Hier passiert was!
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Wie es immer so ist, man macht etwas fertig, oder denkt es zumindest. Weil dann hat man, wenn man wie gesagt eigentlich schon fertig ist, eine tolle Idee, will das mal eben ausprobieren und dann sieht das super aus. Aber halt, jetzt fehlen genug Teile, um das bei allen Modellen zu machen und gnaaah, na gut, dann wartet mal auf Bitz.
đ So ist ergeht es mir mit den Pteraxii.
Doch ich wollte weiter machen. Etwas Zeit und Motivation lieĂen mich den Blick ĂŒber den Tisch schweifen, siehe Symbolbild oben, womit ich denn nun weiter machen könnte.
Die Entscheidung fiel auf die Stalker, also jene Modelle, die beim Umzug etwas abbekommen hatten. Dort hatte ich zuletzt angefangen zu reparieren, fehlte noch die Farbe. Also Hörbuch an und frisch ans Werk. Gut das gerade der neunte und letzte Band der FeuerdÀmmerungs Reihe erschienen ist, sehr gut. Doch moment. Es ging nicht.
Exkurs Spotify und (Warhammer) HörbĂŒcher
An der Stelle durfte ich dann aber feststellen, dass ich das Buch gar nicht mehr bei Spotify hören konnte. Denn Spotify hat die Einstellungen zum Hören von HörbĂŒchern drastisch verĂ€ndert. Statt auf einen groĂen Katalog an HörbĂŒchern, gerade von 40k gab es da so ziemlich alles was irgendwie bei Eins Medien, dem Verlag der die deutschen HörbĂŒcher macht, verfĂŒgbar ist. Doch damit es es vorbei. Zwar funktionieren einige der Ă€lteren HörbĂŒcher noch, wenn man diese als Album hört, aber alles was etwas neuer ist, funktioniert nicht mehr bzw. benötigt eins der neuen Bezahlmodelle.
Aus Bequemlichkeit hab ich dann geschaut, was es kosten wĂŒrde, das wieder umzuschalten, um dann festzustellen, es geht nicht.
Also schon, aber anders.
Mit dem Standardbezahlaccount, Premium genannt, hat man 12 Stunden HörbĂŒcher inklusive, wenn man einen Familienaccount hat, allerdings dort nur der Hauptaccount. Dazu und zu anderen Accounts kann man fĂŒr jeweils 10⏠10 Stunden Hörtzeit buchen.
Es gibt allerdings "Hörbuch+", also geguckt was das kosten soll, welches mit zusĂ€tzlichen 9 Euro im Monat zu Buche schlĂ€gt. Es ist allerdings kein Abo, wie man nun denken könnte, sondern es fĂŒgt lediglich 15 Stunden auf die besagten 12 Stunden auf Premium drauf. Und das wars. Etwas anderes ist nicht möglich.
Habe nun Spotify gekĂŒndigt und schaue gerade welche anderen Möglichkeiten es fĂŒr 40k HörbĂŒcher so gibt, höre die doch beim Malen und Basteln recht hĂ€ufig. Spotify ist fĂŒr HörbĂŒcher auf jeden Fall unbrauchbar geworden. Schade.
Exkurs Ende.
Also machte ich mir ein anderes Hörbuch an, nĂ€mlich Genvater, das den zweiten Band, mit einigen Abschnitten in der FeuerdĂ€mmerungsreihe, von Belisarius Cawl darstellt. Ich zwar positiv ĂŒberrascht, als direkt zu Beginn das wahre Mechanicum in Erscheinung trat und zwar nicht nur als angedeuteter, anonymer Antagonist, sondern Vertreten durch einen Magi und seine Kohorte, als VerbĂŒndeter Fabius Biles.
Im Band 8 der FeuerdĂ€mmerungsreihe kommen auch einige Konstrukte und Maschinen vor, die nicht ausgesprochen, aber es ist im Grunde klar, woher diese kommen und was es sind, sie werden beschrieben mit Mechandriten, Klauen,... ach ich hab mich sehr abgeholt gefĂŒhlt, ihr glaubt es nicht.
Also, ich hab mich sehr gefreut ĂŒber zwei BĂŒcher mit Dark Mechanicum.
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Was mich wieder zu den Modellen bringt.
Denn diese Masse an seltsamen Konstrukten, ein unĂŒberschaubares Gewusel aus Mechandriten, Tentakeln und vereinzelten optischen Linsen sollen eben genau diese Stalker Einheiten darstellen. Die Inspiration der Modelle liegt bei den Scyllax Guardian Automata, deren Torsi in einer abgewandelten Form auch die Grundlage darstellen, die ich in einer fĂŒr mein Dark Mechanicum angepasste Variante unbedingt in die Armee packen wollte. Entsprechende Köpfe, mehr SchlĂ€uche und vorallem organische Anteile.
Dabei sind die Originale schon ordentlich Grimdark. Im Fan Film "Death of Hope" von Mark Louis Spark gibt es zwei tolle Szenen, die groĂen Einfluss auf die Gestaltung der Modelle sowie der Armee insgesamt haben.
Nachdem ich nun alles soweit repariert hatte, insbesondere Mechandriten und sonstige Kleinteile ankleben, dabei etwas rumsortieren, wie wo was gut dran passt, hab ich in einem Zwischenschritt bevor es eigentlich ans Malen gehen sollte, mit etwas Agrellan Earth und Corrosion Farbe die Klebestellen kaschiert. (Kampfschaden, höre ich dort KAMPFSCHADEN!)
Entsprechende Dellen, Mecken, Kratzer, ja Kampfschaden(c) sind ideal um die Klebestellen zu verdecken. Und das klappte, wenig ĂŒberraschend, ausgesprochen gut.
Die zusÀtzlichen Macken,... passen super in die grundlegende Idee der Maschinen als wahnwitzige RoboterdÀmonen, die einfach völlig abgewrackt, als vertretbare Verluste, in den Kampf geschickt werden.
Um dem Ganzen dann noch etwas mehr Details zu geben, bohrte ich ein paar Einschlusslöcher und machte tiefere Kratzer in die Panzerung. Denn es sieht irgendwie seltsam aus, wenn SchÀden und Kampfspuren nur an den ExtremitÀten zu finden sind, die Torsi aber nichts abbekommen haben.
Ein weiteres Problem stellten einige abgebrochene Chaossterne sowie einigen fehlende Klingen an den Mechandriten dar. Diese zu ersetzen mit derartigen kleinen KlebeflĂ€chen war nahezu unmöglich, dass ich hier dazu ĂŒberging diese ebenfalls eher zu kaschieren als zu ersetzen. Entweder als SchĂ€den oder besonders an den Spitzen damit etwas Uhu Fleischfetzen zu modellieren, dass die fehlende Spitze eben dort drin steckt. Gibt dann mit der alten Blutfarbe einen schönen weiteren Grimdark Effekt.
Nachdem das alles soweit erledigt war ging es also ans Malen. Das wollte ich eh seit Wochen mal angehen, dass das nun eine gute Möglichkeit fĂŒr den Wiedereinstieg darstellte, dort nochmal einige Farben auf die Modelle zu bringen. Also nahm ich mir die Zeit um jedes Modell nochmal zu ĂŒberarbeiten, die entsprechenden Stellen zu bemalen, einige Ausbesserungen zu machen, dass nun alle Modelle nochmal aufgefrischt wurden. Insgesamt wurden die Modelle dabei recht hell, hab ich doch die schwarze Panzerung sowie auch alles in der Metallfarbe mit etwas silber akzentuiert und aufgehellt, mit dem Wissen, dass spĂ€ter beim Streaking Grime alles deutlich dunkler wird.
Das Malen zog sich dann doch lÀnger hin als gedacht, aber am Ende bin ich ganz froh, dass jetzt alles wieder aussieht wie es soll, vielleicht sogar ein Tick besser als vorher.
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Und jetzt Bilder!
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Einmal hĂŒbsch aufgereiht. Etwas im Widerspruch zu der eigentlichen Idee, aber fĂŒr eine Ăbersicht ein guter Anfang.
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Es soll klar erkennbar sein, dass das alles die selben Einheiten sind wĂ€hrend jedes Modell fĂŒr sich doch individuell ist. Geht im Grunde auch nicht anders mit den SchlĂ€uchen usw. nur bei den Torsi musste ich etwas tricksen, aber wenn ich es nicht sagen wĂŒrde, wĂŒrde auffallen, dass es alles die selben sind?
So richtig los mit dem Gewusel geht es dann von der Seite. Dort kommen die ganzen SchlÀuche, Mechandriten, Klingen, Spitzen usw. ordentlich zum Tragen.
Und hier auf dem Bild kommt der Kontrast zwischen dem Metall, dem WeiĂ und dem Schwarz einfach richtig gut rĂŒber.
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Ich mach das ganz gerne mit sehr eingeschrÀnkter Farbpalette zu malen.
Ich glaub so ein Bild hatte ich noch nie, aber hier passte es schön, also einmal von oben.
Und ins Detail. Hier ganz mal links vorne die Macken und Einschusslöcher am Torso sehen.
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Sowie auch einige Modelle wo an den Mechandriten die Klingen fehlen und mit Haut fetzen kaschiert wurde. Als die Bilder gemacht wurden, war das noch nicht gemalt.
Soweit fĂŒr den Moment. Hier geht es dann weiter mit Streaking Grime.
đ Und hoffentlich bald Bits fĂŒr die Pteraxii.
Und ich muss nochmal mein Rezept fĂŒr die Bases raussuchen und reproduzieren.
Danke fĂŒrs Interesse.
grĂŒĂe