Tierschutz oder: Peta und die Plastikfelle

Sicher, dass das zwingend Cholesterin war? Ich dachte, du bist Polizist? 🙂
Ich kenn so was eher von sportlichen Typen, einer meiner Freunde ist mit 25 plötzlich mit Herzstillstand umgefallen, war kurz tot, konnte aber gerade noch reanimiert werden, weil der Nachbar das gesehen hat und Rettungssanitäter war ... paar Minuten später wäre Sense gewesen.
 
Ob du für 600 Kalorien ein Brot isst, oder ein paar Löffel Zucker gibt sich nichts. Das Problem am Zucker ist eher, dass der in so großen Mengen zugesetzt wird, dass man sich praktisch nur noch überfressen kann, weil das Sättigungsgefühl mangels Masse bei unseren hochenergiereichen Nahrungsmitteln zu spät einsetzt. Also immer schön mit Sellerie auffüllen, der verbraucht mehr Energie, als er bringt
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Das meinte ich im Prinzip auch, an NightGoblin gerichtet. Zucker wird eben künstlich in vielen Lebensmitteln hinzugefügt. Die Kombination aus Kohlenhydraten und zucker in Süßwaren und Getränken die zusätzlich verdrückt werden, macht das Gift. Das entspräche auch keiner ausgewogenen Ernährung. "Ausgewogen" ist ja im Grunde immer noch die beste Ernährung. Eben von nichts zu viel oder zu wenig.

Aber eigentlich ist es müssig darüber zu diskutieren.

Die Krebsforschung sieht beispielsweise einen erkennbaren Zusammenhang zwischen dem Überkonsum von Fleisch / Wurstwaren, während viele Gemüsesorten sich sogar super eignen, um Krebs entgegen zu wirken.


Dachte ich auch! Die Leute essen doch fast nur noch Stücke mit wenig oder ohne Fett und das was dran ist wird abgeschnitten.


Wir sprechen dann aber wohl kaum von Qualitätsware? Klingt für mich nach einem Sonderangebot im Supermarkt. Gutes Fleisch schmeckt auch ohne viel Fett. Dafür muss man als Verbraucher aber richtig löhnen. Da verweise ich gerne wieder auf Direkterzeuger (Stichwort: Weidentiere) mit entsprechender Liebe zum Lebensmittel Fleisch. Wenn Fleisch ohne Fett oder Marinade nicht schmeckt, würde ich es nicht kaufen. Außer ich erwische mich mal wieder an der Pommesbude und dem Verzehr einer Currywurst.

Das wäre dann der nächste diskutable Punkt. Was ist Qualitätsware? Fleisch schmeckt in der Tat besser, wenn es von entsprechend gut gehaltenen Tieren stammt. Wenn man aber schon für ein Kilo 10€ oder mehr löhnen muss, hört bei den meisten Menschen halt der Spaß auf. Andererseits ist ja zumindest statistisch klar, das kaum jemand so wenig für Lebensmittel ausgibt wie wir in Mitteleuropa.
 
Wir sprechen dann aber wohl kaum von Qualitätsware? Klingt für mich nach einem Sonderangebot im Supermarkt. Gutes Fleisch schmeckt auch ohne viel Fett. Dafür muss man als Verbraucher aber richtig löhnen. Da verweise ich gerne wieder auf Direkterzeuger (Stichwort: Weidentiere) mit entsprechender Liebe zum Lebensmittel Fleisch. Wenn Fleisch ohne Fett oder Marinade nicht schmeckt, würde ich es nicht kaufen. Außer ich erwische mich mal wieder an der Pommesbude und dem Verzehr einer Currywurst.

Das wäre dann der nächste diskutable Punkt. Was ist Qualitätsware? Fleisch schmeckt in der Tat besser, wenn es von entsprechend gut gehaltenen Tieren stammt. Wenn man aber schon für ein Kilo 10€ oder mehr löhnen muss, hört bei den meisten Menschen halt der Spaß auf. Andererseits ist ja zumindest statistisch klar, das kaum jemand so wenig für Lebensmittel ausgibt wie wir in Mitteleuropa.
Ich finde nicht, dass man den Unterschied schmeckt, bis auf ein paar extreme Ausnahmen. Ich behaupte auch, dass die meisten bei einer Blindverkostung scheitern, ähnlich wie es bei Bier und Wein sogar Profi Sommeliers immer wieder passiert. Der oftmals bemühte Spruch, auch diverser Köche, vom Fett als Geschmacksträger, finde ich schon richtig. Fett darf dran sein (im Winter Grünkohl mit Schweinebacke, hmm lecker...). Bei umfangreicheren Gerichten, die nicht aus Kurzgebratenem und Beilage bestehen, zum Beispiel Schmorgerichten, würde ich immer Knochen und Fett mit anbraten, das schmeckt definitiv besser. Gerade beim Rind gilt ja das stark marmorierte Kobe-Rind als besonders lecker (auch wieder viel Fett). Ich denke schon, dass ich einen gewissen Geschmackssinn habe, aber ich merke da auch keinen großen Unterschied zwischen Holsteiner Weiderind und Argentinischem Rind. Das Steak vom LIDL schmeckt mir genauso gut wie das vom Holsteiner Weiderind im Restaurant. Entscheidend ist, dass es gut abgehangen ist. Dem Trend des Dryaged Beaf kann ich auch nichts abgewinnen, da wird mir zu viel verschwendet (das schimmelige muss abgeschnitten werden), wobei es ja auch besser als "normales" Rind sein soll. Wobei ich das recht pragmatisch sehe. Als Kind war ich zwar, wie die meisten Kinder, nicht von Innereien und ähnlichem begeistert, heute esse ich alles vom Tier (auch wenn ich noch nicht alles probieren konnte). Vom Klassiker Leber, bis hin zum Herz (isst heute keiner mehr, der Fleischer fragte mich, ob für Katze oder Hund, als ich es bestellt habe).

Allgemein scheint es aber schon so zu sein, dass die Mehrheit der Konsumenten kein Fett mehr möchte, wenn es um Kurzgebratenes geht, also Schnitzel, Steaks, Kotelett usw. (in Würsten ist ja genug Fett drin und die werden auch weiterhin in großem Umfang konsumiert, auch Bauchspeck wird viel verwendet, wo noch selbst gekocht wird, mir käme kaum ein Eintopf auf den Tisch, wo nicht wenigstens ein bisschen davon drin ist, um Geschmack zu geben!).