WHFB weibliche Tiermenschen?

Thoralf Slapanov

Testspieler
Als ich den Hintergrund zu meinen Tiermenschen schrieb, ist mir aufgefallen, dass nirgends weibliche Tiermenschen im Warhammerhintergrund vorkommen. Ich habe sie dann einfach so beschrieben:

... Obwohl selten gesehen gibt es sie! Ein wenig friedliebender sind sie und verlassen die Waelder selten. Auch erscheinen sie uns (ist aus der Sicht eines imperialen Gelehrten geschrieben) weniger abscheulich. Graziler bewegen sie sich. Waehrend man die maennlichen Tiermenschen mit Ziegen oder Schafen vergleicht, koennte man in den Weibchen eher Rehe oder Gemsen sehen. Doch stets sollte jeder Bewohner des Imperiums bedenken, dass ebenfalls diese jeden Menschen, der ihnen mit Unvorsicht begegnet auf brutale Weise ermorden. Denn alle Tiermenschen haben tierische Instinkte, was sie wild und gefaehrlich fuer jeden Menschen macht. ...

Was haltet ihr davon? Es muss sie ja geben, denn die unzaehligen Tiermenschen koennen unmoeglich alle mutierte Menschen sein. Sie muessen sich ja auch irgendwie reproduzieren
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Oder wie habt ihr euch das vorgestellt?
 
finds auch ganz gut, aber vielleicht sehen die tiermenschenfrauen einfach genauso aus wie ihre männer. ich meine es steht an keiner stelle, dass alle tiermenschen automtisch männlich sind.

würde deinen tiermenschenweibchen aber noch einen äusseren touch verleihen, der sie brutaler wirken lässt. sonst könnten die auch mit den woodies befreundet sein...
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HiveTyrantPrometheus

🦕 Supergeiler Dinosaurierkeks 🦖
Teammitglied
Super Moderator
Ich würd die als Schrecklicher (vom Aussehen als auch vom Charakter ^^) bezeichnen
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So schrecklich das sie von ihren Männern daheimgelassen werden, und deshalb kaum einer lebendig zu Gesicht bekommen hat ^^

Außerdem gab's weibliche Tiermenschen... Oder vielleicht auch nicht wenn sich jemand n Umbau aus dem gemacht hat

Rechts ganz hinten, das sieht halbwegs nach nem weiblichen Tiermensch aus
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(Also links hinten neben dem Häuptling)

DereckSchubert-1WH40KArmy.jpg
 

Thoralf Slapanov

Testspieler
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Danke Senex. Sieht stark aus das Maedchen.
Ich kaufe mir sobald als moeglich nen Klotz Greenstuff und beginne gleich mit dem modellieren.
Wenn ich sie fertig habe poste ich mal ein Bild...

@lord vraneth: Ich glaube nicht, dass unter den bisherigen Tiermenschenmodellen ein Weibchen war. Irgend wie sehen die mir alle zu sehr nach Maennlichen aus. Frauen brauchen doch Brueste (oder Zitzen im Falle der Tiermenschen), denn Saeugetiere sind sie ja zweifellos.
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Aber du hast recht mit den Woodies. So aehnlich koennte ich mir das auch vorstellen. Die Frauen sind doch irgendwie netter und nicht so kaempferisch (bei jeglichen Lebewesen: Tiere, Menschen. Nur bei den Dunkelelfen weiss ich, dass beide Geschlechter gleich sind. Und damit meine ich nicht nur die Hexenkriegerinnen, in den Reihen der Speertraeger und so hat es ja auch Frauen).
 

senex

Eingeweihter
Ich würde ja mal ganz langsam anfangen - vielleicht erstmal mit GS an nem kleinem Tiermenschen biss rumexperimentieren (Zitzen, vielleicht auch dicker Po oder so).
Und dann mal schauen, für was man die "Damen" überhaupt auf dem Schlachtfeld gebrauchen kann. Die Schamanin ist ja noch logisch, weibliche Nahkämpfer eher weniger.
 

Wight

Blisterschnorrer
Es gibt weibliche Tiermenschen, nur halt nicht im aktuellen GWversum, da hier ja auch die Fimir weggelassen wurde, bei denen die Fimir glaub ich eine Schmananen-/Führungsrolle einnehmen. Ist aber leider länger her, dass ich den Text gelesen habe.
 

Coki

Blisterschnorrer
In der Gw Literatur (deutsche) ist bisher nur einmal ein ein weiblicher TM erwähnt worden, und zwar in einem der Gotrek und Felix Bänden wo der Hinweis auf die Brunft getätigt wurde.

An sich würde ich tatsächlich die weiblichen Pedant (tierisch) zu den männlichen Modellen nehmen. Das trifft es am ehesten.

Ein Hinweis sei noch angefügt.
Zur dritten Edition gab es mal die Mini eines Slaangor, welches eindeutige weibliche Attribute besitzt. Aber das würde ich nicht als Masstab nehmen, da zu der Zeit im Background von den TM diese primär mutierte Wesen sind und keine eigene Rasse.
Brüste sind bei Slaanesh ein typischer Aspekt, vorallem in den früheren Editionen.

Interessante Infos zu TM findet ihr auch auf meiner Homepage
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www.kerlin.de/tm/

Coki
 

Thoralf Slapanov

Testspieler
Also weibliche Tiermenschen wuerde ich jetzt auch eher weniger als Nahkaempfer verwenden. Wenn, dann schneller und weniger stark als die maennlichen Gesellen. Aber ich haette jetzt auch an eine Schamanin gedacht oder sie einfach in Dioramen verwendet. Was natuerlich auch nett aussieht: Eine Tiermenschenfrau, die vor einer Huette (Gelaendeteil) sitzt bzw. steht. Die koennte da z.B. junge Tiermenschen (oh wie niedlich) saeugen oder auch ihre Maenner anfeuern...

@ Senex: Ein Modell eines weiblichen Tiermenschen zu modellieren ist mir vorher noch nicht in den Sinn gekommen, denn was auf dem Spielfeld zum Tragen kommt ist ja hauptsaechlich der kaempferische Aspekt. Aber als Schamanin...
Und mit modellieren habe ich bereits einige Erfahrung, somit koennte es (wenn auch nicht so gut wie auf der farbenwelt-page) gar nicht so schlecht aussehen. Aber das mit dem umbauen/ummodellieren eines bereits bestehenden Modells ist ja auch eine gute Idee.

Ihr werdet aber sicherlich mal wieder was davon hoeren... (so Ende April habe ich wieder Zeit
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...endlich)
 

Coki

Blisterschnorrer
Originally posted by Coki@26. Mar 2003, 19:18
Ein Hinweis sei noch angefügt.
Zur dritten Edition gab es mal die Mini eines Slaangor, welches eindeutige weibliche Attribute besitzt. Aber das würde ich nicht als Masstab nehmen, da zu der Zeit im Background von den TM diese primär mutierte Wesen sind und keine eigene Rasse.
Brüste sind bei Slaanesh ein typischer Aspekt, vorallem in den früheren Editionen.
Auf diese Figur habe ich einer der obigen Posts hingewiesen
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Das ist auch keine Shamanen, sondern ein normaler Tiermensch.

Coki
 

HiveTyrantPrometheus

🦕 Supergeiler Dinosaurierkeks 🦖
Teammitglied
Super Moderator
Wurde aber als Schamane gekennzeichnet
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Naja, aber dem jeweiligen Benutzer des Slaaneshkults bleibt es ja überlassen was er als Gor-Schamanen benutzt
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Aber das Einhorn sieht doch auch lustig aus ^^
 

Kiranor

Fluffnatiker
Wenn wir schonmal dabei sind. Habt ihr schonmal einen Weiblichen ork gesehen? Oder einen weiblichen Skaven? Eventuell einen weiblichen Chaoszwerg? Oder hat irgendwer von euch schonmal einen weiblichen Minotaurus gesehen? Oder Drachenoger, Chimäre, Troll, Oger oder nen Riesen? Klar gibt es die alle auch in weiblicher form, bloß brauch mn die nicht zu erwähnen. Ich schätze wenn zu denen nichts erwähnt wird verhalten die sich wie die Männer oder es wird davon ausgegangen das sie sich vom Krieg fern halten.
 

BARDIEL

Hintergrundstalker
Wie..."weibliche Orks"...?
Orks sind doch Gemüse....da brauchts keine Weibchen.....

Außerdem gab's mal zu Blood Bowl nen Ork-Cheerleader.....
und der war weiblich.....würg
 

Coki

Blisterschnorrer
Originally posted by HiveTyrantPrometheus@28. Mar 2003, 22:51
Wurde aber als Schamane gekennzeichnet
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Naja, aber dem jeweiligen Benutzer des Slaaneshkults bleibt es ja überlassen was er als Gor-Schamanen benutzt
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Aber das Einhorn sieht doch auch lustig aus ^^
Nochmal....

Das ist ein NORMALER Tiermensch.
Zu der Zeit wo diese Mini erschienen ist, gab es keine Schamanen. Nur weil irgendein Spieler diese Figur als Schamanen nutzt, wird daraus Rückwirkend kein Schamane
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Und damit du etwas mehr Wissen über die TM bei GW erarbeiten kannst empfehle ich dir folgendes daownzuladen, zu entzippen und durchzulesen: Tiermenschen bei Games Worksshop

Ist ein knapp 1 Jahr alter Bericht dazu.

Coki
 

senex

Eingeweihter
Das Thema ist mir bei einer langen Bahnfahrt wieder in den Kopf gekommen und so ist dieser Text entstanden:

Hört mich an !
Ihr alle spürt, dass das Chaos sein Haupt erhebt und seinen faulen Atem aus den Chaoswüsten zu uns haucht. Jeder kann es spüren und keiner weiss – was noch kommt.
Wie stets in solchen Zeiten werden die Tiermenschen in Drakenwald – und von dort komme ich – gar dreist und räuberisch. Grausame Kreaturen sind sie, dienen schlechten Götzen und sind aller Menschen Feind.
Weh dem, der im Vertrauen auf Ihre gehabte Schwäche nahe Ihrer Reviere siedelte.
Glücklich ist er, wenn er ihnen nun entrinnen kann, mit dem blossen Leben.
Wenige Menschen nur besitzen die Tollkühnheit, die Tiermenschen zu verfolgen und auszuspähen. Noch wenigere kehren zurück. Und kaum einer kann berichten was er sah, viele von den wenigen verliess ihr gesunder Geist und sie sind der Gnade barmherziger Brüder und Schwestern in den Hospitälern anheimgefallen.
Doch ich kann euch einige Kunde bringen von dem Leben, das diese verworfenen und unreinen Kreaturen des Chaos führen. Drum fragt, denn wichtig ist`s, den Feind zu kennen.

Ob sie Weiber haben ?
Freilich – fällt ihre Brut doch nicht vom Himmel.
Es birgt der Horde Leben manch Geheimnis. Tief im Wald versteckt stehen die Herdensteine – dort leben die Brut und auch die Weiber allzumeist. Die Männchen ziehen auf Raub und Krieg und stellen wohl auch Wachen, die Zukunft ihrer Horde zu beschirmen. Grad wie bei vielen Tieren und auch den wilden Stämmen ist´s. Der Stier schirmt seine Kühe.
Doch gibt es Unterschiede wohl zu Mensch und Tier.
Zu Zeiten scheint das Chaos selbst oder auch einer seiner Götter manch Tiermenschweib zu segnen und es erhält von ihnen Macht und manche Kräfte. Die Hexe braut dann üble Tränke und ruft wohl gar die dunklen Götter immer wieder an.
Hat sie Erfolg so kommt sie auch zu Ehren und ist den Kriegern gleich oder voran. Doch scheitert sie, wird sie nicht lange leben - ihr Herzblut opfert man dem Herdenstein dann.
Die anderen Weiber sieht man eher selten. Doch wenn die Horde wandert, dann sind auch sie dabei. Und wenn auf diesem Zug die Horde einen Feind trifft – dann treiben sie die Krieger schreiend an. Zum Kämpfen würden sie schon taugen und ihnen ist es wohl auch nicht verwehrt. Die Mütter aber achten eher, dass stets die Jungen Obhut haben, damit die Horde weiterleben kann. Es kämpfen deshalb wenige der Weiber – solang ein Feind sich nicht dem Nachwuchs naht. Dann kämpfen sie – so wild als wie die Furien und jede ist der größten Vorsicht wert.
Auch hat sie wohl schon dabei gesehen, das Schlachtfeld später abzugehn. Es wird gesagt, dass sie das Fleisch des toten Feindes nicht verschmähen, um Ihre Bälger damit aufzuziehn,
Doch weiss ich nicht ob dieses wahr ist, ich hab es selber nie gesehen.
Zum Nachwuchs selbst ist wenig zu berichten – ein wüster Haufen voller Missgestalten, verdrehte Lämmer, Welpen, Kälber wohl. Sie gehen zunächst auf allen Vieren und richten sich erst mit den Jahren auf. Doch stehen sie aufrecht, lernen sie schon kämpfen und wieder nimmt das Übel seinen Lauf.

Und hier, da endet meine Kunde, wer mit nicht glaubt – schau selber nach im Drakenwald.
 
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