Imperialer Kult und die Schöpfungsgeschichte?

Wobei man das fehlgeleitet dann doch mit einem guten Esslöffel Salz nehmen muss da Pius eigene Haltung und Ansichten/Visionen zur Menschheit genau wie bei den anderen, nichtgenannten, Unsterblichen (Malcador mal außen vor, der scheint ja eh eher einer der Jüngeren/Jüngsten der Gruppe zu sein) sich offenbar auf I don't care & Fuck i know belief.
Na klar, das sind alles keine Tatsachenberichte. Aus seiner Sicht hat er dem Imperator aber Enuncia vorenthalten wenn ich mich richtig entsinne, und die ist so mächtig wie sie gefährlich ist. Olanius dagegen sich auch nicht vom Kriegshandwerk vollständig verabschiedet über die Jahrtausende, aber er hat zumindest keine genetisch manipulierten Supersoldaten (🌽 ;-) ) samt halbgöttlichen Retortenbabies erschaffen, seine ersten genetischen Experimente seine zweiten genetischen Experimente auslöschen lassen...ich denke du weisst woraus ich hinaus will. :-D

Ich finde die grundlegende Frage immer noch spannend. Welchen Weltenschöpfungsmythos bzw. -mythen muss man bei dem Umfang des Imperiums natürlich auch dazu vermuten, existieren. Vielleicht sind die auch eher sehr planetenspezifisch und werden von der Ekklesiarchie auch eher als lokale Folklore abgetan, die man nicht weiter sanktionieren muss.
 
Ich finde die grundlegende Frage immer noch spannend. Welchen Weltenschöpfungsmythos bzw. -mythen muss man bei dem Umfang des Imperiums natürlich auch dazu vermuten, existieren. Vielleicht sind die auch eher sehr planetenspezifisch und werden von der Ekklesiarchie auch eher als lokale Folklore abgetan, die man nicht weiter sanktionieren muss.
Ich denke die Ekklesiarchie hat bei über 1 Mio doch sehr unterschiedlicher Welten auch gar nicht die logistischen und organisatorischen Mittel um einen gleichförmigen Glauben zu erzwingen. Also muss sie sicher notgedrungen hier und da mal ein Auge zudrücken. Interessanter ist die Frage wie der Glaube auf den hochentwickelten Kernwelten aussieht. Meiner Meinung nach muss es da eine Art orthodoxen Standard-Imperatorglauben geben. Also ein religionspolitisches Konstrukt das quasi den Standard vorgibt.
 
Ich denke die Ekklesiarchie hat bei über 1 Mio doch sehr unterschiedlicher Welten auch gar nicht die logistischen und organisatorischen Mittel um einen gleichförmigen Glauben zu erzwingen. Also muss sie sicher notgedrungen hier und da mal ein Auge zudrücken. Interessanter ist die Frage wie der Glaube auf den hochentwickelten Kernwelten aussieht. Meiner Meinung nach muss es da eine Art orthodoxen Standard-Imperatorglauben geben. Also ein religionspolitisches Konstrukt das quasi den Standard vorgibt.
Definitiv kann sie das nicht, da stimme ich dir zu. Was sie bis zu einem gewissen Grad aber über alle Welten aufrechterhalten kann, sollte im Lectitio Divinitatus stehen. Alles was dort drin steht, auch ggf. eine Weltenschöpfung, würde eine gemeinsame Grundlage bilden. Schauen wir uns die rabbinische Interpretation und Literatur nach der Zerstörung des zweiten Tempels über 2000 Jahre auf einem Planeten und einer relativ kleinen Religion an, können wir uns vorstellen, dass jeder Planet alleine schon unzählige Interpretationen und Schöpfungsmythen entwickelt (und wieder verworfen) haben kann. Womit wir am Ende bei dem Allgemeinsatz ankommen, im Imperium kann man jede Geschichte erzählen. Trotzdem stimme ich dir zu, auf den Kernwelten (wie immer man die auch definieren mag) sollte eine gewisse Orthodoxie herrschen - die spannend zu erfahren wäre.
 
Ich glaube, die Ähnlichkeiten in den einzelnen Versionen des Imperialen Glaubens sollten überwiegen.
Ausreißer wird es geben, aber je bedeutender ein Planet ist, desto näher wird er am orthodoxen Glauben liegen.

Man darf nicht vergessen, dass die Imperiale Kirche durchaus organisiert ist.
Das Adeptus Ministorum hat einen Sitz im Hohen Senat zu Terra.
Es existiert also letztlich ein einzelner Anführer, der über jedem anderen innerhalb der Kirche steht.
Allein dadurch ergibt sich bereits eine gewisse Hauptströmung, die sich gegenüber anderen Richtungen durchsetzen kann.

Diese organisatorische Zentralisierung hat jedoch nicht nur theologischen, sondern auch politischen Zweck.
Der Glaube ist ja im Imperium untrennbar mit Stabilität und Kontrolle verbunden.
Eine möglichst einheitliche Lehre schafft gemeinsame Werte und ein ideologisches Fundament.

Zudem gibt es im Adeptus Ministorum einen eigenen Zweig, der für die Missionierung neuer oder wiederentdeckter Welten zuständig ist.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man zulässt, dass diese Expeditionsflotten mit irgendetwas anderem als der absolut „vanilla“ Version der Imperialen Bibel unterwegs sind.

Schon aus rein strategischer Sicht — die sich in der imperialen Politik auf einem ganz anderen zeitlichen Niveau bewegt, als wir es gewohnt sind — wird man versuchen, Stöhmungen einzudämmen, die in starkem Konflikt zur Kern Doktrin stehen.

Im Imperium ist Häresie nicht nur die Verehrung der Chaosgötter.
Zur Aufgabe der Inquisition gehört es auch, politische oder religiöse Bewegungen einzudämmen, die die Stabilität des Imperiums gefährden.
 
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Zur Aufgabe der Inquisition gehört es auch, politische oder religiöse Bewegungen einzudämmen, die die Stabilität des Imperiums gefährden.
Nicht nur, jeder Bürger ist da (zumindest als Zuträger) in der Pflicht.
Faschistoides System und so...🤔
Hat sogar als "Administrator Quest" bei 40k Rogue Trader so Einzug gefunden und taucht auch in verschiedenen Büchern auf.
Da Religion eins der besten Massenkontrollmittel ist, werden die schon eine einheitliche Linie fahren und örtliche Gegebenheiten nur berücksichtigen, wenn es halt passt.🤷
 
Ich würde mal davon ausgehen, dass die Ekklesiarchie ihre Leute zentral auf Schreinwelten ausbildet und dann auf die Planeten verteilt. Die werden schon ordentlich Indoktriniert sein. Lokale Abweichungen gibt es natürlich, aber die sollten dem imperialen Dogma nicht widersprechen. Vermutlich sind diese Eigenheiten sogar bekannt, offiziell anerkannt und Teil der Ausbildung speziell für diesen Planeten.
In der Praxis gibt es natürlich die üblichen Probleme, dass Planeten mal ein paar hundert Jahre abgeschnitten sind oder ein kirchlicher Würdenträger korumpiert wird.
 
Definitiv kann sie das nicht, da stimme ich dir zu. Was sie bis zu einem gewissen Grad aber über alle Welten aufrechterhalten kann, sollte im Lectitio Divinitatus stehen. Alles was dort drin steht, auch ggf. eine Weltenschöpfung, würde eine gemeinsame Grundlage bilden. Schauen wir uns die rabbinische Interpretation und Literatur nach der Zerstörung des zweiten Tempels über 2000 Jahre auf einem Planeten und einer relativ kleinen Religion an, können wir uns vorstellen, dass jeder Planet alleine schon unzählige Interpretationen und Schöpfungsmythen entwickelt (und wieder verworfen) haben kann. Womit wir am Ende bei dem Allgemeinsatz ankommen, im Imperium kann man jede Geschichte erzählen. Trotzdem stimme ich dir zu, auf den Kernwelten (wie immer man die auch definieren mag) sollte eine gewisse Orthodoxie herrschen - die spannend zu erfahren wäre.

Wobei es bei uns auf der Erde nichts und niemanden gibt, der religiöse Gleichförmigkeit erzwingen kann. Es gab und gibt immer mehr als eine Großmacht und so hatte z.B. Rom nie die Möglichkeit Konstantinopel/Moskau zum "richtigen" Christentum zu bekehren. Oder später die Protestanten zurück in die katholische Kirche zu holen. Dem standen dann Schweden und andere entgegen. Die Macht chinesischer, arabischer und indischer Herrscher war immer groß genug um die eigene Religion zu schützen. Solche Opposition gibts im Imperium nicht. Daher mag das Imperium sehr viel größer sein als ein einzelner Planet, aber die Ekklesiarchie hat auch viel mehr Möglichkeiten religiöse Gleichförmigkeit zu erzwingen. Zumindest soweit das logistisch/organisatorisch machbar ist.
 
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Reaktionen: Lord Protector
Ich kann jetzt nicht genau sagen wo das herkommt, aber ich habe im Kopf, dass der Imperiale Kult tatsächlich recht viele Eigenheiten in der Glaubenswelt einzelner Planeten zulässt, solange Sie den Imperator als einzigen Gott verehren.
ZB. eine barbarische Welt mit Adlergott, da wird der alte Glaube nicht komplett verboten oder Platt gemacht, es heißt halt, dieser Gott war ja schon immer der Imperator. Der frühere Hohepriester stimmt dem mit Boltpistole am Kopf zu, verschwindet dann aber trotzdem aus ungeklärten Gründen und wird durch einen Außenweltler ersetzt, der dafür sorgt, dass es einen schleichenden Übergang gibt.
 
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