Diskussion - Warhammer 40.000 8.Edition

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und gleiche Voraussetzungen bedeutet für mich auch, dass das Spiel professioneller angegangen wird. Und daher eher fortschrittlicher. Nur weil Armarnis nicht auf spielerisch höchstem Niveau spielt heisst das noch lange nicht das die narrativen Spiele für Dummies sind... ( es hat mir den Anschein als gefiele ihm nicht, dass das Turnierspiel als besser dargestellt wird da er fortschrittlicher mit besser gleichsetzt ).

Wenn man den Fokus auf das Spielen setzt ist nunmal "matched play" das ausgeklügeltere bzw fortschrittlichere Spiel. (Also besser nur bezogen auf das erreichen des Spielziels - nämlich gewinnen)

Open oder narrativ dagegen wird das "bessere" Zeitmanagement oder Storytelling haben.
 
Wenn man den Fokus auf das Spielen setzt ist nunmal "matched play" das ausgeklügeltere bzw fortschrittlichere Spiel. (Also besser nur bezogen auf das erreichen des Spielziels - nämlich gewinnen)

Prinzipiell kann kann auch das System mit Power Levels WAAC-Spielen dienlich sein, wenn beide (!) Kontrahenten ihre Einheiten optimieren und die zusätzlichen Möglichkeiten ausnutzen. Das wird zwar einige Einheiten bevorzugen, aber das wäre auch kein großer Schritt vom Ist-Zustand.

Open oder narrativ dagegen wird das "bessere" Zeitmanagement oder Storytelling haben.

Auch. Es dürfte für Einsteiger, zum Testen von Einheiten/Kombinationen oder für Pick-Up-Games recht nützlich sein.
 
"3 Arten zu spielen"
Leute, ihr glaubt auch jeden Werbe-Müll, oder? 😀
Wenn ihr Ü-Eier kauft, denkt ihr dann auch ihr erwerbt 3 Dinge? (Spannung, Spiel UND Schokolade!)
Es wird auch in Zukunft nur eine Art geben 40k einigermaßen vernünftig, zumal mit Fremden zu spielen, und das ist über Punktwerte. Alles andere erfordert von mindestens 1 Spieler so viel Vorbereitung, das der Aufwand für Punkte wieder geringer ist.

(1) open play.
Ok, Wer verbietet euch aktuell einfach alle Modelle die euch gefallen, ohne Berücksichtigung von Armeekomposition oder Punktkosten auf die Platte zu stellen und gegeneinander zu spielen? Genau, niemand.
Warum macht es keiner? Richtig, weil es Käse ist, der nicht funktioniert. Und zwar aus dem gleichen Grund warum man beim Fußball nicht "11 gegen 5" spielt oder den FC Bayern gegen Kreisligisten antreten lässt. Oder warum man beim Schach einer Seite nicht 6 Figuren weniger gibt: es funktioniert einfach nicht. Da kommen keine fairen (im Sinne von "beide Seiten haben die gleichen Chancen") Spiele bei rum.
Natürlich kann man sich auch da im Vorfeld überlegen in etwa gleich starke Seiten aufzustellen - nur damit denkt man ja doch wieder mit "Spielwert" sprich Punkten im Hinterkopf.
Das ganze taugt maximal für Demospiele, wo mindestens einer (Spieler oder Spielleiter) soviel Ahnung hat beiden Seiten in etwa gleiches Potential zuzuteilen.

(2) Narrativ
Ok nette Idee. Nur: dazu muss sich auch einer nen Szenario ausdenken das funktioniert.
Spieler A nur Panzer vs. Spieler B nur Anti-Infanterie-Waffen funktioniert nicht.
Und dabei ist es vollkommen nutzlos, wenn GW jetzt grobe Richtwerte an die Einheiten packt. Wenn ich ein Szenario spiele, muss sich einer Gedanken machen was da gegen wen spielt. Geht bisher auch, macht nur kaum einer (also bei 40k, beim historischen Wargaming ist das ja quasi die Norm) weil es eben nen Vorbereitungsaufwand für einen der beiden bedeutet und es wesentlich einfacher ist beim Clubtreffen o.ä. mal einfach "jemand bock auf 1500 Punkte 40k Match" in den Raum zu werfen.
 
"3 Arten zu spielen"
Leute, ihr glaubt auch jeden Werbe-Müll, oder? 😀

Du glaubst auch an ziemlich seltsame Dinge, also hey. *schulterzuck*

Sicherlich, für die meisten hier wird das normale Spiel so sein wie zuvor. Wenn die anderen Modi ein paar mehr neue Spieler dahin locken oder man gelegentlich selbst einen Abstecher dahin wagt, warum nicht? Ist ja nicht so, als ob einem etwas weggenommen wird.
 
Ich denke, hier haben sich einfach einige von „dumbed down“ und ähnlich Abwertendem etwas aus der Fassung bringen lassen.

Das „narrativ play“ mit den ungefähren Powerpunkten kann man stattdessen als beschleunigt bezeichnen, das klingt wertneutraler, und eignet sich für allerlei Dinge, wo es nicht um ein spannende Herausforderung, sondern um Events, Tests und all dergleichen geht.
Das normale Spiel dürfte weiterhin das mit echten Punkten bleiben, da bin ich mir ziemlich sicher. 🙂

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Aber zu den neuen Schocktruppen-Regeln (wie vorhin auf Forenplanet geschrieben):

Einerseits ist es genau das, was ich mir schon seit Editionen wünsche:
Taktisch einplanbare Schocktruppen, die nicht zu einem zufälligem Zeitpunkt an einem zufälligem Ort erscheinen, sondern wann und wo man will.

Andererseits wird das alles von der unsäglichen zufälligen Angriffsbewegung ruiniert.
Dann ist der Trygon also in der Hälfte der Spiele (¼ ohne Reroll) ein Matchmaker und in der anderen geschenkte Punkte, alles bestimmt von einem einzelnen 2W6-Wurf?
So einen – Verzeihung – Müll will ich weder als Spieler noch als Gegner erleben!
Es wäre mir ziemlich egal, ob das Angreifen nun immer möglich, immer verboten ist, der Angreifer immer gegen unerschwertes Abwehrfeuer anrennen müsste… das wären alles mögliche Varianten, lässt sich alles in die Einheiten einpreisen und im Spiel einkalkulieren.
Aber ausgerechnet Schocktruppen auf genau der Distanz landen lassen, wo der olle 2W6-Wurf seine problematischsten Auswirkungen hat, trifft eine deutliche Aussage über GWs Problemverständnis.

GW glaubt doch ernsthaft, dass nur weil man einen Würfel für KP wiederholen kann, es das irgendwie wieder gut werden lässt. …

Ich hätte echt gern vermieden, die 2W6 nochmal erwähnen zu müssen, aber genau sie sind es, die die ansonsten guten Schocktruppen-Regeln verderben, nicht irgendwas Anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte echt gern vermieden, die 2W6 nochmal erwähnen zu müssen, aber genau sie sind es, die die ansonsten guten Schocktruppen-Regeln verderben, nicht irgendwas Anderes.

Deine Meinung. Muss man ja nicht teilen 😉.

Gerade bei den Schocktruppen finde ich es gut, dass man nicht automatisch danach den Angriff kriegt, bzw. er nicht automatisch nicht möglich ist.
 
Ihr denkt aber auch daran das ihr in der Charge Phase euch nochmal 3 Zoll zu der nächsten Einheit ranbewegen dürft?

Dafür musst du aber erst einen Erfolgreichen Angriff hinlegen.
Also min. 1 Modelle in 1" zum Gegner haben damit der Rest mit 3" nachrücken kann.
Da die Reserve Regeln sagen mehr als 9", heißt das auch das man mit 2W6 eine 9 Würfeln muss damit man mit dem 1" auch mehr als 9 hat.
eine 8 würde nicht reichen und du bleibst 1" vor dem Gegner stehen ohne im Nahkampf zu sein.
 
Dafür musst du aber erst einen Erfolgreichen Angriff hinlegen.
Also min. 1 Modelle in 1" zum Gegner haben damit der Rest mit 3" nachrücken kann.
Da die Reserve Regeln sagen mehr als 9", heißt das auch das man mit 2W6 eine 9 Würfeln muss damit man mit dem 1" auch mehr als 9 hat.
eine 8 würde nicht reichen und du bleibst 1" vor dem Gegner stehen ohne im Nahkampf zu sein.

Sehe ich genauso.
 
Gerade bei den Schocktruppen finde ich es gut, dass man nicht automatisch danach den Angriff kriegt, bzw. er nicht automatisch nicht möglich ist.
Sonst hätte man ja auch direkt in den Nahkampf zu Schocken erlauben können.

Ich denke dass flotte Einheiten/Command Points oder irgendwas vielleicht aber auch Bonus Zoll auf den Charge kriegen könnten.
Ja, aber das bleiben hoffentlich wirklich die Ausnahmen. Ebenso ein näheres Platzieren als 9". Wirds sicher geben. Aber ich hoffe mit nicht mehr als 1-3 Einheiten im System.
Ich fand und finde Angreifen aus der Reserve einfach furchtbar.
Die Tatsache, dass vermutlich nur noch ein Bruchteil der Einheiten in Reserve kann und man mit Nahkampf nicht mehr effektiv Binden kann sind schon ein Lichtblick, aber nichts war nerviger als eine gut schießende Einheit bei der der Gegner sagen konnte: Hier ich komme aus der Reserve, greife sofort an und diese Einheit macht den Rest des Spiels nichts mehr...
 
Auf dem Warhammer Fest am letzten Mai-Wochenende kann die 8. Edition bereits gespielt werden

Chikout - DakkaDakka

Apologies if this has been mentioned already but during the AOS skirmish live stream, they mentioned that the new 40k would be playable at warhammer fest. This makes the rumours that preorders will be that weekend even more likely.
 
Sonst hätte man ja auch direkt in den Nahkampf zu Schocken erlauben können.

Ja, aber das bleiben hoffentlich wirklich die Ausnahmen. Ebenso ein näheres Platzieren als 9". Wirds sicher geben. Aber ich hoffe mit nicht mehr als 1-3 Einheiten im System.
Ich fand und finde Angreifen aus der Reserve einfach furchtbar.
Die Tatsache, dass vermutlich nur noch ein Bruchteil der Einheiten in Reserve kann und man mit Nahkampf nicht mehr effektiv Binden kann sind schon ein Lichtblick, aber nichts war nerviger als eine gut schießende Einheit bei der der Gegner sagen konnte: Hier ich komme aus der Reserve, greife sofort an und diese Einheit macht den Rest des Spiels nichts mehr...

Dann musst du eben diese eine Einheit, die dir so wichtig ist, einfach abschirmen. Das ist nun wirklich nicht so dad große Problem.

Ich sehe das nicht kritisch. Finde die neue Regel sehr positiv, da damit neue Taktiken möglich sind, erst recht, wenn man wirklich entscheiden darf, wann die Reserven kommen.

Darf ich fragen, welches Volk du spielst?
 
Die neuen Regeln sind sehr gut, unzweifelhaft.
Das punktgenaue Schocken empfinde ich auch als gute taktische Komponente, aber würden die 9" verkürzt fände ich es schon wieder nicht so gut.
Die 28% finde ich fair.

Das Angreifen aus der Reserve ist ja auch schon ein Stückweit her. In der 5ten waren es ja schon nur noch die Ausnahmen. Vanguard Marines, Yrmgarl Symbioten und eine Handvoll anderer Regeln.

Ich spiele AM, Eldar und Tyraniden. Sortiert nach Häufigkeit, nicht Größe. Warum ist das relevant?
 
Sonst hätte man ja auch direkt in den Nahkampf zu Schocken erlauben können.

Ja, aber das bleiben hoffentlich wirklich die Ausnahmen. Ebenso ein näheres Platzieren als 9". Wirds sicher geben. Aber ich hoffe mit nicht mehr als 1-3 Einheiten im System.
Ich fand und finde Angreifen aus der Reserve einfach furchtbar.
Die Tatsache, dass vermutlich nur noch ein Bruchteil der Einheiten in Reserve kann und man mit Nahkampf nicht mehr effektiv Binden kann sind schon ein Lichtblick, aber nichts war nerviger als eine gut schießende Einheit bei der der Gegner sagen konnte: Hier ich komme aus der Reserve, greife sofort an und diese Einheit macht den Rest des Spiels nichts mehr...

Naja, in der 7. hatte man eben den umgekehrten Fall; v.a. Tau und Eldar hatten das Potenzial, eine Einheit aus der Ferne zu vernichten, ohne dass diese jemals auch nur ansatzweise das machen konnte, wofür man sie mitgenommen hat. Das war nicht minder nervig als der von dir beschriebene Fall 😉 Von daher finde ich es absolut richtig und gut, dass man jetzt gezielt dagegen steuert und Völkern abseits der Astartes die Möglichkeit gibt, etwas dagegen zu setzen.
 
Das ist doch ein Fehlschluss!
Du kannst doch nicht sagen: "In der neuen Edition bekommt jeder neue Regeln, aber Eldar und Tau bekommen sowieso unverändert den stärksten, unausgewogenen Fernkampf, sodass es wichtig ist die Grundregeln zu ändern um anderen Bauten eine Chance zu geben."
Ist es da nicht einfacher den Fernkampf von Eldar und Tau fair zu gewichten? 😴

Wie ich schon sagte: Die Regeln sind gut, aber ein Ungleichgewicht in die andere Richtung zu schaffen um zwei Fernkampf-Ungleichgewichtungen entgegen zu wirken wäre wohl sicher der falsche Weg "Balance" zu erzeugen.
 
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