Showcase Abbertoths Maltisch Warhound Titan mit Gruppenbild! [40k, ToW, 30k und mehr]

Abbertoth

Malermeister
21. Juli 2015
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Hallo,
Ich habe bislang zwei Threads in denen man meine Fortschritte zum Thema 40k:
40k Nautica Credulus
Und Warhammer Fantasy/Old World:
Brave Old World

Da bald auch noch 30k dazukommt habe ich jetzt entschieden dem Ratschlag von @Darius4118 zu folgen und einfach einen kombinierten Thread für alles zu erstellen! Ich kann ohnehin nur an einer Sache gleichzeitig arbeiten. Die alten Threads lasse ich stehen und update auch die Übersichten weiter!
 
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Hehe das war eindeutig dieses Jahr 😉
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Hier kommen die Minis:
Einmal Heavy Support mit Meltern. Ich finde diese Modelle von Hintergrund her okay, weil sie keine klassischen Devastoren sind, die bei den BT vollends verpönt wären! Das sind normale Melter und die passen auch zum Thema!
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Dann habe ich noch die neuen Pyrebaster angemalt, die passen natürlich hervorragend!
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Und einmal die volle Lotte Sprungmodule. Ich fand die neuen Marines doch sehr langweilig und komisch, also habe ich die deutlich dynamischeren Intercessor Modelle mit dem guten alten GW Sprungmodulen ausgestattet!
Dabei habe ich auch gleich noch nen Kastellan mit umgebaut 🙂
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So damit habe ich endlich wieder was fertig! Muss sagen, da habe ich etwas viel abgebissen, das hat lange gedauert aber ich habs soweit durchgezogen.

Den muss ich noch schaffen:
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Und hier mal meine aktuelle vitrine mit den letzten Modellen 🙂
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Ich entscheide einfach mal frei, alle Hobbyaktivitäten hier zu teilen 🙂
Entsprechend kam ich nach langer Zeit mal wieder zum Spielen von the Old World!
Eine kleine Runde rund 800 Punkte zum Einsteigen, mein Mitspieler ist noch neu im TT. Die Listen sollten nicht zu kompliziert werden, deshalb nur je 1 Charakter. 2000 Punkte sehen dann gar nicht mehr so unterschiedlich aus, weil die Helden und Monster die Meisten Punkte schlucken!
Wir wsren in 2,5h fertig, was ich in Ordnung finde!
Natürlich kam das geniale Gelände von @Darius4118 zum Einsatz!

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Das Spiel im groben (in etwas ungeordneter Chronologie! Die Bilder Überspringen meist Züge!)
die Seegardisten haben einen Orkblock rechts sehr stark durch Beschuss dezimiert. Den Streitwagen konnte die Speerschleuder aber nicht erwischen. Rechts schaffte der Streitwagen seinen Angriff nicht.
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Im kritischen Moment schafften es die Orks und der Streitwagen nicht, die Elfen zu erreichen. Die Elfen griffen die Orks an und schlugen sie in die Flucht, der Streitwagen zerstörte die Speerschleuder. Die Wildschweinreiter griffen den Streitwagen an und schlugen ihn in die Flucht (und verloren einen Reiter dabei...) Die Schattenkrieger flohen vor den Orks. Die Schwertmeister griffen die Orks an, der Kampf ging über viele Runden hin und her! Der Streitwagen sammelte sich und wurde daraufhin angegriffen und vernichtet (nicht ohne noch einen wildscheinreiter zu töten). Die restlichen wildschweinreiter wurden von den Schattenkriegern erschossen (wow!)
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Die Seegardisten mit Held schossen die letzten Leben des Streitwagens weg und im kritischsten Moment schafften die Trolle ihre Blödheit nicht, stellten sich genau seitlich vor die Seegarde und wurde in die Flanke angegriffen und in die Flucht geschlagen. Die Schwertmeister schafften es irgendwann endlich den Orkboss zu Köpfen, darauf hin flohen die Orks und die Bogenschützen gleich mit!
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Ein Sieg für die Elfen!

Fazit:
Das Spiel macht einfach immernoch sehr viel Spass! Ich merke aber wie wichtig dafür eine entspannt Einstellung ist. Gerade bei unserem Aufbau musste man durchaus auch mal ein Augezudrücken damit sich die Blocks bewegen konnten!
Das Szenario war vielleicht etwas schwer für die Orks, da sie in eine Engstelle getrieben wurden und ihre Überzahl nicht zum tragen bringen konnten. Erzählerisch definitiv cool!

Total lustig waren die unfähigkeit der Wildschweinreiter Rüstungswürfe zu schaffen, die der Trolle den einzig kritischen Blödheitstest zu schaffen, sowie der Held mit Jagdbogen der erst gar nichts gemacht hat und später dann alles niedergeschossen hat!

Wir haben ein paar Sachen vergessen (2 Zoll Push!). Ein paar Balance Themen fallen positiv auf wenn man mal spielt. Schwere Streitwagen hielt ich immer für deutlich stärker als leichte. Jedoch erhalten die leichten den Bonuswürfel für den Angriff. Die schweren nicht! Das ist total relevant
Auch ist die Kavallerie mit 3+ Rüstung deutlich weniger stabil!
Infanterieblocks sind total relevant, weil man sie wirklich dezimieren muss! Breite Fronten sind auch sehr stark, attacken bringen wirklich was! Im normalen Spiel sollten ewig breite Linien auch nicht so relevant sein. Auf den alten Bases konnten die Elfen natürlich etwas breiter stehen, aber egal! 🙂


Tow macht viel spass und mit ein paar Spielen muss man auch nicht mehr so viel in Büchern blättern. Aber aus dem Alter von Power Play bin ich raus (womit auch die Balance Probleme von Drachen oder Infanterie deutlich an relevanz verlieren)

Ich empfehle aber dringend den old world builder, sonst wirds zu kompliziert mit allen Ausrüstungen und Sonderregeln.
 

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Und der Cybot ist endlich fertig! Ich bin zufrieden mit der Modulierten Siluette und die Reliquien halten auch halbwegs!
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Ich hoffe er gefällt euch!
Als nächstes habe ich noch viele Optionen, vor allem 30k oder Old World Imperium Zwerge oder Eldar. Letztere haben auch noch ein paar altbestände die ich noch nicht geposted habe. Ich werde aber kleine(re) happen machen. So große Brocken wie die Templar dauern aktuell etwas zu lange um bei der wenigen Zeiz motiviert dabei zu bleiben 😉
 
Hallo, nach einiger Zeit teile ich mal was in letzten halben Jahr sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ich habe sozusagen mein erstes Modell für das Mechanicum angefangen 😉 ein Warhound Scout Titan
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Ich habe oft genug gelesen, dass man das Resin putzen muss. Ich habe mal alles in Seifenwasser gebürstet, obwohl keines der Teile irgebdwie Fettig wirkte.
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Die Qualität ist wirklich wirklich gut. Ein ganz kleines bisschen biegen, sonst passt alles gut. Es gibt nur wenige Gußgrate. Ich habe mal über die überraschend gute Qualität von neuen Forgeworld Modellen geschrieben. Es hiess das gilt nur für kleine Modelle. Ich finde das dies zumindest für den Warhound nicht zutrifft! (Also bis auf die Anleitung aus dem billikopierer und eventuell ein paar Schmerzhafte Designeentscheidungen bei den Teilen)
Hier ist noch ein Fetzen Papier:
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Ich habe die Seriennummer mal abgeschnitten (Anfang 2025 sind wir in den 8000ern). Wobei ich nicht so ganz sicher bin, ob das wirklich etwas nützt um vor Betrug zu schützen?

Ich habe auch Werkezug gekauft. Retrospektiv habe ich vor allem 2mm Messingstäbe (sind gerade noch mit der Zange Teilbar) und die Tamiya Säge für die Resinblocks genutzt. Sowie meinen Proxon den habe ich aber schon seit Jahren.
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Um nicht noch einen Thread aufzumachen, werde ich hier mal den Bau Dokumentieren (bis wir dann endlich zur Bemalung kommen!).
 
Ich dokumentiere mal weiter.
Der Warhound wird an der Hüfte magnetisiert. Das wird für transport aber vor allem Lagerung wichtig!
Ich habe recht starke Magneten mit Gegenplättchen und schraube benutzt. Trotz Kürzung kommt die Schraube durch - Ups!
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Ok da kommt dann halt ne Mini drauf. TT Equivalent zu " häng ein Bild davor"

Dann der Torso. Ich habe mir extra JB 2K Kleber gekauft auf den die Briten schwören. Hier habe ich vorgemessen, gepinned und mit Druck trocknen lassen.
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Soweit siehts gut aus!
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Auf den ersten Blick...! 🙁
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Fette Lücken!
Und die Teile haben nicht gehalten. Der Kleber war nach 48h noch nicht hart. Man konnte alles auseinanderziehen.

Das hab ich dann auch gemacht!
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Keine Ahnung, ob ich den Kleber falsch gemischt habe (eigentlich unwarscheinlich), oder ob die Reste von Mold Release schuld sind (eigebtlich abgewaschen) - aber das war nichts!
Es folgt hier die mMn Beste Anleitung im Netz:

Damit gerüstet kam dann die nächste Attacke !
 

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Ich habe von hier an entschieden alles zu kleben und von außen zu pinnen. Ich habe hier 2mm Messingstäbe verwendet. Der Blog nutzt Büroklammern. Die wären mir zu weich. Wenn ich das nochmal mache würde ich wohl Stecknadeln nehmen. Dünn und hart!
Also Teile zusammenfügen, bohren. Mit Stäben testen. Kleben. Ich habe dann jeden Pin nach und nach rausgezogen gekürzt und direkt mitverklebt.
Muss man ein bisschen sehen. Im Prinzip hält der Torso so aber ohne Kleber und ich kann die Pins rechtwinklig anordnen, so dass die Teile verkeilt werden. Die Löcher kann man sehr unauffällig setzen und danach füllen, wo sie sichtbar bleiben. Der Pin im "Beckenring" steht absichtlich raus und fixiert später die Hüftrotation.
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Das ist auch viel einfacher handzuhaben, einfach bauen, dann bohren. Kein Verrutschen, keine Klammern, passt genau. Ich bin jetzt auf Uhu 2K Kleber gegangen. Der Trocknet vernünftig und schnell. Mit den Pins geht evtl auch Sekundenkleber, würde ich aber nicht bei "tragenden" Teilen empfehlen.
Nur noch sehr kleine Lücken, damit kann ich leben.
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Die "Arme" stehen etwas hoch, aber das fällt später nicht so sehr auf denke ich.
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Passt! Der Torso ist Bombenfest. Eigentlich hält er nur durch die Pins. Der kleber stabilisiert das dann gegen Scherkräfte.
Ich habe die Schildgeneratoren oben magnetisiert, sowie den absolut krassen Aufzug in den Titanen! Wusste gar nicht dass es den gibt, davon muss ich dann Bilder mit Farbe machen.

Noch zu meinem Bausetup. Ich habe kleine Kinder und begrenzt viel Platz. Ich habe mir mit einer Pappbox beholfen. Darin liegt ein Stück Holzabfall als Schutz beim bohren und schneiden.
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Wenn ich fertig bin legen ich das Stativ hin und schließe die Box. Mit einem Swiffer Staubwedel halte ich die Umgebung grob sauber. Wenn man sicher ist dass alle Teile aus der Box draussen sind kann man darin saugen. Oder man fegt sie aus, das habe ich meistens gemacht.
Ich habe eine Staumaske und Schutzbrille getragen. Außerdem Einweghandschuhe beim Kleben. Die Box steht im Keller dort konnte ich stauben und bauen, wenn kurz dazu Gelegenheit war!
Auf der PappBox steht eine Plastikbox mit allen Bauteilen, werkzeugen etc. Die stelle vor vorher zur Seite. Ansich habe ich dadurch nur den Grundriss der Box als festen Platz benötigt.
Ein bisschen Biegen mit Hitze habe ich dann in der Wohnung gemacht. Einzig die Kopfplatte und das Torso Dach, sowie die beiden abgasdüsen am Rücken musste ich leicht biegen. Sonst nichts! (außer später die Kabel, das ist aber absicht vom Hersteller). Echt gute Qualität, vor allem, wenn man von alten FW standards ausgeht 😉
 
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Ich dokumentiere den Bau mal weiter!
Als nächstes habe ich dann die Lücken mit Green Stuff gefüllt. Ging so mittelmäßig.
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Danach habe ich "green Putty" von Greenstuffworld ausprobiert. Das ging super. Das ist wie Liquid Green Stuff, aber in einer Tube und ohne Sand. Falls jemand das noch von anderen Herstellern kennt, schreibt es gerne. GSW hat ja so ein paar unschöne Geschichten gehabt. Außerdem ist die Spitze der Tube zu dünn, um sie richtig zu nutzen.
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Damit kommen wir jetzt zum Komplexen Teil. Die Füße!
Ich habe entschieden, die Zehen am Boden, aber die Fußplatte erhoben zu machen. Damit muss alles gut gepinned werden.
Erstmal ausprobieren mit einer Unterlage, ich habe hier die Positionen markiert, man kann sich aber nicht komplett darauf verlassen, da die Zehen richtigen Kontakt mit der Base haben müssen.
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Ich hatte erst geplant einen langen Pin durch alle Teile der Zehen und des Kugelgelenks zu machen. Das geht aber von Winkel her nicht.
Ich habe zuerst die Halterungen an die Fußplatte geklebt. Dann habe ich durch die Mitte gebohrt. Danach habe ich den Fuß gebaut, aber nicht geklebt. Das Kugelgelenk aufgesetzt und verklebt. Dann habe ich durch die Bohrung in das Kugelgelenk weitergebohrt. Je nachdem habe ich den Mittelzeh mitgenommen (durch die Mitte gebohrt).
Als das Fertig war habe ich die die Zehen verklebt. Und dann von unten in den Mittelzeh gebohrt (zwei mal von außen in das Gelenk)
Hier mal ein Beispiel. Ich habe aber wenig Fotos gemacht, weil ich hier sehr konzentriert arbeiten und auch durchaus korrigieren musste.
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Man muss für das Bein zwei Kolben direkt mit verbauen. Ich habe erst ein Bein gebau, das voranschreitet. Ich habe mich an Forgeworld orientiert, was bedeutet das mittlere Gelenk ist etwa rechtwinklig zum Boden.

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Fuß gepinned. Man sieht nur ein ganz klein wenig Bronze im mittleren Zeh herausblitzen.
Ich habe das Bein verklebt (Stück für Stück) und dann zwei Pins Parallel eingebohrt, damit sich nichts verdrehen kann. Tipp: hier kann man vor dem Bohren die Tiefe des Bohrers auf dem Proxxon so abmessen, dass der Bohrer hinten nicht herauskommen kann.
Gamzes Bein mit ein paar Kolben im Einbau bei den Zehen. Am Boden liegt der eine Kolben den ich dann nochmal nachbiegen musste.

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Wow.
Bewundernswertes Projekt.
Und man sieht schon von weitem, was da für eine Menge Arbeit und Leidenschaft reingeht, bevor auch nur der erste Tropfen Farbe ins Spiel kommt 🔥👍
Vielen Dank! Das dauert wirklich lange! Ich hatte oft mal sowas gelesen, wie "ich baue die Kolben ein und war nach 8 produktiven Stunden fertig..."
Ich habe anfang des Jahres immermal ne Stunde hier und da gemacht. Das ist der Dokumentierte Stand. Dann waren ein paar Wochen, in denen ich nicht dazu gekommen bin. Vor kurzem hatte ich dann nochmal Zeit und habe das Ding gebaut (diese Doku folgt).
Nur um die Kolben an den Beinen zu machen, war dann auf einmal Alien 2 und Alien 3 vorbeigeflimmert 😉
Ich denke in Summe waren das locker 20-30 Stunden, verrückt aber in der Zeit baut man auch nur 20 Moderne Minis + 1 Großbausatz 🙂
Das Projekt ist herausfordern und man muss sich echt vorbereiten, aber mit einem guten Plan ist es machbar. Das ist mein erster Titan und ich habe ihn stabil und mit einer tollen Pose fertig!

Um euch nicht auf die Folter zu spannen, dokumentiere ich mal weiter!
Hier ist erstmal der Pin an dem Hüftkugelgelenk, einfach rein gebohrt:
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Ich habe das Zweite Bein analog gebaut. Ein Unterschied (habe da leider keine Fotos) das Bein steht auf einem einzigen Zeh, die anderen beiden berühren nur mit einer Ecke das Base. Dort habe ich dann einen 3mm Messingstabkomplett durch den Zeh bis ins Kugelgelenk.
Danach folgt das Hüftstück(?). Ich habe hier vorgebohrt. Zwei mal durch die Stelle wo später die Abdeckplatte drauf kommt und einmal durch die Halterung des Kolbens (pro Seite).
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Oben wurde (vorher) mit einem 20mm Fräskopf eingebohrt. Dann wurde ein Magnet versenkt. Danach habe ich gemerkt, dass die oberseite des Magneten die Metallplatte im Torso nicht erreicht. Also zweiten Magbeten drauf und Schraube durch beide (vorbohren, das Material muss da vorher raus!). Der Magnet steht im richtigen Winkel raus, auch wenn das leicht schief ist. Ich habe außen Kleber aufgetragen, und die Schraube erst zu weit rausgedreht. Mehrfach nachjustiert und dann trocknen lassen. Ich weiss gar nicht, ob ich die Schraube dann noch verklebt habe 🙂
Das unten ist ein Test, beide Beine sind geklebt, das Hüftteil noch nicht. Stellprobe für das Base. (Seitlich guckt der Kopf ganz grimmig vom Boden zu uns rauf).
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Die Kleine Kerbe ist nachher zum fixieren des Oberkörpers.

Stellproben Torso:
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Ich habe dann so positioniert, ein Bein verklebt und danach durch die Bohrungen bis ins Kugelgelenk gebohrt und dann 3x gestiftet.
Die zwei Kugeln verzeihen einem einiges an Höhenunterschieden. Ich hatte das hintere Bein allerdings noch nicht gestiftet und dort trotzdem nochmal ein Gelenk ausgebrochen und bei positioniert (Teile sauber getrennt, ohne Stiften geht das auch mit 2k Kleber!).
 
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Wow, riesen Respekt für deine Arbeit, Leidenschaft und Einfallsreichtum!
Vielen Dank das wir dich beim Zusammenbau begleiten dürfen🫡
Vielen Dank für das viele positive Feedback! 🙂 das freut mich ungemein! Und es ist auch toll das teilen zu können. Bislang ist es eine sehr solitäre Arbeit gewesen 😉

Ich kann mal den Bau soweit abschließen:
Erstmal habe ich noch die Waffen gepinned. Hinten kommen Kabel rein, und so kann man sehr gut bohren. Beim Laser einfach noch dort, wo der Lauf hin kommt. Nur beim Megabolter, habe ich in eine Platte auf der Unterseite gebohrt.
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Hier zeichnet sich eine Entscheidung meinerseits ab: ich werde die Arme nicht magnetisieren.
Dafür gibt es zwei Gründe:
1). Ich finde die Kabel einen wichtigen Teil des Modells. Diese werden oft nicht verbaut (und hier sehr ihr sie erst wenn alles fertig ist...) und gehören für mich dazu. Arme und Kopf zu fixieren kostet auch nicht viel mehr Platz zum Lagern. Die Hüfte dagegen macht einen großen Unterschied.
2). Die Arme werden magnetisiert um Optionen für "Gameplay" zu haben. Ich bin hier mal realistisch: ich werde das Modell vermutlich 1-2x spielen, wenn überhaupt. Dazu kommt dass alle Titanen ultra schlecht sind. Da helfen auch Waffenoptionen nicht. Das ist ein Dioramamodell und wird niemals ein kompetetives Spiel sehen (nur narrative und sehr lustige Übertrieben Große Spiele 😉 )

Jetzt müssen wir noch das Base fertig machen. Ich werde vor dem Grundieren keinen Sand auftragen, da sich das Holz durch Leim verzieht. Nach dem Grundieren sollte es gehen.
Das Base ist übrigens ein Uhrblatt mit 25 cm Durchmesser 🙂 deshalb auch das Loch in der Mitte.
Ich habe zum Pinnen an das Base die Umrisse markiert:
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Dann von oben durchgebohrt:
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Dann das Modell aufgeklebt und von unten in die Füße gebohrt. Und dann gepinned.


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Der hintere Fuß ist nur im mittleren und über die Ecke von einem Zeh festgemacht. Der andere ist über alle Zehen gepinned.
Das ganze ist brutal Stabil! Es ist such jedes Stück Resin mit mindestens einem Pin mit einem anderen verbunden.