Ich denke, hier haben sich einfach einige von „dumbed down“ und ähnlich Abwertendem etwas aus der Fassung bringen lassen.
Das „narrativ play“ mit den ungefähren Powerpunkten kann man stattdessen als beschleunigt bezeichnen, das klingt wertneutraler, und eignet sich für allerlei Dinge, wo es nicht um ein spannende Herausforderung, sondern um Events, Tests und all dergleichen geht.
Das normale Spiel dürfte weiterhin das mit echten Punkten bleiben, da bin ich mir ziemlich sicher. 🙂
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Aber zu den neuen Schocktruppen-Regeln (wie vorhin auf Forenplanet geschrieben):
Einerseits ist es genau das, was ich mir schon seit Editionen wünsche:
Taktisch einplanbare Schocktruppen, die nicht zu einem zufälligem Zeitpunkt an einem zufälligem Ort erscheinen, sondern wann und wo man will.
Andererseits wird das alles von der unsäglichen zufälligen Angriffsbewegung ruiniert.
Dann ist der Trygon also in der Hälfte der Spiele (¼ ohne Reroll) ein Matchmaker und in der anderen geschenkte Punkte, alles bestimmt von einem einzelnen 2W6-Wurf?
So einen – Verzeihung – Müll will ich weder als Spieler noch als Gegner erleben!
Es wäre mir ziemlich egal, ob das Angreifen nun immer möglich, immer verboten ist, der Angreifer immer gegen unerschwertes Abwehrfeuer anrennen müsste… das wären alles mögliche Varianten, lässt sich alles in die Einheiten einpreisen und im Spiel einkalkulieren.
Aber ausgerechnet Schocktruppen auf genau der Distanz landen lassen, wo der olle 2W6-Wurf seine problematischsten Auswirkungen hat, trifft eine deutliche Aussage über GWs Problemverständnis.
GW glaubt doch ernsthaft, dass nur weil man einen Würfel für KP wiederholen kann, es das irgendwie wieder gut werden lässt. …
Ich hätte echt gern vermieden, die 2W6 nochmal erwähnen zu müssen, aber genau sie sind es, die die ansonsten guten Schocktruppen-Regeln verderben, nicht irgendwas Anderes.