht geschützt nach wie vor unversehrt dort.
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Langsam mit immer weniger Streitkräften auf beiden Seiten setzen Dark Eldar und Tau alles daran, wichtige Missionsziele zu erreichen. Ein Dunecrawler, welcher trotz massivsten Beschuss nach wie vor aktiv dort stand und mit seinem Neutronenlaser eine der größten Gefahren war, wurde von Farsight selbst im Nahkampf angegriffen. Doch die Energieschilder und harte Panzerung hielten Stand. So viel Glück hatten die Kataphron nahe des Zentrums nicht. Obwohl der Dominus alles gab, um seine Servitoren kampfbereit zu halten, so wurden alle durch die Waffen der Feinde niedergemacht.
Er allein stand nun den wendigen Hellions gegenüber, wobei zwei seiner Axt des Omnissiah zum Opfer fielen.
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Die Reste des Adeptus Mechanicus versuchten über das Schachtfeld zu eilen. Cawl ließ sich von nichts aufhalten und schritt im Feuer der Feinde weiter voran. Mit nur einem Ziel: Auslöschung der Kampfmaschine der Dark Elder, die sich in den Ruinen versteck hielt.
Währenddessen schossen und schlugen sich die Kastelan ihren blutigen Weg durch die Reihen von Dark Eldar und Tau. Den Programmen des Datasmiths war es egal, ob weicher Körper oder harter Kampfanzug. Alles sollte aus dem Weg geräumt werden.
Der Onager schoss auf den im Nahkampfreichweite befindlichen Commander Farsight, konnte ihn jedoch nicht richtig treffen. Ebenso konnte aber auch sein Maschinengeist nicht durch Farsight zum schweigen gebracht werden.
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Durch eine Umpositionierung wollte Farsight einen besseren Schusswinkel auf den Dunecrawler erhalten. Allerdings hatte er nicht mit den Subroutinen im Code gerechnet und wurde in einem ungerichteten Abwehrfeuer tödlich getroffen. Zum Glück für den Omnissiah stand ein Tech-Priester unweit des Orts des Geschehens und konnte somit die Xenos-Relikte sichern.
Der Preis war jedoch hoch. Zwei weitere Kastelan fielen. Niemals würde diese alte Technologie ersetzbar sein. Obendrein stürmten Crisis Kampfanzüge den Dunecrawler, um den Tod ihres Anführers zu rechen.
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Kurz vor dem Auslaufen der Kampfroutinen und mit schweren Verlusten versuchte Cawl noch den Talos aufzuspüren, den ihm seine Senoren anzeigten. Jedoch vergeblich. Eine Ablenkung durch die verbliebenen Hellions müssen seine Prozessoren gestört haben.
Auch den äußerst standhaften Dunecrawler erwischte es im Endeffekt. Genauso wie den zur Hilfe geeilten Tech-Priester. Hatte er die Relikte vorher verbergen können? Die Datenaufzeichnungen geben hierzu leider nichts preis.

Am Ende war der Überfall von Dark Eldar und Tau erfolgreich. Sie konnten wichtige Brückenköpfe erobern und zwangen Cawl mit seinen Maschinen zum Rückzug.
Endstand 9:6 für Dark Eldar/Tau
 
Hier noch ein paar weitere Fotos:
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Nachdem seine Kataphrons zerstört waren, rannte dieser Magos Manipulus mit einem 12 Zoll Charge in die Dark Eldar. (Gebraucht hätte er eine 9) Unglücklicherweise trübten die Reste von Emotionen seine Wafenfertigkeiten und er starb, ohne auch nur einen Feind getötet zu haben.

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Der mutige - oder törichte - Skorpius Disintegrator mit seinem Charge in Runde 1. Natürlich hatte ich keinen CP für Tankshock mehr. XD

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Dieser Ravager konnte genau ein mal schießen, bis ihn die Kataphron Destroyer und vor allem die aus der Reserve gekommenden Kataphron Breachers zu heißer Schlacke schossen. (Ok, den Rest musste der Manipulus im Nahkampf machen....)

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Manchmal muss man sich einfach festhalten, wenn man auf einer fliegenden Scheibe steht.

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6 Schuss, treffen auf die 3+, 1er dürfen rerollt werden. Und dann kommt DAS!

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Nichts hält Cawl auf seinem Weg auf.

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Auch keine zwei Hellions! (um dann den 6 Zoll Charge auf den Talos zu vermasseln. Und wieder natürlich kein CP mehr da) Aber er dürfte wohl die meiste Strecke zurück gelegt haben. 😀

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Ich glaube niemand hätte gedacht, dass der Dunecrawler so lange Beschuss und Nahkampf überlebt und dann im Overwatch Farsight erschießt. Ich glaube, meinen beiden lieben Mitspieler hassen ihn jetzt dafür.

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Ein letztes Gefecht, an dessen eine keiner der drei mehr stand. Explosionen bereichern doch jedes Spiel.
 
Dankeschön für den Bericht! <3
Das Spiel war wie auch letztes Mal eine große Freude 🙂 Und es war spannend! Nach deiner zweiten Runde dachte ich ja, daß nach der dritten alles vorbei sein würde ... und dann gewinnen wir unerwartet nach Punkten! 😱

Allerdings müssen die schweren Waffen unhandlich sein, da eine nicht geringe Anzahl an Schüssen weit über die Linien des Adeptus Mechanicus hinweg gingen.
Ich hoffe ja nach wie vor, daß das mal besser wird. Aber inzwischen ist es eine liebgewonnene Tradition, mit Dark Lances nicht zu treffen 😉
Die Retter deines Onagers haben mich mehr gewurmt als die verpatzten Trefferwürfe meiner Scourges 😛