So, da anscheinend ein Diskussionsbedarf besteht, eröffne ich dieses Thema.
Grundsätzlich dürfte im Kern des Themas jeder damit übereinstimmen, dass Tierschutz eine gute Sache ist und man Tiere nicht quälen sollte, das Leiden von Tieren auf ein Minimum zu reduzieren ist ein erstrebenswertes Ziel. Es ist auf der anderen Seite ein sehr kontroverses Thema, das ich auch mal im Familien- und Freundeskreis angesprochen hatte (ist schon ein bisschen her), wobei einige Widersprüche aufkamen.
Mein Standpunkt: Tiere als Nutztiere für Fleisch und andere verwertbare Teile sind vollkommen in Ordnung, die vegane Welt ist nicht erstrebenswert. Man sollte die Tiere aber eben mit größtmöglichem Respekt behandeln. Hier wird es schon wieder schwierig. Es gab vor ca. einem Jahr mal eine Doku darüber, dass die "glücklichen" Bioschweine bei der Schlachtung oftmals krank sind, mit Parasiten (Würmern) in Lunge und Leber. Im Gespräch mit meinen Eltern und Freunden von ihnen, die man alle durchaus als Ökos bezeichnen kann, kam es dann zu einem meiner Meinung nach widersprüchlichen Disput. Sie fanden nämlich, dass das okay sei, weil es eben natürlich ist, das passiert halt bei Schweinen die frei im Dreck wühlen. Widersprüchlich daran ist allerdings, dass sie ihren Nachbarn, der seinen Hund bei Parasitenbefall nicht behandeln lässt, als Tierquäler bezeichnen würden. Andere, in der freien Natur auch vorkommende Verletzungen, würden sie bei Nutztieren auch als Misshandlung der Tiere ansehen. Denn auch Wildschweine beißen sich Ohren oder Schwänze ab. Dort ist es also so schön natürlich, beim bösen konventionellen Bauern aber eine Sünde - ein weiterer Widerspruch. Sie unterscheiden also trotz allem zwischen geliebten Haustier und Nutztier und das Nutztier muss deshalb leiden, weil sie selbst irgendwie dieses Gefühl brauchen, dass es Öko/Biofleisch ist und dieses mit einer medikamentösen Behandlung des Nutztieres nicht vereinbar ist (könnte ja Antibiotika Rückstände im Fleisch geben). Ich finde man sollte in diesem Fall des Tierschutzes Haustiere nicht anders als Schlachttiere, oder Milchkühe, oder Schafe als Felllieferanten, behandeln, nämlich indem man sie adäquat medizinisch versorgt. Und hier muss auch der Großbetrieb ("Massentierhaltung") nicht zwingend schlechter sein als ein Kleinbetrieb. Mit immer mehr Auflagen ist sogar das Aussterben kleinerer Betreibe wahrscheinlich, weil diesen die finanziellen Möglichkeiten für Modernisierungen des Betriebes fehlen.
Nun zu Peta: Peta kann ich nicht ernst nehmen. Vor allem wegen vieler falscher Behauptungen und des irrationalen Ziels keinerlei Nutzung von Tieren mehr zu erlauben. Das heißt nicht, dass ich Tierschutzgesetze, die logisch begründbar sind, nicht befürworten würde. Peta tut der Sache aber oftmals einen Bärendienst, indem sie solche lächerliche Aktionen wie diese bei GW machen. Und dass sie ALF und deren Aktionen gutheißen, ist auch ein sehr problematischer Punkt.
Grundsätzlich dürfte im Kern des Themas jeder damit übereinstimmen, dass Tierschutz eine gute Sache ist und man Tiere nicht quälen sollte, das Leiden von Tieren auf ein Minimum zu reduzieren ist ein erstrebenswertes Ziel. Es ist auf der anderen Seite ein sehr kontroverses Thema, das ich auch mal im Familien- und Freundeskreis angesprochen hatte (ist schon ein bisschen her), wobei einige Widersprüche aufkamen.
Mein Standpunkt: Tiere als Nutztiere für Fleisch und andere verwertbare Teile sind vollkommen in Ordnung, die vegane Welt ist nicht erstrebenswert. Man sollte die Tiere aber eben mit größtmöglichem Respekt behandeln. Hier wird es schon wieder schwierig. Es gab vor ca. einem Jahr mal eine Doku darüber, dass die "glücklichen" Bioschweine bei der Schlachtung oftmals krank sind, mit Parasiten (Würmern) in Lunge und Leber. Im Gespräch mit meinen Eltern und Freunden von ihnen, die man alle durchaus als Ökos bezeichnen kann, kam es dann zu einem meiner Meinung nach widersprüchlichen Disput. Sie fanden nämlich, dass das okay sei, weil es eben natürlich ist, das passiert halt bei Schweinen die frei im Dreck wühlen. Widersprüchlich daran ist allerdings, dass sie ihren Nachbarn, der seinen Hund bei Parasitenbefall nicht behandeln lässt, als Tierquäler bezeichnen würden. Andere, in der freien Natur auch vorkommende Verletzungen, würden sie bei Nutztieren auch als Misshandlung der Tiere ansehen. Denn auch Wildschweine beißen sich Ohren oder Schwänze ab. Dort ist es also so schön natürlich, beim bösen konventionellen Bauern aber eine Sünde - ein weiterer Widerspruch. Sie unterscheiden also trotz allem zwischen geliebten Haustier und Nutztier und das Nutztier muss deshalb leiden, weil sie selbst irgendwie dieses Gefühl brauchen, dass es Öko/Biofleisch ist und dieses mit einer medikamentösen Behandlung des Nutztieres nicht vereinbar ist (könnte ja Antibiotika Rückstände im Fleisch geben). Ich finde man sollte in diesem Fall des Tierschutzes Haustiere nicht anders als Schlachttiere, oder Milchkühe, oder Schafe als Felllieferanten, behandeln, nämlich indem man sie adäquat medizinisch versorgt. Und hier muss auch der Großbetrieb ("Massentierhaltung") nicht zwingend schlechter sein als ein Kleinbetrieb. Mit immer mehr Auflagen ist sogar das Aussterben kleinerer Betreibe wahrscheinlich, weil diesen die finanziellen Möglichkeiten für Modernisierungen des Betriebes fehlen.
Nun zu Peta: Peta kann ich nicht ernst nehmen. Vor allem wegen vieler falscher Behauptungen und des irrationalen Ziels keinerlei Nutzung von Tieren mehr zu erlauben. Das heißt nicht, dass ich Tierschutzgesetze, die logisch begründbar sind, nicht befürworten würde. Peta tut der Sache aber oftmals einen Bärendienst, indem sie solche lächerliche Aktionen wie diese bei GW machen. Und dass sie ALF und deren Aktionen gutheißen, ist auch ein sehr problematischer Punkt.