Quo Vadis GW-Fanworld, wie wollen wir mit Rassisten umgehen?

Wollen wir Rassisten hier im Forum dulden?

  • Alles was rechtlich gestattet ist soll gesagt werden dürfen!

    Stimmen: 19 48,7%
  • Keine Toleranz für intolerante! Rassisten raus!

    Stimmen: 20 51,3%

  • Umfrageteilnehmer
    39
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Aus meinem ganz persönlichen Erfahrungsschatz: Geht bei der ersten Lesart eines Beitrages immer davon aus, dass der Gegenüber es gut meint.
Das ist ein schöner, romantischer Blick...
Aber (z.B.) Rassisten meinen es auch gut, wenn sie "ihre Rasse" verteidigen. Muss ja geschützt werden gegen die ganzen Bunten, weil die ja das Volk austauschen wollen.

Usw. Das ist nur ein Beispiel von Millionen... Kein Mensch der falsches tut, denkt dass er böse ist, die denken alle sie sind die guten.
Egal ob das ein Rassist ist, der nen Schwarzen verprügelt, oder ein Linksradikaler der einen Juden verprügelt, weil man im Moment gerade auf Palästinas Seite ist... Beides ist Rassismus, beides dumm und böse, und beide meinen es gut, weil sie was wichtiges verteidigen.

Am Beitrag von Moglee ist so viel falsch und entlarvt seine Gedanken, das es mir kalt den Rücken hoch läuft... Weil eine Phobie eine Krankheit ist, sind Menschen die Schwule oder Transmenschen verprügeln keine gewalttätigen Nazis, sondern arme Kranke und die gibt's halt... Was verdammt nochmal?
Da soll ich von ausgehen er meint es gut? Auch bei den zu vielen Schwarzen meinte er es gut?

Boah nee, auf keinen. Dann bin ich lieber kein Mod mehr, wenn ich so einen Twitter-Blödsinn kommentarlos hinnehmen soll.

Homophobie ist ne Krankheit und ein Film mit zu vielen Farbigen bildet unsere Gesellschaft nicht korrekt ab. Mir ergibt sich da nicht ein Bild von gut gemeint... Na vielleicht schon, aber auch eins von "vorher gut beeinflusst" oder von "er weiss es halt nicht besser" streicheln wir sein Köpfchen und geben ihm nen Keks...
 
@Blood Angel Wow! Ich hatte eine Reaktion erhofft, aber das schlägt den Fass, im positiven Sinne, den Boden aus. Finde ich super. Ich glaube User und Mods waren nie besser orientiert, als mit dieser neuen Richtlinie. Ich bin begeistert.

Ich würde gerne noch Verleumdung mit rein nehmen. Kommt ja leider immer wieder vor.

@Alle ich wollte mich bei allen für die rege und engagierte Beteiligung bedanken! Ich habe bewusst kontrovers eröffnet aber was dann passiert ist habe ich mir nicht vorstellen können. Ich bin der Überzeugung, dass Streiten uns als Gemeinschaft weiter bringt und denke, dass hier war ein Paradebeispiel für gute Streitkultur! Danke dafür.

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin der Überzeugung, dass Streiten uns als Gemeinschaft weiter bringt und denke, dass hier war ein Paradebeispiel für gute Streitkultur! Danke dafür
+1
Zwischenzeitlich schien es fast in eine Richtung zu driften, wie ich es auch aus anderen Non/Hobbyforen kenne, aber ja es hat gut die Kurve gekriegt.

Na vielleicht schon, aber auch eins von "vorher gut beeinflusst" oder von "er weiss es halt nicht besser" streicheln wir sein Köpfchen und geben ihm nen Keks...
... ein Beispiel ist besser und das hier war ein gutes.
Wird wahrscheinlich nicht direkt was ändern, aber wer weiß vlt bleibt ja etwas hängen.
 
Das ist ein schöner, romantischer Blick...
Aber (z.B.) Rassisten meinen es auch gut, wenn sie "ihre Rasse" verteidigen. Muss ja geschützt werden gegen die ganzen Bunten, weil die ja das Volk austauschen wollen.

Usw. Das ist nur ein Beispiel von Millionen... Kein Mensch der falsches tut, denkt dass er böse ist, die denken alle sie sind die guten.
Egal ob das ein Rassist ist, der nen Schwarzen verprügelt, oder ein Linksradikaler der einen Juden verprügelt, weil man im Moment gerade auf Palästinas Seite ist... Beides ist Rassismus, beides dumm und böse, und beide meinen es gut, weil sie was wichtiges verteidigen.

Am Beitrag von Moglee ist so viel falsch und entlarvt seine Gedanken, das es mir kalt den Rücken hoch läuft... Weil eine Phobie eine Krankheit ist, sind Menschen die Schwule oder Transmenschen verprügeln keine gewalttätigen Nazis, sondern arme Kranke und die gibt's halt... Was verdammt nochmal?
Da soll ich von ausgehen er meint es gut? Auch bei den zu vielen Schwarzen meinte er es gut?

Boah nee, auf keinen. Dann bin ich lieber kein Mod mehr, wenn ich so einen Twitter-Blödsinn kommentarlos hinnehmen soll.

Homophobie ist ne Krankheit und ein Film mit zu vielen Farbigen bildet unsere Gesellschaft nicht korrekt ab. Mir ergibt sich da nicht ein Bild von gut gemeint... Na vielleicht schon, aber auch eins von "vorher gut beeinflusst" oder von "er weiss es halt nicht besser" streicheln wir sein Köpfchen und geben ihm nen Keks...
Mein Beitrag war absichtlich so geschrieben, da ich nur die Möglichkeit der Denkweise aufführen wollte um die schwammigen Begriffe zu erläubtern.

Homophobie ist ein falscher Begriff, es müsste Homohass heissen.

Und der Begriff Rassismus wird grundsätztilch von den Linken instrumentalisiert, wie zb beim Tod von Georg Floyde in der USA, der bei seiner Festnahme unter Drogeneinfluss stande und am Herzstillstand wärenddessen verstarb, was dann aber zu linken Massenaufständen und viel Selbstjustiz in der USA führte.

Auch der Begriff Nazis ist seit ungefähr 15 Jahren hier im Land verstärkt wieder aufgetaucht, vorher war der Begriff fast völlig verschwunden. Heutzutage gibt es in Deutschand nach deiner Antiparthie gegen die AFD ungefähr 26% Nazis in Deutschland. Glaubst du das wirklich ?

Was sind Nazis heutzutage überhaupt ? Die Partei wurde 1945 aufgelöst, Hitler ist tot, der ganze Zeitgeist von damals ist verschwunden, die Welt hat sich weitergedreht und ist offener geworden, die letzten die das noch erlebt haben müssten so um die 90+ Jahre alt sein.

Übrigens sind ungefähr 5% in der AFD auch homosexuell (siehe auch Alice Weidel) , und viele Menschen mit Migrationshintergrund wählen sie bzw sind in der Partei.
 
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Und der Begriff Rassismus wird grundsätztilch von den Linken instrumentalisiert, wie zb beim Tod von Georg Floyde in der USA, der bei seiner Festnahme unter Drogeneinfluss stande und am Herzstillstand wärenddessen verstarb, was dann aber zu linken Massenaufständen und viel Selbstjustiz in der USA führte.

Wie viel alleine in dem Absatz falsch ist, und reines Facebook-Twitter-Geschwurbel ist...

Das offenbart so viel, und zeigt mir, dass eine Diskussionen mit dir nicht mehr eine Minute meiner Zeit wert ist...

Das fällt ganz sicher irgendwo in die Tabelle der Richtlinien, aber ganz ehrlich, ich hab keine Lust mehr, weder auf reagieren noch auf moderieren... Können andere machen, oder keiner, ich bin aus dem OT raus
 
Wie viel alleine in dem Absatz falsch ist, und reines Facebook-Twitter-Geschwurbel ist...

Das offenbart so viel, und zeigt mir, dass eine Diskussionen mit dir nicht mehr eine Minute meiner Zeit wert ist...

Das fällt ganz sicher irgendwo in die Tabelle der Richtlinien, aber ganz ehrlich, ich hab keine Lust mehr, weder auf reagieren noch auf moderieren... Können andere machen, oder keiner, ich bin aus dem OT raus
Ich wollte dich nicht verärgern und bitte deine Entscheidnung nochmal zu überdenken, ich halt mich jetzt absichlich ruhig.
Ein richtige freiheitliche Demokratie wie in der USA kann nur mit den Rechten und Linken funktionieren. Das Pendel muss halt immer hin und her schlagen, kein Staat darf auf Dauer zu rechts oder zu links werden.
Früher in den 80ziger Jahren war es hier In Deutschland noch alles viel entspannter.
 
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Vorweg: Das Folgende ist meine persönliche Einschätzung, nicht die offizielle Position der Administration. Auch wenn das im Alltag manchmal schwer zu trennen ist.

Ich hoffe, dir ist klar, dass diese Diskussion deine fünfzehn Minuten hier sind. Deine Aussagen sind exemplarisch für das, worüber wir im Team derzeit intensiv sprechen: Wie wir hier auf der Plattform miteinander umgehen und wie wir Diskussionen so gestalten, dass sie respektvoll und konstruktiv bleiben.
Ich möchte, dass du dich als Hobbyist hier willkommen fühlst. Gleichzeitig möchte ich nicht, dass sich Nutzer und Moderatoren an weltfremden oder faktisch falschen Inhalten abarbeiten müssen. Deine Beiträge sind dafür leider ein Beispiel.

Ich weiß, es ist sinnlos, mit dir über diese Themen zu diskutieren. Aber alleine schon damit die Nutzer meine Position hier besser einschätzen können, gehe ich darauf ein. Nicht für dich, sondern für die anderen.

1. „Homophobie ist ein falscher Begriff“
Das ist schlicht nicht richtig. Sprache ist keine individuelle Auslegungssache – und übrigens weder „links“ noch „rechts“. Ich persönlich habe da eine sehr klare Mitte-Position: Wir orientieren uns am gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Konsens, nicht an politisch gefärbten Deutungen. Der Begriff „Homophobie“ ist wissenschaftlich etabliert und beschreibt ein reales soziales und psychologisches Phänomen. Dass du meinst, er „müsste“ anders heißen, ist eine persönliche Meinung, kein Fakt.

2. „Rassismus wird von den Linken instrumentalisiert“
Das ist ein politisches Framing, keine sachliche Aussage. Rassismus ist ein wissenschaftlich untersuchtes und nachgewiesenes Phänomen, das weit über politische Lager hinausgeht. Den Mord an George Floyd als Beispiel „linker Instrumentalisierung“ zu nennen, ignoriert sowohl die Faktenlage als auch die juristische Aufarbeitung des Falls.

3. „Was sind Nazis heutzutage überhaupt?“
Diese Frage ist rhetorisch, aber sie relativiert ein reales Problem. Nationalsozialismus ist keine abgeschlossene historische Episode, sondern eine fortbestehende Ideologie, die heute in Form von Rechtsextremismus weiterlebt. Der Begriff „Neonazi“ existiert nicht zufällig. Wer das in Frage stellt, ignoriert gesellschaftliche Realität.

4. „In der AfD sind auch Homosexuelle und Menschen mit Migrationshintergrund“
Das ist ein typischer Fehlschluss. Die Existenz einzelner Personen oder Gruppen in einer Partei ändert nichts an deren ideologischer Ausrichtung. Dass in der AfD auch Menschen mit Migrationshintergrund oder homosexuelle Mitglieder aktiv sind, bedeutet nicht, dass die Partei frei von diskriminierenden oder rassistischen Tendenzen wäre.

Zusammengefasst: Deine Beiträge sind kein Versuch, Begriffe zu erläutern, sondern eine Aneinanderreihung von Relativierungen, Halbwissen und ideologisch gefärbten Argumentationen.
Wenn du ernsthaft diskutieren willst, musst du dich an die Faktenlage und an den gesellschaftlich-wissenschaftlichen Konsens halten, nicht an dein persönliches Bauchgefühl.
Und da ist vermutlich auch hier die Zielgruppe die falsche. Solche Diskussionen sind auf anderen Plattformen besser aufgehoben – auch wenn es unfassbar schwer ist, „solche“ genau zu definieren.

Meinung ist frei, aber nicht faktenfrei.

Hätte ich am Donnerstag reagiert, wäre die Reaktion gegen deine Beiträge deutlich schärfer ausgefallen. Das Moderationsteam hat hier verhältnismäßig reagiert. Ich empfehle dir, das als Gelegenheit zu verstehen, über deine Wortwahl und Haltung nachzudenken. Wenn du weiterhin hier mitdiskutieren willst, dann bitte auf Grundlage von Fakten, mit Respekt und innerhalb unserer Werte.
 
Auch der Begriff Nazis ist seit ungefähr 15 Jahren hier im Land verstärkt wieder aufgetaucht, vorher war der Begriff fast völlig verschwunden.
Wie kommst du denn darauf?
Selbst in der DDR war es in den sooo tollen und freien 80ern ein vermehrt auftretendes Problem(Landser wurde zu der Zeit gegründet,Oburg, Velten, Hennigsdorf, die Ecke).
Der Begriff und die Vertreter sind nicht plötzlich wieder aus dem Gebüsch gesprungen,NPD, Republikaner, die komischen in Blau von denen ich den Namen vergessen habe(DVS oder so),waren mehr oder weniger präsent immer da.
Wenn nicht offen, dann halt als rechter/linker Flügel in etablierten Parteien.


und viele Menschen mit Migrationshintergrund wählen sie bzw sind in der Partei.
Muß ich leider aus meiner derzeitigen Erfahrung im Arbeits-und privatem Umfeld bestätigen und bin teilweise fassungslos, wie kurzsichtig viele da sind.
... und die US von A als leuchtendes Beispiel für Freiheit und Demokratie?
Joa,fahr mal hin, schau dich um oder besser arbeite und lebe da für ne Weile,das heilt einiges.
Momentan ist wahrscheinlich sogar ne Rosskur.😉
 
Zuletzt bearbeitet:
An das Mod Team: Ich lasse hier noch mal ein bisschen offen. Vielleicht kommt noch was zu "Quo Vadis GW-Fanworld, wie wollen wir mit Rassisten umgehen?" (@Naysmith?)

Am Beitrag von Moglee brauchen wir uns nicht weiter abarbeiten, da wurde glaube ich alles zu gesagt. (@Dragunov 67, @derRayko)

Wenn das nicht funktioniert mach ich hier zu.
 
Am Beitrag von Moglee brauchen wir uns nicht weiter abarbeiten, da wurde glaube ich alles zu gesagt.
Jo,Chefe.😉😁
Habe nur leise mitgelesen, aber die letzten Aussagen haben dann doch getriggert,da es sich mit vielem im eigenen Umfeld deckt.🤷
BtT.
Moderieren ja,totschweigen/löschen jain(nur wenn es tatsächlich gesetzeswidrig wird), sonst bin ich da eher für "Position gegen beziehen", manchmal reicht es schon wenigstens einen Anstoß zu geben.
 
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Reaktionen: Naysmith
Ein richtige freiheitliche Demokratie wie in der USA kann nur mit den Rechten und Linken funktionieren.
Die aktuelle USA ist eine richtige freiheitliche Demokratie?

Wirklich? Nationalgarde in den Straßen, Medien unter Druck, Bundesrichter unter Kürbis' Gnaden...

Das war rhetorisch, bitte nicht drauf antworten!

Ich sag das zu dir wirklich ein letztes Mal: versuch ab sofort mal so zu denken:
"Ok, mein Posting für die GW FW ist fertig, noch mal drüberlesen... ist da Politik drin?"

Wenn die Antwort "Nein" lautet, gib ihm, gönn uns, unterhalt dich mit uns über Hobbies.
Lautet die Antwort "Ja", dann drück STRG+A und danach Entf.

BITTE

Klappt das, so sind wir fein, klappt das nicht, wird es weiter Gegenrede aus allen Ecken geben, bis zum Foreninhaber hoch, wie eben.
Und du wirst der erste den ich auf Ignorieren stell, obwohl ich das als Mod nicht sollte.
 
@Blood Angel von mir aus kann das hier geschlossen werden. Thematisch sind wir in meinen Augen durch und weitere Anmerkungen als oben habe ich dazu nicht.

@Moglee wenn Du mit Leuten sprechen und ernst genommen werden möchtest, hilft es allgemein anerkannte Sprachregelung (also auch Vokabeln und deren Bedeutung) anzuerkennen und richtig zu nutzen. Wenn Du Pferd sagst aber Fahrrad meinst, versteht Dich einfach keiner.
Der Maßstab der Wortbedeutung bist nicht Du. Da müssen wir uns alle an die Normen anpassen, dann klappt es auch mit der Kommunikation.

cya
 
Vielleicht kommt noch was zu "Quo Vadis GW-Fanworld, wie wollen wir mit Rassisten umgehen?"
Ich weiß zwar immer noch nicht genau, zu was man jetzt was sagen darf und wozu nicht, aber ich poste einfach mal auf "Gefahr" hin:

Zunächst mal vielen Dank für die Mühe, die Du Dir mit diesen Richtlinien erkennbar gegeben hast! Zwischendurch hatte nicht nur ich persönlich den Eindruck, dass es da in eine ganz andere Richtung ging (Ich denke an Deine Formulierung mit den "dicken Fingern"). Umso besser, dass ich mich da geirrt habe!

Meiner Einschätzung nach sind die besten theoretischen Regeln im Umgang mit Extremen nichts wert, wenn sie nicht in der Praxis wirklich umgesetzt werden. Bestes positives Beispiel dafür ist Deine deutliche Positionierung in Beitrag Nr.147; also nicht nur abstrakte Regeln aufstellen, sondern auch direkte Ansprache und Ansage, was alles ein NO-GO ist.

Dass in diesem konkreten Fall eine absolute Beratungsresitenz besteht, ist wohl allen klar, und das Problem ist nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben und wird ob kurz oder lang wohl zum dritten Mal hier hochploppen.

Zwei kleine Anmerkungen/Fragen zu Beitrag Nr. 132 hab ich noch:

Moderatoren handeln sachlich, fair und mit Augenmaß.
Eigene Meinungen sind erlaubt, müssen aber klar als private Ansicht gekennzeichnet sein.

Wie wird das konkret umgesetzt werden? Bekommt dann jeder Mod in seinen Avatar ne Zeile "In Bereich XY Mod, ansonsten privat unterwegs"?

Die Moderatorentätigkeit soll neutral bleiben, insbesondere bei kontroversen Themen.
DAS stelle ich mir aber schwierig vor: Wenn man als Moderator Foristen wegen bestimmter Vergehen ermahnt, verwarnt, (teilweise) Beiträge löscht, dann bezieht man inhaltlich doch ganz konkret Stellung und ist eben NICHT neutral!?
Aus meiner persönlichen Erfahrung in anderen Foren hab ich den Eindruck, dass es oft (nicht immer) viel besser wirkt, wenn sich Mods bereits früh und durchaus "harmlos" an einer potentiell gefährlichen Diskussion beteiligen. Ein zeitiges "So nicht, Freundchen" kann mE Eskalationen besser verhindern und sorgt dafür, dass echte Probleme in einem thread garnicht erst entstehen. Eine möglichst deutliche inhaltliche Zurückhaltung der Mods halte ich persönlich nicht für den effektivsten Weg, aber das ist wie gesagt nur meine höchstpersönliche Einschätzung.
 
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Reaktionen: Arellion
Hand aufs Herz:
Dieses Forum war noch nie eines, in dem es zu wahnsinnig vielen politischen Diskussionen kam –
schon immer eher eine seltene Randerscheinung im Off-Topic-Bereich.
Und diese Diskussionen verlieren wir nun wegen Leuten, die sich bisher praktisch nie daran beteiligt haben,
aber jetzt drohen, alles zu kippen?

Alles, was ich sage, ist: Bitte verhältnismäßig reagieren.
Macht aus einer Mücke keinen Elefanten.
Dem Forum ging es schon lange nicht so gut wie jetzt, und der Off-Topic-Bereich verhindert nicht, dass es besser wird oder so bleibt.
Ich hoffe das trägt jetzt auch sinnvoll zum Thema bei...ich bin so wenig online (klingt eigentlich ganz gut 😏 ) dass diese hitzigeren Diskussionen gerne mal an mir vorbeigehen. Aber in den 2000ern, so meine völlig subjektive Erinnerung wohlgemerkt, war das Forum und speziell der OT-Bereich, hoch politisch und in dieser Hinsicht auch recht stark (und hitzig) frequentiert. Als ich mich vor ein paar Jahren wieder einloggte, war ich überrascht, wie still es hier geworden war - bis irgendwer mal was von 2015 schrieb, als es eskaliert sein muss. Es gab also womöglich eine Zeit, in der eine gepflegte politisch-gesellschaftliche Diskussion hier möglich gewesen sein könnte.
Vielleicht ist das aber dieser nostalgische Filter, der sich mit zunehmdem Alter über alles legt. Konnte man hier ja auch ein paar Beispiele lesen, wie schön es in manchem Jahrzehnt mal gewesen ist. Anyhow! Es hat sich, und das wundert angesichts der Filterblasen und social media-Hyperventilation auch eigentlich nicht, auch im Forum etwas geändert, das ja auch ein gewisses Abbild der Gesellschaft darstellt. Ich finde es tatsächlich trotzdem schade, dass politische DIskussionen hier - behaupteterweise - weniger geworden sind. Ob sie häufiger derailen oder häufiger in unangemessenen SPrachgebrauch münden kann ich noch viel weniger beurteilen als die generelle politische Diskussionstätigkeit. Ich kann es aber auch zugleich verstehen, denn sich mit gewissen "Unbelehrbaren" auseinanderzusetzen, macht mir keinen Spass (mehr?). Und selbst ich habe das hier noch ganz selten mal. Als einer unter Vielen kann ich auch gut damit leben, dass hier politikfreie Zone ist, es finden sich in der materiellen Welt genug andere Gelegenheiten. Aber das Forum war und ist irgendwie auch immer noch Teil dieser generellen Lebenswelt, in der ich mich auch gerne über Abseitiges (das geht ja, keine Frage) oder auch Ernstes austauschen möchte. Und ehrlich gesagt, ich lebe auch in gewissen Blasen, hier treffe ich sicher auf eine diversere Population, als in meinem Alltag.
 
Ich hoffe das trägt jetzt auch sinnvoll zum Thema bei...ich bin so wenig online (klingt eigentlich ganz gut 😏 ) dass diese hitzigeren Diskussionen gerne mal an mir vorbeigehen. Aber in den 2000ern, so meine völlig subjektive Erinnerung wohlgemerkt, war das Forum und speziell der OT-Bereich, hoch politisch und in dieser Hinsicht auch recht stark (und hitzig) frequentiert.
Deine Erinnerung trügt dich nicht. Ich bin seit 2008 angemeldet und das Jahrzehnt zwischen 2008 und 2018 (Startpunkt des zeitweiligen Verbot von politischen Diskussionen) war hier im Off Topic sehr politisch. Da wurde wirklich viel geschrieben, hitzig diskutiert. Zu jeder Wahl, egal ob auf Bundes- oder Landesebene, bei jedem größeren Ereignis, wie Schulamoklauf (das kam mir gerade beim Stöbern in den alten Beiträgen vor die Augen), wurde diskutiert.
 
An das Mod Team: Ich lasse hier noch mal ein bisschen offen. Vielleicht kommt noch was zu "Quo Vadis GW-Fanworld, wie wollen wir mit Rassisten umgehen?" (@Naysmith?)

Am Beitrag von Moglee brauchen wir uns nicht weiter abarbeiten, da wurde glaube ich alles zu gesagt. (@Dragunov 67, @derRayko)

Wenn das nicht funktioniert mach ich hier zu.
Bevor hier zu ist:

Bin ja ganz bei dir bzw der gefühlten (Mod-)Mehrheit, aaaaaaaaber:

Wie geht man damit um das Fakt X heute Fakt ist und gestern "Verschwörungstheorie"? Ein Begriff den ich noch nie abkonnte. Zumal in just jenem fall die Bestrafung bleibt und die Entschuldigung meist ausbleibt.

Zum anderen: Gerade gestern wieder Leute hier bei uns in UK gemessert worden, Besucher eines "Trans" Clubs tätlich angegriffen und die Zahl der Vergewaltigungen will ich gar nicht mehr wissen. Wenn man dann gleich Rassist ist wenn einem beim Täterprofil etwas auffällt, können wir auch gleich die weiße Fahne hissen. Die Fehlschüsse von wegen "Deutsche/Einheimische machen das doch auch" kann ich auch nicht mehr hören. Egal wer, Knast oder raus. Das enzieht dann auch den Extremisten, egal ob rechts oder links, die Munition. Nur sagen muss man das auch dürfen.

EDIT: Auch wenn ich Generalverbote nicht gut finde, besser als egal welche Meinung zur einzig wahren zu krönen. Für politische Diskussionen gibt es auch Foren, hier gehts um was anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor hier zu ist:

Bin ja ganz bei dir bzw der gefühlten (Mod-)Mehrheit, aaaaaaaaber:

Wie geht man damit um das Fakt X heute Fakt ist und gestern "Verschwörungstheorie"? Ein Begriff den ich noch nie abkonnte. Zumal in just jenem fall die Bestrafung bleibt und die Entschuldigung meist ausbleibt.

Zum anderen: Gerade gestern wieder Leute hier bei uns in UK gemessert worden, Besucher eines "Trans" Clubs tätlich angegriffen und die Zahl der Vergewaltigungen will ich gar nicht mehr wissen. Wenn man dann gleich Rassist ist wenn einem beim Täterprofil etwas auffällt, können wir auch gleich die weiße Fahne hissen. Die Fehlschüsse von wegen "Deutsche/Eibheimische machen das doch auch" kann ich auch nicht mehr hören. Egal wer, Knast oder raus. Das enzieht dann auch den Extremisten, egal ob rechts oder links, die Munition. Nur sagen muss man das auch dürfen.
1. Die allermeisten konservativen Volksparteien in Europa sind deinen Weg bereits gegangen, Migrationspolitik zu verschärfen (Unterstelle ich dir jetzt mal aufgrund deines Posts, als das, was du dir wünschst. Korrigier mich wenn ich das falsch interpretiere). Es hat die meisten (bisher) nicht gerettet, sondern den rechten Rand stärker gemacht bzw. ihn salonfahig gemacht. Alles was du beschreibst kann ich nachvollziehen, stimme dir aber nicht zu. Ich habe dazu keine Studien, die es vermutlich gibt, daher ist es hier vor allem mein Eindruck den ich aber für begründet halte.

2. Anekdotische Evidenz in deiner generellen Aussage (Wer nennt wen gerade Rassisten und warum?). Genauso gut könnte ich sagen, Mißbrauch von KIndern und Jugendlichen findet in der absoluten Überzahl durch Männer aus dem nächsten Bekanntenkreis, weil ich nur solche Fälle kenne. Jetzt kommt der Unterschied: Es ist auch statistisch so: Quelle: Wo findet Missbrauch statt?

3. Man darf nichts mehr sagen. Ist ein gern gebrachter Problemaufwurf, was sich in unseren Gesellschaften zum Negativen verändert. Ich würde sagen, und da habe ich jetzt keine Zahlen, man kann immer noch alles sagen, man muss nur damit leben können, dass gerade Minderheiten heutzutage eher mal das Maul aufmachen, dass das AUS IHRER SICHT nicht okay ist. Widerstand und Widerworte sind Menschen der gesellschaftichen Mehrheit aber nicht gewohnt, denn früher durfte man das alles ja sagen, ohne dass wer gemukt hat. Ich persönlich finde es gut, wenn mir jemand sagt, wenn was aus seiner/ihrer Sicht nicht in Ordnung ist/war. So lernt man und so lernt Gesellschaft. Es gibt sicher Aspekte dieses riesigen Phänomenkomplexes, in dem gewisse Vorwürfe auch als Silencing-Instrument verwendet werden. Bestes Beispiel neben den angeblichen Sprechverboten, die angebliche Wokeness, die überall herrscht. Aber eigentlich reden bloß Rechte darüber, als hätten sie nen Fetisch. Aber wie gesagt, hier ist es nur meine Meinung, die genauso neben deiner stehen kann und nur das bessere Argument überzeugen können sollte (idealtypisch gesprochen).
 
Wie geht man damit um das Fakt X heute Fakt ist und gestern "Verschwörungstheorie"? Ein Begriff den ich noch nie abkonnte. Zumal in just jenem fall die Bestrafung bleibt und die Entschuldigung meist ausbleibt.

Zum anderen: Gerade gestern wieder Leute hier bei uns in UK gemessert worden, Besucher eines "Trans" Clubs tätlich angegriffen und die Zahl der Vergewaltigungen will ich gar nicht mehr wissen. Wenn man dann gleich Rassist ist wenn einem beim Täterprofil etwas auffällt, können wir auch gleich die weiße Fahne hissen. Die Fehlschüsse von wegen "Deutsche/Einheimische machen das doch auch" kann ich auch nicht mehr hören. Egal wer, Knast oder raus. Das enzieht dann auch den Extremisten, egal ob rechts oder links, die Munition. Nur sagen muss man das auch dürfen.
Kleine Anmerkung zu dem Beispiel Vergleich mit UK, daher hatte ich gerade heute diesen recht passenden Artikel der DW gelesen, den man da aus meiner Sicht aber bei der Betrachtung auf dem Schirm haben sollte:
In der Kürze zusammen gefasst *wobei sich das Lesen lohnt): die stark höheren Werte bei Vergewaltigungsfällen in UK sind u.A. durch eine reformierte Form der Zählung im Vergleich zu anderen Staaten zurück zu führen. In UK wird schon die Erfassung einer Anzeige in die Kriminalstatistik eingeführt, bei anderen Staaten nicht. Migration als Grund ist laut des Artikels nicht belegbar, gerade wenn man andere Länder mit ähnlichen Migrationsanteilen in der Gesellschaft betrachtet. 85% der Dilikte finden im Umfeld von Bekannten statt.
Das Problem ist, dass medial Taten mit Verdächtigen mit Migrationshintergrund. Weiß nicht, ob ich ad hoc den in anderen Artikel mit einer Journalismus Studie finde, aber über Taten mit Verdächtigen mit Migrationshintergrund wird in den Medien drei mal häufiger berichtet, als es im Verhältnis zur Anzahl der Täter wäre, wenn man es mit Taten durch Verdächtige ohne Migrationshintergrund vergleicht.
Empfand es wichtig, das einmal einzuordnen.

Liebe Grüße
 Zerzano
 
1. Die allermeisten konservativen Volksparteien in Europa sind deinen Weg bereits gegangen, Migrationspolitik zu verschärfen (Unterstelle ich dir jetzt mal aufgrund deines Posts, als das, was du dir wünschst. Korrigier mich wenn ich das falsch interpretiere). Es hat die meisten (bisher) nicht gerettet, sondern den rechten Rand stärker gemacht bzw. ihn salonfahig gemacht. Alles was du beschreibst kann ich nachvollziehen, stimme dir aber nicht zu. Ich habe dazu keine Studien, die es vermutlich gibt, daher ist es hier vor allem mein Eindruck den ich aber für begründet halte.

2. Anekdotische Evidenz in deiner generellen Aussage (Wer nennt wen gerade Rassisten und warum?). Genauso gut könnte ich sagen, Mißbrauch von KIndern und Jugendlichen findet in der absoluten Überzahl durch Männer aus dem nächsten Bekanntenkreis, weil ich nur solche Fälle kenne. Jetzt kommt der Unterschied: Es ist auch statistisch so: Quelle: Wo findet Missbrauch statt?

3. Man darf nichts mehr sagen. Ist ein gern gebrachter Problemaufwurf, was sich in unseren Gesellschaften zum Negativen verändert. Ich würde sagen, und da habe ich jetzt keine Zahlen, man kann immer noch alles sagen, man muss nur damit leben können, dass gerade Minderheiten heutzutage eher mal das Maul aufmachen, dass das AUS IHRER SICHT nicht okay ist. Widerstand und Widerworte sind Menschen der gesellschaftichen Mehrheit aber nicht gewohnt, denn früher durfte man das alles ja sagen, ohne dass wer gemukt hat. Ich persönlich finde es gut, wenn mir jemand sagt, wenn was aus seiner/ihrer Sicht nicht in Ordnung ist/war. So lernt man und so lernt Gesellschaft. Es gibt sicher Aspekte dieses riesigen Phänomenkomplexes, in dem gewisse Vorwürfe auch als Silencing-Instrument verwendet werden. Bestes Beispiel neben den angeblichen Sprechverboten, die angebliche Wokeness, die überall herrscht. Aber eigentlich reden bloß Rechte darüber, als hätten sie nen Fetisch. Aber wie gesagt, hier ist es nur meine Meinung, die genauso neben deiner stehen kann und nur das bessere Argument überzeugen können sollte (idealtypisch gesprochen).
Zu 1: Nö. Bist du leider vollkommen daneben. Ich bin selbst "Migrant", wirtschaftlicher noch dazu.
Zu 2: Sag ich einfach mal "Grooming Gangs". Ist GSD ein Stück weiter südlich als ich und meine Tochter ist GSD schon 19 und der Freund Kickboxer.

Für diese zwei Punkte kurz und knapp: Geltendes Recht anwenden. Es hat schon Gründe warum hier bei uns gerade wieder die Todesstrafe diskutiert wird, bzw die Totalablehnung der Einwanderung. Die "Rechte" hat die Altparteien nicht deshalb verdrängt sonder (auch) weil sie Positionen besetzt die eben jene Altparteien (wie ich den Ausdruck hasse...) vor Jahren aufgegeben haben. Stichwort Migration und einfach mal Birne Kohl oder den Schmitti zu Gemüte führen.

Ich hab mich hier auch angepasst und nicht angefangen mein Königreich auszurufen.

Zu 3: RKI Protokolle? Gelesen? Oder ist das Verschwörungstheorie? "Früher" war das nicht anders, da lag der zeitgeist nur woanders. Ein paar Posts weiter zurück habe ich auch zum Besten gegeben das ich fast fünf jahre in einem land gelebt habe in welchem der wrongthink noch ganz andere Konsequenzen. Vielleicht bin ich da mittlerweile sensibler geworden.

Zum Rest, ja das bessere Argument soll Überzeugen. Wo es das nicht mehr tut kann ich mich dem immer noch entziehen. Ausgewandert, weitergezogen, zurückgezogen, so langsam hab ich den Rhytmus drauf.
 
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Reaktionen: Xawebor
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