WHFB My Imperium: Old World Warhammer Fantasy

Letzte Nachrichten aus dem Operationssaal: Dem Patienten geht es den Umständen entsprechend gut.
Was nicht heißt, dass er schon entlassen wird...

Diese Woche erst fiel mir auf, dass das Ding ja nicht nur eine Vorder- und Rückseite, sondern auch noch zwei kurze Seiten hat. Und auch da stand es nicht zum Besten: Grobes Mauerwerk, unversäuberte Übergänge, fehlende Stützbögen.

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Wieder wird Stein für Stein für Stein ersetzt, insbesondere, um die Übergänge zwischen den alten und neuen Teilen zu kaschieren.

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Auch mehr Grün durfte es sein.

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Auf der gegenüberliegenden Seite liegt die Kapelle - bisher auf einem ziemlich glatten und strukturlosen Pseudo-Felssockel. Er wird noch einmal aufgerissen und stärker strukturiert.

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Hier und da ein Bäumchen schadet auch nicht.

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Und dann ist es vielleicht mal an der Zeit, an die Innenräume zu gehen...
 
Ich glaube, der Patient kann jetzt entlassen werden. Zumindest wird sich nichts wohl nichts mehr tun, was sich hier zu zeigen lohnt, nur noch Kleinkram hier und da.

Der Innenhof ist fertig, mit neuem Mauerwerk und mehr Grün...

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Wenn ich Lust und zeit habe, könnte ich mir allenfalls noch mal das Kellergewölbe darunter vornehmen, das bisher leer ist.

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Gewünscht wurde kürzlich noch eine Draufsicht, um einmal den Grundriss zu veranschaulichen.

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Die Burg hat drei Segmente, wobei alle drei an den Bergfried im Mittelpunkt angrenzen.
Nr.1 ist der untere Zwinger hinter dem Haupttor. Wenn ein Angreifer ihn einnimmt, sitzt er dort erst einmal fest und kann von den umliegenden Brustwehren aus unter Feuer genommen werden.
Nr.2 ist der untere Burghof mit dem Brunnen. In den Gebäuden ist die Burggarnison untergebracht: Landsknechte, Schützen, Kanonenmannschaft.
Nr.3 ist der obere Burghof mit den Wohnräumen der gräflichen Familie, dem Pallas und der Kapelle, wieder durch ein eigenes Tor abgetrennt. Dieser Teil soll so aussehen, als wäre er der älteste und früher einmal die gesamte Burg gewesen, an die die anderen Teile nach und nach angebaut wurden.

Tja, das war's dann erst mal. Vorläufig wandert die Burg ins Regal und bei Bedarf auf den Spieltisch zurück. Vielen Dank an alle, die mitgeschaut und beraten haben, speziell diesmal @senex.

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Die Meisten Gebäude sind auch innen ausgebaut... weiss nicht ob das bei der Burg auch der Fall ist. @Darius4118
Kannst ja mal ein paar Beispiele zeigen 🙂
Hatte ich sogar schon mal gezeigt. 😉 Kann's aber gerne hier noch mal in größerem Format tun.

Insgesamt sind 11 Teile abnehmbar, insbesondere die Turmspitzen, aber auch Stockwerke der Gebäude.

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Hier ist das Innere der Kapelle; da fehlen u.a. noch brennende Flammen in den Kohlebecken.

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Was relativ fertig ist (und schon war), ist der Rittersaal.

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Tun könnte man noch viel. Das Kellergewölbe z.B. könnte eine Gruft werden. Mal sehen, ob ich dazu noch Zeit und Motivation finde.
 
Wobei ich mich da frage, ob du nicht vielleicht doch über 3D Druck nachdenken solltest. Auch wenn es ein zweischneidiges Schwert ist, wäre sowas auf dem Tisch schon cool:

Ja, sollte ich eigentlich, ich weiß. Letztlich bin ich meist zu faul oder zu geizig dazu. Ich geb mir auch mit Innenräumen noch zu wenig Mühe, verglichen mit der Außenseite. Das liegt wohl auch daran, dass im Spiel eben doch nur selten die Innenräume einbezogen werden. Aber vielleicht diszipliniere ich mich ja auch diesbezüglich mal. 😉

...wobei ich jetzt erst mal was anderes vorhabe. Mein Mordheim muss mindestens ebenso dringend aufgemöbelt werden wie die Burg.
 
Ich glaube halt einfach, dass du mit deiner Liebe zum Detail noch so viel mehr rausholen könntest, wenn plötzlich "Krimskrams" zugänglich wird. Z.B. Fackeln (mit leichtem OSL), Geschirr, Kerzen, Deko, Statuen, Bücher, Schriftrollen. Oder im Außenbereich bunte Marktstände (nicht fix, sondern zum hinstellen), Waffenständer, Fässer, Kisten, Pranger, so ne mittelalterliche Pinnwand... Natürlich muss man dann aufpassen nicht faul zu werden und dem Drucker zu viel zu überlassen, denn gerade diese klassische Handarbeit finde ich mega gut.
Bitte versteh das auch in keinster Weise als Kritik ("ja, ganz nett deine Burg, aber ganz ehrlich, geht auch besser😴" 😆) sondern als Versuch dich zu noch größerem Unsinn zu triggern. 😉

Auch wenn ich aktuell eher im 40k Setting bin klingt Mordheim super. Vielleicht ist das oben genannte ja auch da interessant. Inzwischen gibt es hier im Forum glaub ich auch eine Art Druck Comunity, wo du bestimmt jemanden für kleines Geld finden wirst. Ich hol mir jetzt aber erstmal ne Tüte Chips und warte gespannt darauf wie es weiter geht.

Ach, eine Frage noch: wie hast du die Teppiche gemacht? Das sieht irgendwie nicht nach bedrucktem Papier aus?!
 
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Ach, eine Frage noch: wie hast du die Teppiche gemacht? Das sieht irgendwie nicht nach bedrucktem Papier aus?!
Früher habe ich sowas mit Fleckenentferner (Nuth) auf Zellwolle/dünnes Leinen gemacht,vor allem im Schiffsmodellbau für Flaggen und Motive auf Segeln.
Man brauchte nur eine Vorlage auf Papier (Zeitschrift oä)und viel Druck.😁😉
 
Das liegt wohl auch daran, dass im Spiel eben doch nur selten die Innenräume einbezogen werden.
Nach meiner Erfahrung ist das Bespielen von Innenräumen gut machbar, gerade bei solchen die so schön separierbar gebaut sind.
Man muss sich im Grunde nur ein besseres handling für Bewegung auf Treppen schaffen, weil "steht auf halber Treppe" ist immer etwas blöd darzustellen.

In den Innenräumen viel Mobiliar rumstehen zu haben, das sieht zwar toll aus, ist aber echt kein Plus bzgl. Bespielbarkeit, da passen dann irgendwann die Bases nirgend mehr hin. Kapelle und Rittersaal sind da m.E. gerade schon voll genug.
Was natürlich immer noch gut geht sind ein paar Bilder / Landkarten an der Wand. Tischdeko würde ich lassen, da kann dann keiner mehr auf dem Tisch stehen.

Ist halt immer eine Abwägung voll eingerichtete Puppenstube vs spielbare Räume..
 
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@Dragunov 67 interessante Methode. Kannte ich bis jetzt noch nicht. Ich gehe davon aus der Fleckenentferner löst die Farbe aus dem Papier und überträgt sie dann auf den Stoff? Interessant.

Ist halt immer eine Abwägung voll eingerichtete Puppenstube vs spielbare Räume..
Das stimmt wohl. Den Fehler habe ich in der Vergangenheit schon des Öfteren gemacht und mich dann teilweise geärgert, dass Spieler ihre dicken Modelle auf mein Schilf geparkt haben.

@Darius4118 dafür sieht es echt gut aus. und ist doch ganz klar: Kriegsbeute 😉
 
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Früher habe ich sowas mit Fleckenentferner (Nuth) auf Zellwolle/dünnes Leinen gemacht,vor allem im Schiffsmodellbau für Flaggen und Motive auf Segeln.
Man brauchte nur eine Vorlage auf Papier (Zeitschrift oä)und viel Druck.😁😉
Interessante Technik. Wenn du von viel Druck sprichst, redest du bestimmt von ein paar Tonnen oder?

Ich habe letzttens irgendwo ein Video gesehen, da hat jemand ein Bild Spiegelverkehrt gedruckt und mit Holzleim oder Acrylmedium die Bildseite aufs Modell geklebt. Danach dann das Papier einweichen und vorsichtig abrubbeln. Muss aber ein Laserdruck sein.
 
Nö, das von @Dragunov 67 Beschriebene geht ohne Megadruck, eher so mit anreiben. Und mit Nitroverdünnung ging das auch.
An besten funktionierte das in meiner Erinnerung mit Illustrierten, wo der Farbauftrag vom Druck her recht "fett" war, da konnte man sogar mehrere Abzüge von machen. Bisschen unscharf wars immer und von Mal zu Mal schwächer.
Nitrofrottage, Umdrucktechnik ... unter solchen Begriffen findet man das. Das ist im Grund "Hektografie für Arme", aber wer kennt schon noch das Hektografieren?

Das mit dem Transfer eines Laserdrucks von @Shub Niggurath wird hier gezeigt:

Und dann war da noch ein Video, wo einer das mit verschiedenen Sachen testet. Ich glaube das ging hier schon mal rum:
 
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Interessante Technik. Wenn du von viel Druck sprichst, redest du bestimmt von ein paar Tonnen oder?
Ich fasse das jetzt nicht als Anspielung auf mein Körpergewicht auf.😉😁
Das ist damals wie heute 94kg.
... und nein, wie @senex schon andeutet, reicht normaler Einsatz, keine Maschinen nötig.