40k Ein Versuch mit 40k: Sororitas Ordensmission

Ich hab mir noch den Spaß gemacht, einmal die ganze Armee draufzustellen.

20251217_174934.webp



20251217_174943.webp


20251217_174953.webp


20251217_175005.webp
 
Auch wenn ich noch nicht fertig bin, möchte ich schon hier allen Teilnehmern herzlich danken! 🥰
Dies war ein besonders schwieriges Projekt, und ich war einige Male kurz vor dem Aufgeben.
Dass es letztlich doch geklappt hat, verdanke ich sehr wesentlich all den Posts und Zuschriften der Community.

Special Thanks!

@Dragunov 67
@Red Redemption Cultist
@Shub Niggurath
@Abbertoth
@hammerhand
@EdVid
@Mechderan
@Lord Protector
@Iron Guard
@Wardemon
@Chaoskeks
@UrielVentris
@Hedon
@Gigagnouf
@derRayko
@Kanazawai


Ohne euch wäre es nicht zustande gekommen, oder würde ohne eure Vorschläge und Hilfen bei Weitem nicht so gut geworden sein. Ihr seid klasse.
 
Ich war skeptisch wegen der hellen Farbe, 40k ist für mich düster, aber du hattest mal wieder Recht ^^
Ich war selbst sehr unentschlossen wegen der Farbgebung. Auch für mich ist 40k düster - aber hier geht es nun mal um die Sisters of Battle, und ich dachte, ihre Selbstdarstellung wäre eher eine "helle", sehen sie sich doch als Streiter des Lichts. Ich hatte anfangs sogar über ein Schwarz-Gold-Schema nachgedacht, weil die Rüstungen meiner Sororitas ja auch schwarz sind. Aber schwarz ist einfach keine gute Farbe für Gelände. 40k-Imperium ist für mich auch Prunk und Protz, gerade im geistlichen Bereich; deshalb das Gold. Und die hellgrauen Teile würde ich damit rechtfertigen, dass Weiß die Farbe der Unschuld und der Reinheit ist, die die Sisters verkörpern wollen.
 
Ich war selbst sehr unentschlossen wegen der Farbgebung. Auch für mich ist 40k düster - aber hier geht es nun mal um die Sisters of Battle, und ich dachte, ihre Selbstdarstellung wäre eher eine "helle", sehen sie sich doch als Streiter des Lichts. Ich hatte anfangs sogar über ein Schwarz-Gold-Schema nachgedacht, weil die Rüstungen meiner Sororitas ja auch schwarz sind. Aber schwarz ist einfach keine gute Farbe für Gelände. 40k-Imperium ist für mich auch Prunk und Protz, gerade im geistlichen Bereich; deshalb das Gold. Und die hellgrauen Teile würde ich damit rechtfertigen, dass Weiß die Farbe der Unschuld und der Reinheit ist, die die Sisters verkörpern wollen.
Wie gesagt, du hast mich vollends überzeugt, finds wirklich fantastisch!
 
  • Like
Reaktionen: Darius4118
Vielen lieben Dank! 🙂 Ich freu mich auch sehr. Eigentlich war ja mein Plan, mal ein bisschen mit 40k "warm" zu werden, und gerade ergibt sich tatsächlich die Möglichkeit dazu. Ich habe jemanden gefunden, der mich in das System einführen würde und die idealen Gegner spielt: Death Guard. Ein krasseres Gegenstück zur unbefleckten Reinheit der Sisters lässt sich wohl kaum denken. Bin sehr gespannt auf mein erstes richtiges 40k-Spiel.
 
@Darius4118
Ich beobachte Deine Projekte, und so natürlich auch dieses hier, immer sehr regelmäßig und interessiert. Wobei ich einräumen muss, dass ich manchmal auch etwas später einsteige, weil ich einfach den Anfang verpasst habe. 😁
Mit Kommentaren und Bemerkungen halte ich mich stets zurück, weil ich mich einfach nicht in der Position sehe, Dir irgendwelche Hinweise oder Tipps zu geben, denn Dein Talent ist unglaublich und meine Fähigkeiten wirken dagegen wie das Verhältnis eines Haubentauchers zu einem Blauwal. Da halte ich dann lieber die Klappe und genieße Deine Ergüsse bzw. Deine hervorragenden Bauten.
Doch diesmal muss ich einfach mal meinen Senf dazugeben:
Dieses Bauwerk ist (mal wieder) einfach großartig und von seiner Ausführung her äußerst beeindruckend für mich! 🥳
Ebenso bin ich zutiefst beeindruckt, wie Du hier Deine Probleme bei der Erschaffung beschrieben und benannt, dann nach Hilfe und Unterstützung gesucht, und diese Tipps/Tricks dann auch noch beachtet sowie umgesetzt hast. Hut ab, das ist eine großartige Leistung. 🤩
Ebenso bin ich hier, mal wieder, von Deinen handwerklichen Fähigkeiten beeindruckt, die Dinge entstehen lassen, an die ich nicht mal im Traum denken würde! 🥳
Allerdings ... und jetzt weiß ich gar nicht richtig, wie ich auf diesem modellbauerischen hohen Niveau, das Du an den Tag legst, noch Kritik äußern kann ... aber ich versuche es einfach mal: 🤔
Dafür das Du zum ersten Male ein 40k-Bauwerk gebaut hast, ist es Dir genial hervorragend gelungen, doch ich muss ganz ehrlich sagen, mir gefallen Deine Fantasy-Werke wesentlich besser.
Ich habe das Gefühl, dass Dir diese mittelalterlastigen Fantasy-Bauten wesentlich besser von der Hand gehen und im Endergebnis auch stimmiger aussehen. Bei Deinen Fantasy-Werken ist eine "Harmonie" für mich zu erkennen, die ich hier leider so nicht erkennen kann. Wobei ich mich natürlich auch hinterfragen muss, ob man diese Bauwerke, Fantasy und 40k, einfach so miteinander vergleichen kann. 🤔
Nichtsdestotrotz ist dieses Bauwerk auch ein absolut toller Hingucker und sehr gelungen. 🥳 Es ist sehr schwierig auf diesem Niveau noch eine Anmerkung dieser Art zu machen, wie ich es gerade getan habe, doch es ist bei mir so ein Bauchgefühl, das ich Dir einfach gerne mitteilen wollte.
Ich bin wirklich noch gespannt darauf, wie Du das Bauwerk nun von Innen gestalten wirst, mit all seinen Details.
OK, das war jetzt doch mehr, als ich eigentlich ursprünglich schreiben wollte ... 😂
Bitte verstehe mich und meine Kritik nicht falsch, denn das Bauwerk ist wirklich großartig! Ich hoffe eben nur ein wenig, dass ich Dir mit meinen Anmerkungen auch noch ein wenig weiterhelfen kann. Ich denke, Du solltest Dich bei weiteren Bauvorhaben für 40k von Deinen Fantasy-Denk- und -Vorgehensweisen lösen und Dich mehr in das 40k-Universum begeben, indem Du noch mehr nachliest, 40k-Romane liest, die eigentlich auch viele Beschreibungen beinhalten. Das könnte durchaus hilfreich sein, um Dir eine ähnliche Sicherheit zu geben, wie sie Dir bei Deinen Fantasy-Bauten ganz offensichtlich vorliegt.
Aber bitte hör nicht auf, sondern mach weiter, denn ich glaube, dass da noch ganz viel Großartiges auf uns (unwürdige🤪) Zuschauer und Mitleser zukommen wird! 🥳 (Ich habe da die stille Hoffnung, dass die neue Mortheim-Kampagne hier im Forum veröffentlicht wird!😁)
 

Hallo lieber Floki, 🙂

danke für deinen ausführlichen Post! Es geht mir übrigens genauso, ich lese und schaue viel und bin oft leider zu faul zum Kommentieren. Das ist verrückterweise gerade dann so, wenn mir etwas sehr gefällt; denn ist es einfach so viel bequemer, auf den Like- oder Wow-Button zu drücken, als Texte zu formulieren. Umso mehr weiß ich es zu schätzen, wenn jemand schreibt.

Mit deinen Projekten geht es mir übrigens ähnlich wie dir offenbar mit meinen: Ich schaue und genieße, aber sage zu wenig. Doch ich vertraue einfach darauf, dass du weißt, wie sehr ich deine Projekte schätze; immerhin haben sie mich in der Vergangenheit schon mehrfach inspiriert.

Was die Sororitas-Mission betrifft… also , du hast ganz simpel recht. Ich hab mein Bestes gegeben, aber natürlich merkt man, dass ich mich – wie jemand per PN es formulierte – „außerhalb meiner Komfortzone“ bewege. Es bleibt nicht aus, dass man das spürt, selbst wenn es schwer an konkreten Details festzumachen ist. 40k ist für mich immer noch ein fremdes Universum. Ich habe durchaus viel gelesen und auch Spielberichte mit schönem Gelände gesehen. Dennoch hat diese Welt für mich die Schwierigkeit, dass ich mich nicht, wie bei Fantasy, auf mein (pseudo-)historisches Gefühl verlassen kann.

Ich meine das so: Die WH-Fantasywelt hat eigentlich überall den Vorteil, dass sie sich auf reale historische Epochen bezieht, sodass man ohne Stilbruch auf Historisches zurückgreifen kann, selbst wenn es im Hintergrund nicht ausdrücklich vorkommt. Jeder hat eine Vorstellung davon, wie eine Burg im Hochmittelalter aussah; deshalb kann man z.B. bei einer bretonischen Burg wenig falsch machen, wenn man einfach sein bestehendes Wissen oder konkrete Vorbilder einbringt. Jeder hat eine Vorstellung von einer frühneuzeitlichen Stadt (auch wenn unsere Vorstellungen oft dank medialer Klischees etwas übertrieben finster sind), und so ist es nicht besonders schwierig, ein Stadtbild nach Imperium bzw Mordheim aussehen zu lassen. Selbst bei exotischen Völkern gibt es historische Vorbilder, etwa die altamerikanische Architektur bei den Echsenmenschen, und wenn es reine Fantasy-Völker sind wie Elfen oder Zwerge, gibt es zumindest ein lange etabliertes Darstellungsmuster. Tolkiens Werke sind ja mittlerweile achtzig Jahre alt und so fest in der Popkultur verankert, dass die entsprechenden Bilder tausendfach kopiert wurden und sich zu einer Art fiktiven Pseudohistorie verfestigt haben. Aus diesem Fundus zu schöpfen, ist relativ leicht. Man setzt einfach nur Bilder um, die ohnehin jeder im Kopf hat, und trifft quasi instinktiv den richtigen „Ton“.

40k ist anders… sehr anders. Zwar werden auch da zahllose Klischees zitiert, doch vieles sind reine Neuschöpfungen mit ihrem ganz eigenen, vorbildlosen Charakter. Das erfordert, wie du richtig sagst, ausgiebige Beschäftigung mit dem Hintergrund auf unterschiedlichsten Ebenen: Spielen, Malen, Lesen, und zwar nicht nur Codices, sondern wohl auch Romane. Notwendigerweise merkt man mir in dieser Hinsicht meine Unbelecktheit an. Hinzukommen mag, dass mir die 40k-Welt nicht sympathisch ist, was sie freilich erklärtermaßen auch nicht sein soll, sondern eben diesen klassisch englischen, sozialsatirischen Aspekt hat. In England hat das ja Tradition, siehe „Brave New World“ von Huxley, Orwells „1984“ und so weiter. Ich finde das eigentlich sehr reizvoll, aber bei mir erzeugt das immer eine gewisse innere Distanz, die sich wahrscheinlich auch in den Gelände-Versuchen niederschlägt. Ich kann mich z.B. gut mit dem Fantasy-Imperium unter Karl Franz identifizieren, einem tollen Staatsmann, tapferen Krieger und Förderer der Künste und Wissenschaften. Aber ich kann mich schwer bis gar nicht mit den religiösen Fanatikern eines 40k-Imperiums identifizieren, und… naja… wenn man etwas darzustellen versucht, das einem unsympathisch ist, erschwert das wohl die intuitive Stilfindung. Zumindest ist das meine Theorie bezüglich meines eigenen Unvermögens bei 40k. Es gibt so Vieles, für das ich mich einfach schwer erwärmen kann: Z.B. mag ich keine Superhelden (und habe deshalb Probleme mit all den Space Marines, Primaris, Primarchen etc.); stattdessen hängt mein Herz an den „einfachen“ Leuten wie imperialen Freischärlern, bretonischen Bauern, elfischen Bürgeraufgeboten, norscanischen Stammeskriegern, Piraten und Outlaws etc.etc.

Mit alldem möchte ich auf keinen Fall etwas gegen den 40k-Hintergrund sagen; vielmehr halte ich den für die vielleicht großartigste und am besten ausgearbeitete SciFi-Welt der Popkulturgeschichte (mit dem genialen Alleinstellungsmerkmal eines Rückfalls ins Mittelalter trotz moderner Technologie). Es ist bloß einfach so, dass sie mir persönlich ferner liegt, schwerer einfühlbar ist und nicht so viel Herzblut hervorkitzelt. Bei meinem Fantasy-Gelände denke ich oft: Awww klasse, in der Burg hätte ich selbst Lust zu wohnen. Bei 40k geht mir das nie so; es ist immer etwas Befremdliches, wo ich denke: Gottseidank geht es mir nicht so wie den armen Kreaturen, die das bemannen müssen. Dieser Mangel an Herz ist es womöglich, den du bei meinen 40k-Versuchen als fehlende Harmonie wahrnimmst, und ich kann das gut verstehen.

Im Übrigen: Hab bitte nie, nie Hemmungen, deinem Empfinden Ausdruck zu verleihen. Mich kränkt das nicht, ich lerne daraus, und idealerweise schärft sich dadurch auch mein eigenes Gefühl für die Sache. Schöne Feiertage dir und euch allen!