40k Adepta Sororitas: Orden der Sengenden Läuterung

Razorback

Grundboxvertreter
23. Dezember 2001
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Rheinbach (bei Bonn)
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Und wenn ich schonmal dabei bin für mich alles neu zu machen - mach ich mir doch auch direkt mal eine eigene Ordo Minoris, samt Lore, kleinerer Umbauten und eigener Design-Philosophie. Mein Orden trägt den Namen Orden der Sengenden Läuterung.




Hier die Liste der bisher fertiggestellten Modelle - nicht chronologisch:

27.04.2025​
Dominator Trupp 1
"Benedictio"
10 Modelle
+ 1 Cherub​
Fertig
05.05.2025​
Retributor Trupp 1
"Peregrinatio"
5 Modelle​
Fertig
10.05.2025​
Palatine Aurelia Varkon
1 Modell​
Fertig
09.06.2025​
Sororitas Trupp 1
"Zelus"
10 Modelle
+ 1 Cherub​
Fertig
09.06.2025​
Imaginifer Julestra Ravos
1 Modell​
Fertig
19.10.2025​
Immolator 1
"Lux"
1 Fahrzeug​
Fertig
24.06.2025​
Rhino 1
"Sanctus"
1 Fahrzeug​
Fertig
-​
Exorzist 1
"Tempestas"
1 Fahrzeug​
In Arbeit
06.07.2025​
Seraphim Trupp 1
"Processio"
5 Modelle​
Fertig
22.09.2025​
Preceptor Marian
(Morveen Vahl)​
1 Modell​
Fertig
26.07.2025​
Arco-Flagellanten Horde
6 Modelle +​
Fertig
20.07.2025​
Vindicare Assassine
1 Modell​
Fertig
07.07.2025​
Principalis Lucine
1 Modell​
Fertig
19.07.2025​
Celestian Sacresants Trupp 1
"Determinatio"
10 Modelle​
Fertig
-​
Ordensdiener
(Sticky Objective Marker)​
2 Modelle​
In Arbeit
26.07.2025​
Mortifiers
2 Modelle​
Fertig
15.08.2025​
Nunciate Letoris
(Junith Eruita)​
1 Modell​
Fertig
10.08.2025​
Novizinnen Trupp 1
"Iuvenis"
10 Modelle​
Fertig
09.08.2025​
Palatine Bellona
1 Modell​
Fertig
11.08.2025​
Principalis Agnesa
1 Modell​
Fertig
19.09.2025​
Paragon Warsuit Trupp 1
"Immaculatus"
3 Modelle​
Fertig
03.10.2025​
Armiger Warglaive
"Löwe von Kordax"
1 Modell​
Fertig
13.03.2026​
Callidus Assassine
1 Modell​
Fertig
-​
Castigator 1
"Malleum"
1 Fahrzeug​
In Arbeit
-​
Castigator 2
"Incus"
1 Fahrzeug​
In Arbeit
 
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Der Orden der Sengenden Läuterung
(Version 1.0)

Zwischen fernen Sternen
Einst war Xelodia kaum mehr als eine unauffällige Agrarwelt an der Grenze des Segmentum Ultima, tief eingebettet in das Herz des Loki-Sektors. Ihre Bevölkerung, kaum 32 Millionen treue Seelen zählend, erfüllte lediglich einen einzigen Zweck: die Versorgung des als strategisch und ressourcentechnisch weitaus bedeutsameren Mondes Pragmis’ Lock – sowie die Aufrechterhaltung eines essenziellen Umschlagpunkts für den Abtransport wertvoller Erze.

Pragmis’ Lock selbst ist ein vergleichsweise kleiner Mond, umhüllt von einer dünnen, nur bedingt atembaren und auf Dauer tödlich-giftigen Atmosphäre. Seine unter der Oberfläche schlummernden Reichtümer – beachtliche Vorkommen an Adamantium und anderen seltenen Metallerzen – führten zur Klassifikation als offizieller Bergbaumond des Imperiums. Als Arbeitskräfte dienen keine regulären Kolonisten: Stattdessen sind es Strafgefangene, Deserteure und andere Ungewollte, die von vorbeiziehenden Flotten des Astra Militarum abgesetzt und dem Schicksal harter Zwangsarbeit tief unter der Kruste des Himmelskörper überlassen werden.


Die Erste Bedrohung
Im Jahre 677.M41 brach ein Angriffskreuzer unerwartet aus den tobenden Strömungen des Warp hervor und setzte Kurs auf die stille Agrarwelt Xelodia. Geschwärzt von der Finsternis und gebrandmarkt mit dem Symbol einer schwarzen Faust auf blutrotem Grund – dem gefürchteten Wappen der Roten Korsaren – kam er, um sich an den spärlichen Ressourcen der Welt zu weiden und ihre Bevölkerung in Ketten zurück in den Mahlstrom zu verschleppen.
Xelodias Verteidigung war kaum der Rede wert: Eine kümmerliche planetare Miliz und einige wenige orbitale Geschützplattformen standen dem vollen Zorn eines abtrünnigen Astartes-Schiffes gegenüber – machtlos gegen die geballte Feuerkraft eines solchen Monstrums.
Verzweifelte Hilferufe wurden über sämtliche astropathische Kanäle durch die Leere des Alls gesandt. Und nur ein einziges Schiff beantwortete diesen Ruf – Die Botschaft der Befreiung, ein leichter Kreuzer der Armatus-Klasse unter dem Banner der Navis Imperialis. Doch dieses Schiff war mehr als bloß ein Transporter: An Bord befand sich die 5. Kommende der 1. Praeceptorium des ehrwürdigen Ordens der Ebon Chalice – Kriegerinnen des Adepta Sororitas, deren Glaube ebenso unerschütterlich war wie ihre Waffen heilig.

Als die Botschaft der Befreiung in das Xelodia-System eintrat, offenbarte sich der Pricipalis und den Offizieren der Navis Imperialis rasch die erdrückende Übermacht ihres Gegners. Und doch wichen sie nicht zurück. Die Roten Korsaren hatten sich tief in den Überfall auf den Planeten verstrickt – eine beträchtliche Zahl ihrer Krieger war bereits durch Landungsschiffe und Thunderhawks auf die Oberfläche verbracht worden. Nur eine knappe Reserve war auf dem Angriffskreuzer verblieben, um das Schiff selbst zu sichern. Ein ausgedehnter Feuerwechsel hätte die Botschaft der Befreiung nicht überstanden – daher war der Befehl eindeutig: Vorstoß auf volle Fahrt, direkt in Enterreichweite. Die kampfbereiten Trupps der Adepta Sororitas bestiegen ohne zu zögern ihre Landungsschiffe. Unter den Litaneien des Zorns und dem Schutz der Märtyrer stürmten sie an Bord des verdorbenen Molochs, mit dem Ziel, kritische Systeme wie das Enginarium oder die Brücke zu zerstören.

Doch die Verräter hatten bereits reagiert: Entertorpedos wurden abgefeuert, ihre verbliebenen Krieger – abtrünnige Astartes von übermenschlicher Kraft – trafen in mörderischem Tempo auf dem kleineren imperialen Schiff ein. Ein Wettlauf begann – ein grausamer Tanz aus Stahl, Blut und Feuer. Und es war ein Wettlauf, den die Feinde des Imperiums zu gewinnen drohten. Angesichts des drohenden Scheiterns befahl die Pricipalis eine neue Marschrichtung für ihre Truppen: Alle Ziele wurden aufgegeben, einzig der Schildgenerator des Verräter-Schiffes sollte noch fallen. Und die Schwestern des Ebon Chalice vollbrachten das Unmögliche – sie brachen durch die Korridore der Häresie, schlugen sich bis zum Schildkontrollsystem durch und setzten es außer Kraft.
Doch selbst mit deaktivierten Schilden war das gegnerische Schiff noch ein Ungetüm aus gepanzertem Zorn. Der volle Beschuss der Botschaft der Befreiung reichte nicht aus, um den entscheidenden Schlag zu führen. Die Pricipalis, umfangen von der Klarheit des Glaubens, befahl die Kernüberladung der Reaktoren – und setzte Kurs auf eine letzte, heldenhafte Kollision. Der Kapitän widersprach nicht. Seine Antwort war schlicht, aber voller Würde: „Für den Imperator.“


Ein Himmel in Flammen
Wie ein schlanker Dolch stieß die Botschaft der Befreiung in die Flanke des monströsen Verräterschiffes und verbiss sich tief in dessen gepanzerte Hülle. Die überladenen Plasmareaktoren des leichten Kreuzers zerrissen sich selbst – und mit ihnen den Bug des feindlichen Angriffskreuzers –, entfesselten eine atemberaubende Kaskade aus glühenden Plasmaeruptionen und elektrostatischen Stürmen, die wie himmlische Peitschen in der Atmosphäre Xelodias brannten.
Loyalisten wie Verräter auf der Planetenoberfläche blickten gen Himmel, als das gewaltige Martyrium des imperialen Schiffes den Himmel für fünf Tage und Nächte in ein pulsierendes, gleißendes Cyan tauchte. Für die Bevölkerung wurde dieser Anblick zu einem göttlichen Zeichen – ein letzter Funke Hoffnung, geboren aus Feuer und Opfer. Für die Roten Korsaren jedoch bedeutete es das Ende ihres Mutterschiffs, das in flammenden Trümmern vom Himmel stürzte und sie auf feindlichem Boden zurückließ.
Getrieben von Verzweiflung kämpften sich die überlebenden Verräter zu den kleinen Raumhäfen Xelodias durch, kaperten die wenigen warpsprungfähigen Schiffe, die sie finden konnten, und flohen hastig in den Orbit – und schließlich in die reißenden Ströme des Warp. Der Feind war geschlagen, aber ein blutiger Preis war gezahlt worden.

In den darauffolgenden Wochen trafen erste imperiale Verstärkungen ein. Schiffe der imperialen Flotte sicherten das System, während sich die Kunde vom selbstlosen Opfer der Botschaft der Befreiung wie eine junge Heldensage im Dunkel des Segmentum Tempestus verbreitete. Überlebende berichteten vom leuchtenden Cyan, das Himmel und Schlachtfeld gleichermaßen überzogen hatte – dem Licht des Imperators selbst, so schien es, das herabgestiegen war.
Schon bald machten sich erste Pilger auf den Weg nach Xelodia, um dem heldenhaften Opfer zu gedenken. Die Ströme wuchsen mit jeder Woche. Aus den schlichten Städten der Agrarwelt erwuchsen neue Metropolen. Eine permanente Garnison der Navis Imperialis wurde im System stationiert, und auf dem Planeten selbst errichtete man ein Heiligtum zu Ehren der Märtyrerin Diania Luceia – Principalis der 5.Kommende, 1. Praeceptorium, Orden der Ebon Chalice.

Schließlich wurde auch die Ekklesiarchie auf Xelodia aufmerksam. Eine planetare Mission wurde etabliert, und ein Ordo Minoris trat in den Dienst dieser aufstrebenden, jungen Schreinwelt: der Orden der Sengenden Läuterung, benannt nach dem reinigenden Inferno, das einst den Himmel von Xelodia erleuchtet hatte. In ehrfürchtiger Andacht an diesen heiligen Moment trugen die Schwestern dieses Ordens fortan türkisfarbene Roben – das lebendige Echo jenes Himmelsfeuers, das einst den Sieg über die Häresie verkündet hatte.


Die Zweite Bedrohung
Im Jahre 722.M41 begann das Unheil wie so oft – leise. Mit dem Flüstern gestörter Vox-Verbindungen zur Bergbaustation Pragmis' Lock. Was zunächst als bloße technische Störung abgetan wurde, entpuppte sich bald als ein düsteres Omen: schweres Rauschen, wirre Rückkopplungen, das kränkliche Stottern der Fernstrecken-Vox aus Pragmis’ Lock – und dann: Schweigen.
Raumfrachter, die zum mondgeborenen Schachtwerk zurückkehrten, berichteten von verwaisten Plattformen, versiegelten Hangars, und gewaltigen Bergbaumaschinen, reglos wie Grabsteine, die das Andocken verhinderten und Hauptplattformen blockierten. Kontaktversuche verliefen im Nichts, und jene unglückseligen Shuttle-Besatzungen, die zur Aufklärung ausgesandt wurden, blieben für immer verschollen. Unter dem Verdacht eines Gefangenenaufstandes wurde der Mond abgeriegelt – schnell, aber vielleicht schon zu spät.

Während planetare Sicherheitskräfte Xelodias mit vorbereitenden Maßnahmen begannen die rechtschaffende Kontrolle auf Pragmis' Lock wiederherzustellen, zerfetzte ein schwarzer Schatten das Firmament: Ein Schiff der Inquisition – düster, schweigsam, allgegenwärtig wie das Jüngste Gericht selbst – trat aus dem Warp. Die Sporn der Vigilanz, ein leichter Kreuzer des Ordo Xenos. An Bord: Inquisitor Keltas Horvik, ein Mann, den der Schrecken längst gezeichnet hatte.
Mit unverrückbarer Autorität verbot Horvik jegliche planetare Intervention. Er forderte einzig eine persönliche Eskorte aus den Reihen der Sengenden Läuterung – auserwählte Schwestern, bereit, mit ihm hinabzusteigen in das Herz der Dunkelheit. Denn der Ordo wusste, was andere nicht einmal ahnten: Der Makel, der Pragmis’ Lock ergriffen hatte, war kein Aufstand. Es war Blasphemie aus dem fernen Untiefen der Galaxis.
Ein einzelnes, von Genräubern infiziertes Wesen – kaum mehr als ein Flüstern der Verdammnis – hatte sich unter die zahllosen Gefangenen geschlichen. Von dort aus wuchs das Krebsgeschwür eines Kultes in den Schatten: unheilige Symbionten, verborgen in vergessenen Gängen, in Schächten, wo nie ein Lichtschein je verweilte. Die Arbites, blind für das wuchernde Nest, patrouillierten ahnungslos über das pulsierende Herz des Wahnsinns hinweg.

Horvik, begleitet von seinen Getreuen und einer Handvoll Schwestern der Sengenden Läuterung, stieg hinab. Sie fanden, was sie befürchteten, aber nicht finden wollten – und wurden von der Wahrheit überrannt: Der Kult war nicht Keim, sondern Kollektiv. Ein Massiv aus Fleisch und Mutation, verschmolzen in einem Wahnsinn jenseits aller Worte. Ein Hinterhalt zwang die Inquisitions-Expedition zum Rückzug. Schwestern fielen. Getreue starben. Aber einige entkamen. Und sie brachten die Botschaft mit sich.
Es bestand kein Zweifel mehr – Pragmis’ Lock war nicht gefallen, es war verzehrt worden. Von innen heraus hatte sich das verderbte Gift des Xenos Genoms seinen Weg gebahnt, hatte die Bevölkerung in einen brodelnden Sumpf aus Mutation und blasphemischer Schwarmbewusstseins vergiftet. Unter der Oberfläche des kargen Mondes regte sich nun ein wachsendes Nest aus verseuchten Kreaturen – Kreaturen, die nicht sterben, sondern sich vermehren wollten. Und all dies – in unmittelbarer Umlaufbahn der heiligen Schreinwelt Xelodia.

Die bloße Möglichkeit einer überspringenden Infektion war ein Frevel, der nicht einmal im Gedanken zugelassen werden durfte. Selbst unter der strengsten Quarantäne wäre das Risiko zu groß gewesen. Und mit einer geschätzten Bevölkerung von 34 Millionen – jeder Einzelne ein potentieller Wirt, ein zukünftiger Feind des Imperiums – lauerte im Schatten des Mondes eine Brutstätte apokalyptischen Ausmaßes.
Angesichts dieser unaussprechlichen Bedrohung fällte Inquisitor Horvik ein Urteil, das weder leicht noch unbedacht war – aber unausweichlich: Über Pragmis’ Lock sollte das schrecklichste aller imperialen Verdikteverhängt werden:

Exterminatus.

Doch selbst im Angesicht eines klar gefällten Urteils offenbarte sich die gnadenlose Realität des Unterfangens: Die Vernichtung von Pragmis’ Lock war kein einfacher Akt des Willens – sie war eine Herausforderung an die Möglichkeiten imperialer Kriegsführung.
Die Kruste des vergifteten Mondes war durchwoben mit Sedimenten aus dichtem Adamantium und anderen widerstandsfähigen Metallerzen. Orbitales Bombardement? Nutzlos. Selbst der konzentrierteste Feuerhagel der Flottenoffiziere hätte kaum mehr als Kratzer im Gestein hinterlassen.

Eine Virusbombe? Zu ungewiss. Die weit verzweigten Tunnel, die verzinkten Schächte, die redundanten Kreislaufsysteme zur Luftaufbereitung – all das hätte die Seuche zerstreut, verdünnt oder gar zurückgehalten. Und selbst eine einzige überlebende Brutkammer wäre genug, um den Keim der Verderbnis neu zu entzünden.

Und Cyclonen-Torpedos – so verlockend ihre Vernichtungsmacht auch war – bargen eine noch größere Gefahr. Denn der zerschlagene Körper des Mondes, der in Trümmern vergehen würde, hätte sich als feuriger Meteorenschwarm auf Xelodia selbst ergossen. Ein Inferno der eigenen Ernte. Im Himmelsfeuer geboren, im Himmelsfeuer gestürzt – eine makabre, beinahe poetische Apokalypse, die selbst Inquisitor Horvik nicht auf sich nehmen wollte.

Da erhob sich ausder Mitte der Sengenden Läuterung ein anderer Weg – grausam, mühsam, aber rein:


Der manuelle Exterminatus
Der Orden mobilisierte den Großteil seiner Kampfverbände. Nachdem die Landeplattformen auf Pragmis’ Lock gesichert und gesäubert worden waren, begann der Vormarsch. Zugang für Zugang, Schacht für Schacht – alles wurde abgeriegelt und versiegelt – alles bis auf eine gewaltige Primär-Zugangspforte. Über ihnen zog sich das Netz der Quarantäne zu – eine eiserne Umklammerung durch das Navis Imperialis. Und unter diesem schützenden Griff begannen die Schwestern ihren Marsch in die Finsternis.
Sie trugen keine Illusionen mit sich – nur Bolter, Flammenwerfer und einen Glauben, der nicht gebrochen werden konnte. Denn sie marschierten nicht, um zuretten – sie marschierten, um zu richten.

Container für Container – beladen mit Munition, mit heiligem Prometheum, mit Rationen, mit Liturgien und blutversiegelten Relikten – wurden von Servitoren durch endlose Gänge geschoben. Und während der Nachhall der Bolterschüsse in die Felsen brannte, stiegen aus der Tiefe Stimmen auf – das flüsterleise Singen der Kriegslitaneien und der Hymnen zu Ehren der Heiligen Diania Luceia und des allmächtigen Imperators.
Solange diese Stimmen sangen, verstummte auch die Versorgung nicht. Solange die Gesänge erklangen, wusste man: Der Wille des Imperators wirkte fort.

Ein unsichtbarer Kreuzzug hatte begonnen – kein galaktischer Triumphzug, keine Eroberung, keine Flaggen. Nur der langsame, systematische Untergang einer ungesehenen Welt. Vollkommenheit in Vernichtung. Gründlichkeit, wie sie nur der Glaube gebiert.
Jahrzehntevergingen. Dann ein Jahrhundert. Dann zwei. Die Namen wechselten. Die Stimmen nicht.
Inquisitor Horvik übergab das Kommando an Canoness Katharita Veridestra, die es an Talisa Orval weiterreichte, ehe auch sie es an Agnesa Maritess übertrug. Eine Linie der Pflicht – ungebrochen, unvergessen. Immer neue Kohorten junger Ordensschwestern zogen in die Tiefe, den Kopf erhoben, das Herz rein. Keine kehrte je zurück. Keine klagte. Keine fiel in Vergessenheit.
Denn aus der Tiefe, durch endlos verlegte Vox-Kabel, hallte stets ihr Lied.
Ein ewiges Singen.
Ein endloser Schwur.
Ein Kreuzzug im Schatten.


Der Imperator beschützt
Am 148. Tag des Jahres 920.M41, im Lichte des Goldenen Thrones, verstummten die Hymnen aus der Tiefe.
Nach beinahe zwei Jahrhunderten ununterbrochenen Gesangs, durchzogen von Bolterhall und Schlachtgesängen, erklang über das Vox-Netzwerk ein letztes Mal die Stimme der kommandierenden Legatin unter Tage – brüchig, vom Gewicht ungezählter Märtyrer getragen, doch aufrecht in ihrer letzten Pflicht:
„Priorität Signum-Alpha-Exzelsior... Hier spricht Legatin Amelia Avaresa vom Orden der Sengenden Läuterung. Preiset den Imperator.
Ich verkünde die vollkommene Auslöschung jeglicher Xenos-Unreinheit auf Pragmis’ Lock. Preiset den Imperator.
Um die Reinheit der Säuberung zu sichern – und dem Erlass euer Gnaden gerecht zuwerden – wird kein Risiko einer Infektion dieser Tiefen entkommen.
Wir zollen unseren Abschied. Versiegelt die Tore.
Preiset den Imperator…“
„Legatin...“– die Stimme von Canoness Agnesa Maritess, kalt wie Stahl, würdevoll wie eine Statue im Domus Ekklesiarchum –
„… ich übernehme in eurem Namen. Mit der endgültigen Versiegelung der Pforte erkläre ich den Exterminatus über Pragmis’ Lock als vollstreckt.
Ruhet in Frieden, Schwestern. Der Imperator beschützt.“
„Der Imperator beschützt.“

Dann verstummte alles.
Das letzte gigantische Zugangsportale wurde ein letztes Mal geschlossen. Die Dichtungen zischten, das Heilige Siegel der Inquisition wurde eingebrannt, und dann… verschweißt, verriegelt, in Ewigkeit versiegelt. Pragmis’ Lock – einst ein Werkzeug imperialer Ausbeutung und Bestrafung, dann ein Scheiterhaufen unzähliger Xenos – wurde umklassifiziert. In den Registern des Imperiums trägt es seither die neue Katalogisierung einer Nekropoliswelt.
Ein stummer Mahnruf in den Sternen. Ein Grab aus Adamantium.

Der Orden der Sengenden Läuterung hatte in einem einzigen Akt der beispiellosen Selbstaufopferung, ganz in ehrerbietendem Vorbild ihrer heiligen Schutzpatronin, seine eigene Schlagkraft beinahe ausgelöscht – doch im selben Atemzug ein Denkmal aus Feuer, Glaube und Blut erschaffen, das bis in die entferntesten Subsektionen der Ekklesiarchie hallte.
Bewegt von dieser beispielhaften Demonstration unverbrüchlicher Reinheit und Hingabe, lenkten die Hohen Ämter der Ekklesiarchie ihre Gunst auf diesen aufstrebenden, fanatisch treuen Arm des Adepta Sororitas. Das Schola Progenium wies dem Orden in nie dagewesener Zahl Novizinnen zu. Das Adeptus Mechanicus erhielt den Befehl, neue Rüstung, Waffen und Fahrzeuge in Massen aus den Schmiedewelten heranzuschaffen. Der Orden sollte nicht untergehen – sondern aus Asche wiedergeboren werden.

Und auf Pragmis’ Lock selbst – über den verschlossenen Kammern, unter deren Gewölben zahllose Schwestern unbeweint ruhen – wurde die Festung errichtet, die künftig als Kloster, Denkmal und Mahnwache dient: Lux Imperialis. Ein strahlendes Bollwerk des Glaubens, errichtet auf einem Fundament aus Knochen und Adamantit.

Dort, wo der Tod kein Ende ist – sondern der Anfang eines neuen Liedes im Namen des Imperators.


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HELDEN: Praeceptor Marian
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Coming soon.
Und auch dieses mal verweigere ich mich eine High Lord of Terra inmitten meines Ordo Minoris zu beherbergen - also nimmt nun meine Uminterpretation von Morveen Vahl in der Form von Praeceptor Marian diese Rolle ein. Ein paar Umbauten sollen dabei helfen die eigenständige Identität zu rechtfertigen.
  • Speer ist umgebaut und der Waffenarm neu posiert worden.
  • Kopf, Rüstungszierde und Fackeln sind auch neu ergänzte Bitz.
  • Der schwere Bolter hat einen neuen Schild bekommen.
  • Größte Lektion: Ich liebe dieses Modell!



HELDEN: Nunciate Letoris
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"In den langen, blutgetränkten Jahrzehnten des Heiligen Kreuzzuges gegen die Xenos-Verderbnis, die sich wie ein krebsartiges Geschwür in den erstickenden Tiefen der Schächte und Tunnel von Pragmis' Lock festgesetzt hatte, standen die unerschütterlichen Schwestern des Ordens der Sengenden Läuterung vor Prüfungen, die über das bloße Vernichten genkorrumpierter Brut hinausgingen.

Vergiftete Kammern, ewige, von keinem Lichtstrahl durchdrungene Dunkelheit und die stetige Bedrohung durch einstürzende Gänge forderten den Leib – doch es war der Kampf gegen Isolation, gegen das Schweigen des Vox und die Blindheit des Auspex, der die Seele auf die härteste Probe stellte. Erzadern, so dick wie Sünden, und adamantiumverkrustete Felswände schirmten jede Form der maschinellen Wahrnehmung ab – der Untergrund wurde zum Labyrinth, in dem der Feind sich wie ein Schatten unter Schatten regte.

Die Legatinnen des Ordens setzten Psioniker ein, um das geistige Brodeln der Kultisten des Genestealer-Schwarms aufzuspüren und mit dem Zorn des Imperators zu läutern. Doch selbst das Licht des Empyreans flackerte in dieser Tiefe. Die kilometerweit verlegten Vox-Kabel – ein verzweifelter Versuch, Ordnung zu wahren – erwiesen sich als unzuverlässig, zu leichtes Ziel für die sabbernden, klingenbewehrten Vorhutbestien der Xenos.

In dieser Not gebar der Glaube eine neue Lösung. Die Ordensschwestern schufen ein heiliges Kommunikationssystem aus Lobpreis und Litanei. Hymnen wurden zu Signalen, Psalmen zu Positionsmeldungen. Speziell geweihte Fahrzeuge, die Hymnenläufer, wurden mit verstärkten Vox-Castern und Auxiliary-Orgelanlagen ausgestattet, damit die heiligen Klänge durch das Felsgestein hallen und als akustisches Leuchtfeuer dienen konnten.

Mit geschultem Gehör und geistiger Disziplin lernten die Trupps, Einheiten anhand ihrer gesungenen Tonfolgen zu identifizieren. Echo und Resonanz wurden zu Navigationsmitteln, mit denen die Töchter des Imperators einander fanden – selbst im finstersten Schlund der Welt.

Nunciate Letoris, eine Tochter der Ordo Dialogus, ursprünglich zur Verkündung und nicht zur Vernichtung berufen, konnte in dieser Finsternis nicht schweigen. Dort, wo die Gebete lauter hallen mussten als das Kreischen der Mutanten, stieg sie in den Hymnenläufer hinab. Mit jeder gesungenen Strophe führte sie das Licht des Glaubens tiefer in die Dunkelheit – ein lebendiger Psalm, getragen von heiligem Zorn."

Und wieder gab es eine epischen Heldin der Adepta Sororitas deren Auftreten in meiner bescheidenen Ordo Minoris loretechnisch keinen Sinn macht. Und außerdem bin ich kein Fan von der schwebenden Kanzel des Originalmodells von Junith Eruita. Vorallem inmitten eines Trupps Sororitas stehend sieht es für mich völlig Banane aus.

Also gehe ich diesmal All-In und baue mir ein eigenes Modell von Grundauf!

  • Das Modell ist eine völlige Eigenkreation - aber wie sollte ich es für meine Mitspieler als Junith-Proxy erkennbar machen? Daher hing alles am zentralen Element der Adler, die die Kanzel vom Originalmodell formen um einen Wiedererkennungswert zu schüren.
  • Ich habe tief in die Bitzkiste gegriffen und vermeintlich ein super teures Kitbash erzeugt - doch das meiste hatte ich bereits da, bzw. überhaupt erst zum Ausschlachten für solche Projekte günstig erwoben.
  • Größte Lektion: Ich habe viele Schatten und Bedenken überwinden müssen so teure Teile wie die Adler der Gebetskanzel von Junith Eruita zu nutzen. Aber der Mut hat sich für mich ausgezahlt!



HELDEN: Legatin Lorraine & SP-443-2-18
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"Bereits während der düsteren Säuberung der endlosen Abgründe von Pragmis’ Lock, wo das Licht des Imperators kaum die Finsternis der uralten Tiefen durchdrang, machten die ehrwürdigen Schwestern des Ordens der Sengenden Läuterung rücksichtslos Gebrauch von den Diensten sanktionierter Psioniker. Diese warpberührten Seelen – verdammte Werkzeuge des Throns – waren ihnen zugeteilt worden, um in der Schwärze der Unterwelt die faulige Saat des Genestealer-Kults zu entlarven und mit heiliger Flamme zu vernichten.

Auserwählte Sororitas – gestählt im Glauben, unerschütterlich in ihrer Pflicht – wurden dazu bestimmt, die Psioniker zu führen, zu überwachen, zu kontrollieren. Nicht als Verbündete, sondern als Kettenhunde des Imperators, als lebende Sensoren im Kampf gegen das Unsichtbare. Mit kalter Entschlossenheit trieben sie diese Kreaturen bis an die Grenzen des Wahnsinns – und weit darüber hinaus. Viele zerbarsten unter der Last des Warp, verbrannt von innen heraus, ausgehöhlt von Kräften, die kein Mensch begreifen sollte. So zahlreich war ihr Opfer, dass sie mit der Zeit ihre Namen verloren – ersetzt durch bloße Kennziffern, unpersönlich und vergänglich, wie die Asche, die sie hinterließen. Oftmals auch durch die richtende Hand der Schwestern.

Und selbst nach der Läuterung der Schatten von Pragmis’ Lock, lange nachdem der Gestank des Xenosblutes sich aus den Minenschächten verzogen hatte, blieben die Dienste dieser lebenden Waffen ein düsteres Instrument des Ordens. Nur wenige Schwestern sind mit der grausamen Gnade ausgestattet, über sie zu gebieten.

Legatin Lorraine ist eine von ihnen.

Ein Fels inmitten des stürmischen Warp, eine Streiterin des Throns, deren Blick die Geister zum Schweigen bringt. Sie ist berufen und befugt, jene wandelnden Paradoxe zu führen – jene, die zwischen Licht und Abgrund wandeln – und sie in seinem Namen zu verbrauchen, ohne Zögern, ohne Reue.

Denn so spricht der Imperator:
Besser ein verbrannter Diener, als ein verräterisches Flüstern in der Dunkelheit."

Ich gebe zu nicht sonderlich gerne legendäre und epische Helden in meine kleine, bescheidene Ordo Minoris zu bringen; weil es für meinen Kopf-Canon meistens einfach keinen Sinn ergibt. Daher denke ich mir lieber eigene Charaktere aus, die zwar nach den Regeln der Vorbilder gespielt werden und auf den ersten Blick auch als jene Funktion auf dem Tabletop erkennbar sein sollen, aber dennoch eigene Figuren meines Ordens sind.

"Don't suffer the Xenos to live" heißt die Devise. Völlig inakzeptabel wie Ephrael Stern mit einem dreckigen Xenos an ihrer Seite streiten kann! Also wurde für meine Heldin der spitzohrige Bastard gleich wieder in seine Box verbannt. Stattdessen lasse ich meine gesegneten Schwestern ein Spiel mit dem Feuer eingehen und entgegen der meisten Sororitas Doktrinen bewusst mit Psionikern agieren.

  • Obwohl das Modell umgebaut ist und einen völlig neuen Begleiter hat, war mir wichtig die grundlegende Silouette für meine Mitspieler wiedererkennbar zu machen, damit man immer schnell erkannte welche Figuren sie darstellen sollen.
  • Die Blitze sollen eine Verbindung zwischen den beiden Charakteren darstellen und zeigen wie sich Lorraine der Mächte des Psionikers bedient um zu kämpfen.
  • Größte Lektion: Ich gebe zu - ich hatte zuviel Angst davor mit der airbrush an meine fertig bemalten Modelle zu gehen. Daher ist alles OSL bescheidenermaßen von Hand gemalt!



Palatine Aurelia Varkon
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Mein erstes Charaktermodell für die HQ Auswahl. Ich wollte mich einmal mehr mit neuen Anfänger-Herausforderungen beanspruchen und habe mich zum ersten mal ans Modellieren mit Milliput getraut. Der Umhang war ein Resin-Print für einen Space Marine, und musste daher erstmal gestutzt, schmaler geschnitzt und am oberen Drittel komplett neu modelliert werden. Gut, dass viel davon unter dem Rückenmodul verschwindet, weil es definitiv nicht perfekt ist. 😀
Aber ich bin zufrieden. Und ich finde die Palatine fällt durchaus auf.
Und ich hab mich zum ersten mal zu etwas OSL am Modell getraut. Denke auch das kann man für's erste Mal so stehen lassen.

  • Neben dem Umhang habe ich auch noch andere kleine Details ergänzt. Darunter die Fackel in den Zierreif der regulären Palatine eingebettet.
  • Der Umhang war auch mein erster Mini-Versuch an einem Freehand. Durch die extreme Welligkeit der Oberfläche ist es aber weder super-sauber, noch nennenswert komplex geworden. Babyschritte.
  • Ich mache bewusst kein OSL von der Fackel auf dem Rücken meiner Modelle; da ich das sonst bei allen machen darf, und weil ich das Gefühl habe diese kleinen, filigranen Modelle würden sehr schnell überladen wirken.
  • Größte Lektion: Viele neue Techniken probiert - dazu am meisten - Überwindung!



Palatine Bellona
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Body: Dogmata
Rückenmodul: Repentia Superior
Ketten: Repentia
Helm: Morveen Vahl
Helmschweif: Sisters of Silence topknot
Großschwert: Sisters of Silence
Arme: Sisters of Silence
Ellbogen: Green Stuff
Schwebeschild: Random bit
Dämonenkadaver: SoB alte Combat Patrol


Als kleines Nebenprojekt während ich meine Novizinnen bemale, habe ich mir eine zweite Palatine gekitbashed.

  • Das Standard-Modell für die Palatine ist cool. Aber Plasma Pistole und Gebetskette schreit nicht wirklich Nahkampf für mich, wenn ich meine Palatine mit den Sacresant ins Gemetzel schicke. Also musste eine Palatine her, die aussieht als wolle sie richtig nah ran.
  • Leider ist die Dämonenleiche aus dem alten Combat Patrol nach dem bemalen extrem schwer zu lesen. Komisch modelliert finde ich.
  • Ich mache bewusst kein OSL von der Fackel auf dem Rücken meiner Modelle; da ich das sonst bei allen machen darf, und weil ich das Gefühl habe diese kleinen, filigranen Modelle würden sehr schnell überladen wirken.
  • Größte Lektion: Schwestern mit Zweihandschwertern sind irgendwie cool!



Imaginifer Julestra Ravos
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Und während ich meinen ersten Trupp regulärer Sororitas bemalt habe, überkam mich einfach der Drang auch sogleich ein Modell zu kitbashen. Ich schnappte mir dafür meine just eingetroffene Imaginifer und beschloss ihr eine zum Thema und zur Lore meiner Schwesternschaft besser passende Standarte zu geben; da ich kein großer Fan vom Marmorblock auf'm Stock war.

  • Die Basis war ein Banner von einem Black Templar Trupp - Grimaldus-irgendwas. 😛
  • Die Imaginifer und auch meine zuvor fertiggestellte Palatine haben eigene Namensplaketten bekommen; ja, ich mag sowas.
  • Größte Lektion: Kitbashen macht unfassbar viel Spaß!



Principalis Lucine
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Hier folgt nun auch eine mehr oder minder generische Principalis (Canoness) nach.
Leider hatte ich einen kleines Oopsie mit dem Varnish, was zum dezenten "Frosting" führte. Behutsames abtupfen mit Oliven-Öl und anschließendes Reinigen mit Spüliwasser hat den Schaden zum Glück weitestgehend neutralisiert. Puh.

  • Das Rod of Office ist ein kleiner Umbau, der einfach den erzählerischen Stil meiner SoB wieder aufgreift.
  • Größte Lektion: Varnish vorher verdammt gut schütteln - und nur bei optimaler Luftfeuchtigkeit benutzen!



Principalis mit Jumppack Agnesa
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Eine Jumppack Anführerin erscheint mir nicht nur wie ein absolutes Muss, sondern ist auch einfach eine weitere Gelegenheit diese saucoolen Jumpbases zu benutzen. 😀

  • Größte Lektion: Das Anfangen eines neuen Malprojekts ist immer das schwierigste, sobald man sich aber dazu durchringt, übernimmt eine Besessenheit, die das Modell vollendet sehen will!


 
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Dominator Trupp - "Benedictio"
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Dies waren meine allerersten Miniaturen - und diesmal sage ich voller Stolz, dass ich super zufrieden bin mit dem was ich zustande gebracht habe. Ich habe trotzdem viel gelernt, etliche Fehler gemacht und Bedarf an optimierteren Arbeitsabläufen erkannt. Doch am Ende ist was rumgekommen, was mich darin bestärkt dieses Projekt hier zu präsentieren.
Zugleich waren sie soetwas wie meine Experimentier-Truppe. Allerlei neue Tools, Farben und Techniken habe ich hier ausprobiert, die ich noch nie zuvor versucht hatte. Auch erste vorsichtige, kleine Umbauten habe ich hier und da schon gewagt.

  • Alle Sororitas tragen Helme, weil dies das differenzierende Erkennungszeichen meiner Dominions ist.
  • Ich finde es doof, dass der Cherub seinen Kram am Boden schleift, also hat er etwas Höhe bekommen.
  • Und weil Fackeln das Symbol des Ordens sind, tragen alle eine auf dem Rücken mit sich.
  • Größte Lektion: Nichtmehr mit Pigmenten am Schreibtisch hantieren.


Sororitas Trupp 1 - "Zelus"
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Mein zweiter vollständige Trupp, diesmal nicht als Dominator Trupp, sondern als klassischer Sororitas Trupp. Als kleines Designelement handhabe ich es ja so, dass die Dominatoren als Sturmtruppen allesamt Helme tragen und physische Relikte als Simulacrum Imperialis in die Schlacht führen, während die Sororitas als leichte Infanterie eher Positionen halten und thematisch passend Flaggen und Banner führen, die Ikonografie und Geschichte des Ordens zeigen.

  • Komplexere Freehands... nunja... ich muss mehr üben.
  • Ich finde es immernoch doof, dass der Cherub seinen Kram am Boden schleift, also hat er etwas Höhe bekommen. Dies ist auch ein kleiner Umbau aus einem Cherubim der Retributoren; der nun anstelle eines Reservetanks für den schweren Flammenwerfer eine taktische Bibel heranträgt.
  • Die Ikonografie auf dem Banner: Arm streckt ein goldenes Schwert gen Himmel und verschlingt das dunkle Wesen am Himmel in blauen Flammen, ist eine Anspielung auf meine o.a. Lore.
  • Größte Lektion: Komplexere Freehands... nunja... ich muss mehr üben.


Retributor Trupp 1 - "Peregrinatio"
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Zugegeben, die Retributoren sind derzeit nicht wirklich ihre Punkte wert. Doch ich habe mich dennoch für sie entschieden, damit ich alle schwere Waffen Optionen für die regulären SoB Trupps abdecken kann. Sie sind also mehr sowas wie meine Einwechselspielerinnen für den Moment. Die Superior wird wiederum als SoB Trupp Superior dienen, um dort etwas mehr Abwechslung zwischen den Modellen zu bekommen.

  • Während die Dominator-Schwestern alle Helm tragen, tragen die anderen Schwestern immernoch alle Atemschutzmasken; bedingt durch ihre Story.
  • Man beachte die niedlichen kleinen Zündflämmchen am Schweren Flammenwerfer. 😀
  • Weiß-graue Haare fordern mehr Übung.
  • Größte Lektion: Basen erst nachdem die Mantelinnenseiten bemalt wurden anzubringen lohnt sich!


Novizinnen Trupp 1 - "Iuvenis"
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Ich finde Infiltratoren sind immer eine lohnenswerte Option - und daher führe ich nun auch eine Einheit Novizinnen ins Feld. Beding durch die Beschaffenheit der Modelle konnte ich mir nicht die Last aufladen irgendwie an alle Modelle Gasmasken zu bekommen (man klebt nur die Gesichter auf);
schieben wir es also auf "jungen Übereifer" der Novizinnen.

  • Wohl der erste und einzige Trupp gänzlich ohne Umbauten.
  • Größte Lektion: Es bleibt weiterhin meine neue Modus Operandi nebenbei ein Charaktermodell mitzubemalen, damit ich Abwechslung von der Serienarbeit an einem vollen Trupp habe.


Arco-Flagellanten Horde
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Kanonenfutter! Quick und dirty - in all the ways. Hier ein paar meiner ersten Arco-Flagellanten, die gegenwärtig als 2x3er Trupps unterwegs sind. Aber ich denke ich werde mit der Zeit auch noch einen großen Pulk aufbauen, der 10er Trupps als fanatische Teergrube auf das Schlachtfeld bringt.

  • Dass alle Arco-Flagellanten eher schmutzige weiße oder beige Kleidung tragen war eine bewusste Wahl; weil es in diesen hellen Farben einfach noch mehr wie das traditionellse "Büßergewand" wirkt.
  • Größte Lektion: Es ist verstörend wie schnell die ollen Peitscher im Vergleich zu den Schwestern abzufertigen sind.

 
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Seraphim Trupp 1 - "Processio"
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"To the skies, sisters!"

Ich liebe wie die grazilen, eleganten Seraphim-Schwestern mit diesen wuchtigen, knalligen Jump-/Flybases einfach so maximal unsubtil daherkommen.
Bin auch sehr happy wie die Farben harmonieren. Aber auch diesmal habe ich viel dazugelernt - weil ich vorallem auch viele Fehler ausbessern durfte. "Trial and error" war diesmal etwas strenger mit mir.

  • Natürlich musste ich die gekränzten Helme der Seraphim/Zephyrim nehmen, die sind einfach zu cool.
  • Wenn man solche Steigdüsenflammen ausstößt... brauch man dann wirklich noch Handflamer?
  • Und weil Fackeln das Symbol des Ordens sind, tragen alle eine auf dem Rücken mit sich - wie gehabt.
  • Größte Lektion: Trust the process, I guess.


Celestian Sacresant Trupp 1 - "Determinatio"
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Auf diese Einheit habe ich mich besonders gefreut! Ich glaube die Sacresants mit Hellebarden gehören mit zu meinen absoluten Lieblingsmodellen der Sororitas. Und der rubinrote Schild ist wohl ein ziemliches Statement, but I like it.

  • Die Rückenmodulzierde der Sacresants ist einfach so schön, dass ich es nicht über's Herz gebracht habe sie zu entfernen um die sonst typischen Fackeln auszusetzen. Dies wird wohl die eine Ausnahme sein, die ich mir gönne.
  • Die Klingen der geheiligten Hellebarden, sowie die Schilder waren ein ziemlcihes Experiment was die Farben anging. Es beißt sich... auf eine gute Weise für mich.
  • Auch diesmal gab es Custom-Helme, weil ich einfach eine noch ritterlichere Optik vorantragen wollte.
  • Größte Lektion: Ich hab keine Ahnung von Farblehre.


Paragon Warsuits Trupp 1 - "Immaculatus"
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Nach einigen Spielen - sowohl glorreiche Siege, wie auch bittere Niederlagen - habe ich nun schon ein relativ zuverlässliches Gefühl für meine meisten Truppen. Nun aber ist es an der Zeit die wahre Elite der Adepta Sororitas ins Feld zu führen. Viele legendäre Geschichten umranken die Macht und das Zerstörungspotential der berüchtigten Paragon Warsuits. Nun will ich selbst sehen was sie vollbringen können!
Zumindestens mit ihrer dazugehörigen Anführerin, natürlich!

  • Die Modelle der Paragon Warsuits sind so elegant und reich verziert, dass ich nicht wirklich eine Notwendigkeit oder sinnvollen Ansatz erkannt habe, sie umzubauen oder zusätzlich zu dekorieren.
  • Aber um sie dennoch etwas hervorzuheben, dabe ich die Gewichtung meiner drei Hauptfarben etwas umverteilt. Daher ist das Beige diesmal weitaus prominenter, und gibt dieser besonderen Einheit mehr die Erscheinung von heiligem Licht.
  • Größte Lektion: Ich dachte drei nur dezent größere Modelle würde schnell erledigt sein. Ich dachte falsch.

 
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Rhino 1 - "Sanctus"
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Und hier ist mein allererstes Fahrzeug - ein Rhino!
Modelle dieser Größe zu bemalen ist wirklich ein ganz anderes Biest als reguläre Sororitas. Aber ich konnte die Gelegenheit nutzen wieder neue Dinge auszuprobieren:
Ich habe zum ersten Mal Basecoats und Highlights rein mit Airbrush aufgetragen; und auch zum ersten Mal Streaking Grime ausprobiert.
Hier und da habe ich ein paar Fehler gemacht - aber auch viel daraus gelernt!

  • Die Sororitas wirkt sauberer als das Fahrzeug - und deckt sich damit auch mit meiner Infanterie. Aus eigener Erfahrung waren wir Soldaten auch immer sauberer als unsere Eisenautos.
  • Und weil Fackeln das Symbol des Ordens sind, tragen alle eine auf dem Rücken mit sich - selbst als Fahrzeugbesatzung!
  • Größte Lektion: Mehr Terpentinersatz - weniger Reiben!


Immolator 1 - "Lux"
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Und nach den schwierigen Lektionen vom Rhino und Streaking Grime kam nun... der Total-Reinfall.
Leider machte mir der Einsatz des "Grimdark in a bottle" einen gehörigen Strich durch die Rechnung und begann die Farbe abzulösen.
Nach eingängiger Schadensregulierung konnte ich den Immolator wohl noch einigermaßen okay zuende bringen. Aber früher oder später werde ich das wohl nochmal neu machen. Er sieht jetzt nicht schlecht aus, aber ist mir eine Nuance zu dunkel geworden so.

  • Die Glasfenster wurden mit Gloss-Varnish behandelt und glänzen daher mehr gläsern. Die Streben zwischen den Glasteilen ist Gold - etwas schwer zu erkennen.
  • Vielleicht füge ich auch ein paar Reinheitssiegel dazu, um etwas mehr hellere Kontrastpunkte einzustreuen.
  • Größte Lektion: Kein Streaking Grime mehr für mich!


Mortifiers
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Und hier das Projekt wo ich wahrlich hin und hergerissen war. Mir persönlich gefallen die GW-eigenen Penitent Engine und Mortifier Modelle nur mäßig; obgleich ich die Idee extrem cool finde. Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Und nun fand ich diese Biester.
Ein stilistischer Hybrid zwischen Mortifier und Dreadnoughts traf genau meinen Geschmack. Leider waren die Resin-Prints mit den Details nicht ganz so scharf. Ich habe versucht mit Bitz noch hier und da ein paar scharfe Linien und Kanten einzubringen, um von diesem Mangel abzulenken.
Auch die Köpfe waren leider absolut nicht zu gebrauchen und formten einen undefinierbaren Klumpen. Also feilte ich sie einigermaßen glatt und setzte die losen Visiere der SoB Helme aus der SoB Box auf. Das Endresultat finde ich ganz akzeptabel.

  • Ich sehe die eingebetteten Schwestern nicht mehr länger als Büßerinnen, sondern auch als schwer verwundete Kriegerinnen, die ein letztes Aufbäumen im Namen des Imperators vollführen. Also werden die Mortifier in allen Ehrenfarben der regulären Ausrüstung meines Ordens gehalten und mit Reliquien und Ehrenzeichen dekoriert.
  • Größte Lektion: Ich brauche Quellen die gestochen scharf .stl drucken können!

 
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ALLIIERTE: Armiger Warglaive "Löwe von Kordax"
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Was für ein cooles Modell die Armiger doch sind. Als ich gelesen habe, dass man sie auch als Verbündete in die Reihen der Adepta Sororitas aufnehmen kann, wusste ich mit Sicherheit, dass ich auch welche haben möchte. Die Tatsache, dass die darüberhinaus auch noch recht gute Lückenfüller für die teilweise schwächelnde Anti-Tank-Fähigkeiten der Schwestern sind, ist natürlich ein fetter Bonus!

  • Mit Bitz und 3D Prints wurde der Armiger natürlich passend zur Adepta Sororitas angepasst.
  • Die Arme sind voll magnetisiert, sodass ich auch auf die Helverin-Variante umwechseln könnte.
  • Größte Lektion: Erste Versuche mit Maskingtape und Airbrush sind gut durchzuplanen!


ALLIIERTE: Vindicare Assassine - Codename "Die Letzte Strophe"
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Etwas andere Perspektive mit etwas besserem Einblick auf die Ruinen der Basegestaltung.

Ich finde die Assassinen des Imperiums ja sehr cool. Und allen voran der/die Vindicare Assassine. Und da ich auf Meta eh nichts gebe, wollte ich definitiv eine davon in meiner Armee haben. Aber mir war das GW Modell zu teuer und ich fand mit etwas 3D Druck, Green Stuff, Bitz und Fantasy lässt sich sowas auch selbst zusammenstellen - und passt thematisch dann auch noch besser in meine Armee.

  • Natürlich könnte ein meisterhafter Scharfschütze sein Gewehr in tarnendes Material einwickeln... oder eben in gesegnete Schriften für den geheiligten Kopfschuss.
  • Und weil ich ihr nicht sinnvoll eine thematische Fackel mitgeben konnte, kriegt diese ihr kleiner Servo-Begleiter.
  • Größte Lektion: Je dünner das Greenstuff, desto mehr sollte der Anteil an Härter sein - um die Form zu halten.


ALLIIERTE: Callidus Assassine - Codename "Varix Epsilon"
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Nach langer Zeit - aber keiner Pause; habe ich wieder etwas für meine Sororitas fertig. Und dabei ist es noch nichtmal eine.
Hier gesellt sich nun eine zweite Assassine zur Unterstützung meines Ordens dazu.

  • Das war das erste Mal, dass ich mit einem Reverse-Zenithal experimentiert habe. Also anstelle hell von oben wurde dunkel von unten gesprüht.
  • Größte Lektion: Manchmal muss man einfach ein Projekt stehen lassen und etwas anderen angehen um den Kopf frei zu bekommen.



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Meine Matches - in chronologischer Reihenfolge
⚙️ Lehrgames
Die ersten kleine Spiele sind kaum der Rede wert, da sie eher dem lernen der Spielmechaniken, Regeln und Dataseets dienten. Tolle Mitspieler haben sich die Zeit genommen mir in vereinfachten Lehrspielen das Spiel nahezubringen.

1000 P. versus Astra Militarum

Mein erstes Spiel war ein vereinfachtes Spiel gegen eine fast reine Infantrie-Spaßliste und noch ohne Secondary Missions. Sanfter Einstieg mit einem hilfsbereiten Gegner, der mich auch immer auf Optionen und mögliche Taktiken hinwies. Daher will ich selbst nur unter allergrößtem Vorbehalt erlauben den Sieg als solchen bezeichnen. Aber es war dennoch...

Ein formeller Sieg!
1000 P. versus Grey Knights

Nach einer sehr sanften Partie folgte ein erster Realitycheck mit Stützrädern. In dieser Partie spielten wir nun auch mit Secondary Missions und Challenger Cards; behielten aber Primary Mission anfängerfreundlich auf einem standardmäßigen Take & Hold. Nun spielte mein Gegner auch ernst - half hier und da aber immernoch mit einem Hinweis oder einer Empfehlung aus.
Als er in der 2. Runde durch einen überraschend effektiven Beschuss seinen Dread Knight (und damit 1/5 seiner Gesamtpunkte verlor), sah es zunächst sehr gut aus für meine Schwestern. Doch das wilde teleportieren der Grey Knights und der vielen offenen Lücken, die sich ihnen bei einem Spiel dieser Größe boten, erlaubte meinem Gegner schnell das Ruder herumzureissen und einen erheblichen Punktevorsprung aufzubauen - teilweise auch weil ich einfach vergaß meine Missionen zu machen. Ups, Lektion gelernt.
Aber es wurde zum Ende hin dennoch sehr knapp und brachte mir sogar ein Lob von meinem Gegner dafür ein, dass ich mein 2. Spiel (wenn auch immernoch mit etwas Hilfe) mit 62-69 zuende brachte.

Eine knappe Niederlage!


⚜️Narrative Berichte
Für Spiele die entweder von Natur aus sehr narrativ gestaltet waren, oder aufgrund meiner mangelhaften Dokumentation nur im narrativen Stil berichtet werden können, halte ich meine Erfahrungen hier fest. Die Erzählung spiegelt aber den tatsächlichen Spielverlauf weitestgehend wieder.

1000 P. verbündet mit 1000P. Astra Militarum versus 2000P. Orks

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Bild vom Beginn der Runde 3

Die Verteidigung von Meras II

Die imperiale Welt Meras II liegt nunmehr seit zwölf Tagen unter Belagerung durch marodierende Orkhorden. Die Annäherung der grünen Kriegshorde wurde von den Astropathica zwar frühzeitig erkannt und Verstärkungen durch die planetaren Verteidigungskräfte angefordert. Doch selbst mit aller Wachsamkeit der Navis Imperialis war das Netz der imperialen Sperrblockade zu schwach und die gewaltigen Ork-Kriegskähne zu zahlreich. Sie durchbrachen die Blockade wie ein Blitz die Wolken.

Ein Teil der Kriegshorde unter dem Warboss Ogruk Toofrakk richtete seine kampfeshungrigen Augen auf den südlichen Randhive von Dust Spire, welche durch die heftigen Bomnardements der vergangenen Tage bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dort, zwischen rauchenden Ruinen und geborstenen Straßen, landeten die Flammenbringer:

Die Zweite Commandery des Ordens der Sengenden Läuterung.
Die Kriegerinnen des Imperators, Töchter des Zorns, eingehüllt in Weihrauch und Rüstung, ihr glühender Glauben brennend wie die Sonne über einem schwarzen Himmel. Auf der Oberfläche koppelte die kommandierende Canoness Lucine des Ordens mit der 1. Merasischen Panzerbrigade unter Major Callis Talran. Der neugebildete Kampfverbund setzte sich in Bewegung um im südlichen Stadtrand von Dust Spire Position zu beziehen.
Die ehrwürdigen Schwestern und tapferen Soldaten des Imperiums formten eine gemischte Panzerkolonne und führten die gepanzerte Macht durch die Ruinen überzogenen Stadtviertel.

Doch der Feindkontakt ereilte die Marschkolonne weitaus früher als erwartet; war die Vorhut der wilden Orks doch weitaus schneller vorgestoßen als erwartet und überraschte die marschierende Kolonne inmitten der einengenden Ruinenschluchten. Befehle wurden gebellt und die Waffen kampfbereit gemacht. Während die Kräfte des Astra Militarums in aller Eile versuchten die überraschte Panzerkolonne zu entzerren und rudimentäre Feuerstellungen zu sichern, traten die Schwestern des Ordens der Sengenden Läuterung vorwärts um dem Feind direkter zu begegnen und den Männern und Frauen der planetaren Verteidigungskräfte die Zeit zu beschaffen, die sie brauchten.
Barbarische Orks bildeten die blitzschnelle Vorhut mit Horden an Beastsnagga Boyz, Squidhog Boyz, Stormboyz und zwei gewaltigen Kill Rigs angeführt von Beastbossen. Sie stürmten vorwärts und wurden sogar am Himmel von einem Wazbom Blastajet unterstützt.

Auf der rechten Flanke trampelten die Squidhog Boyz gefolgt von einem Deff Dread vorwärts und trafen auf die Infanterie der Sororitas. Doch ehe sie ihre Klauen und Hauer in die gesegneten Schwestern schlagen konnte, zwang sich ein einzelner Mortifier in ihren Weg und dröhnte ihnen vox-verstärkte Herausforderungen und Versprechen des Untergangs entgegen, die die wilden Grünhäute nicht ignorieren konnten oder wollten. Während die Märtyrerin in einem blutigen Gemetzel niedergerissen wurde, hatten sich die anderen Schwestern vorbereitet und begegneten den berittenen Bestien mit einer vernichtenden Wand aus Feuer und Boltgeschossen; dem auch das überwältigende Feuer eines imperialen Rogal Dorn Panzers seine zerschmetternde Unterstützung lieh.

Auch anderswo hatten die gepanzerten Verbände Feuerlinien gezogen und begannen die vorwärtsstürmenden Linien der Orks mit vernichtendem Feuer zu beharken. Die Kill Rigs, von Kriegsbestien gezogen und von grölender Ork-Infanterie umschwärmt, krachten frontal auf die Spitze der Kolonne. In den engen Schluchten der Ruinen waren Bewegungen unmöglich, Manöver sinnlos.
Es blieb nur Kampf — und Canoness Lucine stürzte sich mit geheiligter Klinge in das Getümmel und koordinierte den Vorstoß der Dominion Sturmtruppen, die mit ihren Meltern eine Bresche in die gepanzerte Linie der Orks brannten. Doch wo niedergestreckte Kriegsbestien ausbluteten, sprang eine wahre Flut grüner Xenos über die schartigen Seitenwände ihrer Transporter und fanden sich dort wieder, wo sie am liebsten sind - inmitten des Getümmels.

Auf der linken Flanke bezogen nahkampfspezialisierte Plänkler mit ihren gepanzerten Truppentransportern des Astra Militarums Stellung in den Ruinen und sicherten ihre Positionen. Erst schien es als würde ihnen die Schwere der Kämpfe erspart bleiben, als ein orkischer Trukk mit jaulendem Motor und quietschenden Reifen in die Querstraße vor ihnen einbog. Sie eröffneten das Feuer mit allem was sie hatten, konnten das stürmende Fahrzeug aber nicht rechtzeitig ausschalten. Schwer gepanzerte Nobs sprangen aus dem Fahrzeug und schmetterten wie Kanonenkugeln auf Beinen durch die brüchigen Ruinen und hackten die Verteidiger nieder, deren blutiges Opfer aber wertvolle Zeit gewann.

Der Kampf dauerte an, und auf der rechten Flanke hatten sich mittlerweile beide Seiten geradezu aufgerieben, sodass niemand einen Vorteil daraus gewinnen konnte.

In der Mitte trat ein Stoßtrupp Kasrkin den Gegenstoß an und kam den im Nahkampf befindlichen Sororitas zur Hilfe. Mit Sprengsätzen brachten sie auch den zweiten Kill Rig zu Fall - aber noch mehr grüne Bestien strömten aus dem Wrack hervor und rotteten sich zusammen um dem Gemetzel beizutreten.
Doch die geschlagenen Lücken wurden durch vorstoßende Panzerfahrzeuge konsolidiert, die die Mittelpräsenz einnahmen und die Stellung festigten.
Allen voran kämpfte Canoness Lucine alleine vorwärts und streckte unzählige Xenos mit ihrer gesegneten Klinge nieder und warf Granaten in die grüne Masse, die aus ihren zerstörten Fahrzeugen kletterten.

Die mächtigen Mega Nobs auf der linken Seite hackten und stampften sich eine blutige Schneise durch die leichte Infanterie des Astra Militarums. Doch als sie die geräumten Ruinen verließen, fanden sie sich in einem Innenhof wieder, in dem mehrere imperiale Truppentransporter mit der Einsatzreserve an Plänklertrupps ihren Bereitstellungsraum bezogen hatten. Waaaagh-Rufe gingen in einer Flut an ballistischem Feuer unter und zwangen die wenigen Orks die überlebten dazu in den Ruinen Deckung zu nehmen und ihren Vorstoß völlig zum Erliegen zu bringen.

Das Blatt wendete sich zugunsten der Truppen des Goldenen Thrones und der Konterstoß begann: Panzer rückten vor, schoben den Feind zurück, wurden zu Bollwerken aus Feuer und Stahl. Die Schwestern folgten und ihre Hymnen schallten im Vox. Imperiale Leman Russ, Sororitas Immolator und Castigator Panzer rollten vorwärts.
Canoness Lucine, verwundet, blutend aber unbesiegt, kämpfte alleine an der Spitze, schleuderte Granaten und Befehle mit gleicher Inbrunst, und führte den entscheidenden Vorstoß an. Imperiale gepanzerte Feuerkraft gepaart mit der unnachgiebigen Entschlossenheit der Adepta Sororitas an der Spitze zerschlug die orkische Vorhut. Die entmutigten Orks wichen nach dem Fall ihrer letzten Beastbosse zurück, um sich der Haupthorde wieder anzuschließen.

Trotz des Sieges, waren die imperialen Panzerverbände nicht ohne Verluste geblieben und hatten einen Großteil ihrer leichten Fahrzeuge und leichte Infanterie verloren - aber auch Major Callis Talran war mit seinem Rogal Dorn Führungsfahrzeug einem Sturzbomberangriff des orkischen Fluggeräts zum Opfer gefallen. Die imperialen Soldaten der planetaren Verteidigungskräfte ließen sich daher zurückfallen um sich neu zu formieren.
Die Adepta Sororitas sicherten ihnen zu die blutig eroberte Straße zu halten und für die zweite Marschkolonne zu sichern. Wie durch ein Wunder hatten die Adepta Sororitas keine eigenen gepanzerten Elemente verloren, sodass sie sich in der Lage sahen bereits etablierten Feuerstellungen zu besetzen und auf die unausweichlich näher rückende Flut grüner Xenos zu warten.

Sie hielten die Straße.
Sie bereiteten sich vor.
Denn dies war nur der Anfang.

Die Waaagh war nicht gebrochen.
Er kam nur näher.

Ein knapper Sieg für die Armeen des Imperiums!


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Weiteres Bild vom Beginn der Runde 3
 
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