Recht bekommen

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Spielt das den wirklich eine Rolle. Ob das in seiner schwere eine Körperverletzung war, welche Strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, ändert ja nichts daran das es zu einer Hämatombildung kam und das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerrüttet ist.
Ja, denn was Du da ansprichst, ist die Frage, was da "medizinisch" passiert. Und da ist die Rechtsprechung großzügig, und auch viele "Kleinigkeiten" wie zB ein blauer Fleck gelten klar als Körperverletzung.

Mir ging es bei der Frage, ob eine Körperverletzung vorliegt und weswegen ich den Staatsanwalt oben erwähnt habe um was anderes und zwar die Beweisbarkeit des Ganzen! Und dafür braucht es halt Beweismittel wie Zeugen, Videoaufnahmen usw. Gerade bei Delikten, deren Tathandlung sehr schnell und direkt ist wie zB ein Schlag oder eine verbale Beleidigung, kann das oft schwierig werden.
 
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Wie wird es denn gewertet

Du meinst "gewertet" in der mietrechtlichen Sache? Kann ich für den Einzelfall wie hier nicht sagen. Allgemein gesprochen kann ein Ermittlungsverfahren halt mit einem "bunten Strauß" an Verfügungen beendet/eingestellt werden. Aber wenn man etwas einstellt mit einer Verwarnung, Auflagen, Weisung, Geldstrafe usw., dann wird ja angenommen, dass es da nachweislich eine konkrete rechtswidrige Handlung gab.
Die mag dann auf strafrechtlicher Seite nicht viel her machen, aber mietrechtlich ist das dann immer noch relevant und kann durchaus geeignet sein, eine fristlose Kündigung zu begründen. Dass da kein "Blut geflossen" ist, oder der Täter nicht vorbestraft ist, spielt da eher keine Rolle. Ist vom Prinzip her so ähnlich wie bei den "berühmten" Fälle, wo man einer Kassiererin gekündigt hatte, weil die einen Pfandbon eingesteckt hatte: Strafrechtlich ist das eine Lappalie, kann aber ne ganz andere Wirkung woanders entfalten.

Das ist so der Grundgedanke dahinter. Faktisch erfolgt die Bejahung oder Verneinung der Gründe für eine fristlose Kündigung nach der Prüfung/Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles. Wie das dann konkret bei Dir aussieht, kann hier niemand seriös vorhersagen.
 
Richte dich schon einmal darauf ein, dass dir der jetzige Bewohner, wenn alles geklärt ist und er raus muss, die Immobilie ordentlich durch Vandalismus beschädigt haben wird.
Das kenne ich aus der eigenen Familie, mein Vater vermietete mal ein 8 Parteien Haus, nur zu gut.
Am Ende stehst du allein auf weiter Flur. Nichts gegen Mieterrechte, ich bin ja selbst ein Mieter, aber wie alles kann man auch das übertreiben. Und es ist leider übertrieben, weil gewachsen aus der Historie heraus, Beetlemeier hat das ja angerissen.

Das hielt mich im Sommer auch davon ab, 2 Stockwerke unter mir die dortige Wohnung zu kaufen. 100% deckungsgleicher Schnitt wie die meinige, Kaufpreis war verblüffend günstig, der Eigentümer hätte auch gerne an einen Hausbewohner verkauft.
Aber dort wohnt eine Person zur Miete, die sich außer Stande sieht sich nochmal "zu verändern", nein, ein uralter Senior ist diese Person noch lange nicht, arbeitet noch. Wohnungstausch, mit meiner Vermieterin abgeklärt, bei gleicher Kaltmiete, wurde abgelehnt.
Ich wünsche dem Wohnungskäufer hier viel Glück, der will da eigentlich auch selbst einziehen, hab ihn schonmal kurz getroffen, der weiß noch garnicht welche Hölle auf ihn wartet.
Eigentum verpflichtet, das steht außer Frage, Aber nicht-Eigentum nunmal auch.

Wie gesagt, viel Glück, du kannst jedes bißchen davon brauchen dass du kriegen kannst.
 
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Richte dich schon einmal darauf ein, dass dir der jetzige Bewohner, wenn alles geklärt ist und er raus muss, die Immobilie ordentlich durch Vandalismus beschädigt haben wird.
Da es sich bei den Mietern um ein Ehepaar handelt, beide erwerbstätig, und eine Person eventuell sogar verbeamtet ist (Lehramt) habe ich da wenig Sorge eventuelle Schadensersatzansprüche geltend machen zu können.
Auch wenn die Mietkaution auch so eine Sache ist... der Vorbesitzer hat uns die Kaution überwiesen. Wir wollten dann damit ordnungsgemäß ein Mietkautionskonto anlegen, dazu fordert die Bank mit Berufung auf das Geldwäschegesetz die Steuer-ID der Mieter. Diese weigern sich aber mir (oder der Bank direkt) ihre Steuer-ID mitzuteilen.
Kaufpreis war verblüffend günstig, der Eigentümer hätte auch gerne an einen Hausbewohner verkauft
Ich habe ja mittlerweile die Vermutung das der Verkäufer ahnte das die Mieter Schwierigkeiten machen werden und nicht gemäß der Befristung räumen....

Wie das dann konkret bei Dir aussieht, kann hier niemand seriös vorhersagen.
Ein "kann sein, je nach Auslegung/Begründung warum das Verfahren eingestellt wurde, muss aber nicht" würde mir ja reichen.
 
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An welcher rechtswissenschaftlichen "Fakultät" wird denn sowas gelehrt? 🥳
Das lehrt so ziemlich jeder Mietverwalter mit ein paar Jahren Erfahrung.

Gegenfrage, wenn ich deinen Mieter für weniger Geld, LEGAL, aus deiner Bude kriege als Anwalt und Richter, lehnst du ab weil ich nicht just studiert habe? Alles klar und viel Spaß.

Geld behalten und nicht ausziehen ist wohl eher eine Entwicklung der jüngeren Vergangenheit aber da dir offenbar die Fähigkeit fehlt mit dem Schein zu wedeln und zu sagen "sobald du draußen bist" schreib ichs dann halt aus.

Bezüglich (deiner) prozesskosten: Herr Richter ich hab kein Geld
und im privaten: ÄTSCH beetlemeier, Geld kriegste nicht zurück.

Joah, klar, kannst weiterklagen und alle paar Jahre den Offenbacher fordern aber kostet dich weiter Zeit und Geld. Wenn du das präferierst, des beetlemeiers Wille ist sein Himmelreich.

Zum Schluß noch das dieser süffisant-arrogant Anwurf bei mir nicht wirkt. Ich schiess da nur einmal zurück weils mich ehrlich gesagt nicht juckt wie du dein Geld ausgibst-.

Frohes Klagen.
 
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Diese weigern sich aber mir (oder der Bank direkt) ihre Steuer-ID mitzuteilen.
Trotz, oder falsch verstandener "Datenschutz", könnte beides sein.
Ist ja kein Ding, Brief an die, aufgrund der fehlenden Daten, die eine Bringschuld sind, kein Kautionskonto, keine Verzinsung und ich meine mit der Pfändungssicherheit haperts dann auch, das ist aber nur ne Vermutung.
Wenn du Beamter und Lehramt schreibst, bewahrheitet sich auch schon wieder das Klischee 😅
 
Gegenfrage, wenn ich deinen Mieter für weniger Geld, LEGAL, aus deiner Bude kriege als Anwalt und Richter, lehnst du ab weil ich nicht just studiert habe? Alles klar und viel Spaß.
ist zumindest in meinem Fall irrelevant/unmöglich, wie gesagt wurde eine gütige Einigung in Form eines Mietaufhebungsvertrags Grundsätzlich abgelehnt. Zu Prozessieren ist/war definitiv nie beabsichtigt, aber leider Alternativlos.
Trotz, oder falsch verstandener "Datenschutz", könnte beides sein.
Die offizielle Begründung war, das mussten wir bisher nie angeben. Leider ermöglicht diese Blockadehaltung keine zusätzliche Abmahnung/Kündigung.
Wenn du Beamter und Lehramt schreibst, bewahrheitet sich auch schon wieder das Klischee 😅
Ob verbeamtet weiß ich nicht, gibt ja auch viele Lehrer:innen im Angestelltenverhältnis (sei es Privatschule oder in einem befristeten Arbeitsverhältnis damit die Schule über die Sommerferien kein Gehalt zahlen muss). Zumindest die reguläre Miete zahlen sie immer pünktlich, damit man ihnen hier nicht ans Bein pissen kann.

Es wird spannend ab wann laut Richter das Mietverhältnis beendet ist/war. Zwischen Juni (aufgrund der fristlosen Kündigung wegen der Körperverletzung) bis "noch gar nicht beendet" (wegen Anerkennung der Sozialen Härte bei der Eigenbedarfskündigung) ist ja alles möglich.
Sollte der Richter best möglichst in meinem Interesse und noch dieses Jahr entscheiden kostet sie der Prozess + die Nutzungsentschädigung für dieses Jahr rund 30.000€. Für das Geld hätte man sich definitiv einen Umzug leisten können.

Immerhin sind Güte- und Hauptverhandlung "direkt" zusammengelegt.
 
Ein "kann sein, je nach Auslegung/Begründung warum das Verfahren eingestellt wurde, muss aber nicht" würde mir ja reichen.
Tut mir Leid, aber dafür müsste ich den Fall besser kennen. Und selbst wenn Du mir hier alle mögliche DEINER Informationen gibst, ist das nur eine Seite der Medallie. Ohne den Vortrag der Gegenseite geht das einfach nicht. Ist dasselbe wie beim Ghamak-Prozess: Da kennt man bislang auch nur die Ansicht einer Seite und nicht die von GW, so dass da niemand was inhaltlich belastbares sagen kann. 😉

Ich kann verstehen, dass das wenig informativ und frustig ist, aber immer noch besser, als wenn ich Dir hier ne Prognose gebe, die sich dann später als völlig daneben rausstellt.

Zum Schluß noch das dieser süffisant-arrogant Anwurf bei mir nicht wirkt.
Dafür rechtfertigst Du dich dann aber doch erstaunlich ausführlich...
Wer in eine Diskussion mit so einem Stromberg-Spruch wie "Sobald da Anwälte und Richter mitmachen wird das nix mehr" einsteigt, dem sollte eigentlich klar sein, dass es da kritische Nachfragen bezüglich der eigenen Kompetenz gibt.
Ich hab grundsätzlich keinen Dünkel, mit Nicht-Juristen über rechtliche Themen zu diskutieren (da sind dieser thread und genug andere hier im Forum ein gutes Beispiel für). Aber wer als diesbezüglicher Laie den eigenen Beruf gleichzeitig für so wichtig hält/wähnt UND nonchalant andere Personen abwertet, der zeigt nicht gerade viel an gegenseitigem Respekt.
 
Wenn du Beamter und Lehramt schreibst, bewahrheitet sich auch schon wieder das Klischee 😅

Welches Klischee denn, wenn ich keck nachfragen darf? 😉

Als ehrlicher Vermieter möchte man ja auch nicht die gängigen Klischees entgegengebracht bekommen. In meinem Leben habe ich da nämlich auch schon so einige Klopper kennengelernt. Zum Beispiel mussten meine Eltern nach über 20 Jahren aus ihrer Wohnung aufgrund von "Eigenbedarf" ausziehen, in welche im direkten Anschluss die Tante x-ten Grades des neuen Vermieters zog. Natürlich mit dem Namen des Vermieters an der Haustür. Meine Eltern wussten darüber insgeheim Bescheid und ihre neue Wohnung war in allen Punkten ein Zugewinn, weshalb da nichts weiter unternommen wurde, doch spricht das auch nicht gerade für die Zunft der Vermietenden. Daher am besten gar keine Klischees anlegen und auf den Einzelfall schauen.

In besagtem Einzelfall vertraue ich als interessierter Leser dem TE natürlich erst einmal, warum auch nicht, aber andererseits kennen wir auch nicht den Standpunkt der Mietpartei. Daher wie im Ghamak-Fall einfach auf die Mühlen der Justiz vertrauen, auch wenn diese mitunter langsam mahlen. Ich kann den Unmut Betroffener verstehen, bin jedoch recht froh, dass wir eine Instanz in unserem Land haben, bei der das Mietrecht noch einigermaßen Substanz hat. Anders wäre auch Scheiße, wie es so schön bei uns im Ruhrpott heißt.

Allgemein deucht es mir, dass die GW-Fanworld eine neue Untersektion Recht benötigt, wenn man sich die ganzen Rechtsthemen der Vergangenheit anschaut. Raue Diskussionsbeiträge inbegriffen! Da brauchen wir gar keine Politik-Threads, haha.
 
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Naja, Der Eigenbedarf ist mMn ziemlich klar. Das meine Lebensgefährtin, unsere jeweiligen Kinder und ich weiterhin in 2 getrennten Wohnungen oder gemeinsam in einem Haus zur Miete leben, anstatt im Eigentum, ist einfach quatsch. Das die Eigenbedarfskündigung berechtigt ist halte ich für 99,9% sicher. Ist mir absolut nicht ersichtlich wieso der Eigenbedarf nicht anerkannt werden sollte.

Fraglich ist lediglich ob der beantragten Fortsetzung des Mietverhältnisses wegen sozialer Härter zugestimmt wird und wenn ja für welche Dauer.
Beziehungsweise ob aufgrund der fristlosen Kündigung das Mietverhältnis schon lange beendet ist.

Hinzu kommt das ich proaktiv mit der Gemeinde und sogar dem Bürgermeister im Austausch war (aufm Land geht sowas, Berlin vermutlich weniger) um für die Mieter adäquaten Ersatzwohnraum zu finden. Bis zu dem Zeitpunkt, da die Mieter durch ihr Verhalten jedweden "Sozialkredit" verspielt hatten. Das ich (eben weil Dorf) nicht versucht hätte hier eine Lösung zu finden (ohne Klage) mit der alle Leben können, muss ich mir auf jeden Fall nicht vorwerfen lassen, wobei ich hier definitiv nicht das Gefühl habe das mir das jemand unterstellen würde (außer vielleicht meine Mieter).
Glücklicherweise sind die Mieter "Zugezogene" und meine Lebensgefährtin und ich sind "alteingesessene"... Nicht auszudenken wie das andersrum wäre hinsichtlich Dorftratsch und künftiger Dorffeste.

Zum Beispiel mussten meine Eltern nach über 20 Jahren aus ihrer Wohnung aufgrund von "Eigenbedarf" ausziehen, in welche im direkten Anschluss die Tante x-ten Grades des neuen Vermieters zog.
Wenn auch nur entfernt immerhin "Familie".. Wie ich bereits schrieb ist mir ein Fall mit einem Mehrfamilienhaus bekannt mit 5 Wohneinheiten, denen allen nach dem Eigentümerwechsel wegen Eigenbedarf gekündigt wurde. "wir sind eine große Familie".... 3 von 5 Parteien sind ausgezogen, 2 legten Widerspruch ein. Aus den freien Wohnungen wurden Ferienwohnungen. Dennoch Klagte der Eigentümer gegen die 2 verbliebenen Parteien, auf die Frage warum denn die Tochter nicht in die identische (gespiegelte) Wohnung im OG zieht, welche als Ferienwohnung genutzt wird/wurde, gab es die Antwort, das der Ausblick vom anderen Balkon schöner wäre.... der Richter fragte noch kurz nach ob diese Begründung tatsächlich ernst gemeint sei, das Urteil kann man sich denken.
Und obwohl (oder gerade weil) klar war das der Eigenbedarf unbegründet ist, hat man hier von Mieter Seite darauf verzichtet den Prozess hinauszuzögern und sich dennoch, für den Fall eines betrunkenen/bestochenen Richters, nach Ersatzwohnraum umgesehen. Wohnt da jetzt aber immernoch.
 
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Für die Zeit und Energie die jetzt hier in diesen Thread in der kurzen Zeit geflossen ist, hätte man diese sicher auch dazu verwenden können um "egal was da bisher los gewesen ist", im guten Sinne für beide Parteien sich doch außergerichtlich einig zu werden. 🤔🤷🏼‍♂️

Immerhin hast du doch erstmal jeden Monat Pünktlich deine Mieteinnahmen zusätzlich zu deinem eigentlichen Verdienst.
 
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Für die Zeit und Energie die jetzt hier in diesen Thread in der kurzen Zeit geflossen ist, hätte man diese sicher auch dazu verwenden können um "egal was da bisher los gewesen ist", im guten Sinne für beide Parteien sich doch außergerichtlich einig zu werden.

Mag ja sein, dass ich Halluzinationen habe, aber ich meine, hier im Thread gelesen zu haben, dass er das alles schon versucht hat.
 
Welches Klischee denn, wenn ich keck nachfragen darf?
Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, aber als Jurist und Sohn einer Lehrerin vielleicht doch ne Anmerkung zu dieser Gruppe: 😉

Ich hatte mehrere Lehrer als Mandanten, und die waren schon überdurchschnittlich speziell. Zum einen weil diese sprachlich und intellektuell besser die Thematiken überblicken konnten als viele andere. Man musste sich da also ein bisschen auf die Erwartungshaltung eingrooven, aber das alleine ist ja nix schlimmes.

Was meiner -rein küchenpsychologischen- Einschätzung nach problematisch war: Als Lehrer ist man es gewohnt, als eine Person mit Autorität Wissen an jüngere und zwangsläufig unerfahrenere und ungebildetere Menschen zu vermitteln. Das ist halt so und nicht zu vermeiden, wie auch? Wenn man dann aber einem Anwalt gegenübersitzt, und der dann bei der Beratung erklärt, wo die Probleme und Risiken eines Falles liegen können oder der einem dann sagt, welche Fehler das eigene Handeln in der Vergangenheit eventuell hatte, dann ist das -mehr noch als bei anderen Mandanten- ne eher ungewöhnliche Erfahrung und nicht jeder reagiert da souverän drauf. Die Diskussionen an solchen Punkten dauerten da mit Lehrern doch meistens länger und die Akzeptanz eigener Fehler war geringer als üblich. Insbesondere natürlich in disziplinarrechtlichen Sachen im Bereich Beamtenrecht.

Und "im Kleinen" überrascht mich meine Mutter alle paar Jahre mal mit einem großen Haufen Unterlagen, wo dann gerne schon mal ein Inkassoschreiben dabei ist, weil man wieder mal versucht hat, eine Sache mit "gesundem Selbstvertrauen" selber zu lösen. 🥳 Warum sollte man auch den eigenen Sohn fragen, der sich seit knapp 30 Jahren juristisch betätigt? Auch in diesem Fällen sehe ich nicht, dass ich da mit meinen Ermahnungen, zu mir zu kommen, bevor man zuviel Geld verbrennt, wirklich durchdringe...😁
 
Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, aber als Jurist und Sohn einer Lehrerin vielleicht doch ne Anmerkung zu dieser Gruppe: 😉

Ich hatte mehrere Lehrer als Mandanten, und die waren schon überdurchschnittlich speziell. Zum einen weil diese sprachlich und intellektuell besser die Thematiken überblicken konnten als viele andere. Man musste sich da also ein bisschen auf die Erwartungshaltung eingrooven, aber das alleine ist ja nix schlimmes.

Was meiner -rein küchenpsychologischen- Einschätzung nach problematisch war: Als Lehrer ist man es gewohnt, als eine Person mit Autorität Wissen an jüngere und zwangsläufig unerfahrenere und ungebildetere Menschen zu vermitteln. Das ist halt so und nicht zu vermeiden, wie auch? Wenn man dann aber einem Anwalt gegenübersitzt, und der dann bei der Beratung erklärt, wo die Probleme und Risiken eines Falles liegen können oder der einem dann sagt, welche Fehler das eigene Handeln in der Vergangenheit eventuell hatte, dann ist das -mehr noch als bei anderen Mandanten- ne eher ungewöhnliche Erfahrung und nicht jeder reagiert da souverän drauf. Die Diskussionen an solchen Punkten dauerten da mit Lehrern doch meistens länger und die Akzeptanz eigener Fehler war geringer als üblich. Insbesondere natürlich in disziplinarrechtlichen Sachen im Bereich Beamtenrecht.

Und "im Kleinen" überrascht mich meine Mutter alle paar Jahre mal mit einem großen Haufen Unterlagen, wo dann gerne schon mal ein Inkassoschreiben dabei ist, weil man wieder mal versucht hat, eine Sache mit "gesundem Selbstvertrauen" selber zu lösen. 🥳 Warum sollte man auch den eigenen Sohn fragen, der sich seit knapp 30 Jahren juristisch betätigt? Auch in diesem Fällen sehe ich nicht, dass ich da mit meinen Ermahnungen, zu mir zu kommen, bevor man zuviel Geld verbrennt, wirklich durchdringe...😁
Ich wäre ja für eine Thread-Ausgründung, in der Beetlemeier sukzessive die Klischees seiner verschiedenen Klientengruppen möglichst eloquent darlegt. Wissenschaftler, möglichst hoch in der Hierarchie würden mich ja interessieren. :-D
 
Für die Zeit und Energie die jetzt hier in diesen Thread in der kurzen Zeit geflossen ist, hätte man diese sicher auch dazu verwenden können um "egal was da bisher los gewesen ist", im guten Sinne für beide Parteien sich doch außergerichtlich einig zu werden. 🤔🤷🏼‍♂️

Immerhin hast du doch erstmal jeden Monat Pünktlich deine Mieteinnahmen zusätzlich zu deinem eigentlichen Verdienst.
Naja, und die Ausgaben für zwei Wohnungen. Der Deal dürfte eher schlecht sein.
 
Wissenschaftler, möglichst hoch in der Hierarchie würden mich ja interessieren.
Damit kann ich leider nicht dienen! 😉
Ich hab zwar wie geschrieben auch Beamtenrecht gemacht, aber ab einer gewissen Bedeutung eines Falles braucht es halt hochspezialisierte Kanzleien, und dazu haben wir als mittelständischer Laden eben nicht gezählt.
Dazu kommt ja auch, dass "Wissenschaftler" oft auch über ihre Arbeitgeber (sei es jetzt die Uni oder die Freie Wirtschaft) oder das berufliche Netzwerk bereits Kontakte haben, die seit langem bestehen. Solche Leute suchen eher nicht blind nach nem Anwalt auf google.
 
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Mag ja sein, dass ich Halluzinationen habe, aber ich meine, hier im Thread gelesen zu haben, dass er das alles schon versucht hat.
Über die Art und Weise habe ich lediglich gewisse Zweifel.
Falls der Mieter tatsächlich handgreiflich geworden ist, dann höchst wahrscheinlich nicht einfach nur mal so.

Ich bin aber eh sehr erschrocken, wieviele hier ohne die Seite des Mieters zu kennen, direkt mit dabei sind den Mieter zu verteufeln.
(Offenbar anonymer Vermietertreff und welche die es noch werden wollen)

Meines Wissens nach, hat ein Vermieter sehr viel bessere Karten in De gegenüber dem Mieter als anders herum.
Zumal der Vermieter in vielen Fällen nicht mal Angst haben muss eine wirkliche Strafe zu riskieren.

Ich meine warum platzen wohl in allen Städten die Mieterschutzvereine etc. seit Jahren aus allen Nähten ?!


Naja, und die Ausgaben für zwei Wohnungen. Der Deal dürfte eher schlecht sein.
Die eine hat er doch gekauft, soweit er sagte und darin leben noch Personen die fleißig Miete zahlen oder nicht ?

Er wird sicherlich dazu noch seine Hauptberuflichen Einkünfte haben, die bisher seine jetzige Wohnung so gut getragen haben, dass er nebenbei Geld ansammeln konnte um eine andere Wohnung zu kaufen.

Wenn durch die Ausgabe des Wohnungskaufs und der Einnahme der Miete, er monatlich ins Minus geht, dann doch wohl eher, weil der Vorvermieter ihn über den Tisch gezogen hat.
 
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